Kampfflugzeuge über Eastbourne.
Die
Stützpunkten zurückgekehrt.
dningen". Vier der Nacht zum
rackenlager von unserer Luftwaffe in B ura Tana-Fluh mit deutlich erkennbaren Erfolgen ohne eigene Verluste bombardiert.
v ö l - euers-
letzten 8 Jahren vergeben haben. Alle p^dschen Prozesse werden überprüft. Kultusminister Bu disteanu hat angeordnet, daß alle Beamte, di« de Freimaurerei angehoren, ihre Funktionen m dieser Bewegung niederzulegen haben.
Kultusminister angeordnet, daß sofort das gesamte jüdische Personal aus den Theatern zu entfernen rs .
Korrespondent von „Stockholms libningen' Stunden lang sei Londons City in t , Montag konzentrierten Angriffen ausgesetzt gewesen, die Feuerscheine hätten die dunkelsten Stunden der
Sie wehrwirsschafilichen Ziele der deutschen Sergellmgsangriffe auf London.
Deutsches Bombenflugzeug im Flug über der englischen Steilküste. Man erkennt deutlich die Konturen der Stadt Eastbourne, deren Anlagen^mehrfach erfolgreich bombardiert wurden. — (Scherl-M.)
Morgan Post" meldet seinem Blatt: Von amtlicher englischer Seite wird zugegeben, daß die Docks in der Nähe der Themsemündung l i a zerstört seien und alle Versuche, die brunfte zu löschen, ausgegeben werden mußten.
besser, je schneller sich London dessen bewußt wird. I
U. St I
Italienischer Wehrmachtsbericht.
Rom, 10. Sept (DRV.) Der italienische Wehr-1 machtsberichk vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: I
3m öftlichen Wittelmeer unternahm un-1 sere besonders aktive Luftwaffe heftige Bomben-1 angriffe auf Jaffa in Palästina und auf die Bahnlinie Alexandrien —warsa-wa- truk. Bei der ersten Aktion wurden die hafen- anlagen und wichtigen Lagerhäuser getroffen und heftige Brände hervorgerufen. Bei der zweiten wurde den Bahnanlagen ernster Schaden zugefügt Ein Eisenbahnzug erhielt Volltreffer und flog in die Luft
In Rordafrika wurden außerdem feindliche Zeltlager und Kraftwagenkolonnen von der Luftwaffe im Tiefflug angegriffen und beschossen. Besonders bei Bir Sceferzen hat der Feind erhebliche Verluste erlitten.
Die feindliche Luftwaffe unternahm einige Angriffe auf die Ortschaften der Lyrenaika, wobei insgesamt ein wann getötet und vier verletzt wurden. Es entstand unbedeutender Sachschaden.
In Ostafrika griff unfere Luftwaffe den Flugstützpunkt von Port Sudan an, wobei verschiedene Flugzeuge am Boden getroffen und Brände verursacht worden sind. Trotz des Angriffs der feindlichen Jäger find alle unsere Flugzeuge nach Abschuh eines feindlichen Flugzeuges zu ihren
London unter den Angriffswellen der deutschen Bomber.
rat statt, in dem der General das Parteiprogramm und die großen Probleme darlegte, denen sich seine Regierung besonders zuwenden will. Es sind dies: 1. Hebung des Bauernstandes durch wirtschaftliche, gdministrative und sanitäre Maßnahmen; staatliche Organisieruna der landwirtschaftlichen Produktion sowie des Absatzes der landwirtschaftlichen Produkte; Organisierung von fliegenden Sani- tätsstotionen in den Dörfern. 2. Hebung der Lebenshaltung derArbeiterschaft durch soziale Reformen und Reorganisierung der Jndu- strieunternehmungen. 3. Reorganisierung des Verwaltungsapparates und der Beamtenschaft; Gewährleistung des Existenzminimums für Beamte (Familienzulagen entsprechend der Kinderzahl, Gehaltsaufbesserung für verdiente Beamte).
4. Schutz der rumänischen Familie, sanitäre Reformen zur Bekämpfung der Kindersterblichkeit, der sozialen Krankheiten und des Alkoholismus. — General Antonescu legte dann in großen Zügen die Probleme der Schule, Kirche, Justiz, Armee, und die Art und Weise, wie zu ihrer vollständigen Reorganisierung vorzugehen ist, dar.
Antonescu ordnete an, daß sämtliche in direktem oder indirektem Besitz des Exkönigs Carol befindlichen Aktien bei ihren derzeitigen Inhabern blockiert werden. Der Besitz solcher Papiere ist anzumelden. Wer die Anmeldung unterläßt oder die Papiere zu veräußern oder zu verstecken sucht, wird mit Gefängnis bestraft. Alle Personen, die während der Regierungszeit Carols Minister waren» werden einer genauen Überprüfung ihres
gen sehe.
Lustabwehr ohnmächtig.
Rom, 11. September. (Europapreß.) Die römische Presse berichtet über San Sebastian aus London, daß sich die Londoner Fliegerabwehr als vollkommen ohnmächtig erweise. Diese Erkenntnis veranlasse die Bevölkerung Londons, zu vielen Tausenden die gefährdete Haupt- tadt zu verlassen. Englische Jagdflieger hätten bei >en deutschen Nachtangriffen nur wenig eingegrif- en. Ebenso sei auch die Abwehr der englischen Flak elativ dünn, in manchen Gebietsteilen Londons ogar gleich Null gewesen. Das lasse darauf schlie- zen, daß das System der Geschützstände der Flak )urch die letzten Großangriffe in einigen Teilen des Hafens und der Bannmeile von London schwer gelitten habe. Prakttsch hätten die deutschen Fliegerangriffe in der Nacht zum Dienstag ununterbrochen angedauert. Aus dem über der Themse liegenden bewölkten Himmel seien die deutschen Flugzeuge blitzschnell auf ihre Ziele gestoßen. Die hauptsächlichsten Ziele seien die Docks an den Ufern der Themse gewesen. Viele der verursachten Brände in Speichern und Jndustriewerken seien infolge der Art des in ihnen lagernden Materials nicht zu löschen.
Man konzentriere sich daher darauf, die modernsten Anlagen zu retten, die am nördlichen Ufer der Themse liegen. Ganz besondere Anstrengungen mache man um die großen Warenvorräte bei den Victoria- und Albert-Docks. Hier seien nämlich große Getreidelager, deren Anlagen jedoch vollkommen zerstört sein sollen. Mehrere Straßen oberhalb dieser Docks stünden in hellen Flammen, ebenso die Riesenmagazine mit lebensnotwendigen Waren, ©eiter heißt es u. a.: Es wüten Riestnfeuersbrünste nahe der West- Jndia-Docks, im Commercial-Dock und in den kriegswichtigen Anlagen. Außerdem brennen die kriegswichtigen Anlagen südlich der Londoner Brücke.
„Es gibt keinen einzigen Teil von London mehr, der nicht Schäden aufweist", erklärt der Londoner
Ursachen. Die Luftabwehr wird vom Feuerschein be- hindert, da man kaum den Himmel erkennen und die Bomber ins Scheinwerferlicht bekommen kann. Eine kräftige Bombenexplosion in unmittelbarer Nähe des Jnformationsministeriums veranlaßt auch die ausländischen Presseleute, in den Schutzraum zu gehen. Am Montagabend sah ich bereits lange Reihen Menschen eine Stunde vor dem Heulen der Sirenen die Schutzräume auffuchen. Wird das Volk das auf die Dauer aushalten, so fragt man sich.
Der Korrespondent „Nya Dagligt Allehanda chreibt: Ich hatte das Dach eines Hauses bestiegen. Alle Augenblicke bemerke ich einen geroaltigen Luftdruck. Er entsteht, wenn die Bomben dort unten in den Docks krepieren. Dann erzittert das ganze Haus. “ Fensterscheiben fallen klirrend auf den Boden. Die Luft ist voll von donnernden Flugzeugen. Der Lärm steigt an Und wieder ab. Es sind d i e d e u t« ch e n Stukas, die in kurzen Zwischenräumen md mit Blitzeseile auftauchen, sich auf ihr Ziel kürz en und wieder in die Höhe steigen. Sogleich hört man die enffetzlichen Explosionen. Dazwischen donnert unaufhörlich die Abwehr. Gerade als ich das Dach verlassen will, explodiert eine Bombe in so bedenklicher Nähe meines Hauses, daß ich das Feuer und den Rauch vor mir in den Himmel stei-
LlGA.-Preffe gegen LondonerGreuelberichte
N e u y o r k, 10. Sept. (Europapreß.) Berichte aus London über angeblich sinnlose Zerstörungen durch die deutschen Luftbombardements lösten eine scharfe Kritik in der „New York Daily News" aus. Das Blatt betont, es fei unsinnig, zu behaupten, daß die deutschen Flieger vorsätzlich Straßen, Wohnhäuser und Hospitäler bombardierten. Ihre Ziele seien unter allen Umständen militärischer Art, die jedoch angesichts der Luftabwehr und der großen Höhen natürlich nicht in jedem Falle getroffen würden. „Die deutschen Bomber ziehen es zweifellos vor, Brücken, Arsenale und Eisenbahnstationen zu treffen statt Wohnhäuse r", schließt das Blatt. Auch die „New Port Times" betont, „obwohl die Beschädigungen weit verbreitet seien, könne der Angriff nicht als willkürliche Bombardierung Londons bezeichnet werden. Viele getroffene Privat- und Geschäftshäuser befänden sich direkt neben einwandfrei militärischen Ziele n."
Wenn ein so ausgesprochen enalandfreundliches Blatt wie die „New Port Times" oiefe Feststellung trifft, so ist das ein deutlicher Beweis, daß man auch im Auslande erkennt, wie gut Deutschland bei aller Härte die Kriegsgesetze beachtet. Eine Tatsache, die auch ein britischer Lufffachoerständiger in der „S u n d e y Times" zugegeben hat, er erklärte, daß die deutschen Tagesangriffe Flugplätze zum Ziel hätten und die Nachtangriffe den Zweck verfolgten, durch Bombardierung der Industrieanlagen die Produktion lahmzulegen. Zwischen den Industrieanlagen aber wohnt Zivilbevölkerung, die natürlich bei den Angriffen nicht verschont bleibt. Die Schuld daran trägt die britische Regierung, die diesen Krieg wollte und auch das Volk selbst, das nichts getan hat, um die Verbrechen seiner Polittker zu verhindern. Die Greuelhetze kann darum keinen Eindruck auf uns machen. Wenn der Londoner Nachrichtendienst jetzt jammernd meldet, daß in der Nacht zum Montag 286 Tote und 1400 Schwerverletzte zu beklagen feien, so kommt dieses Blut nicht auf uns. Auch das Ausland wird erkennen, daß es sich bei den Meldungen über „zerstörte M litte r- hdusex und Hospitäler" um die übliche britische Methode handelt, um, da die Katastrophe über London hereinbricht, mit erfundenen Greuelmärchen Mitleid erwecken zu wollen _
dann die Leitung; der französische Strang geht in sDe^gens nt^9*n•.q*raQ€n.^önig ostwestlicher Richtung über Abdu-Kemal, die Grenz- AAl hatte allen Truppenteilen buntschillernde, ope- stadt Syriens, über Palmyra uyd Homs na* Sri- nini-
poü. Der füMicte, enaliföe Strang biegt na* ©üben genauen Bericht über
aus und geht über das irakische Gebiet, u^r Nord- siene rv PT. ^h^mfonds in den letzten 2r ans Jordanien und über den Jordan zur Hafen- 45erme a ,i hie Staats-
ftabt S)aifa. Di- Rohr- liegen in Mest gebettet m uns Ä-hr°n ^Vstr^e beMt-n, di- sie in den einem einen Meter tiefen Graben. Der Verlauf der oaynen uo r
Leitung ist durch eine leichte Wölbung des Bodens darüber erkennbar. Dort wo die Rohre den Tigris
dischen Ozeans bedeuten.
Haifa ist infolge der Oelleitung ein sehr großer Platz geworden, der in seinen Anlagen beinahe Marseille übertraf. Wenn es nun den Italienern gelungen ist, Haifa zu bombardieren und die Del» Versorgung der britischen Kriegsschiffe, Panzerwagenkolonnen und Flugzeuge zu hemmen, so haben sie England damit einen Schlag versetzt, der sich mit der Zett tödlich auswirken muß. Dadurch, daß Italien den Petroleumkrieg gewinnt, gewinnt es auch den Feldzug. England mag noch über namhafte Oeldepots in Zypern und an der ägyptischen Küste verfügen, aber diese Lager sind nicht unerschöpflich. Nur ein Desperado wie Churchill kann sich über diese unwiderlegbare Tatsache hinwegsetzen. Die Vernichtung der englischen Petroleumleitung trifft einen Lebensnerv des britischen Empire. Desto
Berlin, 10. September. (DNB.) Jetzt, nachdem die Vergeltung für die Angriffe englischer Flieger auf die deutsche Zivilbevölkerung ihren Anfang genommen hat, kann die Mitteilung gemacht werden von einem ganz besonders verabscheuungswürdigen und gemeinen Kampfmittel, das die sogenannte königliche Luftflotte gebraucht.
Seit dem 11. August wurden zunächst vereinzelt und dann in ungeheuren Mengen sogenannte Brandplättchen von englischen Fliegern bei ihren feigen Nachtflügen über Deutschland über weite Strecken unseres Landes verstreut. Die Plättchen bestehen aus Zelluloid, find etwa 5 mal 5 Zentimeter groß uyd tragen in der Mitte ein Loch, in welchem eine Brandpille in Brandwatte eingepackt ist. Die Plättchen fingen unter der Einwirkung des Sauerstoffs der Luft, mitunter unter der Wirkung der Sonnenbestrahlung Feuer, ergaben eine Stichflamme von etwa einem Meter Höhe und sollten in Brand setzen was sie trafen.
Es bedarf keiner Worte darüber, daß diese Brandplättchen zur Schädigung militärischer Ziele völlig ungeeignet sind. So ist denn auch in keinem Fall der Versuch gemacht worden, eine militärische Anlage mit ihnen in Brand zu setzen. Zweck und Absicht dieses oerabscheuungswürdigen Kampfmittels war es offensichtlich, die Objekte zu vernichten, für die die RAF. Brandbomben in großer Zahl
und den Euphrat kreuzen, mußten 40 Meter hohe Türme errichtet werden, an denen starke Kabel be-1 festtgt sind, die die Röhren tragen. Auch bei der Ueberbrüdung des Jordan galt es große technische I Schwierigkeiten zu überwinden, da das Ostufer I 700 Meter über dem Meeresspiegel liegt, die Talsohle aber 295 Meter darunter. Hier behalf man sich mit dem Bau einer Hilfs-Pumpstation.
Bei voller Ausnutzung werden jährlich rund vier Millionen Tonnen Oel durch die Rohre nach Haifa gesendet. Zur Bewachung der Linie müssen in ihrer ganzen Lange Wachposten aufgestellt werden, die ständigen Angriffen ausgesetzt sind, und die, wie die antib ritt scheu Unruhen in Palästina bewiesen haben, nur schwer verteidigt werden können. So ist denn die britische Pipe-Line nicht nur an ihrer Mündung im Hafen verwundbar, sondern in ihrer ganzen Länge. Vorläufig gelingt es England noch, den Irak unter strenger Kontrolle zu halten, aber da der Irak ein arabischer Staat ist, und da die pan-! arabische Bewegung darauf hinzielt, die arabische Welt von der Fron der europäischen Kolonialmächte zu befreien, so ist es sehr wohl möglich, daß bei weiteren britischen Niederlagen auch der Irak die ihm aufgezwungenen Fesseln abwirft und die englischen Posten an der Pipe-Line aus dem Lande jagt. Damit märe dann die britische Oelversorgung im Nahen Orient und am Mittelmeer endgültig zu- sammengebrochen, und auch die Verbindungswege nach Indien wären gefährdet. Da nur eine einzige Rohrleitung besteht, durch die das Oel von Mossul nach Haifa gepumpt wird, nicht aber an den weit näher gelegenen Golf von Persien, so würde das das Ende der britischen Seeherrschaft nicht nur im Mittelmeer, sondern auch in den Wassern des In-
Unsere Luftaufnahme gewährt einen Blick auf den östlichen Teil von London. In der Mitte des Bildes die berühmte Towerbrücke. Weiter nach Osten beschreibt die Themse einen großen Bogen, an dem die zahlreichen Dockanlagen und Lagerhäuser gelegen sind. (Scherl-Bildarchiv-M.)
Nacht zum Tag verwandelt. „Eine Feuersäule folgte der anderen. Es brannte nicht nur an der Themse und im Osten der Stadt. Der rote Hahn sprang von Haus zu Haus, Hunderte von Meter an einer Hauptverkehrsader entlang, die von der City nach Westen führt. In der Nacht zum Montag erlebte die Bevölkerung Londons d i e furchtbarsten Explosionen, die je ein Krieg mit sich gebracht hat. Himmel und Erde zitterten mehrere hundert Kilometer im Umkreis, wenn eine große Bombe eine Steinbrücke oder ein Haus traf. Ich befand mich um Mitternacht in jenem Stadtteil, in dem die Menschen von dem Luftdruck der Explosionen auf die Erde oder an die Hauswände geschleudert wurden. Als der Tag graute, erfuhr ich, was es heißt, plötzlich zu merken, daß das Haus, in dem ich mich befand, wie ein Boot au einem See zu schaukeln anfing. Drei gewaltige Explosionen ließen die Luft erzittern, und wenn auch die Wände nicht einstürzten, so gingen doch Fenster und Türen zu Bruch. In der Nacht zum Montag haben Hunderttausende von Londonern das gleiche Erlebnis gehabt."
Der Londoner Berichterstatter von „Nya Dagligt Allehanda" schreibt über die Bombenangriffe auf die wehrwirtschaftlichen Anlagen Londons Inder Nacht zum Dienstag, der ganze Himmel ist wieder erleuchtet vom Feuerschein, so daß man ohne weiteres bei ihm lesen könnte, und zwar viele Meilen von ihm entfernt. Zum zweiten Male erfährt auch das Westend, was ein moderner Bom- benkrieg bedeutet. Dicht aufeinander folgen die Bomb en explosiv neu, die Ungeheuer« Feuer per-
S t o ck h o l m, 11. Sept. (Europapreß.) Der vierte Luftalarm Londons wurde am Dienstagabend um 16.59 Uhr englischer Zett gegeben. England erlebte vorher um die Mittagsstunde einen Luftalarm, weiter einen Luftalarm, der um 15.17 Uhr begann und einen weiteren, der um 15.43 Uhr einsetzte. In den Mittagsstunden des Dienstags konnte man, wie ein In Kenia wurden feindliche Depots und Va- Sprecher des Londoner Rundfunks, der Mitarbeiter - E des liberalen Blattes „News Chromcle", William
". Forest, bestätigte, zu Beginn dieses Alarms noch uno Hunderte von Feuernin London beobachten. _ _ . . , „ E, ew Aus der Darstellung ging im übrigen hervor^ daß
Der Feind versuchte Luftangriffe auf Wa s s a ua, deutschen Ziele insbesondere m den wichtigen Asmara und Desfie. Die Bomben fielen vor Verkehrs anlagen, wie Eisenbahnlinien, zu allem auf freies Feld und hatten zwei Tote und suchen sind. So muß der Londoner Rundfunk be- drei Verletzte zur Folge. (tätigen, daß eine wichtige Verkehrskreuzung in
London von Bombenvolltreffern in der Nacht zum Dienstag vernichtet und daß eine Umleitung des WHerforderlich wurde. „Überhaupt ist es Bukarest, 9. September. (Europapreß.) Im schwer, morgens ins Büro zu kommen", erklärte em Minffterpräsidium fand unter Vorsitz des Minister- anderer Rundfunksprecher. Er schilderte, wie am Präsidenten General Antonescu ein Minister- Dienstagmorgen Tausende von Menschen an den • -...... ~ " ■ • Autobus-Haltestellen und Untergrundbahnhofen ge
wartet hätten, um sich nach den Derkehrsmöglich- keiten zu erkundigen. Zahlreiche Verkehrsverbin- bungen hätten umgeleitet werden müssen. In den Mittagsstunden des Dienstag standen die Bruchstellen einiger Gasrohre in Zentral-London noch in Hellen Flammen, ba es offensichtlich noch nicht gelungen war, die Brände zu löschen ober bas Gas abzustellen, ohne dadurch die Versorgung ganzer Stadtteile lahmzulegen. An anderer Stelle haben deutsche Bomben Wasserrohre gesprengt. Reuter berichtet, daß die F e u e r s b r ü n st e in der City von London teilweise noch nicht gelöscht werden konnten. Eine Explosivbombe habe schweren Schaden in einem Teil der Guildha11, dem Londoner Rathaus, angerichtet. Zwischen zwei Alarmen besuchte Winston Churchill die am stärksten in Mitleidenschaft gezogenen Stadtteile Londons und die Themsegegend. Der Ernährungsminister Lord W o o l t o n hatte die Aufgabe, die großen Speicher und Lebensmittelvorräte in Augenschein zu nehmen, die Ziel der deutschen Luftangriffe gewesen waren. Der englische Nachrichtendienst teilt mit, baß in erster Linie die Mehl- unb Zuckervorräte der englischen Haupfftadt in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Der Londoner Berichterstatter der „Göteborg
Feiger Anschlag aus die deutsche Ernte abgeschlagen.
nIsrandplättchenwurdenvonbritischenTrachtpirateningroßenMengenauSgestreut nicht auftvenden wollte, chso Bauernh °us-r^ Scheunen, erntereife Felder, For ten usw. Diese Zündplättchen sind mehrfach m außer ordentlich großer Zahl abgeworfen worden. Mit dem Aufgebot aller zur B-rsugung stehe'rd-nI Or aanifationen wurde die Gefahr, die biefe jBranb Plättchen bedeuten, beseitigt. Trotzdem Bauerngehöfte, Getreideschober Scheunen, kleinere Waldstrecken und Heibeflachen diesem feigen Kampfmittel zum Opfer gefallen. Insbesondere waren Brandoerletzungen von Personen zu beklagen, die das heimtückische Kampfmittel ahnung^ los anfaßten oder in die Tasche steckten, wo es sich dann unerwartet entzündete. - ,
Britische Verbrecher unternahmen den Versuch, ein ganzes Volk und dann einen ganzen Kontinent durch eine Blockade auszuhungern. Als sie scheiterte, setzten sie diesen Versuch fort in dem Be- mühen, die Ernte unseres Lan d e s zu vernichten. Wenn keine größeren Schaden entstanden sind, so ist dies einerfeite der feuchten Witte- runq, andererseits dem entschlossenen E i ns atz der Äbwehrkräfte zu verdanken. Wenn heute deutsche Bomben nach so vielen abgelehnten Friedensangeboten und so vielen m den Wmd Aeschla- qenen Warnungen militärische Objekte m London treffen, dann bedeuten diese Bomben die Vergeltung auch für diese unwürdige britische Kampfmethode.
•lower ßÄe/ClM -f
x-^‘4
Sa.trthwärk Park


