Ausgabe 
19.3.1940
 
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Igelt erinnern werden. Lieder und GedichtvortrSge in vaterländischem Geiste umrahmten die würdige

Tagungen der ölten Soldaten

Feier.

Hausen (Kreis Gießen), 18.März. Die Krie- 'kameradschaft Hausen hielt am Sams«

Tag der Wehrmacht" - 24403 NM

[, und i Mil-

serer Stadt, aber auch ein Beweis für die herzliche Verbundenheit aller Volksgenossen mit der Wehr­macht unseres Standortes. Auch die Soldaten selbst haben sich eifrig an der Spende beteiligt.

Entlassungsfeier in der Goetheschule.

Aus -er Stadt Gießen

Osterbräuche.

wasser verleihen. Aber die Burschen des Dorfes sind neckluftig. Sie lauern den Mädchen auf und treiben allerhand Allotria, um sie zum Lachen und

wendung.

Die Bilanzsumme hat sich weiter kräftig, zwar von 2785,1 Millionen RM. aus 3205,6 lionen NM. erhöht. Besonders bemerkenswert ist die starke Zunahme der sonstigen Gläubiger und der Spareinlagen, die insgesamt um 476,3 Mil- lionen RM., d. h. um 25,6 v. H. gestiegen sind.

Insgesamt unterhielt das Institut Ende 1939 Nie­derlassungen an 188 Plätzen; die Zahl der Depo­sitenkassen beläuft sich aus 170.

Der junge Mensch werde sich immer vor die Frage gestellt sehen: Sein oder scheinen? Echt oder un­echt? Wahrhaftig oder unwahrhaftig? Und jeder Heranwachsende junge Mensch müsse sich mit die­sen Fragen auseinandersetzen, sich nach besten Kräf­ten zum Wahren und Guten entscheiden. Stolz müsse sich aber auch jeder junge Mensch in den Dienst der Ganzheit unserer Volksgemeinschaft stellen.

Im weiteren Verlaufe der Feier widmete der Schulleiter, Lehrer K r a u s ch, den scheidenden Kinder eindringliche Worte, in denen er besonders die Gedanken der Kameradschaft und der Tapfer­keit in den Vordergrund stellte. Nachdem er Den Kindern noch manchen beherzigenswerten Gedan­ken und beste Wünsche mit auf den Lebensweg gegeben hatte, wurde zur Verteilung der Gedenk­blätter geschritten, die jedes Kind an feine Schul-

Nach altem Volksglauben besitzen die ersten Son­nenstrahlen, die am Oftermorgen am Horizont er- scheinen, die Kraft, dem Wasser wunderbare Kräfte mitzuteilen. Wenn sie sich zitternd int murmeln­den Bach spiegeln, ist der Augenblick gekommen, wo in manchen Gegenden die Mädchen schweigend gegen den Strom das Osterwasser in Kannen schöp­fen, um sich mit ihm zu waschen. Blühende Ge­sundheit uno Schönheit soll das gewonnene Oster-

Zahres-Hauptappell der Garde-Kameradschast Gießen.

Kameradschafts führer Reichardt eröffnete den Appell am Sonntag im HotelPrinz Carl" mit einer Begrüßung der zahlreich erschienenen Kame­raden. Zunächst gab er einen Rückblick auf das ver­lassene Vereinsjahr und sprach über die in dieser Zeit für unser Vaterland eingetretenen bedeutungs­vollen Ereignisse. Der Kameradschastsführer gedachte dann der verstorbenen Kameraden, deren Andenken in der üblichen Weise geehrt wurde. Mit dem größ­ten Bedauern machte er die Mitteilung, daß der Schriftführer, Kamerad Hoffmann, der 40 Jahre lang fein Amt mit seltener Pflichttreue verwaltet hat, aus Gesundheitsrücksichten fein Amt niederlegen mußte. Zum Nachfolger bestimmte der Kamerad- chaftsführer Kamerad Hottenbach. Sodann er« taktete Kamerad Kramer den Kassenbericht, der ein erfreuliches Ergebnis hatte. Die beantragte Ent­lastung wurde erteilt. Es folgte unterVerschiede­nes" u. a. eine Besprechung über das im April 1940 stattfindende 40jährige Stiftungsfest. Hierauf hielt Kamerad Oberft a. D. Kock, 4. G>R. z. F., einen fesselnden Vortrag. Insbesondere erwähnte der Red­ner, daß der Monat März im Zeitgeschellen eine bemerkenswerte Rolle gespielt hat, ebenso die Jah­reszahl 40: 1140 Brandenburg, 1640 Großer Kur­fürst, 1740 Friedrich der Große und 1940 mit seinen großen Ereignissen. Weiter wies er auf die Helden­taten der Garde im Weltkrieg hin, insbesondere auf die verlustreichen Angriffe im Jahre 1915. Reicher Beifall dankte dem Redner für feine markigen Aus­führungen. Nach kurzer Aussprache schloß der Kameradschastsführer den anregenden und von echt kameradschaftlichem Geist getragenen Jahresappell mit dem Sieg-Heil auf den Führer.

Generalappell

der Marine-Kameradschast Gießen.

DerTag der Wehrmacht", die große Schlacht unserer Soldaten und der soldatischen Organisa­tionen in unserer Stadt für das Kriegswinterhilfs­werk, hat ein sehr günstiges Ergebnis gebracht. Durch die Straßensammlung, das Cintopfeffen, die Vorführungen und sonstigen Veranstaltungen, so­wie durch die beiden Bunten Abende im Stadt­theater wurden insgesamt 24 403 Reichsmark auf­gebracht. Das Ergebnis ist ein neuer großartige;

Bäuerliche Bezugs­und Absahgenossenschast Gießen.

Alljährlich kurz vor der Frühjahrsbestellung kom­men auch die hiesigen Bauern einmal zusammen. Im Hotel Hopfeld hielten sie diesmal die 5. ordent­liche Jahresversammlung der Bäuerlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft ab. Der Vorsitzende er- erstattete den Jahresbericht. Mitgliederstand und Warenumsatz sind im Berichtsjahr gestiegen. Der Gesamtumsatz betrug 25 500 RM., die Reserven 2000 RM., der Reingewinn 200 RM. Der Ge­schäftsbericht wurde mit den Berichten vergangener Jahre verglichen und wies eine günstige Entwick­lung aus. Geschäftsführer North besprach dann geschäftliche Angelegenheiten. Insbesondere wies er daraufhin, daß in der heutigen Zeit jeder Leih­sack zurückgegeben und das anfallende Bindegarn sorgfältig gesammelt werden muh. Dem Vorstand und Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Das aus­scheidende Vorstandsmitglied Hennecken und das Äuffichtsratsmitglied Höchst wurden einstimmig wiedergewählt. Oberrevisor Hartmann dankte der Geschäftsleitung für die vorbildliche Arbeit und den Mitgliedern für ihre genossenschaftliche Treue. In seinem Schlußwort bat der Vorsitzende, auch in der gegenwärtigen ernsten Zeit treu zu ihrer Organisation zu stehen.

Meisterprüfung in Gießen.

Den zum Wehrdienst eingezogenen Hcmdwerkern, die die Meisterprüfung ablegen wollen, ist auf Grund einer Vereinbarung zwischen der Vertretung des deutschen Handwerks und dem Oberkommando der Wehrmacht Gelegenheit gegeben, sich der Mei­sterprüfung zu unterziehen. Von dieser Vergünsti­gung haben 15, und zwar 11 dem Maurerhandwerk und 4 dem Zimmererhandwerk angehörige Soldaten Gebrauch gemacht. Sie unterziehen sich zur Zeit im Haufe der Kreishandwerkerschaft Gießen vor dem Meisterprüfungsausschuß für das Baugewerbe in Oberhessen unter Vorsitz des Amtsvorstandes des Hessischen Hochbauamtes Gießen, Reg. - Baurat Kuhlmann, der Meisterprüfung. Die Prüfung dauert drei Tage. Dor Beginn der Prüfung fand eine bescheidene Eröffnungsfeier statt, zu der auch Kreisleiter Backhaus erschienen war. Hierbei wurde insbesondere hervoraehoben, wie gestern noch zu Kriegsdiensten bereitstehende Soldaten des Fel- des heute zu friedensmäßigen Aufgaben, in der Heimat herangezogen werden, ganz im Sinne un­seres Führers, der in weiser Voraussicht trotz des Krieges die Zukunftsaufgaben nicht verabsäumt haben möchte.

Landkreis Gießen.

)( Rup pertsburg, 18.März. Nachts drang ein Raubtier in die Hühnerfarm des Landwirts Hermann Marx ein und biß 40 einjährigen Hühnern die Köpfe ab. Die toten Tiere laaen alle auf einem Haufen. Nur noch 10 Hühner des Bestandes sind am Leben. Der Schaden beläuft sich auf mehr als 200 RM.

Wirtschaft.

Oer Abschluß der Dresdner Bank.

Die Umsätze der Dresdner Dank im Geschäftsjahr 1939 sind im Vergleich zum Vorjahre ohne die Umsätze auf Steuergutscheinkonten und der während des Berichtsjahres übernommenen sudetendeutfchen Filialen weiter um 9 v. H. gestiegen. Die Zahl der Dresdner-Bank-Kunden hat sich um reichlich 10 v. H. auf 650 000 erhöht. An Krediten wurden von dem Institut 1241 Millionen RM., gegenüber 955 Millionen RM. im Vorjahre, neu bewilligt.

Die Gewinn- und Verlufttechnuna weist nach vor­sichtigen Rückstellungen einschließlich Vortrag einen Reingewinn von 11,70 (11,68) Millionen RM. aus, aus dem wieder 6 v. H. Dividende verteilt werden; zuvor wurden dem offenen Reservefonds 3,5 (2,0) Millionen RM. zugeführt und außerhalb der Er­tragsrechnung u. a. Rückstellungen für spätere Pen­sion szahluna en an die Gefolgschaft dangenommen. Die Gefolgschaft erhält wiederum eine Sonderzu-

In der geschmückten Turnhalle der Goetheschule fand gestern nachmittag in schlichter Form die Feier der Schulentlassung statt. Der Schulleiter, Lehrer K r a u s ch, begrüßte die Kinder und die Eltern herzlich. In kurzen Worten wies er auf den tieferen Sinn der Feier hin. Sodann hielt Lehrer Mattern eine Ansprache. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte er das Wort des Gene­ralfeldmarschalls von Schliessen:Mehr sein als _________, scheinen." Er ermahnte die Kinder, im Geiste die- gebracht. Das Ergebnis ist ein neuer großartiger ses Wortes immer eingedenk zu fein, daß sich im Beweis der Opfersreudigkeit der Bevölkerung un-l Leben nur das Wahre und Echte behaupten werde.

wart Runge, Kassenwart Seibert und Wirt- schaftskassenwart Herbert ihre Berichte. Die wirt­schaftlichen Verhältnisse der Kameradschaft sind in Ordnung.

Dem Kameradschastsführer L i ch wurde einstim­mig das Vertrauen ausgesprochen, der feine Mit­arbeiter in der Führung bestätigte. Wie der Kame- radschaftsführer berichtete, ist neben seinem Stell­vertreter, Kamerad Mettenheimer, jetzt auch das Mitglied des Beirates, der Marine-SA.-Sturm- führer K. Heß, eingezogen worden. Wie der Kame­radschaftsführer weiter berichten konnte, hat die Kameradschaft innerhalb des Marine-Landesver- bandes Fulda-Werra sehr gute Erfolge in der Wer­bung für den Gedanken der Seefahrt erzielen kön­nen. Mancher aus der Marine-HI. hervorgegangene Junge ist bei der Kriegsmarine.

Kamerad R u p p e l dankte für die gute Zusam­menarbeit mit der Marine-HI. Der Bannführer der Marine-HI., Eisenreich, hat den Standort be­sichtigt, und Kamerad Ruppel wurde neben seiner Führung des Standortes noch als Marine-Sach­bearbeiter für die Kreise 9B etter au und Wetzlar be­stimmt.

Kamerad Fritz Müller führte dann eine Reihe von selbstgedrehten Filmen, u. a. aus Süddeutsch­land, aus Hambura, London und Kopenhagen vor. Besondere Freude bereitete ein Filmstreifen von der Layn, der die Strecke von den Bootshäusern bis fast an den Wißmarer Steg in Farben festhält. Als Abschluß wurden noch ein Mm von einer Fahrt auf hoher See und ein Tricksilm vorgesührt.

Knegerkameradschast Hausen.

Die Gießener Marine - Kameradschaft hielt am Samstag in ihrem Bootshaus den Iahreshaupt- appell ab. Kameradschaftsführer Hch. L i ch gedachte zunächst der Kameraden, die wieder bei der Wehr­macht im Kampf gegen England stehen. Aus dem vom Kameradschastsführer erstatteten Jahresbericht war zu entnehmen, daß im verflossenen Jahr wie­der viel Kleinarbeit geleistet wurde, und daß vor allem in der Werbung für die Seefahrt gute Er­folge erzielt werden konnten. Die Kameradschaft verlor im letzten Jahr durch Tod den Kameraden Schornsteinfegermeister Gg. Keil. Sein Andenken, gleichzeitig das aller Gefallenen, wurde in üblicher Weise geehrt. Die Kameradschaft beteiligte sich an der Weihe eines Skagerrak-Ehrenmales in Ober­ursel und am Reichskriegeriag in Kassel. Mit der Marine-SA. und der Marine-HI. verband die Ka­meradschaft ausgezeichnete Zusammenarbeit. An den Reichssttaßensammlungen für das WHW. konnte sich die Kameradschaft erfolgreich beteiligen. Vor allem war auch die Zusammenarbeit mit der Ab­teilung Kriegsmarine unter Leitung von Korvet­tenkapitän Chorus sehr gut. Das Band zwischen der Heimat und den wieder einberufenen Kame­raden war allezeit fest. Der Schießdienst war sehr rege. Zum Schluß des Berichts wurde dem Ver­walterehepaar Ziegler und dem Kameraden S ch m a h l für seine uneigennützigen Dienste Dank ausgesprochen. Die Mitgnederzahl der Kamerad­schaft hat sich nicht wesentlich verändert.

Im Anschluß an den Bericht des Kameradschafts­führers gaven Schießwart B e n t> e r o i' , ~ 7

ger kamerads chaf t Hausen hielt am Sams« tagabend unter Leitung des Kameradschaftsführers Wahl ihren Generalappell im Lokal des Kame­raden Fink ab. Kameradschastsführer Wahl er­stattete nach der Begrüßung der Kameraden den Jahresbericht, aus dem zu ersehen war, daß die Kameradschaft auch im verflossenen Jahre eifrig an ihren Aufgaben gearbeitet hat. Der Bericht über das Klassenwesen zeigte einen guten Stand, dem Rechner wurde mit Dankesworten Entlastung erteilt. Den Bericht über das Schießwesen erstattete der Schießwart Kamerad B r i e g e I. Anschließend sprach Kreisschi eßwart Hanf (Gießen), der dem Kamera­den Briegel für seine eifriae Arbeit im Dienste her Kameradschaft dankte und mitteilte, daß die Kameradschaft Hausen im Schießwettkampf 1939 hundertprozentig zum Schießen angetreten war. Als Anerkennung dafür überreichte er der Kamerad­schaft im Auftrage der Kreiskriegerführung ein neues Kleinkaliber-Gewehr. Diese Anerkennung fand bei den Kameraden freudigen Widerhall. Sodann ehrte Kreisschießwart Hanf noch einige Kame­raden für gute Schießleistungen Mit der lieber» reichung von silbernen und bronzenen Ehrennadeln. Nach Dankesworten des Kameradschaftsführers Wahl sprach Propagandaobmann Diesel (Gie­ßen) über den Aufbau, die Geschichte und Einrich­tungen des Reichskriegerbundes sowie über die Pflichten aller Kameraden im Dienste unserer Volks­gemeinschaft. Kamerad Hanf berichtete dann noch über das Versicherungswesen im Kreisverband, wo­bei er den Kameraden zahlreiche wertvolle Hinweise geben konnte. Kameradschaftsführer Wahl sprach am Schluß seine Befriedigung über den guten Ver­lauf des Appells aus und dankte besonders den Kameraden Hanf und Diesel für ihren Besuch neradschafts- als Vertreter des Kreisverbandes. Dann wurde der th, Schrift-!Appell tn üblicher Weise geschlossen.

Stadttbectter: 20 bis 23 UhrDer Graf von Lu­xemburg". Gloria-Palast lSeltersweg):Die fremde Frau". Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): Es gibt nur eine Liebe".

Sprechen zu bringen. Wird das Schweigen ge­brochen, dann verschwindet die Zauberkraft, und das unnütz gewordenePlapperwasser" schüttet der Bursche dann einem Jugendgespielen, der als Lang­schläfer gilt, in die Haustür.

Das in Niederdeutschland bereits um Fastnacht geübte Schlagen mit Ruten, fällt in ostdeutschen Gegenden mit Ostern zusammen.Schmackostern" heißt hier dieser schon für das 12. Jahrhundert bezeugte Brauch. Im Vogtlands werden am ersten Dftertag die Mädchen von den Burschen aus dem Bettaufgepeitscht", ein Dienst, den die Mäd­chen an Pfingsten dann den Burschen erwidern. In der Olmützer Gegend ziehen am Ostermontag die Knaben und Burschen mit drei- oder vierkan­tigen Rutenbündeln umher undschmackostern" die Erwachsenen. Am Osterdienstag tun es die Mäd­chen. Mancherorts schlägt auch der Bauer die Bäuerin, der Knecht die Magd mit grünen Reisern. Hier bedeuten die sanften Stteiche nicht nur Segen und Fruchtbarkeit für Haus und Hof, sondern es sollen mit den Schlägen auch das dem Landmann lästige Ungeziefer vertrieben werden.

Das bekannteste Ostersymbol, mit dem die ver­schiedensten Bräuche verbunden sind, ist das Ei, das schon in uralter Zeit als Sinnbild der Frucht- barfeir erscheint. Schon die alten Germanen brach­ten bei Beginn des Pflügens oder nach der Be­stellung des Ackers Eieropfer dar, um den Wetter­gott Donar günstig zu stimmen. Gar vielfältig ist heute das Brauchtum, in dessen Mittelpunkt das Ei steht. Die Herkunft des Ostereies wird heute dem Hafen zugeschrieben, der ebenfalls als Sinn­bild der Fruchtbarkeit gilt. In süddeutschen Gegen­den nennt man darum die Ostereiersuche, zu der der Pate seine Patenkinder einlädt, dieHasjagete" Hasenjagd.

Versinnbildlicht das Ei die von der Sonne neu geweckte Fruchtbarkeit, so ist der am Osterfest in die Luft fliegende Ball ursprünglich das Symbol dieses Himmelsgestirnes selbst. Vielerorts haben sich als Ofterbrauch die fog.Brautballspiele" ent­wickelt. Bei ihnen haben die jungen Ehepaare des vergangenen Jahres der Dorfjugend die Bälle zu schenken. Im Südharz werden diese Bälle zur Hälfte auf dem Anger zum Spiel der Kinder aus- geworfen. Mit der andern Hälfte spielen die Bur­schen Schlagball, worauf es besonders darauf an­kommt, die mit Geldstücken gespickten Bälle so kräftig zu schlagen, daß sie entzweigehen und ihren Inhalt dem Schläger abgeben. Die jungen Mäd­chen des Dorfes veranstalten Wettläufe nach den von den jungen Frauen als Preis ausgefetzten Brauttüchern". Aber nicht nur in der Form des Brautballspiels" ist das österliche Ballspiel ein weitverbreitetes Dfteroergnügen. Auch als allge­meine Belustigung, an der die ganze ©orfgemein« schäft von den Kindern bis zu den Greifen teil» nimmt, wird es geübt

In allen diesen Symbolen und Volksbräuchen kommt die Freude des Menschen zum Ausdruck, aus der winterlichen Haft befreit und dem neu sprießenden Leben wiedergegeben zu sein.

Tageskalender für Dienstag.

Her Wird eine schlichte Zweckpackung verwendet weil die gesamte Herstellung der ECKSTEIN Nr.5 sich nur auf die Güte des Tabaks und seiner Mischung konzen­triert Denn auf den Tabak kommt es aof