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Mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet

Saone und den Doubs erworben.

von

HefcHfWstal:

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Fulda

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Berlin. 9. Aug. (DRB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vor­schlag des Oberbefehlshaber des Heeres, General­feldmarschall von Brauchitsch, das Rillerkreuz zum Eisernen Kreuz verliehen an: General der Artillerie Hartmann, die Generalleutnante Lindemann, Ma- lerna, Frhr. v. Blegeleben und Karl, die Obersten von Vaerst, Angern, Tleumann-Sllkow, Recknagel und Fehn, die Oberstleutnante Rintelen, von Ber- nuth, Rödllch. Scheidts, pochat, Hecker, Traut, Back und Löwrtck, die Majore Schüler, Berger, Raucheisen und Seih, Hauptmann Ahrentschildt, die Oberleutnante Scheunemann und Renner, Leut­nant Roak und Feldwebel Huber.

General der Artillerie Hartmann erwarb

um die die

Lollar lAdolf-Aiiler.Straße 25), den 10. August 1940

nant Löwrick hat am 14. Mai bei den schweren Kämpfen um die Maginotlinie südlich Saarbrücken in rücksichtslosem persönlichen Einsatz sein Bataillon oorgerissen und die stark ausgebaute Stellung Cappel genommen.

Major Schüler ha^ mit seinem Bataillon unter schneidigem Einsatz seiner Person als vorderste Ein- heit des Korvs den Nheinübergang erzwuygen, in zähem Kamps die Maginotlinie durchstoßen und den hartnäckig verteidigten Vogesenpaß Fol d'Urbeis in energisch vorgetragenem Angriff genommen. Major Berger hat sich erneut durch seine per« svnliche Tapferkeit und die ruhige, umsichtige Füh­rung seines Bataillons ganz hervorragend bewährt, vor allem beim Maasübergang bei Yvoir am 14. Mai und beim Durchstoß durch die Befestigungsanlagen an der französisch-belgischen Grenze bei Berelles am 17. Mai, wo er seinem Bataillon weit voraus war und dieses dadurch zum Erfolg führte. Major R a u ch eisen erzwang bei der gesprengten Oise­brücke von Pont de Maxence gegenüber einem mit zahlreichen MGs den Fluß beherrschenden Feind die Bildung eines Brückenkopfes. Er schwamm mit elf

Gießen, Schottstraße 6

10. August 1940

5-6 feg Tomaten werden gewaschen, in 4 Teile geschnitten, ohne WasseraugabewetehgelcocMend dawndarebeta Sieb gegeben. Danach kocht man nochmals! OMln.. nimmfvomFeuer.glbt! Päckchen Alba-Gorkendoldorhto- zu, rührt gut durch und füllt das Ganze in ein großes Glas oder einen Steintopf. Zum Zubinden Albe-Bhmocahe« benutzen. Jedes benötigte Quantum Tomatenmark kann aus dem Glas oder Steintopf, so wie es gebraucht herausgenommen werden. Es hält sich Monate und ist in Farbe, Geschmack und Verwendbarkeit wie frische Tomaten. Neue Rezepte für Gurken und Tomatenmark bei Ihrem Händler.

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Für die mir anläßlich meines

25jährigen Geschäftsjubiläums erwiesenen Aufmerksamkeiten sage ich hiermit meinen herzlichsten Dank.

Frau Maria Huniemann

Seltersweg 39

Oberstleutnant Traut hatte am 16. Juni Langres auf Besoul vorzustoßen, um diesen wichti­gen Eisenbahnknotenpunkt in die Hand zu nehmen und dem Gegner den Rückzug nach Süden zu ver­legen. Trotz starker Bedrohung von Norden stieß er nach Pont-sur-Saone vor, erzwang den Flußüber­gang und trat noch in den späten Abendstunden zum Angriff auf den Besoul vorgelagerten Berg an. Im Abwehrfeuer zahlreicher Maschinengewehre kam der Angriff auf halber höhe zum Stehen. Oberstleutnant Traut führte daraufhin seine Truppe persönlich er­neut an den Feind und beseitigte die einzelnen Widerstandsnester. In der Morgendämmerung war der beherrschende Berg in unserer Hand und damit das Schicksal von Desoul besiegelt. Oberstleutnant Back nahm am Abend des 20. Mai mit seiner Vor­ausabteilung ohne Panzerschutz in schneidigem An­griff Abbeville und die Sommebrücken und hielt sie trotz schwerer feindlicher Panzerangriffe bis zum Eintreffen der eigenen Panzerkräfte. Oberstleut-

Elfriede Kutscher

Helmut Bolitsch

Llnteroffizier in einem Infanterie-Regiment

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Elisabeth Pfeifer

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Wachtmeister in einem Artillerie-Regiment

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Wetterau

Winkelkonsulenten haben vor Gericht nichts zu suchen.

Obwohl durch das Gesetz zur Verhütung von Mißbräuchen auf dem Gebiet der Rechtsberatung grundsätzlich der E r l a u b n i s z w a n g für die ge­schäftsmäßige Besorgung fremder Rechtsangelegen­heiten eingeführt worden ist, beschäftigen sich immer noch zahlreiche Personen, die eine solche Erlaubnis der Justizverwaltung nicht besitzen, mit der Ver­tretung gegenüber den Gerichten. Der Reich^justiz- Minister macht daher die Bekämpfung des Winkel- konsulententums den Justizbehörden zur Pflicht. Zur geschäftsmäßigen Rechtsbesorgung zuyelassen sind: 1. die Personen, die nach den gesetzlichen Bestim­mungen zum mündlichen Verhandeln vor Gericht

th Rechtsangelegenheiten gewähren. All diesen ist damit aber noch nicht das mündliche Ver­handeln vor Gericht erlaubt. Die Wahr­nehmung von Terminen z. B. durch Bücherrevi­soren, Wirtschaftsberater oder Treuhänder ist unzu­lässig. Auch für Berufsvertretungen und Innungen, die ihre Mitglieder Dritten gegenüber vor Gericht zu vertreten beabsichtigen, bestehen keine Aus­nahmen.

Aus dem Reich.

Was ist eine Kleinwohnung?

Eine Dorordnung zum, Gesetz über die Gemein­nützigkeit im Wohnungswesen klärt auch den Be­griff der Kleinwohnung, da ein Wohnungsunter­nehmen nur dann gemeinnützig ist, wenn es sich mit dem Bau von Kleinwohnungen befaßt. Als Kleinwohnung gelten die Wohnungen, deren Wohn­fläche höchstens beträgt bei Einfamilienhäusern mit einem Wobngeschoh 110 qm, mit zwei Wohnge­schossen 120 qm, bei Einfamilienhäusern mit Ein­liegerwohnung 150 qm, bei den übriaen Wohnge­bäuden 100 qm. Wohnungen, welche diese Flächen um ein geringes Maß überschreiten, gelten als Kleinwohnungen, wenn bei größeren Wohnungs- beständeiß des Unternehmens in der Gemeinde die Durchfchnittsfläche der Wohnungen das vorgeschrie­bene Maß nicht übersteigt oder wenn die Mehr­fläche durch eine wirtschaftliche Grundrihgestaltung bedingt ist Uber wenn die Dehnungen für Linder- wiche Familien bestimmt sind. Werter wird klar­gestellt, daß ein Einfamilienhaus diesen Charakter dadurch nicht verliert, daß eine zweite Wohnung eingebaut ist, die gegenüber der Hauptwohnung von untergeordneter Bedeutung ist (Einliegerwohnung). Wohnungen, die nach ihrer Art und Ausstattung als Luxuswohnungen anzufehen sind, gelten nicht als Kleinwohnungen, auch wenn sie die genannten Größen nicht überschreiten. Der Reichsarbeitsmi- nister kann auch andere Arten von Wohnungen, deren Dau mit öffentlichen Hilfen gefördert wird, zu Kleinwohnungen erklären. Der Preis für die Ueberlasfung des Gebrauchs einer Wohnung darf nicht höher, aber auch nicht niedriger angesetzt wer- den, als es nach den Grundsätzen einer ordnungs- mäßigen Wirtschaftsführung erforderlich ist.

Zwangsvollstreckung in bewirtschaftete Güter.

durchzubrechen, zum Scheitern gebracht und damit durch seine tatkräftigen Anordnungen die Kriegs­handlung entscheidend beeinflußt. Oberstleutnant R ö d l i ch , der wegen der vortrefflichen Leistungen seiner Abteilung fast in allen schwierigen Lagen die Vorhut zu führen hatte, hat rücksichtlos sich auf feindliche Widerstandslinien gestürzt, diese durch­brochen und die Sprengung der Sulzbachbrücke in letzter Minute verhindert. Später verließ er den Panzer und führte persönlich die zugeteilte Schützen­kompanie in den Kampf, um den Brückenkopf sicherzustgllen, wobei er verwundet wurde. Oberst­leutnant' S ch n e i d i e s hat als Führer der Vor- ausabtellung einer Division die Verfolgungskämpfe von der Maginotlinie bis zur Mosel durch vor­wärtsdrängende Führung entscheidend beeinflußt. Immer an den Brennpunkten des Kampfes, hat er durch sein persönliches Vorbild, seine kühnen, tat­kräftigen Entschlüsse und seine stets ruhige und klare Befehlserteilung auch schwere Lagen ge­meistert. Beim Sturm auf Azerailles am 19. Juni wurde Oberstleutnant Schneidies, der persönlich die vordersten Schützen führte, schwer verwundet. Oberstleutnant Pochat hat der Führung besonders wertvolle Unterlagen durch die von ihm mit großer Umsicht angesetzte Aufklärung geschaffen. Darüber hinaus hat er als Führer von Vorausabteilungen durch seinen Wagemut, seine Ausdauer und Kalt­blütigkeit seine Abteilung zu den höchsten Leistun­gen angespornt. Oberstleutnant Hecker hat sich als Kommandeur eines Pionierbataillons besonders umsichtig und unter vollem Einsatz seiner Person durchgeführte Brückenschläge große Verdienste das rasche Gelingen des Vormarsches über Aisne, die Marne, dem Rhein-Main-Kanat,

Der Reichsminister der Justiz hat entschieden, daß bei der Zwangsvollstreckung in bewirtschaftete bzw. beschlagnahmte Güter die Verwertung nur ent­sprechend den Anordnungen der bewirtschaftenden Stelle zulässig ist, soweit Waren zum Zwecke der Bewirtschaftung beschlagnahmt sind, wie z. B. land­wirtschaftliche Erzeugnisse und Spinnstoffe. Für nicht beschlagnahmte, aber öffentlich bewirtschaftete Waren, wie inländisches Holz, Seife, Kohle usw. gilt entsprechendes, wenn sie beim letzten Verteiler gepfändet werden oder in der Zwangsvollstreckung zur Verwertung kommen. Bei allen Zwangsvoll­streckungen in bewegliche Sachen, auch soweit die Sachen nicht öffentlich bewirtschaftet sind, müssen die Bestimmungen über die Preisbildung beachte: werden. Die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern darf keinesfalls gefährdet- oder verzögert werden. Das würde eintreten, wenn bei dem letzten Verteiler Güter gepfändet werden, die einem bestimmten Derbraucherkreis über den Bestellschein oder die Kundenliste zugeführt werden. Das gilt z.D. für Fleisch, Butter, Zucker, Fisch, (Eier, Marmelade und Brennstoffe. In solchen Fal­len ergibt sich die Notwendigkeit, trotz der Pfän­dung den Verkauf der Waren an die Verbraucher zuzulassen. Der Gerichtsvollzieher bzw. das Exekutionsgericht haben daher den Schuldner zu er­mächtigen, die gepfändete Ware im regelmäßigen Geschäftsgang an die Verbraucher zu veräußern und den Betrag zu bestimmen, den der Schuldner vom Verkaufserlös abzuführen hat.

Nachwuchs für das Gaststäitengewerbe

zugelassen wurden, 2. die Personen, die auf Grund des Rechtsberatungs-Mihbrauchsgesetzes die Erlaub­nis zur geschäftsmäßigen Besorgung fremder Rechts- angelegenheiten erhalten haben. Die zum münd­lichen Verhandeln zugelassenen Personen führen die Bezeichnung Prozeßagent, können sich aber auch als R e ch t s b e i st a n d bezeichnen. Bei den­jenigen, denen nur die geschäftsmäßige Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten außerhalb der münd­lichen Verhandlung gestattet ist, sind zu unterschei­den solche, die die sogenannte Vollerlaubnis erhalten haben und die BerufsbezeichnungR e ch t s b e i - stand" führen und diejenigen, denen die Erlaub­nis für ein bestimmtes Sachgebiet er­teilt wurde, so die Frachtprüser, Dersicherungs- berater und Jnkassounternehmer.___________

Tournai und beim Angriff südlich Ppern war es das Regiment, das allen voraus in schwerstem, tagelangem Gefecht den bis zum letzten Mann verteidigten Pperntanal überschritt. Beim Angriff auf Dünkirchen war es allein der persönlichen Tapferkeit des Oberst Recknagel zu verdanken, daß dem starken Feind Raum und Zeit für einen Ge­genangriff genommen wurde. Oberft Fehn hat ein Schützenregiment 23 mal zum Angriff einge- etzt. Seiner schnellen Entschlußkraft, seiner klaren und überlegten Befehlsgebung und seinem persön­lichen Beispiel im Feuer ist es zu verdanken, daß sein Regiment alle Aufgaben in kurzer Zeit mit geringen Verlusten hervorragend löste.

Oberstleutnant Rintelen gelang es als Kom­mandeur eines Infanterie-Bataillons, nach einem Marsch von etwa 50 Kilometern mit schwachen Kräften vom Rücken der Franzosen her in Charmes einzudringen, die Sprengung der Moselbrücken zu verhindern und im Rathaus einen völlig über­raschten französischen Korpsstab und zwei Divi­sionskommandos zusammen mit der noch völlig kampfkräftigen starken Besatzung zur Kapitulation zu zwingen. Oberstleutnant i. G. v. Ber n uth hat am 2. Mai in Abwesenheit des auf einer Front­fahrt befindlichen Kommandierenden Generals durch schnelles, von Verantwortungsbewußtsein und per­sönlicher Tapferkeit getragenes Handeln den Ver­such des französischen Generalissimus Weygand, über Cambrai und Arras in Richtung Bapaume

durch feine ausgezeichnete, stets bewegliche Führung und durch sein persönliches Eingreifen an den Brennpunkten des Kampfes den maßgeblichen An­teil an den großen Erfolgen seines Armeekorps. Die 50 000 Mann weit übersteigende Gefangenen­zahl und die unübersehbare Menge an erbeuteten Waffen und Gerät sind nicht zum wenigsten seinem persönlichen Einsatz zuzuschreiben. Generalleut­nant Lindemann hat bereits in den Kämpfen bei Zweibrücken seine Division mit Auszeichnung geführt. Beim Angriff auf Luxemburg und Süd- velgien war sie die Angriffsspitze. Der Division ge­lang unter persönlichem Einsatz des Divisionskom­mandeurs der Durchbruch durch die Maginotlinie bei Douzy. In den schweren Kämpfen in der Flanke der Maginotlinie bewährte sich General­leutnant Lindemann aufs neue und krönte feine Führung am 14. Juni abends durch die Wegnahme der Höhen 304 undToter Mann", wodurch die Voraussetzungen für die schnelle Eroberung bA Festung Verdun geschaffen wurden. General­leutnant Ma ter na leitete am 9. Juni den An-

Den gesetzlichen Vorschriften steht ferner nicht ent­gegen, daß kaufmännische oder sonstige gewerbliche Unternehmer für ihre Kunden rechtliche Angelegen­heiten erledigen, die mit einem Geschäft ihres Ge­werbebetriebes in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Entsprechendes gilt für öffentlich bestellte Wirtschaftsprüfer sowie vereidigte Bü­cherrevisoren, für Vermögensverwalter, Haus vermalter und Wirtschaftstreuhänder, die der Reichsfachgruppe Wirtschaftsrechtler des NSRB. angehören. Ausnahmen vom Erlaubnis­zwang sind ferner gegeben für Angestellte, die Rechtsangelegenheiten ihres Dienstherrn erledigen. Einer Erlaubnis bedarf es auch dann nicht, wenn berufsständische Vereinigungen im Rahmen ihres Aufgabenbereichs ihren Mitgliedern Rat und Hilfe

Mann im feindlichen Feuer über die 70 Meter breite Oise und warf dann Teile feines Bataillons auf Floßfäcken rechtzeitig hinüber, um den sich an der Übergangsstelle einnistenden Feind zu vertreiben. Major Seitz hat beim Uebergang über den Olfe- Aisne-Kanal, bei der Wegnahme des Brückenkopfes bei Pommters und bei der Eroberung der 6t.- Amand-Ferme trotz eigener Verwundung Den Schlüs­selpunkt der feindlichen Verteidigung gestürmt und die gegnerische Stellung endgültig durchbrochen.

Hauptmann von A h r e n ts ch i ld t war bereits im Polenfeldzug durch seine persönliche Tapferkeit ein Vorbild für seine Division. Bei Jlsa (südlich Ra­dom) war es seine Kompanie, die immer wieder bis in die späten Nachtstunden und am folgenden Mor- gen ohne Befehl den aus den Wäldern angreifen- den Feind niederzwang und vernichtete. Er hat auch in Frankreich unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person seine Kompanie mit ganz besonderer Um­sicht geführt. Oberleutnant Scheunemann führte zusammen mit Oberstleutnant Löwrick die Wegnahme des Werkes 789 durch und ermöglichte somit durch seine heldenhafte Tapferkeit den deut­schen Einbruch in die Tiefe der Sperrzone der Ma­ginotlinie südlich Cappel, wodurch der Rückzug der Franzosen erzwungen wurde. Oberleutnant Ren­ner wurde am 20. Juni mit feiner Kompanie zum Handstreich auf das Fort Parmont der befestigten Stadt Remiremont angesetzt; er entledigte sich dieses Auftrages mit vorbildlichem Schneid und überlege­ner Führungskunst. Leutnant N o a k ermöglichte es durch tapferes, zähes und umsichtiges Verhalten, daß bei Beaugency an der Loire an der noch nicht gesprengten Brücke ein Brückenkopf gebildet werden konnte, der für die Kämpfe am Südufer von aus­schlaggebender Bedeutung mar. Noak kämpfte sich mit seinem Pak im heftigsten Feuer meterweise auf der Brücke vorwärts und unternahm am anderen Ufer sofort mit starkem Spähtrupp einen schneidigen Vorstoß, in dessen Verlauf eine sich bis zuletzt zähe wehrende Kompanie Franzosen gefangen genommen und zahlreiche MGs., Paks und Feldgeschütze erbeu­tet wurden. Feldwebel Huber war als Führer eines schweren Panzerwagens, täglich als Spitzen­panzer eines Offizierspähtrupps oder als selbständi­ger Spähtruppführer eingesetzt. Am 16. Juni war der den Spähtrupp befehligende Leutnant durch Pak­schuß gefallen. Huber übernahm die Führung, drgng mit feinem Spähwagen in die Stellungen des Geg­ners ein und entschloß sich, nach Durchstoß bis in den Rücken des Gegners die ganze Besatzung zu er­kunden. Das Ergebnis dieser unerhört schneidig durchgeführten gewaltsamen Aufklärung war ein Aufklärungsergebnis, das für die Kampfführung von größter Wichtigkeit war.

griff über Aisne, Aisne-Kanal und Suippe gegen einen sich in ausgebauter Stellung tapfer wehren­den Gegner. Er führte seine Truppe immer wie­der zum Angriff vor, so daß sie bei einbrechender Nacht innerhalb ihres Kampfabschnittes am tiefsten am Feinde standen. Als alle Verbindungen nach vorne abrijfen, begab sich Generalleutnant Materna in die vordere Kampfzone und führte an Ort und Stelle den Kampf. Generalleutnant F r h r. von Biegeleben hat unterhalb von Paris mit seiner Division als erstem Und einzigem Verband bereits am 9. Juni nachmittags die Seine bei Les Andelys im Kampf überschritten und damit dem völlig über­raschten Gegner eine Verteidigung der operativ midb tigen Strombarriere zerschlagen sowie das Halten von Paris unmöglich gemacht. Auch beim Uebergang über die Loire zeigte der General die gleiche tapfere Einsahbereitsckaft. Generalmajor Karl hat seine Division in der Durchbruchsschlacht an der Somme ausgezeichnet geführt. Durch per­sönliche Teilnahme am Kampf erzwang er den Uebergang über den stark verteidigten Kanal von Noyons und führte die Wegnahme der Stadt her­bei. Beim Uebergang über die Seine war er einer der vordersten und kämpfte mit dem Karabiner, bis der Feind geworfen war.

Oberst von Vaerst zeichnete sich an der Spitze einer Schützenbrigade durch den rücksichtslosen Cin- atz seiner eigenen Person in vorderster Linie be­sonders aus. Durch feine ruhige und überlegte Be­fehlsgebung in starkem feindlichen Feuer wirkte er als Vorbild für feine Untergebenen und tat sich besonders bei der Eroberung der Festung Bou- logne hervor. Oberst Singern hat mit seiner Schützenbrigade durch unbeirrbares Vorwärtsdrin- gen und schneidiges Zupacken gegenüber zähem Widerstand entscheidende Erfolge errungen. Oberst Neumann-Silkow war Führer der wichtigsten Kampfgruppe einer Division und löste die ihm gestellten Ausgaben in hervorragend tap­ferer Weise. Immer in vorderster Linie führend, hat er seine Schützenbrigade von Angriff zu An­griff vorwärts gerissen. Oberst Recknagel hat sein Infanterieregiment durch heldenhafte per­sönliche Tapferkeit zu entscheidenden Erfolgen ge­führt. Beim Kampf um die Dyle-Stellung, in der Verfolgung über Soignies auf Ath, beim Angriff auf die französischen Grenzbefestigungen südlich

Die Wirtschaftsgruppe Gasfftätten- und Beher- bcrgungsgewerbe hat Richtlinien für die Lehrbe­triebe erlassen, um eine einwandfreie fachliche Aus­bildung zu gewährleisten. In der Regel soll auf je zehn Gefolgschaftsmitglieder ein Lehrling ausge­bildet werden. Für die Ausbildung des kaufmänni­schen Gaststättenlehrlings ist ein Betrieb nur bann lehrfähig, wenn eine kaufmännische Abteilung vor­handen ist. Die AuÄnldung der Hotel- und Gast- stättengehilfin kann auch in Kleinbetrieben (wie Fremdenheimen) und (Eigenb et rieben durchgeführt werden, sofern die Voraussetzungen für die Ver­mittlung entsprechender Kenntnisse und Fertigkeiten gegeben sind. Saisonbetriebe sollen Lehrlinge aus- bilden, wenn es sich um Zweisaisonbetriebe handelt. Bei Einsaisonbetrieben muh die Beschäftigungszeit mindestens sieben Monate erreichen und in der stillen Zeit eine Bezirksberufsschule besucht werden.

Montag, den 19. August, 20 Uhr im Gloria-Palast persönliches Gastspiel

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mit großem Beiprogramm.