Ausgabe 
11.12.1940
 
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Korps seinen

Aus dem Reich

HEX.

Neues für den Büchertisch

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,Das Leben des!druck ihrer Mittelstellung zwischen Klassik und oti"." Insel-Büche- Realismus, gibt. Der Herausgeberin lag daran, den

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Peter Bauer.

Bändchen.

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VEREINIGTE STAATEN

der ein-

Der Ausverkauf d:S Empire im Atlantik.

«Camavon Eastle^notdürsttig repariert aus Montevideo ausgelaufen.

_____... Begleitung des deutschen Gesandten in Preßburg vom slowakischen Staatspräsidenten Dr. Tiso in Audienz empfangen. Anschließend stattete er dem Vorsitzenden der slowakischen Regie­rung Dr. T u k a und Innenminister Mach Besuche ab, bei denen auch der Führer der deutschen Volks­gruppe, Franz Karmasin, zugegen war.

auptkampflinie zur tiefe wenigen Tage

! elangelo Buonarrot i". _ , r. 554. (127) Keiner konnte besser das

Oie Schäden derCarnarvon Castle"

Durch den Tausch der früheren Stützpunkte Großbritanniens an die USA. gegen 50 alte Zer­störer hat Amerika neuen Einfluß auf die südameri. kanischen Staaten bekom­men. Die Karte zeigt die jetzt in amerikanischem Besitz befindlichen Stütz- punkte, die hier durch Sterne gekennzeichnet sinh. Das Dunkelgrau der Karte bezeichnet die sog. Sicherheitszone.

i der frwjl Mei Ito* erg W Schubart. F ,8: Gamasche^

öärtne >- rzenell W e linbhi ;ter HosiM- und 8^ Moor W - nod) agner.

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Vies« ungemein wichtige Meldung wird sofort vom ii an bte Armee weitergegeben, die darauf ihre Entschlüsse aufbauen wird. s

V Auch dieser Tag ist für die Führung nicht frei 9on Krisen. 2m letzten Augenblick hat sich der

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'erttggeHt. ®rfofg ftunbenton^r DemShunaen Ht dann seine klare Meldung an den la-

1. Unserem Korpsabschnitt gegenüber liegen 7 In­fanterie. und 2 Kolonial-Dtvisionen, ihre Num­mern und die Anzahl ihrer Regimenter sind bekannt.

2. Angriffsabsichten beim Feind bestehen nicht Nach Aussage eines gefangenen Regiments- Kommandeurs hat der Feind die Weisung die Stellung zu haltencoüte que coüte (koste es was es wolle). v 1

korps fei der Aufftand jedoch durch rücksichtsloses Gewehrfeuer niedergezwungen worden. Ins­gesamt soll es sieben Tote und neun Verwundete gegeben haben.

Oer neue Bundespräsident in der Sckwnz.

Bern, 10. Dez. (Europapreß.) Die Vereinigte Bundesversammlung (National- und StänderaH nahm am Dienstagoormittaa die Ersatzwahlen jür die zum Jahresende ausscheidenden Bundesräte M t ng er (Militärdepartement) und Baumann (Iustizdeparternent) vor. Für Bundesrat Minger wurde der ebenfalls zur Bauernpartei gehörende Berner Aristokrat Eduard v. S t e i a e r gewählt. Zum Vorsteher des Justizdepartements wurde der reisinnige <51 Galler Regierungsrat und National­rat Oberst Karl hobelt gewählt. Dann wurde der Bundespräsident für 1941 gewählt. Die Wahl fiel turnusgemäß auf Bundesrat Wetter, bisher Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepar­tements. Vizepräsident wurde Bundesrat (Etter, Vorsteher des Departements d^s Innern.

Nationalrat D u d w e i l e r hat seinen Austritt aus dem Nationalrat erklärt. Der Ausschluß Dud- weilers aus der Dollmachtenkommission und die engen Wirkungsmöglichkeiten, die ihm sonst noch im Rat gegeben waren, hatten offenbar dem er- olgreichen Inhaber der Migros-Lebensmittel-Ge«

Reichsleiter B o u h l« r, deutschen Volksgruppe in d traf, wurde in Begleitung de

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Vom ItS.-ReichSkriegerbund.

Seit 1938 ist der NS.-Reichskriegerbund die Ge. meinfchaft ehemaliger Soldaten. Pflege der Kame­radschaft und Pflege der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft, Stärkung und Aufrechterhaltung des Wehrwillens und der Wehrfreudigkeit des beut- chen Volkes sind im wesentlichen die Aufgaben, die )ie neue Satzung dem Bunde gestellt hat. Die Zahl der Mitglieder, die Anfang 19o8 2,3 Millionen be­trug, ist auf rund 4 Millionen angewachsen, die in etwa 42 000 Kriegerkameradschaften, 900 Kreis­kriegerverbänden und 18 Gaukriegerverbänden zu- ammengefaßt sind. Die allgemeinen Kriegerkame- 'adschaften sind die Hyuptträaer des Kamerad- chaftslebens. Zur organisatorischen Erleichterung )er Bundesarbeiten werden einige Aenderungen durchgeführt, vor allem eine Angleichung auch oer Untergliederungen des NS.-Reichskriegeroundes an die gebietsmäßige Einteilung der Partei. Im Zuge dieser Maßnahme wird für jeden Ortsgruppenbe- reich der Partei eine allgemeine Kriegerkamerad- chaft bestimmt, die ihren Nachwuchs künftig nur aus dem Bereich der Ortsgruppe erhält und in sich die gedienten Soldaten aller Truppengattungen ver­einigt. Wo nicht genügend allgemeine Kriegerkame- radschaften vorhanden sind, werden neue gegründet oder Traditionskameradschaften in allgemeine um- aewandelt. Mit der Neuordnung wird die engste An- ehnung an die Partei verbürgt und einer Zer- plitterung durch Gründung zahlloser neuer Tra- ütionskameradschaften nach dem Kriege oorgebeugt. Die alten Kameraden können in ihren bisherigen Kameradschaften bleiben oder ober im Rahmen all- gemeiner Kameradschaften lose Traditionsgruppen 6iQ>en.

Blocks-etrieg der Hitler-Jugend.

Die letzte Reichsstraßensammlung vor dem Weihnachtsfest wird alljährlich von der Jugend bestritten. Am 14. und 15. Dezember werden wieder HI. und BDM., Jungvolk und Jungmädel für das Kriegswinterhilfswerk antreten, um diesmal ihre Sammelbüchsen unter dem MottoBlockadekrieg der Hitler-Jugend niemand kommt durch unsere Minensperre" xu füllen. Als Auftakt wird der Reichsjugendführer am 14. Dezember vormittags über den Rundfunk zur Jugend sprechen. Der Un­terricht in den Schulen fällt für die zur Sammlung eingesetzten Kräfte an diesem Tage aus. 15 kleine Kasperle-Fiauren werden als Sammelab­zeichen verkauft, lustige Holzsiauren, die in oer erz- ged irdischen Heimarbeit hergestellt worden sind. In Verbinouna mit der Reichsstraßenfammlung werden auch die Ausstellungen von Werkarbei- t e n gezelat, die auf den Heimabenden des BDM. für die Dolksweihnackt gebastelt worden find. Die Eintrittsgelder werden den Sammel­büchsen zugeführt. Der BDM. hat die weitere Auf- ?abe übernommen, die .Abzeichenfiguren auch in leinen Werkarbeiten zu verwenden, die ebenfalls

, der zum Besuch der Slowakei

c und hör m zunächst » prechendtn b e sich aus Cyaralim * ii Zeillan- |b ernebimnw r" logilchen W- n Ziel ragen des >0 s tlaren M e 6rgebnü|i :* h nach *

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Chef noch gezwungen gesehen, zur Erreichung des Angriffsziels bei der mittleren Diviiion zwei Ba­taillone, die er bisher als Korpsreserve zurückbe­halten hatte, einzusetzen, um den letzten Widerstand des sich verzweifelt wehrenden Gegners zu brechen. Um 19 Uhr endlich kommt die sehnlichst erwartete Meldung der mittleren Division: JR. I hat 18.10 Uhr d e n Höhenrücken genommen. Und eine halbe Stunde Später: JR. P hat 18.30 Uhr den Südrand des Waldstücks besetzt. Damit hat das ' ü U t, nämlich die

Montevideo, 11. Dez. (DNB. Funkspruch.) $tit Ablauf der 72stündigen Liegezeit verließ am Dienstagnachmittag 17 Uhr der englische Hifiskreu- jikCarnarvon Castle" nach notdürftiges Reparaturen den Hafen von Montevideo. Man nimmt nn hrifc ot h i » Malvinen anlaufen

Die fünf Schrecken st einer. Ihre Aben­teuer und Streiche. Gezeichnet von B a r l o g. Kart. 2 RM. Deutscher Verlag, Berlin. (195) Bar- log gehört zu den gegenwärttg bekanntesten Zei- tungszeichnern-, seine Figuren scheinen sich einer ähnlichen Popularität zu erfreuen wie die seines verstorbenen Kollegen Simmel. Barlogs Phantasie, stets auf der Suche nach dankbaren Motiven, erfand die fünf Schreckensteiner, fünf lebendig gewordene Porträts einer gräflichen Ahnengalerie. Ihre mit» ternächllichen Abenteuer und Streiche erscheinen hier gesammelt und werden manchem eine ver­gnügte Viertelstunde bereiten. hth.

D r. Jutta Hecker: Don der Klassik zum Realismus, eine Auswahl (Verlag I. I. Weber, Leipzig, Preis geb. 3,00 RM.). (201) Neun Dichter aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, literarhistorisch mit den Begriffen: Romantische Schule, Schwäbische Schule, Junges Deutschland, Poetischer Realismus gekennzeichnet, sind hier mit bekannten und vergessenen, aber poe­tisch wertvollen Teilen chres Werkes zu einem Bild zujammengestellt worden, das einen plastischen Ein-

sellschaft und früheren Pflanzer in Brasilien seins Arbeit im Nationalrat verleidet.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat dem Universitätsprofessor Lic. Dr.phil.h.c. Wilhelm Kapp in Freiburg (Breis­gau) in Würdigung seiner Verdienste um das deutsche Volkstum im Elsaß und um die deutsche Zeitungswissenschaft die Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Generalleutnant Bodenschatz, einer der eng­sten Mitarbeiter des Reichsmarschalls und Chef des Ministeramtes Im Reichsluftfahrtministerium, be­ging seinen 50. Geburtstag. Der Führer überreichte Generalleutnant Bodenschatz, der zugleich der stän­dige persönliche Verbindungsoffizier des Reichs­marschalls beim Führer ist, in der Reichskanzlei mit den herzlichsten Glückwünschen das Goldene Ehrenzeichen der NSDAP.

ewigen Lebensaehalt, befreit von allem Zeitgebun- denen, auf engstem Raume die Fülle uno Farbig­keit wechselnder Persönlichkeiten vor Augen zu füh. ren. Dabei ist es besonders dankenswert, daß sie sich nicht gescheut hat, auch größere Prosastücke wie Jean PaulsSchulmeisterlein Wuz", Eichendorffs Aus dem Leben eines Taugenichts", E. T. A. Hoff­mannsDes Detters Eckfenster", Annett« von Droste-Hülshoff:Die Judenbuche", des Schweizers Jeremias GotthelfBarthli der Korber" und Im­mermanns WaldmärchenDie Wunder im Spes- fort" neben Gedichten, Liedern, Balladen, Roman­zen und Fragmenten von Hölderlin, Uhland, Eichen­dorff, Novalis und der Droste aufzunehmen. Die kurze Einführung gibt für jeden der neun mit knap- pen Strichen eine feine, kluge Charakteristik.

Fr. W. Lange.

Der Verlag Karl Rauch in Dessau, der sich die Sammlung und Sichtung des weitschichtigen Werkes von Henry von Heiseler angelegen sein läßt wir haben früher an dieser Stelle einen stattlichen Band seiner Dramen anzeigen können, legt jetzt zwei kleinere Bände vor, die das Gesamtbild ergänzen und abrunden: zunächst eine Auswahl der gesammelten Gedichte unter dem TitelDie Botschaft" (47 S., 1,50 RM.) (232), die in mancherlei Stimmen und Formen, leiser und verhaltener als in den Dramen und Er­zählungen, das um Natur und Gott kreisende Well« gühl des Dichters spiegeln; ferner eine lieber«

ung der russischen TragödieT a n t a l o s" von nceslas Iwanow (73 S., 5, RM.)

(231); Heiseler hat sich mit viel sprachlichem Feingefühl um eine Vermittlung dieses Werkes be­müht, das ein Zeugnis des wenig bekannten russi­schen Symbolismus aus der Nachfolge Puschkins darstelll, doch glauben wir kaum, dost die fpröbe Formung eines uns heute sehr ferngerückten antiken Mythos sich auf dem deutschen Theater wird durch­setzen können. Hans Thyriot.

operierenden Geschwaders, bestehend aus den Kreu­zernAjax",Achilles" undExeter" an a obe­ren Stellen eingesetzt. Auch die Kreuzer .Dawkins" undCumberland" sind seit einiger Zeit hier nicht mehr in Erscheinung getreten. Unter Berücksichtigung dieser Tatsachen bedeutet also die schwere Beschädigung des Hilfskreuzers Carnarvon Castle" eine neue Schwächung der englischen Flotte im Südatlantik.

Revolte auf der Halvmsel Sinai.

Rom, 1. Dez. (Europapreß.) Auf der Sinai- Halbinsel ist es zu einem bewaffneten Auf- ftanö gekommen. Nach den in Beirut eingetroffe­nen Nachrichten breiten sich überall englandfeind, liehe Zwischenfälle und Auflehnungen aus. In dem A n h a l t e I a g e r auf der Sinai-Halbinsel hätten die dort Festgehaltenen r e v o l t i e r t. Die aus ena- lischer Quelle stammenden Nachrichten seien aber so zurückhaltend und lückenhaft, so daß man sich k e t n klares Bild über den Umfang und die Tragwette dieses Aufitandes und darüber machen könne, wer die in diesem Anhallelager von den Engländern Festgehallenen seien. In her amtlichen englischen Nachricht werde nur vonunerwünschten Elementen" gesprochen und auch keine Auf­klärung darüber gegeben, welches der Grund zur Gefanqensetzun». dieserunerwünschten Elemente" sei Jedoch sei es durchgesickert, daß dieseuner- wünschten Elemente" Araber feien, denen cs ge­lungen sei, die englischen Wächter zu überwältigen, sich ihrer Waffen zu bemächttgen und die Flucht zu versuchen. Don dem herbeigchollen englischen Wach-

Leben des großen Meisters erzählen als sein Schüler und Freund, der Maler Condioi. In täglichem Um­gang mit dem alternden Einsamen wurde er von diesem vieler vertraulicher Mitteilungen gewürdigt, die dieser Lebensbeschreibung gegenüber anderen den Reiz des Unmittelbaren sichern. Der Herausgeber Robert Diehl hält sich in feiner Verdeutschung, die erstmals 1924 als zweiter Band der Kleinen Schrif- ten zur Kunst in Frankfurt erschien und jetzt neu überarbeitet wurde, im allgemeinen streng an die Ausdrucksweise des Biographen, um diese unmittel­barste und vertrauenswürdigste Schilderung des Menschen und Künstlers ihres eigenen Reizes nicht zu berauben. Eine Wiedergabe der Porträtbüste Michelangelos aus dem Museum in Padua schmückt als Titelbild das jedem Kunstfreund willkommene

Gewinnung einer enogültt

Scherung des Brückenkopf... .

schon geben mir einen spannenden und wirklichkeits­getreuen Einblick in die schwere, entsagungsvolle und verantwortungsreiche Arbell eines höheren Stabes.

nimmt an, daß er bte Malvinen anlc ttirb, um sich dort gründlich überholen zu Somit ist auch dieser Hilfskreuzer für längere Zett ausgeschaltet, nachdem erst vor einiger Zett dir ÄlfskreuzerAlcantara^ durch eine Aktion diutscher Seestreitkräfte beschädigt worden ist. Blutzer Men beiden für eine gewisse Zeit außer Kampf gi setzten Schiffen operierte nachweislich nur noch Dir Hilfskreuzer ,Hueen of Bermudas im Giihatlantit.

Daß überhaupt nur noch Hilfskreuzer und Kriegs- l6iffe zweiter Garnitur im Südatlantik eingesetzt svid, kann auch aus der Tatsache geschlossen werden, M der alle schon 1919 erbaute kleine Kreuzer Enterprise", der mit sieben 15,2 an- und zwei lliL-cm-Göschützen bewaffnet ist, zur Zett das bri- bche Flaggschiff in diesem Raum ift Außerdem liegt das Kommando, nachdem der englische Flot­tenchef im Südattantik, Admiral H a r w o o d nach England zurückgerufen worden ist, gegenwärtig tn bin Händen des Kapitäns derEnterprise , Konter­admiral Frank Pegrem, der kürzlich aus dem Ruhestand wieder in den aktiven Dienst e*^9e309^.n Horben ist. Nach Berichten der britischen Admirali- tit sind die Einheiten des früher im Sudallantik

verkauft werden. So werden kleine hölzerne Leuch­ter mit d«n Kasperlfiguren hergestellt, ebenso Fi­gurenkränze mit Kerzen Es roiro dies der erste Weihnachtsmarkt des BDM. für das WHW. fein.

HZ. wieder beim Postdienst Weihnachten und Tieujahr.

Nachdem bereits 1939 Angehörige der HI zur Bewältigung des gesteigerten Weihnachts. und Neujahrsdienstes der Reichspost eingesetzt worden sind, sollen auch in diesem Jahre HJ.-Angehönge als Hilfskräfte Verwendung finden. Die Gestellung erfolgt im Wege freiwilliger Meldung. Bei den Postdienstleistungen soll auf das Lebensalter Rück­sicht genommen werden. Insbesondere findet das Jugenoschutzgesetz uneingeschränkt Anwendung.

Entschädigung von Kriegsschäden.

Eine neue .Hrlegssachschädenverordnung" sichert den Geschädigten ausdrücklich einen Rechtsan­spruch auf Entschädigung durch das Reich zu. Die Entschädiaung kann durch Ersatzleistung in Natur oder in Geld erfolgen, ersteres insbesondere dann, wenn ein öffentliches Interesse an alsbaldiger Wie­derherstellung der belobigten oder zerstörten Sach« besteht und diese nur vei Durchführung der Arbeiten ober Beschaffung durch die öffentliche Hand gesichert ist. Der Zeitpunkt der Entscheidung richtet sich nach den volkswirtschaftlichen Notwendigkeiten und Möa- lichkeiten. Die Entschädigung wird sofort nach Fest- tellung der Schadenersatzsumme gezahlt, wenn Er- atz beschafft werden soll und sofort beschafft wer­den kann ober wenn die Entschäbigungssumme als­bald zu einem volkswirtschaftlich gewünschten Zweck verwertet werben soll. Dasselbe ailt für alle Schä­den unter 1000 RM. im Einzelfalle. In anderen Fällen wird zunächst nur der Anspruch auf Entschä­digung gegen das Reich festgestellt, während di« Auszahlung des Geldes zurückgestellt wird, dis di« Wieoerbeslyaffung möglich ist ober eine volkswirt­schaftlich erwünschte Zweckbestimmuna der Entschä- bigungsfumme nachgewiesen wirb. Die neue Ver­ordnung läßt stets die Höhe der Wiederbeschas- fungs- ober Wieberherstellungskosten ent scheib en, ohne Rücksicht darauf, baß bie beschäbigte ober zer­störte Sache alt ober neuwertig war. Nur wenn eine neu zu beschaffende Sachefür den Geschädig­ten" einen erheblich höheren Wert bat als die be­schädigte oder zerstörte Sache sie natte, kann ein Abzug gemacht werden. Hiervon kann abgesehen werden, wenn die Billiakeit es erfordert. In der Regel erhält also der Geschädigte im Wege der Ent­schädigung etwas Besieres, als er bisher gehabt hat. Es entspricht dem ausdrücklichen Wunsch des Führers, daß die Verordnung auch entsprechend großzügig angewandt wird. Anträge find an die Gemeindebehörden zu richten. Sie können aber auch bei den Feststellungsbehörden (d. b. bei den Landräten ober Oberbürgermeistern) unmittelbar eingereicht werden.

Soeben ist das erste Funkbild das den britischen HttssrreuzerCarnarvon ua|ue öei0l- «Jjs Bübamerita eingelaufen Sei bem Seegefecht mit iinem beutfchen Hiif-kreuzer hatte bie über 20 000 tonTn grobeLnaroon Castle" insgesamt 22 Treffer erhalten unb mußte nach Monteoibeo ms Sack gebracht werben, mäbrenb ber deutsche chilfs kreuzer völlig unbefchabigt blieb. Unser Funkbild 8 zeigt mehrere gutfitzenbe Treffer am Rumpf des Schiffes. (Scherl-Bilberbienst-M.)

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