Ausgabe 
11.10.1940
 
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Sglich erscheint. Wir haben nicht sich in ein Landhaus zurückgezogen, das von einer ßctViCC M (5d)Weöet1

USA.-Berichterstatter von ihren starken Truppenabteilung bewacht werde. r

mus einfach immo<

bon unterer Berliner Schriftleitung.

geleitet. Die weithinausgehenden Fahrten der lang­sinnen, vollbeladenen Minenschiffe waren stets durch' ßnnanmtrfitnn hafnnharc hahi-ivkf

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eier nahmen u. a.

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bürg und Walburg. Wenn auch die Kunstwerke vor- Berlagsleiter: Dr..Ing. Erich Hamann- Anzeigenleiter Hans Beck, läufig wegen des Kriegszustandes der Oeffentlich- Verantwortlich für den Inhalt der Am eigen lTveodor Kümmel PlMr.6.

Kapitän zur See Böhmer hat seit Februar 1940 alle Unternehmungen unserer Minen schiffe

Berlin, 10. Oktober. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine Großadmiral l)r. tu c. Raeder das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Kapitän zur See Böhmer, Korvettenkapitän Thoma, Korvettenkapitän von Kamph und Oberleutnant zur See Jenisch.

feindliche Gegenwirkung besonders bedroht. Kapitän zur See Böhmer hat die Fahrten mit Zähigkeit und Energie durchgeführt. So, als er mit seinem

um die Feldköche dauernd zu schulen. Die lediglich Soldaten befördernden Züge führten Eisenbahn­küchenwagen mit ebenfalls geschultem Personal mit, um bei langer Fahrt schmackhafte Kost auszugeben. Mit dem Deutschen Roten Kreuz sind Vereinbarun­gen getroffen, um durchfahrende Soldaten auf den Bahnhöfen mit warmer Suppe oder warmen Ge­tränken zu erquicken.

Eine von dem Verfasier geleitete Arbeitsgemein­schaftErnährung der Wehrmacht" hat die stete Verbesserung der Ernährung zum Ziel und sorgt für neue Fortschritte, die später auch der Zivil­bevölkerung zugute kommen werden. Der deutsche Soldat ist der be st verpflegte der Welt und wird es bleiben.

In diesen Tagen wurden die berühmten Straß­burger K u n st s ch ä tz e , die zu Beginn des Krie­ges zusammen mit anderem elsässischem Kunstbesitz in das Innere Frankreichs befördert wor­den waren, wieder in ihre Heimat zurückgebracht. Vor allem handelt es sich um den berühmten Isen- Heimer Altar Matthias Grünewalds, ferner die kostbaren M ü n st e r f e n st e r, die wertvollen Fenster der Kirchen St. Thomas und Wilhelmer in Straßburg sowie der Kirchen von Zabern, Weißen-

Hauplichnktletler: Dr. Mtevrich Wilhelm Hange. Stellvertreter bei Hauptlchrvtleilere: Ernst Blumschetn. Berantwortlich sür Politü und «Übet: Dr. Fr. W. Hange; für bas Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; rüi Stadl Gießen, Provinz Wiri>chast u. Sport: Ernil läiumfdjein.

Druck und Verlag Brühl,che Univeriitäte Druckerei R. Hange ft. ®.

sche Luftwaffe herrschen, das Zeugnis der unge­heuren Kampfkraft unserer Flugzeuge und der Wirkung ihrer Angriffe. USA. braucht die deut­schenRoboter" nicht zu fürchten. England jedoch weiß heute, welches Schicksal es herausgefordert hat, als es das Kriegsspiel mit Deutschland begann. Dieses Schicksal nimmt unaufhaltsam seinen Laus.

die Absicht, die , .

Roboter-Phantasien zu heilen, aber wir entnehmen aus den Vorstellungen, die in USA. über die deut-

Ein Jndustriewerk nach dem andern brennt in Schweden ab. Dabei handelt es sich um Werke, die für die schwedische Landesverteidi­gung arbeiten. Die letzte Fabrik, die auf myste­riöse Weise durch Brand vernichtet wurde, waren die Ankars-Vik-Werke bei Sundwall. Der angerichtete Schaden geht in die Millionen. Die schwedische Oeffentlichkeit ist seit langem durch diese Brände beunruhigt. Richt nur dasSvenska Dagbladet", sondern auch andere schwedische Zeitun­gen nehmen an, daß wieder Sabotagean­schläge die Ursache seien. So hat z. B. die tech­nische Untersuchung des Riesenbrandes der Ankars Dik ergeben, daß die Vermutung, die Rohstoffe hät- ten sich selbst entzündet, fallen gelassen werden

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In Berlin fand eine Arbeite- und Schulungs­tagung der Gauabteilungsleiterinnen Volkswirt­schaft-Hauswirtschaft in der Reichsschule 2 der RS.-Frausnschaft in Berlin-Wannsee ihren Ab­schluß. Derbrauchslenkung und Preisbildung, Ar­beitseinsatz, Wohnungsplanung und -geftaltung konnten mit den Vertretern der Ministerien und Dienststellen besprochen und geklärt werden. Den Dank des Reichsernährungsministers erstattete Stabsamtsletter Dr. Reischle für die verständms- volle Mitarbeit auf dem Gebiet der Verbrauchs- len tun g.

Nach einem in Kairo veröffentlichten englischen Kommunique haben italienischen Bombenflugzeuge welche von dem eroberten britischen Somaliland aus operierten, im Laufe des Dienstags den eng­lischen Stützpunkt Aden bombardiert.

Vier tapfere Marineoffiziere mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet

Daß so viele Freunde einer gepflegten Zigarette Immer wieder Ihre

beharrlidie Vorliebe

für die ECKSTEIN Nr. 5 bekunden, hat seinen guten Grund. Die ECKSTEIN verzichtet auf kostspielige Verpackung, um dafür besonders hochwertigen Tabak bieten zu können.

Der bestverpflegte Soldat

Don Generalstabsintendant Geheimrat pieüztzzek.

Ohm Krüger.

Rom, 10. Okt. (Europapreß.) Die Agentur Ste- fani berichtet aus Südafrika, daß zum bevorstehen­den Jahrestag des Todes des Burenpräsidenten Krüger in allen Ortschaften in der Südafrikani­schen Union Kundgebungen angesagt worden seien. Don den englischen Behörden seien m allen größeren Städten Truppen und Polizei zusammen- gezogen worden. Ministerpräsident Smuts habe

sen betrachten, daß diese Kampfflugzeuge mit menschlicher Besatzung versehen seien.

Soweit die phantasievollen Amerikaner, die ja schon von jeher Freunde desRoboter"-Menschen waren. Wir wissen nun sehr gut, daß unsere Kampf- gesihwader weder mitRobotern" als Flugzeugfüh­rern besetzt sind noch ferngelenkt ihre Aufttäge er- üllen. An den Steuerknüppeln sitzen vielmehr »rutsche Männer, die erstens die besten Ma- chinen der Welt als Kampfmittel besitzen und zwei­tens einen Kampfgeist haben, wie er für Ameri­kaner bei ihren Vorstellungen vom Nattonalsozialis-

Jn Durchführung der zwischen der Regierung und der deutschen Volksgruppe Rumäniens getrof­fenen Vereinbarung hat die rumänische Regierung in den beiden siebenbürgischen Städten Hermann- st a d t und M e d i a s ch deutsche Bürgermeister und in zwei weiteren siebenbürgischen und acht banaler Städten deutsche Dizebürgermeister ernannt. In den Gebieten, in denen Volksdeutsche leben, können der Dekan der Rechtsanwattskammer und die Ausschuß- Mitglieder der deuffchen Volksgruppe angehören.

Aus aller Wett.

Straßburger kunftfchähe zurückgeholt.

Der Präsident der Transvaal-Republik, Paul Krüger, ist Symbol für die Freiheitsbewegung des nationalen Südafrikanertums, das fein Erbe in der Verteidigung gegen die britische Fremdherrschaft angetteten hat. Die imperialistischen Pläne eines Cecil Rhodes, die Afrika von Aegypten bis zum Kap hinunter der britischen Herrschaft sichern wollten, bedrohten das Burentum in seiner politischen und wirtschaftlichen Selbständigkeit. Die Briten glaubten in erdrückender Uebermacht und mit unmenschlicher Kriegführung gegen Frauen und Kinder das Buren­volk überwältigen zu können. Mit Intrigen und brutalsten Zwangsmaßnahmen gelang es den Bri­ten, sowohl 1914 wie auch erneut 1939, die Puren gegen ihren Willen in einen Krieg für britische Ziele zu treiben. Der Wille der nationalen Süd­afrikaner, sich von dem britischen Joch zu befreien, ist jedoch nur noch stärker geworden. Die Vereini­gung aller nationalen Südafrikaner in der großen von General H e r tz o g und Dr. M a I a n geführ­ten Partei hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Lebenskampf des alten Präsidenten Krüger um die Freiheit seines Volkes zu Ende zu führen.

Kleine politische Rachrichten.

Der Reichsführer ff und Chef der Deuffchen Polizei hat zum 40. Geburtstag zahlreiche Glück­wünsche aus Staat, Partei und Wehrmacht erhal­ten. Es haben u. a. die Oberbefehlshaber der Wehr- machtsieile und der Ches des Oberkommandos der Wehrmacht, die Reichsminister und Reichsleiter so­wie weitere führende Persönlichkeiten des Reiches dem Reichsführer ihre Glückwünsche übermittelt.

Gauleiter und Reichsstatthaller Kaufmann wurde 40 Jahre alt In Krefeld geboren, meldete er sich 1917 von der Schulbank weg als Kriegs- fteiwilliger. Seit 1920 Mitglied der Münchener Ortsgruppe der NSDAP, beteiligte er sich an der nationalen Erhebung des 9. November 1923. Ab 1925 übernahm er die Führung des Gaues Ruhr der NSDAP. Seit 1928 lag bie Führung des Gaues Hamburg in seinen Händen. Die besonde­ren Verdienste, die er sich um die KdF.-Arbeit er­worben hat, veranlaßten Reichsorganisationsleiter Dr. Ley die Stadt Hamburg zur KdF.-Stadt Groß- deutschlands zu erheben.

38000 Kilometer statt 2000.

Dreihundert Engländer, die bisher in Li­tauen, Lettland und Estland lebten, sol­len jetzt in ihre Heimat zurückbefördert wer­den. Der Weg nach Westen ist aber versperrt. Nor­malerweise fährt man von den baltischen Haupt­städten nach London 40 bis 60 Stunden. Es handelt sich um eine Entfernung von 2000 Kilometer. Jetzt aber werden die dreihundert Engländer aus dem Balttkum in Marsch gesetzt via MoskauWlaülwo- stokTokioVancouverQuebecLondon,also rund um die Erde herum auf eine Entfernung von 3738 000 Kilometer. Wenn alles gut geht, ist mit einer Reisedauer von etwa 9 Wochen statt der nor­malen 2 Tage zu rechnen, um aus dem Balttkum nach London zu kommen. Die russische Regierung hat Wert darauf gelegt, daß die Engländer ad- reisen, weil sich unter ihnen zahlreiche A g e n - t e n befinden. Besonders aufgefallen ist m Moskau ein englischer Handelslehrer Harris, der an der estländifchen Universität Dorpat ein sogenanntes Lektorat für Handelskorrespondenz inne hatte, von England aber besoldet wurde und mit gewissen Krei­sen Dorpats enge Fühlung unterhielt, die in Mos- nicht gern gesehen wurde.

Auch die gute und ausreichende Versorgung des i Soldaten mit Verpflegung hat ihren Anteil an dem < fo erfolgreichen Verlauf des Krieges. Als dem Ver- 1 faffer dieses Aufsatzes im Jahre 1927 die Leitung i der Verpflegungsabteilung des damali- 5 gen Reichswehrministeriums übertragen wurde, \ waren Mobilmachustgsvorbereitungen irgendwelcher ' Art nicht getroffen. Sie waren auch bis 1933 durch : die einengenden Bestimmungen des Schandver­trages von Versailles stark eingeschränkt. Erst nach der Machtübernahme konnte die Versorgung der Wehrmacht mit Verpflegung im Mobilmachungs- falle nach völlig neuen Gesichtspunkten fo aufgebaut werden, daß sie frei beweglich nach allen Fronten den Anforderungen des Feld- und Heimatheeres fo gerecht wurde, wie es in dem verflossenen Kriegs- jahre der Fall war.

Gegenwärtig ist die Wehrmacht auf dem Gebiete der Ernährung der größte Lagerhalter, das größte Unternehmen auf dem Gebiete der Gemeinschaftsverpflegung, der größte Brotfabr»- fant und das größte S ch l ä ch t r e t u n t er - nehmen der Welt. Die deutsche Lebensmittel- inhuftrte wird zu einem erheblichen Tell von ihr beschäftigt. Hunderttausende von Offizieren, Beam­ten, Mannschaften, Angestellten und Arbeitern find tätig, um die hungrigen Münder zu fattigen. Allein etwa 100 000 Mann versehen als Feld- und andere Koche ihren Dienst an den Feldküchen.

Doll Dankbarkeit soll bei dieser Gelegenheit des Reichsernährungsministeriums, des Reichsnayr- tandes und der gesamten deutschen Land wirt - ch a f t gedacht werden, die in verständnisvoller Zu- ammenarbeit mit den Wehrmachfftellen zu den Er- olgen beigesteuert haben. In ungezählten Lagern im Operations- und vor allem im Heimatgebiet sind Vorräte für lange Zeit aufgespeichert.

Die Lebensmittel sind so beschaffen daß sie allen Anforderungen, vor allem auch auf dem Gebiete der Sonderverpflegung der Flieger, Luft­lande- Panzer-, Gebirgs- und sonstigen Truppen genügen Ohne Dauerbrot, Milchkonserven, Preß- aemüse, Vttamindrops und Futterkonserven nxiren die enormen Leistungen der Truppen nicht möglich gewesen. Täglich verlassen zahlreiche Zuge, nach einem bestimmten System ober den Anforderungen der Armeen entsprechend beladen, die Verpflegung^ magazine. In der großen Schlacht m Frankreich waren auf der berühmten Rollbahn nicht weniger als 5000 Lastkraftwagen allein für den Nachschub der Verpflegung eingesetzt.

Feldkostzusammenstellungen brachten Ordnung in die Auswahl der Verpflegungsmittel, fo daß richtige Speisezettel von den Feldköchen durchgefuhrt wer- den konnten. Kochlehrstäbe waren überall eingesetzt,

mußte.

Die schwedischen Blätter weifen ganz deutlich auf London und den Secret Service hin, der überall in J>er Welt feine verbrecherische Tätigkeit auszuüben versucht und den ganzen Erdball mit seinem Netz von Saboteuren und Mördern um­spannt hält. Die Brände in den rumänischen Petrolgruben sind cinroanbfrei auf die Tätig­keit dieser Agenten zurückzuführen gewesen, und wenn auch Lloyd George darüber klagt, im Welt­kriege habe dieser Verbr.'cherbund besser gearbeitet, so ist doch die jetzige Tättgkeit des Secret Service an sich schon fruchtbar genug.

Der Hinweis der schwedischen Blätter auf seine Urheberschaft an den neuesten Verbrechen liegt um so näher, als in einem Falle gerade in Schweden eine solche Bande von Agenten des Secret Service dingfest gemacht und verurteilt werden konnte. Im Frühsommer, Ende Juni, stand der Qmglänber Nickman mit seiner schwedischen Sekretärin Johannsson und einigen anderen Engländern in Stockholm wegen Sabotageversuche vor dem Stadtgericht. Rickman hatte, wie aus dem Urteil hervorgeht, von London 35 000 Kronen erhalten, um wichtige Krananlagen im schwedischen Erzhafen Oxelösund zu sprengen und dadurch die Erz­verschiffung während der Wintermonate nach Deutschland zu verhindern. In vier Koffern nahm die Bande Dynamit mit, wurde aber Ende Januar an der Ausführung ihres ruchlosen Planes ver­hindert. Im März sollte ein neuer Anschlag versucht werden, aber einer der Burschen weigerte sich, weiter mitzumachen. So unternahmen Rick­man und Genossen auf direkte Londoner Weisung am 11. April einen neuen Versuch. Sie wurden verhaftet, und dabei stellte sich heraus, daß Rickman sich falsche Pässe aus der Fabrik des Secret Service besorgt hatte und daraus reifte. Die Bande wurde zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt, Rickman zu acht Jahren, und als er Berufung em- legte, wurden die Urteile vom höchsten schwedischen Gerichtshof bestätigt.

Nun ist es interessant, daß dieser gemeine Sa- botogeakt durchaus parallel ging mit den politischen und militärischen Kriegserweiterungsplänen Chur­chills, denn als Rickman Ende März das Tele­gramm aus London erhielt, >das ihn zu gesteigerter Tätigkeit aufforderte, war das Norwegenabenteuer Churchills im Gange. Churchill erstrebte die For­cierung der Narvikbuckt, des norwegischen Hafens für die Ausfuhr des schwedischen Erzes. Die Pa- ralletttctt dieser beiden Akttonen liegt also auf der Hand, und nur der Dynamit der Ereignisse ist es zu verdanken, daß Rickman ebenso wie Churchill schei- 1 terte. Die jetzigen Sabotageversuche aber müssen gerade den Schweden besonders peinlich sein, die zu einem Teil aus ihrer Vorliebe für England 1 kein Hehl machten und dessen plutokratischem - Wesen anhingen. Sie konnten sich nicht vorstellen, 1 daß England Schurkentaten begeht, bis sie selbst ° eines besseren belehrt worden sind. Und das ist die Morail von einer unmoralischen und verbrecheriscken Geschichte des Secret Service in einem Lande, das l bisher auf die gleiche demokratische Gesinnung sich : so viel zugute tot. E. S.

Verband die norwegische Küste ansteuerte und das Mündungsfeuer feindlicher Zerstörer auf sich gerichtet sah. Seiner sicheren und energischen Führung ist es zu verdanken, daß die langsamen und kampfschwachen Hilfskriegssckiffe die Aufgaben durchführen konnten, 'die für die Sicherung der Nor- wegenaktton von Bedeutung waren.

Korvettenkapitän Thoma, Chef einer Minen- fud)f tottiHe, ist feit Beginn des Krreges mit

seiner Flottille laufend eingesetzt gewesen. Bei der Norwegen-Aktion und beim K a m p f um Narvik zeigte sich seine Flottille, die jedem feind­lichen Zerstörerverband an Geschwindigkeit und Be­waffnung untrlegen war, unter vollstem Einsatz erfolgreich. Korvettenkapitän Thoma hat sämtliche Unternehmungen mit besonderer Ruhe und Sach­lichkeit geleitet.

Korvettenkapitän von Kamptz, Chef einer Räumbootflottille, hat die seiner Flotttlle gestellten Ausgaben mit alle Erwartung übertref­fenden Erfolgen gelöst. Die Leistungen waren nur möglich durch den Schwung, die Tattrast und die Tapferkeit des Flottillenchefs, der immer in der vordersten Front persönlich den Einsatz feiner Flot­ttlle leitete.

Oberleutnant z. S. Jenifch hat als K o»m - manbant eines Unterfeebootes dem Feind auf mehreren Unternehmungen schwere Ver­luste zuqfüat. Er versenkte 17 bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit 104818 Brt. zumeist aus stark gesicherten Gelettzügen. Außerdem zeichnete er sich hei schwierigen Mine n a u s g a - b e n unmittelbar vor oer englischen Küste durch Un­erschrockenheit und Ruhe aus.

Aus Schloß Ploschkowitz bi Lettmeritz wurde durch Reichserziehungsmimster Rust die Natio­nalpolitische Erziehung^" -"""

detenland eröffnet. An der F

Gauleiter und Reichsstatthalter Konrad Henlein, der Inspekteur der Natwnalpolittschen Erzichungsanstal- ten -Obergruppenführer Heißmey, Staatssekretär Reinhardt und Staatssekretär ---Gruppenführer Karl Hermann Frank teil.

feit noch nicht wieder zugänglich gemacht werden können, so ist es doch eine beruhigende Tatsache, das wertvolle Kunsteigentum des Landes wieder in der Heimat untergebracht zu wissen.

Vierlinge feiern 60. Geburtstag.

Die seltene gemeinsame Feier des 60. Geburts­tages konnten die Berner Vierlinge Gehri zwei Männer und zwei Frauen begehen. Am 26. Sep­tember 1880 gebar die mit einem Kunstmaler ver­heiratete Elisabeth Gehri von Büren im Ober- lindach im Kanton Bern im Alter von 39 Jahren die Vierlinge Oskar, Berta, Rosa und Arthur. Diese Mehrlingsgeburt hatte seinerzeit großes Aufsehen erregt. Alle vier waren lebensfähig und kräftig und feiern nun ihren 60. Geburtstag.