Des Führers Dank an das deuische Vauerntum
Das
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Gegen Zdhnstemdnsaiz ,
Wenn der SSuqlina ins Krankenhaus muh.
sfarkwirksom, Zahnfleisch kräftigend, mikrofein, mild aromatisch, - und preiswert!
4Opr die große Tube die kleine Tube
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Am 4. Dezember 1890 veröffentlichte Emil von Behring in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift einen Artikel über das „Zustandekommen der Diphtherie-Immunität und Tetanus-Immunität bei
übertreffen1 die Beobachtungen alle Erwartungen. Durchweg haben die Schulkinder den Cebionzucker
Morgen großen Erbhof mit einem zahlreichen Viehbestand vorbildlich zu bewirtschaften, obwohl er im Herbst 1939 mit seiner Frau, der Mutter von drei minderjährigen Kindern, und einem Mädchen allein vor der großen Aufgabe der Hackfruchternte und der Herbstbestellung stand. Der Landarbeiter Heinrich Jäger hat den 120 Morgen großen Hof mit der jungen Bäuerin allein weiter bewirtschaftet, als der Bauer und zwei Pferde zu Kriegsbeginn eingezogen wurden. Trotz seiner 59 Jahre hat er eine reiche Kartoffelernte auf seinem Buckel auf den Wagen und von da wieder in den Keller geschleppt. Frau Margarete Müller,»deren Mann schon, im August 1939 einrückte, stand damals mit einem Knecht nicht nur vor der Arbeit und der Sorge um den Erbhof von 54 Morgen, sondern auch für ihre fünf Kinder, von denen das älteste sieben, das jüngste zwei Jahre alt ist. Wenn sie nun nach Berlin fahren durfte, so gatt diese Auszeichnung nicht nur der tüchtigen Hüterin des Hofes, sondern auch der kinderreichen Mutter, der Trägerin des Ehrenkreuzes.
Nie Bmmafiraße wieder geöffnet.
Englische« und amerikanisches Kriegsmaterial wartet auf den Transport n-ch Tschungking.
von früher her als Grippale sehr anfällig bekannt waren. Katarrhalische Infektionen find auffallend leicht und schnell überwunden worden. In einem Fall wird der Prophylaxe sogar eine günstige Be- einfluffung der Ansteckungsgefahr bei Scharlach zugeschrieben. Die Teilnahme am Unterricht war daher regelmäßiger als sonst. Die Kinder werden auch als frischer, regsamer und lerneifriger geschildert: die jrühjahrsüblichen Ermüdungserscheinungen sind
Tieren". Die kleine Veröffenllichung leitete eine revolutionäre Umwälzung auf dem Gebiet der Bekämpfung vor allem der Diphtherie ein. Am 4. Dezember d. I. wird dieser Tag in einer Feier in Marburg von der wissenschaftlichen Welt festlich^ begangen werden.
Noch kurz vor der Jahrhundertwende starben allein jährlich 40—50 000 Kinder an Diphtherie. Behring war es, der die Diphtherie für eine ver- meid bare Krankheit erklärte und die Richtigkeit dieser Behauptung erhärtete. Am 4. Dezember 1890 gab er von seinen Tierversuchen Kenntnis, die bewiesen, daß ein an Diphtherie erkrankter Organismus das Gift neutralisieren kann, wenn die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers durch ärztliche Hilfe unterstützt werden. Die Diphthene- Sterblichkeit sank durch das Serum von 75 Prozent in allen Kulturländern auf 5 Prozent herab. — Auch das Tetanus- Serum entdeckte Behring. Zu Beginn des Weltkrieges forderte die Tetanus-Wundinfektion noch große Opfer. Auch hier ist Behring unzähligen verletzten Soldaten zum Lebensretter geworden. Am 31. März 1917 starb Behring, dessen Name durch die ganze Welt ging, in Mardurg. Noch heute arbeiten die Behring- Werke an der Verwirklichung seiner Ideen. Große Mengen Heilmittel gegen menschliche Erkrankungen und Tierseuchen gehen von hier in die Welt.
Die Jubiläumstage werden am 3. Dezember mit einem Begrüßungsabend eingeleitet. Die Hauptseier findet am 4. Dezember in der Aula der Universität statt. Es sind vorgesehen Vorträge des Präsidenten des Reichsgesundheitsamtes, Professor Dr. Reiter, über „Behrings wissenschaftliche Bedeu- tung" und Professor Dr. Brauers über „Behrings Persönlichkeit". An die Führerehrung schließt sich die Einweihung eines Denkmals für Behring an.
Mit einem Erntespruch überreichten Jungbäuerinnen, die durch den Reichsbauernfuhrer D a r r 6 (links im Bild) dem Führer vorgestellt wurden, Adolf Hitler eine Fülle von Blumen und die Erntekrone.
(Presse-Hoff mann-M.)
Oberversicherungsamt Koblenz egenttich eines Einzelfalles den folgenden Grundsatz ausgestellt: „Sofern die Krankenkasse einem erkrankten Säugling Familienhilfe zu
samtwirtschaft mit der von der Kriegsmarine beschirmten Handelsschiffahrt erkennen.
Wieder Weihnachtswerbung des Handwerks.
Jahr für Jahr tritt das Handwerk mit der Weihnachtswerbung an die Oeffentlichkeit. Immer mehr sollen sich die Volksgenossen daran gewöhnen, Handwerksarbett zu schenken. Auch im ersten Krieaswinter wurde die Weihnachtswcrbung durchgeführt. Für das Weihnachsfest 1940 ist sie jetzt ebenfalls eingeleitet worden. Das Handwerk will die Gelegenheit benutzen, sich für die künfige Friedenswirtschaft in Erinnerung zu bringen. Erstmalig wird deshalb vom Reichsstand des deutschen Handwerks ein Schaufensterwettbewerb mit Preisen von 1500 RM. für die 35 besten Weihnachtsschaufenster des Handwerks veranstaltet. Auch alle sonstigen Werbemittel, das Gesche n k - A B C. und der Gabenschein werden wieder eingesetzt. Hinzu kommt die Anzeige. Gerade Meister, die sich auf Kriegsaufträge eingestellt haben und sich später wieder ihrer alten Kundschaft zuwenden wollen, tun, roorauf der Reichsstand besonders hinweist, gut, sich zu Weihnachten auch durch Anzeigen in Erinnerung zu bringen.
Ein Reichsgesundheits-, Prüflings- und Beratungsdienst.
Auf Veranlassung des Reichsgesundheitsführers wurde ein Reichsgesundheits-, Prüfungs- und Beratungsdienst gegründet, um Erzeugung und Verbrauch wichttger Lebensgüter durch geeignete Maß-
Sauern aus Heffen-Aassau als Gaste der Reichsregieruna. NSG. Unter Führung von Landesbauernführer Dr. Wagner nahmen an dem Empfang von Abordnungen des Landvolkes aus allen deutschen Gauen auch ein Bauer, eine Bäuerin und ain Landarbeiter aus dem Gau Hessen-Nassau teil. Diese drei, Ortsbauernführer Kart Bender aus Krofdorf-Gleiberg, die Bäuerin Margarete Müller aus Rimbach i. Odw. und der Landarbeiter Heinrich Jäger, Hellhof bei Alsfew, waren von der Landesbauernschaft Hessen-Nassau ausgewählt worden zur Anerkennung ihrer besonderen Leistungen in der', ersten Kriegserzeugungsschlacht. Sie wissen, daß ihre Auszeichnung dem ge- samten hessen-nassauischen Landvolk gilt. Dem Ortsbauernführer Karl Dender ist es gelungen, die zahlreichen mittleren, kleinen und kleinsten Betriebe feiner Gemeinde auf der Höhe des Vorkriegsstandes zu halten und dabei den eigenen 54
nächst soll auch ein bulgarischer Professor an der Universität Berlin ernannt werden. Für junge Deutsche, die sich dem Studium der Slawistik widmen wollen, sei Bulgarien ein ideales Arbeitsfeld. Die Bibliothek des Deutschen Institutes in Sofia besitze bereits über 10 000 wissenschaftliche Werke.
Die deuische WehlmachfSMssiou in Bukarest.
Bukarest, 17. Oft. (DNB.) Der deutsche Ge- sandte F a b r i c i u s gab zu Ehren der deutschen Wehrmachtmission ein Essen, an dem General An- tonescu, der stellvertretende Ministerpräsident und Kommandant der legionären Bewegung, Horia Sima, Außenminister Sturdza und die Unterstaatssekretäre im Kriegsministerium teilnahmen. Deutscherseits waren die höheren Offiziere der Wehrmachtmission mit General der Kavallerie Hansen und Generalleutnant Speidel an der Spitze, eingeladen. Nach dem Essen fand ein Empfang statt, an dem weitere rumänische Regierungsmitglieder, viese rumänische und deutsche Offiziere und Angehörige der deutschen Kolonie teilnahmen.
Die Zeitung „Porunca Vremi" begrüßt die Anwesenheit der „glorreichen deutschen Armee" in Bukarest und erklärt, daß der Entschluß des Reiches, feine Aufmerksamkeit den Bedürfnissen des rumänischen Heeres zuzuwenden, eine Handlung von überragender politischer Bedeutung sei, die Rumänien viele erfreuliche Aussichten für seine Zukunft eröffne. Diejenigen, die Rumänien an den Rand des Abgrundes gebracht hätten und jetzt um die Würde und Freiheit des rumänischen Saates besorgt seien, müsse man kategorisch darauf Hinweisen, daß, wenn General Antonescu die ausgezeichnete Idee gehabt habe, die rumänische Armee durch deutsche Techniker ausbilden zu lassen, auch niemand besser als er die Ehre und Freiheit des Landes vertreten und schützen könne. Rumänien müsse um jeden Preis und endgültig Deutschlands Vertrauen gewinnen, denn davon hänge das erste Kapitel der Aenderung seines Schick-
in dringenden Fällen verboten hatte, wurde dieses Reiseverbot nun auch auf den Fernen Osten ausgedehnt.
Was macht Lord Lothian in Europa?
Stockholm, 16. Okt. (Europapreß.) In größter Heimlichkeit hat sich am Dienstag der britische Botschafter in Washington, Lord Lothian, mit dem amerikanischen Flugboot „Yankee-Clipper" nach Europa begeben. Selbst Reuter teilt in einem Bericht aus Neuyork mit, daß die Abreise Lord Lo- thians eine Ueberraschung darstelle, da der britische Botschafter noch vor kurzem erklärt habe, er habe feine geplante Reife nach England auf- gegeben. Lord Lothian verweigerte vor feinem Abflug nach Lissabon allen Journalisten eine Unterredung.
Kabelverbindung USA. — England stundenlang unterbrochen.
Neuyork, 16. Okt. (DNB.) Die Kabelverbin- dung zwischen den Vereinigten Staaten und England war in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch früh viele Stunden lang unterbrochen. Die amerikanische Kabelgesellschaft Western Union mußte während der Nacht ihrem Kabeldienst 8V- Stunden einstellen, desgleichen die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Preß, die zwischen Neuyork und London ihr eigenes Kabel benutzt. Kurz nachdem die Western Union die Kabelverbindung wieder ausgenommen hatte, mußte die amerikanische Kabelgesellschaft Commer- cial Cable Company den Londondienst einstellen. Die Londoner Zensoren untersagten die Bekanntgabe der Gründe.
Kleine politische Nachrichten.
Nachdem eine Rundreise belgischer Journalisten nach Deutschland durchgeführt worden ist, wird jetzt eine Deutschlandfahrt für belgische Maler, Musiker, Bildhauer, Dichter und Schriftsteller in die Wege geleitet.
Ein englisches Flugzeug hat am Dienstag erneut schwedisches Hoheitsgebiet überflogen und damit die Neutralität des Landes verletzt.
England hat, wie der Berner „Bund" am Dienstag meldet, eine Anzahl Schiffe mit Lebensmitteln für die Schweiz freigegeben, nachdem die Schiffe mehrere Monate von den britischen Kontrollbehör- den festgehalten worden waren.
Dem Andenken Em>i von Behrings..
nicht merklich aufgetreten. Häufig wird von einer Appetitssteigerung berichtet, auf Die wohl auch die günstige körperliche Entwicklung (Längenwachstum und Gewichtszunahme) zurückgehen dürfte. Eine Wiederholung der Prophylaxe im Jahre 1941 und ihre Ausdehnung auf die Säuglingsfurforge ist in Aussicht genommen.
Eine Lehrschau »Seefahrt tut not' des NS.-Lehrerbundes.
Der Reichswalter des NS.-Lehrerbundes, Gauleiter Wächller, eröffnete die vorn NSLB. in Zusammenarbeit mit dem Oberkommando der Kriegsmarine zusammengestellte Lehrschau „Seefahrt tut not", in den Räumen der Verbindungsstelle Berlin des NS.-Lehrerbundes. Millionen von Kriegstagebüchern von Schülern und Schülerinnen feien ein Niederschlag der vom NS.-Lehrerbund geforderten Wehrertüchtigung der Jugend. Die Lehrschau zeigt Modelle vom einfachen Segelboot bis zum Schlachtschiff, vermittelt einen Einblick in das Marineschrifttum und läßt an Hand übersichtlicher Wandtafeln die innige Verflechtung der Ge-
gewähren und seiner Aufnahme in das Krankenhaus zugestimmt hat, muß sie im Rahmen der Familienhilfe auch die Ko st en der Kranken- hausverpfleaung der Mutter tragen; denn es geht nicht an, ein neugeborenes Kind in der ersten Lebenszeit von seiner Mutter zu trennen." AuÄirücklich stellt die Entscheidung (I Kb. 11/39) fest, daß die Krankenhauskosten für die Ehe- frau nicht als Teil der Krankenhauskosten für das Kind an^usehen und daher mit den für das Kind ausgesetzten Tagegeldern abgegolten sind. Sie sind vielmehr zusätzliche Kasten der Familienhilfe. Gute Erfolge mit Vitamin-L- Bonbons.
Eine erstmalige Ditamin-OProphylaxe war für eine Reihe von Verwaltungsbezirken bei Kindern verschiedener Schulklassen in der Zeit vom 1. März bis 31. Mai 1940 durchgeführt worden, lieber 60 Millionen Tagesdosen von Vitamin-C-Bonbons waren an 1,6 Millionen Schulkinder verabfolgt worden. In der weitaus größten Zahl der Fälle
Tokio, 16. Okt. (Europapreß.) Nach Berichten i von der chinesisch-burmesischen Grenze herrscht an . der Burma-Straße, deren Wieder-Oefsnung für । Äriegsmateriallieferungen an China in der Nacht zum 17. Oktober erfolgt, fieberhafte Geschäftigkeit. Die Burma-Straße verbuchet über eine Strecke von 1200 Kilometern die britische Ko- i lonie Burma in Hinterindien mit dem Sitz der . Tfchiangkaischek-Regierung, Tschunyk in g. Sie i verläuft van der chinesischen Grenze bis Lashio nur in einer Strecke von 200 Kilometer auf englischem Gebiet. La shio verbindet eine Eisenbahnstrecke : mit Rangoon, der Hauptstadt Burmas. Die Straße führt über zerklüftete Bergschluchten, Flusse und Täler. Die Burma-Straße ist ständig bedroht von starken Regengüssen, Erdrutschen, Brückeneinstürzen uhi> ähnlichen (Störungen. Sie ist die einzige Verbindung der Tschungking-Regierung mit der Küste. Allein über die Burma-Straße sind heute noch Lieferungen von der Seeseite her an die Tschungking-Regierung möglich.
In ausführlichen Berichten aus Rangoon wird in der japanischen Presse geschildert, welch ungeheure Mengen von englischem und amerikanischem Kriegsmaterial in ganz Sump lagern, die auf den Abtransport warten. Es handelt sich vor allem um Treibstoff, F l u g ze u g t e i l e sowie Werkstoffe für die Tschungkinger Rüftungsbetriebe. Auch auf den Philippinen stapelt sich amerikanisches Rüstungsmaterial. für Tschungking. Eine Karawane von tausend Lastkraftwagen rollt gegenwärtig von Rangoon aus nordwärts zur Grenze. Die Lastkraftwagen führen 150 000 Gallonen Treibstoff mit sich. Weitere 300 000 Gallonen lagern bereits an der China-Grenze. Hier arbeiten über tausend Techniker und Mechaniker Tag und Nacht, um weitere 5000 Lastkraftwagen für ihre halsbrecherische Fahrt über den Kanonenweg auszurüsten. Zehntausend chinesische Kulis sind unter der Leitung britischer und amerikanischer Ingenieure dauernd damit beschäftigt, die durch Naturereignisse einaetretenen Khaden an der Burma-Straße auszubessern und Stockungen der Transportzüge abzustellen.
In Tokio ist die große Frage, was Japan nach Wiederaufnahme der Kriegsmateriallieferungen über die Burma-Straße tun wird. Man weist darauf hin, daß die japanischen Militärbehörden in Jndo- china Vorbereitungen getroffen haben, um durch ständige Luftangriffe die Kriegsmaterial« transporte für Tschungking über die Burma-Straße zu stören. Der Besitz Jndochinas habe für die japa- nische Luftwaffe vergleichsweise die gleiche Bedeutung wie die französisch-belgischen Kanalhäfen für die deutsche Luftwaffe bei ihrem Kampf gegen Eng- land. Die Wiederaufnahme der Materialtranspvrte wird als ein Wettlauf um Leben und Tod über ' bie Kanonenstrahe bezeichnet.
England trifft Schutzmaßnahmen an der Burma-Straße.
Kom, 16. Okt. (Europapreß.) „Giornale d'Jtalia" berichtet, von englischer Seite seien im Zusammenhang mit der Wiederöffnung der Burma-Straße durch England militärische Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden, insbesondere die Verteidigung längs der Straße sei verstärkt worden. Im Grenzgebiet von Burma seien aus Bengalen und aus anderen Tellen Indiens stammende Truppen zusammen- gezogen worden.
Die Evakuierung der LlSA.-Bürger aus Fernost.
W a s h i n g t o n, 16. Oktober. (Europapreß.) Die Entsendung der drei großen U8^.-Passagier-Dampfer „Washington", „Mariposa und „Monterey" nach einem fernöstlichen Hafen zur Evakuierung der dort ansässigen USA.=93ür- ger wurde vorn Staatsdepartement bekanntgegeben. Die „Monterey" läuft am Mittwoch aus Los Angeles, die „Washington" am Samstaa aus Neuyork aus, während die „Mariposa" dieser Tage aus Australien kommend in Honolulu eintreffen wird und von dort über einen fernöstlichen Hafen nach Australien zurückfahren wird. Es wird angenommen, daß die „Mariposa" zum Abtransport britischer Untertanen eingesetzt werden soll. Nwh- dem das Staatsdepartement seit Kriegsbeginn Europareisen von amerikanischen Bürgern außer
„Unter den unmittelbar interessierten Parteien bewahrt nur Rußland sein rätselhaftes Schweigen, seine ganze Diplomatie in den letzten zwölf Monaten war durch das wichtige Streben gekennzeichnet, einen Konflikt mit Deutschland zu vermeiden." Das Blatt hat hier nicht die volle Wahrheit gesagt. Deutschland und Sowjetrußland haben im vorigen Jahr die Gründe für Konflikte nicht nur ausgeräumt, sondern aufbguenbe Maßnahmen für das Nebeneinanderleben der beiden Großmächte beschlossen, die sich durchaus bewähren. Darin liegt aber eine denkbar schroffe Absage an die englischen Kriegshetzer, die wieder einmal hofften, nach dem Dreierpakt werde Rußland nun endlich ihnen in die Arme fallen, und die sich nun enttäuscht sehen. Wenn England jetzt seine Hoffnungen auf Griechenland, Jugoslawien und die Türkei setzen möchte, und durch Reuter die Nachricht verbreitet wird, daß zwischen Großbritannien, der Türkei, der Sowjetunion, Jugoslawien und Griechenland Besprechungen über die Ausdehnung Deutschlands nach Osten geführt würden, so hat die sowjetamtlich« Agentur „Taß" nun diesen ganzen Britenschwindel als eine „p h a n t a st i s ch e Erfindung" abgetan. Es ist ja nicht bas erste Mal, daß den Agitatoren Churchills eine so schallende Ohrfeige von den Russen versetzt wurde. Wenn die Londoner Plutokratenclique trotzdem immer wieder versucht, den Maßnahmen Deutschlands — wie jetzt im Hinblick auf Rumänien — eine antirussische Tendenz anzudichten, so zeigt dies nur, daß England außer der Lüge gar keine andere politische Waffe mehr besitzt. Ev.
Oie deutsch-bulgarischen Kultur Beziehunaen
S o f i a , 16. Okt. (Europapreß.) Anläßlich der Eröffnung des Deutschen Wissenschaftlichen Institutes in Anwesenheit des Reichserziehungsministers R u.st sagte der Leiter des Instituts, Universitätsprofessor Dr. K o ch , der Presse, der Zweck dieses Instituts sei die Schaffung von Lektoren st eilen für bulgarische Sprache an den Universitäten Berlin. München und Wien, die mit bulgarischen Wissenschaftlern besetzt werden sollen. Er sei als G a st p r o f e s s o r an der Universität Sofia tätig gewesen, und dem-
sehr gern genommen. Trotz bisweilen schwieriger' äußerer Umstände, wie der starken Kälte und der uneinheillichen Obstversorgung blieb der allgemeine Gesundheitszustand der Kinder vorzüglich. Insbesondere lagen an zahlreichen Orten die Erkältungskrankheiten weit unter der Zahl anderer Jahre. Eine deulliche Verringerung der Jnfektionsbereitschaft wurde vor allem auch bei solchen Kindern beobachtet, die den Lehrern
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