Ausgabe 
17.9.1940
 
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Leichtathletik-Länderkampf DeutschlandItalien.

Die Ergebnisse des ersten Tages.

2 0 0 Meter: 1. Mellerowicz (D.) 21,5; 2. Ma- riani (I.) 21,6; 3. Gonelli (3.) 21,6; 4. Bönecke (D.) 21,7. Stabhochsprung: 1. Glötzner (D.) 4,00; 2. Haunzwickel (D.) 4,00; 3. Romeo (I.) 3,90; 4. Boscutti (I.) 3,60 Meter. 4 0 0 - Me - ter-Hürben: 1. Mayr (D.) 54,3; 2. Fantone (3.) 54,3; 3. Brand (D.) 54,3; 4. Colautti (I.) 56,2. 5000 Meter: 1. Eitel (D.) 14:51,2; 2. Be- viacqua (I.) 14:52,2; 3. Eberlein (D.) 14:52,4; 4. Mastroienni (I.) 15:28,8. Dreisprung: 1. Gleim (2).) 14,41; 2. Bettaglio (I.) 14,32; 3. Pie- racci (3.) 14,12; 4. Mahnert (D.) 13,89 Meter. Hammerwerfen: 1. Storch (D.) 57,71 2. Blask (D.) 53,75; 3. Taddi (3.) 48,19; 4. Eantacalli (3.) 47,54 Meter. 800 Meter: 1. Lanzi (3) 1:50,0; 2. Brandscheit (D.) 1:52,5; 3. Grau (D.) 1:54,4; 4. Donrvini (3.) 1:57,9. Kugel st oßen: 1. Trippe CD.) 16,60; 2. Bongen (D.) 15,21; 3. Pro- feti (3.) 14,95; 4. Bertocchi (3) 14,59 Meter. 4X 100 Me.ter: 1. Italien 40,6; 2. Deutschland 40,8. Gesamtergebnis des ersten Tages: Deutsch­land 49, 3taltien 35 Punkte.

Die Ergebnisse des zweiten. Tages.

Speerwurf: 1. Loose (D.) 6*3,85; 2. Pektor (3.) 62,89; 3. Fuccassina (3.) 60,30; 4. Rossi (3.) 59,00. 400 Meter: 1. Lanzi (3.) 46,7; 2. Linnhoff CD.) 48,2; 3. Ferrassuti (3.) 48,4; 4. Ah­rens CD.) 48,6. Weitsprung: 1. Maffei (3.) 7,36; 2. Pederzani (3.) 7,25; 3. König (D.) 7,09; 4. Glötzner (D.) 7,03. 1500 Meter: 1. Kaindl (D.) 3:57,6; 2. Male (3.) 3:58,6; 3. Giesen CD.) 4:00,0; 4. C. Bertocchi (3.) 4:01,8. 100 Meter: 1. Mellerowicz (D.) 10,7; 2. Monti (3.) 10,7; 3. Mariani (3) 10,7; 4. Keusch (D.) 10,7. Hochsprung: 1. Racke (D.) 1,93; 2. Dona- doni (3.) 1,90; 3. Schlegel (D.), 4. Campagner (3.) je 1,85. Diskuswurf: 1. Consolini (3) 50,24 ; 2. Trippe CD.) 48,50 ; 3. Wotapek (D.) 47,09; 4. Oberweger (3.) 44,24. 110 Meter Hür­den: 1. Cakdana (3) 14,9; 2. Leitner (D.) 14,9; 3. Eritale (3.) 14,9; 4. Bsdker (D.) 15,0. 10 0 0 0 Meter: 1. Bemacqua (3 ) 31:09,0 2. Haushofer (D.) 31:38,0; 3. Syring (D.) 32:02,4; 4. Bianchi (3.) 32:22,0. 4X 400 Meter: 1. Italien 3:12,8; 2. Deutschland 3:15,6.

Gesamtergebnis: 1. Deutschland 94,5, 2. Italien 83,5.

Fußball

um die Kriegserinnerungsplakette.

Garbenteich Vfv.-Reichsbahn 2:6 (1:2).

Mit der Befürchtung, daß den Grün-Weißen ein harter Kampf bevorstehen würde, hatten wir recht, denn erst in den letzten fünf Minuten kam der zahlen­mäßig hohe Sieg zustande. Die Gastgeber stellten eine stabile Elf, in der besonders der Schlußmann und die Hintermannschaft hervorragten. Bei den Grün-Weißen, bei denen man erstmalig Ziegler (Lollar) sah, der sich sehr gut einfügte, gab es keinen Versager. Der kleine Platz stellte an die Spieler die höchsten Anforderungen.

Der Anstoß der Platzherren landete bei dem Tor­mann der Grün-Weißen. Im Gegenstoß brachte Zieg­ler einen scharfen Schuß an, der aber den Torwart auf seinem Posten fand. Wieder waren die Platz­herren vor dem Tor der Grün-Weißen, hier traf ein scharfer Schuß nur den Pfosten. Das Spiel war flott und offen. Die Grün-Weißen hatten wohl klare Vor­teile, fanden sich aber auf dem schmalen Platz nicht zurecht. Ehmann verschoß kurz vor dem Tore, doch dann war der Bann gebrochen. Ziegler setzte Ehmann gut ein, dessen Flanke kam vor das Tor, wo zwei Gießener standen, aber der Verteidiger lenkte den Ball ins eigene Tor. Wegen einer Unsportlichkeit mußte der gegnerische Mittelstürmer das Spielfeld verlassen, so d' Garbenteich in der Folge nur mit 10 Mann spielen mußte. Der Torwart der Platz­herren hielt die bestgemeinten Schüsse, zwei Ecken wurden ins Aus geknallt. Rohm konnte nach 32 Mi­nuten eine Flanke von Ehmann zum zweiten Tor einschießen. Kurz vor der Pause wurde der Links­außen der Gastgeber unsanft behandelt, den fälligen Elfmeter verwandelte Garbenteich sicher zum ersten Gegentor. Rach der Pause mußten die Grün-Weißen den Berg hinauf spielen, trotz Feldüberlegenheit glückte ihnen nichts. Der Gegner konnte bei einem Durchbruch infolge Fehlers des Verteidigers den Gleichstand erzielen. Das war den Grün-Weißen zu­viel, die nunmehr stark aus sich herausgingen. Einen Schuß von Schlitz verlängerte Ziegler zum dritten Tor. Zwei klare Torchancen wurden versiebt, dann kamen die Gastgeber stark auf und konnten für kurze Zeit drängen. Der Ausgleich ließ aber auf sich mär­ten, denn die Hintermannschaft war auf dem Posten. Die Grün-Weißen holten noch einige Ecken heraus; diese brachten aber nichts ein. Schon glaubte man, daß weitere Tore nicht mehr fallen würden, als ein Spieler der Platzherren in größter Bedrängung den Ball nur mit der Hand abwehren konnte. Den Elf­meter verwandelte Schlitz sicher. Roch waren fünf Minuten zu spielen, als Fröhlich gelegt wurde. Den Freistoß schoß Anton aufs Tor, er wurde aber ab- gewehrt, im Nachschuß kam der Ball zu Ehmann, der zum fünften Tore verlängerte. Eine Minute vor dem Spielende kam eine Ecke herein, Ehmann stand richtig und köpfte zum sechsten Tore ein.

Watzenborn-Steinberg I 1900 Gießen I 8:6 (5:1).

Zum fälligen Spiel um die Kriegserinnerungs­plakette standen sich am Sonntag in Watzenborn- Steinberg diese Mannschaften gegenüber. Schieds­richter Gerhardt (Annerod),stellten sich beide Mannschaften in folgender Aufstellung:

19 00 Gießen: Fischer; Schneider,Goß;Theiß, Jäger, Hain; Gruben, Krämer, Hörsken, Kraft, Frank.

Watzenborn - Steinberg: H. Happel; Schmandt, Buß; D. Burger, Hirz, Fett; Martini, Heil, Schmitt, Häuser, Harnisch.

Die besten Mannschaftsteile sah man beim Gegner sowohl wie bet der Platzelf in der Stürmerreihe. Zu Beginn lagen die Teutonen sofort im Angriff, und nach sieben Minuten hieß es durch ein Kopf­balltor von Schmitt bereits 1:0. Doch die Freude dauerte nicht lange. Schon 4 Minuten später lenkte der Verteidiger Schmandt einen Flankenball mit dem Kopf an dem zum ersten Male aktiv spielen­den Jugendtorhüter H. Happel vorbei zum Aus­

gleich für 1900 ein. Die Grünweißen waren wei­terhin stets im Angriff. Der Geaner mußte stark verteidigen, konnte aber nicht verhindern, daß Heil zum 2:1 einschoß und durch Harnisch auf 3:1, 4:1 und 5:1 erhöhte. Durch die ständigen Angrifte der Stürmerreihe der Platzelf kam die Hintermannschaft der Gießener Blauweißen ganz aus dem Konzept.

Die zweite Spielhälfte brachte eine Enttäuschung für die Anfänger der Platzelf. Bei der Platzels klappte es bei weitem nicht mehr so wie in der ersten Spielhälfte. Immer wieder kamen die Flan­kenbälle von Gruben zur Mitte, und so konnten, zumal jetzt von der Hintermannschaft der Platzelf schlecht gedeckt wurde, Erfolge für die Gästeels nicht ausbleiben. Hörsken verkürzte auf 5:2. Die Platz­mannschaft erhöhte zwar nochmals auf 6:2, dann aber schoß Kraft an dem ihm entgegensilenden Tor­hüter vorbei zum 6:3 ein, und Hörsken verwandelte einen Handelfmeter zum 6:4. Buß verhinderte, als der Ersatztorhüter wieder einmal zu weit ausge- floaen war, fast auf der Torlinie einen weiteren Erfolg der Gäste. Einem Flankenball von Martini eilte Harnisch nach und stellte das Resultat auf 7:4. Nachdem die Gäste durch einen Eckball zum fünften Treffer gekommen und durch den technisch guten Hörsken auf 7:6 gelangt waren, suchten üe in den restlichen Spielminuten den Ausgleichstreffer zu er­zwingen. Fischer, der Torhüter der Gießener, schied aus dem Spiel aus und wurde durch Goß ersetzt, der in der Folge noch verschiedene scharfe Bälle glänzend meisterte. Gegen einen harten Schuß von Schmitt in der 5. Minute vor Spielende war er je­doch machtlos, der den Sieg für die Teutonen sicher­stellte und den Torreigen beschloß.

Vor diesem Spiel stunden sich die Jugendmann - schaften Leider Vereine gegenüber. Auch hier sieg­ten die Platzbesitzer gegen die Leute vom Gießener Trieb, die allerdings nur mit 10 Mann spielten, mit 6:0 Toren, Halbzeit 2:0.

Tv. Hörnsheim

siegt im Hochelheimer Turnier.

Zu einem außerordentlichen Erfolg gestattete sich das im Auftrag der Bezirksspielleitung durchge- führte erste ^roße Werbeturnier des Tv. Hochel­heim. Fünf Mannschaften (Dutenhofen war nur un- vollständig zur Stelle) stritten um die drei wert­vollen Ehrenpreise und lieferten sich teilweise span­nende Kämpfe, die in den meisten Fällen nur ganz knappe Ergebnisse erbrachten. Sieger und Gewinner der Führer-Plakette wurde die Mannschaft des Tv. Hörnsheim, die im entscheidenden Treffen Dorn­holzhausen mit 4:3 (3:0) bezwang. Ausschlaggebend für den EnderfolA der Mannschaft waren der rich­tige und zweckmäßige Einsatz und die sich von Spiel zu Spiel steigernde Kampfkraft. Die übrigen Mann­schaften standen dem zwar nicht viel zurück. Man­gelnde Erfahrung in derartigen Kämpfen und viel­leicht auch der letzte Einsatz ließen auftretende Män­gel verständlich erscheinen.

Eine wertvolle und nicht alltägliche Bereicherung des Programms war das erstmalige Auftreten von drei Frauenhandballmannschaften (Dutenhofen,Lang- Göns und Hochelheim). Die Mädels 'waren von einigen Kleinigkeiten abgesehen bei der Sache und werden durch ihr gefälliges Spiel dem Hand­ball sicherlich neue Freunde zugeführt haben.

Sieger wurde, wie erwähnt, Hörnsheim. An zweiter Stelle folgte Dornholzhausen vor Garben-- heim, Lang-Göns und Grüningen. Der Unterschied zwischen den einzelnen Mannschaften in bezug auf

die Spielstärke war nur gering. Einiges Glück mag mitgesprochen haben.

Das erste Spiel der neuen Meisterschaftsrunde in der Staffel Gießen der Bereichsklasse führte die Mannschaften von Katzenfurt und Kirch-Göns zu­sammen, nachdem die Begegnung zwischen Hochel­heim und Lützellinden am Samstag abgesagt wer. den mußte. Kirch-Göns hat den ihm vorausgehen­den guten Ruf gewahrt, während Katzenfurt über sich selbst hinauswuchs. Knapp, aber nicht ganz un­verdient blieben die Platzbesitzer Sieger.

Betriebssporttag bei Bänninger.

Die Betriebsgemeinschaft Bänninger G. m. b. H., Gießen, beging atn Samstag ihren Betriebs-Sport- tag.

Die Veranstaltung wurde durch eine kurze An­sprache des Betriebsleiters H uttel eingeleitet, die auf die Bedeutung der Leibesübungen als notwen­digen Ausgleich für die Arbeit im Betrieb hinwies. Die Hebungen wurden dann unter Teilnahme sämt­licher angetretenen Gefolgschaftsmitglieder mit dem 800-m-Lauf eröffnet und mit den Partnerübungen, den Ballspielen und dem vorgeschriebenen Dreikamps fortgesetzt.

Der Dreikampf hatte in den einzelnen Alters­stufen folgende Ergebnisse:

Jugendliche von 14 bis 16 Jahren: 1. Sieger Wißner, 210 Punkte; 2. Schäfer, 169; 3. Weber, 149.

Jugendliche von 16 bis 18 Jahren: 1. Sieger Pitz, 196 Punkte; 2. Euler, 188; 3. Schmidt, Franz, 179.

Altersstufe 18 bis 30 Iabre: L Sieger Stehr, 192 Punkte, 2. Haas, 185; 3. Scyanne, 158.

Altersstufe 30 bis 40 Jahre: 1. Sieger Meys^ 118 Punkte; 2. Frey 110; 3. Schirmer, 99.

A l t e r s st u f e 40 bis 50 Jahre: 1. Sieger: Mand­ler, 115 Punkte, 2. Huttel, 108; 3. Vogel, 62.

Die Veranstaltung, die mit gutem Erfolg durch­geführt werden konnte, wurde mit einem Gruß an den Führer geschloffen.

Ländliche Spareinlagen weiter gestiegen.

Die Einlagen der dem Ländlichen Genossenschatts» verband Rhein-Main-Neckar angeschlossenen Kredit- genossenschaften haben sich vom 1. Januar bis 30. Juni 1940 um 26 Millionen Reichsmark oder 13,6 v. H. erhöht. In der gleichen Zett des Vor­jahres betrug die Steigerung 7,7 v. H. Der Gesamt­bestand der Einlagen betrug am 30.6.1940 217 Millionen Reichsmark gegenüber 191 Millionen Reichsmark am 31.12.1939. Von den Gesamtein­lagen am 30.6.1940 entfallen aus Spareinlagen 177,4 Millionen Reichsmark, auf Einlagen in lau­fender Rechnung und Kündigungsgelder 39,6 Mil­lionen Reichsmark. Die Einlagesteigerung betrug bei den Spareinlagen ca. 17,1 Millionen Reichs­mark oder 10,7 v. H. und bei den Einlagen in lau­fender Rechnung und Kündigungsgeldern 8,8 Mil­lionen Reichsmark 28,6 v. H. Aus diesen Zahlen ist zu entnehmen, daß die der ländlichen Bevölke­rung zugeflossenen Entschädigungsgelder, welche einen beträchtlichen Teil der Einlagesteigerung aus­machen, meist kurzfristige Anlagen fanden. Die trotz des Krieges noch verstärkte Steigerung der Ein­lagen beweist deutlich das Dertrauen aller Teile auch der ländlichen Bevölkerung auf den Endsieg.

vor aller» Dingen unsere Wehrmacht

Der Güterverkehr den die Deutsche

stellen größte Anforderungen an Öen

Reichsbahn lm grvtzöeutschen Raum

Su bewältigen hat, ist gewaltig an»

gestiegen. Vierjahresplan.

Statuten Sie viele 10 wichtigen Regeln für Sen verfrachten

Güterwagenpark. Alles kommt daher daraus an, jeden vorhan-

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auf jede StunSe kommt es an!

ßaben Sie schon einmal bedacht, daß wahrend 24 Stunden (im Durchschnitt des Wahres) ein Güterwagen volle 16 Stunden bei dem Absender und Empfänger steht und daß nur 8 Stunden für seine eigentliche Zweckbestimmung, die Beförderung, übrigbleiben? Wit jeder Stunde, ja mit jeder halben Stunde, um die die Stillstandszeit eines Güter- wagens beim Absender oder Empfänger verkürzt wird, wächst die Zahl der zur Güterbeförderung verfügbaren Wagen und damit die Wenge des täglich beförderten Gutes. Ae schneller die Be» und Entladung eines Güterwagens beendet ist, um so eher kommt dieser Wagen im Kreislauf des Güterverkehrs Ohnen wiederum selbst zugute. Treffen Sie daher alle Vorbereitungen für das Be- und Entladen fo frühzeitig, daß unmittelbar nach der Bereitstellung des Güterwagens die Arbeit beginnen kann und so rasch als möglich beendet ist. Durch den Einsatz von Ladegeräten kann nicht nur an Zeit, sondern auch an menschlicher Arbeitskraft gespart werden. Zur Beschleunigung der Abfuhr hat die Deutsche Reichs­bahn bieDorauifierung eingeführt. Dieses Verfahren ermöglicht es, bie (Empfänger noch vor Geschäftsschluß von dem Ein- gang der Wagen zu benachrichtigen, die während der Nachtstunden eingehen werden. Der Empfänger kann hiernach also alle Vorbereitungen treffen, damit bei Beginn der Ladezeit sogleich mit dem Entladen begonnen werden kann. Nehmen Sie rechtzeitig mit dem Zahrbereitschaftsleiter oder mit dem örtlichen Bevollmächtigten für den Nahverkehr Fühlung, wenn es Ohnen an Fahrzeugen für die An- und Abfuhr der Güter fehlt. Der Wagenumlauf darf nicht durch das Fehlen von Kraftwagen und Ladepersonal verzögert werden.

Hilf 6er Deutschen Reichsbahn unö Du hilfst Dir selbstl

t« Güterwagen schnellstens de-und ent­laden. Rückgabe der Wagen möglichst vor Ablauf der Ladefcistenr Überschrei­tung der Ladefrist hat Ausfall wertvollen Laderaums zur Folge.

2. Wagen rechtzeitig und nur für den tatsächlichen Bedarf bestellen. Ange- botene Ersatzwagen verwenden, selbst wenn Kleine Unbequemlichkeiten damit verbunden sind.

8« pünktliche An- u. Abfuhr der Güter. Wit der Be- und Entladung sogleich nach Wagenbereitstellung beginnen.

4« Für Güterwagen gibt es jetzt keine Sonntagsruhe. Daher Güter, wenn möglich auch Sonntags verladen. Für eingegangene Güter besteht die Pflicht zur Entladung an Sonntagen.

5» Güterwagen beim Be- und Ent- laden nichtbeschädigen.Lademaßeinne- halten. Güter ordnungsmäßig und be- triebssicher verladen.

6. Durch zweckmäßige Ladegeräte und Hilfsmittel das Be- und Entladen er­leichtern.

7« Auslastung der Wagen dis zum Ladegewicht und nach Möglichkeit jetzt im innerdeutschen Verkehr bis 1000 kg über die am Wagen angeschriebene Tragfähigkeit. Raumersparnis durch geschicktes Stapeln dec Güter, ganz be­sonders durch sachgemäßes und über­legtes verladen sperriger Güter.

8. Nicht mehr Güter zu gleicher Zeit beziehen, als rechtzeittg entladen wer­den können.

9- Entladung sogleich beim Eingang der Versandanzeige des Absenders oder bei der öoraoifierung durch die Güter­abfertigung vorbereiten. Fuhrwerke und Ladepersonal schon im voraus für die Zeit der bevorstehenden Entladung frei» halten.

IO. Frachtbriefe und sonstige Begleit­papiere sorgfältig ausfüllen zur ver» Meldung von Ortläusen.

Bitte ausschncidea, aufhcdcn und immer wieder lesen?

denen Güterwagen bis

Rüstungsbetriebe, verlor»

zum letzten auszunutzen»

gung der Bevölkerung und