geschobenen englischen Bombenflugzeug, die Kappe einer englischen Seemine und vieles andere zu sehen.
Ein Europäisches Handwerksinstilut.
Mit dem Sitz in Frankfurt rourde das Europäische Handwerksinstitut ins Leben gerufen. Angeschlossen sind das Internationale Forschungsinstitut der Reichshandwerksführung und die wissenschaftliche Abteilung der Internationalen Handwerkszentrale. Präsident des neuen Instituts ist der Leiter des Deutschen Handwerks in der Deutschen Arbeitsfront, S e h n e r t, Geschäftsführer Dr. Boller, wissenschaftlicher Leiter Prof. W e h r l e.
Der Maler Angelo Jank f-
In München starb im Alter von 72 Jahren der bedeutende Maler Geh. Regierungsrat Professor Angelo Jank. Er entstammte einer angesehenen Münchner Künstlerfamilie, studierte an der Münch-' ner Akademie bei Löfftz und Höcker und wurde schon um die Jahrhundertwende in der „Sezession" (deren Präsident er später als Nachfolger Hugo von Habermanns wurde) und als Mitarbeiter der fugend" rühmlich bekannt. Sein eigentliches Feld fand Jank als Pferde- und Reitermaler, mit Jagd- und Soldat^nbildern, in denen sich scharfe Beobachtung, Temperament und farblicher Geschmack zu bestechender Wirkung vereinigen. Prof. Jank war übrigens auch als Lehrer und Leiter einer Malklasse der Münchner Akademie der bildenden Künste tätig. Eines seiner bekanntesten Bilder, die „Eiserne Wehr", ist in vortrefflicher Reproduktion in vielen deutschen Häusern zu finden.
Professor Dr. Johannes Haller 75 Jahre alt.
Am 16. Oktober feiert der o. Professor für mittlere und neue Geschichte an der Universität Tübingen, Dr. Johannes Haller, Verfasser der „Epochen der deutschen Geschichte" und des dreibändigen, monumentalen Werkes über das Papsttum, seinen 7 5. Geburtstag. Geboren als Sohn eines Superintendenten zu Keims auf der estländifchen Insel Dagö, studierte er auf der Heimatuniversität Dorpat, in Berlin und Heidelberg Geschichte. Nachdem er von 1892 bis 1902 — mit dreijähriger Unterbrechung durch eine Privatdozentur in Basel — am Preußischen Historischen Jn- stttut in Rom tätig gewesen, folgte er einem Rufe als Professor der Geschichte nach Marburg, 1904 nach Gießen und siedelte 1913 nach Tübingen über, wo er bis 1932 mit größtem Erfolg mittelalterliche und neue Geschichte lehrte und in seinen Vorlesungen und seinen Reden ass Rektor den Studenten mit aufrüttelnd mahnenden Worten die Liebe zum Vaterlande und den Glauben an seine Wiederaufrichtung wachrief und wacherhielt. Seine im Cottaschen Verlag erschienenen Werke zeichnen sich durch souveräne Beherrschung des Stoffes, durchsichtige Klarheit und plasttsche Sprache aus. — Außer den erwähnten Hauptwerken seien ge- nannnt Hallers Arbeiten über den Sturz Heinrichs des Löwen, über Kaiser Heinrich VI., über den Ursprung des Weltkrieges, über Bismarck und über die Aera Bülow.
General Freiherr v. Biegeleben gestorben.
Im Felde verstarb an einem Herzschlag der für seine Verdienste im Frankreich-Feldzug mit dem Ritterkreuz ausgezeichnete Generalleutnant und Kommandeur einer Infanteriedivision Arnold Freiherr v. B i e g e l e b e n im 58. Lebensjahr. Der Verstorbene war als Sohn des Generalmajors Freiherr v. Biegeleben in Darmstadt geboren. Im Sommer 1902 wurde er Leutnant im Großherzog- lichen Artilleriekorps und machte den Wettkriea als Batteriechef der Leibbatterie des Hessischen Artilleriekorps mit 1918 wechselte er zur Kavallerie hinüber und wurde in Paderborn Regimentskommandeur. Später wurde er Divisionskommandeur und machte als solcher auch den Feldzug in Frankreich mit. Während des Weltkrieges war Freiherr v. Biegeleben mit dem Hohenzollern-chausorden ausgezeichnet worden.
Ein Raphael-Eduard-Liesegang'Preis.
Zu Ehren Raphael Eduard Liesegangs, des großen Frankfurter Forschers und Gelehrten, des Entdeckers zahlloser epochemachender Fortschritte, auch beim Fernsehen, wurde zu seinem 70. Geburtstag von seinen Freunden, Mitarbeitern und Schülern eine Stiftung errichtet. Aus den Dtttteln der Stiftung sind Preise und Stipendien zur Föi>
derung der Forschung der Naturwissenschaft und Medizin vorgesehen. Der Raphael-Eduard-Liese- gang-Preis soll 1940/41 zum ersten Male verteilt werden, und zwar für die beste Arbeit über „Silikose in ihren biologischen und mineralogischen Grundlagen". Der Preis beträgt 2000 RM.
Tom Alix gestorben.
Der amerikanische Filmschauspieler Tom Mix, der das Publikum einige Jahrzehnte lang auf der Leinwand mit Wildwest-Filmen erfreute, ist in der Nacht zum Sonntag in den Vereinigten Staaten tödlich verunglückt. Tom Mix war 60 Jahre alt.
Kinder gehören in den Luftschutzkeller.
In einem norddeutschen Ort war ein 50jähriger Mann mit seiner Frau und seinem fünfjährigen Neffen, der bei ihm zu Besuch war, nicht in den Luftschutzraum gegangen, als eines Nachts Fliegeralarm gegeben wurde. Man stand zwar auf, legte sich jedoch wieder zu Bett, als die Flak schwieg. Es kam aber noch ein feindlicher Flieger und warf Bomben ab, von denen eine das Haus zertrümmerte. Das Ehepaar blieb
Aus der
Werbung auch im Kriege.
Dem Werberat gegenüber ist von Werbungtrei- 'benden verschiedentlich die Befürchtung geäußert 'worden, die Arbeitsämter könnten aus der W i r t- f ch a f t s w e r b u n g des Unternehmens im Kriege den Schluß ziehen, der Betrieb sei nicht voll beschäftigt und infolgedessen dem Unternehmen Arbeitskräfte entziehen. Im Einvernehmen mit dem Reichsarbeitsminister stellt der Werbe- xat dazu fest: Wenn die Werbung eines Unternehmens erkennen läßt, daß es über freie Betriebskapazitäten mit den zu ihrer Ausnützung erforder-. lichen Arbeitskräften verfügt, so müssen die Arbeitsämter daraus bei dem großen Bedarf an Arbeitskräften für vordringliche Aufgaben pflichtgemäß Schlußfolgerungen ziehen. Dagegen ist es u n - richtig, wenn schon aus dem Umstand, daß ein Unternehmen überhaupt Werbung treibt, auf seine unzureichende Beschäftigung geschlossen wird. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Grad der Beschäftigung und der Werbung be- steht regelmäßig nicht. Gerade Betriebe, die über ihre Beschäftigung nicht zu klagen haben, pfte- 9en eine umfangreiche Werbung zu entfalten. Auch dient die Werbung oft und vor allem im Kriege nicht so sehr der Erhaltung und Erhöhung des Absatzes, als vielmehr der Aufrechterhaltung der Erinnerung an die werbungtreibende Firma und die von ihr geführten Waren oder der Herstellung und Erhaltung einer Verbindung mit der Kundschaft sowie der volkswirtschaftlichen Aufklärung und Beratung der Verbraucher. Oie Bauerngaue des deutschen Ostens.
Die Reichsarbettsgemeinschaft für Raumforschung hat in den Realteilungsgebieten des Westens und Südwestens Untersuchungen eingeleitet, um eine Gesundung der ländlichen Verhältnisse und die Gewinnung einer Siedlerreserve für die neuen Ostgebiete vorzubereiten. Diese sind inzwischen auf das ganze Reich ausgedehnt worden. Es handelt sich um eine Untersuchung der Agrarstruktur und der Besitzverhältnisse im ganzen deutschen Lebensraum, um an Hand von Typendörfern aus allen deutschen Landschaften die Voraussetzungen für die Agrargesundung eindeutig zu klären. Erste Voraussetzung einer gesunden Lebensgrundlage unseres Landvolkes ist die lückenlose Gliederung der Besitzgrößen mit einem bäuerlichen Hauptkern und bodenordnende Gesetze zur Sicherung der mittelständischen Besitzverteilung. Wir dürfen nicht in den Fehler verfallen, von städtischen Auffassungen an den Aufbau des Landes im Osten heranzugehen. Vier bis sechs Dörfer sind zu einem Hauptdorf zusammenzufassen, wo sich kräftige Mittelpunkte ländlichen und bäuerlichen Lebens bilden können. Im Hauptdorf wird auch der Sitz bestimmter für das Landvolk wichtiger Berufe, das Schwergewicht staatlicher Verwaltungsarbeit, der kulturellen Veran-
unverletzt, der Nefte aber wurde getötet. Deshalb stand der für ihn verantwortliche Onkel jetzt wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Der Angeklagte machte geltend, daß der Junge erkältet gewesen sei, weshalb er ihn nicht in den feuchten Keller habe schicken wollen: zudem habe allem Anschein nach in der Luft Ruhe geherrscht, und schließlich seien bisher auf den Ort noch keine Bomben abgeworfen worden. Das Gericht erkannte die Einwendungen nur zum Teil als Milderungsgründe an und verurteilte den Angeklagten an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe zu einer empfindlichen Geldstrafe.
Schwerer Sturm auf dem Schwarzen Meer.
Seit Sonntag wütet auf dem Schwarten Meer ein schwerer Sturm. Die starken Wellen haben den Fischereianlagen in der Gegend von Konstanza großen Schaden zugefügt. In der Nähe des Hafens Giresun üst in der Nacht zum Sonntag ein mit 43 Personen besetztes türkisches Segelschifi unter- gegangen. 33 Passagiere ertranken. Der Kapitän wurde verhaftet, weil er eine Ueberzahl an Passagieren an Bord genommen hatte.
n Reich.
staltungen sowie der Erziehungs- und Bildungs- aufgaben sein. Die neuen Gaue im Osten sollen zu Bauerngauen im wahrsten Sinne des Wortes werden.
Studenten im Dienste der Gesundheitsführung der Jugend.
Um die gesundheitliche Betreuung der Jugend sicherzustellen und den Medizinstudenten in das Wesen der Jugendgesundheitspflege Einblick zu geben, werden alle der Hitler-Jugend angehörenden Medizinstudenten in den Arbeitsgemeinschaften „Gesunüheitsführung der deutschen Jugend" der jeweiligen Fachgruppe Volksgesundheit zusammengefaßt. Innerhalb der Hitler-Jugend werden die Medizinstudenten in der „M ediziner- g e s o l g s ch a f t" geführt. Die Arbeitsgemeinschaft gliedert sich in zwei Gruppen, Studenten, die im praktischen Gesundheitsdienst der HI. eingeseßt werden, und in einen Arbeitskreis, der alle von der Reichsjugendführung angeregten Probleme wissenschaftlich bearbeitet und der Hitler-Jugend damit Unterlagen für ihre weitere Arbeit gibt. Die Beurteilung der in dem Arbeitskreis durchgeführten Arbeiten wird alljährlich im Reichsberufswettkampf vorgenommen.
Oie Grundsteuer, das Rückgrat der Gemeindefinanzen. Ministerialrat Dr. Uhlich vom Reichsfinanzministerium erklärt in der .Deutschen Steuer-Zeitung", die Grundsteuer werde für die Gemeinden im erweiterten Reichsaebiet ein Aufkommen von etwa zwei Milliarden RM. bringen. Sie sei das Rückgrat der Gemeindefinanzen, weil sie beständig sei und ihre Feststellungen für viele Jahre Geltung haben. Die Grundsteuermeßbeträge seien eine Grundlage für die Bemessung des Kriegsbeitrags der Gemeinden. Der Grundsteuermeßbettag spiele auch im Finanzausgleich eine bedeutsame Rolle bei Beurteilung der Steuerkraft der Gemeinden. Bei der Einheitsbewertung 1935 seien im Alt- reich für die Land- und Forstwirtschaft 41 und für das Grundvermögen 79 Milliarden Einheitswerte festgestellt worden, also 120 Milliarden RM. für den Grundbesitz zusammen. Diese Zahlen würden jetzt noch höher werden infolge des Anwachsens des Vermögens durch die wirtschaftliche Entwicklung und infolge der Einbeziehung der heimgekehrten Gebiete.
Milderung des Kriegszuschlages in Härtefällen.
Kriegszuschlag zur Einkommensteuer bzw. Lohnsteuer beträgt 50 v. H. des Steuerbetrages. Beim Lohnabzugsverfahren ist der Kriegszuschlag so zu bemessen, daß dem Arbeitnehmer ein Arbeitslohn von mindestens 234 RM. monatlich, 54 RM. wöchentlich, 9 RM. täglich ober 4,50 RM. halbtäg- lich verbleibt. Uebersteigt der Arbeitslohn diese
Freigrenzen, so wird er durch den Krieaszuschlag in den unmittelbar anschließenden Lohnftufen oft in voller Höhe weggesteuert. Zur Besei- ttgung dieser Härte hat der Reichsfinanzminister besttmmt, daß der Kriegszuschlag zur Lohnsteuer nur so hoch zu bemessen ist, daß dem Arbeitnehmer von dem Arbeitslohn, der die Freigrenzen übersteigt, mindestens 50 v. H. verbleiben.
Oie Bürgersteuer
bei einberufenen Steuerpflichtigen.
Die Gewährung von Famllienunterhalt schließt die Erhebung der Bürgersteuer aus. Auch dann, wenn neben dem Familienunterhalt — anzurechnen- des oder außer Ansatz zu lassendes — Einkommen, z. B. eine freiwillige Zuwendung des Arbeitgebers des Einberufenen, bezogen wird oder wenn eine Wirtschaftsbeihilfe zur Fortsetzung oder Erhaltung des Betriebes ober freien Berufes ober eine Paufch- wirtfchaftsbeihilfe für einberufene Bauern und Landwirte gewährt wird. Soweit hiernach die Bürgersteuer zu Unrecht erhoben worben ist, muß sie erstattet werben. Der Arbeitgeber barf von der Einbehaltung ber Bürgersteuer bei Angehörigen ber Wehrmacht usw., benen er eine freiwillige Zuwendung zahlt, nur bann absehen, wenn bie Zuwendung den auf der Lohnsteuerkarte vermerkten Freigrenzenbetrag nicht übersteigt oder wenn ihm eine Bescheinigung der Gemeinde vorgelegt wird, aus der sich die Nichteinbehaltung der Bürgersteuer von der den Freigrenzenbettag übersteigenden Zuwendung ergibt.
Altstoffsammlung der Jugend.
Im Interesse einer wesentlichen gesteigerten Erfassung der Alt- und Alfiallstoffe sollen die Schüler im Unterricht zu reger Sammeltätigkeit angehalten werden. In die Sammelarbeit sind die elterlichen und die benachbarten Haushaltungen, denen schulpflichtige Kinder nicht angehören, einzubeziehen. Schulleiter und Lehrer sind verpflichtet, Schul- vorsammelstellen einzurichten und die regelmäßige Abholung der Attmaterialien zu überwachen. Die Zahl der zu sammelnden Altstoffe ist beschränkt worden auf solche, bie gewichtsmäßig und auch ihrem Umfang nach vom Schulkind leicht mitgenommen werden können. Der Sammelbettieb läßt sich am besten so durchführen, daß für bestimmte Altstoffe bestimmte Ablieferungstage in der Schule festgesetzt werden. Der „Altstofflehrer" der Schule wählt sich einige ältere Schüler oder Schülerinnen als Sammelhelfer. Durch Auszeichnungen und Preise und einen laufenden Wettbewerb der Klassen und Schüler muß ein immer neuer Ansporn für den Eifer beim Sammeln gegeben werden.
Seefahrt ist not! — ßin neuer Schülerwettbewerb.
Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral R a e d e r, und der Reichswalter des NS.-Lehrerbundes, Gauleiter W ä ch t l e r , haben die Jugend zur ^Beteiligung an einem neuen Wettbewerb aufgerufen „Seefahrt ist not!", den die Schülerzeitschriften „Hilf mit!" und „Deutsche Jugendburg" durchführen. Die Jungen und Mädel sollen versuchen, Wesen und Sinn deutscher Seegeltung, die Bedeutung einer starken Kriegsflotte und einer großen Handelsschiff ah rt sowie bie Aufgaben eines deutschen Seemannes zu erfassen um) in Wort, Modell und Bild darzustellen. Neben Gaupreisen werden für die besten Arbeiten wieder Reichspreise ausgesetzt, Fahrten durch Deutschland mit Eisenbahn, Schiff ober Auto, Fahrten unb Hebungen auf Kriegs*, Handelsschiffen und Segeljachten, Lehrgänge an Schiffsmodellbau- und Reichsseesportschulen, Lehr- und Lernmittel, Bücher, Bilder usw. Vom 1. April 1941 ab werden bie besten Arbeiten zu einer Leistungsschau zusammengefaßt und in einer Reichsausstellung gezeigt.
Hauptjchristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptfchrittleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Polttü und Bilder: Dr. sfr. W. Lange: für daS Feullleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provtiy, Wirlichati u. Sport: Ernst Blumschern.
Druck und Verlag: Brühlsche Universttalsdruckerei N. Lange K. G. Berlagsleiter: Dr..In«. Erich Hamann- Anzeigenleiter: Hans Beck. Derantwortstch für den Inhalt derAn'eiaen: Theodor Kümmel PI.Nr.e
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Die trauernden Hinterbliebenen,
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Stadttheater
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 16. Oktober, nachm.
3 Uhr, vom Sterbehaus, Wieseck, Eichgasse 13, aus statt.
ÄalVWevonZ«, 20 o. 6. erhallen Sie bei wiederholten Auf. nahmen einer Am eis»
Gestern abend % 10 Uhr entschlief sanft nach mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante
Gießen-Wieseck, Krofdorf, Rödgen, Watzenborn, den 14. Oktober 1940.
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Ziehunßsbeginn: 22. Oktober 1940
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Gießen, den 14. Oktober 1940.
Der Oberbürgermeister: Ritter.
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Bett.: Das Einhalten der Tauben wahrend der Saatzeit.
Bekanntmachung.
Auf Grund des § 2 der Verordnung des Reichs- ftatthalters in Hoffen — Landesregierung — zum Schutze der Felder und Gärten vom 9. 3.1939 (ab- gedruckt im Amtsverkündigungsblatt Nr.9 vom 30.3. 1939) wird die Sperrzeit für Tauben innerhalb des Stadtkreises Gießen auf die Zeit vom 15. Oktober bis 16. November 1940 festgesetzt.
Zuwiderhandlungen werden nach § 5 der Der-
Uspulun-Universal
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im Alter von 81 Jahren.
Bekanntmachung.
i Zufahkarten für Schwer- und Schwerstarbeiter sowie Zulagekarten für Lang- und Nachtarbeiter werden von Dienstag, den 15., bis Freitag, den 18. Oktober 1940, in der Zeit von 8 bis 12 und 14J4 bis 17)4 Uhr gegen Vorlage der vorgeschriebenen Bescheinigung im Liebigbau, Zimmer 5, ausgegeben.
Diese Termine sind genau einzuhalten, da bei verspäteter Abholung den Gefolgschaftsmitgliedern Nachteile entstehen. 46410
Gießen, den 12. Oktober 1940.
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.
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