Ausgabe 
14.6.1940
 
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[90. Jahrgang Nr. 139 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter i Heimat im Bild DieScholle \

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Gietzener Anzeiger

vrühlsche UnioersltSKdmckerel B. £<mge General-Anzeiger für Oberhessen * »ietzen^chulftratze 7-9

Deutschlands großer Sieg in Norwegen.

Der Schlußbericht des OKW. über die Operationen im Norden.

)er verständnisvollen Haltung des Königs und sei-

londeten am 9. April, und zwar sowohl durch schiffe als auch in Flugzeugen zum Teil an

Führung der |

schäften:

gesichert.

Die Verluste

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3 7

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14

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Zerstörer, Minenleger, Minensuchboote,

Geißler für den Einsatz und die Luftwaffe.

Ich spreche meinen Dank und meine Anerkennung aus all den Soldaten des Heeres, der Marine und der Luftwaffe, die durch ihre Tapferkeit und ihren Opfermut von dem Deutschen Reich eine große Gefahr abwenden halfen.

11 norwegische Kriegsschiffe vernichtet, 2 Küstenpanzerschiffe,

Be­den

Flugzeugträger,

Kreuzer,

Zerstörer,

Unlerseebootjäger,

Unterseeboote, zusammen rund 65000 Tonnen, ferner:

Transportschiff und

Tanker mit insgesamt 29100 BrL weiter wurden

ben englischen Seestreitkrästen in nächster Nähe vor- >beistoßend deutsche Truppen. Narvik, Drontheim, Bergen, Stavanger, Egersund, Kristiansand, Arendal unb Oslo wurden besetzt. In Narvik mußte der Wider- tand norwegischer Seestreitkräfte, in Drontheim, Kri­stiansand und vor allem in Oslo die Küstenvertei- bigung durch die Kriegsmarine, die Luftwaffe und gelandete Stoßtrupps des Heeres niedergekämpft »erben. Die Heldentaten, die dabei von deutschen Führern und ihren Einheiten, sowie von einzelnen Soldaten vollbracht wurden, bleiben einer späteren Berichterstattung vorbehalten. An ihrer Spitze wird :ür immer der heroische Kampf und Untergang des

h o r st für die Organisation und Leitung der ge­samten Landoperationen, dem Generaladmiral Saalwächler, dem Admiral Earls und dem Vizeadmiral Lütjens für die Vorbereitung und den Einsatz der Kriegsmarine, sowie dem Admiral Boehm für den Ausbau der Küstenverteidigung.

Dem Generaloberst Milch, dem Generalleutnant

Führerhauptquartier, 13. Juni. (DNB.) Hach dem siegreichen Abschluß der Kämpfe um Narvik gibt des Oberkommando der Wehrmacht iber den Verlauf der militärischen Opera- ,ionen in Dänemark und Norwegen lusammenfassend folgendes bekannt:

Die Pläne der Alliierten, auf dem Wege über r Skandinavien dem Krieg eine für sie günstige Wen­dung zu geben, waren dem OKW. seit langem be­gannt und zwangen dazu, einen blitzschnellen Hegenschlag vorzubereiten. Teile des Heeres mb ber Luftwaffe, fowie die gesamte Flotte wur- >en daher zur Vorbereitung einer einheitlichen Ak- ifon unter persönlicher Leitung des Führers

;usammengefaßt. Nach wiederholten flagranten k*-J------- xm--------"ch bri-

ner Regierung nach kürzeren Gefechten an der Nrenze reibungslos durchführen. In Norwegen

Auf Seetransport oder sonst vermißt 2375.

Die Kriegsmarine hat drei Kreuzer, zehn Zer» störer, ein Torpedoboot, sechs Unterseeboote und etwa 15 kleinere Kriegs- und Hilfsfahrzeuge ver­loren.

Die Luftwaffe büßte 90 Flugzeuge beim Ein­satz gegen den Feind und durch Notlandung in See ein.

27 Flugzeuge wurden durch Notlandung über Land und durch feindliche Einwirkung am Boden be­schädigt.

Schwerer Schlag für England.

Der Feldzug in Norwegen hat die englifcheBlockadefronlzerbrochen. Grohdeutschland ist im Besitz der strategisch wich­tigen Landungsstellen gegenüber Englands Ost­küste.

losen Soldaten, deren Heldentum der weit leider so otf verborgen bleibt.

Ich übermittele den Ausdruck der st o l z e n wunderung des deutschen Volkes Kämpfern von Narvik.

Sie alle, 'die dort im hohen Norden zusammen­standen, Soldaten der ostmärkischen Berge, Be­satzungen unserer Kriegsschiffe, Fallfchirmtruppen, Kampfflieger und Transporter-Piloten, werden in die Geschichte eingehen als beste Repräsen­tanten Höch st en deutschen Soldaten­tum e s.

Dem Generalleutnant Dietl spreche ich für das ehrenvolle Blatt, das er dem Buch der deutschen Geschichte eingefügt hat, den Dank des deutschen Volkes aus.

Führerhauptquartier, 13. Iuni 1940.

gez.: Adolf Hitler.

Führerhauptquartier, 14. Juni. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat an die in Norwegen zum Einsatz ge­kommenen Soldaten der drei Wehrmachtsteile fol­genden Tagesbefehl gerichtet:

Soldaten!

Der Feldzug in Norwegen ist beendet. Der bri­tische Versuch, sich dieses für Deutschland lebens­wichtigen Raumes zu bemächtigen, ist dank Euerem Todesmut, Euerer Opferbereitschaft und Euerer zähen Beharrlichkeit gescheitert.

Ich habe die höchsten Anforderungen an Luch stellen müßen. Ihr habt sie mehr als erfüllt.

Ich spreche meine Anerkennung und meinen Dank der Führung aus:

Dem General der Infanterie von Falken-

der feindlichen Flotten.

DiedeutfcheKriegsmarine fügte den britischen und französischen Flotten folgende v e r l u st e bei:

Tagesbefehl des Wrerö an die Norwegen-Gruppe

»Beste Repräsentanten höchsten deutschen Soldatentums.''

birgstruppen im Kampf mit norwegischen und eng­lischen Bataillonen und dem außerordentlich schwie­rigen Gelände den Weg bis nach Fauste und B o d ö , das, über 500 Kilometer von Drontheim entfernt, am 1. Juni erreicht wurde.

Das Ringen um Aarvik.

Damit war die nördlichste Basis gewonnen, von der aus über völlig wegeloses und hochalpines Gelände der bedrängten Gruppe Narvik auch zu Lande die notwendige Hilfe gebracht werden sollte. Diese war in­zwischen von einer fast fechsfachen Ueber- legenheit, von See aus, in den beiden Flanken und im Rücken, angegriffen worden. Engländer, französische Alpenjäger, polnische Gebirgsschühen und starke Teile der norwegi­schen 6. Division versuchten die schwachen deut­schen Kräfte einzukesseln und zu vernichten. So muhten die Küstenstellungen und am 28. Wai auch die Stadt Narvik aufgegeben werden, aber in den Bergen beiderseits des Rombakken- Fjords und an der Erzbahn konnte der Feind den Widerstand dieser stahlharten Truppen und den unbeugsamen Willen ihres vorbildlichen Führers nicht brechen. So hielten sie stand, einzig und allein durch die Luftwaffe unter- stützt, mit allem Notwendigen nur spärlich ver­sorgt und durch abgesehte Gebirgs- und Fall­schirmjäger ergänzt und verstärkt, immer wie­der durch Gegenangriffe sich Luft schaffend, bis die deutschen Kampfverbände von ihren weit nach Norden vorgetriebenen Flugplätzen aus die Verluste der feindlichen Kriegs- und Handels­schiffe bis ins Unerträgliche steigerten. Da erst gab der Feind auch dieses letzte Stück norwegi­schen Bodens auf. In seinen Rückmarsch stie­ßen am 8. Juni deutsche Seestreitkräfte und vernichteten den FlugzeugträgerGlorious" mit feinen beiden Begleitzerstörern und Trans- port- und Handelsschiffe mit einem Tonnen- gehalt von fast 30 000 Vruttoregistertonnen. Zu

Torpedoboote und

einige Unterfeeboote fowie viele kleinere Fahr-

Lerletzungen der Neutralität Norwegens durch lische Seestreitkrafte löste ein unmi11el

Ich sage diesen Dank besonders jenen namen-

- - - * Mi-

KreuzersBlücher" stehen.

Die Sicheruna der gewonnenen Siühvuntte.

Am 21. April waren die gewonnenen Stütz­punkte ausgebaut, gesichert und nach allen Sei­ten erweitert, der Raum um Oslo befriedet, die befestigte Zone Fredrikstad-Askim in deutscher Hand, Kongswinger»genommen und die Land­verbindung von Oslo über kristiansand nach Stavanger hergestellt. Weiler nördlich befand sich die Bahn von Drontheim bis zur schwedi­schen Grenze und ostwärts Narvik der größte Teil der Erzbahn in deutscher Gewalt. Nach­dem es den Engländern gelungen war, die zum Schuhe des Hafens von Narvik herangefahre­nen Küstenbatterien zu versenken, konnte der Einbruch überlegener britischer Seestreitkräfte in den Ofotenfjord nicht verhindert werden. Ihnen fielen un f ere Z e rst ö re r nach tapfe­rem Widerstand, nachdem sie erst ihre letzte Granate verschossen und dem Gegner schwere Verluste zugefügt hatten, zum Opfer. Die Be­satzungen reihten sich dann als willkommene Verstärkung in die kleine Schar unserer Ge­birgsjäger ein, die sich an der schneebedeck­ten felsigen Küste festkrallten und in den folgen­den Wochen dem schweren Feuer feindlicher Schiffsgefchühe und allen Landungsverfuchen trotzten.

Drontheim gelandeten deutschen Truppen bei Stoeren, 50 Kilometer südlich Drontheims, die Hand. Ä

Damit waren die britischen Operationsplane gescheitert. Fluchtartig zogen sich die Engländer auf Andalsnes zurück, um fich dort unter den verlustbringenden Angriffen der deutschen Luft­waffe, große Wengen an Waterial und Vor­räten im Stich laßend, wieder einzuschiffen. Am 2. Wai hißten unsere Truppen in Andals­nes die deutsche Flagge.

Luser Vormarsch nach Norden.

Don Drontheim aus hatte schon am 25. April eine deutsche Abteilung mit Unterstützung leichter Seestreitkräfte die Enge von S t e i n k j e r genom­men und dort dem von Namsos ausgehenden feind­lichen Vorstoß Halt geboten. Mit den inzwischen eingetroffenen Verstärkungen wurde der Vor­marsch nach Norden unverzüglich weiter fortgesetzt. Aber die in Namsos gelandeten britischen und französischen Kräfte nahmen den Kampf nicht mehr an. Unter schmählichen Umständen ließen ie d i e Norweger im Stich und schifften ich ein. Erst daraufhin streckten auch diese verbittert die Waffen. Am 6. Mai wurden Grong, Nam- o s und M o s j o e n von unseren Truppen ge­nommen. Don dort aus bahnten sich nunmehr Ge-

bar drohender Handstreich der englischen Flotte die Operationen am 9. April beim Mor­gengrauen aus. Sie begannen mit dem Einmarsch Iber die deutsch-dänische Grenze, sowie mit der Landung in zahlreichen Häfen und Flughäfen Dänemarks und Norwegens. Ihr Ziel war, diese beiden Länder dem Zugriff unserer Feinde als Basis für eine strategische Umfassung von Norden ber und für die wirtschaftliche Erdrosselung Deutsch- ands ein für allemal zu entziehen. Die Sicherung Dänemarks ließ sich noch am 9. April infolge

Lande wurden Narvik und Elvegards- moen wieder befehl und am 10. Juni die Kapitulationsverhandlungen zwi­schen dem deutschen Oberkommando in Nor­wegen und dem norwegischen Oberkommando unterzeichnet. Die gesamten, noch vorhandenen norwegischen Streitkräfte legten die Waffen nieder. Der Feldzug in Norwegen ist seitdem zu Ende.

Die Kriegsmarine löst unmöglich erscheinende Aufgaben

Sein besonderes Gepräge erhält der Feldzug als eine Wehrmachtsoperation, die in bisher unbekann­tem Ausmaße Teile des Heeres und der Luftwaffe mit der Kriegsmarine unter einheitlicher Führung zum taktischen Einsatz brachte.

Die Kriegsmarine hat eine bisher u n - möglich erscheinende Aufgabe gelöst. Sie hat unter verwegenem Einsatz von Schiffen und Besatzungen, weit entfernt von den eigenen Stützpunkten und fast unter den Augen der stark überlegenen britischen Flotte, eine Landungsoperation in den durch zahlreiche schwere Küstenbatterien geschützten Häfen teils erzwungen, teils überraschend durchgeführt. Sie hat in einer gewaltigen Transportleistung von rund 2,3 Mil­lionen Bruttoregistertonnen die Masse der deutschen Seestreitkräste und ihres Nachschubes in ununter­brochenem, dichten Seeverkehr nach Norwegen über­geführt. Das geschah trotz andauernder Flankenbe- drohung durch die weit überlegene britische Flotte und des Einsatzes zahlreicher feindlicher Untersee­boote. An dem Gelingen dieses Massentransportes waren gestützt auf die größeren Einheiten besonders unsere Torpedo-, Minensuch- und Mi­nenräumboote, Unterseebootjäger und Schnellboote, Geleitfahrzeuge und Vorpostenboote in Tag- und Nachtdienst und in engem Zusammenwirken mit Küst en fliegerverbänd en beteiligt. Der Erfolg ist um so höher zu bewerten, als die zum Teil der eng­lischen Küste gegenüberliegenden Zielhäfendem Gegner bekannt und die engen Gewässer des Kattegats und des Skagerraks passiert werden muß­ten. Handelsschiffsbesatzungen haben in wochen­langen Fahrten mit der gleichen freudigen Opfer­bereitschaft wie die Soldaten der Kriegsmarine ihre Pflicht erfüllt.

Bei D r o n t h e i m und Bergen beteiligten fich leichte Seestreitsträfte, an verschiedenen Stellen, be­sonders aber beiNaroik an Land gesetzte Marine­abteilungen in hervorragender Waffenbrüderschaft an den Operationen und Kämpfen des Heeres. Die Küste in ihrer weiten Ausdehnung wurde durch übernommene und neu zugefügte Batterien stark

zeuge fichergestellt.

Die Lustwaffe der ausschlaggebende Faktor.

Die Luftwaffe erwies sich in Norwegen als der ausschlaggebende Faktor für das Ge­lingen der Operation. Sie hat die Hauptlast des Kampfes gegen die unserer Kriegsmarine zahlen­mäßig weit überlegene feindliche Flotte getragen und sie allein vermochte bis zum 10. Juni der ver­einsamt ohne jede Land- und Seeverbindung kämp­fenden Gruppe Narvik Nachschub, Verstärkung und Entlastung zu bringen. Sie hat den für die zukünf­tige Entwicklung entscheidenden Beweis erbracht, daß keine noch so starke Flotte im nahen Wirkungs­bereich einer überlegenen feindlichen Luftwaffe auf die Dauer operieren kann. So ist es der deutschen Luftwaffe gelungen, die in ber Nähe der norwegi­schen Küste nach unserer Landung auf- und ab- tehenden feindlichen Seestreitkräfte zu vertreiben.

Den feindlichen Schisssbewegungen, sei es zur Landung bei Namsos oder Andalsnes, oder beim Abtransport von dort, fügte fie unge­heuere Vertu sie zu. Ihr stolzester Erfolg war dabei die Vernichtung eines eng­lischen Schlachtschiffes am 3.Wai im Seegebiet von Namsos. Die rasche Besitznahme von Oslo und Stavanger schon am 9. April war nur durch den Einsatz von Fallschirm­jägern und Luftlandetruppen möglich. Kampf­und Sturzkampfflieger erschütterten die Be­satzungen der feindlichen Küslenballerien im Oslofjord und in kristiansand und beschleunig­ten deren Uebergabe.

Wie immer griff die Luftwaffe auch in die Erd - kämpfe wirksam ein, so zwischen Oslo und Ber­gen und vor-allem zwischen Oslo und Drontheim, unterbrach die rückwärtigen Verbindungen und störte den Nachschub. Bevor die Landverbindung zwischen Oslo und Drontheim hergestellt war, hat sie viele tausend Mann an Verstärkungen nach Drontheim übergeführt. Sie hat mit ihren Jägern und Zer­störern vom ersten Tage anden Luftraum beherrscht und vor keinen noch so großen Schwierigkeiten bei der Neuanlage von Flugplätzen zurückgeschreckt.

Daß der heldenmütige Widerstand der Gruppe Narvik mit einem vollständigen Sieg endete, ist neben den großen Erfolgen auf dem westlichen Kriegsschauplatz dem Einsatz der Luftwaffe zu danken. Der Erfolg ihrer Kampfhandlungen spiegelt sich auch in den Verlusten des ©egners wider. Es wurden vernichtet:

87 feindliche Flugzeuge, ohne die auf den britischen Flugzeugträgern befindlichen, die am 25. Wai im Ofotenfjord und am 8. Juni im Nordmeer versenkt wurden,

28 Kriegs- und Hilfskriegsschiffe mit etwa

90 000 Tonnen,

71 Handelsschiffe mit etwa 280 000 Tonnen.

Außerdem wurden 80 Kriegs- und Hilfskriegs­schiffe sowie 39 Handelsschiffe durch Bomben­treffer beschädigt.

Die Divisionen des Heeres haben, abgesehen von den französischen und englischen Kräften, sechs norwegische Divisionen zerschlagen, gefangengenommen, zur Kapitulation 1 gezwungen oder über die schwedische Grenze ge- ' roorfen.

Die deutschen Verluste.

Die eigenen Verluste der Wehrmacht betragen an Offizieren, Unteroffizieren und Mann-

gefallen 1317

verwundet 1604.

Der Gegenschlag des Feindes.

Noch waren die Kämpfe mit Teilen verschiedener norwegischer Divisionen in den Hochgebirgstalern putschen Oslo und Bergen im Gange und die not­wendigen* deutschen Verstärkungen zum Angriff aus 5em Raum um Oslo in Richtung Drontheim erst m Anmarsch, als die Alliierten zum G eg e n- Schlag ausholten; unter stärkstem Einsatz von Seestreitkrästen und Handelsschiffen warfen ste m Andalsnes, Drontheim und Harstad Truppen an Land. Ihre Absicht war, den erlahmenden nor­me g i f ch e n Widerstand n e u 3 u b e I e b e n Droncheim durch konzentrischen Angriff von Nor­den und Süden her wieder zu nehmen, die schwache deutsche Kampfgruppe im Raum von Normt zu vernichten und wie aus vorgefundenen englischen Befehlen einwandfrei hervorgeht bei günstiger Gelegenheit gegen das sckwedische Erzgebiet von Moore vorzustoßen. Dieser Versuch fand überall rin klägliches Ende. , m _n.

Zunächst scheiterten unter schweren Verlusten alle Anstrengungen des Gegners, der d e utfchen Luftwaffe die Herrschaft über denormegt- chen Raum streitig zu machen, an der putschen Jagd- und Flakabwehr. Dann warfen sich> un13 e deutsche Regimenter von der Luftwaffe hervorragend unterstützt auf die

-md englischen Kräfte, die versuchten, die Verem gung der von Oslo nach Norden und von Dran - heim nach Süden angreifenden putschen Kampfs gruppen zu verhindern. Unter ^enzerstö- verhältnißen, alle Sprengungen wld Bruckenz.?ri lungen überwindend, wurde der Femd 1 Lirgstälem von Enge zu Enge geworfen, und schon um 30. April reichten sich die M Oslo und in