Einzelbild herunterladen

WM"

' w 'M M

Mittwoch. 18. September 1940

Gietzener Anzeiger

t9v. Jahrgang Hr. 22t

General-Anzeiger für Oberheffen

Zchristtettung und SeschSftrsteUe:

-letzen. Zchnlftratze 7-9

Drnd und Verlag: vrühlsche Unioer sttätrdruckerei B. Lange

Lnnabme von Anzeige« für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr desBormittags

Aruetgen-Preiie r

Anzeigenteil 7 Rpf. je mm bei 22 mm Zeilenbrette, Wertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbrette

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel 8 Pladvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/° mehr

Erscheint täglich, nutzer Sonntags und feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gietzener Familienblätter Heimat rmRildDieScholle Monats-Bezugsvreis:

Mit 4 Beilagen RM.1.95 OhneJllusttierte . 1.80 Zustellgebühr... -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernsvreckanschlutz 2251 Drahtanschrift-.Anzeiger" Postscheck 11686 Franks j M.

Handel mit Afrika

eng-

Der

Fast 24 Stunden Lustalarm in London

Un­

tief unter der Erde Zuflucht zu suchen. Sie losen einen Zwei-Pence-Fahrschein und begeben sich die Treppen hinunter mit Kissen und Butter­broten. manche auch mit Mattatzen. Hier finden sie einen Quadratmeter staubigen und schmutzigen Bahnsteigs, auf dem sie für die nächsten 10 bis 14 Stunden Schutz suchen. Die Mütter bringen ihre Kinder mit und legen sie auf die Decken, sitzen zu­sammen und reden, während die Männer Zeitun­gen lesen und Karten spielen. Wenn der Zugver­kehr eingestellt ist, gibt es Platz auf dem ganzen Bahnsteig, und dann liegen die Menschenmassen eng aneinander und schlafen. Ich verbrachte lange Zett gestern abend in mehreren Untergrundbahnhöfen. Der Zug der Ventilatoren war unerträglich, und es strömte uns eine widerliche Luft entgegen, so daß man kaum atmen konnte. Die Züge rasselten vorbei und warfen ein kaltes elektrisches Licht über die

Oer Reichsaußenminister nach Rom unterwegs.

Berlin, 18. SepL (DBB. Aunkspruch.)

achtet werden.

Am Vormittag des 16. September beschränkte sich die Tätigkeit der Luftwaffe infolge der ungünstigen Wetterlage auf b e w a f f n e t e A u f k t ä r u n g. In ihrem Verlauf wurden mehrere Flugplätze in Süd- und Mittelengland fowie Hafen und Industrie- anlagen von Whitby wirksam mit Vomben ange-

Gegen Mittag fetzten erneut V ergeltungs- angrlffe gegen London ein, die rollend und mit wachsender Stärke bis zum Morgen des 17. September andauerten. Hafen- und Dockanlagen sowie sonstige kriegswichtige Ziele wur­den mit zahlreichen Bomben aller Kaliber belegt und an vielen Stellen neue Brände hervor- gcrufen. Nächtliche Bombenangriffe richteten sich auch gegen Liverpool.

Drei feindliche Flugzeuge wurden im Luftkamp abgefchossen, eins am Boden zerstört. Zwei deutsche Flugzeuge werden vermißt.

Der Feind unterließ gestern bei Tage und in der vergangenen Nacht jegliche Angriffsversuche auf deutsches Gebiet.

bleichen Gesichter. r ,

London hat ein gefährliches Problem bekommen. Es ist unser größter Skandal, so schreibtNews Chronicle" und weist darauf hin, daß man bereits vor längerer Zeit mit Rücksicht auf die Gesundheit des Volkes tief unter der Stadt hätte Luftschutzkeller bauen müssen. Die ihrer Unterkünfte beraubte Be­völkerung der Jndustriebezirke Londons fordert mit beunruhigender Hartnäckigkeit von der Regierung, daß ihr Wohnräume in den Palästen und Villen des Westends, des Wohnbezirks der Plutokratie, zuge­wiesen würden, die größere Sicherheit bietende Wohnsitze auf dem Lande aufgesucht habe.Es ist unmöglich", so schreibtStockholms Tidningen", daß die Luftkämpfe nicht ihre tiefen Spuren hinter sich ließen. Wer die notwendigen Mittel hat, schickt Frauund Kinder aufs Land. Als ich Mon­tag vormittag das von den Damen der Gesellschaft besonders besuchte Kaufviertel im Westend sah, lag auch die größte und sonst belebteste Straße tot da."

Reichsminister des Auswärtigen von Ribben­trop hat sich heute vormittag zueinemkurzen Aufenthalt nach Rom begeben.

der Wehrmacht gibt bekannt:

Unsere Küstenbatterien nahmen gestern erneut den Hafen von Dover unter Feuer. Auf meh­reren britischen Handelsschiffen konnten Treffer beob-

rung von Vichy hervorzurufen. Es handelt sich um ein britisches Wasserflugzeug, das die französischen Hoheitsgewässer in der Nähe von C a s a b lanc a überflog. Es wurde von einem französischen Jagd­flugzeug festgestellt, das einen Uebungsflug über der Stadt durchführte. Das englische Flugzeug hat das Feuer auf die französische Jagdmaschine eröffnet, das auf die englische Maschine zuflog. Bei dem snh darauf entwickelnden Luftgefecht wurde das englische Flugzeug getroffen und st ü r z t e b r e n n e n d t n s Meer. Die französischen Marinebehörden haben ein Boot an die Absturzstelle gesandt, das drei tische Fliegeroffizieve aufnehmen konnte.

Der Wehrmachtsbericht vom Dienstag.

Berlin, 17. Sept. (DNV.) Das Oberkommando

Die Erfolge der verbündeten Italiener auf afri­kanischem Boden lenken in stärkerem Maße die Aufmerksamkeit auch der deutschen Oeffentlichkett auf jene afrikanischen Kolonien, die dem in e t et) unter fadenscheiniger Begründung entrissen worden sind. Man erinnert sich in Deutschland sehr wohl der großen kulturellen Leistungen, die von deutschen Forschern, Wissenschaftlern und Wirt- chaftlern auf afrikanischem Boden vollbracht wor­den sind. Niemals haben die Beziehungen vollkom­men aufgehört, auch nicht unter dem Mandatsystem, das eine niederträchtige Verhöhnung des deutschen Volkes darstellte. Daß dem so ist, verdanken wir vor allen Dingen den deutschen Kaufleuten, die sich unter oft schwierigen Verhältnissen bemüht haben, den afrikanischen Markt zurückzuerobern.

Afrika hat mit seinen 30 Millionen Quadratkilo- Metern nur etwa 150 Mill. Einwohner, darunter 2,5 Millionen Weiße. Die Engländer beherrschen den größten Prozentsatz der Bevölkerung, die Fran­zosen den jeweils größten Teil der Landslache. Nach ihnen besitzen noch Portugiesen, Belgier, Jta- liener und Spanier beträchtliche Kolonialreiche m Afrika. Die deutschen Kolonien Togo, Kamerun, Deutschostafrika und Südwestafrika mit einem Fla­chenraum von rund 2,5 Mill. Quadratkilometern und etwa 12 Millionen Einwohnern haben sich unter dem Deckmantel der Mandate im wesentlichen Eng­länder und Franzosen geteilt. Das gesamte afrika­nische Gebiet steht unter europäischer Vorherrschaft einschließlich der drei nominell unabhängigen Staa­ten Aegypten, Liberia und Südafrikanische Union.

Dies sind die äußeren Merkmale des afrrkam- schen Kontinents, die bei der Abwicklung von Han­delsgeschäften mit diesem Erdteil, der in der Nord­südachse die natürliche geographische und wirtschaft- liehe Ergänzung Europas darstellt, berücksichtigt werden müssen. Deutschland hat Mit all diesen Ländern bis in die letzte Vorkriegszeit der Jahre 1938/1939 einen mehr oder weniger lebhaften Han­delsaustausch bettieben. Das Reich hat aber v l e I mehr Waren aus den afrikanischen Gebieten bezogen als es dort hingeliefert hat. Dies war im wesentlichen eine Folge der überhöhten Einfuhrzölle, die besonders von den Man­datsverwaltungen erhoben wurden, um den deutschen Handel zu schädigen oder unmöglich zu machen. Lediglich nach der Südafrika ni° chen Union konnte das Reich noch im Jahre 1938 für 82 Mill. Reichsmark Waren exportieren, darunter u. a. Papier, Markenartikel, Kraftwagen ufw. Eingeführt wurden in diesem Jahr aus der Union u. a. Wolle, Walöl, Manganerz und Kupfer im Gesamtwerte von 76 Mill. Reichsmark. Aus Deutschostafrika hat Deutschland im gleichen Jahre für rund 85 Mill. RM. Waren bezogen.

»Stockholm, 18. Sept. (Europapreß^) London hat am Montag s e ch s A l a r m e erlebt. Der sechste Alarm endete erst in den frühen Morgenstunden des Dienstags und dauerte insgesamt zehn Stunden. Dieser bisher längste Alarm in London wurde aller­dings um drei Uhr für mehrere Minuten unter­brochen, dann jedoch wieder gegeben, well neue Wellen deutscher Maschinen sich der Hauptstadt näherten. Damit hat die Bevölkerung von Groß- London die Zeit von Montagmorgen acht Uhr bis Dienstagmorgen sechs Uhr f a st ununt er b oi$ e 1n im Luftschutzkeller zugebracht.Stockholms Tidningen" bestätigt diese Tatsache w emem Lon­doner Telegramm mit den Worten:Wahrend des Montags herrschte der Luftalarm in London fast den ganzen Tag über. Dor dem Mittagessen hatte man drei Alarme, und am Nachmittag war der Alarmzustand ununterbrochen." Die Angriffe in der Nacht zum Dienstag müssen überaus heftig und erfolgreich gewesen em. Der englische Nachrichtendienst erklärt, die deutschen An­greifer hätten versucht, sich die Wetterverhaltnisse dienstbar zu machen. Es wird bestätigt, daß zahl­reiche Bomben überderCity, dem W e st en d und anderen militärisch wichtigen Zielen der Vor­orte abqeworfen worden sind. Brande entstanden, und die Zahl der eingestürzten Hauser ist beträcht­lich Auch die übrigen Teile Englands sind wiederum angegriffen worden. An erster Stelle stehen dabei d i e m i t t e l e n g l i s ch e n G r a f s ch a f t e n D e r englische Nachrichtendienst erklärt, in diesen Graf- fdurften habe eine Stadt, deren Name nicht genannt wird besonders heftig gelitten, da überaus

, viele Bomben abgeworjen worden feien.

Das Londoner Luftfahrministerium veröffent­lichte Dienstag morgen ein Kommunique über die deutschen Angriffe in der vergangenen Nacht. Es wird darin mitgeteilt, daß die Angriffe bei Beginn der Dämmerung einsetzten und abgesehen von "** don, welches den Hauptangriff mitbekam, auch zahl­reiche andere Teile des Landes erfaßten. Wie m den vorherigen Nächten, so sei London auch dieses Mal von kleinen Gruppen deutscher Maschinen in verschiedenen Wellen angegriffen worden. Diese Angriffe hörten für eine Stunde Dienstagmorgen aufr heißt es wei­ter, um dann später in kleinerem Umfanae fortge­setzt zu werden. Bomben wurden in verschiedenen Teilen Londons und seinen Vorstädten abgewor­fen. Es entstanden Brände, die jedoch gelöscht bzw. begrenzt werden konnten. Wohnhäuser und eine Anzahl Bürohäuser sind vernichtet worden. Wie der Londoner Rundfunk dazu ergänzend mittellt, sind Bomben in London auf bekannten Straßen und Plätzen niedergegangen. Feuerwehrleute, die mit der Löschung von Bränden beschäftigt waren, seien art verschiedenen Stellen getötet worden.

Die meisten in London tätigen Auslandsiourna- listen gewöhnen sich langsam daran, die Nächte in den Luftschutzkellern des Jnformationsministeriums zu verbringen. Wer abends gegen acht Uhr kommt, um sich englische Meldungen über militärische und politische Vorgänge abzuholen, wird oft von den allabendlich einsetzenden Luftalarmen überrascht und muß dann, wie es in der Nacht zum Dienstag der Fall war, zehn Stunden lang im Jnforma- tionsministerium auf die Entwarnung warten. Während des Montags waren nur vier Stunden

Schlacht im Wüstensand der Sahara.

Rom, 17. SepL (DNV.) Der italienische Wehr-1 formuliert wurde. Internationale Kreise in Stock- mnchlsberichl ootn Dienstag hat folgenden Wortlaut: Holm glauben vielmehr an ber ® nt fe nbui g

«eftern sanden in der Gegend non 5 i b i e l B a - » r u ^'ch'^eer

rani heftige Kämpfe zwischen unseren> vor- & tönnen, bafe E^nd ber ägyptischen rückenden Truppen und englischen Panzer- Kriegsbereitschaft nicht sicher ist und selbst in einer formationen stall. Die Schlachtgehtinmitten F^unde der größten Bedrohung des Jnselreiches non Sandwolken weiter, die der heiße Verstärkungen siir das Mittelmeer ftei machen muß. Ghibli-Wlnd der Sahara auswirbelt. 3n denttiiawilfl

feindlichen Linien sind gewisse Krisen- ENgMweS Flugzeug

s y m p t o m e zu beobachten. u&er Franzoßsch-Marokko abgeschoffen.

Das KMeverhäws aus dem äMMen KrieaMauvla-

Rom 18. Sept. (Europapreß.) Zu dem Kampf auf ägyptischem Boden stellt Gayda im ."^rnale d'Jtalia" fest, daß die gewaltigen rtaliemschen Un­ternehmungen auf ebenso großen eng Ns chen Widerstand stoßen. Gayda weist zahlenmäßig nach, wie stark England seine mlltta- rllchen Kräfte in Aegyptenn gemacht habe, und kommt zu dem Ergebnis, daß es sich auf englischer Seite um 230 000 Mann handele, die mit allem , notwendigen Material aufs beste ausgerüstet settm England habe stets Aegypten als Kernstück aller Angriffe bettachtet, die gegen Italien, gegen Libyen und die italienischen Stellungen am Roten Meer gerichtet werden sollten.

Dann erinnert Gayda darau, daß der mißglückte englische Angriff auf die Cyrenaika, der erste An- , griff gegen Italien im Juni 1940, von agyptr- , m Gebiet aus versucht worden sei. Es sei . einfach grotesk, wenn nun die englische Propaganda ver uche die italienische Unternehmung a - eine Be- drobuna der Freiheit Aegyptens hinzustellen. 3ta« Uen Lmpfe gegen die Engländer allein auf dem Gebiet, das sie s ich s e l b e r ge w a h lt,hattem Der Krieg müsse daher als e l n a g y P t i s cher Befreiungskrieg erscheinen. Es werde allem von der Gattung der Aegypter abhanden ob der Krieg diesen Charakter annehmen tonne, welcher Die italienische Bevölkerung beseele.

Köm« Samt will keinen Kne«.

Stockholm, 17. Sept. (Europapreß.) -Aus Kairo liegen Mitteilungen vor, aus denen g' geht daß die in den letzten Tagen von englischer Seite unternommenen Versuche, Aegypten z einer Kriegserklärung a n I t a t i e n z u veranlassen, bisher nicht e r f o l g r e ich ge- eine"/ Aufruf" gesand^und sie

erhärt worden Aegypten werde in den Krieg em XÄtien-Xe non Sollnm ist das gelten o^ne MI bte agw-

ung Kir ben jne^nintt

Äe8ue5lu%ugeJDif,e Echtere und schwerere Bomben-

in Londonwarnfrei". Diese Zeit ist von der ar­men Bevölkerung des Eastends benutzt worden, um die Völkerwanderung zum Westend anzutteten, wo man Schutz in den Untergrundbahnhöfen und Kel­lern der Vornehmen zu finden hofft.

Der Londoner Korrespondent vonStockholms Tidningen" schildert, welch tolle Zustände auf den Londoner U-Bahnhöfen herrschen, die von einem Teil der Bevölkerung mangels besse­rer Unterkünfte als Luftschutzräume benutzt werden. Er schreibt:Ich befand mich in einer Untergrund­bahnstation, zu der man auf 239Treppen­stufenhinabsteigen muß, weil die Fahrstuhle während des Alarms nicht arbeiten. Bereits auf dem halben Wege stolperte ich beinahe auf der Wendeltreppe über einen Mann und seine Frau, die beide aufderTreppelagen, eine Decke über sich geworfen; sie schliefen. Und unter ihnen lagen nicht nur Menschen auf den Treppenabsätzen, sondern auch auf fast jeder Stufe und in Gruppen entlang den Gängen und auf den Bahnsteigen; eine Gruppe nach der anderen, so daß man kaum die Füße auf die Erde bringen konnte. Hunderte von Menschen liegen jeden Abend während des Luftschutzalarms in jeder Untergrundbahnstatlon. Schon am Nachmittag finden sich die ersten Fann- lien ein, die obdachlos geworden sind oder Furcht vor dem haben, was die Dunkelheit bringen mag. Der Selbsterhaltungstrieb veranlaßt sie, schon vor Sonnenuntergang mit ihren Kindern " Zuflucht zu suchen. Sie lösen Erschein und begeben sich die

schon von den alten Römern atu

Agenzia Stefani schreibt, mit ... _

Sollum habe nicht nur der erste glänzende Teil der Offensive an der ägyptischen Front seinen Ab­schluß gefunden, sondern gleichzeitig damit habe die zweite Phase des vom Oberkommando vor­gesehenen Angriffes ihren Anfang genommen. Der Feind habe niemals einen derart kühnen Angriff erwartet, weil er sich nicht nur auf feine eigenen Truppen und eigenen Kampfmittel verließ, son­dern vor allen Dingen als seinen Hauptverbunoe- ten die naturgegebenen Schw i e r i g k e i - ien betrachtete. Den Abstieg von den steilen Han­gen des Gebirges mit nur einem einzigen straßen- ühnlichen Weg und das felsige Gelände glaubte er als ein unüberwindliches Hi ndern i s an« sehen zu können. Statt dessen hätten sich die italie- griffen. Nischen Truppen geradezu von oben herun­ter a u f d e n G e g n e r g e st ü r z t und die Tri­kolore hissen können. Noch während der starken feindlichen Verteidigung hätten die italienischen Pioniertruppen die Arbeit ausgenommen, um die bisher wenig brauchbaren Straßen auszudauen, . um auf diese Weise den Nachschub . zu sichern.

Während dieser Aktionen habe der Feind verschie­dene Gegenangriffe mit Panzerwagens und Tanks versucht. Bei diesem Versuch verlor der Feind eine ganze Reihe von Panzerwagen, während die zuruckflutenden Truppen weiter ver­folgt und immer wieder ^geschlagen wurdenUn­sere vollkommen ausgebildete Maschine , so schließt der Stefani-Berichterstatter,ist nunmehr m e th o- disch im Marsch auf die verschiedenen gestell­ten Ziele nach Osten. Neue bedeutende sttategische feindliche Stellungen sind in der Tat bereits erreicht und erobert"

* J © e n f, 17. Sept. (DNB.) Ein englisches Flugzeug,

Das im italienischen Wehrmachtsbericht genannte bQ5 mehrere Stunden über Französisch-Marokko Sidi el Barani bildet in 90 Kilometer Ent- freu,fe< wurde von einem französischen fernung 'von der Grenze der Cyrenaika ^"Rlug'aeug zum 21 b ft u r 3 gebracht. Man zweiten englischen Stützp unk t an der üermutet ba^ t>a5 englische Flugzeug Flugzettel ab­ägyptischen Küste, dessen strategische Bedeutung sich warf, um Aufstandsbewegungen gegen die Regie- schön daraus ergibt, daß die zweite englische Berteidigungslinie von hier nach Süden __ _ . ___

Sanktionskrieges gegen Italien m i l i Bergeliungsangriffe gegen lonoon ausgebaut und mit großen Depots und mit ei- _ . ZÖL. *2. C.

nein Flughafen ausgestattet, dessen Besetzung die ftltT AlPti OPF l

Flugstrecke nach Alexandria auf 350 Kilometer und Hill IVUWf fVIIVIkI V/U/Wl !*'

nach dem Suezkanal auf 600 Kilometer verkürzen ~

wird. Sidi el Barani ist ferner der Ausgangspunkt Bombenangriffe gegen Liverpool. Jtl Süd- UN0 MtteI-tzNgiaN0

b»M)reS^r^n»i^^^geVgt morbsn "Lt Flugplätze, Hafen- utiö Industrieanlagen angegriffen. - Oer Hafen von Dover und ist von Marfo Matruk, dem Haupfftu^ erneut beschoffSN.

punkt der dritten englischen Verteidigungslinie, noch' 140 Kilometer entfernt. Schließlich befinden sich m der Umgebung von Sidi el Barani zwölf Brun­nen mit vorzüglichem Wasser, deren Zisternen gelegt worden sind. Der Einnahme von