Ausgabe 
16.10.1940
 
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scher Umstand verringert weiter die rein geographische Tiefengliederung des wahrhaftig nicht mehr fröhlichen Alt-England: Dadurch, daß die deutschen Angriffsrichtungen die ganze Insel um­fassen, entsteht ein Netz überschneidender Linien, innerhalb dessen die rein räumliche Tiefengliederung Englands sehr an Bedeutung verliert.

Wie war doch die englische Westküste in allen Ab­handlungen der Sachverständigen vor der französi­schen Katastrophe als das Paradies englischer Sicherheit gerühmt! Und wie sieht es heute aus? Dank unserer Beherrschung der Normandie und der Bretagne der westlichste Punkt der Bretagne liegt nur etwa 50 Kilometer östlicher als der westlichste Punkt Englands! sind auch Bristol und Wales f l u g n a h , und in Mittelengland stoßen die An­fluglinien von Holland oder Nordwestüeutschland senkrecht auf die Anfluglinien von der Normandie. Das sind Tatbestände, an die wir können das seelenruhig feststellen vor der französischen Kata­strophe kein Engländer auch nur im Traum ge­dacht hat. Nun lesen wir aber eine englische Mel­dung, welche die Flucht der englischen Luftwaffe von der Küste noch viel klarer macht: der britische Nachrichtendienst teilt mit, daß acht englische Flie­gerschulen von England nach Kanada verlegt werden sollen, wo sieunter besseren Bedingungen ihre Arbeit fortsetzen können". Das können wir auf's Wort glauben, daß die englische Luftwaffe im eige­nen Lande keine guten Möglichkeiten für die Schu­lung ihres Nachwuchses mehr findet undbessere Bedingungen" in Kanada suchen muß.

In Wayrhvit handelt es sich hier nur um einen SorÄerfall des Problems, das aus der geringen Tiefengliederung Englands für seine Luftverteidi- guna erwächst. Soweit es sich um die Schulung des Nachwuchses, also um ein Problem der Flugabwehr handell, d-as eine gewisse Zeitspanne übrigläßt, mag dieses Auskunstsmittel, sozusagen technisch, sogar der gegebenen Notwendigkeit entsprechen, wenn es auch alles andere als schön oder dem englischen Prestige förderlich ist. Ganz anders aber wirkt sich die mangelnde TiofenglieberunH für die unmit­telbare Abwehr aus, bet der man ja nicht warten kann, bis die ausgebildeten Flieger aus Ka­nada wieder zurückkommen. Die unmittelbare Flie­gerabwehr zwingt zum sofortigen Einsatz. Aber oieser Einsatz wird furchtbar schwer, wenn das Netz der deutschen Anfluglinien über England immer dichter wird, wenn die Anflüge aus allen Rich­tungen der Windrose kommen, wenn die deutschen Dergeltungsflieger den Vorteil der Ueberraschung für sich haben, während die Engländer erst aus­steigen und Höhe gewinnen können kurz vor dem Eintreffen der deutschen Flugzeuge. Darin liegt auch der Grund, warum die fliegerische Abwehr Englands in den letzten Wochen man kann fast sagen: vön Tag zu Tag schwächer geworden ist. Dr. H.

Empfang zu Ehren der deutschen Militärmission in Bukarest.

Bukarest, 15. Okt. (DNB.) Die rumänische Regierung gab im Militärkasino einen.Empfang zu Ehren der deutschen Militärmission. An dem

kameradschaftlichen Beisammensein nahmen auch die Vertreter Italiens und Spaniens teil. Ministerprä­sident General Antonescu erklärte in einer An­sprache, daß es ein patriotischer Akt sei, auf die Er­fahrung einer großen Armee und die technischen Möglichkeiten einer großen Rüstungsindustrie zu- rückzugreisen. Er begrüßte in der deutschen Militär­abordnung eine alte und glänzende militärische Ueberlieferung, die in unsterblichem Ruhm Fried­rich den Großen und den Führer Wolf Hitler her- oorgebracht habe. Die deutschen Offiziere würden in Rumänien eine Armee finden, die nicht groß sei, aber immer tapfer war, sie würden sicherlich in ihr ein Betätigungsfeld finden, das ihr Vertrauen in die Zukunft Rumäniens erhöhen werde. Der Kommandant der deutschen Militärmission, General der Kavallerie Hansen, antwortete, er hasse, daß seine Aufgabe von Erfolg gekrönt sein und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern noch enger fügen werde.

Oie japanische Offensive in Mittelchina

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Japanische Truppen, unterstützt von der Luftwaffe und von armierten Flußfahrzeugest, eröffneten den Angriff an der 300 Kilometer breiten Front zwi­schen W u h u am Iangtsefluß und H a n g t s ch a u , wo seit den Operationen im Jahre 1937 keine wesent­lichen Kampfhandlungen mehr stattgefunden haben. Nach Meldungen aus dem japanischen Hauptquar­tier in Mittelchina macht die Offensive, die gegen 20 Tschungkinger Divisionen in gut ausgebauten Stellungen gerichtet ist, gute Fortschritte.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Auch Mittelamerika braucht die europäischen Absatzmärkte.

Mexiko-Stadt, 14. Okt. (DNB.) Aehnlich wie die südamerikanischen Länder, erleiden auch die mittelamerikanischen Staaten durch die Unterbin­dung ihrer normalen Handelsbeziehungen mit dem europäischen Markt schwere wirtschaftliche Einbußen.

Obwohl die Vereinigten Staaten auch diesen Län­dern gegenüber zahlreiche Versprechen einer wirt­schaftlichen Hilfeleistung gegeben und die Ausarbei­tung von Plänen für eine Verstärkung der inter­amerikanischen Beziehungen vorausgesagt haben, zeigt es sich genau wie in Südamerika immer deut­licher, daß keine Aussichten auf eine tatsächliche Ver­wirklichung dieser nordamerikanjschen Versprechen und Pläne bestehen.

In Guatemala bedrohen die ständig wachsen­den Schwierigkeiten eines Kaffeeabsatzes zu trag­baren Preisen die gesamte Wirtschaft des Landes, vor allem, weil die Vereinigten Staaten für die von ihnen zugestandene Quote von 800 000 Zentner Kaffee keine angemessene Preisbasis einräumen, so­daß, abgesehen von Bananen, fast die ganze Aus­fuhr Guatemalas zum Stillstand gekommen ist. Da andererseits der dringendste Ausfuhrbedarf des Lan­des jetzt überwiegend zu erhöhten Kosten in den Vereinigten Staaten gedeckt werden muß, ist Gua­temala bereits zu einer Heranziehung seiner Gold­reserven für die Abdeckung des Einfuhrüberschusses gezwungen. Es ist angesichts dieser wirtschaftlichen Schwierigkeiten verständlich, daß die Wirtschafts­kreise Guatemalas ihre Hoffnungen auf eine baldige Wiederherstellung ihrer normalen Handelsbeziehun­gen mit den europäischen Märkten setzen.

Wieder Wunschkonzerte für die Wehrmacht.

Der Rundfunk beginnt am Sonntag, 20. Oktober, wieder mit seinenWunschkonzerten für die Wehr­macht". Auch in den neuen Konzerten werden beste Kräfte von Oper, Bühne, Film und Kabarett, die ersten Orchester und beliebtesten Unterhaltungskapel­len mit den bekanntesten Instrumentalisten unseren Soldaten ihre Grüße durch den Aether senden. Am Mikrophon steht Heinz G ö d e ck e. Das Konzert am Sonntag, das 44. Wunschkonzert, das der Rund­funk durchführt, beginnt um 15.30 Uhr und schließt um 18 Uhr.

Oie Abgabe von Kindernährmisteln.

Durch Erlaß des Reichsernährungsministers ist die Wgabe von Kindernährmitteln neu geregelt worden. Auf der Basis von Getreide und Reis hergestellte Kindernährmittel können für Kinder bis zu 18 Monaten in einer Menge von wöchentlich 375 Gramm an Stelle von wöchentlich 500 Gramm Brot oder 375 Gramm Mehl abgegeben werden gegen die Einzelabschnitte 5 bis 8 der Reichs­brotkarte für Kinder bis zu sechs Jahren. Die auf der Basis von Milch hergestellten Kindernähr­mittel können an Stelle von einem Viertel Liter Vollmilch täglich gegen die entsprechenden Einzel­abschnitte der Reichsmilchkarte nur in Apotheken und Drogerien bezogen werden. Werden Kindermilchnähr­mittel bezogen, so ist der Bestellschein der Milchkarte nicht beim Milchhändler abzugeben, sondern beim Apotheker oder Drogisten. Ein amtlicher Nachweis über das Lebensalter ist vorzulegen. Auf Grund eines ärzttichen Attestes können auch für ältere Kinder und für Erwachsene von den Er­

nährungsämtern Berechtigungsscheine zum Bezugs dieser Kindernährmittel ausgestellt werden.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat dem Reichsminister des In­nern, Generalbevollmächtigten für die Reichsverwal- tun'g, Dr. Wilhelm Frick, und dem Oberpräsiden­ten und Gauleiter der Provinz Schlesien, Reichs- kommissar für die Preisbildung, Joseph Wagner, in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um die Durchführung von Kriegsausgaben das K r i sg s- verdienstkreuz I. Klasse verliehen.

*

Am 14. und 15. Oktober weilte der Reichs­führer ff in Oberschlesien, um sich einen lieber- blick über den Stand der Ilmsiedlungsaktion der Buchenland- und Bessarabiendeutschen zu verschaf­fen und die Rückwanderer willkommen zu heißen. Nach seiner Ankunft im Kreise Groß-Strelitz fuhr, der Reiä)sführer nach Annaberg zu den im dortigen Durchgangslager untergebrachten 750 Buchenland- deutschen.

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Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Herzog von Coburg, wurde in Krakau durch den Generalgouverneur, Dr. Frank, empfangen, der ihm für die Leistungen des Roten Kreuzes im Generalgouvernement dankte und dabei der Arbeit des kürzlich verstorbenen Generalführers Dr. Sanne besonders gedachte. Dr. Frank regte die Gründung einer Schwesternschule des Deutschen Roten Kreuzes in Krynica oder Zakopane an. Den Her­zog von Coburg führte eine Befichttgungsreife durch das gesamte Generalgouvernement. Er hielt sich in Warschau, Lublin und Badom auf und ließ sich über die Tätigkeit des DRK. berichten.

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In Dresden sind die für die Erziehung und Aus­bildung des Reichsarbeitsdienstes verantwortlichen Männer zu einer Dienstbesprechung versammelt, in der Richtlinien für die politische Erziehung der neu eingerückten Arbeitsmänner gegeben und die Er­fahrungen ausgewertet werden, die während des Krieges beim Einsatz des RAD. gemacht wurden. Die /Pienstbssprechung steht unter der Leitung des Chefs des Erziehungs- und Ausbildungsamtes, Oberarbeitsführer Hermann-Lejeune. Auch der Inspekteur für Erziehung und Ausbildung im RAD., Generalarbeitsführer Prof. Dr. Decker, nahm teil.

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Der bisherige Generalgouverneur des englisch­ägyptischen Sudan, Sir Hubert S y m e s , ist seines Postens enthoben worden, er folgt damit dem bisherigen Generalgouverneur von Malta in die politische Verbannung. Zum Nachfolger wurde Sir Hubert Huddolson ernannt.

Hauptlchctftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter beS Hauptschristleiters: Ernst Blumschein. Verantworllich für Polltii und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Emst Biumschein.

®cud und Verlag: BÄHlsche Universitatsdmckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Berantwortlich für den Inhalt derNn-eiaen: Theodor Kümmel Vl.Nr.6.

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