Don 12 auf 20 Millionen M. Reichssteuern im Vezirk Gießen.
pünktliche Steuerzahlung ist die beste Kriegsfinanzierung.
Wir haben uns mit dem Leiter des Finanzamts Gießen, Oberreaierungsrat Schmidt, über die Entwicklung der Reichssteuererträge im Verlaufe der Jahre 1938 und 1939 und über die voraussichtliche Gestaltung im laufenden Steuerjahr 1940 unterhalten. Dabei wurde auch der weitreichende Aufgabenkreis der Finanzamtsarbeit im Kriege in die Betrachtungen mit einbezogen.
Gegenüber den normalen Zeiten sind die Aufgaben der Finanzämter im Kriege natürlich gewaltig gewachsen. Ihre stärkste Verpflichtung besteht darin, alle der Kriegsfinanzierung dienenden Gesetze und Anordnungen so umfassend durchzuführen, daß der erstrebte Zweck in vollem Ausmaß erreicht loird. Das Ziel besteht darin, im Gegensatz zu den Westkriegs- jahren 1914/18, wo die Kriegsfinanzierung auf dem Anleihewege erfolgte, in diesem Kriege die Deckung der Reichsausgaben in erster Linie durch Steuern sicherzustellen, da hierdurch neue Schuldverpflichtungen des Reiches von vornherein vermieden werden. Die Mehrarbeit durch die neuen Aufgaben der Kriegssteuern wird noch erweitert dadurch, daß es heute mehr denn je notwendig ist, die Veranlagung mit aller Intensität und weitreichenden Sorgfalt durchzuführen, da das Reich es sich nicht leisten kann, wie vor dem Kriege, in gewissem Maße in allzu großzügiger Weise auf Steuerfälligkeiten Verzicht zu leisten, oder "Befreiungs- Vergünstigungen bestehen zu lassen — z. B. bei der Beschäftigung von Hausgehilfinnen —, die früher gewährt werden konnten.
Bei der Entwicklung des Steueraufkommens ist nicht zu übersehen, daß durch Einberufungen zum Wehrmachtsdienst und andere Auswirkungen des Krieges der Kreis der Steuerzahler gegenüber der Vorkriegszeit kleiner geworden ist. Wenn trotz dieser Ausfälle das Aufkommen an Reichssteuern gegenüber der Vorkriegszeit nicht nur gehalten werden konnte, sondern sogar noch eine erhebliche Steigerung erfuhr, so darf man auch hierin eine starke Bekundung der deutschen Wirtschaftskraft erblicken. Gewiß spielen
dabei die Kriegszuschläge zur Einkommensteuer und zu verschiedenen anderen Steuern eine nicht unbe- trächtlichc Rolle. Daneben hat sich aber auch die Wirtschafts- und Steuerkraft an sich trotz des Krieges in hervorragender Weise entwickelt. Dieser Sachlage im Reich entspricht auch die Gestaltung des Reichs- steuerawfkommens im Bezirk des Finanzamts Gießen, das hier eipe erhebliche Steigerung erfahren hat. Ergaben sich beim Abschluß des Steuerjahres 1938/39 — jedes Steuerjahr läuft vom 1.April bis zum . 31. März des folgenden Jahres — als Ertrag an Reichssteuern im Finanzamtsbezirk Gießen rund 12 Millionen RM., so ist dieses Ergebnis für das Steuerjahr 1939/40 auf 20 Millionen RM. angewachsen, und für das Steuerjahr 1940/41 wird hier ein Reichssteuern-Ertrag von rund 28 Millionen RM. geschätzt.
Erfreulich ist neben dieser Entwicklung auch die Tatsache, daß die Zahlungspünktlichkeit eine weitere Besserung erfahren hat. Wenn es auch immer noch einige Leute gibt, die der Meinung sind, das Steuerzahlen komme sogar in Kriegszeiten erst an letzter Stelle und das Finanzamt müsse gegenüber anderen Zahlungsempfängern schon von selbst an die letzte Stelle treten, so darf aber doch festgestellt werden, daß die Zahl dieser merkwürdigen Zeitgenossen immer geringer geworden ist. Es kann ja auch keinem Zweifel unterliegen, daß besonders im Kriege die Steuern nicht rfur gezahlt, sondern auch pünktlich abgeführt werden müssen. Das mag manchem Zahlungspflichtigen nicht immer leicht fallen, aber diese. Unbequemlichkeit muß von jedem ertragen werden, da jetzt eben alles darauf ankommt, das Reich durch pünktliche Steuerzahlung auch auf dem Gebiete der Kriegsfinanzicrung jederzeit schlagkräftig zu erhalten. Daß auch die Steuerehrlichkeit immer weitere Fortschritte gemacht hat, ist nicht minder erfreulich, aber schließlich für jeden pflichtbewußten Volksgenossen auch nur ein selbstverständliches Gebot des anständigen Handelns gegenüber der Volksgemeinschaft. B.
Aus der Stadt Gießen.
Zn der verdunkelten Straße.
23on M. A v. Lütgendorff.
Ist tue Nacht wirklich so rabenschwarz dunkel? Wenn man aus der Haustür auf die verdunkelte Straße tritt, kann es freilich vorkommen, daß man die Hand nicht vor den Augen sieht. Aber eine Viertelstunde später zeigt die Nacht schon ein anderes Gesicht, denn nun hebt sich der Himmel deutlich von den Hausdächern ab und ist auf einmal gar nicht mehr so drohend schwarz. Genau genommen ist der klare Nachthimmel auch durchaus nicht völlig lichtlos, wenn dies Dunkel zuerst auch noch so undurchdringlich scheint. Man hat vielmehr festgestellt, daß auch in der nächtlichen Dunkelheit farbige Strahlen enthalten sind. Sie entstehen innerhalb der Erdatmosphäre und hängen in ihrem Ursprung vermutlich mit der Sonnenbestrahlung zusammen, weil sie die ganze Farben- skäla des Sonnenspektrums vom Ultraviolett bis zum Infrarot umfassen. Außer diesen Strahlen scheint in der höchsten Erdatmosphäre auch während der Dunkelheit noch ein schwaches, von der Sonnenenergie hervorgerufenes Licht vorhanden zu sein, das den Himmel leicht erhellt.
Klare Nächte sind zugleich auch sternenhelle Nächte, allein das Licht, das uns die Sterne spenden, auch dann, wenn das yutsichtige Auge seine 2000 bis 2500 Sterne am Himmel leuchten sieht, besitzt nur einen verhältnismäßig geringen Helligkeitswert. Doch auf das Sternenleuchten kommt es auch nicht an. Das Auge paßt sich auch der schwachen Nachthelligkeit an, und wenn es normal funktioniert, kann sich jeder getrost auf sein „Nachtauge" verlassen.
„Bei Nacht zieh' kein weißes Kleid an. Es verrät dich!" sagt ein arabisches Sprichwort, und ein anderes lautet: „Wenn du in der Nacht reitest, so nimm einen Schimmel, damit du eine Laterne hast!" Nun, das stimmt wirklich. Wo ein weißer Anstrich auf der Straße etwa einen Mauervorsprung oder sonst einen „Stein des Anstoßes" kennzeichnet, sieht man den hellen Fleck auch in der Dunkelheit ganz deutlich. Blitzt einem aber dann plötzlich ein Auto-Scheinwerfer entgegen, so hebt die jähe Blendung das gute Nachtsehen auf einmal störend auf; doch gleich darauf hat sich das Auge schon wieder auf das Sehen im Dunkeln eingestellt. Das scheint zwar ziemlich einfach, ist es aber in Wirklichkeit durchaus nicht.
Der Vorgang, der sich dabei im Auge abspielt, ist nämlich ziemlich verwickelt. Auf der Netzhaut des Auges befinden sich die „Stäbchen", die allein das Sehen in der Dämmerung und im Dunkeln ermöglichen, und in diesen Stäbchen ist der sogenannte „Sehpurpur" enthalten. Treffen diesen Sehpurpur — man nennt ihn auch „Sehrot" — während sich das Auge dem Dunkelsehen angepaßt hat, Lichtstrahlen, so reagiert er darauf, indem er zunächst von Rot nach Gelb und dann nach Weiß hinüberwechselt. Und das ist der unangenehme Moment, wenn man sekundenlang gqnz geblendet dasteht. Dauert die Belichtung nur kurz, ist der Uebergang allerdings bald überstanden, weil in diesem Fall der weiß verfärbte, d. h. zerfallene Sehpurpur schnell wieder seine rote Farbe annimmt und damit das Sehen im Dunklen von neuem einsetzt. Das auf das Dunkel eingestellte Auge wird aber mitunter auch länger belichtet. Sobald es dann wieder finster ist, wiederholt sich der gleiche Vorgang, nur kommt es jetzt dazu, daß sich, wenn der Sehpurpur zum Weiß verbleicht ist, in dem „Sehweiß" Vitamin A bildet, und bis die Rückentwicklung oder Neubildung des Gelb bis zum Rot des Sehpurpurs erfolgt, dauert es eben länger. Darin liegt die Erklärung, warum wir abends, aus einem erhellten Haus- inneren ins Dunkle tretend, „die Hand nicht vor den Augen sehen".
Das ist auch der Grund, daß man, wenn man etwa eine Stunde im Dunkeln wandert, so gut sieht, daß man den Lichtmangel überhaupt kaum mehr als störend empfindet, denn die Netzhaut ist infolge der fortgesetzten -Bildung neuen Sehpurpurs nunmehr um mehrere tausend Mal lichtempfindlicher als beim Heraustreten aus dem hellen Haus.
Diese durch die Dunkelheit oder dazwischentretende Helligkeit bewirkten Vorgänge des Aufbaues und Zerfalls des Sehpurpurs in der Netzhaut des Auges erklären zugleich die Notwendigkeit einer ausreichenden Zufuhr von Vitamin A in der Nahrung, weil die Neubildung des Sehpurpurs vom Vitamin A — Gehalt des Blutks abhängig ist, und
marVlan)?
ohne entsprechende Vitaminversorgung oder die Möglichkeit der Vitaminbildung das Auge an Lichtwahrnehmungskraft im Dunkeln einbüßt oder nachtblind wird. ...
Sprechstunde des Kreisleiters.
Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Don, nerstag, 12.12., nachmittags von 15 bis 17 Uhr, in Gießen statt.
Dornotizen.
Tageskalender für Mittwoch.
Stadttheater: 15 bis 17.15 Uhr „Rotkäppchen"; 19 bis 21.45 Uhr „Der Tanz ins Glück". — Gloria- Palast, Seltersweg: „Friedrich Schiller". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Herz modern möbliert". — Oberhessischer Kunstverein: 17.30 bis 18.30 Uhr Weihnachtsausstellung im Foyer des Stadttheaters.
Sladtthealer Gießen.
Am heutigen Mittwochnachmittag wird das Märchen „Rotkäppchen" wiederholt. Spielleitung: Karl Volck. — Musikalische Leitung: Rudolf Loh. — Bühnenbilder: Karl Löffler. — Tanzleitung: Irmgard Trömel. Außer Miete. Es wird darauf hingewiesen, daß am Samstag, 14. Dez., keine Märchen- Vorstellung stattfindet.
Am Abend wird die Operette des Wiener Komponisten Robert Stolz „Der Tanz ins Glück" wiederholt. Musikalische Leitung: Arthur Apelt. — Spielleitung: Harry Grüneke. — Bühnenbild: Karl Löffler. — Tanzleitung: Irmgard Trömel. 13. Mittwoch-Miete.
Gießener Vorlragsring.
Im Rahmen des Gießener Bortragsringes veranstalten die Bolksbildungsstätte Gießen, der Goethe-Bund Gießen und die Kulturelle Vereinigung am Donnerstag, 12. Dezember, in der Aula der Universität ihren sechsten Vortragsabend. Der Reiseschriftsteller Dr. Colin Roß wird einen Lichtbildervortrag über das Thema „Das neue Asien" halten.
Ortszeit für den 12. Dezember.
Sonnenaufgang 9.28 Uhr, Sonnenuntergang 17.10 Uhr. — Monduntergang 6.24 Uhr, Mondaufgang 16.13 Uhr.
Don der Universität Gießen.
Dr. med. habil. Walter Herkel, Oberarzt am Balneologischen Universitätsinstitut in Bad-Rau- heim, erhielt eine Berufung als Dozent für Bal- neologie und innere Medizin an die Universität Gießen.
Dom Reichslustschuhbund.
Unter Leitung des Oberstabsluftschutzführers Poppe traten die oberhessischen Ortsgruppen des Reichsluftschutzbundes zu einer Dienstbesprechung in Friedberg zusammen. Nach Entgegennahme ausführlicher Arbeitsberichte gab der Führer der Gruppe XII, Hessen/Rheinland-Süd, Generalleutnant Müller-Michels, einen ausführlichen Ueberblick über die während des Winters zu leistenden Arbeiten. Vor allem wurde auf die Notwendigkeit hmgewiesen, die Ausbildung der Amtsträger und Selbstschutzkräfte tatkräftig fortzusetzen und darüber hinaus alle mit der Luftfchutzbereitschaft der Häuser zusammenhängenden Fragen entschlossen zu fördern.
Bezirkslehrgang für Zugend- und Tlach- wuchsturner und Zugendübungsleiter.
Die Ausbildungsarbeit des Fachamts Turnen im NS.-Reichsbund für Leibesübungen begann am Sonntag mit einem Lehrgang für Jugendturner, der gemeinsam mit der HI. durchgeführt wurde. Mit diesen Lehrgängen sollen den Gemeinschaften junge Uebungsleiter herangezogen werden, die die bei der Wehrmacht stehenden Kameraden ersetzen und die Vereinsarbeit weiterführen sollen. Bann- fachwart Paul führte nach kurzer Begrüßung der Teilnehmer durch Bezirksfachwark Daupert den Lehrgang durch. Er gestaltete den Uebungsbe- trieb, der Ordnungsübungen. Körperschule, Gerät- und Bodenübungen in vielseitigen Formen umfaßte, sehr anregend und gibt die Gewähr für eine gute Ausbildung. Angetreten waren 47 jugendliche Turner aus 25 Vereinen und Gemeinschaften. Diese Ausbildung soll fortgesetzt und vertieft werden, und es ist zu erwarten, daß noch mehr' Vereine und Gemeinschaften dann geeignete Uebungsleiter entsenden.
Gießener Schlachtviehmarkt.
> Auf dem gestrigen Gießener Schlacht-viehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteige- rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 41 bis 45,5, Bullen 34,5 bis 49,5, Kühe 21 bis 46,5, Färsen 25 bis 44,5, Kälber 57, Hämmel 12 bis 48 Rpf. je '/- kg Lebendgewicht Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,14, bl (135 bis 149,5 kg) 1,14, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,12, c (100 bis 119,5 kg) 1,08, d (80 bis 99,5 kg) 1,02, e—f (unter 80 kg) 0,98, gl (fette Specksauen) 1,14, i (Altschneider) 1,12, g2 (andere Sauen) 1,02, h (Eber) 1,02 RM. Marktverlauf gut, alles ausverkauft.
*♦ Deutsches Frauenwerk Gießen, Ost. Die Gemeinschaflsnachmittage finden statt fiir die Zellen 1, 2 und 3 am Donnerstag, 12. Dezembe:, für die Zellen 4, 5, 6 und 7 am Freitag, 13.2)J zember, um 16 Uhr in der „Germania", Kaiferaller Nr. 141. Vortrag über unsere Kolonien.
** Deutsches Frauenwerk Gießen, Mitte. Der Gemeinschaftsabend verbunden mit einer vorweihnachtlichen Feier findet am Donnerr- tag, 12. Dezember, 20 Uhr, im „Burghof" statt.
** Eine Achtzigjährige. Am morgigen Donnerstag, 12. Dezember, kann Frau Margareie Tennstädt, Kaiserallee 41, ihren 80. Geburtstaz begehen. Der Jubilarin unseren herzlichen Glücj. wünsch.
** Erfolgreicher Geflügelzüchter. SJet der am Sonntag durch den Preisrichter RickM (Frankfurt a. M.) vorgenommenen Vereinsprärm« ierung ging in der Selbstklasse 1940 wieder der Stamm Heinrich Schmidt (Gießen) als Sieger mit 297 Punkten hervor und erhielt den Ehrenpreß der Reichsfachgruppe Deutscher Kanarienzüchter (silberne vergoldete Medaille). In der Allgemeine, Klasse siegte Hugo Schmidt (Gießen) mit 33) Punkten.
Amtsgericht Gießen.
Die -L. L. in Gießen hatte sich wegen Diebstahl; im Rückfall zu verantworten. Sie war beschuldig in November bei Bekannten in Gießen einen 2)q. menschirm entwendet und diesen einer Frau g«, schenkt zu haben. Die Angeklagte wurde zu einer Gefängnis st rase tfon einem Jahr un) sechs Monaten verurteilt. Straferschweren) wirkten die einschlägigen Vorstrafen, strafmildern) die Jugend der Angeklagten. Sie wurde aber daraus hingewiesen, daß sie im Wiederholungsfälle nut Zuchthaus und Sicherungsverwahrung zu red;« nen hat.
Landkreis Gießen.
*Garbenteich, 9. Dez. Im Saalbau Lotz hielt der Gesang-Verein „Viktoria" (eine 62. Jahres« Hauptversammlung ab. Der stellv. Vereinsführer Otto Lotz begrüßte die Sänger und Mitgliedei. Besondere Freude löste die Teilnahme einiger Ui« tauber, darunter des Vereinsführers L. Stein w des Rechners L. Schäfer, aus. Der Jahresbericht zeigte, daß trotz der Einberufungen die gesanglich; Tätigkeit des Vereins aufrechterhalten werden konnte. Besonders wurde nochmals das Chor- uiü Orchesterkonzert im Reservelazarett hervorgehoben, Chorleiter Sommer konnte den Daük für seiir: Arbeit entgegennehmen. Den Kassenbericht gab Ä. Keßler. Durch die Rechnungsprüfer L. Amens und W. Lang wurde Entlastung erteilt. Als Schrisb führer wurde P. Happel, als Kassenführer Ä, Drolsbach bestimmt. Als neue Ehrenmitglieder wurden P. Happel und K. Weigel besondergeehrt. Beim Vortrage einiger Lieder unter Leitung des Dirigenten Sommer blieb man noch einig: Stunden zusammen. In der üblichen Weise wurde die Versammlung dann geschlossen.
Kreis Wehlar.
* Frankenbach, 10. Dez., Der Oberfeldwebe! Adolf Geller von hier, der für besondere Tapferkeit vor dem Feinde früher schon das Eiserne Krem; I Klasse erhalten hatte, wurde jetzt auch mit dem 3m- fanterie-Sturmabzeichen ausgezeichnet.
tumpen
find wichtig für Ole rektllwlrtschofl. CaO fie nicht den Motten jum srchi, gib fie an Oae Höchste Schulkind weiterl Erft Erkältung, dann Grippe.
Das ist häufig die Reihenfolge! Erkältungen unib den ersten Grippeanzeichen sofort wirksam begegnen, heißt deshalb schwere Erkrankungen in her Regel vermeiden. Bei Witterungsumschlag und dm allem bei sogenanntem Grippewetter trinke man dreimal täglich eine Tasse heißen Tee mit einem Guß Klosterfrau-Melissengeist.
Ist eine Erkältung bereits da? dann wende mw folgende Schnellkur an: Kurz vor dem Zubettgehen' ober im Bett möglichst heiß 1—2 Eßlöffel Kloster frau-Melissengeist und 1—2 gestrichene Eßlöffel Zucker mit etwa derselben Menge kochenden Wasser: gut verrührt trinken und bann schwitzen! In hack' näckigen Fällen wird diese Anwendung 1—2mal — abends — wiederholt. Zur Nachkur, und um Rü^' fällen entgegenzuwirken, nehme man noch einige Tage, und zwar 2—3mal täglich, einen Teelöffsl Klosterfrau-Melissengeist in einer Tasse Pfeffer? minz. ober anberem Tee.
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Die Deutsche Arbeitsfront
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Dienstag u. Freitag 20.00-21.30
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für jeden Versorgungsberechtigten ausgegeben, und zwar auf Abschnitt C in der Zeit vom 11. Dezembkk bis 15. Dezember 1940. 5536.0
Gießen, den 10. Dezember 1940.
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