Ausgabe 
11.7.1940
 
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Houston Stewart Chamberlain und Adolf Hitler.

Houston Stewart Chamberlain war jener Patriot, der, selbst englischer Abkunft, zu den Sehern der deutschen Geschichte gezählt wird. Selbstredend hat er mit der gleichnamigen Sippe aus Birmingham, die Englands Namen in Miß­kredit brachte, nichts zu tun. Houston Chamberlain lebte völlig in der geistigen Welt von Richard Wagner und Bayreuth. Er hat zu den ersten Vor­kämpfern des Rassegedankens gehört und im Welt­krieg mit starker Leidenschaft für die Sache des Reiches gewirkt, obwohl ihm die Schwächen der damaligen politischen Führung in Deutschland nicht verborgen waren.

Interessant ist, daß Houston Stewart Chamber­lain von Anfang an den Weg des Führers mit stärksten Hoffnungen begleitete. Schon im Fahre 1923 lernte er den Führer der jungen Freiheitsbe­wegung kennen, als in Bayreuth eine national­sozialistische Kundgebung stattfand. Beim Vorbei­marsch stand er mit seinem Rollstuhl neben Adolf Hitler. Unter dem Eindruck dieser Begegnung hat H. St. Chamberlain an Adolf Hitler einen Brief geschrieben, der mit folgenden Sätzen schloß:Mein Glaube an Deutschland hat nicht einen Augenblick gewankt, jedoch hatte mein Hoffen ich gestehe es eine tiefe Ebbe erreicht. Sie haben-ckien Zu­stand meiner Seele mit einem Schlage umge° wandelt. Daß Deutschland in der Stunde seiner

höchsten Not sich einen Hitler gebiert, das bezeugt sein Lebendigsein; desgleichen die Wirkun­gen, die von ihm ausgehen."

Am 20. April 1924 schrieb der greise Denker zum Geburtstag Adolf Hitlers:Man kann bedeu­tende Menschen in zwei Klassen unterscheiden, je nachdem der Kopf oder das Herz vorwiegt. Hit° l e r würde ich entschieden zu den Herzmenschen rechnen, nicht etwa, daß ich seine geistigen Fähig­keiten gering schätze, im Gegenteil: aber der Herd, worauf die Glut sich entfacht, in der seine Gedan­ken geschmiedet werden, ist das Herz. Und weiter ist das Großartige an Hitler: sein Mut! Die Zivilcourage besitzt er in überschwänglichem Maße. Hitler spricht kein Wort, um das es ihm nicht ernst wäre. Goethe sagt einmal: Man glaubt nicht, in welcher Hochburg der Mann wohnt, dem es immer ernst ist um die Sache/ solch einer Hochburg wohnt Hitler. Endlich ein Mann, der meint, was er sagt; und was er meint, ist überall so tief als wahr und so einfach als tief. Er ist ein großer Vereinfacher, das gehört zu seiner Wahrhaftigkeit, zu seinem Mute, zu seinem Ernst, zu seiner Liebe. Dieser Mann hat gewirkt wie ein Gottessegen. Wir haben ihn noch bitter notwendig: Gott, der ihn uns geschenkt hat, möge ihn uns noch viele Fahre bewahren, zum Segen für das deutsche Vaterland!"

Aus -er engeren Heimat.

Lin Affe auf Kartoffeldiebstahl.

LPD. Wetzlar, 10. Juli. In Brandoberndorf wurden in den letzten Tagen wiederholt Verwüstun­gen auf den Kartoffelfeldern festgestellt. Jetzt klärte sich die Sache überraschend auf. Ein ausgewach­sener Affe wurde beobachtet, wie er die Kartoffel- Lüsche ausriß und sich eine Mahlzeit bereitete. Als man ihn fangen wollte, entwischte er in den nahen Wald. Wem der Affe gehört oder von wo er aus­gekniffen ist, ließ sich bisher nicht feststellen.

Froschregen" bei Osthofen.

Lpd. Worms a. Rh., 9.Juli. Ueber eine sel­tene Naturerscheinung bei Osthofen berich­tet dieWormser Tageszeitung" u. a.: Wer gestern in der Umgegend des Gutes Mühlheim von der Straße OsthofenWesthofen nach Norden zu ins Feld ging, konnte Tausende von kleinen braunen Fröschen beobachten. Die Tierchen kletterten auf- und übereinander, immer in einer bestimmten Richtung, getrieben nach einem unsicht­baren Ziel. Wie Frösche sehen sie aus, ihr war­ziger Rücken läßt auch aus Kröten schließen. Noch kann man nicht ausmachen, wo dieses Getier herge­kommen ist, man kennt nicht die Ursache dieser In­vasion. Vielleicht geben Fachleute in den nächsten Tagen Genaueres bekannt.

Wer die Bedarfsdeckung gefährdet, kommt vor das Gondergericht.

Lpd. Frankfurt a. M., 9. Juli. Vor der Straf­kammer erschien ein aus der Untersuchungshaft vor­geführter Molkereiproduktengroßhändler, der der fortgesetzten Urkundenfälschung in der Zeit von Ok­tober bis Dezember v. I. beschuldigt war. Er soll Bezugscheine der Ernährungsämter Frankfurt, Mörfelden und Lange« gefälscht und hierdurch ein erhöhtes Quantum Käse erlangt haben. Zu Beginn der Sitzung beantragte der Vertreter der Staatsanwaltschaft die Verweisung des Falles an das Sondergericht, da eine Ausdehnung der An­klage auf § 1 der Kriegswirtschaftsverordnung vom September 1939 erforderlich sei. Nach den Vorschrif­ten dieser Verordnung wird derjenige, der böswillig die Bedarfsdeckung gefährdet, mit Zuchthaus,

in besonders schweren Fällen mit dem Tode bestraft. Die Strafkammer erklärte sich für un­zuständig und verwies die Sache an das Sonder­gericht.

Wirtschaft.

Hessische Landes-Hypotheken-Bank Darmstadt.

Fwd. Frankfurt a. M., 6. Juli. Das Institut, das am 1. Juli 1940 im Zuge der Vereinheitlichung des hessischen Realkreditwesens in die neugegrün­dete Hessische Landesbank-Girozentrale Darmstadt überging, legt jetzt den Bericht für 1939 vor. Danach blieb auch 1939 die Geschäftstätigkeit im wesentli­chen auf die Verwaltung des Darlehnsbestandes be­schränkt. Zugesagt wurden rd. 0,305 (0,486) Mill. RM. neue Hypotheken, ausgezahlt 0,325 (0,363) Mill. RM. Von den 10,61 (11,24) Mill. Hypotheken waren damit 1,705 (1,558) Mill. RM. Neuaus­leihungen. Die Rückzahlungen betrugen 0,96 (0,91) Mill., davon 0,19 (0,18) durch Amortisation. Von den 5,50 v. H. Liqu.-Goldpfandbriefen liefen am Jahresende 8,505 (9,152) Mill. GM. um. Aus dem für das Land Hessen verwalteten verbilligten Bau­darlehen wurden noch 5105 (5120) Darlehen mit rd. 11 (11,21) Mill. RM. geschuldet. Der Zinsrückstand ging auf 3,36 (4,39) v. H. des Zinsensolls zurück (7,19 gegen 9,48 v. H. bei landwirtschaftlichen, 2,97 gegen 3,80 v. H. bei anderen Grundstücken). Der Zinseingang hat sich also trotz des Krieges weiter gebessert. Die Rückzahlungen auf Kommunaldar­lehen betrugen 0,31 (0,38) Mill. RM., der Umlauf an 4,-75 v. H. Komm.-Schuldverschreibungen betrug unv. 2,608 Mill., davon 1,865 (1,872) Mill, als Til­gungsdarlehen. Der freien Rücklage wurden diesmal aus dem Gewinn vorweg 120 000 (50 000) RM. zugeführt. Aus dem Reingewinn von 158 789 (166 304) RM. wurden wieder 5 v. H. Dividende gezahlt, wieder 25 000 RM. gehen dem Pensions­fonds zu, 49 789 (32 304) RM. wurden vorgetragen.

Die Bilanzsumme ist mit 19,12 (19,16) Mill, leicht zurückgegangen. Die einzelnen Posten zeigen we­nige Veränderungen.

Oie Ergebnisse der Kreisklaffenspiele.

Garbenteich I Großen-Vuseck I 2:3 (2:2).

Nach hartem Kampf gelang es dem Tabellen­führer, nun auch in Garbenteich einen Sieg zu er­ringen. Dem Spielverlauf nach wäre zwar ein un­entschiedenes Ergebnis richtiger gewesen, denn die Platzherren mußten teilweise mit 10 Mann spielen. Es entspann sich ein schnelles Spiel, das die Gäste, die körperlich stärker waren, zunächst etwas im Vor­teil sah. Die Platzherren setzten diesem Manko einen enormen Eifer entgegen. Die Tore fielen in regel­mäßigen Abständen. Großen-Buseck holte sich die Führung, die aber bald darauf ausgeglichen wurde. Eine abermalige Führung der Gäste holten die Platz­herren bald wieder auf. Nach dem Wechsel gelang es den Gästen, einen Schuß anzubringen, der dos Spiel entschied. Garbenteich setzte alles daran, noch­mals auszugleichen, aber die Hintermannschaft der Gäste war nicht mehr zu schlagen.

Heuchelheim I VfV.-Reichsbahn II 2:2 (1:0).

Einen weiteren Punkt konnten die Grünweißen noch schnellem Spiel in Heuchelheim herausholen. Das Spiel hatte zwei vollkommen verschiedene Halb­zeiten. Vor der Pause dominierten die Hausherren mit dem Winde Zielend, jedoch nur ein Tor konn­ten sie erzielen. Als nach dem Wechsel das zweite Tor fiel, rafften sich die Grünweißen auf und wur­den stark überlegen. Es gelang ihnen aber erst in der Mitte der Spielzeit auszugleichen; einen Sieg ließen die aufmerksamen Platzherren aber nicht zu.

Hungen I Steinbach I 7:0 (2:0).

Eine derbe Abfuhr holte sich Steinbach beim Rückspiel in Hungen. Obwohl wir schon in der Vor­schau darauf hinwiesen, daß Hungen ein ernst zu nehmender Gegner sei, erlaubten sich die Gäste, mit nur acht Mann anzutreten. Dadurch war eine Nie­derlage nicht zu vermeiden. In der ersten Spiel­hälfte konnten die Gäste noch einigermaßen Wider­stand leisten, aber nach der Pause brachen sie zu­sammen.

Grüningen I Klein-Linden I 7:0 (4:0).

Grüningen heftete einen weiteren Sieg an seine Fahnen. Die Gäste verloren zwar sehr hoch, doch hatten sie Gelegenheit genug, ebenfalls Tore zu er­zielen, aber der Sturm war sehr hilflos und ver­paßte alle Torchancen. Die Platzherren hatten das Spiel jederzeit in der Hand, vor der Pause hieß es schon 4:0. Nach dem Wechsel schossen die .Platz­herren noch drei weitere Tore, während der Geg­ner leer ausging.

Oer Handballsonntag.

Am kommenden Sonntag wird sich ein umfang­reiches Programm abwickeln, das folgendes Aus­sehen hat.

TV. Vorwärts Bockenheim-TV. Lützellinden, TV. Dornholzhausen-TV. Katzenfurt, TV. Garbenheim-MTV. Gießen, TV. Hörnsheim-TB. Holzheim, W.-Niedergirmes-TV. Dutenhofen, TV. Lang-Göns II.-TB. Grüningen, TV. Klein-Linden-TV. Oberkleen, TV. Atzbach-TV. Heuchelheim, Sp.G. Gr.-Buseck-TV. Krofdorf.

Bei den Kämpfen um die gebietsbeste Vereins­mannschaft steht Lützellinden in der Vorschlußrunde unter den letztenVier". In Verfolg der weiteren Kämpfe trifft es am Sonntag auf Bockenheim. Es wird nicht leicht sein, sich durchzusetzen, wenngleich wir auch volles Vertrauen zu unserem Vertreter haben können.

Das Spiel in Dornholzhausen wurde neu ange­setzt. Wir glauben kaum, daß es den Gästen gelingen wird, diesmal den vor einiger Zeit errungenen Sieg zu wiederholen.

Auch MTB. Gießen dürfte im Augenblick nicht in der Lage sein, die in ausgezeichneter Form spielen­den Garbenheimer auf eigenem Platz zu schlagen.

Hörnsheim, das sich erst am letzten Sonntag über­legen zeigte, wird auch zu Hause alles daran setzen, um die Gäste aus Holzheim zu besiegen, nachdem man von ihnen schon seit langem keine einheitliche Leistung mehr gesehen hat.

Dutenhofen ist sicherlich in der Lage, die Wetzlarer Vorstädter auf eigenem Platz zu schlagen, wenn auch das Spiel nicht leicht genommen werden darf.

Die II. Mannschaft des TV. Lang-Göns ist sicher­lich für die Grüninger kein Gegner und wird dem­entsprechend eine einwandfreie Niederlage hin­nehmen müssen.

Klein-Linden sollte eigentlich in der Lage sein, sein zweites Spiel zumal auf eigenem Platz siegreich zu gestalten.

Der Ausgang des Atzbacher Treffens ist voll­kommen offen. Beide Mannschaften sind sich gleich­wertig und werden infolgedessen auch einen aus­geglichenen Kampf zeigen.

Wenn sich Krofdorf anstrengt, kann es ein acht­bares Ergebnis erzielen, weil die Platzbesitzer in ihren Leistungen zurückgegangen sind. Die Jugend­mannschaft des MTV. wurde zurückgezogen, so daß alle angesetzten Spiele ausfallen müssen.

Z.Mball-LanderkampsSeiiWand-Mmamen , in Frankfurt.

Nach über zweijähriger Pause ist das schöne Frank­furter Sportfeld wieder einmal der Schauplatz eines Fußball-Länderspiels. Waren es zuletzt die Portu­giesen, die mit ihrem temperamentvollen Spiel 60000 Fußballfreunde begeisterten (und nebenbei ein 1:1 gegen die deutsche Elf erzielten!), so gilt es dies­mal, Gäste aus der entgegengesetzten Ecke Europas zu empfangen, aus Rumänien. Den rumänischen Fußballern geht ein guter Ruf voraus und man darf sich freuen, die Bekanntschaft mit ihnen zu er­neuern. Schon zweimal standen deutsche National­mannschaften gegen die Rumänen im Feld, und wenn auch beide Male zahlenmäßig klare deutsche Siege zustande kamen, so erwies sich der Gegner doch jedesmal als überaus stark und gefährlich. Im Jahre 1935 in Erfurt stieg das erste deutsch-rumänische Treffen. Bei der Pause lagen die Gäste überraschend 2:1 in Front, und später stand die Partie noch lange 2:2, ehe der deutschen Vertretung noch zwei weitere Tore gelangten. Buchloh, Münzenberg, Kitzinger, Lenz, Hohmann und Rasselnberg standen damals in der deutschen Elf. Beim Rückspiel 1938 in Bukarest

waren es in der Hauptsache Wiener Spieler, die die deutschen Farben vertraten. Mit 4:1 (1:0) wurde ein schöner Sieg errungen, doch dauerte es auch hier lange, bis der Widerstand der Gastgeber gebrochen war.

Nun geht es zum dritten Male gegen Rumänien. Der Kampf fällt in eine ernste und schwere Zeit, aber der deutsche Sport ist gewillt, auch im Kriege seine Kraft und Stärke zu beweisen. Sind auch viele unserer Nationalspieler an der Front, so wird es doch möglich sein, eine schlagkräftige National-Elf auf die Beine zu bringen. Im Frankfurter Länder­spiel wird man die endgültige Aufstellung der Mannschaften ist noch nicht bekannt in stärkerem Maße den deutschen Nachwuchs vertreten sehen, aber zu ihm gesellen sich voraussichtlich mit Janes (Düssel­dorf), Hahnemann (Wien) sowie Kupfer und Kitzinger (Schweinfurt) vier Spieler derersten Wahl", die der Elf Rückhalt und Stärke geben werden. Aus dem Süden sind weiterhin noch Walter (Kaiserslautern), Fiederer (Fürth), Pfänder (Nürnberg) und Moog (Frankfurt) aufgeboten, alles blutjunge, aber doch keineswegs mehr unbekannte Spieler.

im Alter von 72 Jahren für immer von uns gegangen.

Staufenberg, Alsfeld, den 10. Juli 1940.

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Herrn Kirchenrechner

Kirchberg, den 11. Juli 1940.

Die Beerdigung findet am Freitag, 12. Juli, 15 Uhr statt.

3190 D

Die Beerdigung findet Freitag, den 12. Juli, 15 Uhr, von der Fried­hofskapelle aus statt.

Die Evangelische Kirchengemeinde Kirchberg betrauert den Heimgang ihres verehrten Mitarbeiters

Heute nacht um 1 Uhr ist nach kurzem schweren Leiden unser lieber herzensguter Vater und Großvater, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel

In treuer und unermüdlicher Arbeit verwaltete der Heimgegangene sein Amt und war stets auf das Wohl seiner Kirche bedacht.

In tiefer Trauer:

Vermessungsinspektor Ernst Stephan und Familie

Elisabet Stephan

Hermann Klinkei und Familie.

Evang. Kirchenvorstand Kirchberg

Biedenkopf, Pfarr-Ass.

Ludwig Stephan

Staufenberg

Herr Ludwig Stephan II

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