Mittwoch, 17.)anuar RO
(90. Jahrgang
Oie Vernichtung dreier britischer Li-Boote
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ftärfung nach Burhanpur geschickt worden.
Annahme von Anzeigen für die Mitlagsnummer bis 8l/aUf)r des Dormittags
Grundpreise für 1 mm Höhe für Anzeigen
von 22 mm Brette 7 Rpf. für Textanzeigen
von 70 mm Breite 50 Rpf. Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B
Platzvorschrist nach vorheriger Vereinbarung
25 % mehr.
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Berlin, 16. 3an. (DRB.-Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An der Westfront keine besonderen Ereignisse.
Die britischen U-Boote „Starfish“ und „Un- bi ne“ wurden durch deutsche Abwehrmahnahmen in der deutschen Bucht vernichtet. Lin Teil der Besatzungen wurde gerettet.
Die britische Admiralität bestätigt außerdem nunmehr auch den Vertust des U-Bootes „5 e a -
sechs TTorpedorohren des Kalibers 53,3 cm.
12 englische und 4 neutrale Schiffe versenkt.
Amsterdam, 17.3cmuar. (DNB, Funkspruch,) Nach einer Londoner Meldung berichtet die britische
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Lrmätziate Grundpreise Bäderanzeigen und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 Rpf.
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Lebensmittelknappheit führt zu schweren Unruhen.
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Ribbentrop bei seinem Besuch in Paris mit dem damaligen französischen Auhenminister Bonnet geführt hat. beweist, dah der Reichs- auhenminister Herrn Bonnet deutlich zu verstehen gegeben f>at, bafj Deutschland die französischen Wilitärallianzen in Osteuropa als ausgesprochene Ueberbleibset des Versailler Vertrages ansah, die ein wieder- erstarktes Reich nicht länger hinnehmen könnte. Bonnet hat dies ausdrücklich zur Kenntnis genommen und durch feine Erwiderung, „dah sich die Verhältnisse seit München in dieser Hinsicht ja grundlegend geändert hätten“, für Frankreich akzeptiert. Auch der Feststellung des Reichsauhenministers. dah Deutschland den tschechoslowakischen Raum als sein ausgesprochenes Interessengebiet ansähe, hat Bonnet nicht widersprochen, vielmehr zu erkennen gegeben, dah Frankreich die der Tschechoslowakei unter gewissen Voraussetzungen zu gewährende Viermächtegarantie als ein lästiges Ueberbleibsel des verfallenen französisch-tschechoslowakischen Bündnisses betrachtet, dem eine besondere Bedeutung nicht zukomme.
3. Die neue französische Außenpolitik begegnete von vornherein erheblichen i n n e r p o l i ti s ch e n Widerständen. Diese waren so stark, baß Bonnet ihnen in seiner Rede vor der französischen Kammer am 26. Januar 1939 erhebliche Zugeständnisse machen zu müssen glaubte indem er das Fortbestehen der französischen Interessen m Ost- europa und die volle Gültigkeit des fisch-polnischen Bündnisses stark unterstrich. Tatsächlich hielt sich Bonnet indessen auch weiter für gebunden an die Zusagen, die dem Reichsaußenminl- ster am 6. Dezember 1938 hinsichtlich emes Desinteressements Frankreichs m Osteuropa gegeben worden waren. Deshalb gab der franzonfche Außenminister vor und nach der erwähnten Jxeöe d-m deutschen Botschchter in Pari-, ® r « f e n Welczeck, die ausdrückliche Versicherung ab, dah
seine Kammererklärung nur für ben inneren
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Französischer Wortbruch unter englischer Einwirkung Was das französische Gelbbuch verschweigt. - Frankreich hatte völlige Neuorientierung seiner Außenpolitik zugesagt.
Berlin. 16.Jan. (DNB.) Das französische G e l b b u ch versucht, wie eine hierzu veröffentlichte amtliche Verlautbarung feststellt, durch tendenziöse Auswahl der Dokumente den Leser über die wahren Zusammenhänge der Vor- kviegsgeschichte zu täuschen. So wird zum Beispiel iber Eindruck zu erwecken gesucht, als habe Frankreich auch nach der Münchner Zusammenkunft niemals die leiseste Andeutung darüber gemacht, dah es sich in Zukunft an den Deutschland besonders berührenden Fragen des osteuropäischen Raumes idesinteressieren werde. Diese französische :Darstellung entspricht in keiner Weise Iben Tatsachen, wie aus bindenden Erklärungen der verantwortlichen französischen Politiker dokumentarisch nachgewiesen werden kann. In Wahr- !heit hat Frankreich nach der Diermächtezusammen- kunft von München auch öffentlich eine N e u <= Orientierung seiner Außenpolitik angekündigt.
1. Das neue außenpolitische Programm Frankreichs wurde eindeutig Ende Oktober 1938 a u f dem Parteikongreß der Radrtalsozia- l i st e n, der führenden Regierungspartei, in Marseille festgelegt. Hier wurde angeregt, jede einzelne französische Verpflichtung dahin zu prüfen, ob sie lebenswichtigen Interessen Frankreichs entspreche und mit welchen Mitteln sie gegebenenfalls erfüllt werden könne. Man erklärte insbesondere, daß keine Rede von einer Abdankung Frankreichs fein könnte, wenn dem französischen Volk als westlicher, seefahrender, afrikanischer und kolonialer Nation die Wertung seines herrlichen Imperiums für seine Zukunft wichtiger erschiene als die undankbare Rolle des Gendarmen oder des Bankiers, zu der es sich in seinem Siegesrausch überall dort berufen geglaubt hätte, wohin seine Armeen es geführt hätten. Daladier hat sich in seiner Rede vor dem Parteikongreß am 27. Oktober dies Programm der Selbstbeschränkung im wesentlichen zu eigen gemacht.
2. Auf der Basis dieser neuen Politik Frankreichs ist die deutsch-französische Erklärung vom 6. Dezember 1938 zustande gekommen. Eine amtliche Aufzeichnung über die Gespräche, die Reichsauhenminister von
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Nr. 11 Liftes Blatt
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rate und in Ahmed nag gar kam es zu Unruhen. In Jabbalpur wurden während einer Proteftkund- gebung wegen der ©etreBeteuerung 62 Personen verletzt und 248 verhaftet. In Gorahpur find 27 Personen verletzt worden. lieber diese Stadt ist im übrigen der Belagerungszustand verhängt worden.
In Burh an pur (Zentralprovinzen Britisch- Jndiens) kam es zu schweren Unruhen, in deren Verlaus drei Polizisten bis zur Bewußtlosigkeit geschlagen wurden. Weitere drei Polizisten werden vermißt. Der Magistrat, der von einem starken Polizeiaufgebot eskortiert war, wurde mit einem Steinhagel empfangen. Einige Polizisten wurden von Steinen getroffen. Hierauf wurde der
Z. Z. Prov. C6rdoba (Argentinien), Januar 1940.
Ein kleiner argentinischer Sommerkurort, in den Bergen von Cdrdoda. Ein Kranz grüner Berae schließt das Dorschen ein, das aus einigen windschiefen, strohgedeckten Ranchos — weißgetünchte Lehmwände, Locher anstatt der Türen und Fenster — und aus ein paar guten Hotels besteht, in denen die Fremden wohnen. Diese Fremden kamen aus den Städten, aus Cordoba, Rosario oder Buenos Aires, hierher, um die Feiertage zu verleben. Weihnachten, Neujahr und „R e y e s", das Fest der Drei Könige.
Weihnachten ist in Südamerika etwas grundsätzlich anderes als in Europa, wir dürfen, wenn wir von ■einem südamerikanischen Weihnachtsfest sprechen, nicht einmal die geringste, mit unserem europäischen Fest zusammenhängende Vorstellung mit dieser Feier verbinden. In Europa fällt Weihnachten in den tiefsten Winter, — in Südamerika dagegen in den Hochsommer: Das sagt schon beinahe alles. Der Europäer, oder sagen wir besser: der Mittel- und Nordeuropäer, sieht heute im Weihnachtsfest vor allem ein Fest der Familie, der engsten und innigsten menschlichen Gemeinschaft. Deshalb rettet er sich Weihnachten in die Stille seines Hauses, in die Gemeinschaft der Familie, in die Intimität seines Heims. Er zieht sich zurück vor dem Lärm der Welt, er sucht die Einsamkeit auf, und auch die Jahreszeit selber weist dem Menschen in diesen Breiten Europas den Weg in die Häuslichkeit, verweist ihn an Herd und Kamin, unter den Lichterbaum, der ja nicht allein Lichtspender und Symbol für die Wiederkehr des Lichts in dunkler Winternacht, sondern doch auch Wärmespender ist, Wärmespender in der Kälte des Winters.
In Südamerika aber fällt Weihnachten, fällt das Silvester- und Neujahrsfest i n den Hochsom- m er. Am 21. Dezember hat der heiße südamerikanische Sommer begonnen, und in diesem slldameri- kanischen Sommer flieht jeder, der eben die Zeit und das nötige Geld dazu besitzt, die Stadt und damit das eigene Helm. Der Südamerikaner verbringt den Sommer an der See, auf dem Lande, auf dem eigenen Gut oder auf Gütern seiner Be- kcrnnten — oder im Gebirge. Der Argentinier hat seine drei, vier Kurorte, die für die mondäne Welt „in Frage kommen", einen fashionablen Kurort an fr er See, einen ober zwei in den Bergen von C6r- froba und einen anderen in Südargentinien, an der ar gentin i s ch-chileni s chen Grenze, im Kordilleren- gebiet. Hierher rettet er sich vor der sengenden Hitze
Gebrauch bestimmt sei und keine Bedeutung für die wirkliche Politik Frankreichs habe, die bei den Pariser Besprechungen des Reichsaußenministers festgelegt worden war. Bonnet sagte, in außenpolitischen Kammerdebatten würden oft Dinge gesagt, die offensichtlich für das interne Forum bestimmt seien und keine darüber hinausgehende Bedeutung hätten. Wenn ein französischer Außenminister gegen Sturm und Wogendrang unseren seines Erachtens gerechten Ansprüchen auf die sudetendeutschen Gebiete Geltung verschafft und bann innerlich d i e Konsequenzen aus der Veränderung der Lage in Zentraleuropa gezogen habe, könne man nicht gut von ihm verlangen, daß er auch vor der K a m m e r auf der ganzen Linie abdi- ziere. Wenn er dies tun würde, so würden nur fr i e Kriegshetzer Oberhanfr erhalten, die ihm Schlappheit und Protzerei mit dem deutsch-französischen Abkommen vorwürfen und behaupteten, er messe diesem größere Bedeutung bei, als dies in Deutschland geschehe, wo das Abkommen in der Führerrede vom 30. Januar mit keinem Wort erwähnt worden sei. , w „
4. Schließlich hat auch der französische Botschafter in Berlin bei seiner Unterredung mit dem Reichsaußenminister am 6. Februar 1939 dessen Feststellung, „daß Bonnet in Paris sich an den östlichen Fragen desinteressiert habe", nicht widersprochen und seinerseits ausdrücklich erklärt, „Frankreich werde selbstverständlich keinerlei Politik im Osten betreiben, die Deutschland st or e".
Die erwähnten Dokumente zeigen, daß Frankreich über D e utschla nds Ansprüche auf Anerkennung seines Lebensraumes in Europa unterrichtet worden ist, und daß der verantwortliche Leiter der französischen Außenpolitik bindend zugesagt hat, daß Frankreich diesen Ansprüchen nicht in den Weg treten werde. Unter englischer Einwirkung hat Frankreich diese Politik im Frühjahr 1939 auf gegeb en. Es hat durch Einmischung in osteuropäische Fragen, die die französischen Lebensinteressen in keiner Weste berührten, der deutsch-französischen Verständigung die Grundlage entzogen und England bei der Entfesselung des Krieges Beistand geleistet.
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Dreikönigsfest in Südamerika
Don unserem AG.-Äerichierstaiter.
Admiralität, daß in der vergangenen Woche zwölf englische sowie vier neutrale Schiffe ,^urch den Feind versenkt" worden seien. Aus der bisherigen Handhabung derartiger Bekanntgaben über britische Schiffsverluste ergibt sich, daß Churchill die Hälfte der tatsächlichen Versenkungen eingesteht. Das entspricht ja auch seiner Schubladenpraktik im Weltkriege. Auch in diesem Falle dürfte die V e r d o p p e l u n g der zugegebenen Verluste der Wahrheit am nächsten kommen.
Dänemarks größtes Handelsschiff verloren.
Kopenhagen, 17. Jan. (DRB,°Funkspruch,) Dänemark muß als Folge des englischen Krieges den Verlust des größten Schiffes seiner Handelsflotte beklagen. Nach dem Untergang des Flaggschiffes „(Sanaba" der Ostasiatischen Compagnie anfangs November war das Motortankschiss „D a n m a r k" der Dänischen Petroleum-Aktiengesellschaft bas größte Schiff, über bas Dänemark verfügte. Die Hoffnungen, daß der durch eine Explosion erlittene Schaden ausgebessert werben könne, habe sich nicht bestättgt. Die Dänische Petro- leum-AG. teilt vielmehr mit, daß die „Daninart" mit ihrer Ladung von 14 500 Tonnen Benzin und Petroleum total verloren sei. Glücklicherweise würbe bei der Explosion niemand verletzt. Die „Danmark" hatte 10 517 Brt., die „Eanada" 11108 Brt. Das nunmehr größte Schiff der dänischen Handelsflotte ist die „E l e o n o r a Ma ers k", ein Tankdampfer der Reederei A. P. Möller.
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Kabul, 17. Januar. (DNB. Funkspruch.) In ' Amritsar. Cholapur, Cawnpur und zahlreichen anderen indischen Gebieten herrscht eine sehr schwerwiegende Lebensmittelknapphe i t. Die Le- i bensmittelpreise sind erheblich in die Höhe gegangen. Die Bauern verkaufen ihr Hab und Gut zu lächerlichen Preisen und verlassen das Land. Die Teuerung und die Lebensmittelknappheit haben in verschiedenen Gegenden Indiens zu Unruhen geführt. In Nagpur und anderen Städten hat die Bevölkerung alle diejenigen Lebensmittelgeschäfte gestürmt, in denen Zucker, Reis und verschiedene andere Nahrungsmittel verkauft werden. In Cawnpur haben 2000 Arbeiter den G e - treib emarft ge {türmt und eine Herabsetzung der Preise verlangt. In Amritsar ist es zu Kundgebungen wegen ber Teuerung gekommen. Die Arbeiter verlangen eine Preiskontrolle. Auch in Su-1
Lichter haben möge, denn wenn man sie anzündet, o biegen sich die Kerzen meistens infolge der Tageshitze und der Wärme, die sie selber ausstrah- len, und die Temperatur in einem südamerikanischen Hause zur Weihnachtszeit wird, wenn die Kerzen am Baume brennen, fast zur unerträglichen Siedehitze gesteigert. Das wichtigste bei der Weihnachtsfeier hierzulande ist auch keineswegs der Lichterbaum, das wichtigste sind die großen Öffentlichen Feste in den Hotels, die Balle und die lärmende Fröhlichkeit mit Pistolenschlehen und Feuerwerk, die meistens aus ein Festessen folgen ... Weihnachten unterscheidet sich also in ber Art, wie es gefeiert wirb, kaum von unserem Sil- vester- und Neujahrsfest.
Dennoch hat auch Südamerika „fein Weih- n achtsfest", ein Fest, das noch am meisten an unser Weihnachten, an unser Fest des Schenkens, des Freudespendens und der Familie, erinnert. Aber der Südamerikaner feiert es nicht am eigentlichen Weihnachtstag, sondern etwa zwei Wochen später, am 6. Januar. Es heißt „Reyes", „Dos reyes magos", die wunderbaren Könige, und ist das Dreikönigsfest. Der Südamerikaner schenkt feinen Kindern an diesem Dreikönigstage etwas, Zuckerzeug, Kuchen, Spielsachen. Die Kinder stellen, ihre Stiefelchen vor die Tür oder hängen ihre Strümpfchen an die Klinke, und am nächsten morgen, am Morgen des 6. Januar, finden sie sie gefüllt mit schonen Dingen, und wo der Gaben so viele, im Strumpf und im Stiefel aber nicht genug Platz ist, um sie unterzubringen, da liegen sie daneben. Die Reyes waren da, sagt man dann dem südamerikanischen Kinde, so wie man bei uns sagt, der Weihnachtsmann war da ...
Ein Glanz vom Strahl unseres Lichterbaumes also fällt überall hin, und etwas vom Geist des Schenkens und Gebens hat sich auch hierher, auf die südliche Hälfte der Erde, zur Weihnachtszeit gerettet und ist auch im Trubel der Böllerschüsse und Bälle zu Weihnachten und Neujahr noch nicht untergegangen. Dennoch — beim Europäer kommt, wenn er so am Fenster seines Hotelzimmers sitzt und in die grüne Landschaft, den blühenden Frühsommer dieser südamerikanischen Berge hinausschaut, wenn er die lustigen Sonntagsreiter beobachtet, die zu Picknicks in die Bergschluchten hinausziehen —, beim besten Willen so etwas wie Weihnachtsstimmung nicht auf. Nicht einmal der Lichterbaum, den man in sein Zimmer gestellt hat — es ist eine einheimische Pinie, da die Tannen hier allzu selten und teuer sind —, vermag sie ihm zu vermitteln. Es fehltetwas. Es fehlt die heimische Winterluft, der graue winterliche Himmel, Scknee und Eis, — etwas, das es hier weder im Sommer noch im Winter gibt, es fei denn in künstlicher Form, aus Eiweiß und Zucker vorn Konditor kunstvoll zubereitet...
Russische Langrohrgeschütze beschießen Wiborg.
Verstärkte russische Aktivität an der Nordsront.
Helsin ki, 16. Jan. (DNB.) Die militärischen Anlagen von Wiborg werden seit einigen Tagen wiederum aus etwa 40 Kilometer Entfernung von russischen Langrohr- geschützen beschossen. Durch die stark streuende Beschießung ist ziemlicher Schaden verursacht worden. Am Montag war Abo den bisher schwersten Bombenangriffen durch russische Geschwader ausgesetzt. Wellenmäßig erschienen die Bomber über der Stadt. Durch andauernden Alarm war das Erwerbsleben dort völlig lahmgelegt. Zahlreiche Feuer wüten in allen Stadtteilen. Russische Bomber griffen weiterhin bei klarem Winterwetter und schneidender Kälte von über 30 Grab Celsius eine Reihe südfinnischer Städte und Orte an, u. a. Karis, einen Bahnknotenpunkt und Rajamäki. Aus Norbfinnland wird berichtet, daß in den letzten Tagen an ber Petsamo-Front roieberum eine verstärkte russische Aktivität festgestellt werben konnte. Der russische Flugangriff auf Jvalo an ber Eismeerstraße wirb als eine vorbereitende Maßnahme für einen Angriff angesehen. Auf der russischen Seite sind in der letzten Zeit starke Truppentransporte beobachtet worden.
Schwedischer und norwegischer Protest in Moskau.
Stockholm, 16. Jan. (DNB.) Die schwedische Gesandtschaft in Moskau hat Anweisungen erhalten, „gegen d i e Bombardierung der Insel Kall ix (bei Terna) zu protestieren". Die norwegische Regierung t)at ihre Gesandtschaft m Moskau angewiesen, „gegen Grenzverletzungen durch sowjetrussische Flieger energisch zu protestieren".
Neutraiitätskonferenz
-er amerikanischen Staaten.
Rom, 16, Jan, (Europapreß,) In Rio de. Ja» n e i r o wurde die Neutralitätskonferenz der ameri- konischen Staaten eröffnet. Aus Vorschlag des chile. Nischen Vertreters wählte die Konferenz den Delegierten Brasiliens, den ehemaligen.Außen- Minister MelloFranco.zu ihrem Dorsitzend«!. Der Vertreter Argentiniens. Costa, vekrax-.
Die Unterseeboote „Seahorse" und „Star- ssish" stammen aus den Baujahren 1931/33. Beide hatten aufgetaucht eine Wasseroerdränaung von 640 - Tonnen und 935 Tonnen unter Wasser und eine 2 Geschwindigkeit von 13,7 Knoten über Wasser und i 10 Knoten unter Wasser. Sie waren bewaffnet mit e?* ge sechs Torpedorohren von 53,3 cm Kaliber, ferner einem Maschinengewehr und einem Fliegerabwehr- .geschütz von 7,6 cm Kaliber. Die Besatzung bestand "(ms 40 Mann. Die Tauchzeit 30 Sekunden. Das Unterseeboot „U n b i n e" war mit zwei Schwester- Ichisfen in den Jahren 1937/38 gebaut worben. Es chatte eine Wasserverdrängung von 540 Tonnen über Wasser und 741 Tonnen unter Wasser und eine Geschwindigkeit von 14 Knoten über Wasser und 9 Knoten unter Wasser. Es war ausgerüstet mit
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Siebener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
Druck und Verlag: vrühlsche Univerfilätrdruckerei «.Lange in Sieben. Schriftleitung und SeschSftrftelle: Schulstrahe 7
iner Sonne. Hier feiert er Wei unuven uuh ........|~ fremden Haus, im Hotel. .
Befehl gegeben, auf die Menge das Feuer zu er- Ein Licht erb aum ist zwar fett einigen Jahren öffnen. Es sind schleunigst Polizeitruppen zur Der- auch dabei, die Europäer haben diese Sitte, wie so ftärfung nach Burhanpur geschickt worden. vieles andere, eingeführt, aber heimlich wünscht 1 y J Ifrer Argentinier, daß dieser Baum doch heb er feine


