Ausgabe 
18.1.1940
 
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GLORlfl

Heute Donnerstag Erstaufführung

PALAST

Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher!

Aus aller Welt

Staubregen in Bologna.

Gedenket der hungernden Vögel!

Jleufdjnee in der Schwei;.

Segelschiffbrand in Kopenhagen.

Zhre Vermählung geben bekannt

Gymnastik. 9.15:

8: Landvolk, merf* auf! 8.10:

l&fmtrfjänte

Gießen, Wetzsteinstraße 6

Gießen, Ocher Straße 101

z 3 im Felde

18. Ianuar 1940

U/EDRC DRUCK SACH/' VYCrCDC Brühl. Gio#1

Ein hervorragendes Filmwerk, das unver­gessen bleiben wird!

Ein Bavaria-Film nach dem Roman von Dr. Erich Ebermayer, mit

CARL RADDATZ / EWALD BALSER PAULDAHLKE/HÄNSCHENPFAFF SPIELLEITUNG: HANS SCHWEIKART

Eine wundervolle Dichtung in Bild und Ton!

Ausgezeichnete Darsteller, unterstützt von der genialen Spielleitung Hans Schweikarts und der starken Wirkung eines unerhört fesselnden Stoffes, machen diesen Film zu einem einzigartiged Erlebnlsl

Mutter turnt und spi-clt mit dem Kind: Liebe - Schwester tanz mit mir! 9.30: Schulfunk (Mittel- , stufe). Sendereihe: Kampf um Wirtschästsfreiheit. , Aus Gras wird Wolle. Hörfolge. 10: Frohe Weisen. Das kleine Orchester des Reichssenders Frankfurt. 10.50: Sportberichte. 11: Orchesterkonzert. 11.50: Mikrofon unterwegs. 12: Die Werkpause. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 13: Mttagskonzert. Ausführung: das große Orchester des Reichssenders Hamburg. 14: Nachrichten. 14.15: Der fröhliche Lautsprecher. 15.45: Heimatsprache Mutterlaut. ,,Mir Hoh- wäller". 16: Nachmittagskonzert. Es spielt das große Orchester des Reichssenders Breslau. 17 bis 17.10: Nachrichten. 17.45: Klingende Liebesgaben des Reichssenders Frankfurt. Eine fröhliche Stunde bei und für unsere Kameraden am Westwall. In Ver­bindung mit der NS.-Gemeinschast^roft durch Freude". 19.10: Nach des Tages Arbeit. Es spielt das kleine Orchester des Reichssenders Berlin. Da­zwischen 19.10: Berichte. 19.45: Politische Zeitung s- schau. 20: Nachrichten. 20.15: Uebertragung vom Deutschlandsender. Dazwischen 22 bis 22.15: Nach­richten. 24 bis 0.15: Nachrichten.

Samstag, 20. Januar.

6 Uhr: Morgen-gruß. 6.10: Morgengymnastik. 6.30: Frühkonzert. Es spielt der Gaumusikzug Schle­sien. 7 bis 7.15 Nachrichten. 8: Landvolk, merk' auf! 8.10: Gymnastik. 9.15: Deutschland Kinderland. Brigittchen spielt und Mutti wird erzogen. Plau­derei. 9.30: Schulfunk (Oberstufe). Sendereihe: Lebendige Geschichte". Aus einem Kriegstagebuch des polnischen Feldzuges. 10: Frohe Weisen. 11: Konzert. I. Klingende und verklingende Weisen. Alte und neue Bolkslieder. II. Klaviermusik. 11.50: Stadt und Land Hand und Hand. Unser besinnliches Wochenende. 12: Aus einem Rüstungsbetrieb: Werkskonzert. In Verbindung mit der NS.-Gemein- schaftKraft durch Freude". 12.30 bis 12.40: Nach­richten. 13: Mittagskonzert. Es spielt das große Orchester des Reichssenders Breslau. 14: Nachrich­ten. 14.15: Der fröhliche Lautsprecher. 16: Nach­mittag skonzert. Es spielt das Rundfunkorchester München. 17 bis 17.10: Nachrichten. 18: Bühne und Film im Rundfunk. 18.25: Zum frohen Wochen­ende. Dazwischen 18.30: Aus dem Zeitgeschehen. 19.10: Berichte. 19.45: Politische Zeitungsschau. 20: Nachrichten. 20.15: Uebertragung vom Deutschland­sender. Dazwischen 22 bis 22.15: Nachrichten. 24 bis 0.15: Nachrichten.

In Kopenhagen ist der estnische Viermastsegler ,Gunn" (Heimathafen Pernau) ausgebrannt. Der

Die Heeresstandortlohnstelle sucht rreinemachßvauen bei gutem Lohn und voller Tagesbeschäftigung

Weitere Auskunft erteilt das

Arbeitsamt Gießen, Abt. weibliche Vermittlung

Wilhelm Dotier

Obergefteiter In einem Infanterie-Regiment

Anneliese Dotier, geb. Lesch

Höchste Prädikate: Hflnstl.besonders wertvoll/Kulturell wertvoll

Kulturfilm und Ufa-Ton-Woche

Anfangszeiten:

Wochentags 4. 6, 8.30 Uhr - Sonntags 3, 5.30, 8 30 Uhr

Kettige

Sschias

Herr Otto Weber, Dreher, Beo lin-Lchoneberg, Franz-Kopp, Straße 73, schreibt am 12.11.89:

Achtung Schwerhörige!

Auch Sie können sich jetzt den Genuß eines Tonfilms verschaffen durch unsere neue

Anlage für Schwerhörige in dem Gloria-Palast

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Ein merkwürdiges Naturereignis hat sich in . , -------- zu-

in seinen Voraussetzungen bescheidener, darum für die große Mehrheit der Eisläufer fast die einzige Möglichkeit, sich wettkämpferisch zu betätigen.

Sicherheit auf Schlittschuhen, kraftvoller und rei­ner Abstoß, dazu eine körperliche Verfassung, wie sie der Sportgeübte aus der Leichtathletik, den Mannschaftsspielen usw. mitbringt, und aus dem gewöhnlichen Schlittschuhläufer, der auf der Eis­bahn nur kreuz und quer läuft und eigentlich nicht recht weiß, woran er seine Kunst erproben soll, wird der Schnelläufer. So ganz ohne Hebung geht es freilich hier nicht. Von den harten, oft springen­den, im Abstoß stolpernden Schritten des Anfängers bis zu den schwingenden, zügig gleitenden Bewe­gungen des Geübteren muß schon manche Runde zurückgelegt werden, um Nicht nur die Technik zu erarbeiten, sondern auch der Stoppuhr einige Se­kunden abzuringen. Auch diese Möglichkeit, die Lei­stung stets genau zu messen und damit einen Maß­stab für die gemachten Fortschritte zu bekonnnen, ist für viele ein Anreiz, sich in dieser Leibesübung zu versuchen.

Die Krone jeder sportlichen Betätigung rst der Wettkampf. Der Eisschnellauf aber ist für Gegen­den, die nur mit einer begrenzten Zahl von Eis­tagen zu rechnen haben, die natürlichste und ein­fachste Form des Wettkampfs auf Schlittschuhen. Natürlich hat der Schnellauf auch eine besondere Form von Schlittschuhen entwickelt, die für den Anfang allerdings ohne weiteres zu entbehren sind. Größte Leichtigkeit, Kufen so schmal wie ein Messer­rücken und fast doppelt so lang wie bei gewöhn­lichen Schlittschuhen, um eine breitere Fläche dem Abstoß zu bieten, diese Eigenschaften ermöglichen es dem Schnelläufer, schon gehörigDampf" hinter seine Fahrt zu setzen.

Die Jugend hat in diesem Winter schon ausgiebig dem Eislauf gehuldigt, und sie hat auch den Wett­kampfgedanken im Schnellauf sofort erfaßt. Manche mehr oder weniger schnelle Runde ist so in den letz­ten Tagen schon gedreht worden.

Rundfunkprogramm

Freitag, 19. Januar:

Wolkenbruch vernichtet eine libysche Lingeborenensiedlung. Im Gebiet von Fessan in der Libyschen Wüste ist ein Wolkenbruch niedergegangen, der in Der schäft Mursuk große Verheerungen anrichtete. -Der Untergrund, auf dem die Eingeborenensiedlung, meist Lehmhütten, stand, wurde ausgewaschen, |o daß di- ganze Ortschaft z«rst°rt wurde. Auch das Gemeindehaus, die italienische Armee schule und der Sitz des dortigen Kommandos wur­den schwer beschädigt. Fünf Eingeborene sind bei dem Unglück ums Leben gekommen. Änhlreiche Vieh wurde verschüttet. Generalgouoerneur -oalbo hat sich selbst nach Mursuk begeben um die Hilfs­maßnahmen zu überwachen. Er ordnete den Wie- derausbau der Ortschaft in unmittelbarer Nahe aus tragfähigerem Boden an.

WWWß möglichst auch in Bilanz-Aut' Haltung erfahren, zum fofotti^1 Eintritt gesucht.

Schrift!. Bewerbungen mitLebe^M lauf, Zeugnisabschriften U.2W6 der Gehaltsansvrüche erbeten < Mnnesmannröhren-M Abt. Bergverwaltung, GicW-

6 Uhr: Morgengruß. 6.10: Morgengymnastik.

6.30: Frühkonzert. Ausführung: Das Rhein- Mcrinischen Landesorchester. 7 bis 7.15: Nachrichten.

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Bologna und Umgebung vor einigen Tagen qetraqen, und am Mittwoch wiedrchE. Es handelt sich um eine Art feinen Staubreg en, durch welchen sechs von den sieben über Land führenden Hochspannungsleitungen außer Be­trieb gesetzt wurden, so daß Bologna gänzlich ohne Licht und Betriebsstrom blieb. Mehrere große Fabriken mußten die Arbeit einstellen. Die elektri­schen Eisenbahnlinien nach Florenz und nach Ancona erlitten starke Verspätungen, während der Verkeyr auf der Kleinbahn nach Vignola vollständig still lag. Besonders unangenehm für die Bevölkerung von Bologna ist das Versagen der Wasserver- sorgung in den hoher gelegenen Teilen der Stadt. Man nimmt an, daß der Staub eine Folge der Bora ist, des Nordwinds, der tn der vergangenen Woche in Trieft und an der obe­ren Adria herrschte. Die Staub- und Salzteilchen überzogen die Isolatoren der Hochspannungsleitun­gen, wodurch der elektrische Strom zur Erde abge­leitet wurde. Zahlreiche Arbeiterkglonnen sind da­mit beschäftigt, die Isolatoren wieder zu säubern.

Die Wache hatte das Schiff verlassen und kehch J erst zurück, als dieGunn" bereits m Hellen Floy. 1 men stand. Trotz der Bemühungen der Hascnfeue:. wehren war das Schiff nicht mehr zu retten.

Großer Erfolg Emmy Leisners in Oslo.

In dem größten und schönsten Konzertsaal vcit Oslo, der Universitätsaula, gab die deutsche Sänge» rin Emmy Leisner ein Gesangskonzert, dem dr deutsche Gesandte Dr. Bräuer, zahlreiche Mitglir. der der deutschen Gesandtschaft und der deutsche Kolonie sowie Hunderte von Norwegern beiwohn. ; ten. Die Begeisterung über die hohe Kunst Enmy Leisners steigerte sich zum Schluß des Konzertes io | sehr, daß die Künstlerin zu zahlreichen Zugaben; geradezu gezwungen wurde. Die Presse nennt j Emmy Leisner eine Königin des Gesangs, deren i Kunst heute, wenn dies überhaupt möglich sei, noch größer sei als je zuvor.

Reuer Bergfried über dem Wesertal.

Ein Jahrhunderte altes Denkmal an der mittleren Weser soll in neuem Glanze erstehen. Der Kryg Herford betreut bei Vloto den Amtsh ausberg und feine Burganlagen, die für die Geschich? ravensbergischer Landschaft immer wieder Dani überragender Bedeutung gewesen find. Hier sollen geschlechteralte Bauten und Anlagen als bereite1 Zeugen der Geschichte wieder erstehen. Die bereits vor einiger Zeit begonnene Arbeit wird auch in her; Kriegszeit fortgesetzt. Ein markanter Punkt ist durch i den Abbruch eines wenig gelungenen Bismarck- tu ans erreicht worden. An seiner Stelle wird in Zukunft ein mächtiger Bergfried Wacht über bet' Weser halten.

$rantfurfer Schlachtvießmarkt.

Frankfurt a. M., 18. Jan. (Vorbericht.) Der heutige Hauptmarkt für Großvieh und Nebenmarkt für Kälber und Schweine war ausreichend beschickt und nahm einen lebhaften Verlauf. Für je 50 kg Lebendgewicht wurden etwa be.zahlt: Ochsen 37,5 bis 46,5 RM., Bullen 34 bis 44,5, Kühe 16 bis 44,5, Färsen 28 bis 45,5, Kälber 28 bis 65, Hammel 35 bis 51, Schafe 28 bis 44, Schweine 49,5 bis 55,5 Ä

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

C. Sch., Gießen. Nach den landesrechllichen Ae. ftimmungen ist das Wassergeld eines Hauses nach der Hohe der jeweiligen Friedensmiete umzulegen. Als Friedensmiete gilt der Mietpreis, der am l.Qull 1914 bezahlt wurde. Für Untermiete-Verhaltnisse bc- steht hinsichtlich der Kosten des Wasserverbrauchs keine gesetzliche Regelung. Es dürfte sich hierfür ernt freie Vereinbarung zwischen den beteiligten Parteien in der Weise empfehlen, daß die Wasserverbrauchs- koften des jeweiligen Wohnungsinhabers zwischen dem Vermieter und dem Untermieter entsprechend der KopfZahl anteilmäßig umgelegt werden.

Städten am späten Nachmittag und verursachte Glatteis, das in den Abendstunden viele Opfer gefordert hat. Für das Gebirge ist bie Parole Lawinengefahr" ausgegeben worden. Die Neujchneedecke, die auf den schon verharschten Schnee heruntergegangen ist, bringt allenthalben Lebe gefahr mit sich.

Kinderschuhe werden umgetauscht.

NSG. In einigen Kreisen des Gaues Hessen- Nassau wurden bereits vor einigen Wochen Aus­lauschstellen für Kinderschuhe eingerichtet. Jede Mut­ter weiß, daß die Kleinen ihre Schuhe oft nicht ganz auftragen, bevor sie ihnen zu klein werden. Die Anregung der NS.-Frauenschaft, Stellen einzu­richten, in denen gegen Abgabe von schuhen eine größere Nummer eingetauscht werden kann, ist da­her große Freude begegnet. Je eifriger die Stelle benutzt wird, desto großer kann jeder Wunsch be­friedigt werden, denn um so großer ist auch der Vorrat an austauschbaren Schuhen. Selbstverständ­lich muß jeder Schuh möglichst in gutem Zustande, b. h. besohlt abgeliefert werden. Fehlt einmal eine Nummer, die nicht gleich ausgegeben wird, dann wird sich die Mutter gern einige Tage gedulden, bis die gewünschte Größe wieder ein gegangen ist. Da diese Einrichtung der NS.-FrauenschäftDeut­sches Frauenwerk einem wirklichen Bedürfnis ent­gegenkommt und mandjen Bezugschein zu ersparen vermag, gehen nach und nach alle Kreise dazu über, solche Austcvuschstellen zu eröffnen. Auskunft er­teilen die Dienststellen der NS.-FrauenschastDeut­sches Frauenwerk.

Zugend-Mannsckasts-Echnellaufen auf der Gießener Eisbahn.

In Fortführung der Bestrebungen, in Gießen dem Eisschnellauf den Boden zu bereiten und ihm weiteren Antrieb zu geben, soll am kommenden Sonntag ein Jugend-M a nnschafts" Schnell- laufen durchgeführt werden. Während der Kunst­lauf neben einer längeren Eisperiode, die ein sorg­fältiges Training ermöglicht, auch die ständige An­leitung des Lehrers verlangt, um es zu wettkampf­mäßigen Leistungen zu bringen, ist der Schnellauf

Die ganze Schweiz liegt seit Mittwoch unter einer Neuschneedecke von 30 bis 40 Zentimeter. In den Hochalpen herrschten schwere Schnee stürme;vyunup

efbft an der schweizerischen Riviera, in Montreux Segler lag mit anderen Holzseglern irn Hafen ver- und Glion, herrschte zeitweise ein Schneesturm, der ankert. Die Mannschaft war abgeheuert worden, den Verkehr auf den Straßen für kurze Zeit lahm- und das Schiff der Obhut einer Bordwache unter- leqte Infolge der gleichzeitig ansteigenden Tempe- stellt. Der Brand entstand in den Abendstunden raturen schmolz der Schnee zum Teil in den großen durch Ueberheizen eines Ofens in der Schisfskajute.

Treibeisgefahr in dänischen Gewässern.

Mittwoch hat sich der Oere-Sund mit Treibeis ge- füllt Auch im südlichen Teil des Großen Belts ist das erste Treibeis festgestellt worden. Die Passage bei Marstal ist für die Schiffahrt bereits geschlossen. Mehrere Schiffe sind im Eis eingefroren Die Eis­brecher der dänischen Marine können keine Hilfe bringen, da das Wasser zu flach ist. Der Kopen­hagener Hafen ist ebenfalls mit Treibeis gefüllt. Eis­brecher mußten bereits eingreifen, um verschiedene Dampfer frei zu machen. Die Suche^nach treibenden Minen in den Gewässern um die Schärfelder, vor allem aud) in der Koge- und der Fakse-Bucht, mutzte eingestellt werden. Die größten Schwierigkeiten für die Schiffahrt bestehen im Limfjord- und im Oere- Sund. Der westliche Teil des Limfjord und vor allem der Agger-Sund sind völlig zugefro- ren, so daß'Post und Güter über das drei Meter dicke Eis im Schlitten befördert werden können. Als ganz ungewöhnlich wird endlick) die Eisbildung an der w e ft j ü t i s ch e n K ü st e gemeldet, wo in der Iammerbucht die Nordsee zum ersten Male seit Jahren über drei Kilometer hinaus ins offene Meer mit Packeis bedeckt ist. Der Fischfang mußte ein­gestellt werden. Von Südholland werden schwere Eisstauungen bei Errindlev berichtet, die die im Hafen liegenden Boote verguetschten und sich bis auf die Krone des Sturmflutdeiches hinaufschoben, was seit den Sturmfluten von 1872 nicht mehr ge­schehen ist.

Rekordkätte an der schwebischnorwegifchen Grenze, lllinus 48 Grad.

In Telnesset im Gebirge an der schwedisch-norwe- chschen Grenze fiel das Thermometer am Dienstag bis weit unter den Gefrierpmikt des Quecksilbers. Mit Hilfe eines Spiritusthermometers wurden minus 48 Grad gemessen, was wohl den dies­jährigen europäischen Rekord darstellen dürfte. Das Vieh in den Ställen schüttelte sich vor Kälte. Bei Trondheim mußten die Bauern aus Säcken Män­tel für die Kühe nähen. In Stockholm sank die Temperatur in der Nacht auf Dienstag bis zu 20 Grad unter Null. Das ist die tiefste Tem­peratur, die in Stockholm feit 1893 gemef = e n wurde. Den Rekord hot bisher das Jahr 1814 in dem am 20. Januar minus 32 Grad registriert wurden.

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