Ausgabe 
14.2.1940
 
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Strafkammer Gießen.

Der O. E. in Lich war beschuldigt, am 11. Oktober v. I. durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht zu haben. Der Angeklagte fuhr an jenem Tage, morgens gegen 6 Uhr, mit seinem Motorrad, mit dem er die zweite Fahrt machte, bei nebeligem Wetter auf der Straße SteinbachGießen in der Nähe der Verdun-Kaserne den vor ihm aus seinem Fahrrad radelnden Milchhändler R. aus Steinbach an, so daß dieser einen Schädelbruch erlitt, an des­sen Folgen er bald verstarb. Die Schuld des An­geklagten wurde durch das Gutachten des Sachver­ständigen festgestellt. Der Angeklagte hatte sich bei dieser Fahrt auch einer Uebertretung der Reichs­straßenverkehrsordnung schuldig gemacht, indem er einen anderen Radfahrer vorschriftswidrig über­holte.

Der Anklagevertreter beantragte wegen der fahr­lässigen Tötung eine Gefän-gnisstrase von vier Mo­naten und wegen der Uebertretung eine Geldstrafe von 50 RM. Der Verteidiger beantragte, den An­geklagten wegen der fahrlässigen Tötung freizu­sprechen. Hinsichtlich der Uebertretung stellte er die Entscheidung in das Ermessen des Gerichts.

Der Angeklagte wurde der fahrlässigen Tötung in Tateinheit mit einer Uebertretung der Reichsstraßen- Derkehrs-Ordnung schuldig erkannt und zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten und einer Geldstrafe von 50 RM., Hilfsweise zehn Tage Haft, verurteilt. Strafmildernd wurde berücksichtig, daß der Angeklagte sich des Getöteten sofort an­nahm, straferschwerend dagegen, daß er trotz seiner geringen Fahrkenntnisse erheblich fahrlässig han­delte. In der Urteilsbegründung wurde ausdrücklich festgestellt, der Angeklagte habe die Fahrtgeschwin­digkeit nicht so eingerichtet, daß er jederzeit in der Lage gewesen wäre, das Motorrad zum Stehen zu bringen, und daß er die erforderliche Sorgfalt, zu der er als Kraftfahrer besonders verpflichtet war, außer acht gelassen habe.

Der H. Sch., der W. Sch. und der L. Sch., alle in Lauterbach, waren angeklagt, am 4. Dezember v. I. in Lauterbach aus einem fremden Anwesen zwei Hasen im Werte von 14 RM. unter Aus­nutzung der Verdunkelung entwendet zu haben. Die Angeklagten waren geständig. Der Schaden ist er­setzt. Der H. Sch. gab an, er habe die beiden Mit­angeklagten verführt.

Der Anklagevertreter vertrat die Ansicht, daß die Verordnung gegen Volksschädlinge nicht zur An­wendung kommen könne und beantragte gegen H. Sch. als den Verführer eine Gefängnisstrafe von einem Jahr, gegen den W. Sch. eine Gefängnis­strafe von acht Monaten und gegen den L. Sch. eine Gefängnisstrafe von vier Monaten.

Die Angeklagten wurden des Diebstahls schuldig erkannt. Es wurden verurteilt: H. Sch. zu einem Jahr Gefängnis, der W. Sch. zu vier Mo­naten urid der L. Sch. zu zwei Monaten Gefängnis. Den Angeklagten wurde je ein Mo­nat Untersuchungshaft angerechnet.

Strafmildernd wurde der geringe Wert berück­sichtigt. Der Haftbefehl gegen den L. Sch. wurde aufgehoben und ihm für den Rest seiner Strafe eine dreijährige Bewährungsfrist bewilligt.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 14. Februar. Der Haupt­markt für Kälber und Schweine zeigte ausreichende Beschickung. Das gesamte Vieh wurde zu etwa folgenden Preisen zugeteilt: Kälber 30 bis 65 RM., Hännnel 35 bis 51, Schafe 25 bis 44, Schweine 49,5 bis 55,5 RM.

Aus her engeren Heimat.

Spar- und Oarlehnskaffe £oilar.

3 Lollar, 13. Februar. Am Sonntag fand imLöwen" die diesjährige ordentliche General­versammlung der Spar- und Darlehns- kasfe Lollar unter Leitung des Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Martin T a u b e r t, statt. Aus dem Geschäftsbericht des Vorstandes für das Jahr 1939 ergibt sich folgendes Bild: Trotz des Krieges ist eine erfreuliche Entwicklung und ein günstiges Ergebnis zu berichten. Der Mitglieder­stand ist gestiegen. Eine starke Steigerung erfuhr der Umsatz. Er betrug auf einer Hauptbuchseite 4 980 342,03 RM., mithin ist der Gesamtumsatz 9 960 684,06 RM. Aus diesen Zahlen ist ersichtlich, welche Arbeit von der Kasse zu leisten war. Wenn sich in den vergangenen Jahren die Entwicklung bei den Spareinlagen bereits erfreulich zeigte, so ist die diesmalige Erhöhung der Spareinlagen von 442 374,21 RM. auf 575 614,24 RM. besonders zu begrüßen. Hierzu ist zu bemerken, daß im Berichts­jahr 335 231,45 RM. neueingelegt wurden und 201991,42 RM. zur Rückzahlung gelangten. Im verflossenen Jahre ergaben sich 1516 RM. neue Spareinlagen bei der Schulsparkasse. Die beste Stütze dieser Einrichtung ist die Lehrerschaft. Der Stand der Darlehen hat sich gegenüber dem Vor­fahr nicht verändert. Die Hypotheken beliefen sich am Ende des Jahres auf 242 134,83 RM. Auf neue Hypotheken wurden 47 776,27 RM. ausgeliehen. Die Zurückzahlungssumme belief sich auf 16 385,96 RM, sodaß der Zugang gegenüber dem Vorjahr 31390,31 RM. beträgt. Am Bilanztage standen der Kasse 340 360,55 RM. zur Verfügung. Die Liquidität beträgt 48 v. H., sie ist als sehr gut und über das übliche Maß hinausgehend zu bezeichnen. Der Gewinn aus dem Geschäftsjahr 1939 beträgt 3783,39 RM., gegenüber 2258,93 RM. im Vor­jahre. Trotz der Senkung aller Sollzinsen um 0,25 v. H. wurde für 1939 ein höheres Gewinnergebnis erzielt. Aus dem Bericht ergibt sich, daß die Spar- und Dahrlehnskasse Lollar zu den besten Hoffnun­gen für die Zukunft berechtigt. Bei der statuten­gemäßen Wahl zum Vorstand wurde für den seit­herigen Rechner Heinrich Moos VI. Erich Espich und ersterer als Vorstandsmitglied ge­wählt. Der Aufsichtsratsvorsitzende T a u b e r t und Aufsichtsratsmitglied Wagenbach schienen nach dem Statut aus, sie wurden in ihren Aemtern er­neut bestätigt. Dann wurde die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.

3n feiner Werkstatt tödlich verunqlückt.

A Schotten, 13. Febr. Am heutigen Dienstag­nachmittag ereignete sich hier in der Werkstatt des Schlossermeisters E r n st S t a n g ein folgenschwerer Unglücksfall. Schlossermeister Stang war mit dem Schweißen eines Benzinbehälters be­schäftigt. Dabei entwickelten sich Gase, die zu einer Explosion führten, bei der der Behälter zer­rissen wurde. Stang wurde von herumfliegen­den Metallstücken so schwer am Hinterkopf getroffen, daß er tot zu Boden sank. Zwei Lehrlinge, die in der Nähe ihres tödlich verunglückten Meisters arbeiteten, kamen wie durch ein Wunder unverletzt davon. Durch den starken Luftdruck der Explosion wurden die Fensterscheiben der Werkstatt zertrüm­mert und auch sonst in dem Raume noch mancher­lei Schaden angerichtet. Der tödlich verunglückte Handwerksmeister war 37 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Kinder. Er war erst vor kurzem von

der Front zurückgekehrt, um hier seinen Handwerks­beruf wieder ausüben zu können.

Landkreis Gießen.

cv> Langsdorf, 13. Febr. Unser Gesang­vereinConcordia" veranstaltete am ver­gangenen Samstagabend im Saal des Deutschen Hauses einen Konzertabend, der eine wohl- gelungene Abwechslung im Leben des Dorfes bedeu­tete. Die Lieddarbietungen des Abends wurden von dem veranstaltenden Verein allein bestritten. Der Chor zeigte dabei, daß er unter der Leitung feines Dirigenten Häuser (Watzenborn-Steinberg) eine beachtenswerte Entwicklung zu verzeichnen hatte. Alle zu Gehör gebrachten Chöre waren musikalisch und sprachlich gut durchgearbeitet. Der Vereinsfüh­rer, Bürgermeister Kneipp, begrüßte die Freunde des deutschen Liedes mit herzlichen Worten. Er be­tonte, daß die Veranstaltung nicht etwa eine Note der Leichtfertigkeit in den Ernst der Kriegslage bringen wolle, aber die Pflege des deutschen Lied­gutes dürfe auch während des Daseinskampfes des deutschen Volkes nicht vernachlässigt werden. Der Abend brachte neben gesanglichen Darbietungen auch Instrumentalmusik in Solis und Terzetten von Vio­line, Cello und Klavier. Einige humorvolle Gedicht­vorträge in heimischer Mundart trugen ferner zur Unterhaltung bei.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteige­rungshalle Rhein-Main kosteten Ochsen 41 bis 45,5, Bullen 38,5 'bis 44,5, Kühe 17 bis 43,5, Färsen 39 bis 44,5, Kälber 30 bis 64, Schafe 37 bis 45 Rpf. je V- kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 und mehr kg) 1,09, bl (135 bis 149,5 kg) 1,09, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,09, c (100 bis 119,5 kg) 1,07, d (unter 100 kg) 1,01, ef (unter 80 kg) 0,97, gl (fette Specksauen) 1,09, i (Altschneider) 1,09, g2 (andere Sauen) 1,01, h (Eber) 1,01 RM. Markt­verkauf: alles zugeteilt, ausverkauft.

Rhein-Mainifche Börse.

Tendenz fest.

Frankfurt a. M., 13. Febr. Am Aktien­markt standen Verein. Stahlwerke im Vorder­grund mit 111 bis 111,75 (110,65), auch Rhein­stahl reger mit 139 (138,65), dagegen Klöckner nach eintägiger Pause 1,50 v. H. schwächer mit 123,25. Von Elektroaktien setzten Licht & Kraft ihre Auf­wärtsbewegung um 3,25 v. H. auf 169,25 fort, lebhaft gingen AEG- mit 131 bis 131,50 (130,50) aus dem Verkehr. Die Farben-Aktie stieg auf 176 (175,40) und Scheideanstalt auf 241 (240). Im übrigen kamen noch Auto- und Maschinenwerte bis 1 v. H. höher an.

Am festverzinslichen Markt schwächten sich Reichsaltbesitz um 0,40 o. H. ab auf 140,75. Jndustrie-Obligationen zeigten leichte Schwankun­gen, der Rentenmarkt lag wenig verändert.

In der zweiten Börfenstunde ließ das Geschäft zwar erheblich nach, die Haltung blieb aber fest. Fest lagen Demag mit 149,75 nach 147,75, auch Rheinmetall 130 nach 129, die übrigen Maschinen­werte lagen ruhig. Sonst notierten u. a.: AEG. 132 nach 131, Licht & Kraft 170 nach 169,25, Scheideanstalt 242 nach 241, Rheinstahl 139,50 nach 139, Daimler 132 nach 131,75 und Berger Tief­bau 143,75 bis 144 (141,90).

G.A.-Sport.

Wettbewerb der KdK.-Eportgruppen.

Auf Anordnung des Reichsorganisationsleiters der NSDAP, wird vom Sportamt der NS.-Ge- meinschaftKraft durch Freude" auch im Kriegs- fahr 1940 in allen Gauen der Wettbewerb der KdF.« Sportgruppen durchgeführt. Der Wettbewerb wird, wie aus der Ausschreibung des Sportamtes KdF. heroorgeht, in diesem Jahr für Männer und Frauen getrennt ausgetragen. Teilnahmeberechtigt find die Sportgruppen von Betriebssportgemeinschaften, der Arbeitsgemeinschaften von Kleinbetrieben und von offenen KdF.-Sportkursen. Jede Sportgruppe besteht aus mindestens 16 und höchstens 20 Männern oder Frauen.

Schi-Kriegsmeisterschaften in Ruhpolding.

Die deutschen Schi-Meisterschaften, die am Wo­chenende in Ruhpolding entschieden werden, sehen die gesamte deutsche Spitzenklasse am Start. Im Langlaus starten u. a. der Dorjahrsmeister Feld­webel Burk (München), die Tiroler Demetz, Baur und Wöß und der Schlesier Leupold, zum Sprunglauf haben Titelverteidiger Weltmeister Sepp Bradl (Salzburg), Sepp Weiler (Oberstdorf), Kraus (Johanngeorgenstadt) und Gregor Höll (Mallach) gemeldet, und die aussichtsreichsten An­wärter auf den Sieg in der nordischen Kombination sind Weltmeister Gustl Berauer, der auch den Titel verteidigt, und Heli Lantschner.

Fleischmann

als Europameister anerkannt.

Der Internationale Motorradsport-Verband hat jetzt endlich den deutschen Meisterfahrer Heiner Fleischmann (DKW.) als Europameister der 350er-Klaffe anerkannt, nachdem er ursprünglich diesen Titel dem Engländer Mellors zugesprochen hatte. Im Sekretariat des Weltverbandes hatte man einen Sieg Fleischmanns in Irland glattver­gessen".

Jahreshauptversammlung desTurn- und Sportvereins Rodheim a. d.B.

Der Turn- und Sportverein Rodheim a. d. B. hielt in der Gastwirtschaft Bechtold feine Jahreshaupt­versammlung ab. Vereinsführer Hofmann er­stattete vor den zahlreich anwesenden Mitgliedern einen umfassenden Jahresbericht. Von den Turnern wurden verschiedene auswärtige Veranstaltungen be­sucht und eine Anzahl Preise errungen. Auch die Fußballabteilung, die jetzt noch mit einer ersten und einer Jugendmannschaft spielt, hatte 1939 gute Er­gebnisse erzielt. Durch die Errichtung einer Umkleide- halle auf dem Sportplatz wurde einem schon lange gehegten Wunsche entsprochen. Da auch die Turn­geräte in dieser Halle untergebracht werden können, ist es möglich, die gesamten turnerischen und sport­lichen Uebungen auf dem Sportplatz auszuführen. Die Vereinskaffe wies, trotz einiger Sonderausgaben, einen erfreulichen Stand auf, da die Beiträge fast restlos eingegangen sind. Der Vereinsführer dankte allen Mitarbeitern für ihre aufopfernde Tätigkeit im verflossenen Jahre und ermahnte zu ganzem Ein­satz auch für die kommende Zeit.

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