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line, und Frau Elfriede Fischer, Gießen. B a r - tich, der eine Stellung am Königsberger Rund­funk bekleidet, spielte die in ihren Wesensarten ver­schiedenen Sonaten mit gutem Eingehen in den Stil eines jeden Werkes, wobei ihm die langsamen Sätze am besten gelangen. Dabei ließ er es sich angelegen sein, die dynamischen Möglichkeiten zur Gestaltung heranzuziehen, besonders nach der Seite des Piano hin. Frau Elfriede Fischer führte den Klavierteil recht farbig und sicher aus, immer be­dacht, die kammermusikalische Linie einzuhalten und wenn nötig, die einzelnen Themengruppen ins rechte Licht zu rücken.

Die Zuhörer dankten am Schluß durch herzlichen Beifall und erhielten eine Zugabe.

Heinrich Blaß.

*

** Zur Warnung! Gestern gegen 16.30 Uhr mußte die Feuerwehr nach dem Neuen Weg aus­rücken. Dort war, anscheinend durch unvorsichtiges Hantieren beim Austauen einer Wasserleitung, ein hinter der Leitung liegender Balken in Brand ge­raten. Das Feuer hatte sich, ohne zunächst bemerkt zu werden, ausgebreitet und machte dann das Ein­

greifen der Feuerwehr nötig. In 15 Minuten war die Gefahr beseitigt. Der Vorfall läßt erneut er­kennen, daß es bei dem Auftauen der Wasserleitung vorsichtig zu verfahren gilt, wenn Schäden verhütet werden sollen.

Aus dem Gießener Handelsregister.

In das Handelsregister beim Amtsgericht Gießen wurden folgende Eintragungen gemacht: Bei der Firma H. Glatthaar & Sohn in Gießen wurde der Ehefrau Margarethe Glatthaar, geb. Götze, Pro­kura erteilt. Die Firma Sägewerk Friedrich Ort­wein, Treis a. d. Lda., ist erloschen. Bei der Firma Stückrath & Bender G. m. b. H. in Gießen ist Karl Heinrich Stückrath in Gießen als Ge­schäftsführer ausgeschieden. Bei der Firma Jo­hann Spieß & Co., G. m. b. H., wurde als Gegen­stand des Unternehmens der Zusatz:ferner Leder­warengroßhandlung" eingetragen. Die Prokura der Ehefrau Berliner ist erloschen. Der Gesellschafts­vertrag wurde am 22. Dezember 1939 geändert. Alleinige Geschäftsinhaber sind Dr. med. dent. Wil­helm Hinrichs in Gießen und Kaufmann Wilhelm Jung II. in Großen-Linden.

Bereits vier Länderspiele für 1940.

Die Reichssportführung hat für dieses Jahr bereits vier Fußballänderspiele abgeschlossen. Das beweist am besten die internationale Aktivität des deutschen Fußballsports auch während des Krieges. Am 7. April spielt unsere Nationalmannschaft im Berliner Olym­pischen Stadion zum 15. Male gegen Ungarn. Acht Tage später, am 14. April, folgt in Wien die dritte Begegnung mit Jugoslawien. Von besonderer Be­deutung ist wieder der Kampf gegen den Weltmeister Italien, dem die deutsche Elf am 5. Mai in Mailand zum neuntenmal gegenübertritt. Hinzukommt schließ­lich noch der soeben vereinbarte Kampf gegen Däne­mark am 9. Juni in Kopenhagen.

21 Boote gestiftet.

Mit allen Kräften wird der deutsche Rudersport an Weichsel und Warthe, der unter der polnischen Gewaltherrschaft stark zu leiden hatte, wieder be­lebt. Die gesamte deutfche Rudergemeinschaft nimmt daran lebhaften Anteil. Sie stiftete ihren Kamera­den im Osten 21 Boote. Am 1. März wird die Spen­denliste abgeschlossen, damit die Boote rechtzeitig zu

Saisonbeginn an ihren neuen Plätzen eingetroffen sind. Am 7. April, demTag des deutschen Ruder­sports", werden die Boote in Bromberg durch den Reichssportführer ihre Namen erhalten.

Unter den Booten, die an diesem Tage den Ver­einen in feierlicher Form übergeben werden, befin­det sich auch der Vierer,- den die Gießener Ruder- gesellschaft 1877 wir berichteten bereits zu frühe­rer Zeit darüber für einen Verein des deutschen Ostens gestiftet hat. Die Gießener Rudergesellschaft ist dieser Tage von dem NSRL. gebeten worden, das Boot zum Versand klar zu machen.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 16. Febr. Der Hauptmarkt für Rinder und der Nebenmarkt für Kälber und Schweine waren gut beschickt. Das gesamte Vieh wurde zu etwa folgenden Preisen zugeteilt: Ochsen 37 bis 46,5, Bullen 35 bis 44,5, Kühe 18 bis 44,5, Färsen 27 bis 45,5, Kälber 30 bis 65, Hämmel 35 bis 51, Schafe 25 bis 44, Schweine 49,5 bis 55,5 RM. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, Verlag und Druck: Brühlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange, K.-G., Verlagsleiter: Dr. Erich Hamann, alle in Gießen.

Wer sind

Statt besonderer Anzeige.

Karl III. und

tas§.

7V80

Anna von Österreich?

Morgen erfahren Sie an dieser Stelle mehr!

durch den Tod erlöst.

793D

Gießen, den 16. Februar 1940.

799D

Ruf 2135

Gießen (Rodheimer Straße 81), den 15. Februar 1940.

0528

daher Anmeldung sofort abgeben.

763D

Gießen:

a)

1.

2.

Bürgermeister Karl Peppier.

Rodheim a. d. Bieber, den 14. Februar 1940.

Die Beerdigung findet Samstag, 17. Februar, nachm. 2% Uhr statt.

795D

sucht.

Gute

Kaufgesuche

Die trauernden Kinder.

Gießen-Wieseck, den 15. Februar 1940.

791D

melden.

Gez.: Backhaus

Hotel Prinz Carl Kreisleiter.

Haben Sie offene Füße?

Stadttheater

Am 15. Februar 1940 wurde nach langem, mit größter Geduld ertragenem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe, unvergeßliche Gattin, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwester und Tante

Hans Erwin Pulte Peter Dombrowsky Jochen Dombrowsky Klaus Dombrowsky

Nachlässe vonr«, 20 v. 6. erhalten 6te bei wiederholten Auf. nahmen einer Amets»

sagen wir allen herzlichen Dank. - Besonderen Dank Herrn Dekan Sattler für die trostreichen Worte am Grabe, sowie der Kriegerkameradschaft, den 116 ein und den Schulkameraden für die erwiesene Ehre.

Für die vielen Beweise der Teilnahme bei dem Hin* scheiden unseres lieben Entschlafenen

Heut£ nacht verschied nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser Schwager und Onkel

barte 116 vorher zu Die Kreisleitung Wetterau.

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lonbem nur Zeugnis abschriften dem Be­werbungsschreiben bei­legen I Lichtbilder undBewerbungsunter- lagen müssen zur Ber- meidung von Verlusten auf der Rückseite Na- men und Anschrift des

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Die Beerdigung findet am Montag, dem 19. Februar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

Trauerfeier am 19. Februar, vormittags 11 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes. Beileidsbesuche dankend verbeten.

für alle Knaben am Montag, dem 19. Februar 1940, von 9 bis 11 Uhr, in der Goetheschule, Horst-Wessel-Wall 43;

für alle Mädchen am Dienstag, dem 20. Fe­bruar 1940, von 9 bis 11 Uhr, in der Schiller­schule, Schillerstraße 8.

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In tiefer Trauer:

Familie Hugo Nowack -

Anni Pulte, geb. Nowack

Lieselotte Dombrowsky, geb. Nowack

Hauptmann Dr. Carl Pulte

Dozent Dr. med. habil. Carl Heinz Dombrowsky

Ass.-Arzt d. R. der Luftwaffe

In tiefer Trauer:

Margarethe Waninger, geb. Keller.

Achtung!

Vetr.: Vormilitärische Wehrerziehung.

Am Sonntag, dem 18. Februar 1940, vormittags 10 Uhr, wird auf dem Oswaldsgarten die Erfassung der Wehrmannschaften der Stadt Gießen durch­geführt.

Für die Wehrmannschaften kommen in Betracht: alle ungedienten Ulänner vom 18. bis voll­endeten 45. Lebensjahr, ausgenommen die Poli­tischen Leiter der NSDAP. sowie alle Ange­hörigen der Gliederungen der Partei (SA., ff, NSKK. NSFK. und HI.).

Die Amtswalter der NSV. und DAF. usw. müssen zur Erfassung antreten.

Das Antreten sämtlicher Männer, wie oben an-

Saubere

Fran od. Mädchen zum Putzen für vormittags 2 Stunden gesucht evtl, nur Frei­tags und Sams-

Bekanntmachung.

Anmeldung schulpflichtiger Kinder zur Aufnahme in die Volksschule zu Gießen, Gießen-Wieseck und Gießen-Klein-Linden.

Frau Gretel Peppier

geb. Kraus

nach kurzem schweren, mit Geduld ertragenem Leiden, heute mittag im Alter von 47 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

In tiefer Trauer:

Junge Verkäuferin oder Lehrmädchen für Metzgerei ge-

FrauWwe. Emmi Nowack

geb. Schmidt

Bekanntmachung.

Nachdem die Zustellung der Steuerbescheide über die Bürgersteuer 1940 an die Zahlungspflichtigen bzw. Empfangsberechtigten stattgefunden hat, wird als Tag, an dem sämtliche Steuerbescheide als zu­gestellt zu gelten haben, der 12. Februar 1940 fest­gesetzt. 800C

Gießen, den 13. Februar 1940.

Der Oberbürgermeister: Ritter.

Johann Waninger

im Alter von 75 Jahren.

b) Gießen-Wieseck:

für alle Knaben und Mädchen am Mittwoch, dem 21. Februar 1940, von 8 bis 9 Uhr, in der Fabrikschule.

c) Giehen-Klein-Linden:

für alle Knaben und Mädchen am Mittwoch, dem 21. Februar 1940, von 11 bis 12 Uhr, in der Neuen Schule.

Bei der Anmeldung sind der Impfschein, die Ge­burtsurkunde oder das Familienstammbuch vorzu­legen.

Die Schulpflicht besteht für alle Kinder, die bis zum 30. Juni 1940 das 6. Lebensjahr vollendet haben.

Ausnahmsweise können auch solche Kinder anae- meldet werden, die in der Zeit vom 1. Juli bis 30. September 1940 das 6. Lebensjahr vollenden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche geistige und körperliche Reife besitzen.

Ein weiterer Termin für die Schulaufnahme findet nicht statt. 774D

Gießen, den 9. Februar 1940.

Stadtfchulamt. I. B.: Walter.

hohen Blutdruck, Magen-, Darm­störungen, Alterserscheinungen. Stoffwechselbeschwerden.

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gegeben, ist unbedingte Pflicht!

Die Nichterfchienenen werden karteimäßig erfaßt. Wer aus irgendeinem Grunde (Krankheit, Dienst usw.) nicht erscheinen kann, hat dies der SA.-Stan- . ... - - 786D

iieDeaOMrbeitsM

Berufserziehungswerk Uebungsstätte Gießen

Folgende LEHRGEMEINSCHAFTEIV werden bei genügender Beteiligung eingesetzt:

1. Kurzschrift (Anfänger, Fortgeschrit­tene und Eilschrift)

2. Maschineschreiben (Anfänger und Fortgeschrittene)

3. Doppelte Buchführung (Anfänger und Fortgeschrittene)

4. Gutes Deutsch

5. Englisch (Anfänger und Fortgeschr.) 6. Italienisch für Anfänger 7. Französisch für Anfänger

8. Arbeitsgemeinschaft für die franzö­sische Sprache (ziemlich gute Sprach­kenntnisse sind Voraussetzung für Teilnahme).

Anmeldung und Auskunft auf der Dienststelle der Deutschen Arbeitsfront, Kreiswaltung Wet­terau, Abteil, für Berufserziehung u. Betriebs­führung, Gießen, Schanzenstratze 18, 1. Stock. Sprechzeit: Täglich von 8.3012.30 und von 1418 Uhr außer Samstag-Nachmittag.

Nach Beginn ist Teilnahme nicht mehr möglich,

2022.30 Uhr

20. Freitagmiete. Neuinszenierung!

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Spielleitung: Dr.Hannes Razum.

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