Ausgabe 
12.10.1940
 
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Samstag, 12. jSomtag, 15. Gttober 1940

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(90. Jahrgang Ur. 242 jwr w 9 Samstag, 12. |$oi

GießenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Paris von heute

Ep -Korrespondenien.

Von unserem

_ w» KLit Paris, im Oktober 1940.

Der Politiker Marcel D 6 a t. der schon lange vor Ausbruch des Krieges seine eigenen Wege ge­gangen war und den Franzosen vergeblich zu über­legen gegeben hatte, ob sie wirklichfür Danzig sterben" wollten, hat in seiner ZeitungOeuvre" die jetzt aus dem unbesetzten Gebiet wieder nach Paris zuruckgekehrt ist, mit Bedauern festgestellt, baß die Mehrzahl der Franzosen immer noch von einer Artkollektiver Neurasthenie" befallen sei. Bevor die Franzosen nicht etwas Klarheit in chre Ideen gebracht und bevor sie vor allem nicht auf die törichte Illusion einer Erneuerung der Politik Tcll- leyrands aus dem Jahre 1815 verzichtet hätten sei für Frankreich nichts zu hoffen. Und der sehr bekannte Pariser Verleger Grasset, der u. a. Sieburgs bekanntes BuchGott in Frankreich" her- ausgegeben hat, vertritt ähnliche Gedankengänge, wenn er fordert, man möge endlich die Heuchelei aufgeben und sich statt dessen die Frage stellen, ob Frankreich seine Existenz wieder aufnehmen könne, ohne daß das französische Volk durch die Pflicht- erfüllung jedes einzelnen zu einer wirklich orga­nischen Verfassung und zu einer wirklich organischen Regierung gelange. Immer noch mache man in den Eaf6s zu viel Polittk, mäkle an den Fehlern der Vergangenheit herum und an den Fehlern der anderen, anstatt auf dem Gebiete des eigenen Berufs und der eigenen Berufung durch eigene Leistung einen Beitrag zum Ganzen zu liefern.

Die Franzosen selbst scheinen sich also in der Be- urteilung ihrer Lage noch nicht ganz klar geworden zu sein. Immerhin ist es doch von Interesse, daß Leute wie D6at und Grasset, die in Frankreich etwas zu sagen haben und auch in verhältnis­mäßiger Unabhängigkeit schreiben, derartige Ge­dankengänge ihren Lesern vortragen. Grasset kün­digt im übrigen an, daß er seine Tätig feit als Ver­leger, die für das französische Geistesleben eine große Bedeutung hat, auch unter den gegenwärtigen Umständen in Paris fortsetzen werde: Paris sei der gegebene Ort für die französischen Schriftsteller und Verleger. Grasset bedauert im übrigen, daß ein fähiger französischer Schriftsteller wie Mon- t h e r l a n t, der in der Vorkriegszeit den Fran­zosen manche Dinge mit schonungsloser Deutlichkeit gesagt bat, den Winter über in Nizza bleiben wolle. Sein Platz sei in Paris.

Die Pariser Bevölkerung, deren Geisteszustand nach dem Vorstehenden also zumindest als nicht ganz einheitlich bezeichnet werden kann, schlägt sich inzwischen mit den Sorgen herum, die durch den bevorstehenden Winter ausgelöst sind. Alle diese Dinge geben einen Vorgeschmack davon, was der kommende Winter für die Bevölkerung noch brin­gen kann, wenn die Verordnungen der Regie­

rung von Vichy nicht bald auf wirtschaftlichem Gebiet und vor allem auf dem Gebiet der Ar­beitslosigkeit eine entscheidende Wendung herbeiführen. Die deutschen Besatzungsbehörden haben mehrfach erklärt, daß sie die Anstrengungen der französischen Regierung in dieser Hinsicht nicht behindern, daß sie sich aber in diese Dinge nicht einmischen werden und als eine innere Angelegen­heit Frankreichs betrachten.

Ständig kehren noch weitere Flüchtlinge, die im Juni Paris verlassen hatten, nach der Haupt­stadt zurück. Diese primitiven Transporte gehören seit langem zu den Eigentümlichketten des Pariser Straßenlebens und werden auch sobald nicht auf- hören; denn annähernd die Hälfte der damals Geflohenen dürfte chre Rückkehr nach Paris bis jetzt noch nicht bewerkstelligt haben. Dom Austerlitz- Bahnhos aus ergießt sich dieser Strom in die Pa­riser Stadtviertel. Algerier, die primitive Hand­karren mit dem Gepäck der Pariser Flüchtlinge schie­ben, machen ein glänzendes Geschäft. Flüchtlinge anderer Art, die beim Zusammenbruch Frankreich verlassen hatten, um sich ins Ausland zu begeben, haben es nicht so ettia. Bekanntlich ist diesen Leu­ten, die wie die Rothschilds und andere, oft riesige Geldmengen nach dem Ausland mitgenommen haben, die Aberkennung der französischen Staats« angehörigkett angedroht, wenn sie nicht alsbald nach Frankreich zurückkommen. Die Vichy-Regierung hat jetzt neuerdings eine Aufforderung an diese Flücht­linge zur sofortigen Meldung und Darlegung der Gründe für das Verlassen Frankreichs ergehen lassen. Man kann neugierig sein, welchen Erfolg diese Aufforderung haben wttd. Jedenfalls sicht wohl nicht nur in Frankreich, sondern auch m Eng­land der Opfermut gewisser Kreise im umge­kehrten Verhältnis zur Höbe des Vermögens, und es ergeben sich oft skandalöse Zusammenhänge.

Das gilt besonders für die 25 000 reichen Eng­länder, die auch jetzt noch sich an der fran­zösischen Riviera amüsieren und ihr Geld verbringen, als ob nichts geschehen wäre. Daß eng­lische Kriegsschiffe in Mers-el-K6bir 2000 franzö­sische Matrosen ermordet haben und daß dem miß­lungenen Ueberfall der englischen Flotte auf Dakar in Westafrika wiederum Hunderte von Franzosen zum Opfer gefallen sind, das scheint diese Herrschaf­ten nicht im geringsten zu stören. Man hat gegen dieses taktlose Verhalten der englischen Besucher der südftanzösischen Kasinos zwar jetzt in Pariser Blättern heftig protestiert, aber wird es etwas nützen? Das ist nur ein Paradox mehr in unserer an Widersprüchen so reichen Zett, einer Zeit, in der vor allem Frankreich selbst auf eine Klärung seiner Lage wartet, die indessen erst dann eintreten kann, wenn die Franzosen selbst den Willen dazu haben.

DeutscheVergeltungsangriffe auf London, Liverpool, Birkenhead und Manchester.

Ser Wehrinachtsbericht vom Freitag.

Berlin, 11. Oft (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

London lag gestern wieder im Mittel­punkt der Vergeltungsangriffe leichter und schwerer Kampfflugzeuge. Zahlreiche Lx - plosiouen und Großfeuer waren zu beob­achten. Deutsche Lampffliegerverbande belegten außerdem zahlreiche kriegswichtige Ziele in Liver­pool, Birkenhead und Manchester mit Bomben mittleren und schweren Kalibers. Auch hier riefen heftige Detonationen starke Scha­denfeuer, vor allem an den Ufern des Mersey

hervor.

In Süd- und Mittelengland wurden Hafenanlagen, Rüstungsbetriebe und wichtige Ver­sorgungszentren erfolgreich angegriffen. Bomben­würfe auf stark belegte Flugplätze an der britischen West- und Südküste, teilweise in kühnem Tiefanflug durchgeführt, zerstörten Hal­len und Unterkünfte. Größere Brande voll­endeten das Vernichtungswerk.

Marineartillerie beschoß erneut D g v e r. Ls konnten Treffer auf die im Hafen Ne- genden Schiffe, die Hafeneinfahrt und auf andere kriegswichtige Ziele der Stadt erzielt werden.

Der Feind zeigte bei Tag keine Angriffstätigkeit. Bei Dunkelheit erreichten einige Flugzeuge Mittel­deutschland. Dort abgeworfene Bomben richteten keinen nennenswerten Sachschaden an. In West- nnd Rordwestdeutschland wurden verschiedene Städte und Industrieanlagen angegriffen, ohne daß wehr- wirtschaftlicher Schaden eintrat. Dagegen trafen die britischen Bomben wieder einige Wohngebäude und Siedlungshäuser.

Die Gesamtverluste des Gegners betrugen gestern 12 Flugzeuge, von denen eines durch Flak­artillerie abgeschossen wurde. Vier eigene Flugzeuge kehrten nicht zurück.

Mit Liverpool- Birkenhead das nach dem Wehrmachtsbericht schweren deutichen Luft­angriffen ausgesetzt war, ist Großbrrtan- Niens zweitgrößter Hafen getroffen wor­den. Die Hafenkammern sind zusammen 37 Kilo- Meter lang, das Hafensnstem verfugt über rund 20 Trockendocks. Komplizierte Schleusenanlagen

machen den Hafen von den Gezeiten unabhängig. In dem Hasen befinden sich riesige Oe treibefilos und Lagerhäuser, die über 300 OOÖ Tonnen auf­nehmen können. Hinzu kommen Speicher und Leichter. Ferner ist die Lagerung von Del, Petro­leum und Benzin im großen Umfange möglich. Bereits 1937 waren Tanks für über 150 000 Ton­nen vorhanden, heute dürften die Tankanlagen er­heblich größer fein. Die Kühlhäuser können rund 3500 geschlachtete Tiere aufnehmen. Wehrwirtschaft­lich wichtig sind ferner die in den Hafenanlagen be­findlichen Lagerplätze für rund 100 000 Tonnen Erze sowie ausgedehnte Lagerplätze für Holz. Li­verpool-Birkenhead ist Hauptettzfuhrhafen für Ge­treide und andere Lebensrnittel sowie für Mineral­öle. 1937 kamen über Liverpool mehr als zwei Millionen Tonnen Getreide und rund 900 OOO Tonnen Oel, Petroleum und Benzin nach England. In der Ausfuhr gingen insbesondere Eisen und Stahl, Maschinen, Chemikalien und Textilien über den Hafen von Liverpool. Die im Hasen erzielten Brände dürften große Lagervorräte an kriegs- und lebenswichtigen Rohstoffen und an Waren vernich­tet haben.

Sombenreaen auf Londoner Verkebrszeniren.

Stockholm, 11. Oki. (Europapreß.) Die deut­schen Luftangriffe auf London in der Nacht ,zum Freitag und in den frühen Morgenstunden haben, wieAllehanda" aus London berichtet, riesigen Schaden angerichtet.Eine ganze Reihe wich­tiger Verkehrszentren sind mit einem Regen schwerer Bomben belegt worden", schreibt das Blatt. 50 Gebiete in und um London wurden heftig unter Feuer genommen, die Angriffe erstteck- ten sich von der Themse-Mündung bis in die west­lichen Teile von Wales.

In dem Kommunique des britischen Lustfahrt- ministeriums über den letzten deutschen Nachtangriff wird betont, daß die Angriffe sehr umfassend waren und kurz nach Morgengrauen von neuem begannen. Brände seien an vielen Stellen ausgebrochen, Hauser und Industrieanlagen beschädigt. Neben London wurden Südwales und drei Städte in Nordengland angegriffen.Die von der britischen Zensur stark zusarnmengestrichenen Be­richte der Londoner Korrespondenten der Stockhol­mer Blätter 3eigen, wie stark die Wirkung der deut­schen Bomben "fein muß.Stockholms Tibningen" schreibt, daß in kurzen Abständen viele Hunderte von Bomben abgeworfen werden und daß die deut­schen Flugzeuge London anfliegen, als ob es sich um regelmäßige Verkehrsflugzeuge handelte, die

einen beftimmten Stund enplan einzuhal­ten haben. Die Zahl der Feuersbrünste, die man in der Stadt nachher feststellen könne, sei sehr groß, da viele Hunderte von Brandbomben über allen Teilen der Stadt ausgestreut würden.

Am Freitag

13 englische Jäger abgeschoffen.

Berlin, 12. Oft (B71B.) wie nunmehr be­kannt wird, sind bei den Lustkämpseu, die sich im Laufe des gestrigen Nachmittags über der Süds st sie Englands zwischen deut­schen und englischen Jagdflugzeugen abspielten 13 englische Jäger abgeschossen wor­den, während nur ein deutsches Flugzeug vermißt wird.

Deutsche Fernkampfartillerie beschoß britische Handelsschiffe im Hafen von Dover.

Berlin, 11. Oft (DJIB.) Deutsche Fernkampf­artillerie beschoß gestern abend gegen 18.30 Uhr im Hafen von Dover liegende britische Handelsschiffe. Die Wirkung konnte des starken Dunstes wegen nicht erkannt werden, jedoch wurde der Widerschein von Bränden beobachtet

Burma.

Der Abschluß des Berliner Dreimächtepakts zwischen Deutschland, Italien und Japan sollte eine ernste Warnung an alle internationalen Hetzer fein, die mit dem Gedanken einer Kriegsausweitung und Kriegsverlängerung spielten. Der Pakt sieht des­halb militärische Hilfe der Vertragspartner unter­einander vor bei Eintritt einer bisher am Kriege noch nicht beteiligten Macht. In Washington hat man den Sinn dieser Warnung durchaus begriffen, scheint aber immer noch der Meinung zu sein, gleichsam auf kaltem Wege eine Politik sortsühren zu können, die in Wahrheit nichts anderes bedeu­tet, als in Europa der britischen Kriegführung jede nur mögliche Hilfe angedeihen zu lassen, wo­bei man allerdings für Materiallieferungen von immerhin zweifelhaftem Wert Objekte von offen­kundig größter politischer und sttategischer Bedeu­tung wie die britischen Besitzungen in den atlanti­schen Gewässern Nord- und Mittelamerikas einzu­tauschen bestrebt ist. In Ostasien läuft diese poli­tische Linie der Vereinigten Staaten darauf hin­aus, die Neuordnung des ostasiatischen Raumes unter japanischer Führung zu hintertreiben. Das geschah bisher schon nicht mit offenem Visier, und man scheint in Washington auch nach Abschluß des Dreimächtepaktes noch immer zu meinen, sein Ziel zu erreichen, ohne einen offenen Konflikt auf sich nehmen zu müssen. Man unterstützte einerseits den

Japan bleibt ruhig.

Tokio, 11. Oft. (Europapreß.) Trotz der alar­mierenden Nachrichten über die Evakuierung svorbe« reitungen für USA.«Staatsbürger in China und der angekündigten Verstärkung der USA.-Flotte im Pa­zifik beurteilt die japanische Presse die Lage weiter­hin ruhig.Die anglv-amerikanische Politik, die Ja­pan durch Ausfuhrverbote und die Wiederöffnung der Burmastraße behindern soll und durch alarmie­rende Maßnahmen Unruhe stiften will, trifft Japan nicht unvorbereitet", schreibtKo- kumin Schimbun". AuchAsahi Schimbun" betont, daß Japan über die englisch-nordamerikanischen Evakuierungsmaßnahmen nicht überrascht zu fein braucht.Die nordamerikanifchen Wirtschafts- maßnahmen werden Japan vor schwere Aus­gaben stellen, jedoch wird damit Japan gleich­zeitig eine Gelegenheit gegeben, fein Wirtschafts­system unabhängig vom nordamerikanischen Kontinent aufzubauen. Die japanische Nation ist fest geeint gegen alle möglicherweise kommen­den Schwierigkeiten. Die japanische öffentliche Mei­nung steht nach der kürzlichen Entwicklung der Außenpolitik einmütig hinter der Regierung." Hatschi Schimbun" sagt, ob Amerika tatsächlich die Evakuierung durchführe oder nicht, fei Japan gleich­gültig. Man müsse Amerika bei dieser Gelegenheit aber raten, zuerst und möglichst schnell die China- garnisonen zurückzuziehen. Der amerikanischen Regierung stehe es frei, über die Femostlage zu denken wie sie wolle und Bürger zurüchzubeordern. Doch uns interessiert, welche Gründe die

USA. für den Rückzug seiner Staatsbürger hat." Die gespannte Lage, die in einer wichtigen Konfe­renz Roosevelts mit dem Flottenchef und anderen Persönlichkeiten festgestellt worden sei, fei eine aus­gesprochen amerikanische Darstellung.

Die Zurückziehung der nordamerikanischen Inter- essen aus dem Fernen Osten wirkt sich auch auf die in Tokio erscheinende nordamerikanische Zeitung Japan Advertiser" aus. Dieses als Mor- genseitung erscheinende Blatt wurde nach dem von der dem japanischen Außenamt nahestehenden eng« lischsprachigen ZeitungJapan Times" über­nommen. DieJapan Times" wird künftig morgens und abends erscheinen. Nach dem Verschwinden des Japan Advertiser" gibt es in Japan nur noch eine englischsprachig erscheinende Zeitung in aus­ländischem Besitz, und zwar die in Kobe erscheinende Japan Chronicte". Im Zuge der von der japa­nischen Regierung gegebenen Weisungen schicken sich die Japaner an, die britische Hauptstadt an Bord des DampfersFujimi Maru" zu ver­lassen. Die japanischen Lager in London sind be­reits geschlossen worden, und selbst die mit Eng­länderinnen verheirateten Japaner haben beschlos­sen, England zu verlassen. Das japanische Konsulat ist den Abreisenden nach Möglichkeit behilflich. Die japanischen Zeitungen versichern, die Regierung habe den japanischen Banken und verschiedenen japanischen Firmen in London geraten, ihre dorti­gen Vertretungen aufzuheben.

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