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Unerhörte Verletzung der norwegischen Neutralität durch englische Geesireitkräste
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Die amerikanische Neutralitätszone.
Das Echo der deutschen Antwort an die amerikanischen Negierungen.
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spiellosen Zynismus die völlige Vernichtung Deutschlands als das Kriegsziel Frankreichs erklärt und damit allen unklaren Vorstellungen, die man sich bisher noch zu den von der Regierung Daladier mit ihrem Krieg gegen Deutschland verfolgten Zielen machen konnte, ein Ende bereitet. I Ganz deutlich hat Mistler diese Kriegsziele noch mit I der ausdrücklichen Anrufung des Westfälischen Frie- I dens von 1648 gemacht. Der Versailler Vertrag ge- V nügt für die französischen Chauvinisten als Vorbild eines Friedens der Vergewaltigung nicht mehr; sie - greifen auf den Friedensvertrag von Münster zu- r rück, der am Ende des Dreißigjährigen Krieges das
beobachten. Die „De peche de Toulouse", ein in Südfrankreich weit verbreitetes Provinzblatt, das dem radikalsozialistischen Innenminister Albert S a r r a u t zusammen mit seinem Bruder Maurice gehört, hat dieser Tage eine verträumte Betrachtung „Vor der Maske Richelieus" veröffentlicht, die in wollüstigen Farben das Werk dieses von Haß gegen das einstige Deutsche Reich erfüllten Staatsmannes schilderte, dieses Werk, das wenige Jahre nach seinem Tode von seinem Nachfolger, dem Kardinal Mazarin, mit dem Westfälischen Frieden zu Ende geführt worden ist. Heute wie vor dreihundert Jahren, so heißt es am Schluß des Artikels in der
> Aufnahme Siefeck und
Berlin, 16. Februar. (DNB.) Soeben trifft die Nachricht von einer unerhörten Verletzung der norwegischen Neutralität durch englische Seeslreitkräfle ein. Der deutsche Dampfer „Altmark" teilt durch Funkspruch mit, daß der englische Zerstörer „I n t r e p i d" versucht hat, inbennor- wegischen hoheitsgewäfsern, 200 Meter vom Lande entfernt, bei ihm längsseit zu gehen, um das Schiff zu kapern. Nur durch das geschickte Manövrieren des deutschen Kapitäns und das entschlossene Dazwischentreten zweier norwegischer Torpedoboote konnte im Augenblick ein brutaler britischer Neulralitälsbruch verhindert werden. Der britische Zerstörer blieb weiter auf der Lauer, um seinen Versuch zu wiederholen. Wiederum zeigt sich somit, wie Großbritannien bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Rechte neutraler Staaten mißachtet.
Entartung des Seekrieges.
Am Mittwoch hat Churchill kaltschnäuzig eines seiner großen Verbrechen zugegeben. Ein Labour- Abgeordneter hatte ihn gefragt, ob jedes über die Nordsee fahrende englische Handelsschiff mit Kanonen versehen sei, und Churchill antwortete darauf prompt: „Jawohl, mein Herr!" Natürlich setzte er hi ;u, er habe nicht erwarten können, daß die Deutschen „schutzlose" kleine Schiffe anzugreifen gewagt hätten. Dabei ist es seit Monaten bekannt und durch
„Depeche de Toulouse", habe Frankreich sich an die Maximen Richelieus zu halten, die Politik von 1640 habe sich auch im Jahre 1940 für Frankreich nicht geändert.
Für die Herstellung klarer Verhältnisse sind solche Bekenntnisse sicherlich durchaus zu begrüßen. Frankreich hat die ihm von Deutschland zur Verständigung hingestreckte Hand zurückgestoßen. Die Vernichtungstendenzen gegenüber Deutschland waren zunächst nur verschleiert. Wenn sie jetzt so offen und so zynisch plakatiert werden, dann kann man dies mitleidig als das Abreagieren einer innerlich längst eingestandenen Ohnmacht zur Kenntnis nehmen. Es ist zugleich aber auch ein Warnungszeichen dafür, was ein Deutschland zu erwarten hätte, das sich die geringste Schwäche gegenüber seinen Gegnern zuschulden kommen lassen würde.
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Washington, 16. Febr. (Europapreß.) Auf Grund des Wortlauts der deutschen Note an die amerikanischen Regierungen wurde in politischen Kreisen eifrig die deutsche Haltung gegenüber der panamerikanischen Neutralitätszone diskutiert. Don Kreisen, die dem Staatsdepartement nohestehen, wird darauf hingewiesen, daß die deutsche Stellungnahme keineswegs überraschend sei, da „die französisch-britische Ablehnung des Neutralitatsgurtels Deutschland geradezu zwingen mußte, eine Haltung einzunehmen, wie sie in der deutschen Note an die Regierung von Panama zum Ausdruck kommt". Darüber hinaus diskutiert man die Frage, wie nachdem die panamerikanische Neutralitätszone von' keiner der kriegführenden Parteien anerkannt worden sei, eine Anerkennung erzwungen werden könne. .. . ,
In Buenos Aires hat die deutsche Antwortnote um so größere Beachtung gefunden, als Argentinien in dieser Frage die Jnittative ergriffen und auf eine Erweiterung der amerikanischen Neutralitätszone gedrungen hatte. Die deutsche Antwortnote begegnet in unterrichteten Kreisen als sachlich begründet und geschickt redigiert weitgehendem Verständnis, sie lasse die Tür zu Verhandlungen offen, während die Antwortnote der Westmächte wettere Verhandlungen eher erschwere. Ferner wird die deutsche These als sachlich unangreifbar bezeichnet, wonach der Neuttalitätsgürtel nur im Falle einer absoluten G le ich be Handlung aller Kriegführenden geachtet werden könne. Ferner besteht zwischen der deutschen Note und einem Jntermew des argentinischen Außenministers Cantilo Ueberem- stimmung über die Ungerechtigkeit, deutschen Kriegsschiffen das Befahren der Neutralitatszone zrr verbieten, während dies den Kriegsschiffen der Westmächte erlaubt sein soll, wie das die Antwortnote Englands verlangt hatte.
Was sich die Amerikaner gefallen lassen.
N e u y o r k, 17. Febr. (DNB. Funkspruch.) Die Behandlung der Neutralen durch die Engländer wird von Tag zu Tag unverschämter. Trotz der' me- len energischen Proteste der Derermgten Staaten gegen die widerrechtliche Zensur der amerikanischen L u f t p o st gehen die Briten letzt m Bermuda sogar dazu über, Le r b e s v r r tat i o - ne n vorzunehmen. Als am Freitag m Baltimore die Passagiere ein nach Europa fliegendes Clipper' Flugzeug bestiegen, drückte man rhrren ^e Abschrift brittscher Zensurbesttmmungen m die Hande, wonach alle Fluggäste sich darauf gefaßt machen mußten? in Bermuda durchsucht zu werben. Ferner
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Fotografien bewiesen worden, wie nicht nur die englischen Dampfer, die über die Nordsee fahren, sondern auch in Uebersee liegende englische Frachtdampfer mit Kanonen bestückt sind, und daß ihre Mannschaften durch die britische Kriegsmarine im Waffendienst ausgebildet werden. Auch die englischen Fischereiflottillen sind als Vorposten nicht nur direkt der Admiralität unterstellt, sondern haben die Aufgabe, deutsche Angriffe zu melden und abzuwehren. Wenn trotzdem Chamberlain und Churchill der Welt einzureden versuchten, die deutsche „unmenschliche" Kriegführung richte sich gegen „harmlose Fischer", sei also „Mord", dann muß man über so viel englische Heuchelei um so mehr erstaunt sein, als selbst der König wiederholt geruhte, gerade diese Fischer auszuzeichnen, die von ihren „harmlosen" Booten aus die deutschen Seekriegskräfte beschossen hatten. Abgesehen aber von dieser typisch englischen Heuchelei ist es geradezu ein Verbrechen, wenn private Handelsschiffe mit Waffen gegen eine feindliche Macht bestückt werden. Diese Waffen machen einen Handelsdampfer gegen jedes Völkerrecht zum Bestandteil der bewaffneten Macht. Wenn Deutschland diese bewaffneten Handelsdampfer versenkt, dann schreit England, wir Deutschen hätten ftiedliche Privatpersonen und ihr Eigentum vernichtet, obgleich wir nichts anderes tun, als was jeder Kriegführende in diesem Falle tun würde: denjenigen zu vernichten, der sich ihm mit der Waffe in der Hand entgegenstellt.
hat. In Kairo hat der englische Dominionministev Eden eine Besprechung mit General Weygand gehabt, die offenbar den weiteren Plänen der Westmächte im nahen Orient gegolten hat. Bei dieser? Gelegenheit begrüßte der Minister Eden die Söhne Neuseelands mit hochklingenden Worten, wobei die Phrase nicht fehlte, daß sie berufen seien, „für die Freiheit der kleinen Völker" zu kchnpfen. Eine solche Rede auf dem Boden Aegyptens, das seit Jahrzehnten einen leidenschaftlichen Kampf um feine nationale Unabhängigkeit führt, ist eine naive Dreistigkeit. Die Aegypter wissen ein Lied davon zu singen, welche Opfer dieser Kampf von ihnen schon gefordert hat und in welchem Ausmaß ihr eigenes Land zu einem Ausbeutungsobjekt der britischen Plutokratte geworden ist. Die Neuseeländer wissen das wahrscheinlich nicht, denn sie wohnen fern von Europa und feinen Wasserstraßen, sie rühmen sich zudem, englischer zu sein als die Engländer in der Heimat selbst. Auf die Dauer wird aber auch den Truppen Neuseelands die Ahnung darüber aufdämmern, daß sie mit schönen Phrasen veranlaßt worden sind, für eine schlechte Sache zu kämpfen.
Der Prozeß Auschnit in Bukarest.
Jüdischrr Handlanger der britischen Plutotratie.
B u k a r e st, 17. Febr. (Europapreß.) Am Freitagmittag begann in Bukarest der Prozeß gegen den früheren rumänischen Industrie- und Finanz- Magnaten Max Auschnit. Er ist der betrügen- scheu Geschäftsführung, der Urkundenfälschung und fortgesetzter Vergehen gegen die Devisengesetze angeklagt. Als Sohn eines jüdischen Eisenhändlers in Galatz hatte Max Auschnit zusammen mit feinem Bruder Edgar, der inzwischen ins Ausland geflüchtet ist, es verstanden, unter Ausnützung englischer Geschäftsverbindungen,in wem- gen Jahren über die rumänischen Rüstungswerke Reschitza zum allgewaltigen Beherrscher der Wehrindustrie und der Finanzen Rumäniens zu werden. Es gab kaum eine große rumänische Gesellschaft von Bedeutung, in deren Aufsichtsrat nicht einer der Auschnits vertreten war. Die Haupt- sorge Ausckits hat aber in erster Linie der Erhöhung seiner persönlichen Macht durch komplizierte und undurchsichtige Finanzttansaktionen gegylten, durch die die rumänische Wehrindustrie ausländischen, vor allem englischen Einflüssen (Vickers) ausgeliefert wurde. Auf der Höhe seiner Macht hatte Auschnit im Ausland Holding-Gesellschaften gegründet, vor allem die „Cepi" in Monaco, mit der Absicht, den größten Teil seines Vermögens ins Ausland zu verschieben. Dies ist ihm auch zu einem gewissen Teil gelungen. Als er im Begriff stand, ins Ausland zu gehen, wurde ihm aber der Paß abgenommen und das Verfahren gegen ihn eingeleitet.
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Radikalsozialistisches Bekenntnis zu Richelieu
- Von unserem fl-Korrespondenien.
Gegen die Abschälung Europas.
Zuerst drei Tatbestände:
L Die Ostmark wird im März 1938 rückgegliedert. Sofort ergehen die Weisungen, das Wasser- traßennetz Rhein — Main — Don am für die Erfordernisse des neuen politisch-territorialen Zustandes umzustellen.
II. Im Oktober 1938 und im März 1939 wird diel tschechoslowakische Frage endgültig gelöst Sofort wird der Bau eines Oder — Donau — Kanals grundsätzlich beschlossen, für den seit 1725 andauernd Zeichnungen und Pläne hergestellt wurden, ohne daß es jemals zu einer Verwirklichung gekommen wäre.
III. Im Herbst 1939 wird die Herrlichkeit der p o l- n i s ch e n Kriegsgewinnler von 1918/20 liquidiert. Vorhandene Eisenbahnen, Straßen und Wasserwege werden auf die Derkehrsnotwendigkeiten der neuen Verhältnisse umgestellt: die Vollendung des Adolf- Hitler-Kanals gibt Anlaß, auch an die Verbindung mit der oberen Weichsel und darüber hinaus mit den Zuflüssen des Schwarzen Meeres zu denken. Während bisher nur zwei Uebergänge für beit Warenverkehr zwischen Polen und Sowjetrußland geöffnet waren, werden jetzt dreizehn Uebergänge geöffnet. Das alte, wenn auch unzulängliche Kanalsystem zwischen dem Dnjepr und der Weichsel wird von beiden Seiten wieder hergestellt.
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Der Verkehr bindet große Einheiten zusammen, Die Engländer haben wohl gemerkt, was sich hier tut. Schon vor Jahresfrist brachte die „Times" einen ausführlichen Artikel, der die fundamentale Tatsache einer Verbindung des Schwarzen Meeres mit der Oft- und Nordsee herausstellte ... einer Verbindung, die durch Zentraleuropa geht und außerhalb des Schutzbereiches englischer Kanonen liegt.
Und nun bitten wir den Leser, einen Augenblick den gewichtigen Tatbestand ins Auge zu fassen, daß die Geschichte Europas für ihn selbst, ohne daß er sich dessen voll bewußt wird, immer zuerst eine Geschichte des nordwesteuropäischen Küstensaumes bis etwa zur Elbe hin ist. Was sonst etwa zwischen 1500 und heute in Europa geschehen ist, liegt am Rande der üblichen Schulweisheit. Man kann dis Probe aufs Exempel auch anders herum machen: Man braucht etwa nur von Hamburg nach Bayern • zu fahren. Der Lebenszuschnitt ist ein ganz anderer, obwohl Bayern feit der Reichsgründung von 1870/71 eine wunderbare Entwicklung genommen hat. Und wenn wir wiederum um dieselbe Luftlinie, die Hamburg von Niederbayern trennt, nach Osten gehen»
Brüssel, Februar 1940.
Äm Pariser Marigny-Theater hat der Abgeordnete Mistler eine Rede über die französischen Kriegsziele gehalten, die in mehr als einer Hinsicht interessant ist. Zunächst ist Mistler nicht ein beliebiger Abgeordneter, dessen Meinung als belanglos für den Kurs der französischen Regierungspolitik hingestellt werden könnte. Mistler ist der Dorsitzende des Außenpolitischen Kammer-Ausschusses, der zusammen mit dem entsprechenden Ausschuß des Senats eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Außen- und der Kriegspolitik der 't. Sodann gehört Mistler der Ra- dikalsozialiftischen Partei an, die die größte bürgerliche Partei Frankreichs ist und die meisten Mitglieder des gegenwärtigen Kabinetts, vor allem den Ministerpräsidenten Daladier selbst, gestellt hat.
Mistler hat nun in seiner Rede mit einem bei-
Deutsche Reich zerstückelte.
Was an dieser Entwicklung zunächst festgehalten werden muß, das ist die scheinbare Wandlung, die siefürdie Rad ikalsoziali st ische Partei, die anscheinend so friedliche Partei der kleinen Leute und Rentenbesitzer, der Durchschnittsfran- zosen , bedeutet. Die Radikalsozialisten galten früher, wie man jetzt sieht, z u Unrecht, als die Vertreter gemäßigter Tendenzen in der Außenpolitik. Ihre Interessen galten zumeist der Innenpolitik, wo in den letzten sieben Jahrzehnten der Kampf um die Trennung von Kirche und Staat, der republikanische Feldzug gegen die letzten Reste royalistischer Tendenzen und der Kampf für die Einführung der Einkommensteuer ihr beliebtester Tummelplatz waren. Aber man hat dabei übersetzen, daß die Radikalsozialisten sich schon von jeher als die geistigen Erben der Revolution von 1789 und des kampflustigen Jakobinertums betrachtet haben, das mit feinem ideologischen Feldzug für die sogenannten „Menschenrechte" zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert Europa in eine Periode fünfundzwanzigjähriger Kriege gestürzt hat. Der Radikalsozialismus hat in einer durchaus klem- bürgerlichen Auffassung diese vorwiegend gegen Deutschland gerichteten Tendenzen auch nach dem siebziger Krieg im Zeichen der Revanche-Idee gepflegt. Damals starrte er nach dem Wort ferner politischen Gegner „nach dem Vogesenloch' und bereitete sich in den achtziger Jahren mit dem von ihm großgezüchteten Boulanger-Rummel, der dann kläglich scheiterte, eine unsterbliche Blamage, lieber die Revanche-Idee schien Frankreich zu jener Seit mit der von Ferry geförderten, vom Radrkalsozia-
I lismus heftig bekämpften kolonialen Ausdehnung ! hinwegzukommen. Aber das war ein Trugschluß.
Wenn der Radikalsozialismus letzt se'n Jakobinertum wieder hervorkehrt und zum Wortführer des Ultra-Chauvinismus wird, dann ist neben der ruhmredig beanspruchten Fortführung des kriegerischen Jakobinertums vor allem die unheilvolle Verflechtung der Daladier-Partei mit dem internationalen Freimaurer tum und dem Judentum dafür verantwortlich zu machens- Besonders in der Zeit nach dem Münchener Abkommen vom September 1938 haben die internationalen Kriegstreiber ihre Minen gegen Deutschland m Frankreich eifrig und, wie man gesehen hat m i Erfolg ausgelegt. Der Umstand, daß em radikal- sozialistischer Abgeordneter wie Mistler letzt auf den unheilvollen Geist Richelieus und Mazanns Suruck- greift und in seiner Angst vor der kommenden Entwicklung sich in den Mantel des Westfälischen Frie I densvertrages verkriechen möchte, deckt sich mrt einer auch sonst beim Radikalsozialismus festzustellenden | Erscheinung Dieselben Leute, die sich als die gel I ftigim Erben der revolutionären 3°k°bmer und Konigsmörder ausgeben, nehmen gelegent ich wenn es ihnen nützlich erscheint, auch«ungeniert F
I feen Traditionen des französischen Ko n l tz t u m I in Anspruch, Clemenceau noch ha, einst de, I Ausspruch getan: „Die Revolution "t em Block 1 und er meinte damit, dafe er V™.
Konigsmörder niemals Mit der Sache der Roy listen und ihrem geistigen Besitz paktieren wur . Die heutigen Radikalsozialisten machen es Mbe quemer und haben keine Skrupel, B i der E,n leitung der chundertfünfz,giahr-Fe,-rn für die Re, votution hat der Kammerpräsident H
Frühjahr 1939 in Versailles A^°St,dl«Republlr nehme auch die Errungenschaften des Königtums für sich in Anspruch, Der Sprung, den M,stier ,es- zum Westfälischen Frieden zuruck getan> Hat, s ‘1 'm Grunde nicht so überraschend Es 'st aufe Form für das vom Freimaurertumund Weltzud n tum erträumte Ueber-Versmlles, für Das«* gefällige Draperie sucht Da man nach uns Kriegs Monaten feststellen muß. daß drAllnerren m i Waffen niemals Deutschland schlag snbantafie man sich in feinen Fiebertraumen an der Phantasie eines zerstückelten, wehrlosen und g
gen handelt, kann man an anderen Symp
wurden sie gewarnt, versiegelte Briefe, Photographien oder Dokumente mitzunehmen. Die Durchsuchung würde ungeachtet der Staatsangehörigkeit erfolgen. Unter den Passagieren befand sich auch der Kommandant der Luftwaffe der amerikanischen Bundesarmee.
Deutsches Dementi.
Keine deutschen Truppenzusammenziehungen gegen Schweden.
Berlin, 16. Febr. (DNB.) Die berüchtigte Pariser Lügenzeitung „Oeuvre" behauptet am 6. 2„ es werde aus Stockholm gemeldet, daß Deutschland in den Ostseegebieten gegenüber Schweden Truppen- und Kriegsmaterial zusam- menziehe. Größere Einheiten seien von Bremen und Hamburg durch den Kieler Kanal nach p o m - rner sch en Häfen gebracht worden. Von neutralen Beobachtern wisse man, tzgß die deutsche Luftwaffe Angriffspläne in Richtung des Sund studiere.
Hierzu wird amtlich festgestellt: Da es sich bei dem „Oeuvre" um eine Zeitung handelt, die bekanntlich seit langem unter den englischen und französischen Blättern den Rekord für Lügen inne t)at, sind auch diese Meldungen selbstverständlich von AnfangbiszuEndefrei erfundenund erlogen. Die Tendenzen solcher sich immer wiederholender Schwindelmanöver, durch die England und Frankreich zwischen Deutschland und den nordischen Staaten Mißtrauen säen wollen, um ihre eigenen Pläne der Kriegsausweitung und der Unruhestiftung in Europa zu verschleiern, ist klar und eine deutliche Warnung an die Neutralen.
Neuseeland soll helfen.
Die englischen Zeitungen melden mit Befriedigung, daß das erste Äontigent freiwilliger Truppen aus Neuseeland eingetroffen fei, um am Krieg teilzunehmen. Allerdings wurde dieser Transport nicht nach Europa gebracht, um am Westwall eingesetzt zu werden, sondern er landete zunächst in Ssiez auf dem Boden Aegyptens. Offenbar sollen die neuseeländischen und australischen Truppen spater zu der vielbesprochenen Orient-Armee des fran- zösischen Generals Weyqond treten, die noch immer in der Aufstellung begriffen ist. Noch immer ist das Problem ungeklärt, wie diese Armee von Syrien aus gegen das Schwarze Meer aktiv vorgehen könnte, wenn die Türkei an ihrer Neutralität festhalten will, wie sie es in letzter Zeit öfters betont
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
Druck und Verlag: vrühlsche Universitälrdruckerel «.Lange In Stehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulftrah« 7


