Ausgabe 
11.7.1940
 
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Donnerstag, U-Zull 1940

190. Jahrgang Nr. 162

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Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Heue schwere Schläge für Vritanmens Luftwaffe und Flotte.

28 Abschüße bei Gtavanger. -1 Bomber über Aordfrankreich abgeschosien. - Ein Kreuzer und vier Handelsschiffe versenkt. Italiens Luftwaffe sehr aktiv.

Berlin, 10. Juli. (DBB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Unsere schon bei der Niederwerfung Frankreichs erwiesene Ueberlegenheit zur Luft macht sich nun­mehr auch gegenüber England immer stärker geltend. Bekanntlich erhöhte sich die gestern durch Sonder­meldung mitgeteilte Zahl von zwölf Abschüs - f e n bei Stavanger während des Tages nach wei­teren Luftkämpfen auf 26 Abschüffe. Nach bis­her vorliegenden Meldungen wurden heute erneut alle Flugzeuge einer angreifenden englischen Kampf staffel abgefchofsen. Unsere Flakartillerie zwang die sieben Britenbom­ber vor Erreichung ihres Angriffszieles, des Flug­platzes Amiens-Glisfy, abzudrehen und ihre Bomben ungezielt und vorzeitig abzu­werfen. Militärischer Schaden wurde infolge- defsen nicht angerichtet. Nach Einstellung des Flak­feuers griffen unsere Jäger an und schossen sämtliche Feindbomber auf dem Rück­flug der Reihe nach ab. Eigene Verluste traten nicht ein.

In einer zweiten Sondermeldung gibt das Ober­kommando der Wehrmacht bekannt:

Soeben werden weitere außerordent- licheLrfolgeunserer Luftwaffe bekannt, nachdem bereits durch Sondermeldung der Abschuh aller sieben Flugzeuge einer britischen Bombenstaffel bei Amiens gemeldet wurde. In der S t r a h e v o n Dover griffen unsere Kampfflugzeuge heule nach­mittag einen stark gesicherten britischen Geleitzug an und versenkten durch Bombentreffer einen Kreuzer sowie vier Handelsschiffe mit insgesamt 21 000 BRT. Weiterhin erhielten ein Kreuzer und drei Handelsschiffe mit insgesamt 19 000 BRT. schwere Treffer, so dah sie teil­weise mit starker Schlagseite und brennend liegen blieben. Die den Geleil­zug sichernden feindlichen Jäger wurden in Luflkämpfe verwickelt und hierbei zehn von ihnen abgeschossen. Vier eigene Flugzeuge kehrten nicht zurück.

Der Wehrmachtsbericht vom Mittwoch.

Berlin, 10. Juli. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Ein U-Boot meldet die Versenkung von 35187 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes.

Durch Luftangriffe gegen England wurden vor der Oft- und Südküfle ein Vorpostenboot sowie drei Handelsschiffe mit einer Gefamttonnage von 26 000 BRT. versenkt, zehn weitere Handelsschiffe schwer beschädigt und teilweise in Brand gesetzt. Treffer in Tanklagern der Flugplätze von Pembroke und in Ipswich fowie in den Rüstungswerken von Nor­wich, Leeds, Tilbury und Swansea verursachten Brände und Explosionen. Ueber dem Kanal kam es mehrfach zu Luftkämpfen zwischen deutschen und britischen Jägern, bei denen der Gegner starke Verluste erlitt. Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben wurde, versuchten 12 britische Bom­benflugzeuge des Bluffers Bristol-Blenheim den Flugplatz Stavanger-Sola anzufliegen. Sämtliche angreifenden britischen Flugzeuge wurden vor Er­füllung ihres Auftrages abgefchoffen. Verluste an deutschen Flugzeugen sind hierbei nicht eingetreten.

In der letzten Nacht griffen feindliche Flugzeuge wiederum in Holland, Nord- und Westdeutschland nichtmilitärische Ziele an, ohne wesentlichen Sach­schaden anzurichten.

Die Gesamtverluske des Gegners betrugen gestern 29 Flugzeuge, darunter ein Sunderland-Flugboot. 28 Flugzeuge sind im Luftkampf, 1 Flugzeug durch Flak abgeschossen. 3 eigene Flugzeuge werden ver- miht.

In der Nacht vom 8. zum 9. Juli wurde, wie nachträglich bekannt wird, ein britisches Flugzeug durch Nachtjäger über der Deutschen Bucht abge­schossen.

Italiens Luftwaffe und Flotte im Angriff.

Der italienische Wehrmachtsbericht.

Rom, 10. Juli. (DNB.) Der itallenischeWehr­machtsbericht vom Mittwoch hat solgenden Wort­laut: Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:

gibt bekannt:

Die Luftaufklärung hatte am 8. Juli angezeigt, dah englische Seestreitkräfte in drei Gruppen, be­stehend u. a. aus einigen Schlachtschisfen und Flug­zeugträgern, sich zwischen der Insel Kreta und der nordafrikanischen Küste in Fahrt nach Westen be­fanden. Eine weitere Bestätigung wurde kurz darauf von einem unserer U-Boote gegeben, das einen feindlichen Zerstörer torpediert und versenkt hat.

Unsere Luftwaffe stieg sofort von ihren Stütz­punkten auf und unternahm während des geizen

Tages unermüdlich auf den feindlichen Verband wiederholte und recht wirksame Bombenangriffe. Einige Schiffe wurden getroffen und erlitten un­ter deutlich zu beobachtenden Bränden an Bord ernsthaften Schaden. Es wird angenommen, dah ein Schiff wahrscheinlich ein Schlachtschiff versenkt worden ist. Alle unsere Flugzeuge sind bis auf ein einziges zurückgekehrt, das auf griechischem Boden mit unverletzter Besatzung landen muhte.

Der englische Flottenverband hat trotz seiner ver­ringerten Stärke die Fahrt sortgeseht und machte den Eindruck, dah er einen Angriff im mittleren Riittelmeer beabsichtige, um eines unserer wich­tigen Küstenzentren von See aus und zur Luft an­zugreifen. Infolgedessen ist ein starker Verband un­serer Flotte in See gegangen, um diesen Versuch zu verhindern.

Am späten Nachmittag des 9. Juli gelang es un­serer Flotte trotz ungünstiger Sichtverhältnisse, die die Luftaufklärung erfchwerten, mit dem Feind im Ionischen Meer in Fühlung zu treten, während be­deutende Luftstreitkräfte ihre Aktion unterstützten.

Nach einem kurzen scharfen Feuergefecht hat der Feind auf feine Absichten verzichtet und sich nach Südoslen entfernt. Eine einzige italienische Flotten­einheit ist getroffen worden. Der Schaden wird in wenigen Tagen behoben sein. Bei dem Kampf sind 29 Wann der Besatzung getötet und 69 verwundet worden.

Die Luftwaffe hat trotz stärkster Flakabwehr den Feind bis in die späten Abendstunden verfolgt, ohne ihn zur Ruhe kommen zu lassen. Einige seiner Schiffseinheiten sind wiederholt mit Bomben schwe­ren Kalibers getroffen worden. Unser Torpedojäger Zeffiro" wurde versenkt, doch ist die Besatzung ge­rettet. Eines unserer U-Boote ist nicht an seinen Stützpunkt zurückgekehrt.

Ein weiterer englischer Flottenverband wurde ebenfalls am 8. Juli von Gibraltar mit nordöstlichem Kurs kommend erkundet. Er wurde am 9. Juli von unserer Luftwaffe südlich der Balearen feftgeffellf und den ganzen Tag über von unseren Fliegern heftig und mit stärkstem Erfolg bombardiert. Drei unserer Flugzeuge sind nicht an ihren Ausgangs­punkt zurückgekehrt.

Staatsmänner

Herr Bonnet.

Französische Politiker sind jetzt eifrig damit bc- schäftigt, nach den Fehlern zu suchen, die angeblich nicht sie, sondern ihre Kollegen in der Vergangenheit gemacht und die den totalen Zusammenbruch Frank­reichs herbeigeführt haben. Das ist ein verständliches Bemühen, denn wer möchte sich nicht gerne rein­waschen von dem Vorwurf, ein großes Erbe und eine noch größere allerletzte Chance den Aus­gleich mit Deutschland schmählich vertan zu haben. Dennoch bleibt alles vergeblich, weil es zu spat geschieht. Der Autobus ist unwiderruflich verpaßt. Die ungeheure, in Jahrhunderten aufgetürmte Schuld Frankreichs läßt sich nicht wegwischen und die Sühne nicht aufhalten, die das Verbrechen der immer wiederholten Kriegsentfesselung fordert. Was bei der französischen Fehlersuche Zutage kommt, ist nur interessant als Dokumentation zur Vorgeschichte des Krieges. . _,

Ein solches Eingeständnis der eigenen Schuld liegt jetzt vor. Der ehemalige französische Außenminister George Bonnet erklärte am 7. Juli während einer Versammlung der Abgeordneten in Vichy über die diplomatischen Schritte, die der Kriegserklärung vor- ausgingen, daß er ab 1. September 1939 im Namen der französischen Regierung dem italienischen Kon­ferenzvorschlag zur Beilegung des deutsch-polnischen Konfliktes zu gestimmt hätte. Am 2. September, während Polen mit Deutschland bereits im Kriege war habe er seine Bemühungen zur Wiederherstel­lung des Friedens fortgesetzt. Er habe eipgewilligt, daß in den folgenden Wochen eine Konferenz statt­finde. Diese Konferenz hätten die polnische und die britische Regierung unmöglich gemacht, indem sie Die vorherige Räumung des von Deutschland bereits be­setzten Gebietes verlangten. .

Soweit Herr Bonnet, der sich vielleicht der Tat­sache nicht bewußt ist, daß er sich selbst mit dieser Aussage ein wahres Schuld- und Armutszeugnis ausgestellt hat. Denn ein Außenminister, der wider besseres Wissen sein Land von fremden Kräften in die Katastrophe gleiten läßt, verdient diesen Namen und dieses Amt nicht. Bei Männern, die eine Ver­antwortung tragen, sind Dummheit und Schwache ein Verbrechen. Bonnet bestätiat aber auf das Ge- nauefte die Darstellung, die deutscherseits von Anfang an über jene entscheidenden Taten gegeben wurde. Er bestätigt einwandfrei die Kriegsschuld der pluto- kratischen Westmächte, die englische Sabotage an dem italienischen Vermittlungsangebot und damit die Richtigkeit der amtlichen deutschen Weißbücher. Das genügt uns H. Ev.

Autoritäre Anwandlungen in Frankreich.

Die Fixigkeit, mit der die gegenwärtige franzö­sische Regierung sich von der bedingungslosen Demo­kratie plötzlich aufautoritär" um sch alten zu kön- nen glaubt, könnte anerkennenswert erscheinen, wenn es sich um eine tiefgehende Wandlung, um eine von innerster Ueberzeugung getragene Bew^ gung unter neuen und vor allem 'unter politisch unbescholtenen Männern handeln würde. Da sie aber lediglich unter denjenigen alten Politikern gefingert wird, die sich nicht mit einem genügend hohen Bank­konto ins Ausland geflüchtet haben, so bekommt diese Fixigkeit einen zweifelhaften, um nicht zu sagen verdächtigen Geschmack. Dieselben demokratischen, das heißt in diesem Falle rad^ikalsozialistischenFüh­rer", dieselben Prominenzen sattsam bekannter Frei­maurerlogen sind es, die entgegen ihren eignen bis- herigen Programmen eine ganze Litanei von Re- ormen versprechen, angefangen von der Außen­politik, die ja nach Lavals eigener Ankündigung einennormalen" Verkehr mit den autoritären Staaten ermöglichen soll, über die Finanzreform bis zur Agrarreform, und es will praktisch herzlich wenig besagen, daß die Männer, die jetzt plötzlich behaupten, ein neues Frankreich schaffen zu wollen, in den letzten Stunden des Kriegs-Frankreichs nicht gerade in der allervordersten Linie als Wortführer gestanden haben.

Im Grunde genommen versucht die gegenwärtige französische Regierung den Dreh von 1918/19 m umgekehrter Form zu wiederholen. Erinnern wir uns doch: damals wandte Frankreich alle Druck- und Lockmittel an, um dem zusammengebrochenen Deutschland eine urdemokratische Verfassung aufzu- schwatzen. Erst ein demokratisches Deutschland nach westlerischem Muster, so versicherte man uns damals, werde dem siegreichen Frankreich die Möglichkeit geben, nicht als Sieger mit dem Besiegten zu ver- handeln. Das war nach französischer Meinung die Konjunktur von 1918/19. Nach der gleichen Meinung steht die Konjunktur jetzt aufautoritär", man muß sich eben nach außen hin umstellen und dann wird man ja weiter sehen,Qui vivra verra.

Solchen allzu billigen, allzu bauernschlauen Er- wägungen liegt ein entscheidender Irrtum zugrunde. Frankreich hat sich sein Schicksal von der Sammlung von Bündnissen bis zur vollendeten Einkreisung Deutschlands als Gefolgsmann Englands selbst ge­schaffen, es hat sich auch selbst seine Bundesgenossen ausgesucht. Es wird die unausbleiblichen Folgen zu tragen haben, wie es auch die unvermeidlichen Konsequenzen seiner völligen Niederlage an der Seite England zu tragen haben wird. Man kann nicht eine riesige, in Jahrzehnten angesammelte Schuld durch parlamentarische oder verfassungs­mäßige Schaumanöver zu annullieren versuchen. Das Deutschland Adolf Hitlers ist nicht das Deutsch- land der Systemzeit, das jedem derartigen fran­zösischen Trick ebenso bereitwillig wie kritiklos auf- saß. , , , . ,

Gibraltar m Erwartung ernes Großangriffes.

La Linea, 10. Juli. (DNB.) Unter der Zivil­bevölkerung, die in Gibraltar verblieben ist, wächst ständig die Panik, da man annimmt, daß die zahl­reichen Erkundungsflüge fremder Flieger einen Großangriff vorbereiten. Auf der Rennbahn von Gibraltar wird fieberhaft gearbeitet und das Ge­lände in einen Flugplatz umgewandelt.

Die ungarischen und Graf Ciano beim Führer.

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Unser Bild berichtet von der Begrüßung der Gäste am Bahnhof Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop stellt dem ungarischen Ministerpräsidenten Graf Teleki (vorn Mitte) und Auhen- m°nister Graf Csaky (dahinter) Beamte seines Ministeriums vor. Ganz lin s der Oberbürgermeister von München, Reichsleiter Fiehler. (Bildtelegramm des Scherl-Bilderdienstes.)

München, 10. Juli. (DNB.) Der Königlich- Ungarische Ministerpräsident Gras Teleki und der Königlich-Ungarische Minister des Aeußeren Gras Csaky trafen am heutigen Mittwoch auf Ein­ladung der Reichsregierung zu einem Besuch m München ein. Zur Begrüßung war der Reichs­minister des Auswärtigen von Ribbentrop auf dem Bahnhof erschienen und geleitete den un­garischen Ministerpräsidenten ins Hotel Regina, wo die ungarischen Gäste Wohnung genommen haben. In Begleitung des ungarischen Minister­präsidenten befinden sich neben dem ungarischen Außenminister Gesandter Nickel, Gesandter Jeno von Ghyczy, der Kabinettschef Tibor von Bharteldy, der Pressechef des ungarischen Außenminister Legattonsrat Ullein R e v i tz k y und wettere Mitarbeiter des Ministerpräsidenten und des Außenministers. *

Der italienische Außenminister Graf Ciano kehrte am Mittwochvormittag von seiner Reise in die ehe­maligen Kampfgebiete im Westen zu^ck. Er traf um 9 Uhr auf dem Hauptbahnhof m München em. Der Reichsminister des Auswärttgen v o n R i b - bentrop begrüßte den italienischen Außenminister auf dem Bahnhof und geleitete ihn ins Hotel Con­tinental, wo Graf Ciano und die Herren seiner Be­gleitung während ihres Münchener Aufenthaltes wohnen.

Sie Aussprache beimWrer.

Der Führer empfing im Lauf des Vormittags in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen v. Ribbentrop und in Anwesenheit des feit Sonntag, den 7. Juli, auf Einladung der Reichs­regierung in Deutschland weilenden Königlich-Ita­lienischen Außenministers Graf E i a n o im Führer­bau am Königlichen Platz den auf Einladung der Reichsregierung in München eingetroffenen König- lich-Ungarischen Ministerpräsidenten Graf Teleki

und den Königlich-Ungarischen Außenminister Graf E f a k y.

Die Aussprache fand im Gei sie der tradi­tionellen freundschaftlichen Beziehun­gen zwischen den drei Staaten statt.

Nach dem Empfang beim Führer gab der Reichs­minister des Auswärttgen, von Ribbentrop, den in München weilenden ungarischen Gästen und dem italienischen Außenminister, Graf Ciano, ein Früh­stück im kleinen Kreise, an das sich eine Fahrt an den Chiemsee anschloß. Im Rasthaus am Chiemsee war der Reichsaußenminister mit seinen Gästen einige Stunden mit hier zur Genesung weilenden verwundeten Soldaten zusammen. Dann wurde die Fahrt nach Salzburg fortgesetzt.

Um 19.15 Uhr verliehen der Komgttch-Ungarische Ministerpräsident Graf Teleki und der Königlich- Ungarische Außenminister Graf Csaky Salzburg.

Kurz darauf reifte auch der italienische Außen­minister Graf Ciano nach herzlichem Abschied von Reichsaußenminister von Ribbentrop aus Salzburg ab. Die Salzburger Bevölkerung grüßte die Vertreter der befreundeten Staaten bei ihrer Fahrt durch'Salz- burg und am Bahnhof mit begeisterten Kundgebun­gen. __________

Erweiterung des deutsch-schwedischen

Warenaustausches.

Berlin, 10.Juli. (DNB.) Die seit dem27.Juni in Stockholm geführten Verhandlungen der deutsch- schwedischen Regierungsausschüsse über laufende Fragen des Warenverkehrs find am 10. Juli a b - geschloffen worden. Es ist gelungen, eine we - entliche Erweiterung des Warenaus­tausches zu vereinbaren.