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Aotlzeu für den 10. Juni
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Kurze Sportnotizen.
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(Nachdruck verboten!)
12. Fortfetzung.
(Fortsetzung folgt)
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SPrechstunven der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag, mittags geschlossen.
„Hm."
..Sehr interessant, nicht wahr?"
TQ nffn iah v-rächtlich aus und wischte sich seine Finger am Taschentuch ab. „Wieso interessant? Das alles bestätigt lediglich unsere Annahme, daß Hauck nicht einem Unfall zum Opfer gefallen ist, sondern
Oie Ergebnisse der Kämpfe um die deutsche Fußball-Meisterschaft.
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wünsche zum Geburtstag.
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7:2 (2:0).
Einfracht« Zugend zweimal geschlagen.
keine Spur von Hauck
Roman von Lharlotte Kaufmann.
Musikvirtuosen zu bewundern, der mit einigen Diolinsolis begeisterte und sich als ebenso geschickt mit der Handharmonika erwies, deren er zwei zu gleicher Zeit zu spielen verstand. Außerdem tat er sich noch als Jongleur hervor und überraschte mit seinen tanzenden Bällen und Tellern. Anne N i e g e« mann sang mit klarem Sopran mehrere Sieber aus Opern und Operetten, zum Teil in '.talienischer Sprache, und erwarb berechtigten lebhaften Beifall. Zwei Lertis Bangs zeigten mit geradezu erstaunlicher Sicherheit Kraftakte, die so angelegt waren, als machten sie den beiden Künstlern gar keine Mühe. Mit besonderer Spannung folgte man dann den Darbietungen des humoristischen Zeichners C a • p r a n o , der in rascher Technik sichere Zeichnungen zu Papier brachte, einiger seiner Zuschauer im Zeitraum von wenigen Minuten porträtierte und ihnen dann die fertigen Zeichnungen als Andenken an diesen Abend in die Hand drückte. Schließlich mar- tete die Tänzerin Trud M a r i u mit graziöser und temperamentvoller Kunst aus und sicherte sich ebenso, wie die anderen Künstler der Gruppe, lebhaften Beifall. Heinz B o n n - W alde n sorgte als Ansager für die Verbindung zwischen Bühne und Zuschauerraum und zeigte dabei, daß er mit seinem Mundwerk ganz erstaunlich „gut zu Fuß ist.
Gedenkstunde auf dem Neuen Friedhof.
Lebensabend. _
** Feldpostpäckchen. Die Deutsche Reichspost befördert wieder Feldpostpäckchen an Soldaten, m deren Anschrift außer der Feldpostnummer ein Bestimmungsort angegeben ist. Dagegen tonnen Feldpostpäckchen noch nicht versandt werden, m bereh Anschrift nur eine Feldpostnummer ober eine Feldpostnummer und ein Luftgaupostamt angegeben ist.
** Postsonderstempelin Eupen,Mal- medy und Moresnet. Anläßlich der Eingliederung des Gebietes Eupen—Malmedy—Moresnet ms Großdeutsche Reich verwenden die Postämter Eupen, Malmedy und Moresnet Sonderstempel mit der Inschrift „Heimkehr ins Großdeutsche Reich, 18. Mai 1940". Diese Postämter führen auch Gesalligketts- stempelungen aus.
Handball Friedberg-Gießen 8:11.
Die Handball-Auswahlmannschaften der Bezirke Friedberg und Gießen standen sich am Sonntag m Butzbach in einem Vergleichskampf gegenüber, den die Gießener mit 11:8 (6:5) siegreich gestalten tonnten. Gießen hatte einen hervorragenden Sturm, der den Kampf entschied. Bei Friedberg überragte Tor- Hüter Emmel, der einige vorzügliche Paraden zeigte.
lassen hat. Deswegen sind wir aber noch nicht ein Stäubchen weitergekommen, mein lieber Frommel. Denn wir sollen ja den Maler finden ... finden, hären Sie. Entweder tot ober lebenbig. Und jetzt gehen Sie. Ich will nichts mehr davon hören."
Frommel ging. Aber Mjölln war nun einmal aufgeregt. Er schlug auf das grüne weiche Löschblatt, das als Schreibunterlage auf dem Tisch lag, eingefaßt mit schwarzen Kalikoecken. .
Jetzt hatte er genug. Seine ganze Kanzlei hatte er mit einem Male über. Die Bürofräuleins mit den dauergewellten Bubenhaaren, den Stift mit seinem ungebügelten Anzug, die Akten, die Regale, den Terminkalender. Das Linoleum des Fußbodens, die grünen Lampenschirme, das Tintenzeug. Die Schreibmaschinen, die schlecht gespitzten Bleistifte, den Staub in den Ecken ... diese ganze, etrotg gleichbleibende Arbeit, jahrein, jahraus.
Er gab seinem Stuhl einen Stoß, daß er über das sorgsam gewachste Linoleum glitt. Oh, er würde dieser Arbeit einmal ein Schnippchen schlagen. Er würde einfach einmal gehen.
Er hing das sorgsam ausgebürstete und geflickte Lüsterjäckchen an den Ständer hinter der Tür und schlüpfte in seinen Mantel. Er vergewisserte sich, ob er Geld bei sich hatte. Dann schlenderte er durch die vorderen Büroräume.
„Ich geh' auf ein paar Tage weg", sagte er im Vorbeigehen zu Frommel, der vor Erstaunen kern Wort fand. Auf ein paar Tage ... war der Chef verrückt geworden? So einfach weglaufen, ohne wochenlange Vorbereitung? Einfach so in Urlaub gehen ohne irgendwelche Dispositionen für diese
ReicksbunvOeutscheFamilie Grünberg
4- Grünberg, 10. Juni. Am Sonnbagnachmit- tag fand in der Turnhalle eine Versammlung des Reichsbundes Deutsche Familie (Reichsbund der Kinderreichen) statt. Der Leiter des Kreisabschnittes Grünberg, Kaufmann Friedrich Weiß, begrüßte die Mitglieder mit ihren Familien, sowie Ortsgruppenleiter Schütz und Beigeordneten Pfeffer. In längeren Ausführungen sprach bann der Kreiswart des Bundes, Direktor der Universitätsbibliothek Clarius (Gießen) zunächst über geschäftliche Angelegenheiten (Organisation, Beitragsfrage, Betreuung der Mitglieder u. a.). Er
Das Gastspiel der Jugendmannschaft der Frank- funter „Eintracht" in Gießen endete mit einer großen Ueberraschung. Die Gäste verloren sowohl bas Spiel am Samstag gegen die Grünweißen, mie auch das Spiel am Sonntag gegen die Fugend der Spielvereinigung 1900. Die VfB.er gewannen mit 3:2 und die Blauweißen sogar mit 4:2 Toren.
kommen.
Gott sei Dank, da lag das Schiff. „Rapoll hieß es, und nach Rapoll fuhr es. Mjölln atmete auf. Dieses ängstliche Schalterfräulein hatte ihn völlig unnötig ins Schwitzen gebracht.
Langsam, aber mit Herzklopfen ging er an Bord. Er zeigte einem mit Kisten und Ballen beschäftigten Matrosen eine Fahrkarte, erhielt ein Kopfnicken dafür und quartierte sich dann auf der runden Bank am Heck des winzigen Küstenfrachters ein, feinem Lieblingsplatz, sooft er nach Rapoll fuhr, einmal im Jahr, wenn er sich Urlaub gönnte. Urlaub, der stets sonst wochenlang vorbereitet werden mußte.
wegen „Abseits" nicht gewertete werden. Langsam näherte sich das Spiel seinem Ende, die Grün- weißen liehen noch einige klare Chancen aus, dann pfiff Schiedsrichter Hofmann (Wiefeck) das schone Spiel ab. Die Grünweißen verliehen als verdiente Sieger das Feld.
Eintracht Frankfurt A1. 3gb. — 1900 1. Igo. 2:4 (1:1).
Am Sonntagmorgen fand dann das Spiel gegen 1900.5 Jugend statt. Eintracht trat nut der zur Zett stärksten Mannschaft an und zeigte em sehr flüssiges und technisch ausgewogenes Spiel. Im Zusammen- spiel waren die Frankfurter in der ersten Halbzeit den Blau-Weihen überlegen und erzielten auch kurz nach Beginn den Führungstreffer. 1900 hatte schwer zu kämpfen, um sein Tor rem zu halten. Kurz vor Halbzeit erziette 1900 durch Kraft II nach schönem Zusammenspiel den Ausgleich. In der Metten Halbzeit ging Heeg in die Läuferreihe, und Kraft I nahm den Posten auf Halbrechts em. Das machte sich stark bemerkbar. 1900 nahm nun das Spiel m oie Hand. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit ge- lang es wieder Kraft II, den Führungstreffer zu erzielen. Die Frankfurter machten nun verzweifelt Anstrengungen, um den Ausgleich zu erzielen. Nach - einem Abstoß vom Frankfurter Tor nahm Kraft I den Ball auf und schoß aus 45 Meter wuchtig auf das Tor, und der Frankfurter Tormann muhte den. Ballpassieren lassen. Bei einem Durchbruch der Frankfurter wollte Dinges den 23all mit dem Fuß. abwehren, er schoß aber den feindlichen Sturmer an, und dieser schoß nun den Ball ins leere Tor. In den letzten Minuten machte Kraft I! noch einem und erzielte damit noch das 4. Tor. Kurz darauf hatte Kraft II noch einmal die Gelegenheit, em Tor zu schießen, schoß aber dabei zweimal den gegnen», schen Tormann an. m
Bei den Blau-Weißen war jeher auf dem Posten. Der Mannschaft gebührt ein Gesamtlob Die wem- । gen Zuschauer verließen befriedigt den Platz.
D e ch e r t als Erstem der im Felde stehenden Mitglieder der „Heiterkeit" das Soldatenschicksal,^ über dem die Worte der vielbesungenen „Mahnung von W. Vesper stehen:
Alles darf untergehn, Deutschland, unser Kinder- und Vaterland Deutschland muß bestehn.
Monatsappell
der Kriegerkameradschast Lollar.
* Lollar, 9. Juni. Am Samstagabend hielt die Kriegerkameradschaft Lollar einen gut besuchten Monatsappell im Kameradschaftslokal (Nuhn) ab. Kameradschaftsführer Säubert begrüßte die Kameraden und gedachte mit ehrenden Worten der in der großen siegreichen Flandernschlacht für Großdeutschland gefallenen Kameraden. Das Wettkampfschießen im NS.-Reichskriegerbuttd wurde besprochen und die hierzu vom Rund ergangenen Bedingungen bekanntgegeben. Die Kameradschaft tritt, ihrer Stärke von 180 Mann entsprechend, mit 10 Gruppen = 40 Mann an. Der Kameradschaftsführer brachte zum Ausdruck, daß kein Kamerad zu alt sei, um hieran teilnehmen zu können, da in diesem Jahr die vorgeschriebene Hebung erleichtert sei, indem 10 Schuh liegend freihändig geschossen würden. Anschließend wurde der letzte Kreisbefehl bekanntgegeben. Die sehr zahlreichen Dankschreiben der einoerufenen Kameraden für die Grüße vom Hauptjahresappell und die ständige Zusendung der Reichskriegerzeitung wurden vorgelesen und ließen wiederum die enge Verbundenheit zwischen der Front und der Heimat erkennen. Nach Bekanntgabe verschiedener anderer wichtigen Karne- radschaftsangelegenheiten wurde der Appell mit dem Gruß an den Führer in üblicher Weife geschlossen.
An der den Gefallenen des Weltkrieges 1914/18 geweihten Stätte des Neuen Friedhofs versammelten sich die Mitglieder des Gesangvereins „Heiserkeit m der Frühe des gestrigen Sonntags, um des gefalle- nen Sangesbruders Otto De chert in schlichter und würdiger Weise zu gedenken. Umrahmt von stimmungsvollem Gesang würdigte Sangesbruder Oskar Brückmann den Gefallenen, der getreu ferner Lebensauffassung von der hiesigen Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes als SaNitater ms Feld gezogen war, um den im großdeutschen Freiheits- kampf für Führer und Volk verwundeten Kameraden hilfreich zur Seite zu stehen. Er rief noch einmal die stets heitere und liebenswürdige Art des gefallenen Sangesbruders ins Gedächtnis zurück, der 16 Jahre lang iw treue zum herrlichen deutschen Liede gestanden habe, und legte als äußeres Zeichen ständiger dankbarer Verehrung einen prächtigen Kranz am Ehrenmale nieder. So erfüllt sich an Otto
Ausgelegte Ketten, plötzlich schwenkende Ladekrane, Poller, die im Nebel verschwanden, schlüpfrige Fischschuppen und Wasserpfützen, Oh, nichts war ihm hier fremd oder neu. Ein Menschenalter lebte er an dieser Hafenstraße, sah er diese Schiffe, diese Masten, horte er das Tuten der Dampfsirenen und Nebelhörner, das schrille Pfeifen der Schlepper.
Fünf Minuten vor zwölf langte er am Fahrkartenschalter an. ,,, „
„Nach Rapoll", verlangte er. Eine schlanke Mad- chenhand reichte ihm das Billett durch den kleinen Schalter heraus.
„Fährt um zwölf Uhr ab", hörte er eine Stimme hinter dem Fenster. „Sie müssen sich beeilen."
Mjölln lief. Im Laufen sah er, daß auf den Hel- fingen der Scheffield-Werft feit gestern ein neues ^Verdammt, dieser kleine Vieh- und Frachtdampfer, der nach Rapoll fuhr, jeden Dienstag und Donnerstag, der würde doch wohl auf ihn warten. Er geriet in den Strom Menschen, den die braun« gestrichene Fähre eben von Gulden herüberbrachte. Rücksichtslos ruderten feine Arme, um hindurchzu-
iislänb tgierur
Notizen für den 10. Juni Gruppe 1: VfB. Königsberg — Un.-Oberschöne-
Sonnenaufgang 5.03 Uhr, Sonnenuntergang 21.45 weide 3:1 (0:1); NSTG. Graslitz — Vorwärts Raf. Uhr. — Mondaufgang 10.05 Uhr, Monduntergang Gleiwitz 4:4 (2:2).
24 24 Uhr Gruppe 2: VfL. Osnabrück — Sreshncr SC.
♦ 0:0; 1. SV. Jena—Tvd. Eimsbüttel 2:3 (1A-
♦* Die Spange zum Eisernen Kreuz Gruppe 3: Schalke 04 — Fortuna Düsseldorf II Kllasse verliehen. Dem Sturmbannführer q-q- Mülheimer SV. — SC. 03 Kassel 4:5 (2:2). Dx Mettenheimer (SA.-Marinesturmbann Gruppe 4: Kickers Offenbach — 1. FC.Nurn- 11/34) aus Gießen, der als Kapitänleutnant und ^rg 1:0 (0:0); SD. Waldhof — Stuttgarter Kickers Flottillenchef in der Kriegsmarine Dienst tut, wurde die Spange zum Eisemen Kreuz II. Klasse verliehen.
** Ein e.Acht zig jährige. Am heutigen Mon- tag, 10. Juni, kann Frau Katharina F i n k, Am Steg 1 wohnhaft, in körperlicher und geistiger Frische ihr 80. Lebensjahr vollenden. Die Jubilarin ist Trägerin des goldenen Ehrenkreuzes der deutschen Mutter Sie hat acht Kindern das Leben gegeben, von denen fünf noch am Leben sind. Zwei Söhne starben im Weltkrieg den Heldentod. Frau Fink ist fett Jahrzehnten treue Leserin des Gießener Anzeigers. Wir beglückwünschen herzlich zum Geburtstag und wünschen der Jubilarin einen weiteren schonen
„Es ist ein Mann aus dem Dors Schönleben", sagte der Sekretär.
„Schönleben?" „
„Liegt zu Fuß fünf Stunden von Stein entfernt.
„An der Küste?"
„Nein, drinnen in der Marsch.
„So."
''Der Mann heißt Graf. Er ist Schneider. Dorfschneider." .
„Was Sie nicht sagen. Wie kommen Sie denn zu dieser Bekanntschaft, fünf Stunden im Hinterland?
Ja, das war eben Frommels Spürsinn, auf den er sich auch etwas einbildete. In seinem Eifer hatte er seine Kreise immer weiter und weiter ausgedehnt Und da nach der einen Seite hin die See lag und den Nachforschungen ihr kaltes Halt gebot, war es ganz verständlich, daß er sich eines Tages mit feinem Motorrad tief drinnen in der Marsch wiederfand.
„Nun sagen Sie schon, was dieser Schneider Graf mit dem Maler Hauck zu tun hat."
„Er hat ihm einen Anzug gemacht ... zwei Wochen vor dem Tag, an dem er verschwunden ist."
„Einen Anzug?"
„Einen grauen Anzug. Er hat sehr gut gesessen, nach den Aussagen des Schneiders Graf, und er ist bar bezahlt worden."
„Bar bezahlt worden", wiederholte M,olln. „ftabcn Sie der Malerin etwas davon gesagt?"
„Ich werde mich hüten. Mit der Frau soll ja möglichst nicht gesprochen werden. Ich habe nur Jo nebenbei gefragt, ob ihr Mann einen grauen Anzug besessen hat, und sie sagte nein."
Hern, folge olfes i
Die Meisterschafts-Dorrunde Im Handball brachte Siege von Alemannia Aachen, SV. Lintsort, Reichsbahn München, Iura Bremen, SD. Mannheim - Waldhof, Polizei Magdebura, Sportfreunde Leipzig und ATV. Berlin. Diese acht Mannschaften bestreiten am kommenden Sonntag die Zwischenrunde.
Stadt von Auslage zu Auslage, von Geschäft ?i Geschäft. Der Zettel, auf dem die Wünsche her 2t A aus DörUp verzeichnet waren, schien endlos zu V Und er wollte auch ein Paar Handschuhe für C't'' zu Weihnachten kaufen. Sie sollte sie tragen, w ie über die vereisten Winterwege mit dem £•» zur Schule nach Dörup fuhr. Er suchte uich wäh,. zwischen den vorgelegten Schätzen mit einem J . misch von Trotz und Sorge. Seitdem sie dan u - in Hamburg geblieben war, seitdem er vergebej auf der einsamen, verlassenen Mole auf sie gewarirll<g'.anik hatte, seit diesem Tage waren seine Gedanken nicfhSeiner stiller oder genügsamer geworden. Nein, es ihm vielmehr, als wisse er seit dieser Nacht über-tJ^ Haupt erst klar, daß er sie liebte. ' Die ttwi
Der Asphalt der Stadt dröhnte unter seinen hor^ ten Bauernschuhen. Der Lärm der Straßen umtost' je seine Gedanken. Er kam sich einsam vor. ‘
Gegen sechs Uhr ließ er sich verleiten, in eine Kon^. 4 ditorei neben dem Rathaus zu gehen. Er beftelltf sich eine Tasse Kaffee und zwei große Torlenstücke, Mal Er schämte sich dabei seiner Verschwendung, urÄn. merkwürdig, wie der Gedanken kam, es fiel ihvsiv $e^ die Bettina Krug ein. ’hifita.
Er sortierte seine Pakete und Päckchen und ver-rn^ i glich das Ausgeschriebene. Er betrachtete noch ein^ , J mal die Handschuhe für Sibylle. Sie waren hunfel^. grau, aus dicker Wolle. Vielleicht war dies ein sch'. un unsinniges Geschenk. Er steckte sie rasch wieder ney,
Im übrigen hatte er noch eine Pfanne für^ besorgt, worum sie ihn gebeten hatte. Die mürbp oie j er ihr heute abend noch bringen. Der lange S116 oie störte, und er wußte nicht recht, wohin mit all teineRuf|On Sachen, als er nach sieben Uhr hinunter zum Haseßv ex Q eilte. ’ Otoflk
Unterwegs traf er die Tochter von Fischer Wm^r - Sie kam ihm gerade recht. Sie konnte ihm trac«^, - helfen. l
Gesine Wing war Verkäuferin in der Stadt ui£5e bes ftchr morgens früh in die Stadt und abends nai wiin, Hause. Sie war zweiundzwanzig Jahre alt, abf'hsch Q wenn man sie so ansah, mochte man sie auf achtzcWchey $ schätzen. Ein junges Ding. p fpkf
Sie lud sich Karsten Hutths Pakete auf und lacht „Passen Sie auf. Sie werden doppelten Fahrpre. zahlen müjfen mit soviel Gepäck."
Aber Mjölln war schon draußen, noch ehe irgend jemand etwas hätte fragen können. Sollten sie sehen, wie sie allein fertig wurden.
Dezemberkälte empfing ihn auf der Straße. Die Fischfrauen vor der Ostfeehalle hatten rotgefrorene Hände. Im Hafen dümpelten sechs Fischerboote. Man grüßte ihn. „Tag, Doktor Mjölln." — „Tag Leute."
Mjöllns Füße eilten über ein Bahngeleise, auf hem zwei Kohlenwaggons neben dem schwarzen Bauch eines Frachters standen. Er stolperte, ohne sich dadurch aus der Fassung bringen zu lassen, nicht einem umau zum upier geiuimi qi, iuuu«.. über ein dickes Tau, das am BAen lag. Er kannte absichtlich und gut vorbereitet seinen Wohnort ver-1 ja ein Leben lang diese kleinen Tucken des Hafens.
Anfang Dezember fuhr Karsten Huith in die Stadt. In gut vierzehn Tagen war Weihnachten. Er hatte Geschenke auszusuchen für die Eltern in der Heimat und manches sonst noch zu besorgen. Ganz Dörup hatte ihm außerdem eine Menge Aufträge mitgegeben.
Der Himmel war grau verhangen und sah nach Schnee aus. Die Menschen in der Stadt waren raiiv-M, schon dick eingemummt. Man sah Pelzmäntel und kannte hübsche Mädchen. Huith hatte keinen Blick für sie. )afcns.! Er eilte hastig durch die engen Straßen der alten
60 Meter Hohe über die Kuppe der Hohen Warte gebracht, und bann klinkten sich die kleinen Flug« zeuge selbsttättg aus. So mancher dieser schnittigen Vögel zog über der Höhe seine Kreise, andere wie- der gingen „auf Strecke" und entzogen sich mehr oder weniger rasch den Blicken, so manches schöne Flugmodell ging aber auch zu Bruch, kurvte in steilem Sturzflug ab, und es gab zum großen Leidwesen der Erbauer Kleinholz". Der größte Teil der Modelle aber hielt sich ausgezeichnet in der JJ Luft, erzielte Zeiten vo.n 2, 3 und 4 Minuten Flug- dauer, eines oer Flugzeuge gar konnte mit dem [Laß Fernglas bis zum Kalsmunt über Wetzlar verfolgt werden und erreichte eine Flugdauer von über acht Minuten. Der Wettbewerb sah für jedes Modell drei Starts vor. Jeweils wurden die Flugzeiten durch Stoppuhr festgestellt und so die besten Modelle ermittelt, deren Erbauer dann am Reichswettbewerb auf der Wasserkuppe teilnehmen können. Der Wett- bewerb des gestrigen Sonntags ließ erkennen, daß die Jugend mit großer Begeisterung von der Sack der deutschen Fliegerei erfüllt und manches Op! zu bringen gewillt ist.
VfV. R. 1. Jugend — „Eintracht" Jugend 3:2.
Mit der Verpflichtung der „Eintracht"-Jugend hatte der VfB.-Reichsbahn einen guten Griff gemacht. Die Gäste erfüllten die in sie gesetzten Er- Wartungen und waren technisch den Grünweißen überlegen. Wie man das bei süddeutschen Mann- schäften mehrfach erlebt hat, konnten sich die Spieler aber nicht so durchsetzen und waren vor aUem im Sturm zu weich. Anders dagegen die Grun° weißen, bei denen es wie am Schnürchen klappte. Jeder einzelne tat seine Pflicht; vor allem war Die Elf sehr eifrig. In den ersten Minuten wurden die Grünweißen stark zurückgedrängt, doch bald hatten sie ihre Befangenheit abgelegt Einige Ecken brachten nichts ein. Nach 10 Minuten gab Ehmann schon herein, Benner stand günstig und schoß wuchtig l zum vielbejubelten Führungstor ein. Das war der Auftakt für die Gäste, loszulegen und mit unheimlichem Tempo wurden die Vorstöße vorgetragen, Einen Freistoß für die Gäste schoß der' Mittelläufer überraschend zum Ausgleich ein. Aber noch
• I vor der Pause war es Schweitzer, der gut bedient
wurde und den abermaligen Führungstreffer er-
Aus Der engeren jpeimai. .<■»,Ml„lpw„„M„„6ra
jäSXWUää ÄS S'ää iSäÄ» fnffcl hnrmff hSmiefiefen eine Besserstellung der hatten mehr vom Spiel, aber es wurde zu unpla- Kinderreichen zu erreichen' so ist seit 1933 durch die ziert geschossen. Gitte schöne Flanke von links nahm Aufnahme nationaler Ideen eine andere Zielsetzung Ehmann dem auf un schoß des Bundes mehr in den Vordergrund getreten. Tor. Die Gaste quttÄ«en diesen Erfolg mit ^m Daher ist mit Willen der Reichsregierung auch der rasanten Angriff, Name geändert in „Reichsbund Deutsche Familie . Die Mitglieder sollen wicht, wie früher, Almosen- empfanget fein, die wirtschaftlichen Ziele des Bun- | des sucht der Staat weitgehend zu verwirklichen. - Grade der nationalsozialistische Staat sieht in der $lm vergangenen Samstag trafen aus dem Förderung der kinderreichen Familien mit gesunder gro^en NSFK.-Gruppenbereich Hessen-Westmark Nachkommenschaft eine wichtige Aufgabe, denn sie Kameraden der Flieger-HI. ein, um sich mit sind die Garanten des Weiterbestehens des Volkes. ^ren Segelflugmodellen am Ausscheidungswettbe- Ortsgruppenleiter Schütz versprach für die Ziele ber Gruppe Hessen-Westmark zu beteiligen, des Bundes einzutreten, worauf Versammlungsleiter @s qaIt &ie beften Segelflugmobelle feftzuftellen, Weih nach Dankesworten die 23er ammlung in der ^nn für die NSFK.-Gruppe zum Reichswett- üblichen Weise schloß. In zwanglo em Seifanunen- bemer6 auf der Wasserkuppe zugelassen werden sein wurden noch verschiedene Anfragen von dem $ug meitern Umkreis kamen die Jungen mit Redner beantwortet. ihren schnittigen Vögeln nach Aßlar, um sich bann
«srhmpinpttiflrff in Alsfeld gleich zur Hohen Warte zu begeben. Der Samstag-
Schweinernartt t I • nachmittag war ausschließlich der Überprüfung her
♦ Alsfelb, 10. Juni. Auf dem heutiaen Flugmodelle gewidmet. Die kleinen Segelflugzeuge
Schweinemarkt waren 61 Ferkel und Läufer- wurden auf ihre Klasseneinteilung und auf die Sorg- schweine aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen fa{f $jjn überprüft, mit der sie gebaut waren. Nur alte Ferkel 25 bis 28 RM., 8 bis 10 Wochen alte elbstgefchaffene Segelflugmobelle konnten gestartet 28 bis 30 RM., Läuferschweine 30 bis 38 RM. pro werben. Zum Teil waren sie nach festgelegten Bau- Stück. Bei flottem Handel wurde der Markt ge- planen, zum Teil aber auch nach eigener Konstruk- räumt. tion gebaut. Gespannt harrte man dann der Flug-
CrtnhFroi« Prüfungen am anderen Tag.
Landkreis wlejzen. Sonntag pilgerten die Jungen wiederum zur
. KGöbelnrod,10. Juni. Der in wetten Kreisen hohen Warte hinaus. Etwa 75 Jungen mit ebenso bekannte frühere Landwirt und Züchter des Vogels- vielen Modellen nahmen teil. Auch unsere Gieße- berger Rindes Hermann Velten feiert am heutigen verModellbaugruppederFl leger-HI. Tage feinen 8 2. Geburtstag. Leider ijt fein Ge- mar vertreten. Rasch waren die letzten Vorbereitun- sundheitszustand nicht gut Unsere herzlichen Gluck- gen für den Start der Segelflugmodelle getroffen, wünsche zum Geburtstag. Mit Hilfe der Umlenkrolle und mit Hilfe des raschen
Hochstarts wurden die Modelle zunächst auf 50 bis


