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Firma und seine Arbeitskameraden sowie von fetten der Deutschen Arbeitsfront wird der Jubilar an seinem Ehrentage entsprechend gefeiert werden.

Strafkammer Gießen.

Wegen Konkursoergehens hatte sich gestern der W. W. aus Holzhausen v. d. H. vor der Strafkam­mer Gießen zu verantworten. Nach der Anklage soll er als Schuldner, der seine Zahlunaen eingestellt hatte, Dermögensstücke beiseite geschafft haben, um seine Gläubiger zu benachteiligen. Ferner wird ifym vorgeworfen, er habe Jeine Handelsbücher so un- ordentlich geführt, daß sie keine Uebersicht über

Die gepflegte Küche verwendet"

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der Betrtebefuhrung erworben, und mit allen Mit- nenswertere Einbußen dadurch arbeitern pflegt er gute Kameradschaft. Durch die I Geschäftsumfang hat sich zuseh,

kirchen gezeigt werden.

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erlitt. Lediglich der ends verringert.

** Arbeltsjubiläum. Am morgigen Tage feiert der Arbeiter Heinrich Sch epp aus Linden- struth bei den Gailschen Tonwerken in Gießen sein 26jähriges Arbeitsjubiläum. Herr Schepp ist als Former in diesem Betriebe beschäftigt. Er hat sich während dieser Zeit die Zufriedenheit und Achtung

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seinen Dermögensstand gewährten. Schließlich wird er noch beschuldigt, eine gepfändete bzw. mit Be­schlag belegte Sache beiseitegeschafft zu haben, um sie der Vollstreckung zu entziehen. Der. Angeklagte bestritt jegliche Schuld, er behauptete, die gepfändete Sache gehöre nicht ihm. Der Verteidiger vertrat den Standpunkt, der Angeklagte sei zur Buchführung nicht verpflichtet gewesen. Vor Schluß der Beweis­aufnahme wurde zwecks weiterer Aufklärung die Weiterverhandlung vertagt.

freundliche Börse

mit Sonderbeweaungen.

Vorspielzeit im Gtadttheater Gießen.

Von Gerhard Meuter, Dramaturg des Staditheaiers.

Heiterer Abend mit Olga Tscheschowa.

Der NS.fGemeinschaftKraft durch Freude" ist es gelungen, Olga Tschechowa für mehrere Gast­spiele in unserem Gau zu verpflichten. Im Rahmen eines Kleinkunstproarammes werden wir Gelegen­heit haben, die Künstlerin am 19. August in Gießen, Gloria-Valast, zu sehen und zu hören.

Der Unterschied zwischen Bühne und Film be­darf keiner besonderen Erwähnung, aber Olga Tschechowa wird uns alle auch aut der Bühne be- aeistern. Dabei ist es unwesentlich, ob sie Chan­sons singt, rezitiert oder plaudert; sie ist auf allen Gebieten zu Hause. Charmant, geistreich und lie­benswürdig, wie sie als Mensch ist, so begabt und großartig ist sie als Künstlerin. Für jeden Besucher wird dieser Abend zu einem Erlebnis werden. Die weiteren Mitwirkenoen sind sämtlich hervorragende Künstler von Bühne, Variete und Funk. Die aus­gezeichnete Operettensoubrette Charlotte Schütze vom Deutschen Theater, Wiesbaden, die unsere Soldaten besonders ins Herz geschlossen haben, das Berliner Klavier-Duo Blacky Hübner-Thomas Thomassen, das Tanz-Duo der Berliner Staatsover, Günther Heß und Lisa Kretschmar, ferner Gustav Jürgens, der humorvolle singende Spielmann, ein genialer Täuschungskünstler von internationalem Ruf. Kein Auge bleibt trocken, wenn wie in diesem Falle Georg Krönlein, der famose Ansager, dabei ist. Den Reigen der Darbietungen beschließen die zwei Lind- greene, die einen hervorragenden komischen Roll­schuhaktauf die Beine stellen". Am Flügel wird Willy Eberhardt als Begleiter sein Können beweisen.

Das Interesse, das dieser Veranstaltung entgegen- gebracht wird, ist außerordentlich groß. Wer möchte

Der Klasse A gehören die Jahrgänge 1922 und 1923 an, während sich in der Jugend-ö-Klasse alle nach dem 31.12.1923 Geborenen zusammenfinden. Der BDM. bestreitet ebenfalls einen Dreikampf, be- stehend in 75-Meter-Lauf, Weitsprung und Ball­weitwurf.

Am Nachmittag trägt die Handball-Jugendmann- schäft des Turnvereins Watzenborn-Steinberg ein ffreunMdxrftefpiel gegen die starke Jugendmann- schäft des benachbarten Turnvereins Holzheim aus, um für das erst kürzlich in Watzenborn-Steinberg Eingang gefundene Handballspiel weitere Inter­essenten zu werben. Während der Pause und noch dem Spiel fallen die Entscheidungen der Einzel­kämpfe. Den Abschluß des Tages bildet dann ein Fußballfreundschaftsspiel zwischen der 1. Mannschaft fces FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg und der l. Elf der Sportgemeinde Großen-Buseck, sowie die hieran folgende Siegerehrung.

Die Vorbereitungen für die neue Spielzeit des Stadttheaters Gießen sind im vollen Gange. Auf der Bühne und in den verschiedenen Proberäumen herrscht reges Leben. Alle drei Kunstgattungen: Schauspiel, Oper und Operette, sind eifrig mit der Einstudierung der ersten Werte beschäftig, die die Spielzeit eröffnen sollen. Wen in den Dormittags­oder sväteren Nachmittagsstunden der Weg am Stadttyeater vorbeiführt, der sieht auf den Bänken die Künstler sitzen, die sich einen Augenblick von den anstrengenden Proben erholen, oder er hört aus einem oer weitgeöffneten Fenster eine ihm ver­traute oder noch unbekannte Stimme ertönen, je nachdem, ob ein altes oder neuverpflichtetes Mit- Slied des Hauses dort seine Gesangsprobe abhält, iber all das sind nur kleine flüchtige Einblicke, die das Publikum in die unaufhörliche Geschäftigkeit aewinnt, von der das Theater zur Zeit erfüllt ist. Gibt es doch viel zu bedenken und zu erledigen, ehe man, wohlvorbereitet, in die neue Spielzeit schreiten kann.

Etwas von dem, was bisher schon geleistet ist, wird nun der Öffentlichkeit durch den Werbepro­spekt bekannt werden, der in den nächsten Tagen erscheinen wird. Jeder, der das Heft zur Hand be­kommt, wird gern darin blättern und sich mit den Planungen der nächsten Spielzeit vertraut machen. In zwei gesonderten AbschnittenVerpflichtung und Aufgabe" undPlan und Gestaltung" wird ihm vor Augen geführt, nach welchen künstlerischen Gesichtspunkten das Theater geleitet sein wird und welcher Art die wichtigsten Werte sind, die zur Auf­führung gelangen sollen. Auf anderen Seiten findet et eine Aufstellung des gesamt en Spielplans und der Spielaemeinschaft. (Sine Fülle neuer Namen begegnet ihm hier, zwischen denen er doch auch die seiner alten Lieblinge wiederfindet. Die beige füg­ten Photographien lassen den Betrachtern einen ersten Eindruck von den neuen Mitgliedern ge­winnen. Viele, die das Heft eingehend studieren, werden von dey Vergünstigungen und Vorteilen einer Platz- oder Wahlmiete Gebrauch machen wollen. Denn wer sich erst einmal davon überzeugt hat, daß die Intendanz bemüht ist, dem Publikum nur bestes dramatisches Gut ernster und heiterer Art zu vermitteln, der wird sich gerne zum regel­mäßigen Besuch des Theaters verpflichten. Versteht es doch keine Kunst so, den Menschen in seinem tief­sten Empfinden zu packen, wie die der Bühne. Anderseits benötigt aber auch keine so sehr den un­mittelbaren Widerhall des Publikums. Erst aus der Verbindung de» Spieler und der Zuschauer entsteht die geheimnisvolle Wirkung des Theaters.

VfV.-R. 1. Jugend Grünberg 1. Jugend.

Die 1. Jugend von VfB.-Reichsbahn bestreitet ein Freundschaftssviel gegen die 1. Jugend von Grün- berg. Die Spielstärke der Gäste ist hier wenig be­kannt. Die 1. Jugend von VfB.-R. stellt eine oer- stärkte Mannschaft, so daß der Ausgang des Spieles völlig offen ist.

Ortssportgemeinschaststag in Watzenborn-Steinberg.

Am morgigen Sonntag begeht die Gemeinde Watzenborn-Steinberg ihren Ortssportgemeinschafts­tag. Hieran nehmen außer den örtlichen NSRL.» Vereinen die SA., die Wehnmannschaften, die Poli­tischen Leiter, die HI., sowie der BDM. teil. Mor­gens beginnen die Wettkämpfe auf dem Sportplatz an der Neumühle. Die über 30jährigen Teilnehmer bestreiten einen Wehrdreikampf, bestehend aus Keu­lenweitwurf, 100-Meter-Lauf und Schießen.

Die aktiven Sportler wurden in eine A- und ^Klasse eingeteilt und bestreiten je einen Fünf- Kamps, bestehend in Kugelstoßen, Weitsprung, 100- Meter-Lauf, Hochsprung und 1000-Meter-Lauf.

Ebenfalls ist die Jugend in zwei Klassen eingeteilt.

seit einigen Jahren in Gießen im Ruhestand lebende PlHburgermeifter Johannes Leun im 86. Le­bensjahre gestorben. Mit ihm ist ein Mann heim- gegangen, der sich nicht nur in Großen-Linden, son­dern weit darüber hinaus großer Beliebtheit und Wertschätzung erfreuen durfte.

Als Bürgermeister hat Johannes Leun 33 Jahre lang die Geschicke von Großen-Linden geleitet. Wäh­rend seiner Amtszeit konnte die Stadt Großen-Lin­den eine ganze Anzahl größerer Dbjekte durchführen. Dem Wirken des Bürgermeisters Leun sind vor allem die Errichtung des Bahnhofs Großen-Linden und die Schaffung der Wasserleitung, ferner der Ausbau zahlreicher Straßen, der Umbau der Kirche ufw. zu verdanken. Daneben schuf er noch eine Reihe weiterer Einrichtungen in feiner Gemeinde, die sich für die Einwohnerschaft als sehr nützlich er­liefen. Neben seinem Bürgermeisteramt wirkte er früher lange Jahre als Abgeordneter im damaligen Hessischen Landtag im Dienste der Heimat. Der Bür- germelster-Dereimgung des Kreises Gießen stellte er während vieler Jahre ebenfalls seine Kraft tatftoh und ehrenamtlich zum Dienst für die Allgemeinheit Zur Verfügung, lieber 40 Jahre gehörte er u. a. auch dem Verwaltungsrat und späteren Aufsichtsrat der Bezirkssparkasse Gießen an.

«sowohl in feinem Bürgermeisteramt, als auch bei der Ausübung seiner vielseitigen ehrenamtlichen Tätigkeit hat er allen Volksgenossen immer gern mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Sein großes Wissen, seine reichen Erfahrungen, feine persönliche Liebenswürdigkeit und fein vornehmer Charakter gaben ihm die Möglichkeit zum segensreichen Wir­ken im Dienste der Allgemeinheit, insbesondere der von ihm verwalteten Stadt Großen-Linden. Im Ge­denken seiner Heimat und in der Erinnerung aller derer, die ihn kannten und wertschätzten, wird der Verstorbene in hohen Ehren fortleben.

Vielseitige neue Wochenschau.

Die neue Wochenschau, die ab heute in beiden Lichtspielhäusern gezeigt wird und die wir bereits heute morgen sehen konnten, ist wiederum außer­ordentlich reichhaltig. Die Bilder muten zunächst durchaus ftiebensmähig an. Wir bewundern Seil­tänzer und Artisten, die in großen Veranstaltungen zur Unterhaltung der Verwundeten und Soldaten ihr Können zeigen; man wohnt einer Zirkusvor­stellung bei, in der alles zu sehen ist, was man von einem Zirkus erwartet, wird ferner im Geiste auf die Sportplätze großer Betriebe geführt, wo die Gefolgschaftsmitglieder unter sommerlichem Himmel Ausgleichssport treiben, um ihren Körper vor Schä- den, die aus einseitiger Arbeit entstehen könnten, zu schützen. Weitere Bilder zeigen uns das angeb­lich pulverisierte Hamburg vom Turm der Micyae- liskirche aus unbeschädigt unter heiterem Himmel. Mit größtem Interesse folgt man dann den Auf­nahmen aus einem großen Rüstungsbetrieb, in dem Tanks hergestellt werden. Man lernt den Arbeits­prozeß in vielen Einzelnen Vorgängen kennen und verfolgt die Tanks bis auf die Prüffelder und bei ihrem ersten Einsatz im Prüfungsgelände.

Weitere interessante Bilder und Szenen führen auf deutsche Feldflugplätze, man erlebt ferner die Auszeichnung tapferer deutscher Soldaten mit dem Ritterkreuz, lernt in charakteriftffchen Bildern die Inseln Jernsey und Guemsey kennen, sieht erfolg­reiche deutsche U-Boote beim festlichen Empfang in der Heimat und fühlt sich in den letzten Bildern in deutsche SturAkampfbomber versetzt, die zum Angriff auf Tankanlagen, Schiffe, Jndustriewerke und Hafenanlagen Englands eingesetzt sind.

Die neue Wochenschau wird am morgigen Sonn­tag wieder in einer Sondervorstellung gleichzeitig mit der Wiederholung der Wochenschau von Sun-

auch nicht dabei fein, wenn ein Abend mit Olga Tschechowa angekündigt ist?

Lustiger Abend

im Lager Bergwerkswald.

Die Pimpfe, die gegenwärtig im Schulungslager Bergwerkswald an einem Kursus teilnehmen, der dem Zweck dient, die späteren Führer des Jung­volks auf ihre Aufgaben vorzubereiten, hatten für den gestrigen Freitagabend zum Abschluß des Kur­sus zu einem luftigen Abend eingeladen. Eltern waren dazu erschienen. Für die Partei nahm Kreis- geschäftsführ-er Weber teil.

Hauptstellenleiter S t i e g l m e i e r hielt eine kurze Ansprache und hieß Eltern und Gäste herz­lich willkommen. Er wies kurz auf die Aufgaben der Schulung hin und sprach von den Pimpfen, die den lustigen Abend ganz aus eigener Phan­tasie gestalteten und die Vorbereitungen dafür in tiefer Geheimniskrämerei und in kärglich zur Ver­fügung stehender Freiheit getroffen hätten.

Die Pimpfe marschierten dann mit einem fröh­lichen Lied auf und brachten in der Folge ein bun­tes Programm, das den Zuschauern viel Spaß be­reitete. Da wurdenMoritaten" in einfachen Sze­nen gespielt, wortlos aufgeführte Schnurren reizten zu herzlichem Lachen, luftige Borkämpfe wurden ausgetragen, für die die Vorbereitungen mit einer originell betonten Umständlichkeit getroffen wurden. Manches andere Scherzspiel, so wie sie das Jung­volk zu Dutzenden auf Lager hat, wurde aufge­führt oder vorgetragen. Schließlich kamen auch Dichter" zu Wort, die in ihrer Freizeit Verse ge­schmiedet chatten und nun vor einem dankbaren Publikum damit glänzen konnten. Auch das, was an Leibesübungen im Rahmen des Kurses gepflegt worden war, wurde in einigen Proben gezeigt. Schließlich wurde manches frische Lied gesungen, in das die Gäste gerne einftimmten. Die Veran­staltung, die in der idyllischen Umgebung von Park und Wald im Freien ftattfanb, war für die Zu­schauer eine hübsche Unterhaltung, zudem damit ein längerer Spaziergang in schöner Landschaft verbunden war.

Im Rahmen des Schulungskursus war eine in­tensive Arbeit geleistet worden. Die meisten Pimpfe konnten eine Reihe von Hebungen für das Lei- tungsabzeichen des Jungvolks bestreiten. Sie tra­ten zum Lauf, zum Sprung, zum Schießen an und erzielten dabei ausgezeichnete Ergebnisse. Es wur­den Ausmärsche in das Gelände unternommen und dabei die Prüfungen in der Geländekunde, in der Orientierung und verschiedenen sonstigen Diszipli­nen abgelegt, die zum Dienst im Jungvolk gehören.

Deutscher Wandertag in Marburg.

Vom 6. bis 8. September findet in Marburg der Großdeutsche Wandertag statt, zu dem der Reichs­wanderführer, Ministerpräsident a. D. Professor Dr. Werner aufgerufen hat. An dem Wandertag werden sich vor allem die Wandervereine der nahe- ;elegenen Gebiete unserer Heimat beteiligen. Mit )er örtlichen Vorbereitung wurde der Oberhessische Gebirgsverein, Gruppe Marburg, beauftragt. Der Vogelsberger Höhen-Club, der Oberheffische Gedirgs- ocrein, der Westerwaldoerein, der Rhönklub und der Odenwaldklub werden in einer Sternwanderung dem Tagungsort zustreben. Für den Wandertag find Sit­zungen, Kameradschaftstreffen, Führungen durch Mar- Durg, musikalische Veranstaltungen usw. vorgesehen. Der Wandertag wird von Reichsverband der Deut­schen Gebirgs- und Wandervereine durchgeführt. Der

Je mehr sich entschließen werden, als treue Freunde die Bühne in beständiger Anteilnahme zu unterstützen, um so fruchtbarer muh ihre künst­lerische Arbeit sein, der ja von unserem Führer als höchstes Ziel gesetzt ist, jeden Deutschen als lebendiges Glied einzuordnen in das geisttg-kul- turelle Schaffen unseres Volkes.

Sommerspielzeii Gastspielzeit im Gtadttheater.

Wenn an den Theatern Berlins die Schilder er­scheinenWegen Ferien geschlossen", dann rollen über die Landstraßen die Wagen mit den Spielge­meinschaften, die drei, vier oder fünf Schauspieler von Ruf um eine besonders bekannte Darstellerin, oder einen besonders berühmten Schauspieler scharen, dann wandern diesen Wagen die Plakate mit den großen Namen von Film und Bühne vor-, aus. Die Zeit der Prominenten-Gastspiele rft da!

Diese Gastspiele erfreuen sich überall besonderer Beliebtheit. Nicht nur, daß von ihnen der Reiz des Einmaligen und Besonderen ausgeht und daß sich auch an Plätzen mit ständigem Theater das Publi­kum einmal an dem anderen Stil der Darstellung, an -ber Erscheinung einesanderen Theaters" an sich erfreut; diese Gastspiele vermitteln auch so etwas wie eine persönliche Bekanntschaft mit Lieb­lingen des Films und der Buhne. Dazu kommt, daß bei der Auswahl der Tourneestücke ihre oft in un­zähligen Berliner Aufführungen erprobte Publi- kumswirkfamkeit mitbestimmend ist. Die Möglichkeit der Großstadt, ein Erfolgsstück oft hundertmal auf­zuführen, wirkt sich gerade für das schwierige Kon- verfationslustspiel besonders günstig aus. Der Dia­log wird zur selbstverständlichen Unterhaltung, alle Pointen, xmcü auf ihre Wirksamkeit erprobt, sitzen um in der Theatersprache zu reden totsicher. Es ergeben sich interessante Vergleichsmöglichkeiten zwischen den gastierenden und den heimatlichen Dar­stellern derselben Rollen und ber gleichen Fächer, obet mit anderen prominenten Gästen, die im glei­chen Stück die Hauptrolle schon > einmal verkörpert haben.

Das Gastspiel Charlotte Susa am heutigen Sams­tagabend im Stadttheater bietet die Möglichkeit eines solchen Vergleiches. In ber vorvergangenen Spielzeit hat in dem LustspielReisebegleiterin ge­sucht ... Angebote unter F. 5000 postlagernd", Ma­ria Paudler die Hauptrolle verkörpert. Die jetzt von Charlotte Susa gespielt wird. So stellt sich auch diesesmal eine Künstlerin auf ber Bühne vor, die von ber Leinwand her vielen bekannt ist und die auch in Gießen ihr Publikum hat.

Frankfurt a. M., 8. Aug. Die vergangene De- richtszeit mar an den Aktienmärkten gekenn­zeichnet durch eine weiter freundliche Tendenz ver­bunden mit Sonderbewegungen. Zunächst dauerte die feste Haltung von Autowerten, ausgehend von der Kapitaltransaktion ber Bayer. Motorenwerke, weiter an, wenn auch hier und da kleine Rückschläge in ber Kursgestaltung durch Gewinnmitnahmen nicht ausblieben, unverändert fest lagen ferner Bauaktien im Hinblick auf bie nach Kriegsende zu erwartende starke Belebung der Prioatbautätigkeit. Nach anfäng. lich ziemlicher Vernachlässigung schoben sich im Wo­chenverlauf auch die führenden Montanwerte wieder in den Vordergrund. Die Farbenaktie setzte chre Aufwärtsbewegung in geringem Maße fort, und auch Elektroaktien verzeichneten kleinere Kurs­gewinne. Diese freundliche Haltung der Aktienmärkte ist aber nicht etwa die Folge größerer Geschäfts­tätigkeit, sondern eine Folge des Nachlassens von Derkaufsaufträgen, denen anderseits kleine Kauf- orbers aegenüberstanden.

Der Rentenmarkt bewahrte seine Bevor­zugung von Reichsschatzanweisungen, die in den letz­ten Taaen infolge des knapp gewordenen Materials sich auf andere Reichspapiere übertrug. Das Kurs- Niveau ber Renten ift durchweg fest. Bei Pfand­briefen steht ber Nachfrage immer noch die Markt- leere gegenüber; auch in Stadtanleihen, in denen die Kurse meist etwas heraufgefetzt wurden, ist kaum Material am Markt. Die verschiedenen Neuemissio- nen von Jndustrieobligationen, Die jeweils bei Zeich- nungsauftegung schnell überzeichnet waren, haben auf den Markt ber Jndustrieobligationen etwas hem­mend gewirkt, ohne daß jedoch das Kursniveau nen-

neidisch au fein auf die Bekannten, die nach Thü­ringen ober in den Harz fahren. Wir finden vollen Ersatz in unfern heimischen Wäldern. So schön ist unser Wald, so schön sind unsere Fluren! Darum wandert hinaus in euerer freien Zeit, werdet Hei­matforscher, und ein großes Glück wird euer Herz erfüllen! h.

Vornotizen.

Tageskalender für Samstag.

Stadttheater: 20 Uhr Gastspiel Charlotte Susa Reisebegleiterin gesucht". Gloria-Palast, Selters- weg:Mädchen im Vorzimmer". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Der Klosterjäger".

Tageskalender für Sonntag.

Gloria-Palast. Seltersweg:Mädchen im Vor­zimmer"; 11 Uhr: Wochenschau-Sondervorstellung". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße :Der Klosterjäger".

Altbürgermeister Leun f.

Am Donnerstag ist der langjährige .frühere Bür­germeister unserer Nachbarstadt Großen-Linden, ber

Fußball um -ie Kriegserinnerungsplakette.

L filaffe.

Rodhelm 1900.

Nach langer Pause tritt bie Spielvereinigung 1900 lieber auf ben Plan. Zum ersten Spiel reift bie Els nach Rodheim. Die Platzherren sind zwar nicht mehr der aesürchtete Gegner von einst, jedoch haben sie ihren Kampfgeist nicht eingebüßt. Die Gaste tun gut daran, sich ins Zeug zu legen.

DfV.-Reichsbahn Garbenteich.

Der VfB.-Reichsbahn erwartet auf dem Walbsport­platz bie Mannschaft aus Garbenteich. Die Gäste brin- gen eine gute Empfehlung mit, benn es gelang ihnen am Vorsonntag, gegen den Meister beinahe einen Sieg davonzutragen. Die Grün-Weißen konnten am Sonntag ihren ersten Erfolg erringen, und man muß ihnen daher die größeren Siegesaussichten ein- räumen.

II. filaffe. filein-Linden Steinbach.

In Klein-Linden findet morgen ber Ortssporttag statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung.spielen oben­genannte Mannschaften um bie Punkte. Beide Mann­schaften stehen punktgleich an ber Spitze ber Tabelle.

Großen-Linden Heuchelheim.

In Großen-Linden tritt bie Elf aus Heuchelheim im Kampf um bie Punkte an. Die Gäste sind als sehr stark anzusprechen, die Platzherren haben aber erst em Spiel hinter sich. Wenn sich die Gastgeber auf ihr Können besinnet,, dürfte das Spiel als offen zu bezeichnen fein.

Hungen Grüningen.

Fast aussichtslos erscheint uns ber Gang, ben Grü- ningen antreten muß. Die Platzherren finb ernst- Hafter Favorit auf bie Plakette unb werben, zumal auf heimischem Boben, zu kämpfen wissen. Da aber bie Gäste ebenfalls eine scharfe Klinge schlagen, dürfte die hohe Niederlage beim letzten Spiel in Hungen nicht mehr eintreten. Man erwartet einen knappen Sieg der Hungener.

"drnist Tage -hsichDeifetsadSllaspgeworen

Zugendfußball der Gp.-Bg. 1900.

21 rn kommenden Sonntag weilen die 1. und 2. Jugendmannschaft der Spielvereinigung 1900 zu Freundschaftsspielen in Wetzlar. Während bie 1. Ju­gend der Blau-Weißen einen leichten Sieg davon­tragen dürfte, werden bie Jüngsten des Vereins wohl kaum um eine Niederlage herumkommen.

Vo-gelsberger Höhen-Club 'hat schon jetzt durch sei­nen Geschäftsführer bie Kameraden zu zahlreicher Teilnahme an diesem Wandertag aufgeforbert. -c.

Wir besiegen den Schmutz auch mit weniger Seife. Nur immer vorher

gut üllMichm mit ßenkn. Das Wr