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Fragen der Ernährungewirischast

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Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):Der ungetreue Eckchart".

D:'e Bezugsscheine der Hausgehilfin

I Mädchen Vs der zur Verfügung stehenden Bezugs­waren an den Beschäftigungshaushalt abzugeben knhnn mnhrnnh ihnnn 2 /- für hid GöfflfftHJrfrtrntinn

haben, während ihnen Vs für die Selbstversorgung

ermordet wurde."

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bis 1933 hat man dies nicht erkannt. In diesen Jahren verfiel die deutsche Landwirtschaft völlig den

bien.

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Vornotizen.

Tageskalender für Freitag.

o a n o f f ist i der neuen -ff, Unter« ff erhalten, [ogie an der

konnten. , ,

Dr. Niemann riet mir, nicht ohne einen Trumps zu Ludwig zu gehen. Ich sah ein, daß er recht hatte. Ludwig würde mich wahrscheinlich abweisen, wenn ich kam und ihn um seine Frau bat. Sie müssen ein Druckmittel in Händen haben, riet mir mein Freund, am besten, Sie könnten Ihrem Bruder einen Ehe­

lassen.

Johann Zacharias ist ein Pantoffelheld. Er nahm sofort die Gelegenheit wahr, mit mir das

!e Kriegs- den Abtei« mdanz und geteilt. Die e Hochschule hschule den 15 für den

Täglich beschäftigte H a l b t a g s m ä d ch e n.

Sie nehmen in der Regel das zweite Frühstück und das Mittagessen im Beschäftigungshaushalt ein. Für die übrige Beköstigung wird meist selbst gesorgt. Unter Zugrundelegung von 35 Wochen­mahlzeiten ergibt sich die Regelung, daß Halbtags-

Ton gekommen.

3a", sagte er heiser,das kannst du, Julia.

Sie nickte.Der Mord geschah vor Mitternacht. Wann kamst du nach Hause?" .

Gerhart Garlotti steckte endlich den Bleistift em. Der Mechanismus war übergedreht.Ich kam spät nach Hause."

Willst du mir sagen, wo du warst?

Er nickte zum mehrfachen Male; er begriff Julia vollkommen. Sie hatte recht; man mußte Zusammen­halten, um einander Unannehmlichkeiten zu erspa­ren, man mußte die Aussagen überprüfen und die Widerspräche vorher klären, ehe die Polizei darauf stieß und Schlüsse daraus zog, die Gefahr bedeuten

ampfer n der Vst- und ge-

Stadttheater: 20 bis 22.30 UhrJugend". Gloria-Palast (Seltersweg):Das Recht auf Liebe".

internationalen Verflechtungen und Verpflichtungen. Besonders verheerend wirkte angesichts der Z>

$! unter ^kündet. 5 ^ahr

Meben, Anforde. * des bt.

m erklärte, in London he Schiff­chen. Da. jetzt brach die Briten USA. zu n Schiffen liefen Rvu- m Kriegs- m.

Was hat die Hausgehilfin an Bezugscheinen für I Nahrungsmittel und Seife an die Hausfrau >abzu° geben? Bei der Berechnung der Abgabenteile für Halb- bzw. Ganztagsbeschäftigte ist man davon ausgegangen, daß der Schwerpunkt unserer Er­nährung heute nicht mehr allein auf dem Mittag­essen liegt, sondern sich gleichermaßen auf Früh­stück, Mittag- und Abendessen verteilt. Da die zu­stehenden Gewichtsmengen durch Sonderzuteilungen jich oft verändern, hat man davon abgesehen, die abgabepflichtigen Lebensrnittel der Hausgehilfin aewichtsmäßig festzulegen und statt dessen einen bestimmten Bruchteil der zur Verfügung stehenden Gesamtmenge als abgabepflichtig errechnet. Der von Hausfrauen und Hausgehilfinnen tn den Aus­schüssen gemeinsam aufgestellte Plan sieht folgende Verteilung vor:

für die ganztägig beschäftigt'e Hausgehilfin:

Abgabe sämtlicher Lebensmittelscheine und der Seifenkarte, wobei die Einheitsseife dem persön­lichen Gebrauch der Hausgehilfin bleibt. Wird die Wäsche der Hausgehilfin vereinbarungsgemäß nicht im Beschäftigungshaushalt gewaschen, dann ver- bleibt selbstverständlich die ganze Seifenkarte der Hausgehilfin.

Für Dreivierteltagsbeschäftigte:

iei der drei et wurden, in Helsing. Weben, rßen Hafen«

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rüttung der Weltmärkte in der Nachkriegszeit die Preisgebundenheit der deutschen Landwirtschaft an die Weltmarktpreise.

Mit der Machtübernahme im Jahre 1933 setzte die nationalsozialistisch ausgerichtete Agrarpolitik ein.

Mit ihrer Durchführung wurde der Reichsnähr­stand betraut. Seine wichtigsten Aufgaben waren Erzeugungssteigerung, Erzeugungslenkung und zweckmäßige Erzeugungsverteilung zu Preisen, die einerseits der deutschen Landwirtschaft eine wirt­schaftliche Gesundung ermöglichten, anderseits auch der Kaufkraft der Verbraucher entsprachen.

Die Erzeugungssteigerung und -lenkung ist durch die Erzeugungsschlacht der deutschen Landwirtschaft weitgehend erreicht worden; die Aufgaben der Ver­teilung und der Preisregulierung sind durch die land­wirtschaftliche Marktordnung gelöst worden. Die Auslandsabhängigkeit der deutschen Volksernährung ist trotz der verbesserten Lebensoerhältnisse und der Bevölkerungszunahme auf allen Gebieten wesent­lich verringert worden. Schon die ersten Kriegs­monate haben gezeigt, daß unsere Landwirtschaft über Erwarten gut über die Kriegsschwierigkeiten hinweggekommen ist. Die deutsche Ernährungswirt- schaft bietet so die Garantie für den Sieg Groß- deutschlands.

Er zuckte zusammen.Weshalb um mich? , forschte er Seine kleinen schwarzen Augen wurden geradezu winzig, die dichten Brauen deckten sie zu.

,Lch sah dich gestern abend im Hof", sagte Julia. Sie sagte es leise und schaute sich um, ob die Zim­mertür geschlossen war.

Er beugte sich ein bißchen vor.Warst du unten im Hof, als es geschah?"

Nein. Ich weiß nicht, wann es geschah. Ich war aber auch nicht unten. Sie sagen, er soll vor Mitter­nacht gestorben sein. Ich stand am Fenster und iah auf den Hof. Man erkennt einen schmalen Lichtspalt, wenn Ludwig an seinem Schreibtisch M. und ar­beitet. Es war neun Uhr. Ich sah, daß bei Ludwig Licht brannte, ich wollte mich abwenden, da sah ich dich. Du gingst zu ihm hinüber. Mein Herz ttopfte Jetzt werden sie miteinander sprechen, dachte ich, letzt entscheidet sich dein Leben." .

Er unterbrach sie hastig.Hast du das dem Krimi­nalkommissar gesagt?" ,.

Nein" antwortete sie; und dann fugte sie hinzu. Natürlich nicht"; obgleich es doch natürlich gewesen wäre, das der Polizei zu sagen. AberGerhartschieil diese Auskunft zu befriedigen.Du irrst dich, Ju­lia" sagte er, und seine Stimme klang em wenig gequält,ich war nicht bei Ludwig. Ich ging zum L H ' v l__k..f s;« CiH-n&o firh mnftfe einen

Julia Carlotti meinte nicht mehr. Ihr Gesicht hatte eine Veränderung durchgemacht; es inasten- haft geworden; das Mienenspiel schien erloschen. Sne sah den Mann an, der ihr im Wohnzimmer am WÄffi »I« «... Ä Händen und drehte daran. Er sch°b die Bleifullung herein und wieder heraus; ganz zwecklo, WJÄta Ar. unfertn Wün- zuckten. 6ie neigte

Sim- des künstlichen Kamm- stand^m goldbronzierte Uhr unter Glas. Sie '

Die Reihe der Wehrwissenschaftlichen Vorträge unserer Universität wurde gestern abend im Hörsaal des Chemischen Jnstttuts mit einem Vortrag über das ThemaFragen der Ernährungs- Wirtschaft unter wehrwirtschaftlichen Gesichtspunkten" fortgesetzt. Der Redner, Prof. Dr. M. Rolfes, gab einen tiefen Einblick in die Materie. Die Zuhörer folgten mit gespannter Aufmerksamkeit. Den Ausführungen des Redners sei folgendes entnommen:

Der unglückliche Ausgang des Weltkrieges war zum großen Teil eine Folge der unzureichenden Er­nährungssicherung des deutschen Volkes.

Der Zusammenbruch der Volksernährung im Kriege war weitgehend bedingt durch den Mangel einer wehrwirtschaftlichen Vorbereitung und durch die Agrarpolitik der Vorkriegszeit. In den Jahren vor 1914 war die deutsche Ernährungswirtschaft, teils zwangsläufig infolge der Bevölkerungsentwick­lung, teils bewußt gefördert durch agrarpolitische Maßnahmen, immer stärker in die weltwirtschaft­lichen Beziehungen hineingezogen worden. Beson­ders rasch brach unter diesen Voraussetzungen im Weltkrieg die deutsche Viehhaltung zusammen, wie durch den berüchtigtenSchweinmord" gezeigt wird.

Die Erfahrungen von 1914 bis 1919 zeigen, be= sonders unter Berücksichtigung der geopolitischen Lage Deutschlands, daß die Ernährungssicherung im Kriegsfall nur durch eine wehrpolittfch orientierte Agrarpolitik gewährleistet werden kann. Von 1919

leitigt wird. Girre vorzeitige Verwendung der für spätere Zeiträume geltenden Bezugswaren ist un­zulässig. Bei plötzlicher Erkrankung der Hausgehil­fin und notwendiger Ueberführung in ein Kranken­haus empfiehlt es sich, die vorhandenen Lebens­mittelkarten in Reisemarken umzutauschen.

Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß die Bezugsberechtigte tatsächlich in den Genuß der ihr zustehenden Lebensrnittel kommen muß. Jede ge­recht denkende Hausftau wird deshalb darauf ach­ten, daß die Gehilfin die ihr zustehenden Lebens­mittel ungeschmälert erhält, also nicht ab und zu einmal auf ihre Butter verzichten muß und dafür vielleicht von der Hausftau wehr Margarine oder Marmelade zugeteilt bekommt. Ebenso braucht nicht besonders betont zu werden, daß die Kosten für alle Lebensrnittel, auch für Seife, die innerhalb ihres Haushaltes verbraucht werden, selbstverständ­lich wie bisher von der Hausfrau getragen werden.

Dr. Niemann, mein Anwalt. Ich wollte mit ihm besprechen, was in unserem Fall am besten zu tun sei, ehe ich mit Ludwig sprach."

Julia horchte den Sätzen nach, die so holperig ge- kommen waren, als seien sie Ausflucht.Du trofft den Anwalt nicht an?"

Doch", antwortete er.Mr redeten eine ganze Weile miteinander. Er ist ein Klubkamerad von mir und ließ mich nicht gleich wieder weg."

Wie lange warst du dort, Gerhart?"

Die Frage schien ihm unbequem. Er sann nach, um sie möglichst genau zu beantworten, das lieber» legen stand ihm auf der Stirn geschrieben.Eine gute Stunde wohl", sagte er.Aber warum, Julia? Du fragst, als seiest du der Untersuchungsrichter in

aus in das nächste Bierlokal. Wir saßen da am Potsdamer Platz, und es war mir gräßlich, zp dem Mann in dem lauten, verräucherten Bräu zu spre­chen. Aber es ging rasch. Er verstand mich sofort und versprach, mir baldigst Material zu beschaffen.

Du fuhrst nach Hause?" fragte Julia.

Ja", sagte er. ,Hch war müde und nahm eine Taxe. Nach elf Uhr war ich im Hause. Als ich über den Hof ging, sah ich, daß Ludwig noch immer Licht hatte. Aber vielleicht lebte er da schon nicht mehr. Als ich oben die Wohnung aufschloh, hörte ich Mut- ter in ihrem Schlafzimmer. Sie rief mir durch die Tür etwas zu. Dem Sinne nach, ob ich es sei, der da komme. Ich bestätigte ihr das, und sie sagte, ich solle die Sperrkette noch nicht vorlegen, denn Lene sei noch nicht im Hause. Lene hatte gestern ihren freien Abend. Ich hörte sie wenig danach schließen, als ich gerade beim Auskleiden war. Ich legte meine Uhr auf den Nachttisch und zog sie gewohnheits- mäßig für die Nacht auf. Ich sah, daß sie um zehn Uhr stehengeblieben war. Ich hatte aber keine Lust, noch festzustellen, wie spät es war, sondern legte mich zu Bett." (Fortsetzung folgt.)

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Souaten-Abeud zugunsten des Kriegswinterhilfswerkes

Alle Partei- und andere Organisationen, Ver­einigungen und Vereine setzen sich in vorbildlicher Weise für das Kriegswinterhilsswerk ein. Wenn sich nun neben den großen Verbänden noch geeig­nete und befähigte Personen in den Dienst dieser großen Sache stellen, so ist das freudig zu begrü­ßen. Gilt es doch, gerade in diesem Kriegswinter zu zeigen, welch ungebrochener Wille im deutschen Volke durch den uns aufgezwungenen Krieg leben­dig geworden ist. Das Ergebnis dieses Jahres soll die alle vorhergegangenen weit in den Schatten stellen.

Ein Scherflein dazu sollte durch den gestrigen Sonatenabend im Studentenheim beigesteuert wer- den. Die reizvolle Folge enthielt drei Werke, die nicht allzu oft im Konzertsaal erscheinen. Eines davon ist von einem deutschen, zwei von nichtdeut­schen Musikern. Letztere haben aber, unbeschadet ihrer eigenen nationalen Selbständigkeit, entschei­denden Einfluß auf ihr Schaffen von deutschen Meistern empfangen.

Emil Sjögren (Sonate G-Moll, op. 19) ist 1853 in Schweden geboren. Sein Schaffen bewegt sich hauptsächlich auf dem Gebiet der Snftrumental- musik. Unverkennbar find die Einflüsse der neu- deutschen Schule (Liszt, Wagner), die sich besonders in harmonischer Hinsicht äußern. Sjögren zählt zu den bedeutendsten Tonsetzern seines Landes.

Anton D v o r ä k (Sonatine G-dur, op. 100), 1841 bei Prag geboren und 1904 gestorben, ist neben Smtztana der größte böhmische Musiker. Ein urwüchsiges und originelles Talent ersten Ranges. Neben dem Erfindungsreichtum feiner Gedanken ist es besonders die eigenartige Rhythmik, die feine Werke so reizvoll und unvergänglich macht. Die bleibende Bedeutung Dvoräks ist in feiner Kam­mermusik. Seine Opern und auch zum Teil feine Symphonien find der Zeit zum Opfer gefallen. Ge­rade die kammermusikalischen Werke haben dem Böhmen die Freundschaft eines der größten deut­schen Musiker gebracht, nämlich die von Joh. Brahms, der auch auf das Schaffen Dvoräks merk­baren Einfluß gewann. Das zum Vortrag gebrachte op. 100, das sich bescheiden nur Sonatine nennt, ist eines der gelungensten Kammermusikwerke, das die Vorzüge seines Schöpfers ins hellste Licht stellt.

Erfreulich und dankenswert ist es, daß man ein Werk von Sandberger auf die Folge fetzte. Adolf Sandberger (Sonate d-moll, op. 10), ist wohl weitesten Kreisen völlig unbekannt. Er ist 1864 ge­boren und schrieb eine Anzahl Werke für Orchester, Chor und Kammermusik. Eine OperLudwig bet' Springer" erlebte nur wenig Aufführungen. Ein großes Verdienst hat sich Sandberger durch Heraus­gabe und musterhafte Bearbeitung alter Meister ge­macht. Auch gelehrte Abhandlungen sind ihm zu verdanken, wie z. B. über Haydns Streichquartette und Beiträge zur Biographie H. L. Haßlers. Sand- bergers kompositorisches Schaffen stempelt ihn zu einem Anhänger der jungdeutschen Richtung.

Um die Ausführung dieses recht anspruchsvollen Programms bemühten sich Walter Bartich, Vio-

schlug sie mit zwei hellen Schlägen die halbe Stuitt>e an. _ ,

Ich muß gehen", entschloß sich Gerhart Carlotti. Ich war nur gekommen, Julia, um dir zu sagen, daß ich in jeder Minute mit dir fühle. Wenn du mich brauchst, ruf' mich. Ich bin für dich immer da. Und nimm es nicht zu schwer. Schau vorwärts. Du sollst um Ludwig trauern, er war es wert. Aber du darfst nicht verzweifeln. Dein Leben liegt vor dir. Gibt dich nicht grundloser Verzweiflung hin. Was du vorhin sagtest, ist unsinnig. Du bist überreizt, sonst könntest du so etwas nicht denken. Dich trifft keine Schuld. Dieser Tod ist ein Schicksal. Wir stehen davor und haben schweigend anzuerkennen. Du wirst sehen, wenn die Polizei den Mörder faßt, ist es em Mensch, den wir gar nicht kennen." Er hatte ein­dringlich und ttöstend gesprochen.

Julia wußte ihm Dank. Sie nickte ihm zuViel­leicht. Gerhart, hoffentlich. Aber ich habe Angst. Ihr Blick suchte den seinen.Auch um dich, (3er-

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Aus der Stadt Gießen.

Wechsel in der KreiSgeschästsführung der Partei.

Am gestrigen Donnerstag versammelte Kreisleiter Backhaus die Gefolgschaft der Kreisleitung Wet­terau zu einem Appell, der dem Abschied von dem bisherigen Kreisgeschäftsführer der Kreisleitung Wetterau, Hermann Wagner, galt. Pg. Wagner ift, wie wir bereits berichteten, als Geschäftsführer an die Gauwaltung der DAF. in Frankfurt a M berufen worden. Er tritt dieses Amt am heutigen Freitag, 16. Februar, an. Kreisleiter Backhaus verabschiedete den bisherigen Kreisgeschäftsführer, der zwei Jahre lang in dieser Stellung tätig gewesen war, nachdem er vorher die NSBO. in Gießen auf- gebaut und hier die Kreiswaltung der DAF. geleitet hatte, mit einer Ansprache, in der er die Arbeit und die Verdienste Pg. W a g n e r s mit herzlichen Wor- . ten des Dankes und der Anerkennung würdigte. An- ; schließend führte der Kreisleiter den Ortsgruppen- ; leiter Gießen-Mitte, Pg. Hans Weber, in fein neues Amt als Kreisgeschäftsführer der Kreisleitung Wetterau ein, das er mit dem heutigen Tage über­nimmt.

Pg. W a g n c r sprach dem Kreisleiter feinen Dank für bas ihm jederzeit bekundete Vertrauen und für feine Anerkennung aus, ebenso dankte er den Gefolg- fchaftsmitgliedern der Kreisleitung für die gute Mit­arbeit bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Die Ge­folgschaftsmitglieder überreichten ihrem scheidenden Arbeitskameraden als äußeres Zeichen ihrer Ver­bundenheit mit ihm ein Andenken. Pg. Weber übernahm hieraus das Amt des Kreisaeschäftsführers mit dem Versprechen, feine Arbeit allezeit nach dem Vorbild des Führers zum Wohle der Volksgemein­schaft auszurichten.

Polizeiverordnung über Oeckungnahme bei Flakfeuer.

Der Reichsstatthalter in Hessen Landesregie­rung hat unter dem 27. Januar eine Polizei­verordnung erlassen, die sich mit der Deckungnahme bei Flakfeuer beschäftigt. Bei Flakfeuer ist sofort in Gebäuden, Hausfluren, überdachten Toreinfahr­ten ober sonstigen Räumlichkeiten, die gegen Granat­splitter Schutz bieten, Deckung zu nehmen. Es ist verboten, bei Flakfeuer auf der Straße stehen zu bleiben und dem Schießen zuzusehen. Eltern und sonstige Erziehungsberechtigte sind verpflichtet, da­für Sorge zu tragen, daß diese Vorschrift von den ihrer Aufsicht unterstehenden Personen nicht verletzt wird. Bei Zuwiderhandlungen ist Strafe angedroht.

Nachbarschaftshilfe

soll keine bezahlte Kraft erleben.

UeberaU hört man vom Einsatz der Nachbar­schaftshilfe sprechen, einer Einrichtung, die in der Stadt ganz neu erscheint, während sie auf dem Lande praktisch immer geübt worden ist. Es war früher selbstverständlich, daß überall der Nachbar dem Nachbarn hals, wenn er in Not war. Die NS.-

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von den Ernährungsämtern zunächst an den elter­lichen oder eigenen Haushalt abgegeben. Der Be- schästigungshaushalt, der die Beschäftigte beköstigt hat einen anteilmäßigen Anspruch auf die Bezug­scheine bzw. die zur Verteilung gelangende Lebens­mittelmenge der Gehilfin. Die Berechnung dieses Anteils geschah aus der Erfahrung heraus, daß die Gehilfin bei dieser Beschäftigungsart gedräuch- licherweise im Beschäftigungshaushalt täglich drei, Sonntags zwei Mahlzeiten erhält. Das bedeutet bei Annahme von 35 Wochenmahlzeiten, daß V? der zur Verfügung stehenden Bezugswaren an den Beschäftigungshaushalt abzuführen sind, während V7 der Gehilfin für die Verpflegung zu den übrigen Mahlzeiten verbleiben. Fällt am Sonntag die Be­köstigung aus, müßte die Bezugscheinabgabe etwa zu gleichen Teilen erfolgen. Es ist notwendig zu wissen, daß eine Dreivierteltagsbeschäftigung ohne Gewährung jeglicher Kost unzulässig ist. Die Haus- frau kann der Gehilfin an Stelle der Kost auch nicht das Kostgeld zahlen.

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Roman von Frank F. Braun

Copyright by Deutscher Verlag, Berlin 16 Fortsetzung (Nachdruck verboten!) Nun", meinte Kybander,es kommt auf die Größe der Schachteln an, nicht wahr. Raucht er diese Marke?" Er hielt ihr eine halbaufgerauchte, offenbar zu Boden gefallene und^ breitgetretene Ja^ bestätigte Jwanka sofort,das ist seine

Marke. Es ist auch meine. _

Kybander wandte ein wenig den Kops. Er leg« die halbe Zigarette in einen Behälter, dem noch zwei, allerdings viel kürzere, Stummel schon lagen. Drei Zigaretten, offenbar an derselben Stelle ge­raucht, das läßt auf ein nervöses Warten schließen

Jwanka zupfte ihren Rock länger. Sie war pwtz- lich hellhörig. Sie besann sich, entschloß sich dann aber doch, die Frage zu stellen die so sehr «efeut lieh war.Wo sanden Sie die drei Zigarettenstum mel, Herr Kommissar?" meinte sie harmlos.

Kybander sah ihr in die Augen.Ich kann es Ihnen ruhig verraten", anMwrt-t- er Me lagen alle drei vor der Tür des Ladens, tn dem Garlotti

Mutter hatte mir von ihrem Plan gesprochen. Sie wollte feststellen lassen, wer dieses Mädchen war, zu dem Ludwig Beziehungen unterhielt. Ich wußte, daß sie eine Detektei damit beauftragt hatte. Vielleicht hatte der Mann schon etwas in Erfah­rung gebracht? Auf jeden Fall wollte ich ihn bestim­men, nicht nur meiner Mutter, sondern auch mir das geeignete Material 3U beschaffen. Mutter hatte das wahrscheinlich nicht sonderlich dringend gemacht. Ihr eilte es ja auch nicht. Mir kam es auf Stunden an. Ich wollte die Unterredung mit Ludwig nicht länger hinausschieben, auch in deinem Interesse nicht, dachte ich. Also fuhr ich noch gestern abend zu dem Mann. Er heißt Zacharias und wohnt in der Potsdamer Straße." Gerhart Carlotti machte eine Atempause. Julia fragte gespannt:Du trofft ihn nicht an?"

Doch, gewiß", wehrte Gerhart ab,ich kann das gottlob alles lückenlos nachweisen. Du sorgst dich umsonst." Seine Augen waren immer noch klein und zugekniffen, als möchte er sich nicht hineinsehen

bleiben. Da es oft ungünstig ist, die zugewiesene Ration weiter aufzuteilen, empfiehlt sich die ent­sprechend abwechselnde Zuteilung im Verhältnis 1:3. Bei der Käseoerteilung beispielsweise hieße das: der Beschäftigungshaushalt erhält in der ersten Woche den Käse, während die Hausgehilfin die üb­rigen Abschnitte für sich behält.

Stunden Hilfen:

Hierbei ist zunächst zu unterscheiden zwischen Stundenhilfen, die bis zu 5 Stunden beschäftigt sind, und solchen, die über 5 Stunden beschäftigt werden. Nach den Richtlinien der Reichstreuhänder der Arbeit haben die über 5 Stunden Beschäftigten Anspruch auf die Gewährung einer warmen Haupt­mahlzeit, die nicht durch Geld ab gegolten werden kann.

Für die verabreichten Mahlzeiten sind von der Hausgehilfin die Bezugscheine wie folgt an den Beschaftigungshaushalt abzugeben: Vs der ihr wö­chentlich zustehenden Menge an Fleisch, Fett, Mehl, Nährmittel und Zucker. Die Eier stehen abwechselnd jeweils dem Beschäfttgungshaushalt und der Haus- gehilsin zu.

Wird außer der warmen Mahlzeit noch ein zwei­tes Frühstück bzw. der Nachmittagskaffee verab­reicht, so regelt sich die Bezugscheinabgabe wie bei den täglich beschäftigten Halbtagsmädchen, d. h. also, der Hausyalt erhält Vs, die Beschäftigte Vs aller zu- ge teilten Mengen.

Die täglich Beschäftigten unter 5 Stunden erhal­ten dagegen in der Regel ein zweites Frühstück, das aber auch nach dem jeweils örtlich verschieden fest­gesetzten Zuschlag zu dem normalen Stundenlohn abgegolten werden kann.

Bei allen Stundenhilfen, die nicht täglich, sondern mit tageweiser Unterbrechung mehr als 5 Stunden am Tage im gleichen Haushalt arbeiten, regelt sich die Bezugscheinabgabe wie folgt: Für eine warme Mahlzeit 50 Gramm Fleisch und 10 Gramm Fett, ober wenn fleischlos 50 Gramm Nährmittel und 10 Gramm Fett, für ein zweites Frühstück min­destens 50 Gramm Brot und 10 Gramm Fett, bei Wurstabgabe 50 Gramm Fleischwaren. Bei Stun­denhufen, die nicht täglich, sondern mit tageweiser Unterbrechung weniger als 5 Stunden am Tage im gleichen Haushalt beschäftigt sind, empfiehlt sich eine Abgeltung der Kost durch erhöhten Stunden- lcchn rote bei den täglich Beschäftigten unter 5 Stun­den.

Stellenwechsel oder Krankheit:

Bei bevorstehendem Stellenwechsel ift darauf zu achten, daß die Hausgehilfin oder Stundenhilfe nicht durchVorkauf" einzelner Lebensmittel benach-

Pflicht jedes einzelnen zu machen. Wie überall gibt es auch da Mißverständnisse und Irrtümer. Nach­barschaftshilfe ist nicht dazu da, die Putzfrau zu ersetzen oder die Hausgehilfin, sie setzt sich ein, wo es not tut und wo vorübergehend geholfen werden muß. Volksgenossen, die den ehrenamtlichen Nach­barschaftshelferinnen schwerste Arbeit zumuten wol­len, um sich selbst oder ihren Geldbeutel zu schonen, haben noch wenig von wirklicher Volksgemeinschaft begriffen. Ihnen kann unter feinen Umständen ge­holfen werden. Wo Krankheit vorliegt, wo eine kinderreiche Mutter sich nicht zu helfen weiß, wo die werktätige Frau eine Helferin braucht, da über­all setzt sich die Nachbarschaftshilfe gern ein.

Keine unvernünftigen Forderungen an Gastwirte.

Vielfach werden in den Gaststätten von Gästen, entsprechend ihren Friedensgewohnheiten, zum ersten Frühstück noch zusätzlich Eier gefordert. Weigert sich die Gaststätte, solche zu verabreichen, so muß sie häufig Vorwürfe wegen schlechter Verpflegung ein­stecken. Es wird deshalb darauf hingewiesen, daß Gaststätten Eier nur zur Bereitung der Hauptmahl­zeiten zugewiesen erhalten und daß die Abgabe von Eiern zum Frühstück an Gäste verboten ist.

französischen amel, der ^wörtlichen rt, wurde zu irteilt

einer Mordsache."

Ihre Blicke trafen sich. Der Satz war ihm so herausgefahren.Vielleicht fragt uns einmal der Untersuchungsrichter", sagte Julia.Es ist immer gut, wenn man weiß, was man zu antworten hat. Ihr Blick war fest und wich nicht aus.Ich sah dich um neun Uhr das Hausverlassen. Du gingst über den Hof und verschwandest im Torweg, der zur nicht^hinungega^igen.^Da^ kann kf) mitGewißheit! Haus zu verlassen. Geschäftlich, Amanda, rief er, aussaaen." Ihre Sätze waren in leicht fragendem äußerst wichtig. Dann zerrte er mich zur Tur hin- __ ' O ' Alta tr» hnc rtnrMfoKit>rlnf rtl

ünt 'S bruch Nachweisen. Ich beschloß, danach zu handeln.

Weg gehen; zum FehrbeMner Platz. Dort wohnt! denn der Vorschlag leuchtete m.r em.

Frauenschaft - Deutsches Frauenwerk hat den Ge-

danken der Nachbarschaftshilfe aufgegriffen, um ihr* Die Bezugscheine für diese Beschäftigten werden wieder so in Stadt und Land zur selbstverständlichen A *