Aus dem neuen „Kladderadatsch
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men, die geeignet sind, die Stimmung der Bevölkerung im Kreise zu beeinflussen, möglichst frühzeitig.
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erheblich verletzt.
Im Lis eingebrochen und ertrunken.
Die Verantwortung für die ordnungsmäßige Erfüllung aller Aufgaben der- st a a t l i ch e n Ve r. waltun g trägt im "
Zuständigkeit ausschließlich der Landrat.
laufende Verwaltungsführung zu
Landrat ist nicht befugt, sich in die Aufgaben des Kreisleiters einzumischen.
e, indem , Darauf entschlil' abe Der» t dulden it meinte
Oie Aufgaben des Kreisleiters und des Landrats. - Eine Anordnung des Ministerrats für die Aeichsverteidigung.
Sicher ist sicher
„Aber Neville, was machst du denn da?" Zch trainiere für die nächste Reise nach Frankreich'
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Die Verwaltungsführung in den Landkreisen.
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IV.
Grundsatz zur Meisterung der heutigen Aufgaben im Kriege ist ein enges, verständnisvolles Zusammenarbeiten aller Stellen. Die gegenseitige Unterrichtungspflicht der Kreisleiter und der Landräte erstreckt sich daher auch auf wichtige Sachen aller Art.
V.
wußt. Setzt mußte es sich beweisen, ob wir nur in Polen Glück gehabt hatten, oder ob sich unsere Maschinen und wir Flugzeugführer uns auch gegen diese Gegner durchsetzen würden. Keiner zweifelte am Sieg. , „ ..
Ich gehe sofort in Rechtskurve, bekomme die Sonne in den Rücken und fasse mir den ersten. In dem nun folgenden Kurvenkampf stelle ich erfreut die Ueberlegenheit meiner Maschine im Kurven est. Trotzdem noch ein zweiter französischer Jäger zur Hilfe eilen wollte, habe ich meinem Gegner im günstigen Augenblick „sämtliche Sachen" in seinen Kahn hauen lassen, daß er als Wrack nach unten türzte und nicht mehr gesehen wurde. Als ich mich >ann nach den übrigen Franzosen umsah, war niemand mehr da, keiner wollte das Schicksal des Kameraden teilen. „ , ,
Die zweite Begegnung fand über der Maginot- Linie statt. Wieder hatten wir den Schutz eines Aufklärers übernommen. Zwei Moräne wollten uns angreifen. Einer änderte aber plötzlich feine Absicht und haute mit einem Abwärtsschwung ab. Den zweiten greife ich an und tobe mit ihm im Kur- venbamps herum. Roch habe ich ihn nicht richtig vor der „Schnauze", als er plötzlich mit einer
sation und Gründer und Vorsitzer im Aufsrchtsrat von deren Wirtschaftsunternehmungen. Em bleibendes Verdienst um München, dessen Stadtverwaltung er eine Reihe von Jahren als Mitglied des Gemeindekollegiums und des Stadtrates angehörte, erwarb sich der Verstorbene durch seine erfolgreichen Bemühungen um die Wiedererrichtung des Tierparks Hellabrunn. Dank seiner hervorragenden kaufmännischen Fähigkeiten gelang es ihm, die großen Neubauten des Tierparks, so die Menschenassen- statioN, das Aquarium usw. zu finanzieren.
Des Grafen Zeppelin erster Luftschiffkapilän.
Daß auch bei Mehrlingsgeburten jedes einzelne Kind seine volle Portion an Lebenskraft mitbekommt, beweist wieder einmal der Fall der Drillinge Hacker. Der Luftschiffkapitän a.D. Georg Hacker und seine Drillingsgeschwister Babette Kaiser und Alwine Herzog können nämlich am 18. Januar 1940 bei bester Gesundheit ihren 70. Geburtstag begehen. Was die Anteilnahme an diesem frohen Ereignis über den Familienkreis hinaus erweckt, ist die Tatsache, daß einer der Drillinge, Georg Hacker, der jetzt in Potsdam lebt der alte Mitarbeiter und erste Lu ft f ch i ffka p r t an des Grafen Zeppelin ist. Georg Hacker hat
In Oberlahnstein brachen beim Eisläufen auf der Lahn in Höhe des „Wirtshauses an der Lahn" zwei Jungen im Alter von 10 und 11 Jahren ein und fielen in das kalte Wasser. Mit Hilfe einer Leiter wurden sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Während der zehnjährige Junge sich fünf Minuten schwimmend im kalten Wasser halten
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Berlin, 16. Jan. Im Reichsgesetzblatt ist fol- gende vom Vorsitzenden des Ministerrats für die Reichsverteidigung, Generalfeldmarschall Göring, dem Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, und dem Generalbevollmächtigten für die Reichsverwaltung, Reichsminister Dr. F r i ck, unterzeichnete Anordnung über die Verwaltungsführung m den Landkreisen verkündet worden:
I.
Die Menschenführung ist allein Aufgabe der Partei und wird in der Kreisstufe durch den K r e i s l e i t e r wahrgenommen. Er ist den übergeordneten Parteidienststellen verantwortlich für die Stimmung und Haltustg der Bevölkerung im Landkreise, insbesondere für die Stärkung ter eelischen Kräfte aller Volksgenossen zur Verteidl- gung des Reiches. Seine Aufgabe ist es insbesondere auch, bei den Volksgenossen V e r st ä n d n i s für die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit der im Abwehrkampf zu treffenden und getroffenen Verwaltungsmaßnahmen zu erwecken. Er ist berechtigt, dem Landrat Anregungen zu behördlichen Vorhaben und Maßnahmen zu geben und ihn vom Standpunkt der Menschenführung aus auf maßgebende Gesetzespunkte aufmerksam zu machen. Der Kreisleiter unterrichtet den Londrat fortlaufend über die Stimmung der Bevölkerung im Kreise.
II.
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reif aufgerieben.
Als der Polenkrieg zu Ente war, kam ich mit meiner Staffel zur We st front. Zunächst schien es so, als ob wir nichts zu tun bekommen würden. Zusammen mit den Jägern flogen wir in den ersten Wochen nur Grenzsperre. Sobald feindliche Flugzeuge unsere großen Maschinen, die deutschen Zerstörer, erkannten, gaben sie Fersengeld. Um sie zum Angriff zu reizen, flog ich verschiedentlich allem ins feindliche Land, aber keine Staffel des Gegners tat mir den Gefallen.
Ich erhalte mit meiner Staffel den Befehl, den Schutz zu übernehmen, Angriffe feindlicher Jäger zu vereiteln. Deutlich ist mir dieser erste Flug über Frankreich in Erinnerung. Um unseren Fernauf- Uärer hatten sich meine sieben Maschinen gestaffelt. Nach 20 Minuten Flugzeit erhalte ich von einem meiner Flugzeugführer Funkmeldung: „Sieben Jäger Moräne 406!" Sieben gegen sieben in 7500 Meter Höhe. Weit in französischem Luftraum. Wir waren uns alle ter Größe dieses Augenblicks be
langen schwarzen Fahne abstürzt. Ein Rottenführer meiner Äassel hat ihn von oben besser ins Schußfeld bekommen und ihm eine volle Ladung in den Motor gejagt.
Der letzte L-uftkampf über französischem Gebiet war erst kürzlich. Diesmal waren es zwei Jäger vom Typ Spitfire. Aus einer Zirrenschicht kamen sie herab geschoben und wollten sich auf den Aufklärer stürzen. Während ich den ersten schon nach kurzer Feuerfolge zur Aufgabe zwang, glückte es dem zweiten, sich hinter den Aufklärer zu hangen. Unteroffizier X, der sich bereits am ersten Tag über Warschau das EK. holen konnte, nahm diesen Burschen nun aufs Korn und hat ihn nach minutenlanger Verfolgung so beharkt, daß er vom Aufklärer ablieh und flügellahm das Weite suchte.
Als wir dann vor einer solchen Me 110 stehen, hie beiden wuchtigen Motoren bewundern und einen Blick in die Kanzel werfen, uns die Feuerwirkung der eingebauten Kanonen und MG. auf solch kleinem Raum vorstellen, wissen wir, was es heißt, den Feind aus seinem eigenen Raum zu verjagen, was es heißt, deutsche Zerstörer greifen an!
Friedrich Mittler.
Henschel «5126. Verwendungszweck: Nahauf- Besatzung: Flugzeugführer und Beobachter Kenn- klärer. Der Nahaufklärer erkundet in unmittelbarer Zeichen: Hochdecker, abgestrebt, ^/^s Einbem-Fahr- Zusammenarbeit mit dem Heer einzelne Front- gestell, Ganzmetallkonstruktwn luftg^ Sä ’“ÄSÄ
Zerstörer greifen an!
Oie unbekannten Einheiten unserer Luftwaffe.
seinen Weg. .
Weit ins feindliche Hinterland können unsere Zerstörerstaffeln ihren Flug durchführen. Denn auch ein großer Aktionsradius ist den Maschinen beigegeben, d. h. eine große Flugstrecke kann bewäl- ttgt werden. Drüben in Polen hat die Me 110 gezeigt, was der Zerstörer leistet. Bereits die ersten zwei Tage erbrachten diesen Beweis. Allein unsere Staffel hat innerhalb von 48 Stunden 16 polnische Jäger zum Absturz gebracht, lieber der polnischen Hauptstadt tobten in diesen ersten Tagen etwa 40 bis 50 polnische Jagdflugzeuge, die restlos aufgerieben wurden. Als die polnische Luftwaffe aufgehört hatte zu existieren, mußten wir unsere Angriffe auf Erdziele richten. .
Fragte man in diesen Tagen einen Kameraden, wo er hinfliege, so kam totsicher die Antwort: „Lokomotiven verhaften!" Als nämlich die Polen versuchten, nach Osten zu kommen und von dort aus eine neue Angriffsbasis zu sinden, hatten wir die Aufgabe, sämtliche Züge auf dieser zweigleisigen Eisenbahnlinie zu beschießen. Zunächst wurden sämtliche Wagen mit Kanonen und MG. durchgekämmt, bis zum Schluß die Lokomotive daran glauben mußte. Wir hatten so lange in ste hineln- gepfeffert, bis der Rauch aus allen „Knopflöchern kam. Und dann die Umfassungssdflacht bei Kutno. Hier haben wir unserer Infanterie den Weg geebnet, die eingeschlossenen feindlichen Kräfte sturm-
Nach einer Meldung aus Castellon konnte der Schnellzug Valencia —Saragossa, der vor einigen Tagen bei ter Station Barracas eingeschneit war, endlich aus den Schneemassen befreit werden. Die Arbeiterkolonne, die zur Hilfe- leistung herangezogen worden war, mußte sich durch 2 Meter hohen Schnee hmdurch- arbeiten, um zu dem eingeschneiten Zug zu gelangen. Die Reisenden befanden sich infolge ter großen Kälte und des völligen Fehlens jeglicher Le- bensmittel in sehr bedrängter Lage, jedoch traf tee Hilfe noch so rechtzeitig ein, daß niemand ernstlich zu Schaden gekommen ist. — Der Schnellzug Barcelona — PortBou überrannte an einem schienengleichen Bahnübergang bei Gerona einen Kraftwagen. Sämtliche In fassen Männer, eine Frau und ein Kind — wurden
$ Starte Kältewelle In USA.
Eine außergewöhnliche Kältewelle hat die Mittel- u n d N o r d st a a t e n der Vereimgten Staaten heimgesucht. In einigen Staaten ist die Kalte- welle von heftigen S ck n e e st ü r m e n und Zlatz- regen begleitet; ihren Mittelpunkt bildet der Mich i g a n s e e. In Pennsylvanien sind viele Hochspannungsleitungen infolge der Kälte zerrisser ui£ n*ite Gebiete dal^r ohm. Strom. Hundert* von Hausern
In Ochtendung (Eifel) geriet auf einer abschüssigen Sttaße ein Trecker mit einem Anhänger plötzlich ins Rutschen. Der Anhänger wurde ba- durch gegen ein Haus geschleudert, wo Kinder und mehrere Erwachsene standen. Wahrend ein Kind auf der Stelle getötet wurde, erlitten zwei weitere so schwere Verletzungen, daß sie bald starben. Zwei Männer und eine Frau wurden
NSG. (P. K.) Wer kennt die Flugzeugbesatzun- i gen unserer Luftwaffe, die sich so nennen? Wer ! weiß, was sich hinter diesem drohenden Wort ver- . birgt? Als unsere Luftwaffe im Polenkrieg zum ! crften Male Gelegenheit fand-, ihre Einsatzbereit- < s schäft und Ueberlegenheit schlagartig zu beweisen, -war bei all diesen Luftoperattonen eine Einheit ■ foa'bei, die bis jetzt nur sehr wenig genannt worden । ist: Die Zerstörer! Ein Name, der die vernich- -tcrrte Wirkung dieser Waffe in sich birgt, ein Name aber auch, ter von beispiellosen Erfolgen in Polen und an der Westftont zu berichten weih. Eine solche Zerstörerstaffel besuchten wir kürzlich und fanden im Gespräch mit dem jungen Staffelkapitän Gelegenheit, uns ein umfassendes Bild von der Wirkung dieser Zerstörerflugzeuge zu machen.
Was sind Zerstörer? Diese grundsätzliche Frage wurde etwa folgendermaßen beantwortet: Zerstörer sind zweimotorige Jagdflugzeuge mit • großer Reichweite zur Bekämpfung der ' feindlichen Luftwaffe wett über feindlichem Gebiet.
Auf Grund ihrer starken Bewaffnung sind sie auch tn der Lage, entscheidend in Kampfhandlungen auf der Erde einzugreifen. Während unsere Jagdmaschi- nen die Aufgabe haben, den Einflug feindlicher Flieger ins eigene Land zu verhindern, den (9egner n iederzukämpfen, haben die Zerstörer dafür zu sorgen, daß der Einflug unserer Maschinen ins feinte litte Land gesichert ist, daß die Abwehr durch feindliche Jäger nicht zur Wirkung kommt. Entweder werben unsere Bomber und Aufklärer auf ihrem Flugweg dauernd begleitet, ober der betreffende fÄnbliche Luftraum, in dem operiert werben soll, wirb vorher von uniferen Einheiten frei gekämpft.
Um diese Luftkämpfe erfolgreich zu beenden, müssen natürlich unsere Maschinen d i e L e i st u n g e n von Jagdflugzeugen aufweisen. Daß wir eine solche Maschine besitzen, dafür haben die Konstrukteure der Messerschmitt-Werke gesorgt, haben ten Z e r st ö r e r - T y p Me 110 fertiggestellt. Wenn bereits der Me 109 der Ruf der Schnelligkeit vor- ausgeht, so kann ihn die Me 110 mit der gleichen Berechtigung in Anspruch nehmen. Neben diese enorme Geschwindigkeit tritt hie gewal- ti ge Feu er kraft der eingebauten Bordkanonen und MG. Zwei Mann finden in der Maschine Platz. Flugzeugführer und Funker, der letztere muß auch gleichzeitig den Feuerschutz nach hinten übernehmen. «Während ter Jäger ausgesprochenes Schlechtwetter meiden muß, findet der Zerstörer mit Hilfe der Funkanlage und zusätzlichen Instrumente unbeirrt
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noch im Weltkriege deutsche Luftschiffe bei Mngtiffen auf Paris und London und andere feindliche Städte geführt.
Schwerer Verkehrsunfall.
Der Reichskriegerführer in Mitteldeutschland.
Der NS.-Reichskrieaerbund führt in den größeren Städten Mitteldeutfchlands Tagungen der Kne- aerkameradschaftsführer durch, an denen der Reichs- krieaerführer, General der Infanterie ---Gruppenführer Reinhard, teilnehmen wird. Am vergangenen Sonntag sprach der Reichskriegerfuhrer in Eisenach vor einer großen Zahl von Gliede- runassührern des NS.-Reichskriegerbundes über den Einsatz des NS.-Reichskriegerbundes im Kriege. Weitere Tagungen sinden demnächst m Celle, Braunschweig, Halle, Göttingen, Magdeburg und Leipzig statt. Am 21. Januar 1940 wird der Reichs- krieaerführer in Danzig weilen, um die Emglie- dernng der Kriegerkameradschaften Danzigs und des Reaierunastejirtes Marienwerder in den neuen Gaukriegerverband Weichsel vorzunehmen.
Josef humar gestorben.
In München verschied im 75. Lebensjahr ter weit über München bekannte Organisator der heutigen Hausbesitzerorganisation Verleger Jo- sff Humar, Ehrenpräsident des Reichsbundes der Haus- und Grundbesitzer, Ehrenvorsitzender der Münchener und der bayerischen Hcmsbesitzerorganv
Der stellvertretende Vorsitzende ter Hauptvereinigung ter deutschen Getreide- und Futtermittel- Wirtschaft, Z s ch i r n t, behandeln in der NS.-Lcmd- post den Uebergana zum verstärkten Dollkornbrot- verzehr und die Aufgaben, die sich daraus für Bäcker I und Mühlen ergeben. Trotz der im Laufe des letzten I Jahrhunderts erfolgten Umschichtung in der Ge-1 samternährung und dem zunehmenden Verbrauch anderer Lebensmittel decke das Brot heute noch! etwa 40 v. H. des gesamten Kalorienbedarfs. Durch I die kriegswirtschaftlichen Notwendigkeiten gewinne I das Brot erhöhte Bedeutung, da die Reserven an Brotgetreide eine über den friedenswirtschaftlichen Bedarf hinausgehende Brotzuteilung als Ausgleich gestatteten. Die Frage nach dem ernährungs« vHysiologisch wertvollstem Brot sei von ter Wissenschaft eindeutig zugunsten des Vollkornbrotes entschieden worben. Durch die klare Abgrenzung der Begriffe „Dollkornmahlerzeugnisse" und „Vollkornbrot" fei die Gewähr gegeben, daß einmal ter Dackbetrieb den wertvollen Rohstoff mit | Men- feinen Bestandteilen erhalte und daß zum anderen ter Verbraucher ein Brot kaufe, das alle hochwerttgen Bestandteile des Getreidekorns enthält. Es sei nun Aufgabe des Mühlengewerbes, für die Herstellung von Vollkornmahlerzeugnisfen Sorge zu tragen, die unter Beachtung ter Begriffsbestimmung höchste backtechnische Eigenschaften besitzen. Es werde dem Können des Müllers und den Verzehrgewohnheiten des Verbrauchers überlassen, zu entscheiden, ob entweder ein feingemahlenes oder ein mehr oder minder grobgeschrottetes Erzeugnis hergestellt werte. Auch das Backgewerbe werde hier mitzureden haben. Die Wahl ter Brotform .............,
bleibe ebenfalls dem Bäcker überlassen. Es sei eine I ^unte und dann gerettet wurde, glitt sein Karne- Schulung, der Berufsangehörigen des Backgewerbes rQ$) l>cr bereits die Leiter erfaßt hatte, wieder ab vorgesehen. In Ausammenarbeit mit dem Institut I Witter die Eisdecke, so daß seine Rettung
für Bäckerei wurden ständig Bewertungen von I mehr möglich war. Seine Leiche konnte noch Probebroten vorgenommen, um jeden Backbetrieb geborgen werden.
; «ten ter Kontrolle feiner ßeiffamgen ans Fehler Neuer siälleeinbruch in Dänemark.
■ und Mängel cm RMtoff oter bei ter ^erftettung jft über Dänemark
I hereingebrochen. Dienstag sind die Temperaturen von 5 Grad Wärme auf 15 Grad Kälte gesunken, während gleichzeitig S ch n e e st ü r m e von außer- ordentlicher Heftigkeit toben. Von zahlreichen Plätzen wurde eine Windstärke von 14 Metern in der Se- hmte gemeldet. Wie um die Weihnachtszeit hat auch diesmal der Verkehr unter dem Witterungsumschlag gelitten, da in erster Linie der Kraft- wagenverkehr infolge meterhoher Schneeverwehungen unterbrochen wurde. Allein im Gebiet von Kopenhagen mußten innerhalb von zehn Stunden mehr als 60 Kraftwagen abgeschleppt
Das gilt nach Maßgabe des Kreisverfassungsrechtes werden, weil sie zum Teil eingefroren oter bei Ver- auch für die Aufgaben der S e l b st v e r - kehrsunglücken zu Schaden gekommen waren. Das waltung des Landkreises. Der Lattdrat ist in meteorologische Institut hat eine Zunahme d e s allen Fragen die zusammenfassende, maßgebende Frostes angekündigt. Gleichzeittg teilte das In- Stelle; er hat für engste Zusammenarbeit aller staat- jtitut mit, daß die dänische Wetterwarte rm Nördlichen Dienststellen und ter Dienststellenter Körper- osten Grönlands am Montagmittag einen Luft- schäften und Anstalten der Selbstverwaltungen in druck von 799 Millimetern gemeldet hat, seinem Kreise Sorge zu tragen, sowie dafür, daß er womit nahezu der Weltrekord vom Jahre 1907 er- in allen für die Gesamtverwaltung seines Kreises re-id)! ist, als man in Riga einen Luftdruck von wichtigen Dingen der Verwaltung ausreichend unter- Milimetern beobachtete. Seit dieser Zeit ist etwas richtet und gegebenenfalls in die Bearbeitung ein- Aehnliches nicht wieder festgestellt worden, geschaltet wird. Der Landrat unterrichtet den Kreis- 40 Grad Kälte im Valttkum.
leiter über alle wichtigen Vorhaben und Maßnäh- Der ^teuch falter Luftmassen in den Raum ter baltischen Staaten hat einen Temperatursturz . - ’ von ganz ungewöhnlichem Umfang bewirkt. Noch
III. am Montagfrüh wurden in Riga 0 Grad gemessen.
Der Kreisletter hat sich jeglichen Eingriffes in die Im Laufe der folgenden 24 Stunden hat sich eine laufende Verwaltunqsführung zu enthalten. Der Ternperaturfenkung um 30 Grav er- " geben. Aus allen Orten werden Kältegrade gemeldet, die noch die Temperaturen der fetzten Frost- periote während der ersten Hälfte des Januars unterschreiten. Melfach wurden Kältegrade von 40 Grad und mehr registriert, Temperaturen, die, solange im Balttkum systemattsche Messungen vorgenommen werden, noch niemals verzeichnet wurden. Die Kältewelle ist in vielen Fällen mit Stürmen verbunden. Dor allem zeigten sich erhebliche Verkehrsstörungen. Ein großer Teil der Autobus-Verbindungen ist unterbrochen. Die Telephonleitungen sirid teilweise gestört.^ Im Eisenbahnverkehr ergeben sich erhebliche Derspatun- gen. Die Volksschulen wurden bis auf weiteres geschlossen.
Eingeschneiter Schnellzug Valencia—Saragosia befreit.
n ter- H a a n 1 a> e n e r -. Die vorstehenden Bestimmungen gelten sinngemäß Rahmen seiner geschäftlichen auch für die Zusammenarbeit zwischen Kreis- lieblich der Landrat-lleiter und Oberbürgermeister.


