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Grelle Streiflichter aus England
Churchill »raucht eine »eifere £Ä*S!KÄ.
7 hflttlh Reihe von Monaten feine wesentliche Derr
Tminbe«
Milliarde Pfand
Graf Ciano bei den deutschen Fliegern
unter aufgespanntem Regenschirm (!) in Stellung (Atlantic-M.)
eine amtliche Arbeitslosenziffer von rund 800 000
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rung der Arbeitslosigkeit erreicht würbe. Weiterhin ist diese Arbeitslosenziffer ein sprechendes Zeugnis für das ungeheure Durcheinander, das in England auf wirtschaftlichem Gebiete herrscht, und für die Plan- und Machtlosigkeit der britischen Regierung auf wirtschaftlichem Gebiet.
Ein Soldat einer englischen Radfahrkompanie ist gegangen. —
der Bevölkerung von Gibraltar und der benachbarten Ortschaften hervorgerufen hatte.
Nordische Schicksalsgemeinschast
Neichsleiter Nosenberg vor der in- und ausländischen presse.
Neue große Erfolge unserer!l-Booie und der Lustwaffe. Ein U-Boot versenkte 56000 BNT. feindlichen Handelsschiffsraumes
Der Wehrmachtsbericht vom Dienstag.
Berlin, S.Juli. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die deutsche U-Boolwaffe hat dem Feind wiederum schwere Verluste beigebracht.
Kapitänleutnant Hans-Gerrit von Stockhausen hat mit seinem Boot 56 500 BRT. feindlichen Handelsschiffsraum versenkt.
Lin weiteres U-Boot hat den britischen Zerstörer „Dhirlwind" und mehrere bewaffnete Handelsschiffe, darunter einen britischen Warinetanker von 11 660 BRT. vernichtet.
Der im Wehrmachtsbericht vom 28. Juni bekanntgegebene Erfolg eines U-Bootes mit einer Versenkungsziffer von 38 000 BRT. hat sich, wie der zurückgekehrte Kommandant Kapitänleutnant Knorr meldet, auf 40 311 BRT. erhöht.
Schnellboote versenkten bei einem erneuten Vorstoß gegen die englische Südküste ein britisches Bewachungsfahrzeug.
In England griff die Luftwaffe Hafen- und Tankanlagen, Flugplätze sowie Werke der Rüstungsindustrie und Schiffsziele an. Getroffen und schwer beschädigt wurden die Werften von Devonport, Tankanlagen in Ipswich, Lanvey-Jsland, Thames-haven und Tilbury, Sprengsloffwerke in Harwich und die chemischen Großanlagen von Billingham. Ferner im
Kanal und der Rordse ein Kreuzer, ein Zerstörer und fünf Handelsschiffe. Auf einem Flugplatz wurden mehrere Flugzeuge am Boden zerstört. Angriffe feindlicher Flugzeuge am 8. Juli in Holland und Belgien blieben erfolglos, in der Rächt zum 9. Juli gegen Rord- und Westdeutschland verursachten sie einigen Häuserschaden und töteten mehrere Personen.
Die gestrigen Gesamtverluste des Gegners betragen 11 Flugzeuge, davon wurden 6 im Luftkampf abgeschossen, 5 am Boden zerstört. Fünf deutsche Flugzeuge werden vermißt.
12 britische Flugzeuge bei Stavanger abgeschoffen.
Berlin, 9. Juli. (DRB.) In den heutigen Vormittagsstunden versuchten zwölf britische Bom- benflugzeuge des Musters Bristol-Blenheim den Flugplatz Stavanger-Sola anzugreifen. Infolge sofort wirksam einsehender Jagd- und Flak-Abwehr wurden die feindlichen Flugzeuge an der Durchführung ihres Auftrages behindert und konnten nur wenige Bomben abwerfen, die unbedeutenden Sachschaden anrichteten. Sämtliche angreifenden britischen Flugzeuge wurden abgeschossen, und zwar 11 in Luftkämpfen durch Jagd- und Zerstörerflugzeuge und eines durch Flak- Artillerie. Verluste an deutschen Flugzeugen sind nicht eingetreten.
Berlin, 9. Juli. (DNB.) Dor Vertretern der in» und ausländischen Presse sprach Reichsleiter Rosenberg über ein entscheidendes politisches Problem, das nach der Besetzung des nordischen Raumes von besonderer Bedeutung ist.
Einleitend hob der Reichsleiter hervor, daß die nationalsozialistische Bewegung sich gleich nach der Machtübernahme mit dem nordischen Raum als volkspolitischer Begriff und raumpolitische Gegebenheit beschäftigt habe. Wenn auch die politische Entwicklung Deutschlands durch seine Revolution und die politischen und sozialen Auffassungen in Skandinavien voneinander abwichen, waren wir trotzdem der tiefen Ueberzeugung, daß über alles Zeitbedingte hinaus Charakter-- und Schicksalsauffassung der artverwandten Völker doch im wesentlichen die gleiche war und daß nur neue Mittel und Wege gefunden werden müßten, um über manche verschütteten Gefühle und Gedanken wieder die ursprünglich verwandten Kräfte zu neuem Leben zu erwecken.
Die nationalsozialistische Bewegung hat sich bemüht, möglichst viele Kreise Skandinaviens mit dem neuen Deutschland bekannt zu machen und umgekehrt haben viele deutsche Künstler und Forscher Skandinavien bereist und Bekanntschaften und sachliche Beziehungen angeknüpft. Dieser gegenseitige Gedankenaustausch sollte, so betonte der Reichsleiter, den Sinn für ein politisches Verständnis und für die tiefere Erkenntnis der großen germanischen Schicksalsgemeinschaften bedingen. Doch diese Bestrebungen habe Englands grenzenloser Imperialismus zu verhindern versucht.
Reichsleiter Rosenberg fuhr fort: „So ist der große Zusammenprall des europäischen Kernlandes mit England erfolgt, und im Zuvorkommen eines britischen Ueberfalles auf Norwegen sind die Ereignisse des deutschen Einmarsches in Dänemark und Norwegen bereits Geschichte geworden.
In anderer Form, als wir alle dachten, ist die Frage der Schicksalsgemeinschaft aufs neue gestellt worden.
Für das deutsche Volk aber erwächst — und das ist das Ergebnis gerade der noch immer nicht verstandenen nationalsozialistischen Weltanschauung —, daß dieses Deutsche Reich auch die Pflicht übernimmt, die Kulturseele jener Völker zu achten, die sich schöpferisch in den Sprachen Skandinaviens, in den Schöpfungen seiner Künstler und in den Forschungen seiner Denker äußert. Die bisher schon so lebendigen Wechselbeziehungen von K u n st und Wissenschaft zwischen Deutschland und Skandinavien würden dadurch eine vertiefte Bedeutung und eine gemeinsame große Ausrichtung erhalten.
Haben schon bisher so viele skandinavischen Dichter und Forscher ihren europäischen Ruf über Deutschland erworben, so wird das in Zukunft in verstärktem Maße möglich sein. Jede Kulturtat des Nordens würde auch in Zukunft ihr weitestes Echo finden, viel weiter, als wenn die eine Schöpfung nur auf Norwegen, Schweden oder Dänemark allein beschränkt bliebe. Innerhalb eines großen militärpolitischen und raumgesetzlichen Schicksals ergibt sich also eine lebendige Zusammenarbeit artverwandter Kulturen, zugleich vielgestaltig in dieser sich ankündigenden großen germanischen Einheit des . Nordostseeraumes.
„Wir sind", so schloß Reichsleiter Rosenberg, „uns dieses Schicksalsweges bewußt, und wir hoffen, daß alle germanischen Völker diese geschichtliche Stunde so wie wir begreifen und gemeinsam mit uns das kommende neue Europa erbauen helfen."
„Es mag verständlich sein", so fuhr der Redner fort, „wenn eine kleine Nation sich von einer anderen ebenso großen nicht regieren lassen will. Dagegen sind wir der Ueberzeugung, daß sich eine kleine Nation nichtsinihrerEhre-vergibt, wenn sie sich unter den Schutz eines ganz großen Volkes und eines großen Reiches st e l l t. Die Größe eines Reiches wie des )eufichen anzuerkennen, das nach tausend Jahren chwerster Prüfungen nunmehr in alter Kraft wieder vor aller Augen steht, ist nicht etwa ein Zeichen schwächlicher Gesinnung, sondern das Anerkennen eines Schicksalsgebotes des europäischen Daseins.
Genf, 10. Juli. (DNB.) Schatzkanzler Sir Kingsley Wood legte heute dem Unterhaus die Vorlage über einen Kredit von einer Milliarde Pfund Sterling für Kriegsausgaben vor. In seiner Ansprache erklärte Wood, die Kriegsausgaben während der letzten vier Wochen hätten 7,5 Millionen Pfund täglich betragen. Sechs Millionen seien für die Armee, die Flotte und die Luftwaffe ausgegeben worden, der Rest für Schiffahrt, Verpflegung usw. Wood fügte hinzu, daß die Ausgaben für alle nationalen Zwecke täglich neun Millionen Pfund Sterling betrügen.
Der angeforderte Kredit von einer Milliarde Pfund Sterling wurde bewilligt.
3« Erwartung der Schlacht in Britannien. Radio London renommiert.
Berlin, 9.Juli. (DNB.) Angesichts der ungeheuren Angst und Verwirrung, die der drohende deutsche Angriff auf das Jnselreich bei der englischen Bevölkerung auslösen mußte, hat sich die englische Regierung gezwungen gesehen, sich vor der Weltöffentlichkeit stark zu machen und bekanntzugeben, daß sich das War-Osfice seit Monaten sehr intensiv mit den Vorbereitungen für die „Schlacht in Britannien" beschäftigt hat.
Seit Wochen, so verkündet Radio London großsprecherisch, würden jeden Tag Tausende neuer Soldaten in die Armee eingereiht. Dabei versteift sich Duff Cooper zu der Behauptung, daß die aus Dünkirchen abtransportierten englischen Divisionen reorganisiert, neu eingekleidet und auf vollen Bestand gebracht worden seien. Man hoffe, daß die zur „freiwilligen" Heimatverteidigung einberufenen Zivilisten eine Reihe von Aufgaben übernehmen und damit die reguläre Armee entlasten werden. Neben den Engländern stünden Kanadier, Australier, Franzosen, Polen, Tschechen, Holländer und Norweger unter englischer Flagge. Also in der Tat ein wahres Völkergemisch!
Die Welt kennt die Methode der Engländer, andere Völker für ihre Zwecke brutal zu opfern, zur Genüge. Sie weiß aber auch, daß alle diese als Hilfstruppen verwendeten Nationen den deutschen Soldaten nicht ebenbürtig waren und daher im Kampf gegen das nationalsozialistische Deutschland versagen mußten.
Noch immer 800 000 Arbeitslose.
Berlin. (DNB.) Die vom Londoner Arbeitsministerium veröftentlichte neue Arbeitslosenziffer für den Stand von Mitte Juni, die sich noch immer auf rund 800 000 Arbeitslose beläuft, läßt erkennen, wie außerordentlich mäßig die. Erfolge der nun schon seit Monaten mit erheblichem Propagandaaufwand durchgeführten Aktion zur Indienststellung aller brachliegenden Arbeitskräfte sind. Obwohl in den Minister red en der letzten Zeit immer wieder verkündet wurde, daß sämtliche verfügbaren Arbeitskräfte in die Dienste der Rüstungsindusttie gestellt worden seien und daß die rüstungswichtige Produktton auf allen Gebieten so gewalttg ausgebaut worden sei, daß sich ein allgemeiner Mangel an Ar- i beitskräften bemerkbar mache, wird noch immer
Kundgebungen der Freundschaft bereitet. ,
Rom, 9. Juli. (DNB.) Die Reise des italienischen Außenministers an die ehemalige Westfront bildet das Hauptthema der römischen Morgenpresse. In ausführlichen Berichten wird die Besichtigung der Maginotlinie und der Befestigungen don Verdun geschildert und dabei betont, daß man bedenken müsse, wie Frankreich diese Befestigungen mit einem Mythos der Uneinnehmbarkeit umgeben habe, um sich darüber klar zu sein, welche Leistungen die deutsche Wehrmacht vollbracht habe, der es in kürzester Zeit gelungen sei, diese Befestigungen zu brechen.
Auf diesen Schlachtfeldern, so schreibt „Popolo di Roma", sei das Schicksal des Konttnents endgültig entschieden worden, auch wenn der Krieg noch nicht zu Ende sei und der Hauptfeind noch geschlagen werden müsse. Hervorgehoben wird in den Schilderungen der außerordentlich herzliche Empfang, der dem Sendboten des Duce von der deutschen Bevölkerung von Metz und den vielen tausend dort ansässigen Italienern bereitet wurde.
Berlin, 10. Juli. (DNB.) Der Königlich-italienische Außenminister Graf Ciano setzte mit ben Herren seiner Umgebung seine Reise durch das Operationsgebiet im Westen fort. Auf einem Feldflug- hafen besichtigte Graf Ciano, der selbst einer der ersten Flieger Italiens ist und sich als Flugzeugführer bei der Eroberung Abessiniens hervorragend auszeichnete, deutsche Kampfflugzeuge. Er ließ sich deren Einzelheiten durch Generalleutnant Loer - zer eingehend erklären.
Der italienische Außenminister interessierte sich besonders für die Berichte seiner deutschen Flieger- kameraden, die eben von den letzten erfolgreichen Flügen gegen England zurückkamen.
Graf Ciano besichtigte ferner die trichterbedeckten Rückzugsstraßen der vernichteten feindlichen Heere aus der Flandernschlacht und die eindrucksvollen Spuren des feindlichen Zusammenbruches am Strande der Kanalküste und in den Kanalhäfen. In den Städten der Kanalküste und in verschiedenen Orten Nordbelgiens, wo die Fronttruppen und die Zivilbevölkerung den hohen italienischen Gast rasch erkannt hatten, wurden Graf Ciano herzliche
„3n China kein Platz für englische Truppen/'
Schanghai, 9. Juli. (Ostasiendienst des DNB.) In Schanghai wurden Flugblätter verteilt, die die Drohung enthalten, die englischen Truppen aus China mit Gewalt, herauszutreiben. In dem Flugblatt, das von dem neugegründeten chinesischen Korps zur Vernichtung der Engländer, das seinen Sitz im japanischen besetzten Gebiet hat und eine Zweigstelle in Schanghai unterhält, herausge- geben wird, heißt es: „Ihr britischen Soldaten, euere imperialistische Maske ist erkannt, euere Brutalität, euere Gefährlichkeit der ganzen Welt bekannt. Der von Deutschland und Italien geführte Straffeldzug ist der Wille des Himmels. In China ist kein Platz mehr für englische Truppen. Falls ihr nicht sofort abzieht und diese Warnung nicht beachtet, werden wir Gewalt gebrauchen, um euch zu vernichten."
Zivilisten zum Schippen mobilisiert.
Rekrutierung aus Kinos und Kabaretts.
Lissabon, 9. Juli. (DNB.) Aus London erhalten wir folgenden Augenzeugenbericht über die am Samstag erfolgte plötzliche Mobilmachung von Zivilisten in London, die Schützengräben in der Hauptstadt ausheben sollten. Unser Gewährsmann berichtet:
Viele Leute erlebten am Samstagnachmittag eine höchst unangenehme Ueberra» schung. Sie saßen gemütlich im Kino, als plötzlich die Filmvorführung unterbrochen wurde. Auf dem Podium erschien ein Rekrutterungssergeant mit einigen Soldaten und hielt eine kurze Ansprache, in der er erklärte, er brauche sofort 150 Mann zum Auswerfen von Schützengräben und bitte um sofortige Meldung von Freiwilligen. Er hoffe, nicht zu Zwangsmaßnahmen greifen zu müssen, da er ja sehe, daß genügend junge Männer im Theater anwesend seien. Die gleiche Szene spielte sich zur selben Zeit in allen größeren und kleineren Londoner Kinos, Kabaretts und Tea Rooms ab.
Im Raume herrschte zunächst tiefftes Schweigen. Alles saß wie erstarrt. Der Krieg, den man für zwei Stunden im Kino hatten vergessen wollen, war plötzlich wieder ganz nahegerückt. Dann erscholl als erste Reaktton Händeklatschen aus den Reihen der im Theater sitzenden Soldaten auf Urlaub, die die ihnen zunächst sitzenden jungen Männer mit ironischen Zurufen aufforderten, sich sofort zu melden.
Zögernd standen schließlich einige auf und begaben sich auf das Podium. Andere folgten ihnen. Ihnen allen aber sah man deutlich genug an, wie unangenehm ihnen diese plötzliche Wochenendstörung war. Als die Zahl schließlich annähernd erreicht war, zog der Sergeant mit seinen „Freiwilligen" ab.
Ich war neugierig geworden, wie die Sache weitergehen würde unb, folgte dem Zuge. Die Freiwilligen wurden auf einen nahegelegenen Kinderspielplatz geführt. Leider konnten sie ihre Arbeit nicht sofort beginnen; denn es stellte sich heraus, daß nur für etwa 80 Mann Schaufeln und Beilpicken vorchanden waren. Nach längerem Hin und Her wurden bfe übrigen wieder entlassen. Unterdessen hatte sich eine größere Menschenmenge angesammelt, die die sehr amateurhaft aussehenden Grabversuche mit spötttschen Bemerkungen begleitete. Ein neben mir stehender Frontsoldat sagte mit grinsendem Gesicht und spöttischem Achselzucken: „Schauen Sie sich doch diesen Unsinn an. Das ist genau so, als ob man mit Pfeil und Vogen gegen die deutschen Tanks vorgehen wollte."
Den ganzen Sonntag über konnte man derartige Kommandos in allen Teilen Londons bei ihren dilettantischen Schanzarbeiten sehen, und man merkte es den Leuten deutlich an, daß ihnen ihre Tätigkeit selber völlig sinnlos erschien.
1500 flämische Arbeiter fahren ins Reich.
Antwerpen, 9.Juli. (DNB.) Die flämischen Zeitungen bringen in großer Aufmachung den Bericht über die Abreise der ersten 1500 flämischen Arbeiter nach Deutschland. Der Bahnhof Stuivenberg war mit oen deutschen Farben und dem Wappen Antwerpens geschmückt. Vor den versammelten Fach- arbeitern sprach zuerst im Namen des Bürgermeisters von Antwerpen der Leiter des Arbeitsoeschaf- fungsamtes, darauf der kommissarische Oberbürgermeister Delius. Er erklärte u. a., daß die Arbeiter mit eigenen Augen feststellen würden, wie schamlos sie von der feiiWlichen Propaganda über die sotta- ien Verhältnisse in Deutschland getäuscht worden seien. Sie würden sich als Angehörige eines Landes mit alter Geschichte und Tradition im wesensverwandten Deutschland besttmmt wohlfühlen, und dies um so mehl', als sie in allen Dingen den deutschen Arbeitern gleichgestellt seien.
Glanzleistung deutscher Eisenbahnpioniere in Norwegen.
Berlin, 9. Juli. (DNB.) Nach einem Bericht aus Oslo eröffnete der General v. Falkenhorst in feiner Eigenschaft als Militärbefehlshaber in Norwegen in Gegenwart von Generalleutnant 'Dietl die Eisenbahn st recke von Grong nach Mosjoen, deren Vollendung als Glanz-
Das gleiche gilt nunmehr auch vom Verhältnis zwischen dem Deutschen Reich und dem skandinavischen Raum! Die Bedrohung Norwegens von der See, die die norwegische Regierung zwang, ständig nach dem Willen Großbritanniens seine Politik einzurichten, ist geschwunden, der Weg in eine Zeit der Freiheit der Meere ist eröffnet. Das Fortstreben vom europäischen Kontinent und den organischen Interessen Schwedens und Dänemarks ist jetzt beseitigt. Das Schicksal hat es jetzt so gewollt, daß das Deutsche Reich den gesamten Raum, aus dem einst die germanischen Völker auswanderten, unter seine Hut genommen hat. Es versteht sich von selbst, gleich unter welcher Form der Schutz dieses einst großgermanifchen Raumes erfolgen wird, daß das Deutsche Reich auch niemals mehr darauf verachten kann, sich vor Wiederholung eines ähnlichen Ueber- falls zu schirmen, ,roie ihn England im April 1940 über Norwegen gegenüber Deutschland versuchte.
Es zeichnet sich hier also eine für alle germanischen Völker klare Lebensnotwendigkeil ab, nach außen hin eine gemeinsame politische und wirtschastliche Front zu bilden, eine Front, die dem Interesse eines jeden gerecht zu werden vermag, weil die Erfüllung der Interessen einer jeden Ration auch eine Gesamtstärkung des gesamteuropäischen Kontinents bedeutet — und umgekehrt.
durch Deutschland vom Nordkap bis zu den Pyrenäen eingeschlossen ist, so kann man verstehen, daß die englischen Wirtschaftskreise, die sich nicht von den Churchillschen Lügen umnebeln lassen, auf das höchste besorgt sind. Auch ihnen dämmert es nun, daß England nicht nur ohne Mittelmeer, sondern ohne Europa ist. Welche Erkenntnis um so erschreckender ist, als sie sich in einem Augenblick Bahn bricht, in dem Deutschland zum Kampf gegen das von allen Bundesgenossen isolierte England ansetzt. \
Erneuter Lustangriff auf Gibraltar.
Rom, 10.Juli. (Europapreß.) Flugzeuge unbekannter Nationalität haben, wie die Blätter aus Tanger berichten, erneut Gibraltar überflogen und Bomben auf einige englische Kriegsschiffe abgeworfen. Diese Kriegsschiffe waren von den Militärbehörden nach Gibraltar berufen worden, um den peinlichen Eindruck zu verwischen, den die Flucht der britischen Kriegsschiffe nach der ersten Bombardierung durch französische Flugzeuge unter


