wurden durch den Sturm abgedeckt. An einigen Orten sind alle Fensterscheiben vom Sturm eingedrückt worden. In Illinois und Iowa sind viele Verkehrswege eingeschneit. Die Ausläufer des Sturmes reichten bis Florida, wo einige Farmechäuser beschädigt wurden. Im Süden von Alabama wurden sechs Neger vom Sturm getötet.
Die Hitzewelle in Argentinien hält an.
In den nördlichen Provinzen von Argentinien hält die Hitzewelle an und hat sich noch verstärkt. Es wurden Temperaturen bis zu 40 G r a d im Schatten gemessen. 35 Personen sind am Hitzschlag gestorben.
Grohfeuer im Hafen von Surabaya.
Im Hafen von Surabaya (Niederländisch-Indien) brach am Sonntag früh ein Großfeuer aus. Die Anlagen des Torflagers gingen in Flammen auf. Auch 6er japanische Torfkonzern wurde #um Teil mit ein Opfer der Flammen. Die Tanks der „United Mo- lasses Compagny“ wurden durch die Flammen ernstlich bedroht. Einige Schiffe, die im Hafen liegen, liefen wegen Feuersgefahr aus._____________________
Gießener Schlachtviehmarkt.
Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtoiehverteilungsmarkt) in der Viehversteige- rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 41,5 bis 45,5 Rpf., Bullen 17,5 bis 49,5, Kühe 12 bis 44,5, Färsen 35 bis 44,5, Kälber 37 bis 64, Schafe 42a bis 47,5 Rpf. je Pfd. Lebendgewicht. Für Schwein» wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,09 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,09 RM., b2 120 bis 134,5 kg) 1,09 RM., c (100 bis 119,5 kg) 1,07 RM., d (unter 100 kg) 1,01 RM., e—f (unter 80 kg) —,97 RM., gl (fette Specksauen) 1,09 RM., i (Altschneider) 1,09 RM., g2 (andere Sauen) 1,01 RM. und h (Eber) 1,01 RM., — Marktverkauf: alles ausverkauft und zu- geteilt.
Mein-Mainische Börse.
Aktien nachgebend.
Frankfurt a. M., 16. Januar. Das Börsengeschäft war heute noch stiller als am Vortage, da allgemein starke Zurückhaltung herrschte. Das Anlageinteresse der Kundschaft richtet sich im wesentlichen auf einzelne Gebiete des Rentenmarktes, da-
gegen wollte man am Aktien markt kleme Abgaben beobachtet haben, zu denen sich außerdem kleine Glattstellungen des Berufshandels gesellten. Die Haltung war daher bei sehr geringen Umsätzen überwiegend nachgebend. Im allgemeinen hielten sich die Rückgänge bei etwa 1 v. H. Stärker ermäßigt aber Aschaffenburger Zellstoff auf 103,50 (106,90), Contl Gummi auf 207,25 (209,50) und nach Pause Akkumulatoren auf 240 (243). Ferner eröffneten Mannesmann mit 113 (114), Berem. Stahl mit 104,90 (104,75), AEG. mit 124,25 (123), Metallgesellschaft mit 128,13 (129,50) und Adlerwerke mit 99 (100), andererseits IG.-Farben mit 169,25 (168,50) und Heidelberger Zement mit 151 (150,50).
Arn Rentenrnarkt wurden vornehmlich Pfandbriefe, ferner Schatzanweisungen gefragt, im übrigen war das Interesse auch hier ruhiger. Pfandbriefe wurden mangels entsprechenden Angebots vielfach wieder gestrichen oder repartiert. Liqui- Pfandbriefe teilweise leicht nachgebend, dagegen Jn- duftrie-Obligationen meist 0,25 bis 0,50 v. H. hoher; 6 v. H. Hartmann & Brau v. 28 nach Pause 106 rat. (zuletzt 104,50). Staatspapiere und Stadtan-
le'chen waren wenig verändert. Reichsaltbesitz 0,50 v H. schwächer mit 140,13, dagegen Reichsbahn-VA. 125 75 (125,50) und im Freiverkehr Kommunal- Umschuldung 95,25 (95) sowie Steuergutscheine 1 etwa 10 Rpf. höher.
3m Verlaufe hielt die Zurückhaltung und Ge- schäftsstille in vollem Umfange an, die Kurse wiesen eher weitere leichte Rückgänge auf. JG.-Farben 168,75 nach 169,25, Verein. Stahl 104 nach 104,90.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdrgckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 5 vom 1. Dezember 1939 gültig.
Die Zeitung im
ist ein täglicher Bries von Hause". Sie bringt Grüße ass der Heimat imb hält den Äontatt mit der Wett. Daher ist ein Feldpost- ZeitungSabonnement eine ganj besondere Freude füi den Sol- tzaten; denn die Zeitung erinnert täglich au den Spender und tragt Entspannung.— Erbauung «rd Freude au die Front. Was ein Wunschkonzert für das Ohr, daS ist die Zeitung für das Herz.
? ? ? ^? — der raucht auch nicht — ? ? ? 2?
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^Kinder, tote sollten dem Heinz 'was Nettes im» Feld schicken — dem Jungen müßen wir 'ne besondere Freude machen. Was kann man dem schickend
„Wenn ich einen Bräutigam hätte, bann wüßte ich schon, was ich dem ins Feld schicke — — — und außerdem würde ich ihm unter Der Feldpostnummer die Zeitung abonnieren!"
Statt Karten
Alzey, den 17. Januar 1940.
263D
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unserer Heben Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank.
Dr. med. Heinrich Topp und Frau Mathilde, geb. Repp.
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Oeffentliche Mahnung.
Folgende Rückstände werden hierdurch zur umgehenden Zahlung gemahnt, andernfalls ein Säumniszuschlag berechnet und die Beitreibung eingeleitet werden muh. 2580
9. und 10. Vorauszahlungsrate der Grundsteuer 1939,
3. Rate Gewerbesteuer 1939 und die infolge endgültiger Veranlagung nachzuzahlenden Beträge,
4. Ziel Kanal-, Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgebühren 1939.
Gießen, den 16. Januar 1940.
Der Oberbürgermeister. (Stadtkasse.)
Bekanntmachung.
Die für Januar bis März 1940 gültigen Zusatz- Ecifenkarten für Kinder bis zu 2 Jahren und für Kinder von 2 bis 8 Jahren können ab Donnerstag, dem 18. Januar 1940, auf den zuständigen Bezirksgeschäftsstellen in der Zeit von 8 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr abgeholt werden. Der Lebensmittel- Personalausweis ist vorzulegen.
Aerzte und in der Krankenpflege tätige Personen erhalten ihre Zusatz-Seifenkarten nur auf der Zentralstelle, Liebigstraße 16, Zimmer Nr. 1.
Gießen, den 17. Januar 1940. 267C
Der Oberbürgermeister. Wirtschaftsamt.
Bekanntmachung.
Ab heute drei Eier. 273D
In der Zeit vorn 17. Januar bis 31. Januar werden auf die vom 15. Januar bis 11. Februar gültige Reichs- Inrte für Marmelade, Zucker und Eier zunächst drei Eier ausgegeben und zwar auf den Abschnitt a für Eier ein Ei und auf den Abschnitt b für Eier zwei Eier. Infolge des starken Frostes sind gewisse Transportschwierigkeiten aufgetreten, sodaß die Eier nicht sofort in sämtlichen Einzelhandelsgeschäften vorhanden sein werden. Die Verbrauck)er werden hierfür das entsprechende Verständnis aufbringen. Auch sind infolge des Frostes die Schalen der Eier mitunter gesprungen, was aber dieGenußtauglichkeit der Eier nicht vermindert.
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