Ausgabe 
13.8.1940
 
Einzelbild herunterladen

Nie Schandmale von Lompiegne verschwinden

Zwischen zwei Starts gegen England.

In den einsatzfreien Stunden erfahren die Maschinen eine sorgfältige Pflege sowohl durch das fliegende wie durch das Bodenpersonal. Hier werden die Bord­waffen gereinigt und instandgesetzt. (PK.-Jütte-Scherl-M.)

Schatten stellen: Schriftleiter Alfred Linder war am 15. Juni zusammen mit drei anderen Kameraden aus dem Lager von Saint Cyprien von Gendarmen abgeholt worden; wir nahmen an, daß die vier an Deutschland ausgeliefert werden sollten. In Wirk­lichkeit hatte die belgische Schattenregierung in Li­moges Anweisung gegeben, unsere vier Kameraden noch strenger als die anderen zu behan­deln. Sie wurden, je zwei und zwei, mit Hand­schellen aneinander gefesselt, über Bordeaux nach La Rochelle gebracht, von wo sie nach der berüchtigten Insel R6 transportiert wer­den sollten, wo sonst im allgemeinen nur die Schwer­verbrecher vor ihrer Ueberführuna nach der Sträf­lingskolonie Cayenne untergebracht werden. Dieser Transport kam nicht mehr zustande, da deutsche Flieger die Hafenanlagen von La Rochelle gerade vernichtet hatten. Linder und seine drei Kameraden wurden in den Straßen von einer rasenden Volks-

Seenotmaschine in britischem Feuer.

Bei der Rettung abgeschoffener Engländer von drei Spitfire angegriffen Von Kriegsberichter Hans Theodor Wagner.

An derkranzösischen Küste, 12. August. (DRB.) PK. 8 Uhr früh: Strahlendes Sommer­wetter, blauer Himmel über dem Kanal und drüben hebt sich ganz deutlich die weiße Steilküste der eng­lischen Insel ab. Man kann bei solch guter Sicht kaum glauben, daß es noch 34 Kilometer bis zur anderen Küste sind. Man erkennt die Häuser von Dover und Folkestone, sieht die schlan­ken Masten der Funktürme von Dover und verfolgt die Fahrt unserer Räumboote der Kriegsmarine, die das Meer nach Treibminen abkämmen. Die Be­fehle find längst den verschiedenen Jagdgeschwadern und Gruppen übermittelt. Die erstenStafieln jagen hinüber nach England.Freie Jagd" lautet der Befehl. Die Me's stürmen hinüber und packen den Feind, wo sie ihn treffen. Kampfgruppen sollen einen Geleitzug in der Themsemündung angreifen. Weitere Jagdgeschwader bilden hierfür den Jagd­schutz. In 3000 Meter Höhe rasen die Jäger in Richtung West. Zu gleicher Zeit brausen unsere Jäger kreuz und quer über Südengland, hin und zurück über den Kanal.

Erste Feindberührung: Sechs Spitfire wollen von unten unsere Jäger übersteigen und schon setzt eine wilde- Kurbelei ein. Sechs Spitfire stürzen hinab, schießen brennend in die Tiefe und gleichzeitig prasseln die schweren Brocken der deut­schen Kampfflugzeuge auf einen 8000-Tonner, auf ein englisches Torpedoboot und einen 2500-Tonner. 'Guraelnd schließt sich das Wasser dn Kanals über Schiffen und Flugzeugen.

Eine Stunde später: Wieder jagen unsere Ver­bände hinüber, frische Gruppen fegen über die eng­lischen Fliegerhorste und da da ist wieder der Feind. Die deutschen Jäger greifen an, unter ihnen liegt eine dichte Wolkendecke und sämtliche englischen Spitfires nehmen den Schwanz hoch, jagen mit vollaufenden Motoren in die Wolken. Richt eine einzige englische Staffel will sich stellen.

Ueber dem Kanal erscheint eine Bristol-Blenheim. Schon stürzt sich die erste Me 109 aus ihr Opfer. Einen Augenblick später ist die Blenheim mit schwar­zer Rauchwolke abwärts gestürzt, schlägt auf See auf. Zwei Minuten später rasselt auf dem Gefechts­stand der Fernschreiber. Eine Meldung fliegt auf den Tisch:12 Uhr: Eine deutsche Seenot­maschine umkreist die um 11.58 Uhr abgeschos­sene Blenheim." Es ist unmöglich, mit berfi Glas die Vorgänge weit draußen auf der See zu ver­folgen. Eine zweite Meldung berichtet:12.25 Uhr: Ein deutsches Rettungsboot hat die Stelle des 11.58 Uhr abgeschossenen englischen Fliegers er­reicht." Man sieht das deutsche Seenotflugzeug immer noch über der Absturzstelle kreisen, also müssen wohl Engländer in der Nähe herumschwimmen. Da tau­chen drei kleine Punkte auf, nähern sich schnell dem

menge bespuckt und blutig geschlagen und wären in einer Kaserne um ein Haar von der disziplinlosen Soldateska erschossen worden, wenn nicht im letzten Augenblick ein etwas vernünftigerer Offizier ihnen noch Rettung gebracht hätte. ' Sie kamen dann schließlich mit dem Waffenstillstand frei, nachdem sie mehrere Tage in strenger Einzelhaft verbracht hatten.

Von den Angehörigen eines anderen Transport­zuges habe ich außerdem glaubwürdige Mitteilungen über die schamlose Art erhalten, wie sich die Be­wachungsmannschaften an der Not der deutschen Internierten bereicherten. Sie verkauften schmutziges Regenwasser aus den Tüm­peln zwischen den Schienen zum Preise von 100 belgischen Franken je Flasche. In einem Falle wur­den sogar 500 belgische Franken für eine Flasche gewöhnlichen Weins und eine Flasche Wasser be­zahlt. Die Begleitmannschaft des betreffenden Zuges soll auf diese Weise 60 000 Franken für sichge­macht" haben. Das sind die Bannerträger der Kul­tur und Zivilisation, welche dieMenschenrechte" und die Humanität" nach Deutschland bringen wollten.

deutschen Flugzeug. Die Seenotmaschine macht kehrt und zieht sich schnell zurück. Und da erscheinen deut­sche Jäger eine Spitfire stürzt brennend ab, eine zweite folgt hinterher, und dann fällt auch Num­mer drei mit schwarzer Rauchfahne in den Kanal. Noch ahnt man nicht die Zusammenhänge: Sollten etwa diese Lumpen wieder unser Seenotflugzeug angegriffen haben? Ein paar Stunden später steht man auf einem 'Feldflugplatz und vernimmt von »em Flugzeugführer folgende unglaubliche Geschichte:

Die deutsche Seenotmaschine, eine wie üblich weiß angemalte, mit dem Genfer Roten Kreuz ver­sehene und unbewaffnete Maschine, bemerkt wäh­rend der Luftschlacht, wie ein Flugzeug ins Meer stürzt. Sie hält augenblicklich auf die Unglücksstätte zu und erkennt die englische Kokarde an den im Wasser schwimmenden Flugzeugtrümmern. ,^Ich sah drei Flieger mit den Wellen kämpfen", so er­zählt der deutsche Flugzeugführer,und wußte, daß es Engländer waren. Um den in Seenot befind­lichen Fliegern zu helfen, ließ ich aus einer Höhe von etwa 30 Meter ein Schlauchboot a b - werfen. Das Boot trieb langsam auf die Flieger zu, anscheinend aber hatten sie nicht mehr die Kraft, das Boot zu erreichen. Einer von den englischen Fliegern blutete stark am Kopf. Sie hatten wahr­scheinlich schwere Brandverletzungen erlitten. Ich flog darauf auf ein deutsches Marineboot zu und dirigierte es an die Unglücksstelle, die ich dort umkreiste. Als das deutsche Motorboot auf 300 Meter heran war, erschienen plötzlich mehrere Spitfire-Maschinen. Eine Spitfire jagte auf meine Maschine zu und eröffnete augen­blicklich aus allen Rohren das Feuer. Ich machte sofort kehrt und flog in Richtung deutsche Küste. Mein Bordmechaniker war schwer verwundet worden, meine Maschine erhielt etwa 30 Treffer. Wiederum haben also diese Lumpen ein deutsches Seenotflugzeug, das unter dem Schutz des Roten Kreuzes steht, angegriffen und beschossen.

Eine Viertelstunde später stehen wir am Kranken- bett des schwerverletzten deutschen Bordmechanikers. Professor Bier" steht auf einem Schild am Ein­gang in die Abteilung. Totenblaß liegt der deutsche Flieger in seinem Bett. Mehrere Maschinengewehr­geschosse haben das linke Knie völlig zerschmettert. Wahrscheinlich wird man das Bein amputieren müs­sen. Ein Krüppel, weil ein deutsches Seenotflugzeug englische Flieger retten wollte und auch gerettet hat.

Ein paar Schritte weiter, und man steht vor den beiden geretteten Engländern, die zwar Brandverletzungen am Kopf erlitten haben, aber sicher bald wieder genesen werden.

Dies ist der deutsche Flugzeugführer, der Ihnen das Schlauchboot zugeworfen hat und dessen Ka­merad von Ihren Spitfires schwer verwundet

Nach der Unterzeichnung des deutsch-französischen Waffenstillstandsvertrages ordnete der Führer die Beseitigung aller Denkmäler an, die im Walde von Compiegne an den Schandvertrag von Versailles erinnern. Dieser Befehl wurde in diesen Tagen, wie unser Bild zeigt, ausgeführt. Nur das Denkmal Mar­schall Fochs bleibt stehen. (PK.-Kattermann-Presse-Bild-Zentrale-M.)

estliche Humanität am Pranger.

Erschütternde Erlebnisse in südfranzösischen Gefangenenlagern.

Von unserem E. I.-Korrespondenien.

in.

Unter den gleichen brutalen Vorsichtsmaßnahmen, die unsere bisherigen Eisenbahntransporte ausge­zeichnet hatten, wurden wir in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni nach dem im Jahre 1938 für die aus Spanien geflüchteten Milizen errichteten großen Barackenlager von Saint Cyprien bei Per­pignan gebracht. Der an sich monotone Aufenthalt in diesem Lager ist mehrfach beschrieben worden. Allmählich konnten wir uns von den zahlreichen auch dort befindlichen Juden absondern. Die Wachtposten patrouillierten in Saint Cyprien jen­seits der Stacheldrähte, so daß keine Gelegenheit ju körperlichen Mißhandlungen gegeben war. Trotz- oem liehen es sich die überwachenden Gendarmen nicht entgehen, bei verschiedenen Anlässen die bar­barische Strafe des einstündigen Kniens in der Sonne mit auf dem Rücken gefalteten Hän­den zu verhängen. Einmal wurde diese Strafe gegen etwa zehn Barackenführer ausgesprochen, weil ihre Leute angeblich nicht, rasch genug zu einem Appell angetreten waren.

T>ie sanitären Verhältnisse in Saint Cyprien waren womöglich noch schlimmer als in den bis­herigen Lagern, es ist völlig unbegreiflich, wie die französische Regierung hie Fortdauer solcher Zu­stände in einem für die Dauer berechneten Inter­nierungslager dulden konnte. Die auf dem feinen, häufig vom Mistral hoch aufgewirbelten Sand­boden notdürftig mit dünnen Brettern errichteten windschiefen Baracken mit ihren Wellblechdächern teilten so ziemlich den Gipfel dessen dar, was man ich an Primitivität denken kann. Man schlief in )en Baracken auf einer dünnen Schicht Wochen hindurch nicht ausgewechselten Strohs, das für das Ungeziefer eine willkommene Brutstätte war. Das aus einer Reihe von Brunnen kommende Grund­wasser war für Trinkzwecke völlig ungenießbar, da es verschmutzt war. Für Tausende von Menschen gab es eine einzige Wasserleitung, die schales, not­dürftig filtriertes Grundwasser lieferte, aber auch dieses Wasser führte soviel Bittersalz aus dem Meer mit sich, daß sein Genuß zu schweren Verdauungs­störungen und zu oft wochenlang andauernder Ruhr mit hohem Fieber führte. Medikamente wurden von den französischen Aerzten, die sich persönlich um die Kranken überhaupt nicht bekümmerten, so gut wie gar nicht zur Verfügung gestellt. Es herrschte hier genau das gleiche Prinzip, das uns schon bis­her begleitet hatte und das uns schon während des Transports mehrfach, sogar von Schwestern, ins Gesicht geschleudert worden war:Crevez, crevez, toujours! (Ihr könnt ja ruhig krepie­ren!")

Daß es dazu nicht gekommen ist, das haben wir einzig und allein dem herrlichen schnellen Sieg unse­rer deutschen Armee zu verdanken. Denn man hätte uns am liebsten in der Versenkung verschwinden lassen; Beweis dafür mag auch die Tatsache sein, daß man uns trotz aller Bitten zwei Monate hin­durch keine Möglichkeit gegeben hatte, mit unseren Angehörigen auf dem Wege über das Rote Kreuz in Verbindung zu treten. Menschen- und Völkerrecht wurden gleichermaßen mit Füßen getreten. Es be­stehen sichere Anzeichen dafür, daß man mindestens mehrere Tage lang daran dachte, uns weiter nach Nordafrika zu verschleppen, dann aber kam die Wendung mit dem endgültigen französischen Zu­sammenbruch und dem Abschluß des Waffenstill­standes. Wir wurden zwar damit noch nicht sofort frei, doch milderte sich der Druck der Bewachung etwas. Wir erhielten wenigstens ein paar Zigaretten und etwas Wein. Am 3. Juli endlich wurden wir ab= transportiert; etwa 100 flämische und rexistische Führer aus Belgien, die der Pierlot-Regierung be­sonders verdächtig erschienen und mit uns nach Frankreich verschleppt worden waren, folgten uns einige Tage später. Unser Transport traf am 10. Juli in Brüssel ein; ich selbst war auf den Tod erkrankt und mußte mich mit 41 Grad Fieber in ärztliche Pflege begeben.

Bei allen diesen Dingen handelt es sich um Vor­gänge, die i ch persönlich erlebt habe. Bekannt­geworden sind mir außerdem eine Reihe von Epi­soden, die meine eigenen Erlebnisse noch in den

H

1 W

Reichtum und Sieg.

Reichswirtschaftsminister F u n k hat in seiner Rede zur Eröffnung der Königsberger Ostmesse vom Kräftewachstum gesprochen, das Deutschland erfährt, und vom Kräfteoerfall, den England zu beklagen hat. Er hat damit eine Frage angeschnitten, die in der Erörterung der Siegesaussichten eine große Rolle gespielt hat: Bietet derReichtum" Englands eine wirkliche Siegeschance, und istArmut" unter allen Umständen der Vater der Niederlage?

Der Minister hat im einzelnen dargelegt, wie Eng­lands materieller Vorsprung dahinschwindet. Er hat erklärt, daß England seine steigende Einfuhr nur be­zahlen könne, in dem es sein in Generationen zu- sammengescharrtes Vermögen einsetzt. Es ist eine alte Erfahrungstatsache, daß Werte dahin­schwinden, wenn man gezwungen ist, sie überstürzt zu veräußern. Der scharfe Rückgang, den zahlreiche Wertpapiere beispielsweise kanadische und austra­lische Anleihen an der Neuyorker Börse erlitten haben, ist ein schlagender Beweis dafür, daß das englische Massenangebot von Wertpapieren die Ver­mögenstitel des Plutokratenoolkes entwertet. Der Minister hat an einer anderen Stelle feiner Rede von dem großen Fehler gesprochen, den die Londoner Politiker machten, als sie sich entschlossen, für die Verbrauchseinschränkung den zwar bequemeren, aber gefährlicheren Weg zu wählen, nämlich es dem Volke selbst zu überlassen, sich den Anteil am Sozialprodukt zu verschaffen. Anders ausgedrückt: Während Deutschland die Verteilung der Qualitätsnahrungs­mittel staatlich regelte, gleiche Zuteilung vornahm und die Preise am Steigen verhinderte, hat England die Preise freigegeben und damit die Versorgung ausschließlich zu einer Frage des größeren Geld­beutels gemacht. Die Reichen in England können sich an den gewohnten Lebensgenüssen weiterhin alles leisten, und die Armen müssen darben.

Der Krieg hat zweifellos gezeigt, daß eine hoch- roerti ge. materielle 9t ü ft u n g für dem Sieg unentbehrlich ist. Aber er hat auch gezeigt, bafj zur Schaffung einer solchen Rüstung nicht nur Geld erforderlich ist. Vielmehr ist der Be- hauptungs- und Siegeswille des ganzen Volkes, er­wachsen auf der Erkenntnis der Lage und 'auf dem unverbrüchlichen Zusammengehörigkeitsgefühl, ebenso unerläßlich. Unsere Gegner haben behauptet und vielleicht sogar selber geglaubt, der Nationalsozia­lismus verwandele die Menschen in willenlose Werk­zeuge der Partei- und Staatsführung und werde in Der Stunde der Not und der Gefahr ein Ausein­anderlaufen der durch Druck zusammengehaltenen Menschen erleben. Sie haben sich auch hierin kata­strophal geirrt. Man muß doch wohl denReich­tum" eines Volkes weiter fassen, wenn man seine Bedeutung für den Sieg richtig werten will. In lichten Augenblicken gestehen unsere Gegner ein, daß Deutschland ihnen nicht nur in der Bewaff­nung, Ausrüstung und Führung überlegen ist, son­dern auch in der körperlichen und gesinnungsmäßi- gen Erziehung der Jugend. Der Führer hat in sei­ner großen Reichstagsrede vom Juli feinen Dank nicht nur denen abgestattet, die dem deutschen Volk mit der Waffe ober dem Werkzeug in der Hand ge­dient haben. Er hat auch biejenigen eingeschlossen, die der beutschen Jugend Den nationalen Idealismus

wurde", übersetze ich. Der eine Flieger blickt auf, streckt dem deutschen Flugzeugführer seine Hand ent­gegen:You were very kind and J thank you very muck" (Sie waren sehr gütig, und ich danke Ihnen sehr). Man möchte wissen, wie es möglich ist, daß immer noch deutsche Seenotmaschinen von Spitfire- Maschinen beschossen werden. Der Engländer sagt: Ihre Sanitäts-Maschinen sind sämtlich mit Waffen ausgerüstet und deswegen werden Ihre Sanitäts­maschinen angegriffen."Haben Sie jemals selbst eine deutsche Seenotmaschine mit Waffen gesehen? Das ist eine Lüge Ihres Propagandaministeriums." Nein, man hat es nur erzählt. Ich bin Reserve­leutnant und weiß-, daß wir es mit anständigen Gegnern zu tun haben", antwortet der Engländer. Er ist sehr erstaunt, zu hören, daß unsere Seenot­maschinen bereits eine ganze Anzahl englischer Flie­ger gerettet haben.Sie haben großes Glück ge­habt, daß Sie über dem Kanal abgeschossen wurden und nicht, wie die gestrige Blenheim, die aus 200 Meter Höhe hier in der Nähe sich in die Erde ge­bohrt hat." Der Engländer stöhnt leise auf.Ja, Peter, dieser verdammte Krieg." Peter, der andere gerettete und gefangene Engländer, antwortet nicht. Er hat sein Gesicht zur Wand gedreht; dann hört man nach einer langen Weile ein halbunterdrücktes Nießen.

Das Ehrenzeichen für denPionier der Arbeit-.

Anläßlich seines 70. Geburtstages wurde dem Chef der Krupp-Werke, Dr. KruppoonBohlenund Halbach, durch den Führer die ehrende Auszeich­nungPionier der Arbeit" durch Urkunde und Ehrenzeichen verliehen. Unser Bild zeigt das Ehren­zeichenPionier der Arbeit" in Gold.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Alleinhersteller:R]os.Möbs Seifenfabriken, Giessen

zieht über Nacht den Schm ulz am der Wäsche

Qu/ geulctsc/i&t.

Bleich-Soda

SthnmrriDtiß

/ \