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Itr.246 Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheßen) Donnerstag,17. Oktober MV

Aus dem Reiche der Krau

Die

Die Frischkostplatte.

unserer

Würze.

Väl

Die Erkältungsgefahr steht vor der Tür.

kann die schönste Erkältung fertig sein. Man gebe also seinen Kindern für den Schulweg warme Klei, düng, die sie in den Schulräumen ablegen können. Ferner ist es unbedingt notwendig, daß das Kind die Schule mit trockenen Füßen erreicht. Ueberfchuhe, Einlegesohlen, die man aus alten Stoff­resten oder Pappdeckeln immer wieder selbst schnei­den und erneuern kann, schützen vor Näsfe. Ebensa muß die Mutter auf die Füße des Kindes acht« geben, wenn es aus der Schule kommt. Sollten fis naß fein, fo empfiehlt sich ein warmes Fußbad, ein tüchtiges Frottieren und Wechsel von Strumpf und Schuh, lieber Nacht werden die Schuhe mit ber Sohle nach oben getrocknet, unter Herausnahme der Einlegesohlen. Aber man darf sie nicht zu nahe an den Ofen stellen, denn Leder, Gummi und Werk­stoff der Sohlen brechen bei großer Hitze.

Ist bereits eine Erkältung im Gange, dann läßt man sein Kind lieber einen Tag länger zu Hause. Bei leichter Erkrankung kann man mit Hausmitteln der Erkältung- entgegentreten. Man läßt das Kind unter Anwendung eines schweißtreibenden Tees oder einer heißen Zitronenlimonade schwitzen. Auch ein Halsumschlag ist anzuraten. Vielfach wird ein chleimlösendes Mittel notwendig sein, wozu sich Salbeitee zum Gurgeln gut eignet. Lauwarmes Gurgelwasser mit Essigsaurer Tonerde (ein Eßlöffel auf ein Wasserglas) oder mit Wasserstoffsuperoxyd in gleicher Zusammensetzung desinfiziert den Hals. Schnupfentaschentücher müssen oft gewechselt wer­den und dürfen nicht herumliegen. Tritt nennens­wertes Fieber ein, so soll man schnell den Arzt zu Rate ziehen. Im übrigen lehre man das Kind, nicht vom Frühstücksbrot des Schulkameraden abzubei­ßen, nicht feine Mundharmonika zu benutzen und dergleichen. Dagegen sorge yian für häufiges Wa­schen der Hände, für ein Auslüften der Schulklei­dung, überhaupt für Sauberkeit.

man mit der Maschine näht, soll der Reihfaden fo liegen, daß er nicht mit festgesteppt wird. Aufge­wickelt auf eine Spule läßt sich der herausgezogene Reihfaden jederzeit wieder verwenden. Jede Nä­herin wird bald merken, wie viel sich fo ersparen läßt.

Tüchtiges Verknoten jeden Fadenendes, fei es beim Annähen eines Knopfes oder Druckknopfes ober am Enbe einer Naht, spart uns nicht nur viel Aerger unb Mühe, fonbern auch Nähgarn. Denn: eine Arbeit, bie oberflächlich getan wirb, hält nicht, muß wieberholt werben und kostet also doppelte Zeit und doppeltes Material. Sei also sparsam, gründlich und gewissenhaft auch bei der kleinsten Näharbeit. Elisabeth Geiler.

schen eingeschnitten, die Nähte sind breit ab« gesteppt.

Rack und Aermel des glockigen Kleides links find aus hellgrauem Material, Bluse, Gürtel und R o ck s a u m aus rotem Wollstoff. Etwas aufspringende Abnäher teilen in Hüft­höhe den Rock auf, eine schmale Blende aus dem Blusenmaterial ist seinem Saum aufgefteppt.

H.

Das Abwaschen erleichtert.

Die Erleichterung des täglichen Abwaschens be­ginnt damit, daß man zunächst einmal Sorge trägt, daß sich gar nicht soviel Geschirr anhäuft. Und das läßt sich beim Kochen sehr leicht einrichten. Nicht wie die meisten Hausfrauen nehmen wir tausender­lei Löffel, Messer, Gabeln, Teller in Gebrauch während wir kochen, sondern wir stellen uns einen einfachen Teller neben den Herd ober Gaskocher. Auf biefen legen wir einen einfachen Küchenlöffel, eine ebensolche Gabel unb ein Küchenmesser. Das reicht zum Kochen vollkommen aus. Ob wir nun die Suppe, das Gemüse ober Fleisch umrühren, immer tut es bieser eine Löffel, unb immer genügt das bereitgelegte Gerät. Vertragen sich die einzel­nen umzurührenden Speisen nicht miteinander, so ist es eine Kleinigkeit, den Löffel unter der Wasser­leitung abzuspülen, damit er für andere Speise verwendbar ist. Das gleiche gilt für Suppen- und Gemüsekellen, die ebenfalls ihren Platz während des Kochens auf dem bereitgestellten Teller an­gewiesen bekommen. Wie oft sucht man sonst plötz­lich etwas zum Umrühren oder Kosten, findet nichts Passendes und greift immer wieder nach einem neuen Löffel. So kann sich im Laufe eines Vor­mittags ein ganzes Regiment von Koch- und Pro­bierlöffeln ansammeln, bie alle roieber abgewaschen werben müssen.r ,

Teller auf denen nur trockene Brose! lagen, ebenso Untertassen stellt man nicht erst aufeinanber mit bem schmutzigen, fetten Geschirr, benn dort werben sie erst auf ber Unterseite vollkommen ab­waschreif. Die praktische Hausfrau aber wirb beim Abräumen Sorge tragen, baß bas fast saubere Ge­schirr mit bem fettigen nicht in Berührung kommt.

Abwaschs gespart.

Vor allem aber kann man sich bas große Ab­waschen nach bem Mittagessen, über bas boch jebe Hausfrau stöhnt, erleichtern, inbem man während des Kochens all das wegwäscht, was nicht zum Essen gebraucht wird, wie Holzbretter, nicht mehr gebrauchte Töpfe, Siebe, Reibeisen usw. Soviel Zeit hat man immer, während das Essen kocht. Ist das Mittagessen dann vorüber, so bleibt nur ein kleiner Teil übrig, bie Teller, Bestecke unb Töpfe, bie ge- rabe zum Mittagbrot gebraucht würben. In einer kleinen halben Stunbe ist das fo gefürchtete Ab­waschen bann fertig. Sollte bie Hausfrau verhin­dert fein, das Abwaschen gleich nach Tisch zu be­sorgen, stellt sie alles Geschirr in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Dann ist bas Abwaschen auch noch einen Tag später eine Leichtigkeit. Messer dürfen natürlich nicht in Wasser gelegt werben; man wischt sie an Papier ab unb legt sie beiseite, bis man zum Abwaschen kommt. Nach bem Abwaschen wäscht man bcn Abwaschlappen gleich einem Stück Wäsche sorg­fältig aus. Er ist bann für bas Kaffeegeschirr roieber verwendbar. Ja, sogar bie Kaffeetassen brauchen nicht in ben großen Abwaschkübel zu roanbern; sie lassen sich meist unter per Wasserleitung bequem abspülen. Den fettigen Ranb an ber Schussel schmiert man nicht in bie Lappen, fonbern wischt ihn mit einem Stück Papier sorgfältig ab. Das spart Seife unb Soba. H. v. L.

Faser empfinblich beschädigt und die gleichmäßige Drehung gelockert. Betrachte mal durch ein 23er« größerungsglas einen Faden, ber abgerissen unb einen solchen, ber abgeschnitten wurde, und Du wirst sehen, wie sehr der erstere verwüstet ist. Man mache sich also die kleine Mühe und reiße nicht, andern nehme eine Schere zur Hand! Ein Lbge- chnittenes Stück läßt sich ja auch besser einfädeln als ein zerfasertes, abgerissenes.

Mit nichts wird wohl mehr Verschwendung ge­trieben als mit dem Reihfaden. Und wieviel kön­nen wir auch hier sparen bei ein bißchen lieber« legung. Man ziehe den Reihfaden fo ein, daß er, wenn er nicht mehr benötigt wird, im Ganzen wie­der herausgezogen werden kann. Besonders wenn

Verbessern von Suppen, Soßen, Gemüse* Fleuch- speisen, Eintopfgerichten

Praktische, zweifarbige Wollklei­der zeigen wir heute. Sie sind beide auch gut aus getragenen Sachen zusammenzustellen.

Das Kleid links mit dem F a11enrock ist aus warmem, sandfarbenem Wollstoff, sein Mittelteil und der Schal im Ausschnitt sind wie der schmale Gürtel aus leuchtend grü- n e m W o 11 st o f f. Dem Blusenteil sind zwei T a -

... nasse Jahreszeit ist gekommen und mit ihr die Gefahr der Erkältung. Da heißt es aufpassen und Vorbeugen! Besondere Beachtung erfordert bie Kleidung des Kindes. Die warmen Schul­räume verlangen eine nicht zu warme Kleidung, denn wenn das Kind schwitzt und in Zugluft kommt.

MAGGH

entspricht zugleich einem Gebote der Zeit. 4A/n.«p

Aber verlange* Sie ansrirackhch MAGGI5 Warze

Wenn jetzt langsam die Sonnenbestrahlung nach­läßt und der viele grüne Salat aus Garten und Markt verschwindet, müssen wir, um die volle Wi­derstandsfähigkeit des Körpers zu erhalten, der Ge­müsefrischkost einen immer breiteren Platz in unse­rem Küchenzettel einräumen. Leider sind noch manche Hausfrauen und viele der sogenannten Feinschmecker" unter den Ehemännern nicht davon abzubringen, daß es sich um ,Laninchenfutter" bei unserer Frischkost handelt. Dabei sind gerade ge- Ä Frischkostplatten, richtig zusammengestellt geschmeckt, für Augen und Gaumen so herz­erfrischend, daß man sie nie mehr missen möchte, wenn man sie einmal kennt. Gerade im Herbst, roo alles Gemüse in Farbe und Geschmack noch so ^wundervoll frisch ist, haben mir Hausfrauen es be­sonders leicht. Eine hübsche Frischkostplatte stellt man aus Weißkohl- und Rotkohlsalat mit Feldsalat kranzförmig umeinander angerichtet her. Der Weiß­kohl und Rotkohl muß fein gehobelt, tüchtig ge­stampft werden und muß mit Salattunke einige Stunden durchziehen. Man gibt den Rotkohlsalat in die Mitte und krönt ihn mit einem geraspelten Apfel. Zu einer herbstlichen Frischkostplatte ordnet man Kohlrabi-, gelbe Rüben-, Endivien- unb Gur­kensalat strahlenförmig auf eine runbe Platte. Die Grenzen" werben burch Rabieschen gebildet. In bie Mitte stellt man eine Tomate, bie man mit etwas Quark fliegenpilzartig betupft. Eine Bereiche, rung ber winterlichen Frischkostplatten bilbet bas sehr gefunbe Sauerkraut. Wohlschmeckenb unb recht hübsch ist z. B. eine Platte, in deren Mitte rote Rübensalat (fein geraspelt mit einigen Aepfeln und Meerrettich gewürzt) leicht drum herumgelegt Sauer­krautsalat (fein geschnitten) mit einer geraspelten Gewürzgurke verbessert und zur Verzierung einige Sträußchen Feldsalat auf der Platte verteilt sind.

Geh' sparsam um mit Faden!

Wenn wir jetzt Zwirn und Faden, Twist und Nähseide nur begrenzt zur Verfügung haben, müs­sen wir uns überlegen, wie gehen wir am spar­samsten um mit dem kostbaren Material. Mit etwas lleberlegung können wir manches kleine Stückchen Faden, aus dem mit der Zeit ein großes Stück wird, vor dem Verderb retten.

Im Volksmund heißt es:Lange Fädchen, faule Mädchen". Es ist nicht nur die Bequemlichkeit, die das öftere Einfädeln scheut, welches wir hier rügen, sondern vor allem das Verschwenden. Wenn rotr - B. einen Knopf annähen oder einen Strümps stopfen und wir nehmen, ein zu langes Ende Fa­den ober Twist, dann verfällt das übrtgbleibenbc Stück unbedingt bem Mülleimer. Und sollte man wirklich so ordentlich sein und größere ubrigblei« benbe Enben aufbewahren für späteren Gebrauch, fo hat eben doch burch bas häufige Durchziehen durch ben zu nähenden Stoff bas Material sehr ge­litten. Die Faser ist aufgerauht, der Faden ist da­durch minderwertig geworden, mit einem Wort, mcht mehr fo haltbar. Deshalb sollten wir uns an« gewöhnen, immer ungefähr auszurechnen, wie lang das Nähmaterial zu nehmen rft, um Verluste zu vermeiden. Nach einiger Hebung hat man eine an­nähernde Berechnung bald los.

Ein großer Fehler ist es auch, wenn man ben Faden abreißt. Hier wird durch das erst straffe Anspannen und plötzliche ruckartige Nachlassen Die

as sollen wir tragen ?

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS

Kind und Geld.

Auf ber Führertagung ber HI. in München würbe ber Fortfall ber Beitragszahlung für alle Angehörigen der HI. einschließlich des BDM., des Jungvolks unb ber Jungmäbelfchaft verkünbigt. An seine Stelle tritt das Iugendsparen. Der Wirtschaftsfaktor Geld geht in Zukunft für die HI. aus ber Verwaltung ber Pflichtbeiträge in bie frei­willige Form bes Sparens über unb stellt bamit an bie Jugendlichen neue Charakteranforberungen.

Schon immer hat bie Frage, wann in ber Er­ziehung der Kinder der seldstverantwortliche Um­gang mit Geld einzusetzen habe, bas Elternhaus beschäftigt. Taschengelb ober nicht? Von welchem Alter an? waren bie Parolen, unter benen bie Auseinandersetzungen geführt würben. Die grö­ßere Selbständigkeit, bie die heutige Erziehung den Kindern gibt, hat wohl das Problem dahin ent­schieden, daß es für ihre Entwicklung nötig ist, baß bie Größeren, also etwa vom 8. oder 10. Lebens­jahr an, lernen müssen, mit Gelb um« zugehen. Daher ist bei ihnen bas Ansetzen eines bestimmten angemessenen Taschengeldes, bas nach bem Alter gestuft ist, sehr angebracht. Natürlich wird es nicht zum Vernaschen ober zum Vertun für allerlei törichten Taub gegeben. Es muß dem Kinb vielmehr klar gemacht werben, baß es bavon nicht nur eigene kleine Wünsche zu befriedigen, fon­bern auch sachliche Anschaffungen Schulutensi- lien (mit Ausnahme ber Bücher), kleine Geburts­tagsgeschenke und dgl. zu bestreiten hat.

Selbstverständlich ist bie elterliche Kon­trolle über bie Verwenbung bes Gelbes, bie vielleicht einmal wöchentlich ftattfinben sollte, um das Kinb vor unzweckmäßiger Verwendung des Geldes ebenso zu bewahren, wie vor einer sich viel­leicht meldenden Anlage zum Geizhals. Das Kind muß vqn Anfang an gewöhnt werden, über feine Ausgaben ein kleines Buch zu führen, in bas die Ausgaben einzutragen finb. Es muß barauf geach­tet werben, daß dieses Aufschreiben gewissenhaft geschieht und nicht kleine Mogeleien vorgenommen, etwaige Einkäufe fingiert werben, um andere, bie weniger Billigung finden würden, zu vertuschen. Die meisten Kinder haben eine große Abneigung gegen solche Buchführung. Aber der Erzieher darf davon nicht Abstand nehmen. Nicht nur, daß sie nötig ist, um den Verbleib bes Geldes zu kontrollieren sie weist auch sehr deutlich auf die charakterlichen Eigen­arten des Kindes hin. Kein Geringerer als Kant hat sich einmal dahin geäußert, daß eine geordnete Geldwirtschaft die unumgänglich notwendige Grund­lage des Charakters ist.

Bei Heranwachsenden Mädchen empfiehlt es sich, ein Taschengeld zu geben, von dem sie Anschaffun­gen für ihre Kleidung, Schuhreparaturen u. ä. be­streiten müssen. Daran lernen sie am besten erken­nen, welche Ausgaben die Eltern für Kleiderbeschaf­fung haben. Solange die Mutter bem Töchterchen noch alles besorgt, berechnet ber junge Mensch nicht, wieviel auch bieKleinigkeiten" seines Bedarfs kosten. Muß er nun selbst von einer bestimmten Summe alles anschaffen, lernt er zum erstenmal haushalten, überflüssige Ausgaben aufschieben, sich mit dem, was er hat, einrichten. Natürlich muß auch über bie Verwendung biefes Geldes Rechen­schaft abgelegt werden, damit die Mutter darüber wachen kann, daß bie notroenbigen praktischen An­schaffungen nicht auf Kosten von allerhand Tand vernachlässigt werden.

Die Aufgabe ber Erziehung ist es, ben Heran- wachsenben bie Notwenbigkeit unb ben Wert bes Geldes vor Augen zu führen, sie aber andererseits vor einer Überschätzung ber Wichtigkeit materiellen Besitzes zu bewahren. Wie eine kluge Mutter bie FrageKinb unb Geld" erzieherisch behandelt, hat Gottfried Keller in feiner Seldwyler Geschichte von derFrau Regel Amrain" wahrhaft weise dar- gestellt. Es heißt da;Sobald als tunlich ließ sie ihren Sohn ihren Vermögensstand mitwissen, für sie Geldsummen zählen und in das Behältnis legen und sobald er nur imstande war, die Münzen zu unterscheiden, ließ sie ihm eine kleine Sparbüchse zu gänzlich freier Verfügung. Wenn er nun eine Dummheit machte, ober eine arge Nascherei beging, fo behandelte sie bas nicht wie ein Kriminalver­brechen, sondern wies ihm mit wenig Worten die Lächerlichkeit und Unzweckmäßigkeit nach ..."

Sie nimmt einen sehr gut ausgewaschenen und gut ausgewrungenen Abwaschlappen unb reibt bamit bie Untertassen unb kaum benutzten Teller ab. Dann trocknet sie mit bem Küchentuch nach unb kann das Geschirr sofort roieber in ben Schrank stellen. So­mit ist roieber ein gut Teil bes bisherigen großen

Anregungen für die Herbstmode.

Beyers Mobeführer Herb st-Win« ter 1940/41. Band 1 Damenfleibungj (Verlag Otto Beyer, Leipzig), (Preis 1,50 RM.), bringt eine Fülle modischer Kleider unb Mäntel, bie zeitgemäß schlicht und doch von besonderem Reiz sind. Es ist besonderer Wert auf sparsamen Stofs» verbrauch und leichte praktische Anfertigung ber ein­zelnen Mvbelle gelegt worben. Nicht vergessen sind Kleiber aus zweierlei Stoff, bie es ermöglichen, ein älteres Kleib auf Neu umzuarbeiten unb roieber tragbar zu machen. Manche ber Mobelle sind in ihrer kleidsamen wohldurchdachten Form ganz zeit- los, so daß die Gewähr gegeben ist, sie längere Zeit unverändert tragen zu , können, ein Umstand, der gerade jetzt sehr ins Gewicht fällt. Die Mode neigt offensichtlich zum sportlichen StU hin, wenn sie äuch am eleganteren Kleide allerhand zierlichen Aufputz nicht verschmäht. Das Heft enthält einen doppelseiti­gen Schnittbogen mit 24 Schnitten.

Beyers Modeführer Herb st- Win­ter 1 94 0/4 1, Band 2 Kinderkleidung (Verlag Otto Beyer, Leipzig, Preis,90 RM.), zeigt eine Unmenge hübscher und praktischer Vor­schläge für Kinderkleidung aller Art. Haus-, Schul- und Festkleidung, auch mancherlei für den Sport. Kleider aus zweierlei Stoff, die es ermöglichen, ein älteres Kleid wieder tragbar zu machen, sind ebenfalls berücksichtigt. Der Zwei- und Vierfarben­druck gibt eine lebendige Vorstellung von der Kleid­samkeit ber vorgeschlagenen Mobelle. Der doppel»

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