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(23) . Den hon bei Schnoake toi oerndjelt (W). Schlinkemächern (W). Seichbeul (V). Der Hot ebbes offem Kerbholz (W), dem Reff (23). Dej Bosse Hot der lus, omer ärweln well er naut (W) En dem sane Scbouh macht aich aach net schtecke (ober: schti) (W). Dej hon alles oerärwelt (W). Der half­tert sech so borch (23). En Schtäcke met em helfter- bane Schmormel ui! (W). Dräcksack (23). So ä Zeugwerck (253). Der es net bei her Schtang geblewe (23). Der gits oawer oab (W). Langes Fäbchen, faules Mädchen (253). Met Knopp, Kameelgoarn un Seire (253). Schtäl bech boch net so holzebockig a (253). Alles wejs en Sack git (253). De Sack es be Bennel nsit wert, bren fange hon nett Katze fej Maus mih (253). Freub- on La(i)btuch (Ä). Zih wej Juchtelerrer (23) ober Hostelerrer (253). Do tonte en Schnerr on hi woarsch, alleweil Hot bej orm Seel Rouh (2B). Doas git oab. wej Keilholz (D). Der boahrb bes Brätt oan, wus am betffte es (23). Der Hot e lang Laring (23). Der Hot aach noch fej Oweschraube oabgebesse (23). Dej wolln so e wingk rumbubefn (253).

rNenschliche (Eigenarten, Eigentümlichkeiten, Gebrechen:

253oas iw es e Kerl es, es en Owerheß, omer« hessisch Blout is koa Bottermelch (23). Bossemichel (22). (Bossernächer?). Doas woar so en Schalk (22). Schaweneckser (253). Langes Laster (22). Schlapp­schwanz (23). Greinbeiß (22). Jlendsklowe (22). Kreppebessern (253). Hoinjergrisfer (253). So e Lifft« che (23). Schpäbrenner (22). Dej oalt Oobrengersche, bou wast jo, wej ses macht (253). Treu ahlt Hutzel (23). Dräckleps (22). Der soll benen nor als zus be Pattschombel (pot de chambre) mache (22). Dou best oach net pur (23). Schiächtschwätzer (22). Dej Hot mech gas bormelig geschwast (23). De 23errärer schlaft neit (22). Dej es zou 'goud, bej kann kam moas abschla(n). Der protzt gor leicht (23). Blunz unb Ginter (23). Der Bonbig (von Sommerspros­sen?) (22). Der kan kam bure Hu aut gebu (22). Der git net mitem Schtäcke bei a but Hinkel (22 unb 23). Wann ber zeh Mak en be Dasch Hot, mecht er sech vor zwanzig Sorje (22). Ausm Hanbkäs werb kan Schwazerkäs (22). Rurer Schpetzboub (23). Dreibroaht (22). Dej met irm Buschkopp hat sech net geejbt, jo, jo, so rnächtses (22). Schtanb gas bebrep- pelt bo, bei Hot ehlah des Aaseh (22). Spanne- guckes (23, 22). Jwereckfche Oasichte, ingewenbe Ahn- sichte (22). Es es san zwat 23abber (W). Der Kerle loagk em Bett wej en Wäkwaser (23). Dej träres oawer ob, bej huns net schlacht ab geb rare (23). Ahle Leu sein wonnerlich, ahlt on schlacht (23). Dere denkts schont garlang. (22). Der es glei owe wir­rer (22). Met bene zwa Ahle tritt er noch auer Last (23). Des Ahler git voran bej Irepp enab (23). So ahlt git kan Esel off ber Wetter (22). 3u« genb well bei Jugend (22). Woas schwast ber Kerl fe schlacht (23). Dej rnecht alles br Näh noach (22). Ah Dem es ka Untötche, ber es noch goub bej br Hahnb (23). Dej Hot je nejt all wej bej bo(r)zelt (22). Mer mahnt, es trahmt em (22). Hoste wirre ahs erunner gemoagt? (22). Der wahnert (22). Mer mahnt, bou wärscht err (22). Owe ui on unne fui (23). Der gockt met bem lenke Aag en be rächt Westetasch (23). Der gockt met bem ah Aag ens Blofelb (22). Es git aner Werrer, bej Esel galern sich (Metapher für balgenbe Jungen) (22). Bei bem leit be goure Most aach em schlachte Faß (23). Es Ahlter es e schwieres Malter (bie einzelnen Körner- arten sind verschieben schwer) (22). Dos es ka goub (22). Aich saj net rachbegierig (verfrässe") (22). Des Mensch Hot ber Lach geto (22).

Lästige Frager unb Vittsteller. Sie werben kurz abgefertigt:

He Hot neit veil met em gemoacht (22). Met Holme Worte: Rächt, wej annertoter! (22). Moacht fej Schprich un loast mer mej Rouh (22). Woas guckste mech als so al (22). Schpor bein Drem! (22). Do es ka 9tebb bervo (22). Doas es mer ka Ge- mäch (22). 22oas mitte bobermit, dos gehört io net heiher (22). Er Hot bei mer fei Echo gefunne (22). 'S es en Schtracker, en Schtrackedach (22). Aich könnt bo net oangelanbe (W). Aich hon em fa Gehee gebbe (22). Mach bech perr! (23). Den hon aich gemostert (W). Dem hon aich fa Schube gäwe (22). Frage: Woas sähste? Antwort: Halb so wich- tig! (22). Lost maich boch erscht emol zo mer selwer komme (22). Wer langt fräkt, git langt im (23). Wer oejl fräkt, git aach vejl irr (23).Nachher schloaft er schont?^ klopft eines Abenbs ein Tage­löhner an bas geschlossene Fenster eines Wetterauer Bauern.Naa, woas es?" fragt ber öffnenb.Lehnt mer boch glei emol en Laib Brub!" Darauf ber an­dere:Na, aich schlöffe schont."

Äriegerfomerab'dhaft Ouienhofen.

£ Dutenhofen (Kreis Wetzlar), 16. August. In ber Gastwirtschaft.Zum Gambrinus" hielt bie NS. -Kriegerkamerabschast Dutenho« f e n ihren Jahresappell ab, in dessen Mittelpunkt die Bekanntgabe des Jahresberichts für bas ab- gelaufene Geschäftsjahr ftartb.

Kamerabschaftssührer Weber konnte neben Den Kameradschaftemitgliedern zahlreiche aus bem Felde im Urlaub roeilenbe aktive Kameraden unb besonders auch Ehrenmitglieder begrüßen. Nach ber üblichen Ehrung ber Gefallenen und ber in ber Hei­mat verstorbenen Kameraben erstattete er ben Jah­resbericht. Im Verlaufe bes jüngsten Geschäfts­jahres ist die hiesige NS.-Kriegerkameradschaft mit einer Reibe bedeutsamer Veranstaltungen an die Oeffentlichkeit getreten. Der Kameradschaft gehören gegenwärtig 148 Kameraden an, gegen 146 zu Be­ginn bes Geschäftsjahres. Eine stattliche Anzahl Kameraden steht jetzt mieber, wie einst im Welt­kriege, im aktiven Dienst bei ber Wehrmacht. Der Kassenführer, Kam. Loh, konnte einen sehr er­freulichen Kassenbericht vorlegen, ber einen guten Stand ber Kasse aufzuweisen hatte unb bem Rech­ner einstimmige Entlastung brachte. Der Schießwart, Kam. Karl Lohr, erstattete ben Bericht über ben Schießbienst.

Äm Anschluß an bie Berichte nahm ber Kame- radschafteführer bie Auszeichnung mehrerer beson- bers verbienter Kameraden vor. Es erhielten bas 'Ehrenmitglieb Ludwig Agel, Haus Nr. 139, bas

Kyffhäufer-Ehrenzeichen II.Klasse, Friebrich We­ber für 50jährige treue Mitgliedschaft bie Ehren­urkunde und das Goldene Jublläumsabzeichen, ber stellv. Kamerabschafts sichrer Fr. Loh, Haus 3tr. 236, und Kam. K. Agel für 40jährige Mitglieb- schäft je ein Vilb des Führers und bas Jubiläums- aozeichen. Weitere 19 Kameraden wurden für 25- jährige treue Mitgliedschaft mit dem vom NS^ Reichskriegerführer gestifteten neuen Jubiläumsab-' Zeichen ausgezeichnet. All diesen bewährten Kamera- Den wurde vom Kameradschaftsführer ber Dank ber Kameradschaft für ihre langjährige treue Mit­gliedschaft ausgesprochen.

UnterVerschiebenes" mürbe u. a. mitgeteilt, daß bei ber Metallspende die Fahnenspitze der alten Fahne geopfert wurde, bie Kameraden die Altma­terialsammlung kräftig unterstützten und außerbem bie Verbindung mit den im Felde stehenden Ka­meraden eifrig gepflegt wurde. Eine Sammlung in der Kameradschaft für die Kyffhäuser-Waisenhäuser erbrachte den Bettag von 92 RM., eine Samm­lung für den Dolksbund Deutsche Kriegsgräber-Für- forge ergab 120 RM.

Rückschauend konnte der Kameradschaftsführer am Schlüsse bes Appells bie Feststellung machen, baß bie Kameradschaft auch im abgelaufenen Jahre unb besonders währenb bes jetzigen Krieges in opferbereiter Treue und Pflichterfüllung sich be­währt hat unb mit allen Kräften dazu beiträgt, baß ber Kampf bes Führers unb bes beutschen Volkes für unser Daterlanb auch von ber hiesigen Kriegerkameradschaft mit allen Kräften unterstützt wird. Danach wurde ber offizielle Teil des Appells in üblicher Weife geschloffen.

Landkreis Gießen.

# Mainzlar, 16. Aug. Der Unteroffizier Otto G i e r h a r b t von hier, zur Zeit in Frankreich, würbe für Tapferkeit vor bem Feinde mit bem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.

* Ettingshausen, 14. August. Am vorigen Sonntag hatte der Untergruppenführer Revierförster Keil eine Luftschutzübung angesetzt. Zu Be­ginn brachte er bie letzten Rundschreiben mit nähe­rer Erläuterung zur Kenntnis und sprach über Zweck und Ziel ber Hebung. Diese wurde im Freien abgehalten, und bei einer Brandbekämpfung wurde festgestellt, baß bie Selbstschutzgeräte, wie

Morgen oberhessisches Kriegs-Bergfest

Weidig-Dergfest und Hoherodskopf-Bergfest wer­den, wie wir sck>on mitgeteilt haben, morgen als oberhessisches Kriegs-Bergfest gemeinsam auf bem Schrenzer bei Butzbach durchgeführt. Zum Berg­treffen liegen rund 700 Meldungen vor, für eine Kriegsveranstaltung ein ausgezeichnetes Ergebnis. Außer ben Vereinen unb Gemeinschaften, die immer zur Stelle waren, sind diesmal auch entferntere Vereine des Bereichs Hessen vertteten und erstmals auch Wettkämpfer aus bem Nachbarbereich Süd­west. Don Gießen haben Tv. 1846, Mtv., 23fB.-R., Postsportverein, letzterer mit 17 Teilnehmern, unb bie Gefolgschaft der Motor-HI. gemeldet. Mtv. und Postsvortv^rein sind auch an den Staffeln um die Wanoerpreise bes Weidig-Bergfestes beteiligt. Auch aus bem Kreise Gießen liegt eine erfreuliche Zahl von Meldungen vor. Die Wettkämpfe beginnen nach einer kurzen Morgenfeier um 10 Uhr. In einer Besprechung, bie NSRL.-Dezirksführer, SA.-Haupt- iturmbannführer D tt e r b e i n, zur Vorbereitung des Bergfestes In Butzbach burchführte, wurde be­schlossen, daß ausnahmsweise vor Beginn ber Kämpfe noch Nachmeldungen angenommen werden. Dieser Besprechung wohnte als freudig begrüßter Gast auch Divisionsarzt, Oberstarzt Dr. Hermann Rau bet, ber frühere hessische DT.-Gauftchrer.

1900 - VfB.-Reichsbahn.

Im Kampf um bie Kriegserinnerungsplakette stehen sich am Sonntag auf bem Platze der Spvg. 1900 bie betben Gießener Vertreter gegenüber. Da bcibe Mannschaften die bis jetzt ausgetragenen Spiele siegreich beenben konnten, ist bem Spiel allein schon ber nötige Reiz gegeben. Hinzu kommt aber noch, daß auf beiden Seiten erhebliche Verbesserungen in ber Mannschaftsaufstellung vorgenommen werben konnten. Beim VfB.-Neichsbahn finb neben bem von Hessen-Hersfelb ftammenben Grüning, Fleischhauer, Lehrmunb, Anton unb Rohm wieder zur Verfügung. Bei 1900 sind es bie Urlauber Pankok unb Hormel sowie bie brei Junioren Hoersken, Nitzkorski unb Gruben von Schalke 04, die.bas seitherige Mann- schaftsbilb wesentlich verändern. Im einzelnen stehen die Mannschaften wie folgt:

D f B.- R.: Barschel

Fleischhauer Schlitz Schlitz Anton Lehrmunb Ehmann Funk Grüning Rohm Hofmann Nachtigall Nitzkorski Hoersken Kraft Robenhausen Hormel Jäger Pankok

Goß Gruben 1900: Fischer

Alles in allem Voraussetzungen für ein Spiel, das an bie kampfreichen Spiele vor bem Kriege erinnert unb feine Anziehung wohl nicht verfehlen wirb.

I. Klasse: Grohen-Vuseck Steinberg.

Diesem Kampf kommt besonbere Bedeutung zu, denn es gilt zunächst für die Teutonen, den schlech­ten Eindruck der letzten Begegnung vom Sonntag zu verwischen. Die Platzherren dagegen wollen be­weisen, daß das Unentschieden durchaus kein Zufall war, sondern die augenblickliche Spielstärke der auf» gestiegenen Elf widerspiegelt. Die Teutonen stehen daher vor einer sehr schweren Aufgabe, denn mor­gen müssen siein ber Hohle des Löwen" antreten. Die Mannschaft muß mit weit besseren Leistungen aufwarten. Die Busecker werden einen Kampf auf Biegen unb Brechen liefern, dessen Ausgang völlig offen erscheint. __________________

Feuerpatsche und Einftellspritze, ausgezeichnete Ab- wehrmittel sind. Mit großem Eifer gingen bie Selbstschutzkräfte an bie Bekämpfung bes Feuers. Der Bürgermeister war bei ber Hebung zugegen und gab noch verschiedene Anregungen.

Feste Börsenwoche.

Frankfurt a. M., 15. August. Auch der neue Berichtend schnitt brachte eine Fortsetzung der festen Stimmung an ben Börsen, nicht nur beschränkt auf den Rentenmarkt, sondern diesmal auch auf ben Aktienmärkten. Das dürfte au einem gewissen Teil daraus zurückzuführen sein, baß das anlagesuchende Publikum sich jetzt auch den Aktien zuwandte, ins­besondere solchen Werten, die man angesichts bes Durchschnittsmoeaus als etwas zurückgeolieben an­sieht.

Die Rentenmärkte, die bisher als Hauptanlage­gebiet anzusehen waren, sind im Material sehr eng geworden, vor allem kann die Nachfrage nach Neichsschatzanweisungen nicht mehr befriedigt wer­den, während bei ben ebenfalls begehrten Pfand­briefen die Marktleere ebenso anhielt wie bei Stadt­anlechen. Die neu herauskommenden Jnbustrieobli- gatlonen fanden vorweg volle Unterfunft. So kam es, daß bei Aktien sich Kurserhöhungen ein­stellten, die meist zwar nur 12 o. H. ausmachten, in zahlreichen Fällen aber bis 4 und mehr Prozent hinausgingen. Dieses höhere Niveau hat sich im Laufe der Woche Ziemlich halten können, wenn auch vereinzelt Gewinnmitnaymen des Berufshan­dels, In den letzten Tagen vorübergehend auch kleine Abgaben des Publikums, Schwankungen nach sich zogen. Fest lagen vor allem Maschinen-, Auto-, Chemie-, Bau-, Zellstoff- und Elektroaktien, dane­ben auch Verkehrswerte recht freundlich, während am Montanmarkt die Kurssteigerungen sich in mä­ßigem Rahmen hielten.

Am R e n t e n m a r f t ist die Hausse der Alt- besitzanleihe des Reiches, die bis 155 anziehen konnten, zum Stillstand gekommen, zumal ber ei­genartige Charakter bieses Papiers keine wirksamen Gründe für ein solches Ansteigen rechtfertigen konnte. Sonst lagen die Renten ziemlich unverän­dert. Die zu diesem Markt zu zählenden Reichs- bahnoorzugsaktien haben sich etwas erholt. Die allgemeine Tendenz wirkte sich am Markt ber Freiverkehrswerte ebenfalls aus

Garbenteich Rodheim.

Die Sportgemeinde Garbenteich erwartet die Tur­ner aus Rodheim. Beide Mannschaften haben sich lange keinen Kampf mehr geliefert, mit desto größe­rer Spannung siebt man dieser Begegnung entgegen. Die Platzherren haben in ihren zwei Spielen ge­zeigt, was in ihnen steckt, sie werden, zumal auf heimischem Boden, ein sehr starker Gegner sein. Die Gäste sind in ihrer Spielstärke etwas Aurückgefallen, was jedoch nicht besagt, daß sie unterschätzt werden dürfen. Wir trauen den Platzherren einen sicheren Sieg zu.

II. Klaffe: Steinbach Grohen-Linben.

Die junge Mannschaft aus Großen-Linden trifft in ihrem brüten Spiel auf den Tabellenführer Steinbach. Früher haben sich bie beiden Mannschaf­ten heiße Kämpfe geliefert, jedoch sind hie Stein­bacher unbebingt als stärker einzuschätzen. Die Gäste müssen deshalb auf ber Hut sein, damit die Nieder­lage in erträglichen Grenzen bleibt.

Heuchelheim Hungen.

Diesmal muß Hungen auswärts antreten. Die Heuchelheimer haben bewiesen, daß sie zu kämpfen verstehen, und sind daheim ein schwer zu bezwingen­der Gegner. Die Gäste gelten zwar als sehr stark, jedoch glauben wir kaum, daß es ihnen gelingt, in Heuchelheim zu einem Siege zu kommen.

VfV.-R. 1. Jugend Wohnbach 1. Jugend.

Am kommenden Sonntag bestreitet die 1. Jugend von VsB.-Reichsbahn ein Freundschaftsspiel gegen bie 1. Jugend von Wohnbach. Die 1. Jugend von VsB.-Reichsbahn zeigte sich in ihren letzten Spielen von ber besten Seite. Man barf mit einem schönen Spiel rechnen, dessen Ausgang völlig offen ist, ba bie Spielstärke ber Gäste hier nicht bekannt ift

Daubringen 1. Fugend Raunheim 1. Fugend.

Am nächsten Sonntag treffen sich diese Jugend- Mannschaften zu einem Freundschaftsspiel auf bem Walbsportvlatz in Daubringen. Da ben Gästen ein, guter Ruf vorausgeht, erwartet man ein schönes Spiel, dessen Ausgang völlig offen ist. Daubringen spielt in ber Aufstellung: R. Opper, 22. Wagenbach, O. Frey, K. Weimer, E. Geißler, 22. Mohr II., R. Walther, H. Schäfer, E. Walther, H. Keil unb E. Weimer.

(Sporfgemeinfcbaft in Lollar

Die vom VfL. Lollar, Fachschaft Leichtathletik, während des Krieges ins Leben gerufene Sport­gemeinschaft erfreut sich immer größerer Beteiligung. Außer bem VfL. Lollar sind der Turnverein Rut­tershausen mit seinen Leichtathleten, sowie ber Sport-Club Daubringen mit zwei talentierten Ju­gendlichen, Opper und Moor, vertreten. Durch die regelmäßig gemeinschaftlich durchgeführten Trai­ningsstunden konnte bei allen Sportlern eine Lei­stungssteigerung erzielt werden. Gelang es doch vor kurzem Schleenbecker, im Hochsprung wieder 1,78 Meter zu überspringen. Um das Frauenturnen zu fördern hat Fachschaftsleiter M u n z e r t die Aus­bildung der BDM.-Gruppe Lollar im Leichtachletik- Sport übernommen.

Am nächsten Sonntag beteiligt sich die Sport­gemeinschaft am Weidigsest in Butzbach. Es starten von Lollar: Schleenbecker, Munzert, Moos, Ziegler und Jung; von Ruttershausen: Schneider, 22ilhelm Ott, Walter Ott, Sauer, Mank und Schwarz. Die jugendlichen Sportler von Daubringen und Lollar können sich nicht beteiligen, ba für diesen Tag Fuß­ballspiele abgeschlossen sind.

Der Handel auf dem Wege zur Kriedenswirtschast.

Die Probleme kommender Friedenswirtschaft be­herrschen bereite bas Denken. Der Prozeß ber Um­stellung begann eigentlich bereits vom Bewußtsein an, daß sich ber Krieg in das entscheidende Sta­dium bes Endsieges entwickelt hat, besten Produkt ein gestärktes unb gesichertes Großbeutscylanb und ein völlig verändertes Weltbild ist. Aus der Aen- berung Der Machtverhältnisse, der Neugestaltung bes ßebensraumeö, ben veränderten Dringlichkeits­graben ber nationalen Probuktion usw. ergeben sich Fragen von einschneidenber Bedeutung, die ben HanbeI nicht unberührt lassen, dessen Emp­findlichkeit für alle Schwankungen ja besonders groß ist. Im wesentlichen hat der Handel in ber Kriegswirtschaft seine Existenz weit zäher behaup­ten müssen als etwa die I n b u st r i e, da er natur» gemäß nur in geringem Maße für kriegswirtschaft» liche Arbeitsleistungen herangezogen werden konnte. Daß er trotz aller Einschränkungen und Schmierig­keiten sich leistungsstark erhalten hat, zeugt für die Kraft, die er sich dank nationalsozialistischer Wirt­schaftsplanung aneignen bürste, unb ist anderer­seits eine wesentliche Voraussetzung für ben rei­bungslosen Uebergang zur kommenden Friedenswirt­schaft, vor ben sich bie Industrie gestellt sieht. Er­leichtert wird dieser Hebergang durch die großzügi­gen Wtttschaftsvorhaben und Wirtscyaftsplanungen, die bereits für die erste Friedenszeit von ber öffent­lichen Hand verkündet worden sind. Es sei nur an das wahrhaft gigantische Wohnungsbaupro­gramm erinnert. Dadurch wird kein 23afuum zwi­schen Kriegs, und Friedenswirtschaft entstehen und gerade die Garantie für die außerordentliche Be­schäftigung eines solchen Schlüsselgewerbes läßt gün­stige 2lusfid)ten für die gesamte Wirtschaft einschließ­lich des Handels zu, besten Wohl und 22ehe ja im­mer am engsten mit der durchschnittlichen Lebens­haltung des Volkes verbunden zu sein pflegt.

Auf drei Grundfragen lassen sich bie Probleme des Handels für' bie Hmstellungszeit zurückführen: 1. die Absatzmöglichkeiten, 2. die Liefer- fähigkeitund schließlich 3. die Geld flüssig- t eit. Kaum jemand dürfte bezweifeln, baß bie Hmsatztätigkeit nach bem Kriege eine rege sein wird. Jeder Friedensschluß pflegt einen Witt- schaftsaufschwung zu bringen, schon weil im Kriege sich Bedarf angestaut hat. Die nach dem Kriege zu erreichende Besserung der Lebenshai- t u n g unterstreicht diese natürliche Tendenz. Frei­lich dürfte sicher fein, daß mit Milderung oder Auf­hebung der Bezugsöefchränkungen eine gewisse Um» stellung ber Nachfrage eintritt. Darin liegt eine un- aeherwe Chance für alle entsprechenoen Wirt­schaftszweige. Sie braucht aber keinen Nachteil für die jetzt nicht bezugsbeschränkten Waren darzustel- len, ba bie gesamten Absatzmöglichkeiten gewaltig anschwellen werden und zur Zeit auch ein Teil ber nicht bezugsbeschränkten Waren schwer lieferbar, also umsatzbeschränkt ist. Für diese Gegenstände be­steht zweifelsohne ebenfalls eine starke Reserve an Nachfrage. Man kann annehmen, daß bie durch­schnittliche Hmsatzsteigerung von 10 v. H., auf die sich der handel eingespielt hatte, für Jahre nach bem Kriege auch wieder eintteten wirb, wohl zusätzlich einer Quote für steigende Kaufkraft.

Was nun die Lieferfähigkeit anbelangt, so wirb die Besserung schrittweise entsprechend bem Rückfluß an Menschen und Material eintteten. Nor­male Verhältnisse werden eine Weile auf sich war­ten lassen, und die staatliche Wirtschaftsordnung sorgt weiterhin für planvolle Bedarfslenkung, aber auch für Produktionsplanung nach ber Dringlich­keit der Nachfrage, für bie im Frieden eine anbere Ordnung als im Kriege herrscht. Mit ber fortschrei­tenden Rückentwicklung zu Friedensverhältnissen steigen entschieden auch die Ansprüche ber Kund­schaft an Die Lagerhaltung. Das Publikum wird wieder wählerisch werden. Vergleiche mit dem Wett, krieg können kaum oder nur sehr bedingt angestellt werden, ba die Verhältnisse von Grund auf anders liegen. Mit ber Rückgabe unserer Kolonien und der sonstigen Erweiterung des wirtschaftlichen Lebens- raumes Großdeutschlands verbessert sich die Roh­stoffbasis so sehr, baß für bie Produktion ein an­derer Ausgangspunkt besteht, ber sich freilich nicht von heute auf moraen auswirken kann, aber für bie künftige Lieferfähigkeit eine große Rolle spielt.

Gerade im Handel hat die weitgehende Räu­mung ber Läger eine nie geahnte Gelb« flüssigkeit erzeugt, ein Zustand, ben jedermann begrüßen muß. Der selbständige Kaufmann freut sich am meisten darüber. Im gegenwärtigen Um­fange kann biefer Zustand nicht anhalten. Aber ber Handel soll dafür sorgen, daß er flüssig bleibt unb Kredite auf jeden Fall nur in vertretbarem Maße beansprucht. Heb erleg ter Ausbau der ge­räumten Läger ist anzuempfehlen. Vor bem sinn­losen unb unkaufmännischenAlleskaufen" muß be­sonders für bie Hebergangszeit gewarnt werden, zu­mal in den meisten Artikeln auch die Mode alsdann wieder eine größere Rolle zu spielen beginnt. So sind die Probleme sicher nicht immer einfach, die der Handel auf dem Wege von ber Kriegs- zur Friedenswirtschaft vorfindet. Er hat aber Die viel schwierigeren in bie Kriegswirtschaft hinein gemei­stert und wird den neuen mit nicht geringerer Schaffensfreude begegnen. Dr. Ruaolf Albert.

Luftwaffe

sucht Lehrer für Hachschuldierist.

Nach einem Erlaß des Reichsluftfahrtnrinisters ist Soldaten und Beamten bes Beurlaubtenstandes ber Luftwaffe, die im Zivilberuf Lehrer bes höheren Schulbienstes, Dolksschullehrer ober Mittelschulleh- rer finb, für bie Zeit nach bem Kriege Gelegen­heit gegeben, In ben Fachschulbien st der Luftwaffe überzutreten. Die Luftwaffe unterhält Fachschulen, in denen die langdienenden Unter­offiziere und Mannschaften für ihren späteren bür­gerlichen Berus geschult werden. Der Unterricht in diesen Schulen wird in der Regel von hauptamtlich tätigen Lehrern erteilt. Entsprechend den bei ben

z&e* Kathreiner

Das galt immer |chon,und jetzt erst recht.