geboren am 9. November 1888 — gestorben am 17. Januar 1940.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Steinbach bei Gießen, Eberstadt den 16. Januar 1940.
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Die Beerdigung findet statt: Freitag, den 19. Januar, nachmittags 2% Uhr.
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Nachruf.
im 66. Lebensjahre.
Herr Friedrich Walb
Gesangverein »Eintracht«, Steinbach.
Die Beisetzung fand auf Wunsch der Entschlafenen in der Stille statt.
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Die trauernden Hinterbliebenen.
19. iimnmr 1940:
am
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288 D
Städt. Schlachthof, Gießen,
Am 13. Januar verschied nach kurzer Krankheit meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Der Verein verliert in dem Dahingeschiedenen eine tüchtige Kraft und eifrigen Förderer des deutschen Liedes. Seine Persönlichkeit, weit in Sängerkreisen bekannt sichert ihm ein ehrendes Andenken.
von 11-12 Uhr Nr.
20. Januar 1940:
von 8- 9 Uhr Nr.
Familie Jakob Haas 9.
Familie Wilhelm Schäfer
Friedrich Walb, z.Z. im Felde
Wilhelm Walb, z.Z. im Felde
,HerbsF-Hundekuchen GIESSENER ZOO Seltersweg 6, Ruf 3292
Gießen-Wieseck, Allertshausen, Frankfurt a. M., den 18. Januar 1940.
Die Beerdigung findet Freitag, den 19. Januar, nachmittags %3 Uhr, in Wieseck vom Sterbehaus Alten-Busecker Straße 4 aus statt.
MemeAnz eigen
>m Gießener Anzeiger werben von Tausenden brachte: und aelei^n
Die Beerdigung findet Samstag, den 20. Januar, vormittags 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
Frau Gertrud Scheerbarth, geb. Ermer, Gießen Klaus Georg Scheerbarth, Hamburg.
Am 16. Januar verschied plötzlich und unerwartet unser langjähriger 1. Vorsitzender
nach längerem schweren Leiden im Alter von 53 Jahren durch einen plötzlichen Tod jäh und unerwartet von uns geschieden ist.
Marie Walb
Heinrich Walb Ludwig Walb nebst allen Angehörigen.
Die Trauerfeier findet Samstag, den 20. Januar 1940, vormittags 10% Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt.
Die Beerdigung findet am Freitag, dem 19. Januar 1940, nachmittags 2y4 Uhr statt.
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In tiefem Weh und Schmerz:
Frau Eleonore Walb, geb. Horn
Meer, zu der Kleinen Syrte gehabt haben, und die eine der Städte auf dem Dfcheridrücken heißt bei den Eingeborenen auch heute noch „Hafen der Sahara", was sicher nicht nur ein bildlicher Ausdruck gewesen sei. Eine ganze Reihe von Berichten aus dem Altertum liegen auch vor, die erzählen, wie einstmals Schiffe in das Schott — das als „Triton- fee" oder „Lacus Tritonis" durch die lydischen Amazonen und die der Sage nach von dort stammende „Athene Tritogeneia" berühmt war — in diesen „See" vom Meere aus verschlagen wurde und, was sehr charakteristisch für dortige Verhältnisse ist, den schmalen Ausgang nicht wieder finden konnten, der ja nur ein kleiner Punkt an den ausgedehnten Ufern des Schotts war. Auf der ältesten Karte, der hebräischen Urbibel (dem sog. „Buch der Jubiläen") ist ungefähr an der Stelle, wo heute dieses Gewirr von kleineren und größeren Schotts und das große Schott El Dscherid selber liegt, ein ziemlich großes „Atel-Meer" verzeichnet — mitten in Nordafrika! Es zeigt auf dieser Karte einen Abfluß, der dort allerdings nördlich statt westlich zu der roh umrissenen Küste des Mittelmeeres verläuft.
So sollen vor allem die Argonauten der griechischen Sage von der Syrte aus in den „Triton- <5ee" verschlagen worden sein. Nicht nur Herodot, der antike griechische Geschichtsschreiber, berichtet, Jason sei durch einen Nordsturm in die „Untiefen" des Triton se es getrieben worden. Als er den Ausweg nicht fand, erschien ihm „Triton" und brachte ihn heraus; dafür gelobte ihm Jason einen Dreifuß als Weihegeschenk. Andere antike Autoren, so auch Diodor, erklären in ihrem Bericht diesen Triton als einen „König von Lybien" oder „Beherrscher des Küstenlandes", womit aber ebenso gut die herr
Nach kurzem schweren Leiden entschlief sanft am 16. Januar, abends 9.30 Uhr, unser lieber, guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel
Herr Christian Reuter E, Sandmann
im Alter von 82 fahren.
Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Christ und Kinder nebst allen Angehörigen.
Gießen, Dillenburg, Solingen, den 18. Januar 1940.
Dr.med. Georg Scheerbarth, Gießen
homöopathischer Arzt
Gestern abend entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau ElisabetheViehmann
geb. Rau
im Alter von 66 Jahren.
In tiefer Trauer: Ludwig Viehmann nebst Kindern und Enkelkindern.
Trohe, Großen-Buseck, Heuchelheim, Wieseck, am 17. Januar 1940
Die Beerdigung findet Freitag, den 19. Januar, nachmittags 2% Uhr statt
Frau Franziska Roth
geb. Reitenbach
Am Dienstagabend entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, unsere liebe Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Ida Christ, geb. Kuhn
im 39. Lebensjahre.
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muß heute wegen Erkrankung einiger Schauspieler verschoben werden. Genauer Termin wird später bekanntgegeben.
Die gelösten Karten behalten ihre Gültigkeit.
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Schmerzerfüllt hiermit die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann, unser herzensguter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
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gelangt, daß sie eine Art „kontinentale Lagunen* sind, die durch die abflußlosen Wüstenflüsse sich bildeten und durch Hineinwehung von Sandmassen und Austrocknung immer mehr verlandeten. Auch der starke Salzgehalt des Erdbodens, sogar in den dortigen Oasen, wird als das Werk dieser abflußlosen Flüsse erklärt. Das Versiegen der einstigen großen Flüsse, die in das Atelmeer mündeten und einen Durchstoß der Wassermassen zum Meer aus dem Schott El Dscherid bewirkten, hat wohl dann allmählich zu der Auftürmung der jetzigen sandigen Landenge (heute von 52 Meter Höhe) durch mit- geschwemmten Sand geführt. Das Atel-Meer wurde immer mehr eine tote Lagune und dann ein Salzsumpf.
Wie dem auch sei, die seltsamen Schotts, von Mythen, Sagen und Abenteuerberichten umwoben, bleiben, trotz aller Erklärungen nach Ursprung und Geschichte voller Rätsel in dem an Geheimnissen noch so reichen Afrika.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen. Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. At^eigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Bruhlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 5 vom 1. Dezember 1939 gültig.
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wie ein Haar, schneidend wie eine Klinge" bezeichnet ein anderer arabisä-er Autor den gefürchteten Pfad über das große Schott. Sandstürme der anliegenden Wüste und die hereinbrechende Nacht machten den Weg noch gefährlicher. Keine Sterne waren zu sehen, ein Wind zum Umwerfen, und vor Sand konnte man kaum die Augen offenhalten. Wer dabei vom Pfade abwich oder abglitt, war verloren. — Obendrein entstehen dort am Schott El Dscherid auch noch irreführende Spiegelungen (Fata Morgana) am Horizont dieser großen Fläche — wie man es auch bei anderen Schotts beobachten kann; man muß deswegen der Richtung ganz sicher sein, um hinüberzugelangen. Bei anhaltendem Regen verdeckt das Wasser oft den einzig gangbaren Pfad und, wie man beobachtet hat, durch einen besonderen chemischen Prozeß wird dann merkwürdigerweise im Sommer der Boden gerade durch die Sonnenwirkung erweicht.
Kein Wunder, wenn diese „Sebkhas", wie die Schotts bei den Eingeborenen heißen, gefürchtet waren und von Schauermären umwoben wurden. Heute Lhrt aber sogar ein fester Damm über den HauptM des Schott El Dscherid, und große Autobusse können über ausgetrocknete Teile am Rande dieses Schotts und auch durch andere Schotts ohne Gefahr ihren Weg suchen, oft sogar ganz nah noch von dessen wasserführenden Teil. Man hat vor etwa hundert Jahren am Westufer des Dscherid-Schotts bei der uralten Stadt Nefia angeblich Trümmer einer römischen Schiffsgaleere gefunden. Das ist nicht so unwahrscheinlich, wie es heute erscheint, wo der Boden des Schotts 15 Meter, zum Teil sogar 31 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Denn einst muß dieses Schott einen Abfluß zum
sch ende Gottheit des Landes gemeint fein Jann. Jr. der Not opferten die Schiffer ihm ein Schaf auf dem See, und darauf habe Triton in Gestalt eines fischartigen Gottes die Barke ins Meer gezogen. Aehnlich spricht auch der griechische Dichter Pindar von einem „Ausfluß" des Tritonsees und den Abenteuern der dorthin an die Küste verschlagenen Argonauten, denen der „Sohn Poseidons", der Gott und „Herrscher" Eurypylos, eine Scholle Erde als Gastgeschenk gab. Sehr bezeichnenderweise wird ferner gesagt, der König von Libyen Triton hätte die Schiffer über die „eigentümliche Beschaffenheit dieses Meeres aufgeklärt.
Halten wir die Berichte der antiken Autoren noch zusammen mit der auch geschichtlich bekannten Verehrung von Poseidon und Triton in dieser ganzen Welt Nordafrikas, wofür auch viele schöne Mosaiken aus der späteren Römerzeit sprechen^ sowie mit den tatsächlichen Eigentümlichkeiten des Schotts, so ist es, entgegen manchen Zweiflern, klar daß dieser Triton — oder vielmehr Tritoms-See — eben das heutige Schott El Dscherid ist, wo ctrift (im frühen 2. Jahrtausend v. Ehr.) die libyschen Amazonen herrschten, welche die Athene Tntoneia, eine Fruchtbarkeitsgöttin, mit kultischen Kampfspielen ehrten. Es war eine Art ziemlich lebensgefährlichen Ballspiels mit Steinen und Krumm- ftöcken. Nachklänge dieser uralten kultischen Fruh- lingsfeier hat Herodot noch geschildert.
Man hielt früher die Schotts für Reste eines großen Wüstenmeeres. Nachdem man aber eine einst wasserreiche Landschaft dort nachweisen konnte — so auch durch die auf uralten Felsbildern der Gegend abgebildeten Wasserttere, die jetzt dort längst ausgestorben sind — ist man zu der Ansicht
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