Ausgabe 
17.10.1940
 
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Des Führers Dank an das deuische Vauerntum

Das

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Gegen Zdhnstemdnsaiz ,

Wenn der SSuqlina ins Krankenhaus muh.

sfarkwirksom, Zahnfleisch kräfti­gend, mikrofein, mild aro­matisch, - und preiswert!

4Opr die große Tube die kleine Tube

25M

Am 4. Dezember 1890 veröffentlichte Emil von Behring in der Deutschen Medizinischen Wochen­schrift einen Artikel über dasZustandekommen der Diphtherie-Immunität und Tetanus-Immunität bei

übertreffen1 die Beobachtungen alle Erwartungen. Durchweg haben die Schulkinder den Cebionzucker

Morgen großen Erbhof mit einem zahlreichen Vieh­bestand vorbildlich zu bewirtschaften, obwohl er im Herbst 1939 mit seiner Frau, der Mutter von drei minderjährigen Kindern, und einem Mädchen allein vor der großen Aufgabe der Hackfruchternte und der Herbstbestellung stand. Der Landarbeiter Hein­rich Jäger hat den 120 Morgen großen Hof mit der jungen Bäuerin allein weiter bewirtschaftet, als der Bauer und zwei Pferde zu Kriegsbeginn ein­gezogen wurden. Trotz seiner 59 Jahre hat er eine reiche Kartoffelernte auf seinem Buckel auf den Wagen und von da wieder in den Keller geschleppt. Frau Margarete Müller,»deren Mann schon, im August 1939 einrückte, stand damals mit einem Knecht nicht nur vor der Arbeit und der Sorge um den Erbhof von 54 Morgen, sondern auch für ihre fünf Kinder, von denen das älteste sieben, das jüngste zwei Jahre alt ist. Wenn sie nun nach Ber­lin fahren durfte, so gatt diese Auszeichnung nicht nur der tüchtigen Hüterin des Hofes, sondern auch der kinderreichen Mutter, der Trägerin des Ehrenkreuzes.

Nie Bmmafiraße wieder geöffnet.

Englische« und amerikanisches Kriegsmaterial wartet auf den Transport n-ch Tschungking.

von früher her als Grippale sehr anfällig bekannt waren. Katarrhalische Infektionen find auffallend leicht und schnell überwunden worden. In einem Fall wird der Prophylaxe sogar eine günstige Be- einfluffung der Ansteckungsgefahr bei Scharlach zu­geschrieben. Die Teilnahme am Unterricht war daher regelmäßiger als sonst. Die Kinder werden auch als frischer, regsamer und lerneifriger geschildert: die jrühjahrsüblichen Ermüdungserscheinungen sind

Tieren". Die kleine Veröffenllichung leitete eine revolutionäre Umwälzung auf dem Gebiet der Be­kämpfung vor allem der Diphtherie ein. Am 4. Dezember d. I. wird dieser Tag in einer Feier in Marburg von der wissenschaftlichen Welt festlich^ begangen werden.

Noch kurz vor der Jahrhundertwende starben allein jährlich 4050 000 Kinder an Diphtherie. Behring war es, der die Diphtherie für eine ver- meid bare Krankheit erklärte und die Richtigkeit dieser Behauptung erhärtete. Am 4. Dezember 1890 gab er von seinen Tierversuchen Kenntnis, die bewiesen, daß ein an Diphtherie erkrankter Or­ganismus das Gift neutralisieren kann, wenn die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers durch ärzt­liche Hilfe unterstützt werden. Die Diphthene- Sterblichkeit sank durch das Serum von 75 Prozent in allen Kulturländern auf 5 Prozent herab. Auch das Tetanus- Serum entdeckte Behring. Zu Beginn des Weltkrieges forderte die Tetanus-Wundinfektion noch große Opfer. Auch hier ist Behring unzähligen verletzten Soldaten zum Lebensretter geworden. Am 31. März 1917 starb Behring, dessen Name durch die ganze Welt ging, in Mardurg. Noch heute arbeiten die Behring- Werke an der Verwirklichung seiner Ideen. Große Mengen Heilmittel gegen menschliche Er­krankungen und Tierseuchen gehen von hier in die Welt.

Die Jubiläumstage werden am 3. Dezember mit einem Begrüßungsabend eingeleitet. Die Hauptseier findet am 4. Dezember in der Aula der Universi­tät statt. Es sind vorgesehen Vorträge des Präsi­denten des Reichsgesundheitsamtes, Professor Dr. Reiter, überBehrings wissenschaftliche Bedeu- tung" und Professor Dr. Brauers überBeh­rings Persönlichkeit". An die Führerehrung schließt sich die Einweihung eines Denkmals für Behring an.

Mit einem Erntespruch überreichten Jungbäuerinnen, die durch den Reichsbauernfuhrer D a r r 6 (links im Bild) dem Führer vorgestellt wurden, Adolf Hitler eine Fülle von Blumen und die Erntekrone.

(Presse-Hoff mann-M.)

Oberversicherungsamt Koblenz egenttich eines Einzelfalles den folgenden Grundsatz ausgestellt:Sofern die Krankenkasse einem erkrankten Säugling Familienhilfe zu

samtwirtschaft mit der von der Kriegsmarine be­schirmten Handelsschiffahrt erkennen.

Wieder Weihnachtswerbung des Handwerks.

Jahr für Jahr tritt das Handwerk mit der Weih­nachtswerbung an die Oeffentlichkeit. Immer mehr sollen sich die Volksgenossen daran gewöhnen, Handwerksarbett zu schenken. Auch im ersten Krieaswinter wurde die Weihnachtswcrbung durch­geführt. Für das Weihnachsfest 1940 ist sie jetzt ebenfalls eingeleitet worden. Das Handwerk will die Gelegenheit benutzen, sich für die künfige Friedenswirtschaft in Erinnerung zu brin­gen. Erstmalig wird deshalb vom Reichsstand des deutschen Handwerks ein Schaufensterwett­bewerb mit Preisen von 1500 RM. für die 35 besten Weihnachtsschaufenster des Handwerks ver­anstaltet. Auch alle sonstigen Werbemittel, das Ge­sche n k - A B C. und der Gabenschein werden wieder eingesetzt. Hinzu kommt die Anzeige. Ge­rade Meister, die sich auf Kriegsaufträge eingestellt haben und sich später wieder ihrer alten Kundschaft zuwenden wollen, tun, roorauf der Reichsstand besonders hinweist, gut, sich zu Weih­nachten auch durch Anzeigen in Erinnerung zu bringen.

Ein Reichsgesundheits-, Prüflings- und Beratungsdienst.

Auf Veranlassung des Reichsgesundheitsführers wurde ein Reichsgesundheits-, Prüfungs- und Be­ratungsdienst gegründet, um Erzeugung und Ver­brauch wichttger Lebensgüter durch geeignete Maß-

Sauern aus Heffen-Aassau als Gaste der Reichsregieruna. NSG. Unter Führung von Landesbauernführer Dr. Wagner nahmen an dem Empfang von Ab­ordnungen des Landvolkes aus allen deutschen Gauen auch ein Bauer, eine Bäuerin und ain Land­arbeiter aus dem Gau Hessen-Nassau teil. Diese drei, Ortsbauernführer Kart Bender aus Krof­dorf-Gleiberg, die Bäuerin Margarete Müller aus Rimbach i. Odw. und der Land­arbeiter Heinrich Jäger, Hellhof bei Alsfew, waren von der Landesbauernschaft Hessen-Nassau ausgewählt worden zur Anerkennung ihrer beson­deren Leistungen in der', ersten Kriegserzeugungs­schlacht. Sie wissen, daß ihre Auszeichnung dem ge- samten hessen-nassauischen Landvolk gilt. Dem Ortsbauernführer Karl Dender ist es gelungen, die zahlreichen mittleren, kleinen und kleinsten Be­triebe feiner Gemeinde auf der Höhe des Vor­kriegsstandes zu halten und dabei den eigenen 54

nächst soll auch ein bulgarischer Professor an der Universität Berlin ernannt werden. Für junge Deutsche, die sich dem Studium der Slawistik wid­men wollen, sei Bulgarien ein ideales Arbeitsfeld. Die Bibliothek des Deutschen Institutes in Sofia besitze bereits über 10 000 wissenschaftliche Werke.

Die deuische WehlmachfSMssiou in Bukarest.

Bukarest, 17. Oft. (DNB.) Der deutsche Ge- sandte F a b r i c i u s gab zu Ehren der deutschen Wehrmachtmission ein Essen, an dem General An- tonescu, der stellvertretende Ministerpräsident und Kommandant der legionären Bewegung, Horia Sima, Außenminister Sturdza und die Unter­staatssekretäre im Kriegsministerium teilnahmen. Deutscherseits waren die höheren Offiziere der Wehrmachtmission mit General der Kavallerie Hansen und Generalleutnant Speidel an der Spitze, eingeladen. Nach dem Essen fand ein Emp­fang statt, an dem weitere rumänische Regierungs­mitglieder, viese rumänische und deutsche Offiziere und Angehörige der deutschen Kolonie teilnahmen.

Die ZeitungPorunca Vremi" begrüßt die An­wesenheit derglorreichen deutschen Armee" in Bu­karest und erklärt, daß der Entschluß des Reiches, feine Aufmerksamkeit den Bedürfnissen des rumä­nischen Heeres zuzuwenden, eine Handlung von überragender politischer Bedeutung sei, die Rumä­nien viele erfreuliche Aussichten für seine Zukunft eröffne. Diejenigen, die Rumä­nien an den Rand des Abgrundes gebracht hätten und jetzt um die Würde und Freiheit des rumäni­schen Saates besorgt seien, müsse man kategorisch darauf Hinweisen, daß, wenn General Antonescu die ausgezeichnete Idee gehabt habe, die rumänische Armee durch deutsche Techniker ausbilden zu lassen, auch niemand besser als er die Ehre und Freiheit des Landes vertreten und schützen könne. Rumänien müsse um jeden Preis und endgültig Deutsch­lands Vertrauen gewinnen, denn davon hänge das erste Kapitel der Aenderung seines Schick-

in dringenden Fällen verboten hatte, wurde dieses Reiseverbot nun auch auf den Fernen Osten aus­gedehnt.

Was macht Lord Lothian in Europa?

Stockholm, 16. Okt. (Europapreß.) In größ­ter Heimlichkeit hat sich am Dienstag der britische Botschafter in Washington, Lord Lothian, mit dem amerikanischen FlugbootYankee-Clipper" nach Europa begeben. Selbst Reuter teilt in einem Be­richt aus Neuyork mit, daß die Abreise Lord Lo- thians eine Ueberraschung darstelle, da der britische Botschafter noch vor kurzem erklärt habe, er habe feine geplante Reife nach England auf- gegeben. Lord Lothian verweigerte vor feinem Abflug nach Lissabon allen Journalisten eine Unter­redung.

Kabelverbindung USA. England stundenlang unterbrochen.

Neuyork, 16. Okt. (DNB.) Die Kabelverbin- dung zwischen den Vereinigten Staaten und Eng­land war in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch früh viele Stunden lang un­terbrochen. Die amerikanische Kabelgesellschaft Western Union mußte während der Nacht ihrem Kabeldienst 8V- Stunden einstellen, desgleichen die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Preß, die zwischen Neuyork und London ihr eigenes Kabel benutzt. Kurz nachdem die Western Union die Kabelverbindung wieder ausgenommen hatte, mußte die amerikanische Kabelgesellschaft Commer- cial Cable Company den Londondienst einstellen. Die Londoner Zensoren untersagten die Bekannt­gabe der Gründe.

Kleine politische Nachrichten.

Nachdem eine Rundreise belgischer Journalisten nach Deutschland durchgeführt worden ist, wird jetzt eine Deutschlandfahrt für belgische Maler, Musiker, Bildhauer, Dichter und Schriftsteller in die Wege geleitet.

Ein englisches Flugzeug hat am Dienstag erneut schwedisches Hoheitsgebiet überflogen und damit die Neutralität des Landes verletzt.

England hat, wie der BernerBund" am Diens­tag meldet, eine Anzahl Schiffe mit Lebensmitteln für die Schweiz freigegeben, nachdem die Schiffe mehrere Monate von den britischen Kontrollbehör- den festgehalten worden waren.

Dem Andenken Em>i von Behrings..

nicht merklich aufgetreten. Häufig wird von einer Appetitssteigerung berichtet, auf Die wohl auch die günstige körperliche Entwicklung (Längenwachstum und Gewichtszunahme) zurückgehen dürfte. Eine Wiederholung der Prophylaxe im Jahre 1941 und ihre Ausdehnung auf die Säuglingsfurforge ist in Aussicht genommen.

Eine Lehrschau »Seefahrt tut not' des NS.-Lehrerbundes.

Der Reichswalter des NS.-Lehrerbundes, Gau­leiter Wächller, eröffnete die vorn NSLB. in Zu­sammenarbeit mit dem Oberkommando der Kriegs­marine zusammengestellte LehrschauSee­fahrt tut not", in den Räumen der Verbin­dungsstelle Berlin des NS.-Lehrerbundes. Millionen von Kriegstagebüchern von Schülern und Schülerin­nen feien ein Niederschlag der vom NS.-Lehrerbund geforderten Wehrertüchtigung der Jugend. Die Lehrschau zeigt Modelle vom einfachen Segelboot bis zum Schlachtschiff, vermittelt einen Einblick in das Marineschrifttum und läßt an Hand übersicht­licher Wandtafeln die innige Verflechtung der Ge-

gewähren und seiner Aufnahme in das Kranken­haus zugestimmt hat, muß sie im Rahmen der Fa­milienhilfe auch die Ko st en der Kranken- hausverpfleaung der Mutter tragen; denn es geht nicht an, ein neugeborenes Kind in der ersten Lebenszeit von seiner Mutter zu tren­nen." AuÄirücklich stellt die Entscheidung (I Kb. 11/39) fest, daß die Krankenhauskosten für die Ehe- frau nicht als Teil der Krankenhauskosten für das Kind an^usehen und daher mit den für das Kind ausgesetzten Tagegeldern abgegolten sind. Sie sind vielmehr zusätzliche Kasten der Familienhilfe. Gute Erfolge mit Vitamin-L- Bonbons.

Eine erstmalige Ditamin-OProphylaxe war für eine Reihe von Verwaltungsbezirken bei Kindern verschiedener Schulklassen in der Zeit vom 1. März bis 31. Mai 1940 durchgeführt worden, lieber 60 Millionen Tagesdosen von Vitamin-C-Bonbons waren an 1,6 Millionen Schulkinder verabfolgt worden. In der weitaus größten Zahl der Fälle

Tokio, 16. Okt. (Europapreß.) Nach Berichten i von der chinesisch-burmesischen Grenze herrscht an . der Burma-Straße, deren Wieder-Oefsnung für Äriegsmateriallieferungen an China in der Nacht zum 17. Oktober erfolgt, fieberhafte Ge­schäftigkeit. Die Burma-Straße verbuchet über eine Strecke von 1200 Kilometern die britische Ko- i lonie Burma in Hinterindien mit dem Sitz der . Tfchiangkaischek-Regierung, Tschunyk in g. Sie i verläuft van der chinesischen Grenze bis Lashio nur in einer Strecke von 200 Kilometer auf englischem Gebiet. La shio verbindet eine Eisenbahnstrecke : mit Rangoon, der Hauptstadt Burmas. Die Straße führt über zerklüftete Bergschluchten, Flusse und Täler. Die Burma-Straße ist ständig bedroht von starken Regengüssen, Erdrutschen, Brückenein­stürzen uhi> ähnlichen (Störungen. Sie ist die ein­zige Verbindung der Tschungking-Regierung mit der Küste. Allein über die Burma-Straße sind heute noch Lieferungen von der Seeseite her an die Tschungking-Regierung möglich.

In ausführlichen Berichten aus Rangoon wird in der japanischen Presse geschildert, welch ungeheure Mengen von englischem und amerikanischem Kriegsmaterial in ganz Sump lagern, die auf den Abtransport warten. Es handelt sich vor allem um Treibstoff, F l u g ze u g t e i l e sowie Werk­stoffe für die Tschungkinger Rüftungsbetriebe. Auch auf den Philippinen stapelt sich amerikanisches Rüstungsmaterial. für Tschungking. Eine Karawane von tausend Lastkraftwagen rollt gegenwärtig von Rangoon aus nordwärts zur Grenze. Die Lastkraft­wagen führen 150 000 Gallonen Treibstoff mit sich. Weitere 300 000 Gallonen lagern bereits an der China-Grenze. Hier arbeiten über tausend Tech­niker und Mechaniker Tag und Nacht, um weitere 5000 Lastkraftwagen für ihre halsbrecherische Fahrt über den Kanonenweg auszurüsten. Zehntausend chinesische Kulis sind unter der Leitung britischer und amerikanischer Ingenieure dauernd damit be­schäftigt, die durch Naturereignisse einaetretenen Khaden an der Burma-Straße auszubessern und Stockungen der Transportzüge abzustellen.

In Tokio ist die große Frage, was Japan nach Wiederaufnahme der Kriegsmateriallieferungen über die Burma-Straße tun wird. Man weist darauf hin, daß die japanischen Militärbehörden in Jndo- china Vorbereitungen getroffen haben, um durch ständige Luftangriffe die Kriegsmaterial« transporte für Tschungking über die Burma-Straße zu stören. Der Besitz Jndochinas habe für die japa- nische Luftwaffe vergleichsweise die gleiche Bedeu­tung wie die französisch-belgischen Kanalhäfen für die deutsche Luftwaffe bei ihrem Kampf gegen Eng- land. Die Wiederaufnahme der Materialtranspvrte wird als ein Wettlauf um Leben und Tod über ' bie Kanonenstrahe bezeichnet.

England trifft Schutzmaßnahmen an der Burma-Straße.

Kom, 16. Okt. (Europapreß.)Giornale d'Jtalia" berichtet, von englischer Seite seien im Zusammen­hang mit der Wiederöffnung der Burma-Straße durch England militärische Vorsichtsmaßnahmen ge­troffen worden, insbesondere die Verteidigung längs der Straße sei verstärkt worden. Im Grenzgebiet von Burma seien aus Bengalen und aus anderen Tellen Indiens stammende Truppen zusammen- gezogen worden.

Die Evakuierung der LlSA.-Bürger aus Fernost.

W a s h i n g t o n, 16. Oktober. (Europapreß.) Die Entsendung der drei großen U8^.-Passa­gier-DampferWashington",Mariposa und Monterey" nach einem fernöstlichen Hafen zur Evakuierung der dort ansässigen USA.=93ür- ger wurde vorn Staatsdepartement bekanntgegeben. DieMonterey" läuft am Mittwoch aus Los An­geles, dieWashington" am Samstaa aus Neuyork aus, während dieMariposa" dieser Tage aus Australien kommend in Honolulu eintreffen wird und von dort über einen fernöstlichen Hafen nach Australien zurückfahren wird. Es wird angenom­men, daß dieMariposa" zum Abtransport bri­tischer Untertanen eingesetzt werden soll. Nwh- dem das Staatsdepartement seit Kriegsbeginn Europareisen von amerikanischen Bürgern außer

Unter den unmittelbar interessierten Parteien be­wahrt nur Rußland sein rätselhaftes Schweigen, seine ganze Diplomatie in den letzten zwölf Mona­ten war durch das wichtige Streben gekennzeichnet, einen Konflikt mit Deutschland zu vermeiden." Das Blatt hat hier nicht die volle Wahrheit gesagt. Deutschland und Sowjetrußland haben im vorigen Jahr die Gründe für Konflikte nicht nur ausge­räumt, sondern aufbguenbe Maßnahmen für das Nebeneinanderleben der beiden Großmächte beschlos­sen, die sich durchaus bewähren. Darin liegt aber eine denkbar schroffe Absage an die englischen Kriegshetzer, die wieder einmal hofften, nach dem Dreierpakt werde Rußland nun endlich ihnen in die Arme fallen, und die sich nun enttäuscht sehen. Wenn England jetzt seine Hoffnungen auf Griechen­land, Jugoslawien und die Türkei setzen möchte, und durch Reuter die Nachricht verbreitet wird, daß zwischen Großbritannien, der Türkei, der Sowjet­union, Jugoslawien und Griechenland Besprechun­gen über die Ausdehnung Deutschlands nach Osten geführt würden, so hat die sowjetamtlich« Agentur Taß" nun diesen ganzen Britenschwindel als eine p h a n t a st i s ch e Erfindung" abgetan. Es ist ja nicht bas erste Mal, daß den Agitatoren Churchills eine so schallende Ohrfeige von den Rus­sen versetzt wurde. Wenn die Londoner Plutokra­tenclique trotzdem immer wieder versucht, den Maß­nahmen Deutschlands wie jetzt im Hinblick auf Rumänien eine antirussische Tendenz anzudich­ten, so zeigt dies nur, daß England außer der Lüge gar keine andere politische Waffe mehr besitzt. Ev.

Oie deutsch-bulgarischen Kultur Beziehunaen

S o f i a , 16. Okt. (Europapreß.) Anläßlich der Er­öffnung des Deutschen Wissenschaftlichen Institutes in Anwesenheit des Reichserziehungsministers R u.st sagte der Leiter des Instituts, Universitätsprofessor Dr. K o ch , der Presse, der Zweck dieses Instituts sei die Schaffung von Lektoren st eilen für bul­garische Sprache an den Universitäten Berlin. Mün­chen und Wien, die mit bulgarischen Wissenschaftlern besetzt werden sollen. Er sei als G a st p r o f e s s o r an der Universität Sofia tätig gewesen, und dem-

sehr gern genommen. Trotz bisweilen schwieriger' äußerer Umstände, wie der starken Kälte und der uneinheillichen Obstversorgung blieb der allgemeine Gesundheitszustand der Kinder vorzüglich. Insbe­sondere lagen an zahlreichen Orten die Erkäl­tungskrankheiten weit unter der Zahl ande­rer Jahre. Eine deulliche Verringerung der Jnfektionsbereitschaft wurde vor allem auch bei solchen Kindern beobachtet, die den Lehrern

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