Ausgabe 
13.6.1940
 
Einzelbild herunterladen

Die ersten Kriegshandlungen -er Italiener

denen seines großen Verbündeten Deutschland. gesetzten Malteser rings um das Arsenal, die Italiener und Eingeborene! Schließt die Reihen > M u n i t t o n s d e p o t s und sonstige militärische

Votture-Restaurant Nr. 2419 O

Oie Schande von Eompiögne.

Italienischer Wehrmachtsbericht.

Malta mit Bomben belegt.

Rom, 12. Juni. (DRV.) Der erste italie­nische wehrmachtsbericht vom Mittwoch, 12. Juni, hat folgenden Wortlaut:

Vas Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt:

Die vorgesehene Aufstellung der Land-, See- und Luftstreitkräfte war am 10. Juni Mitternacht be­fehlsgemäß abgeschlossen.,

Von Jagdstaffeln begleitete vombeneinhet- len der Luftwaffe haben gestern im frühen Mor­gengrauen und bei Sonnenuntergang die militäri­schen Anlagen von Malta heftig und mit sicht­lichem Erfolg mit Bomben belegt und sind i sodann unversehrt zu ihren Stützpunkten zurück- gekehrt.

Gleichzeitig stießen andere Einheiten zur Er­kundung in das Gebiet und gegen die Häfen Rordafrikas vor.

Mit den panzern nach Ronen

Verblüffte Franzosen und Engländer.

Französischer Truppentransporter flieht vor italienischem ll-Boot.

M a d r i d , 12.Juni. (DRV.) Im Hafen von A l i - cante suchte der französische Truppen­transporterGeneral Lasarrier e", der von einem italienischen U-Boot verfolgt wurde, Hchutz. Der Transporter war mit 7 00 Se - negalneaern von Oran nach Marseille unter­wegs. Schiff und Truppen wurden interniert.

An die Völler

des römischen Imperiums.

Zahlreiche Treuetundgebungen in Aethiopien.

Rom, 13. Juni. (DRB. Funkspruch.)Stefani" meldet aus Addis Abeba: Der D i z e k ö n i g hat an die Völker des Imperiums folgenden Auf-

Ein Irrtum des amerikanischen Außenamtes.

Berlin, 12. Juni. (DRBI Ein im Atlantik operierendes deutsches U-Boot begegnete am 11.6. im Morgengrauen einem mit nördlichem Kurs fahrenden Dampfer. Der deutsche U-Bootkomman- dant hielt den Dampfer für einen von ihm sckon vorher nach den Regeln des Prisenrechts angeyal- tenen und mit Kursweisung versehenen griechischen Dampfer, der dieser Weisung offenbar nicht gefolgt war und zu entkommen suchte. Er forderte den Dampfer auf, zu stoppen. Es fand dann ein Aus­tausch von Blinksignalen statt, in dessen Verlauf der U-Bootskommandant erfuhr, daß es sich nicht

Und als die Deutschen die Verhandlungen mit der Frage eröffneten, ob Foch Vorschläge zu machen habe, fuhr die Antwort des Generals wie ein Faustscylag auf sie nieder:Ich habe keine Dor- K! hier sind die Bedingungen!" Unwür- id entehrend war die Behandlung der deut­schen Offiziere, die die Waffenstillstandsabordnung begleiteten unwürdig und entehrend auch für Frankreich, das sich selbst erniedrigte, indem es einen Gegner schmachvoll behandelte, der sich bis zur letzten, verzweifelten Stunde gegen seine Nie­derlage tapfer gewehrt batte. Die Erinnerung an diese Ereignisse haben Die Franzosen in treuem Herzen gehegt. Die Stelle, an der die Salonwagen des Marschalls standen, ist durch zwei in die Erde gelassene Steinplatten bezeichnet, und der Platz heißt seitdem Carrefour de lArmistice, Kreuzweg des Waffenstillstands.

Jtt Paris...

Man kann auch den historischen Waaen noch sehen, in dem das verhängnisvolle Schriftstück da­mals unterschrieben wurde. Er steht an bedeu­tungsvoller Stätte, ganz in der Nähe des Jnvali- dendoms, unter dessen Kuppel die Gebeine Napo-

ru f erlassen:

Völker des Imperiums! Der Duce hat in seiner Rede in Rom angekündigt, daß Italien England und Frankreich den Krieg erklärt hat. Italien tritt auf den Kriegsschauplatz mit allen seinen Kräften zum Triumph der Gerechtigkeit und der Freiheit und vereinigt seine immer siegreichen Waffen mit

Ein Bild zum Bombardement der militärischen Anlagen von Malta Di der englischen Flott«, im Hintergrund links das auf Reparationskonto Schwimmdock der Welt.

Rom, 18. Juni. (Europapreß.) Zu der am Mitt­woch bekanntgewordenen Ungeheuerlichkeit der Er­richtung Der Sammellager für die gefangen- gesetzten IMunil

um das glorreiche Banner und seid mit. hem Geist Der Opferbereitschaft, Der Treue und der Hingabe unerschütterlich fest in Dem Entschluß, zu kämp« f en undzu siege n."

Dem Vertreter Des Dizekönigs sind von feiten der Nobabeln und Stammesführer zahlreiche Treue- kundgebungen zugegangen.

Tagesbefehl

an die italienische Infanterie.

ftom, 12.Juni. (DNV.) Der italienisch- Kronprinz hat in feiner Eigenschaft als In« spekteur Der Infanterie folgenden Tagesbefehl an die italienische Infanterie erfassen:

Infanteristen Italiens! Die feierliche Stund« hat geschlagen. Mit unerschütterlichem Glauben und Der heldenhaften Vision früherer Triumphe mar­schiert ihr der neuen unausbleiblichen, siegrei­chen Zukunft des imperialen Italiens entgegen. Das Vaterland erwartet von eurer Kühn« beit und Zähigkeit noch glänzendere Siege. Es lebe Italien, Der König und Kaiser und Der Duce.

»Barbar Nr. 1/

Feind. Das Bewußtsein, hier um folgenschwerste Entscheidungen zu ringen, bestimmt den Charakter dieser erbitterten Kämpfe, aber wir find gewiß, Die überlegene deutsche Führung, die Die feindlichen Operationsvläne zerschlägt und Dem Gegner keine Handlungsfreiheit läßt, und die Tapferkeit, mit der sich Die deutschen Truppen aller Waffen in brillan­tem Zusammenwirken schlagen, werden, wie auf den Schlachtfeldern Flanderns, auch diesmal Den vollen Sieg an Deutschlands Fahnen heften.

Dr. Fr. W. Lange.

lachten uns zu, als sie an unserem Filmapvarat vorbeizogen. Auch die Gesichter Der auf Kraft­rädern und Beiwagen mitfahrenden Schützen waren munter. .

Immer noch rührte vom Feind sich nichts, kein Flieger am Himmel. War es eine Falle?

Lo s auf Rouen! Die hochgelegene Dorstadt ist schon durchmessen. Der Blick auf Die Stadt tut sich auf, und auch die Windungen Der Seine bilSen einen überwältigenDen Anblick. Gewaltige Rauch­schwaden treiben zum strahlend blauen Himmel und verfinstern ihn. Das Gaswerk ist angesteckt, sonst aber ist Die Stadt unversehrt mit ihrer herr­lichen Kathedrale. Nach Nordwesten zieht über Die Seine und weit Darüber hinaus Der Flüchtlings­strom in dreifachen Kolonnen.

Die Panzer rattern Die Straße hinab. Es gibt doch Widerstand. Vak prasselt ihnen entgegen und schwere MGs, heftig und kurz. Es macht ihnen nichts. Schon kriechen sie an der Kathedrale vorbei, um von Dem großen Zentrum Der Stadt nach allen Seiten auszuschwärmen, von den mutigen Schützen begleitet, um vor allen Dingen die Brücke zu be­setzen.

Da, kurz hintereinander aroel gewaltige Explo­sionen. Zwei Brücken sind aufgerissen. Diele hundert Meter hohe Rauchfahnen treiben jäh nach oben. Mit den Apparaten Der Division werden im Augenblick die Pioniere herbeigeholt. Die graue E i s e n b a h n b r ü ck e st e h t. Das ist im Augen­blick das Wichtigste. *

Feindliche Bomber sind im Anflug. Wir sind auf sie vorbereitet, auf diese Zerstörer der Städte Bel­giens und Frankreichs. Flüchtlinge fluten nun auch durch unjere Kolonnen nach Osten. Sie haben die Hände erhoben und baten für ihre Stadt, die nun unser ist. Otto Nebelthau.

England erwägt Evakuierung nach Uebersee.

Stockholm, 13. Juni. (Europapreß.) Der par­lamentarische Unterstaatssekretär im Dominienmini- jterlum, Shakespeare, äußerte sich am Diens­tagnachmittag im Unterhaus über Die Frage der Evakuierung von Frauen unD Kin­dern aus England in die überseeischen Ko­lonial- und Dorniniengebiete. Er gab zu, daß die Regierung diesen Plan ernsthaft in Erwägung ziehe. Ein Unterausschuß sei gegründet worden. Man habe diesen Unterausschuß beauftragt, seine Arbeiten so­fort einzuleiten und in möglichst kurzer Zeit einen umfassenden Bericht vorzulegen.

Rach zwei Jahrzehnten wird der Siegerwahnfinn von Lompiegne gerächt.

Eine Aufnahme vom 11. November 1918 im Wald von Compiegne, wo Frankreich in seinem Sieger­übermut dem deutschen Volk die schmählichsten Was. fenstillstandsbedingungen auferlegte, die Die Welt- geschichte bisher erlebt hat. Man sieht hier ganz rechts Marschall F o ch vor seinem Salonwagen. Der Zweit» von links ist Der heutige Generalstabschef Weygand, Dessen Armeen heute von Den sieg­reichen Deutschen Truppen zerschlagen werden. Es ist eine Stunde Der Vergeltung geworden, wie sie Weygand in jenen Novembertagen wohl niemals für möglich gehalten hätte. (Scherl-Bilderdienst-M.) Waffenstillstandswagen von 1918. In einem merk­würdig gemischten und ziemlich unansehnlich ge­wordenen Chaos von Weltkriegs-Erinnerungsstücken und Waffen steht er Da. Da befinDet sich etwa eine einzelne deutsche Feldkanone neben einem Skoda- Mörser, da liegen die Aluminiumreste eines deut, scheu Flugzeuges und daneben ist einer der Wa-> gen ein kleiner, feldgrau gestrichenes Autotaxi ausgestellt, auf Denen im Herbst 1914 französische Soldaten aus Paris in Die Marne-Schlacht gefah­ren wurDen, zu jenem«Wunder Der Marne", das heute von den Franzosen wieder heraufbeschworen wird ... und dort steht auch der Waffenstillstands- wagen. Kein glorioses oder imponierendes Stück, sondern ein gewöhnlicher Speisewagen Der Inter­nationalen Schlaswagengesellschaft, umkleidet mit dunkelrotem Holz, auf Dem in Messingbuchstaben die WorteVoiture - Restaurant unDDinning Car stehen; er trägt die Nummee 2419 D. Er ist vollkommen ausgeräumt, nur Die Klapptische an Den Fenstern finD Da, unD Den Beleuchtungskörpern hat man Die grünfeibenen Lampenschirmen gelas­sen Das ist alles.

Aber man fühlt Den Geist, Der Diese Andenken hier zusammengestapelt hat, den ruhmsüchtigen, rach- füchtigen Geist einer Nation, Die es enDllch ver­mochte, einem Voske, Das vier Jahre einer Welt gegenüberstand, Den Schmachfrieden von Versailles zu Diktieren.

Versunkene Glorie von vorgestern! Was bedeuten heute die Steinplatten von Com- piögne!? Der Sturmschritt unserer Soldaten geht über sie fort. Was soll noch der Salonwagen von 1918? Er ist das Symbol einer vergangenen Epoche. Der Führer des Großdeutschen Reiches ist dabei, Der künftigen Entwicklung das Gesetz vorzu« fchrelben.

um Den vermeintlichen griechischen Dampfer, sondern

um den USA.-Dampfer ,,$3 a f 6 i n ß *0 n I (gtenje der Cyrenalka wurde ein

handelte. Das U-Boot ließ daraufhin nach dem üb- . enallicken Cuffroafle

lichen Grußaustausch Den Dampfer frei passieren. Einflugversuch der e n g lisch en L u f w a f^e hierzu roirD vom amerikanischen Außenamt in abgeschlagen. Zwei feindliche Flugzeuge wur-

Washington bekanntgegeben, daß der von dem ame-1 den abgeschosfen. rikanischen Dampfer zur Zeit Der Begegnung mit Dem U-Boot verfolgte Kurs nach Irland den Re­gierungen Der kriegführenden Lander vorher notifi­ziert worden sei. $)as amerikanische Außenamt be­findet sich hierin, was Deutschland angeht, im Irr­tum. Der deutschen Regierung war von Der ame­rikanischen Botschaft in Berlin nur die Fahrt des Dampfers nach Bordeaux, Lissabon und zu­rück notifiziert worden. Daß der Dampfer nach Ir­land fahren würde, ist der deutschen Regierung erst am 11.6. nachmittags, also nach Der Be­gegnung, notifiziert worden.

den Tagen des Wiener Kongresses, seit Dem Bürger- könig Louis Philipp und Napoleon III. und erst recht seit der Dritten Republik der heiß umworbene Nachbar geworden, dessen Freundschaft man suchte und in dessen Abhängigkeit man immer mehr geriet

.... 12.«m«u...* heute eine Stadt van 123 000 Einwohnern und sich -'nem Gesechtsstand der Panzer im Morgen-

mit dem schon oft genannten Le Havre zusammen, grauen de, S.Juni -IN Zug non 160 franz«.

das in der Luftlinie rund 50 Kilometer flußabwärts n sch - "Soldaten in dem Dlaub«! es I-i ihr am Meere liegt, der wichtigste Umfchlagplatz für Gesechtsstand, wie er es auch tatsächlich n och vor

den Verkehr zwischen dem Pariser Becken und der e i n e r o d e r z w e i S t u n d e n gewesen war. Em

Stifte 1 W . Unteroffizier von uns ruft die Franzofen energifch

In dieses Pariser Becken find die deutschen Irup-Ian; die völlig Verdutzten ergaben sich sofort ange. pen bereits unmittelbar vorgedrungen. Deutsche Dl- ficht» der auf sie gerichteten Waffen, und ihrem Visionen stehen an der Dife, die in der Luftlinie Offizier blieb noch so viel in d-r Kehle daß er m etwa 20 Kilometer unterhalb von Paris in die hier strammer Haltung seinen Zug bei dem deutschen stark gewundene Seine mündet, nur noch 20 Kilo- Unterofsizier meldete. m f

Meter von der Hauptstadt entfernt. Die beiderseits Wir prachen auch -ngl.sch« G- anoene. Soissons über die Aisne durch das Sotssonais vor- Sie hatten sich alles erträumt, nur Nicht, daß h er, ftürmenDcn Deutschen Truppen haben Corn-weit hinter Der Front , s ch l a garg Die Deut pitzgne, ebenfalls an Der Oise unD wichtiger s ehe n Panzer auftauchen mit ihren Geschützen Bahnknotenpunkt, unD B i l l e r s - C o t t e r e t s , unD ihren Pionieren und ihrer Artillerie unD Flak etwa 20 Kilometer süDweftlich von Soissons, erreicht wie aus Dem Aermel ge chuttelt.

unD stehen bereits weitere 30 Kilometer weiter M- Auf Diese Welse echielten wir auch in einem westl ck bei Senlis- vor Den Schutzwällen vor Dorfe nahe Rouen zum ersten Male wieder seit Paris Die Besetzung Compiögnes tilgt Die Schmach, langer Zelt frische Zeitungen vom Tage unD lasen die das Wass-nstillstandsdiktat vom 11. November zum Frühstück der^französischen H°"Äcricht.,der

iGiR nll- Deutsche fierten aebrannt hat. Au nun allerdings reichlich überholt war. W o steckte

einem Bahngleis im WalD von Cornpiögne stand Der Feind? Es fatte tei ^rämnt merfien müf-

Damals Der Wagen Des Generals Foch, in Dem Der nur wenig von ihm beiseite geräumt werden mus-

Generalissimus Den Deutschen Unterhändlern in Hen ohne irgenDemen ^,e bl;e.^nd

schroffster Folrn Die Bedingungen Des nachgesuchten unbehelligt von Fliegerge^hren. Auch jetzt nir Waffenstillstands bekannt gab, Die in ihrer brutalen g e n D ro o ffHe qje r , jW JSä Maßlosigkeit schon eine Ahnung von Dem erkennen war sehr still, und unser kleiner Melder stog un ließen, was dein deutschen Volke in Versailles zu- ablässig über Rouen und brachte uns Nachrich en, gemutet werden sollte. Dieser Krieg, der Deutsche wie es dort aussah. Der Angriff wurde befohlen. Gruppen nach Compiögne ins cherz Nordfrankreichs In den Staben kurze,.^chErtam-e geführt hat, gilt ja einer neuen europäischen Ord- letzte Anweisungen für einen schon langst m al en nung, Die Den Deutschen Lebensraum auch von den Einzelheiten feststehenden Uan- Die Mannschaften letzten Fesseln von Versailles befreit und ihm seine ruckten an Die Fahrzeuge und fuhren auf. D^e Pan natürlichen Bedingtheiten sichert. So ist die Be- zerleute sahen in ihren bunten Hemden und ohne setzung Compiögnes in besonderem Sinne ein Fanal Kopfbedeckung so

des deutschen Siegeswillens. , Ausflug und nicht in Die Schlacht. Sie winkten und

Weiter südöstlich bei v i l l e r s-C o t t e r e t s betraten die deutschen Truppen wieder Den Boden Der Marneschlacht 1914. In Der Schlacht am Durcq, einem rechten Nebenfluß Der Marne, einem wichtigen Abschnitt der großen Schlacht, hatte die 1. Armee Des Generalobersten von Kluck Umfassungsversuche Der Franzosen vereitelt unD Die ,

eigene Handlungsfreiheit sichergestellt, als der Be- Jfl EvMplögNL . . .

2n d-estnTng-n sind u^re^ldat-n auf ihrem

?uÄm ° D-^kl^'B^"«^' Lfchen P i «?n°?gV°mmen, -7n Uadtchen von e?w° 20 0<X) Knegfuhru^, wird heute Irugfckltiffe nicht zulasten, Einwohnern am gufammenffufi «er Dife unt. ültsne, die damals zu fo verhängnisvollen Cnifcheidunzen mar Dann bat der ^k?-in« Ort

geführt habeg. Mit starken Kräften haben mir oft- M^°n Herrfcher war. Dann hat der klein« Ort

ii4 des Ourcq die Marne erreicht und damit die n der Krieg-a-fch chte der Jahre 1914 bi» 1918

wichtige Bahnstrecke Paris-Chalons-Namy be- -'ne Rolle g-spiel - °r war vom Sl. Augustb-

droht, wenn nicht gar fchon durchschritten. So sieht » September 1914 von der deutschen si Armee sich die französische Hauptstadt in allernächster Zeit besetzt, und wurde vom Aprfl 1917. f""öofisch«- auch im Osten umfaßt. Und daß auch hier »- Haupchuartier bis zum Marz 1918, al-- die deutsche keineswegs nur vorpreschende schnelle Truppen sind, dafür spricht, Daß auch in Der Champagne, Deren Landschaftscharakter wir gestern schon schilDerten, Reims genommen werden konnte und trotz hef­tiger Gegenangriffe noch weiter nach Osten Die Suippes, ein linker Nebenfluß Der Aisne, vermut­lich von Rethel her in norDsüolicher Richtung, über­schritten wurde. So ist Die große Schlacht in Frank­reich in Dem gewaltiaen Raum zwischen Küste und Maas in ständiger rascher Vorwärtsbewegung, Deren Ziele sich schon Deutlich abzuzeichnen beginnen.

Unser aller Gedanken sind zu jeder Stunde bei un­seren tapferen Soldaten, Die wiederum Uebermensch- lidjes leisten an schneidigem Einsak und zäher Aus­dauer im Kampf mit einem lm Zurückweichen sich mit Dem Mut Der Verzweiflung tapfer wehrenden

Hauptquartier bis zum März 1918, als Die Deutsche Offensive, DieHundertkllomter-Schlacht", begann. Dann hat sich Der Name Der Stadt in unserer Er­innerung mit einer Der größten Demütigungen un­serer Geschichte verbunden, Denn hier empfing Mar­schall Foch am 8. November 1918 Die Deutsche Abordnung unter Führung Erzbergers, her lm Morgengrauen Des 11. November Die Bedin­gungen jenes schmachvollen Waffenstillstandes un­terzeichnete, Der Den Zusammenvruch DeutschlanDs unD Das Versailler Diktat einleitete. An jener Stelle haben Die Franzosen ein Denkmal errichtet mit Der InschriftHier unterlag Der verbrecherische Stolz Des Deutschen Reiches. 11. 11. 1918." Der Dendoms, unter dessen Kuvpel die Gebeine Napo- verbrecherische Stolz Deutschlands! So setzt Frank- leons I. beigesetzt sind. Der Jnvalldendom wird reich einen Gegner herab, der sich vier Jahre hin- vom Hütei des Invalides, dem Jnvalldenhotel, um« durch gegen eine Welt von Feinden verteidigte! I schlossen, und hier steht auf einem der Hofe der

.....