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einer besetzten Hauptstadt und seinen befpfafp» .ig°n Oäfen ist °S Norwegen unmög'lkch L Armee auch nur -lnig-rmaßen normal zu mobM sleren. 0

England trägt allein die Verantwortung.

Washington, 17. April. (EuropaoreKi >ordamerikanischen Repräsentantenhaus ettlärte Abgeordnete T h o r k e l s o n, daß England rlle in die Verantwortung für die skandinavischen Creigntffe trage. In Kr.egszeiten sei England eit pein Dorn im Fleisch neutraler Staa, len gewesen Schon vor seiner Kriegserklärung labe England versucht, die USA. aus seine Seite P SA°N. Die Engländer seien in die choheitsqe. -ewasser Skandinaviens eingedrungen, um durch sie zu erwartenden nachfolgenden Ereignisse die Sympathie der USA. zu erwerben, obwohl England sch selbst eines unverantwortlichen Neutralität^ »ruches schuldig gemacht habe. Hätte beispielsweise tine fremde Macht im Delaware-Fluß Minen ge- lgt, so würden die USA. hierin einen kriegerischen Lkt gesehen haben. Die Tatsache, daß sich 50 Cur- -Jagdflugzeuge an Bord britischer Schiffe be­fanden, beweise eindeutig, daß England den Ein­marsch in Norwegen zur Errichtung eines Stützpunktes für Operationen gegen Deutschland beabsichtigt habe. Es sei daher vollkommen logisch, so betont der nord- amerikanische Abgeordnete, der einen vorwiegend von Amerikanern skandinavischer Abstammung be- rnohnten Wahlkreis vertritt, daß dieser Versuch durch den deutschen Einmarsch vereitelt werden mußte.

Norwegischer Dampfer mm englischem Kriegsschiff aufgebracht

Mexiko, 17. April. (DNB.) Der norwegische LampferBall a" (2365 BRT.) meldet durch Zunkspruch, daß er von einem englischen Kriegs­schiff in der Nähe von Jamaica aufge­bracht worden ist. Das Schiff muß zur Unter­suchung seiner Ladung nach Konterbande einen englischen Hafen anlaufen.

Auch die USA.-Armeeleitung wünscht weitere Mittel.

Washington, 17. April. (Europapreß.) Gleich­zeitig mit den Wünschen der USA. - F l o t t e n- leitung um die Bewilligung zusätzlicher Mittel zum weiteren Flottenausbau bemüht sich auch di»

Der skandinavische Raum.

Litauen

BELGIEN

SLOWAKEI

FRANKREICH

UNGARN

SCHWEIZ

RUMÄNIEN

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SOWJET .RUSSLAND

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Stavanger

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Man macht sich nur schwer eine Vorstellung von der Au s d e h n u n g der Räume und Entfernungen, die bei der Durchführung des deutschen Unternehmens in Skandinavien überwunden werden müssen. Wir haben einmal Dänemark und Norwegen in gleichem Maßstab a u s die Karte des Groß­deutschen Reiches projiziert. Die Strecke Hamburg bis Trondheim zum Beispiel gleicht der Entfernung Florenz Lübeck. Und es zeigt sich, wie groß die Gebiete in Norwegen sind, die zu besetzen waren. (Zeichnung von Eigener Scherl-M.)

Armeeleitung der USA. um die Erhöhung der für die Armee zur Verfügung gestellten Mittel. Die Armeeleitung strebt insbesondere die Wiederein­setzung der 50 Millionen Dollar in den Heereshaus- halt an, die der Kongreß aus dem Haushaltsvor­anschlag gestrichen hatte. Diese zusätzlichen Mittel sollen vor allem zur Ausrüstung derer st en Verteidigungslinie" des 227 000 Mann star­ten Berufsheeres sowie für Zwecke der

235 000 Mann starken nationalen Miliz Ver­wendung finden.

Normalisierung des Verhältnisses Rußland-Jugoslawien.

Belgrad, 17. April. (DNB.) In der jugosla­wischen Hauptstadt hat die Nachricht von der Auf­nahme der Wirtschaftsbeziehungen

zwischen Jugoslawien und der Sowjetunion groß, ten Eindruck gemacht. Bekanntlich unterhält Jugo- slawien immer noch feine diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion. Die nunmehr erfolgte äe-lacto-Anerkennung soll einer Normal!, fierung des Verhältnisses dienen und dürfte wesent- lich durch den Umstand mit bestimmt gewesen sein, daß alle Nachbar st aaten Jugoslawiens geordnete Beziehungen zur Sowjetunion aufrechterhalten. Der Führer der jugoslawischen Wirtschaftsdelegation Gjorgjewitsch, der in den nächsten Tagen nach Moskau reift, ist eine bekannte Persönlichkeit im Wirtschaftsleben Jugo­slawiens. Er war Vizegouverneur der Nationalbank und ist zur Zeit Generaldierktor der Bank und Ver- sicherungsgesellschaft Beogradska Zadruga, welche auch das königliche Vermögen verwaltet. Er kann somit auch als Vertrauensmann der Krone ange- sehen werden.

Kleine politische Nachrichten.

Anläßlich der Geburt der Tochter des Kronprin- zenpaares von Dänemark hat der Führer dem dänischen Königspaar und dem Kron­prinzenpaar drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.

Der deutsche Oberkommandierende in Norme- gen erließ eine Verordnung, die entsprechend der Haager Konvention von 1907 den Visum- zwang für alle Ausländer, ausgenom­men Finnen, Dänen, Schweden und Isländer vor­sieht. Bei Einreise von Nicht-Skandinaviern in die besetzten norwegischen Gebiete sind die deutschen Behörden für die Einreisegenehmigung zuständig.

Wie Reuter berichtet, ist der englische Dampfer Disperser" an der Küste von Nord-Schottland gesunken.

Eine deutsche und eine litauische Delegation haben gemeinsam die Frage der weiteren Entwicklung der deutsch - litauischen Wirtschaftsbe­beziehungen geprüft. Die Vereinbarungen wer- den eine bedeutende Steigerung des deutfch-litau- ifchen Warenverkehrs vor'fehen.

Der Führer hat dem Professor an der Technischen Hochschule in Wien Ludwig Michalek aus An­laß der Vollendung seines 81. Geburtstages in Wür- digung seiner Verdienste als Maler und Graphiker die Goethe-Medaille für Kunst und Wissen­schaft verliehen.

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Laubach, den 18. April 1940.

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Danksagung.

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Gießen (AHcenstr. 30), den 18. April 1940.

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Berstadt, im April 1940.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 19. April, um 15 Uhr, vom Krankenhaus aus statt.

An einem Schlaganfall ist am 17. April unser lieber, verehrter

Professor Ludwig Weißbart

Seine Laubacher Freunde Erbe Haack.

Gießen, den 16. April 1940.

Der k. Polizeidirektor.

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Bekanntmachung.

Belr.: Metallfpende des deutschen Volkes.

Die im Hause TNarktstraße 18 eingerichtete Metall- Sammelstelle ist für den starken Andrang der letzten Tage nicht mehr ausreichend. Eine zweite Sammel- stelle ist auf dem städt. Lagerplatz, Steinstraße 9, eingerichtet worden.

Es wird gebeten, diese mit in Anspruch zu nehmen, insbesondere die Ablieferung sperriger Güter und größerer Mengen dort zu tätigen, da die örtlichen Verhältnisse eine schnellere Abfertigung gewähr­leisten.

Die Sammelslelle Lagerplatz Steinstraße 9 bleibt auch über den 20. April hinaus für Annahme kriegs­wichtiger Metalle für Behörden und die gewerbliche Wirtschaft geöffnet Annahmezeiten täglich

812 Uhr und 1317 Uhr.

Samstag nachmittag und Sonntag ist die An­nahmestelle geschloffen. 19520

Gießen, den 17. April 1940.

Der Oberbürgermeister. I.A.: Gravert.

DANKSAGUNG.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teil­nahme am Heimgang unseres Vaters

Pfarrer i R. Heinridi Kulimann die uns die Einwohner unseres Heimat­dorfes, seine Amtsbrüder, sowie seine und unsre zahlreich. Freunde u. Bekannten dar­gebracht haben, sagen wir unsren Dank.

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Bekanntmachung.

Betr.: Schornsteinfegerwesen; hier: Neubesetzung des Kehrbezirks II in der Stadt Gießen.

Der Herr Reichsstatthalter in Hessen Landes­regierung Abt. III in Darmstadt hat mit Ver­fügung vom 12. April 1940 auf Grund des § 19 der Verordnung über das Schornsteinfegerwesen vom 28. Juli 1937 (RGBl. I S. 831) mit Wirkung vom 15. April 1940 ab auf Wiederruf den Bezirksschorn­steinfegermeister

Friedrich Wagner in Grünberg zum Bezirksschornfteinfegermeister für den Kehr­bezirk II in der Stadt Gießen bestellt.

Gießen, den 16. April 1940. 1949C

Der Oberbürgermeister. 3.21.: Gravert

Bekanntmachung.

Betr.: Weilerbenuhung von Kraftfahrzeugen.

1. Bei einem großen Teil der zur Weiterbenutzung über den 20. September 1939 hinaus zugelasse­nen Kraftfahrzeuge sind inzwischen die Voraus.- setzungen für die Weiterbenutzung in Wegfall gekommen. Zum Zwecke der erneuten Nach­prüfung werden daher alle im Stadtkreis Gießen bis jetzt erteilten Genehmigungen mit dem 30. April 1940 hinfällig. Wer sein Fahrzeug nach diesem Zeitpunkt noch weiter benutzt, macht sich eines Vergehens nach der Verordnung über die Weiterbenutzung der Kraftfahrzeuge vom 6. Sep­tember 1939 in Verbindung mit dem Gesetz über den Kraftfahrzeugverkehr schuldig.

2. Wer glaubt, an der Weiterbenutzung seines Kraftfahrzeuges über den 30. April 1940 hinaus ein berechtigtes Interesse zu besitzen, hat einen neuen Antrag mit neuen Unterlagen über seine Kammer (Industrie- und Handelskammer, Kreis- handwerkerschast, Aerztekammer usw.) bei der Polizeidirektion Gießen bis spätestens 25. April 1940 einzureichen. Später eingehende Gesuche können nicht mit fristgerechter Erledigung rechnen.

Der Antrag muß insbesondere enthalten: Kraft­fahrzeughalter, dessen Anschrift, polizeiliches Kenn­zeichen des Kraftfahrzeuges und Hubraum der Ma­schine und, soweit das Fahrzeug als Transportfahr­zeug benutzt wird, ob mit oder ohne Anhänger.

Ich mache noch darauf aufmerksam, daß nur noch Anträge lebenswichtiger und wehrwirtschaftlicher Betriebe Aussicht auf Erfolg haben.

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