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Koblenz, den 8. November 1940.
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Klein-Linden, den 8. November 1940.
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einer Widmung des Reichskriegerführersi überreich^ ferner wurde er von der Krtegerkameradschaft 1874 mit Geschenken bedacht. Der Jubilar wurde schon vor etwa 15 Jahren mit dem Kyffhäuser-Ehrenzeichen I. und II. Klasse ausgezeichnet.
** Auf der Heimfahrt schwer verunglückt. Am gestrigen Freitag, spat abends, verunglückte der 16 Jahre alte Lehrling Karl Mi-
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Margarete Weller Witwe, geb. Schäfer und Geschwister.
Kinzenbach, den 9. November 1940.
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Die Einlösung der dritten Rate
Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Weisel beim Heimgange unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.
Philipp lung 17. und Angehörige.
Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Sau* terbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Großen.
Betr.: Eierverteilung.
In der Zeit vom 7. bis 17.November 1940 werden auf den Abschnitt b
2 Eier ausgegeben.
Gießen, den 8. November 1940.
Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen, der Landrat des Landkreises Gießen. 5066 d
ßerufskleiöung kann noch fo verschmiert, verölt oder verkrustet fein - iMi löst alles unö reinigt gründlich. iMi macht beim Reinigen der ßerufsklei= düng die Verwendung üon XVafchpulüer und Seife tiberflüffig. Hauefrau, begreife: iSiMi f p ar t Seife!
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Gießener wochenmarktpreise.
♦ Giehen , 9. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10 ausländische Eier 11, Kartoffeln, kg 4, 5 kg 40, Ww- sing? kg 7, Weißkraut 5, Rotkraut.8, gelbe Rüben 7, Rüben 6, Spinat 15, Ronuschkohl 10, Unterko^lrabi 5, Grünkohl 6, Rchenkohl 15 bis 18, Tomaten 16, Zwiebeln 12, Meerrettich 30, Schwarzwurzeln 15, Kürbis 7, Feldsalat (/io) 8, Aepfel % kg 15 bis 30, Birnen 15 bis 30, Blumenkohl das Stück 10 bis 40, Salat 8 bis 10, Endivien 5 bis 10, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 3 bis 5, Sellerie 5 bis 40, Rettich 5 bis 20, Radieschen, das
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5. Milchvieh - Versteigerung
in Borken i.W., Neben dem Ko nhaus Freitaff, den 15. November 1940.12 Uhr. Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgeimpft.
Obligatorische Untersuchung auf Bazillus Bang. Nähere Auskunft und Katalog (kosten.os):
Heiserkeit. Schnupfen und Kopfschmerzen sind meist die Anzeichen beginnender Erkältung, die bei Vernachlässigung zur Grwve fuhren kann. Es ist deshalb ratsam. sofort folgende Schnellkur anzuwendcn: „ «mrcm
Kurz vor dem Zubettgehen oder im Bett möglichst beiß 1—2 Eßlöffel Kloster srau-Melissengcist und 1—2 gestrichene Eßlöffel Zucker mit etwa der doppelten Menge kochenden Wassers gut lverrührt trinken. 5n hartnäckigen Fallen wird diese Anwendung 1 Äs 2 mal - abends - wiederholt. Zur Nachkur und um Ruck- fällen entgegenzuwirken, nehme man noch einige'Tage,^und> zwar 2—3 maltagllch. 1 Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist m einer Taste heißem Pfefferminz- oder
Stadifheaier-Mieie.
Die Einlösung der dritten Rate der Stammlet« at an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu er eigen, und zwar: 50’W
Montag, den 11. November 1940, für die Diens- lag-Mleler,
Dienstag, den 12. November 1940, für die AtH>' woch-Meler, ,
rNittwoch, den 13. November 1940, für die
nnö hoher ÄlMöruck mit Herzunruhe, Cchwindelgefühl, plervositäf , OhrM. fhufen, jirhilationeliorungen werden durch Antiild^oeln w.r^am bv» kämpft.dnthält u. a. Blutsalze und Aceislaufhormone. Greift d e ^eschwer. den von verschiedenen Pachtungen her an. Packung bo-f abl. M 18.» A Apotheken. Hochinteressante Aufklärungsschrift liegt ,eder Packung beit chel aus Rodheim a. d. Bieber dadurch schwer, daß er auf der Landstraße zwischen Abendstern und Rodheim a. d. Bieber mit einem nur mangelhaft beleuchteten Auto aus Bieber zusammenstieß. Der bedauernswerte junge Mann mußte von der Bereitschaft Gießen des Deutschen Roten Kreuzes mit einem schweren Schädelbruch und erheblichen Kopfverletzungen in bewußtlosem Zustand nach der Chirurgischen Klinik gebracht werden. Hier liegt er in ernstem Zustande darnieder.
( Ortszeit für den 10. November.
Sonnenaufgang 8.38 Uhr, Sonnenuntergang 17.39 Uhr — Monduntergang 3.21 Uhr, Mondausgang 16.01 Uhr.
Ortszeit für den 11- November.
Sonnenaufgang 8.40 Uhr, Sonnenuntergang 17.37 Uhr — Monduntergang 4.24 Uhr, Mondausgang 16.24 Uhr. Mond in Erdferne.
Danksagung.
Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme und für die vielen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unserer Heben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Besonders danken wir dem Herrn Pfarrer Weisel für die trostreichen Worte am Grabe und allen denen, die ihr das letzte Geleit gaben.
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Stillende Mütter!
Liefert Eure überschüssige Muttermilch ab! Mele kranke Säuglinge müssen zugrunde gehen, weil es ihnen an Muttermilch fehlt. Das mutz und kann vermieden werden, wenn alle Frauen, die überschüssige Milch haben, diese unter der sellrstver- 'Ländlichen Voraussetzung peinlicher Sauberkeit ob« spritzen oder abpumven.
denkt daran, datz Eure eigenen Müder JUUIier, einmal so krank fein können. Helft das wertvolle Gut unseres Volkes erhalten Durch so gewendete Muttermilch zergtJhrrn schömterWerse edelste Hilfsbereitschaft und größtes Verantwor- tungsbewutztsein Eurem Volke gegenüber.
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bei dem Haushalttarif besser, d. h. billiger davon- < kommt. Zur Beantwortung dieser Frage muh Die I Größe der Wohnung herangezogen werden, wobei ■ aber nur die bewohnbaren Räume in Betracht : kommen. Badezimmer, Toiletten, Korridor, Trep- : penhaus und andere Nebenräume bleiben außer Ansatz. Bei dem vorliegenden Beispiel handelt es sich um eine Fünfzimmer-Wohnung mit Küche. Hier wird, um die Kasten nach dem Haushalttarif zu ermitteln, von den gestrichelten Linien die Lime 5 - fünf Zimmer und Küche als maßgeblich heran- aezogen. Bei einem Derbrauch von 180 Kilowatt- stunden in den verflossenen zwölf Monaten verfolgt man die senkrechte Linie über der 180 solange nach oben bis man an den Schnittpunkt dre Linie 5 trifft Don hier' wendet man sich auf der geraden Linie nach links zu der Kostenskala, um hier zu erkennen daß der jährliche Sttonwerbrauch — der nad) dem 43-iRpf.-Ia-rrf 82 RM gekostet hat - nach dem Haushalttarif etwa 56 oder 57 -nlR- loften würde. Nach diesem Beispiel wird sich also der Stromabnehmer alljährlich erheblich günstiger stehen, wenn er sich für den Haushalttaris. entscheidet Er genießt in diesem Falle die Vergünstigung, daß er eine Grundgebühr von 1,20 RM. bis zu zwei Räumen und für jeden werteren Raum 0,60 RM. zu zahlen hat, zu dem ein Arbeitsprels von 8 Rpf. je Kilowattstunde hinzukommt.
Ein anderes Beispiel: Ein Ehepaar hat Schlof- zimmer und Wohnküche, also zwei Wohnraume. Der Stromverbrauch bezifferte sich in den verflossenen zwölf Monaten auf 25 Kilowattstunden. Der Verbraucher entscheidet sich für den Haushalttarif. Er hat hiernach eine Grundgebühr von 1,20 RM. monatlich, jährlich also 14,40 RM., zu bezahlen. Da nach dem Haushalttarif ein Arbeitsprels von 8 Rpf je Kilowattstunde in Betracht kommt, waren nach dem vorhergehenden Jahresstromverbrauch noch 25 X 8 Rpf. hinzuzurechnen, so daß sich die lahr- lichen Gesamtkosten für den Stromverbrauch aus 16 40 RM. belaufen würden. Das wird ungefähr derselbe Bettag sein, der bei dem 43-Rpf.-Tarif her-
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Statt Karten!
Für die überreiche Anteilnahme, die zahlreichen Kranz- und Blumen- spenden anläßlich des Heimganges unseres heben Entschlafenen,
Herrn Obermaschinenmeister i. R.
Georg Albrecht
sagen wir allen unseren tief empfundenen Dank insbesondere auch dem Herrn Pfarrer, dem Vertreter des Rektors und der klinischen Universitäts-Anstalten, Herrn Professor Dr.Boening, dem Vertreter des Liederkranzes, Herrn Herbert, und dem Vertreter der Altersvereimgung, Herrn Dorsch, für die anerkennenden trostreichen Worte am Grabe.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
— Frau Beate Lüdemann, geb. Albrecht.
auskäme. Der Stromabnehmer dieses Beispiels wird sich also überlegen müssen, ob er den (43’Jtpt.-) Normaltarif beibehält, oder ob er den Haushalt- : tarif wählt. Bleibt sein .Derbrauch unter 25 Kilowattstunden jährlich, so wird für ihn Normaltarif günstiger sein, will er sich aber elektrische Geräte zittegen, z. B. Radio, Bügeleisen, Heizkissen, ftev3ojen oder bergt, so wird er besser den Haus- Hal ttarif nehmen, da hier bei steiigendem Stromverbrauch jede Kilowattstunde nur mit 8 Rpf. berech- "^An^Hand dieser beiden Beispiele wird jedermann leicht ermitteln können, welcher Tarif für ihn am günstmsten ist Hat er seine Entscheidung gettossen, so bleibt ihm nur noch übrig, dem Elektrtzüats- werk umgehend eine kurze Mitteilung zu geben, damit schon vom nächsten Ablesetermm ab der er- wähtte Tarifmodus angewandt wird. o.
Eierverieilung.
Auf den Abschnitt b der Reichseierkarte werden bis zum 17. November zwei Eier ausgegeben.
Tageskalender für Samstag.
NSDAP.: 20 Uhr im Stadttheater Gedenkfeier zum 9. November. — Gloria-Palast (Seltersweg): „Traummusik". — Lichtspielhaus (Bahnho.ftraße): „Der Herr im Haus"; 14 Uhr Marchenvorstellung „Hänsel und Gretel" s „Die verlorene Komgskrone ; „Dom Bäumelein, das andere Blatter hat gewollt — Kaninchenzuchtverein: ab 15 Uhr im „Burghof Kaninchen-Ausstellung.
Tageskalender für Sonntag.
Stadttheater: 11.30 bis 12.30 Uhr »Dauern- schwänke"; 18 bis 21 Uhr „Der Tanz ins G uck . - Gloria-Palast (Seltersweg): „Traummusik — , Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):, 11 Uhr „Hansel unb > Gretel"; „Der Herr im Haus. — Kanlnchenzucht- ; verein: 9 bis 18 Uhr Kaninchen-Ausstellung. - • Lberhessischer Kunstverein: 11 bis 13 Uhr Sorcher- , ausstellung W. Jmkamp im Foyer des Stadttheaters.
vor der g.Mietoorstellung erfolgt fein. Gießen, den 6. November 1940.
^er Oberbürgermeister.
4,- „ . . muß unbcbinD»
Bündel 8 bis 10 Rpf.
♦♦ Deutsches Frauenwerk, Abt. Mutter dienst. Am Montag, 11. November, um 20 Uhr, findet in der Universitäts-Kinderklinik ein Säuglingskurs des Mütterdienstes des Deutschen Frauenwerkes statt. Anmeldungen auf der Kreisleitung der NS.-Frauenschaft, Frankfurter Straße.
** Deutsches Frauenwerk — Ortsgruppe Mitte — Gießen. Der Gemein- schaftsabend findet am Donnerstag, 14.November, um 20 Uhr (pünktlich) im „Burghof" statt.
** Ein Siebzigjähriger. Am gesttigen Freitag, 8. November, beging der Justizbeamte a.D. Karl Haupt seinen 70. Geburtstag. Der Jubilar, der aus Odenhausen a. d. Lumda stammt, diente von 1890 bis 1904 bei den 116ern in Gießen, er ist Mitbegründer und Ehrenmitglied der Kameradschaft ehemaliger 116er sowie Leutnant der Landwehr a.D. Kameradschaftsführer Hans Bill Übermittelte dem Kameraden die herzlichen Glückwünsche und em Ehrengeschenk der alten 116er. Don der Kriegerkameradschaft 1874, deren Ehrenmitglied Haupt ebenfalls ist, wurde ihm in einer Beiratssitzung von dem Kameradschaftsführer Lehrer D ö h n mit herzlichen Dankeswortep für die langjährige tteue Mitarbeit im Kameradschaftsoorstand und für ferne 43- jährige Mitgliedschaft ein Bild des Führers mttl
^Dicle"b?ben sich auf diese Welse geholfen! So schreibt Frau Martha Mücke. Hausfrau Düneldorf. Scheffel-Str. 116 am 16.9.40: „3d) bm mit Klosterfrau» Melissengeist sehr zufrieden. Besonders in Grwvezelten nehme ich sofort bei auf* tretenden Erkältungen Klosterfrau-Melissengeist als Heißtrank und schon am
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