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M. 220 Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien) Dienstag,l7. September 1940

Aus der Stadt Gießen

Oie Kundenlisten der Schuhmacher.

September stlg-r Frische. Zugleich Eon* er die eo Wiederkeh«

Ort hpttl Pt IN Ölß 06111 016

Neue Tonfilme im Marinebootshaus.

Zeichnungen. Der in Gießen ccks ef eines E.-Bataillon, bekannte Major

altbewährt

Sieben feine Spielzeit 1940/41 mit einer festlichen Erstaufführung der dramatischen Ballade ,,Sieger von Christian Siemens. Die^Spielleitungdes d^- aktigen Werkes, das von heldl chem Geist erfüllt die Geschicke des gefangenen Staufensvhnes Enzw zu Bologna in freMchterifcher Gestaltung behan­delt, hat Intendant Hans Walter K l e t n. D^ Buh- nenbilder schuf Karl L o f f l ° r In den Hauptro - len wirken mit: Hannelore Hantel, Rose Stirl, Hansjoachim Büttner, Hans Samnenberg, Gert Geiger, Hans Geißler, Siegfried Lowitz, H-MZ

In größerem Kreise wurden am Sonntagnach­mittag im Marinebootshaus neue Tonfilme des Oberkommandos der Kriegsmarine vorgeführt. Die Filme des OKM., die insbesondere der Jugend ge­zeigt werden, sind nicht reine Unterhaltungsfilme, die lediglich Leben und Treiben bei der Kriegs­marine zeigen, sie sollen in erster Linie in unserer Jugend den Wunsch und Willen erwecken, dereinst selber zur See fahren zu wollen, und man darf wohl sagen, daß die Filme in dieser Beziehung

des Tages begehen, an dem er in die deutsche Sängerbewegung eingetrete« ist. 60 Jahre lang und bis zum heutigen Tage ist er Sänger. An tausendeni Uebungsstunden und öffentlichen Veranstaltungen einer Vereine hat er mitwirkend teilgenommen und ich auf diese Weise große Verdienste um die (Er« Haltung und Förderung des Männergesangs erroor« ben. Er ist seit 30 Jahren Mtt-glied des Gefangner« einsLiederkranz" Gießen. Möge dem Jubilar roew terhin ein schöner Lebensabend beschieden sein.

** Die BDM.-Werk--Gruppe

hält ihren nächsten Dienst am morgigen Mittwochs 18. September, ab. Antreten um 19.20 Uhr an detz Orthopädischen Klinik. Mitzubringen ist je eine kleine

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I geben, wird für das gesamte Reichsgebiet die Frist < für die Eintragungen vom 14. bis zum 30. Septem- ' ber 1940 verlängert. Vom 1.10.1940 an nehmen die

Schuhmacher nur noch von den bei ihnen eingetrage­nen Kunden Schuhe zur Ausbesserung an. Bei der Eintragung ist grundsätzlich die alte Reichskleider- karte als Kundenausweis für Schuhausbesserungen

** Ein Achtzigjähriger. Am morgigert Mittwoch vollendet der Obermaschinenmelster a. Georg Albrecht, Ederstraße 20 wohnhaft, sem 80. Lebensjahr in vortrefflicher körperlicher und gen

ihren Zweck erfüllen. _

Als erster Tonfilm liefGorch Fock . Bilder vom harten und schweren Ausbildungsdienst auf diesem Schulschiff, Segelmanöver, all die vielen größeren und kleinen Aufgaben auf einem Segel­schulschiff, zogen an uns vorüber, ausgefuhrt von

ßllft. I "

Es hat aufgehört zu regnen!" sagte er. Und eine er Weile danach:Es riecht schon so heimatlich! Der Ina andere quetschte sich neben ihn und schaute mit hin­aus. Und plötzlich war beiden die Landschaft be-

S t a d t G i e ß e n , auf die Zeit vom 7. bis 20. Ok­tober einschließlich festgesetzt.

Um die Erdal-Blechdosen mehrmals verwenden zu können, gibt es nun auch Erdal-Nachfüllpackungen. Diese setzt man einfach in die leere Erdaldose, die sich auf diese Weise lange Zeit verwenden läßt. Deshalb leere Erdaldosen aufbewahren I Qualität undMenge selbstverständ­lich wie in der Blechdose.

quälen ihn oft bis zur Verzweiflung, treiben unti Hetzen ihn in Dernichtungsrasereien hinein, in de­nen er sie, das zerstörende Element, den Damom eines Lebens und sich selbst austilgen möchte. In Stunden erbitterten Grübelns malt er sich aus, wie er einen Skandal heraufbeschwören wird, tf)t in aller Oeffentlichkeit die Maske ihres verlogenen Spiels vom Gesicht reißen und dann sie und sich niederknallen wird. Seine umdüsterte Phantasie malt sich diese Bilder iv vielfacher fchreckenschwel- gender Weise aus. Und wenn er ihr dann so» äußerlich mühsam beherrscht, krank, zerqualt von heimlicher Erbitterung und heimlichem Wüten ge­gen sie und sich selbst gegenübertritt, entwaffnet ihn ein Lächeln, ein leichter Druck ihrer schonen, verwöhnten Hand; er vergißt die Qual. Aber doch steht das unabweisbare, dunkle Gefühl immer wie­der auf, in dem Angst und Wunsch zusammenwach^ sen, daß er einer Katastrophe zutreibt.

13. Kapitel.

Eines Vormittags im ersten Monat des Jahres wird Klaus Tjaden in der Zentralmarkthalle von einem gutgekleideten Mann angesprochen unö zwar mit seinem Namen. Klaus fragt zurückhal­tend, was der Herr wünsche.

Fürs erste eigentlich nichts weiter, als mich ver« gewissen!, daß ich mich nicht irre. Ich kenne Slö von früher, Tjaden, als Sie noch eine große Sca« none waren, und glaubte daher meinen Augen

Schere.

* Ihren schweren Verletzungen er« legen. Am gestrigen Montagabend ist leider auch das zweite, bei dem Verkehrsunfall am Sonntag« nachmittag in Reiskirchen schwerverletzte Kmd dis jeden Jahre alte Anni Brück aus Reiskirchen^ im Evangelischen Schwesternhaus in Gießen an bett d)teeren Verletzungen verstorben. Den Eltern dei? beiden dem Unglück»fall zum Opfer gefallenen be« dauernswerten Kinder wendet sich die herzliche An« teilnahme der ganzen Gemeinde zu. i

Aus der engeren Heimat.

Kreisschulrat i. 5t. Heinrich Süß f.

Im 91. Lebensjahr ist am Sonntag in Friedberg der Kreisschulrat i. R. Heinrich Süß gestorben. Er wurde am 11. Februar 1850 in Partenheim ul Rheinhessen geboren. Von 1867 bis 1869 besuchts er das Lehrerseminar in Friedberg und kam dann! als Hilfslehrer an die gleiche Anstalt. Am Deutsch« Französischen Krieg nahm er als Sanitätssoldat bei der hessischen Division teil. Gern erzählte er irf seinem späteren Leben von seinen KriegserlebMsseir in Frankreich, insbesondere in Orleans. 1871 nach Friedberg zurück gekehrt, wurde er nach Jahren» gründlicher wissenschaftlicher Vorbereitung 1874 Se« minarlehrer und unterrichtete insbesondere trt Pädagogik, Methematik und Erdkunde. Bis 1895 wirkte der Verstorbene in dieser Stelle. Hunde^s hessischer Lehrer verdanken ihm eine gründliche Ausbildung. 1895 erfolgte die Ernennung des Se« minarlchrers Süß zum Kreisschulinspektor des Kreises Friedberg. In diesem Amte hat er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahre 1922 segensreich gewirkt. Das Schulwesen des Kreises Friedberg nahm unter feiner Leitung einen gro« ben Aufschwung. Viele neue Schulhäuser rourbert durch seine Initiative erbaut. Den Lehrern war er , nicht nur Vorgesetzter, sondern auch väterlicher Freund. In Dankbarkeit und Verehrung gedenkt , die hessische Lehrerschaft ihres Schulrats Suß, mit , dem einer der letzten Veteranen von 1870/71 unö i ein Mann heimgegangen ist, der in 52jährigek > Amtszeit für das hessische Schulwesen viel geleistet

Run ist es doch so gekommen, daß die eidesstatt- i liehe Versicherung, die Bergholz seiner Schwieger- I mutter gegeben hatte, nicht aufrechterhalten werden könnte, wenn sich die Notwendigkeit ergäbe, sie zu -wiederholen. Seine Beziehungen zu Dtetmuthe Rohl haben sich nun dahin geändert, daß sie feine früheren Behauptungen zur Verlogenheit stempeln wurden.

Nicht gleicht sieht er das so. Erst ist er stolz und geblendet. Sehr hoch hinaus über alle Gehemmtheit trägt ihn Rausch und Entzücken. Er ist bedenkenlos, verwegen, voll Vertrauen zum Leben. Selbst an Heidenreich denkt er mit einem Gefühl ber lieber legenheit unb ärgert sich nicht mehr über besten kaum bemäntelte Geringschätzung unb hochmütige Kalte. Er lächelt insgeheim barüber, unb in seiner betont be­scheidenen Haltung tritt deutlicher als beabsichtigt eine gewisse Ironie zutage. , , ..

Aus Rücksicht auf Diettnuche darf Bergholz die- en Gegner nicht herausfordern, wozu er eine Zeit­lang nicht wenig Lust verspürt.

Doch die hochgemute (Stimmung ist nur von kurzer Dauer. Er sieht Diettnuthe nicht wieder allein; immer hat sie einen großen Troß um sich. Genießt er aber einmal den Vorzug, in ihrem Heim empfangen zu werden, trifft er dort Heiden­reich oder die Springer. Er fühlt» sich belauert und beargwöhnt. Mehr als einmal bemerkt er die bei­den im leise geführten Gespräch, und nicht nur sein Gefühl, auch seine Beobachtung ihrer Blicke und heimlichen Gesten verraten es ihm, daß sie von ihm reden. Zuweilen auch nehmen die beiden sich weniger in acht, lassen ziemlich offen undurchsich­tige Beziehungen merken. Soll ihn das warnen m Unsicherheit versetzen? Er hat für die Heimlichkei­ten ein verächtliches Uebersehen.

Diel schwerer aber erträgt er Dietmuthes Gleich­gültigkeit, wenngleich er sich anfangs bemüht, dar­in Vorsicht zu sehen. Als sie ihm aber wiederholt in Augenblicken, wo es solcher Vorsicht nicht be­durfte, zerstreut, kühl, ja sogar ungnädig entgegen­tritt, meint er wieder ihre Flatterseele zu erken­nen, für die nur der Augenblick Geltung hat, die sich von keiner Erinnerung, von nichts, was ge­wesen ist, binden läßt.

Wie mit einem Spielzeug verfahrt sie mit ihm, sagt er sich empört. Aber zum Teufel, er ist kein Hampelmann! Was denkt sie eigentlich? Er laßt : sich das nicht gefallen!

,, Enttäuschung ynb brennender! Durst nach W

Weshalb? Er hatte doch reichlich Gelegenheit, sich von meiner, Ungefährlichkeit zu überzeugen!"

Wer weiß? ... Er ist Menschenkenner unb spurt vielleicht eine Bebenklichkeit, bie ... Er erkennt wohl auch Ihre echte Ergriffenheit von bem, was> bas Veste an mir ist von meiner Kunst! Unb vielleicht haßt er Sie wegen ber fünfundzwanzig Jahre, bie Sie jünger finb als er ..."

Er sieht ihre Augen groß und glanzend auf sich gerichtet. Ein spielerisches Glitzern ist darin Aus seinem Stuhl gleitet er in die Knie, beugt sich über sie Sie hebt die Hand und drückt sie gegen seine Brust.Nicht!" sagt sie kurz und hastig. Und dann: !Doch!" ... Ihr weißer Arm umschlingt feinen j Nacken, zieht feinen Kopf an sich «w

nicht zu trauen..." r .

Klaus greift wieder nach seinem Karren und sagt mit einer Miene, die ganz unbeteiligt ist und ver« rät, daß er sich nicht in seiner Arbeit aufhaltett lassen will:Mich hier zu treffen?... Tja, das 91 Der andere hält ihn am Jackenärmel fest. ,Laufen! Sie nicht davon, Mann! Hören Sie doch mal em paar Minuten zu in Ihrem und meinem Inter­esse! Reppmann ist mein Name! Ich leite eine Sport­schule. Kommen Sie zu mir als Boxlehrer! Es ist ein starker Andrang von Schülern. Alles mochte setzt die Kunst der Faust erlernen. Sie waren ein Meister! Ach, was sage ich? Ein Genie waren Sie! Sie sind abgesprungen, machen nicht mehr mit. Gut! Aber Ihre Schule, Ihr Können sollten Sie doch weiterhin verwerten. Sie sollten nicht nur, Sie müssen es! Können verpflichtet! .. Ist ja lächerlich, wenn Sie sich hier placken mit solcher Arbeit, dis beMM nicht viel abwirft. ___ Emtjetzung folgt)

0USie lehnt sich wieder zurück. Einer ihrer kleinen schwärüeidenen Schuhe mit dem großen roten von aleitet hera^ Er bückt sich, hebt ihn auf und KrPift ihn über ihren Fuß in dem dünnen Seiden- Npk b-Ügt sich darüber und drückt (eine Lippen atieeniä^tem^kD"lbÄf(enen Lidern. Ich mach« gern d7ß Sie mich -erstehen - auch m 6ejug auf Heidenreich Warum ,ch das machte? ... Lasten wir es dahingestellt sein ...

'Ich bin so geworden, wie Sie mich setz ' weil ich van meiner frühesten Jugend an van Man nern bestürmt und umworben würbe, big mir lhre

bI2I(5 Heidenreich sich um mich bewarb, da sträubte ich mich lange. Sie haben nicht ZonZ unrecht, daß von meiner Seite Berechnung das Entscheidende war; aber nicht das allein. Er ist ein anständiger Cha­rakter, und er sucht mir jeden Wunsch 3" erfüllen Er liebt mich sehr und ist ohne jede Kleinlichkeit. Und nun hat er mir die Börse erschlossen ein Spiel, das mich anregt und fesselt nur ungeheures Vergnügen macht, und bei bem ich viel Geld ge­winne! Ich muß den Reichtum haben der mir den Glanz und die Freiheit gibt die nur Dasemsbedln- gung finb. Uebrigens ..." Sie lacht leise auf und hebt die Arme über den Kopf, wobei die wetten Aermel ihres Kimonos zurückfallen; von der dunklen Seide hebt sich das perlmutterartige Weiß ihrer Haut köstlich ab.Ich will Ihnen etwas verraten, was Sie'ettel machen wird: Sie sind der einzige, auf den er eifersüchtig ist! Meinen sämtlichen anderen Ver­ehrern gegenüber ist er von großer Duldsamkeit. Er gönnt es mir, wenn ich mich gelegentlich mit ande­ren Männern gut unterhalte. Sie aber haßt er ebenso

Liebe antrugen. Allmählich lernte ich erkennen, daß es ihnen dabei weniger um mich als um ihr Er­lebnis zu tun war. Jawohl, es ist so! wehrte sie einem zwar nicht laut gewordenen doch m feiner Miene lesbaren Widerspruch.Im Grunde ist s bei allen bas gleiche. Zweimal war ich verheiratet. Selbe Male war's ein nun, ein Irrtum. Ich eigne mich nicht zur Ehefrau. Was soll ich nun tun? Alle er­hören, bie mich anschwärmen? Man laßt fchon o kein gutes Haar an mir - ober feinen? - Das ann man nur, wenn man häßlich unb ganz MH-

MzWiMlckM

Roman von Helene Kalisch

Copyright 1939 by Prometheus-Verlag Dr. Eichacker, Gröbenzell bei München

24. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

Jawohl, ich bin eifersüchtig!" fährt er auf und sieht sie mit zornfunkelnden Augen an.Ich lieb < Sie und renne besinnungslos in mein ^rterbem Ich weiß das, und es ist mir egal. Ich habe alles Ehrgefühl verloren! Wenn Sie mir heute die Tur weisen hefte ich mich morgen boch wieder an Sie^ Aber Sie ... Sie sind noch würdeloser wenn Sie sich von diesem Graukopf, der Kinder und Enkel hat,

Di^etmuche 'lachte hell auf.Reden Sie doch nicht solchen Unsinn mein Freund! Wütend sind Sie und wollen mich beleidigen! Auch Sie haben eine Frau unb laufen mir nach'. Sie würben auch gelbliche Opfer bringen bie ich aUerbings nicht benötige wenn Sie dazu in der Lage^n Sie waren be- niürft lind würfen nur Nicht Würdelosigkeit vor, L ich si° annähme! Also bitte, lasten Si- Mich in Ruhe'" Sie sieht in fein fahl gewordenes Gesicht. Er sitzt wie gebrochen, mit schlaff herabhangenden älngiid1tt'abDd)" sagt sie nach kurzem Schweigen in v°Mg verändertem' weichem TonWb ärgern wir einander. Sie sehr bürgerlicher blonder D°«°r mit ber aus chwelsenden Sehnsucht? crs war koch heute erst f° hübsch, und wir verstanden uns f°

(Stimme der Heimat I Müller, Hans Albert Schewe, Bernhard Schmitz. Wie bereits bekanntgegeben hat VON vvr 5vvimai. $ar[ 5ß0[(f Darstellung wird eingeleitet durch an jeder Schuhmacher Kundenlisten für Schuhaus

Die beiden Urlauber trafen sich im Zug, schüttelten I das städtische Orchester unter Leitung von Otto besserungen anzulegen. Um aUen. .öe^raU($^ sich freudig die Hände, verstauten ihre Koffer im Söllner mit einer festlichen Ouvertüre. Möglichkeit^ zur Eintragung^ in ^d^^Kunden^!

Gepäcknetz und machten es sich, jeder feinen eigenen w

8WW.,SI?aSS IMWUMIW statt M *eM für sie fchien frei gehalten zu haben. Der Wind >

peitschte die Regentränen wider die Scheiben, unb SporfamL

die ständig herabrinnenden Tropfen vereitelten das Sporlabzeichen.Abnahme

«rsihMgte sich i^>er der Fahrgäste ^^ ^ute Dienstag, 19^30 Uhr, auf dem UniverfiMs-. sich felbft. Nur zwei alte Graubarte, bie genieße- Sportplatz, 21m ^ugeioerg.

risch an ihren Pfeifen sogen und den beizenden Ge- Sport unb Spiele für Manner unb Frauen ruch ihres Knasters verschwenderisch in dicken Wol- Mittwochs von 20.30 bis 21.30 Uhr, Goetheschule. fen um sich verbreiteten, besprachen in gedämpften -yn aU i

Gesprächen bie guten ländlichen Ertrage und be» ObcrfirCpCtirOt WagNSr 70 «JötyrC Ml. stärkten einander in günstigen Wetterpr°ph-z-iungen Ianoiährim, frühere Superintendent von

££ ssTE s a«'" äs*

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zündete sich eine Zigarette an. Der andere folgte WnrrfMIe in Ettinashausen (Kreis Gie- wortungsgefuhl. Ein weiterer Film behandelte die

feinem Beispiel und versuchte mit dem Vorhang! tw igno innebatte Aufgaben der Minensuchformationen. In wechseln-

«**"* " |,WTSnS Sm »< »12 MM £,«Ä

er nach Darmstadt^essunge, ecks Pfarrer der dor^ i-* s jn ^jHelmshaven und Besichti- tigen Petrusgememde. Seit 1902 war er Müglied i 6uS[ottenc.ini,cit.en, sowie ein Film einer der Landessynode bzw des frühen Landeskirchen- 9^ S °prop^qanbatompanie beendeten die Vorfüh- tags, von 1919 ab wirkte er als Mrtglied des E°°n- ^°rln°pr°pagan°°-°mp bcm Kameraden

könnt HnH^mHg,' vvn'jÄem Wald, und Wie-1 S-Ach-n ^erkonsistormm- bzw der Kw^enreg'e- S,sf'e(lm)rf)eI cheinemann, der die Borfuh-

enfwck wüß'ten si° einander'etwas zu erzählen. . 'ÄÄ nm« übernommen hatte, lebhaft gedankt wurde.

Al- der Zug miede;^ hi.ltz sagten sie be.de w'° ^es Landes^rb^^ bc5 Ästchen Giehcner Wochenmarktpreife.

m-s °mem Munde:Dre nächst« Station^ Dann in Nieder-Ramftadt sowie als Mit- » G j e ß e n, 19. Sept. Auf dem heutigen Wochen-

l-mscht-n sie auf den «n-derholt°n Ausruf. Das war $orftanbe5 be5 Heffifchen Hauptverems martt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM.,

^reulenstimme. Em« Schaffner n « Evangelischen Bundes, des Elstabethen-St.fts m Ht zg Rpf., Käse, das Stuck fi bis 10, ausländische

Mensch, d,e kenne ich dach! rief der eine un6 Ba er3iei)ung5QnftaIt Aumühle, des uy Kartoffeln, % kg 4,8, 5 kg 48, Wirsing,

deutete der kurzen stämmigen Gestalt IN, Hofen nach^ Verbandes Evang. Erziehunasvereine in Hessen, der y3 kg 7 bis 8- Weißkraut 5, Rotkraut 8, gelbe Ruben Jedenfalls muß sie hieiherum her sein , fuhr er anftaltb Elisabeth-Haus in Bad-Nauheim 7~ ^Ote Rüben 8, Spinat 18, Römischkohl 10, Bahnen

fort als er auf tarnen Mt^mtm *aS,n[ in i«n Bienft her Allgemeinheit. Im Februar ' bi5 i8/(gelb) 20, Unterkahlrabi 7 & fpncht genau unfern Dmlekt!Wie d.e Mutter murbe cr nach der Pensionierung des damast- 16, Zwiebeln 12, Schwarzwurzeln 3O RHa- daheim! stimmte der andere bei, und sein Gesuyi Superintendenten, Geh. Oberkonsistor>alrats D. barber 10 Sürbig 7- Püz« 45, Aepfel 20 bis 25, strahlte. . . . , --. Petersen unter Ernennung zum Oberkirchenrat F^lläpfel 4 bis 8, Birnen 15 bis 25, Brombeeren 50,

Die Bremse knirschte.Mr s nd da neftn sie j^-ndent von Ob-rh-ssen mit dem Amtssitz m Zwetschen 15 bis 16, Blumenkohl, das Stuck 10 bis emanber zu unb irn nachsien Augenblick 1 cyimeil n t Anläßlich ber Augustana-Jubelfeier am xX Sal^t 8 bis 10, Salatgurken 10 bis 40, Emrnach-

hL1 Aa^e fei 29. Juni 1930 ernannte ihn bie Theologische Fakul- bi5 4 Enbivien 5 bis 12, Oberkohlrabi

chr bestätigen, baß sie ebenfalls hier zu Haü<e sei. Universität Gießen ehrenhalber zum Doktor § bi9 10, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30, Rettich

der Theologie Am 1. September 1934 trat er nach 5 Rabieschen, bas Bunb 10 Rpf.

Dornonzen. -U segensreicher Wirksamkeit im Dienst ber ihm anver- .

Tageskalender für Dienslag. trauten obechefsischen Kirchengemeinben in ben ** 2Ius.

Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Seitensprunge . A^hessi lcheite^Bevölkerungskreist?i bekanntgewor- mit ber Spange Zum Eisernen Kreuz 2. u^ti Klasse

Orlszell für den 18. September. Ln ^ein vornehmer Charakter, seine persönliche ausgezeichnet. Oberleutnant ^inz R h

Sonnenaufgang 7.05 Uhr, Sonnenuntergany 19.33 Liebenswürdigkeit unb stete Hilfsbereitschast gegen- m e l der sich im vorigen Jahre durch st

Uhr - Mo^bu'ntergang 8.41 Uhr, Monbaufgang ^er aIlen Asgenoffek bie Lauterkeit einer ©^

-er Stadttheater-Spielzeit 1940/41.1 'X,t ^"naumn^ sijfertritmbe?»en

.........

Lebensabend defchleden fern. ?unqsinspektor ber Luftwaffe Willi Hainba ch aus

Oie Herbstferien Gießen wurde für besondere Leistungen und Der-

»er stö«chen Schulen.

fünf^'großen Städte in Hessen, also auch für dies Eiserne Kreuz^Klasse^^^^^^E^^^E,

but» A/. -

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 16. Sept. Der heutige S ch w e l n u marktwar mit 277 Ferkeln zum Verkauf beschickt« Es kosteten sechs bis acht Wochen alte Tiere 20 bi5 26 RM., acht bis zehn Wochen alte 26 bis 30, zehn bis zwölf Wochen alte 30 bis 35 RM. pro Stucks Das Geschäft verlief schleppend.