Ausgabe 
11.4.1940
 
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Me territoriale Integrität sowie die politische Un- abhängigkeit der beiden Länder wahren werde. Soenska Dagbladet" bewundert die ungeheure Schnelligkeit und Präzision, mit der der deutsche Vormarsch in Dänemark und Norwegen erfolgt ist.

* *

Sn einer Geheimsitzung des schwedischen Reichs- tages, die gestern um 20 Uhr begonnen hatte hielt Ministerpräsident 5) a n s s o n eine sehr ernste Rede, in der er das deutsche Memorandum an die schwe­dische Regierung und die schwedische Antwort be- kanntgab und nachdrücklich darauf hinwies, daß diese Politik die einzig mögliche sei, um Schweden aus dem Konflikt herauszuhalten. Unter dem Ein- druck der Rede des Ministerpräsidenten hat sich im Reichstag kaum eine Opposition ergeben. Eine Ab­stimmung hat offenbar nicht stattgefunden.

Italienische (Stimmen.

Mailand, 10. April. (Europapreß.) Der dem italienischen Außenamt nahestehende Direktor des .Telegrafo", An saldo, schreibt die militärisch gut vorbereitete Aktion Deutschlands sei auch vom diplomatischen und moralischen Gesichtspunkt aus einwandfrei; die Westmächte hätten mit brutaler und rücksichtsloser Kriegführung begonnen und das Gewaltprinzip ohne juristische 'Bedenken verkündet. Innerhalb 24 Stunden habe man mit der gleichen Münze zurückgezahlt. Selten sei im Schachspiel der Geschichte ein Zug mit solcher Umsicht getan worden und selten habe in der Kriegsgeschichte die Geste eines Gegners eine so folgenschwere und über­raschende Antwort gefunden.

DerSortiere della Sera" schreibt, mit den Er­eignissen in Skandinavien beginne ein neues und bedeutungsvolles Kriegskapitel. Die Verschärfung des Wirtschaftskrieges durch die Westmächte habe die Voraussetzung gebildet. Die Verantwortung für diese Kriegsausweitung treffe ganz die Westmächte und die Methoden ihres Wirtschaftskrieges, die im Grunde feige, ober auch unklug gewesen seien, weil sie durch den Wunsch, einen unmittelbaren Waffen­gang zu vermeiden, ihn zuletzt in ferne und unge­wohnte Zonen trugen. In Dänemark und Norwegen verlören die West Mächte und besonders England zwei sehr wichtige Verpfle­gung s q u e l l e n , da die Ausfuhr dieser Staaten nach England bei weitem diejenige nach Deutsch­land übertroffen habe. Den Westmächten fehle die Fähigkeit zu einer rechtzeitigen Intervention, wie das alte Oesterreich kämen sie immer zu spät.

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Der Arbeitsvertrag zwischen Hausfrau und Hausgehilfin.

Durch eine von der Reichsfachgruppe Hausgehil­fen im Einvernehmen mit dem Deutschen Frauen­werk und der Reichsjugendführung ausgearbeitete Llrbeitsoereinbarung zwischen Hausfrau und Haus- aehilfin sollen in Zukunft unnötige Störungen des ocmswirtschaftlichen Arbeitsfriedens vermieden wer-

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Kein Mißbrauch mit wichtigen Nahrungsmitteln.

Staatssekretär Backe vom Reichsernährungs- minifterium weist darauf hin, daß die Zuteilun­gen von Brot und Mehl im allgemeinen recht hoch liegen. Die Bevölkerung verbrauche diese ihre zustehenden Mengen im Durchschnitt nicht. Mn Verbraucher soll mehr Brot und Mehl em- kaufen, als er wirklich benötigt. Brotreste sind im Haushalt zweckmäßig zu verwerten Brot- und Mehlmarken, die nicht ausgenutzt wer­den, sind an die NSV. abzugeben, keinesfalls dagegen an den Bäcker. Brot darf nicht an Tiere verfüttert werden. Es ist nicht zu vertre­ten, daß in Großdeutschland rund 3 Mill. Hunde jährlich etwa 100 000 Tonnen Brot fressen. Damit ist selbstverständlich nichts gegen die Notwendigkeit von Wachhunden, Blindenhunden, Sanitätshunden tmi> Jagdhunden gesagt. Es ift notwendig, daß leim Brotverzehr das Roggen-Dollkorn- drot bevorzugt wird, nicht zuletzt wegen fei- ves größeren Vitamingehalts und seiner Qünftigen Veoi-nflussung der Derdauungsorgane. Die Wehr- »nacht weiß sehr gut, warum das Kommißbrot seit jeher das deutsche Soldatenbrot ist.

Bei den Kartoffeln ist der Verbrauch bisher richt rationiert worden. Es ist auch nicht beabstch- tgt, dies in Zukunft zu tun. Abgesehen von den Schwierigkeiten, die uns diesmal der Frost und das siarke Tauwetter brachten, verfugen wir über so reichliche Kartoffelvorräte, daß es auch bei geringen Kartoffelernten möglich ist, den Bedarf an Sperse- kartoffeln voll zu decken. Dennoch muß iede, Kar- bffel, die der Verbraucher nicht benötigt, für die Schweinehaltung nutzbar gemacht werden.

Auch beim Zucker ist zu bedenken, daß die Zuckerrübe nicht nur Lieferant des Zuckers für den NenfchlichenDerzehr ist, sondern uns auch in gro­ßem Umfang Futtermittel ßürSchweine« m a ft zur Verfügung stellen muß. Zucker ist un haushalt möglichst nicht als Süßstoff zu verwen­den, sondern in erster Lime als Nahrungsmittel zu betrachten. In sehr vielen Fällen, wo bisher Mucker zum Süßen benutzt wurde, vor allem im KaNee iinb Tee, läßt sich der Zucker ohne weiteres durch Süßstoff ersetzen. Der der Verbraucherschaft zur Verfügung stehende Zucker muß vor allem einer »Ützlich-N Verwertung der Obsternt- zugute kommen. Deshalb muß jeder Haushalt way- r»nd des ganzen Jahres Zucker für den Sommer mb den Herbst, auch für das Konservieren f p a - ren. Um das Gemüse so rationell wie möglich zu verwerten, müssen z. B. beim Kohl oder die Außenblätter und der Kern (Strunk) mitver-

fjord do! gs'anla-' ttet liegen g jagt dich! bis aus

den. Boi Beginn jedes neuen Arbeitsverhältnisses joll diese Arbeitsvereinbarung von beiden Parteien unterschrieben L werden und somit eine Verpflich­tung auf bfi. Vereinbarungen erfolgen. Der Vertrag arte Roch' " betrifft in erster Linie die rein arboitsrechtlichen -n WirkunzD Fragen, wie Lohn, Freizeit, Urlaub, Sozialbeiträge, Kündigung und Zeugnis, wobei Hausfrau und i UNS banne Hausgehilfin ausdrücklich auf die Bestimmungen ziehen dorW der Richtlinien der Reichstreuhänder hingewiesen iben tiefe« werden. Darüber hinaus werden die beiden Par- i Qjrnad)!.«!; teien auf ihre besonderen Pflichten hingewiesen. <5o - i verpflichtet sich die Hausfrau, auf die körperliche und seelische Gesundheit der Hausgehilfin zu achten, sie zu einer geordneten Lebensführung anzuhalten, ihr Verständnis für die Arbeit im Haushalt und iwhfll II in der Familie zu fördern. Die Hausgehilfin ver- vvvwv |,| jicfj Einordnung in die Hausgemein-

!.) Noch der schäft, zur gewissenhaften und fleißigen Arbeit, zur lichkeit dck pfleglichen Behandlung der ihr anvertrauten Gegen- >kanbinamD stände und Geräte, zur Ausnutzung aller Möglich­keiten der Berufsertüchtigung und zu einer Haltung In und außer dem Hause, wie sie von einem beut- chen Mädchen erwartet wird. Die Vereinbarungen find besonders wichfig für die Pflichtjahrmädchen, oie jetzt wieder in die Haushalte gehen.

Heuer Außenhandel.

Ser deutsche Markt und die Güdoststaaten.

Don Erich Bortenhagen.

Der Besuch des deutschen Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft R. Walther Darrs in Ungarn und das gleichzeitige Zusammentreffen mit den Landwirtschaftsministern der befreundeten Staaten Italien, Ungarn und Jugoslawien ist ein Ereignis, das die Agrarpolitik dieser Länder in weitgehendem Maße berührt. Dieses Ereignis darf nicht nur unter dem Gesichtswinkel eines Zusam­mentreffens von landwirtschaftlichen Fachministern betrachtet werden. Das Treffen ist von weitreichen­der politischer Bedeutung, da es die freundschaft­lichen Beziehungen der beteiligten Staaten unter­streicht und die enge Zusammenarbeit im Rahmen des Achsensystems beweist. Diese Zusammenarbeit im mitteleuropäischen Raum ist trotz des Krieges immer stärker geworden. Die Störungsversuche der Kriegstreiber haben an dieser Tatsache nichts ändern können und die ernste Arbeit im Interesse der beteiligten Völker nicht zu beeinträchtigen ver­mocht.

Reichsminister Darr 6 hat bereits in den letzten Jahren auf die naturgegebene Zusammenarbeit Deutschlands mit den südosteuropäischen Staaten wiederholt hingewiesen. Dabei hgt er sich auch in wirtschaftlicher Beziehung für eine neue Außen- handelsordnung im zwischenstaatlichen Verkehr die­ser Länder eingesetzt. Die landwirtschaftliche Markt­ordnung hat ihm hierbei die Grundlage schaffen helfen, auf der der Warenaustausch mit den Agrar­staaten des Südostens ausgebaut werden konnte, ohne daß dadurch der deutsche Bauer und Landwirt in seiner Erzeugungsfreudigkeit irgendwie beein­trächtigt wurde. Im Gegenteil hat die nationalsozia­listische Marktordnung durch ihr Festpreissystem und ihre Vorratswirtschaft das innerdeutsche Preis­gefüge der deutschen landwirtschaftlichen Produktion gestützt. Daher gibt es heute auch keine Angst des deutschen Bauern vor einer Einfuhr von Agrarer­zeugnissen aus dem Auslande, die feinen eigenen

Gewinn schmälern oder den Absatz feiner Erzeug­nisse gefährden könnte. Diese in der Zeit der libe- ralistischen Handelspolitik berechtigte Furcht der deutschen Landwirtschaft ist durch das deutsche Fest­preissystem gebannt. Marktordnung und Vorrats- politik regeln die Einfuhr nach örtlichen und zeit­lichen Dedürfnissen des deutschen Marktes.

Reichsernährungsminister Darrö hat in einem Vortrag vor der ungarisch-deutschen Gesellschaft sich eingehend über den Wirtschaftsneubau Europas ausgesprochen. Deutschland gestaltet mit Hilfe feiner Marktordnung bewußt eine wirtschaftliche Neuord­nung Europas, die wie Darre seststellen konnte gerade in Mittel- und Südosteuropa längst die Feuerprobe bestanden und ihre Richtigkeit erwiesen hat. Diese wirtschaftliche Neuordnung beruht nicht auf einer Reche von gelegentlichen geroinnbrinaen- den Konjunkturgeschäften, die über kurz oder lang durch den Verkehr mit anderen Handelspartnern abgelöst werden. An die Stelle dieser Gelegenheits­geschäfte hat der zwischenstaatliche Verkehr Deutsch­lands mit Südosteuropa ein System des Waren­austausches gefetzt, das den südosteuropäischen Staa­ten die Möglichkeit gibt, ihre landwirtschaftliche Er­zeugung langfristig auf die Bedürfnisse ihres groß- deutschen Abnehmers einzustellen. Auch durch den Krieg ist hierin kein Wandel eingetreten, der beste Beweis dafür, daß dieser Warenaustausch nicht auf Konjunkturgeschäften beruht, sondern den naturge­gebenen Verhältnissen der beteiligten Länder ent­spricht. Es liegt im Sinne einer weiteren Ausdeh­nung dieses Warenaustauschs und damit im Inter­esse einer stetigen Entwicklung des Absatzes der agrarischen Ueberschüsse der Südoststaaten, wenn diese sich weitgehend auf die Bedürfnisse des deut­schen Marktes einstellen. Der Anfang ist in dieser Beziehung bereits gemacht worden.

Der neue Norv-Ost-Raum.

Don unserem Ll.Si -Mitarbeiter.

Durch mehr als zwei Jahrhunderte wurde im Winterpalast an der Newa und im Roten Gebäude an der Sängerbrücke im heutigen Leningrad neue und neueste Geschichte geformt. Dort hatte Peter der Große, seinen eigenen Worten aemäß, für fein Reich, das in byzantinisch-asiatischen Traditionen steckengeblieben war, das Fenster nach Eu­ropa geöffnet. Don dort aus verdrängte der große Zar die Vorherrschaft der schwedischen Großmacht auf der Ostsee und verflocht das Schicksal Rußlands mit dem des Westens. Im Jahre 1917 brach Lenin mit der stolzen Tradition des damaligen Petersburg. Er verlegte die Hauptstadt wieder nach Moskau zurück. An Stelle des Doppeladlers wurde die Rote Fahne über dem Kreml gehißt. Man durfte damals alauben, daß Rußland feine Stellungen an der Ost­see aufgegeben und auf seine Großmachtpolitik im Norden verzichtet habe. Man täuschte sich, denn kaum daß die Wirren der Bürgerkriege überwunden waren und ganz besonders im letzten Jahrzehnt nimmt der Ausbau des Nordraumes einen her­vorragenden Platz in der sowjetrussischen Planung ein. Längs der Nordwestgrenze gegen Finnland füh­ren heute die großen Nervenstränge Rußlands zum offenen Weltmeer. Dort hat Moskau nach, Ueber- windung großer technischer Schwierigkeiten die Mur­manskbahn und den Ostfee-Weißmeer-Kanal erbaut. Hier am sonst so öden und trostlosen Kola-Golf be­sitzt Rußland einen einzigen durch den Golfstrom eisfreien und durch keine Macht bedrohten Zugang zum Großmeer. Die Entfernungen allerdings sind beträchtlich. Murmansk ist 1450 Kilometer von Leningrad entfernt, und auf dem Ostsee-Kanal sind es 2600 Kilometer.

Das Zentrum der Verwaltung dieses ganzen Nordraumes ist nach Leningrad, dem ehema­ligen Petersburg, zurückverlegt worden. Zählte das alte Petersburg am Ende des Weltkrieges rund 2V- Millionen Einwohner, so hat Leningrad heute über 3 Millionen. Petersburg, das in den Jahren der Revolution und der Bürgerkriege zu verfallen drohte, in dem das Eichenbohlenpflaster auf dem Newsky-Prospekt aufgerissen und von der frieren­den Bevölkerung verheizt worden war, in dem die Fenster mit Brettern verschlagen waren und die Paläste verkamen, steht Moskau in der Aufmachung heute kaum nach. Zu Beginn des Jahres 1939 wurde der gesamte Leningrader Raum, einschließlich des Kanalnetzes um den Ladoga und die Küsten am Finnischen Meerbusen, als Festungsgebiet erklärt. Aber von den früheren mehr als 1000 Kilometer

Ostseeküsten des alten Rußland war der Sowjet­union nur ein kümmerlicher 'Rest von rund 150 Kilometern im innersten Winkel des Finnischen Gol- fes verblieben, nachdem Finnland und die Baltischen Staaten ihre Selbständigkeit erlangt hatten, und, wenigstens am Anfang ihrer jungen Souveränität, zu Moskau in Opposition standen. Kronstadt war neben Leningrad der einzige Hafen, der Ruß­land von dem früheren Dutzend an der Ostsee ge­blieben war. Der Zugang zu diesem Hafen aber wurde auf einer Strecke von mehr als 500 Kilometer ~)on Finnland und Estland flankiert, und knappe 30 Kilometer trennten auf dem Luftwege das sou­verän gewordene Finnland von Leningrad. Kron­stadt, Leningrad unmittelbar vorgelagert, ist der größte Stützpunkt der russischen Kriegsmarine. Je­doch blockierten vor der Kronstädter Bucht, die nur 13 Kilometer breit ist, eine Reihe von kleinen finn- ländischen Inseln die Einfahrt in den großen Kriegs­hafen. Zwar war Finnland 1920 durch den Frieden von Dorpat verpflichtet worden, diese Inseln lleu- tral, d. h. unbefestigt zu halten, aber wäre Finn­land unter englischen Druck gesetzt worden, so wäre es ein Leichtes gewesen, von diesen Inseln aus Le­ningrad und Kronstadt von der Außenwelt abzu­sperren.

Eine andere mögliche Bedrohung des nordischen, russischen Zentrums lag in der allzu nahen Land­grenze auf der Karelischen Landenge. Zwar war Finnland im Frieden von Dorpat verboten worden, Geschütze an den Grenzen aufzu­stellen, deren Schußbereich die finnisch-russische Ter- ritorialwassergrenze überschritt, jedoch war das für den Ernstfall nur ein schwacher Trost. Der Mos­kauer Frieden vom 12. März 1940, der von den Finnländern schmerzlich empfunden wird, setzt dieser Anomalie ein Ende. Durch ihn wird im Grunde nur die von Peter dem Großen vorgezeichnete Groß­machtpolitik fortgesetzt, und zwar unter Berücksich­tigung der modernen Technik und Verbindungswege, sowie der militärischen Notwendigkeiten. Durch die Abtretung eines schmalen Streifens in Ostfinnland ist auch die Murmanskbahn vor Überraschungen geschützt. Allen britischen Intrigen im Nordraum ist ein Riegel vorgeschoben worden, und wenn der Frieden von Moskau schließ­lich zu einem wirklichen Einvernehmen zwischen Rußland und Helsingfors führen sollte, so wird Finnland durch ihn, ungeachtet der territorialen Verluste, eher etwas gewonnen, als verloren haben.

wertet werden, beim Kohlrabi nicht nur die Knol­len, sondern auch die Blätter.

$rau Emmy Göring bei der Ver­eidigung der Note-Kreuz-Helferinnen.

Der Vereidigung von 1000 Helferinnen des Deutschen Roten Kreuzes des Kreises Niederbarnim wohnte auch Frau Emmy Göring bei. (Scherl-M.)

Bis Ende 1939:

Lieber 1,4 Mill. Ehestandsdarlehen.

Nach einer Mitteilung des Statistischen Reichs­amts wurden im 4. Vierteljahr 1939 im Deutschen Reich (ohne Protekorat Böhmen und Mähren und die eingegliederten Ostgebiete) 73 089 Ehestandsdar­lehen an neuvermählte Ehepaare ausgezahlt. Hier­von entfallen auf das alte Reichsgebiet 63 258. Im gleichen Zeitraum wurden im Deutschen Reich für 81 820 lebendgeborene Kinder Erlasse von Dar­lehensvierteln gewährt. Obgleich die Anzahl der ausgezahlten Ehestandsdarlehen seit Kriegsbeginn etwas zurückgegangen ist, da zahlreiche rriegsge- traute Paare vorerst noch keinen eigenen Haus­stand gründen konnten, kamen im ganzen Jahre 1939 allein im alten Reichsgebiet doch noch 27 228 Darlehen mehr zur Auszahlung als 1938. In den Reichsgauen der Ostmark wurden bis Ende 1939 43 976, im Sudetenland ebenfalls bereits 9144 Dar­lehen ausgezahlt. Insgesamt sind bis Ende 1939 im Reich 1445 877 Ehestandsdarlehen einschl. 131 im Memelland gegeben worden. Die Gesamtzahl der Erlasse von Darlehnsvierteln für Kinder beträgt 1 313 890.

Oie Gckutzimpfunq hat sich bewährt.

Der Reichsinnenminister stellt in einem Erlaß fest, daß sich die aktive Schutzimpfung i m Kampf gegen hie Diphtherie in den letzten Jahren besonders bewährt hat. Die Schutzimpfung soll des­halb bei gehäuftem Auftreten dieser Krankheit oder bei drohender Epidemie stets durchgeführt werden. Eine besondere Zustimmung des Ministers ist da­her in Zukunft nicht mehr notwendig.

'M)(WM. Mil

Ditte 5 Dosen Burnus!"

Sie waschen wohl für ein ganzes Regiment? Meine anderen Kunden wollen auch etwas haben!"

KURNi'

Burnus war schon immer sehr wirksam und man hat wenig davon gebraucht. Auch heute hat sich hieran nichts geändert e i n e Dose reicht für 10 Eimer Wasser!"

Tatsächlich die ganze Wäsche ist fertig und es ist immer noch etwas Burnus übrig. Da sieht man auch wieder einmal, wie niedrig der Preis von Burnus im Verhältnis zum Wert ift."

lurnü?

Der Schmutz loser mit der Doppelwirkung löst den Schmutz schon beim Ein­weichen aus der Wäsche heraus und macht gleichzeitig dasWasser weich!

Ein Wink für Hausfrauen, die Burnus schon immer verwendet haben: Bitten Sie Ihren Händler, bei dem Sie früher stets Burnus kauften, daß er Sie im Rahmen seiner Zuteilung auch in Zukunft möglichst regelmäßig mit Burnus bedient.