Ausgabe 
19.2.1940
 
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Feind, die Westdemokratien, für die 20 Millionen Deutsche schon immer zuviel gelebt hätten. Mit den Worten des Führers:Wir leben auf Erden, um unserem Volke das ewige Leben zu geben" schritt daraus der Gauleiter zur Verteilung der Ehren­bücher.

Reichshauptstellenl'eiter Konrad schloß darauf die Feierstunde mit der Führer-Ehrung und aner­kennenden Worten für unsere Soldaten an der Front.

VfB.-Reichsbahn Gießen.

vfB. R. I Spielvgg. 1900 I 2:1 (0:0).

Die Grünweißen siegten knapp, aber verdient, leicht hätte der Sieg höher ausfallen können, aber die Torschüsse waren meist zu ungenau. Vor allem wurde auf beiden Seiten ritterlich gekämpft.

Die Grünweißen hatten die meiste Zeit mehr vom Spiel, der beste Mann dürste der kleine Funk ge­wesen sein, der sich unermüdlich einsetzte und über­

all zu finden war. Schwach war Nikolai, der nie richttg im Bilde war. Die Läuferreihe war der der Blauweißen überlegen, die Hintermannschaft war sehr gut. Bei den Blauweißen schaffte die Hinter­mannschaft unermüdlich und rettete manch schwie­rige Situation, die Läuferreihe war schwach, die rechte Seite kam bei Fleischhauer nicht durch.

Der Anstoß der Grünweißen wurde schön vor das Tor getragen, doch vergab Berghöfer die erste Chance, sein Schuß ging knapp neben das Tor. Bei den Blauweißen war es Balz, der über das Tor schoß. Die Grünweißen hatten sich gefunden und dominierten, jedoch wurde wieder zu wenig ge­schossen, die wenigen Torschüsse konnte Dinges hal­ten. Die Verteidigung der Grünweißen stand auf der Mittellinie und hatte nur wenig zu tun, denn die Durchbruchsversuche der Blauweißen wurden sicher abgestoppt. Bis zur Halbzeit schossen die Grünweißen sechs Ecken, während der Gegner leer ausging, Diese Ecken waren die einzige^. Ausbeute der drückenden Ueberlegenheit.

Nach der Pause wurde das Spiel noch schneller, eine siebte Ecke wurde von Berghöfer über das Tor getreten, dann konnte Heeg eine klare Chance der Blauweißen verhindern. Wieder waren die Blau- weißen vor dem Tor der Platzherren, jedoch rettete Möhl in höchster Not. So schnell war das Spiel, jetzt lief Ehmann die Linie entlang, doch wurde sein Schuß abgewehrt. Die Grünweißen gingen aus sich heraus und konnten wiederum stark drängen, Eh­mann wurde gut bedient, flankte, und Schmuck schoß nach 55 Minuten zum Führungstreffer ein. Dieses Tor gab den Grünweißen einen mächtigen Auftrieb, die Hintermannschaft der Blauweißen hatte schwer zu kämpfen, eine schöne Flanke von rechts köpfte Schmuck neben das leere Tor. Wieder hatte Schmuck, dem nichts gelingen wollte, eine sichere Sache ver­schossen, dann nahm Funk einen Abschlag auf, und dessen Schuß konnte Dinges nicht halten. Dieses war den Blauweißen zuviel, und jetzt wurden sie überlegen. Die Bodenverhältnisse hatten den jungen Spielern stark zugesetzt, es machten sich Ermüdungs­

erscheinungen bemerkbar. Einen Freistoß schoß Gath, dessen Schuß prallte an Heeg ab, und schon hieß es 2:1. Jetzt gingen die Blauweißen stark aus sich heraus, und die Verteidigung der-Platzherren hatte bange Minuten zu überstehen, in den letzten Minu­ten wurde auf Halten des Ergebnisses gespielt.

VfB.-R. 1. 3gb. 1900 1. 3gb. 1:1 (0:0).

Da der amtierende Schiedsrichter ausgeblieben war, einigte man sich auf eine verkürzte Spielzeit. Die Blauweißen waren weit überlegen, doch glückte ihnen nichts. Die Grünweißen konnten sogar bei einem Durchbruch das Führungstor schießen. Durch einen Elfmeter fiel der längst verdiente Ausgleich. Mit diesem Ergebnis können die Grünweißen mehr wie zufrieden sein, denn der Gegner war weit besser

Hauptschriflletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, Verlag und Druck: Brühlsche Universitätsdruckerer R. Lange, K.-G., Derlcrgsleiter: Dr. Erich Hamann, alle in Gießen.

Gießen (Wetzlarer Weg 80), den 19. Februar 1940.

0573

Trauer;

Familie Heinr. Vonderheid Familie Emil Hartmann Familie Jakob Reußwig nebst Angehörigen.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 20. Februar, nachmittags 1 y4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.

In tiefer

Heinrich Birk IL

Familie Heinrich Braun Familie Heinrich Dittmann Familie Fritz Berger

Psalm 78, V. 2326.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Tochter, Schwester, Schwiegermutter, Groß­mutter, Schwägerin und Tante

Frau Anna Marie Birk, geb. Braun

im Alter von 59 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

Am 15. Februar verschied nach schweren Leiden

86QD

Betriebsführung und Gefolgschaft der Commerz- und Privat-Bank Aktiengesellschaft

Filiale Gießen.

Herr Johannes Volz.

Der Verstorbene hat 29 Jahre in unseren Diensten ge­standen und sich als treuer u. gewissenhafter Mitarbeiter und Kamerad bewährt. Seine lautere und aufrechte Hal­tung, seine Hingabe für die Interessen unserer Firma werden ihm ein ehrendes Andenken sichern.

863D

Am 15. Februar ist ußser 116 er-Ehrenmitglied und Treubundkamerad

Johann Heinrich Volz

aus arbeitsreichem Leben von uns

geschieden.

Bestattung Dienstag, 14 Uhr, Neuer Friedhof. Wir bitten unsere Mitglieder, dem verdienstvollen, treuen Kameraden zahlreich das letzte Geleit zu geben.

Keine Ursprungs­zeugnisse,

londern nur Zeugnis­abschriften dem werbungsichre iben bei­legen I Lichtbilder undBewerbungsunte» lagen müssen zur Ver­meidung von Verlusten auf der Rückseite Na­men und Anschrift des

Bewerbers tragen I

Bäcker- Lehrling

gesucht. O57i Bäckerei und

Konditorei

Elmshäuser

Marburg / Lahn

Bekanntmachung.

Die nächste Auszahlung des Familienunterhaltes erfolgt durch die Bezirkssparkasse Gießen am:

Mittwoch, dem 21. Februar 1940, für Gruppe II, Jlr. 1500;

Donnerstag, dem 22. Februar 1940, für Gruppe II, Nr. 5011000;

Freitag, dem 23. Februar 1940, für Gruppe II,

Nr. 1001 und darüber,

sowie Gruppe I, III und IV und Räumungsfamilienunterhalt.

Die Auszahlungen werden nicht nur in der Zeit von 10% bis 12 Uhr, sondern von 8 bis 13 Uhr vor­genommen. 8610

Gießen, den 17. Februar 1940.

_______Der Oberbürgermeister. (Stadtkasse.)________

Oeffentliche Mahnung.

Folgende Rückstände werden hierdurch zur um­gehenden Zahlung gemahnt, andernfalls ein Säum­niszuschlag berechnet und die Beitreibung eingeleitet werden muß: 8580

4. Rate Gewerbesteuer 1939.

3. Rate Hundesteuer 1939.

Gießen, den 17. Februar 1940.

_______Der Oberbürgermeister. (Stadtkasse.)________

Bekanntmachung.

vetr.: Die Bekämpfung der Ratten im Stadtkreis Gießen.

Bei der Durchführung der Rattenbekämpfung wur­den dem Schädlingsbekämpfungsdienst Hessen-Nassau von den Hausbesitzern verschiedentlich Schwierigkeiten bereitet. Ich weise nochmals auf die Polizeiverord­nung über die Rattenbekämpfung vom 19. April 1939 (veröffentlicht in der Oberh. Tageszeitung vom 10.1. 1940) sowie auf die Bekanntmachung des Oberbürger­meisters (veröffentlicht in der hiesigen Presse am 1.2. 1940) hin, nach welchen die Eigentümer, Pächter oder sonstigen Nutzungsberechtigten von bebauten und unbebauten Grundstücken verpflichtet sind, die zur Durchführung der Bekämpfung vorgeschriebenen Maßnahmen zu dulden. 8620

Der Oberbürgermeister. 3. 23.: Nicolaus,

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Dienstag, 20. Februar 1940, 20.15 Uhr, in der Neuen Aula: VORTRAG des

Reichshauptamtsleiters Professor Dr. Groß, Berlin,

Leiter des Rassenpolitischen Amts der NSDAP., über

Die geistigen Fronten im Machtkampf der Gegenwart

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