Abessinien-Feldzug von den Briten außerordentlich ausgebaut worden ist, ebenso wie die kleine Insel Perim mitten in der Straße Bab el Mandeb. ^udem hat England ohne großes Aufsehen die Hand auf das Hinterland der Festung Aden gelegt, indem es die eingeborenen Sultane von Hadramaut unter britisches Protektorat stellte. Aber die brittsche Herrschaft scheint hier noch nicht allzu sicher zu stehen. Nach italienischen Meldungen sollen jedenfalls , in Hadramaut arabische Stämme schon in offenem Aufruhr gegen die britische Besatzung sein. Es könnte also sein, daß der Erfolg der italienischen Waffen in Somaliland der Anstoß zu folgenschweren Ereignissen für die brittfche Stellung im Vorderen Orient werden kann. Dr. Fr. W. L.
Nie Inder wollen keine Abschlagszahlung Amerhs Versprechungen als ungenügend abgelehnt.
Genf, 8. Aug. (DNB.) Mr. Amery, Staatssekretär für Indien, teilte am Donnerstag im Unterhaus mit, daß die britische Regierung im Ein
verständnis mit dem Dizekönig, Lord Linlithgow, beabsichtige, einen Plan für eine zukünftige Verfassung Indiens in die Wege zu leiten. Der grundsätzliche Verfassungsentwurf, so fügte Amery einschränkend hinzu, könne im gegenwärtigen Augenblick natürlich noch nicht aufgestellt werden, da sich das Empire mitten im Kampfe um seine Existenz befinde. Sofort solle der Vollzugsausschuß des Vizekönigs durch die Hinzuziehung von indischen Vertretern erweitert werden. Ferner solle ein beratender Kriegsausfchuß errichtet werden, der in regelmäßigen Zwischenräumen zusammentreten weroe und in dem Vertreter aller indischen Staaten sowie der gesamten nationalen Lebens in Indien mitwirken würden.
*
Wie die USA.-Presse aus Bombay meldet, halten führende Kreise der Allindischen Kongreßpartei die im englischen Unterhaus abgegebenen Versprechungen des Ministers Amery für ungenügend. So lange Indien nicht eine selbständige Regierung zugestanden werde, könne der indische Nationalkongreß - mit England in diesem Kriege nicht Zusammenarbeiten.
Men verfolgt den Vormarsch seiner AMlrnppen.
Vf -
>5^
>>
' ' - ;
Zahllose Kartenaushänge auf Straßen, Plätzen und in den Geschäften in Italien ermöglichen der Bevölkerung, den siegreichen Vormarsch der in Afrika eingesetzten Wehrmachtsteile zu verfolgen. — Hier sieht man eine riesige Afrika- Karte mit den neuesten Frontangaben in einer Geschäftsstraße in Mailand. — (Presse-Bild-Zen° trale-M.)
England erwartet den italienischen Angriff ans Aegypten.
Stockholms. Ang. (Europapreß.) In London wird nicht mehr dementiert, daß der Aufmars ch italienischer Truppen an der ägyptischen Grenze i n vollem Gange ist. Stündlich wird ein Angriff auf b reite ft er Front erwartet, und als Beweis dafür gilt die Mittwoch abend vom ägyptischen Ministerpräsidenten abgegebene Erklärung, Kairo sei eine heilige Stadt und werde nicht verteidigt werden. Die Kapitulation der französischen Truppen in Tunis macht sich jetzt insofern bemerkbar, als die Italiener ihre ganze militärische Kraft auf die Ostgrenze konzentrieren können. In London macht man kein Geheimnis mehr daraus, daß die französischen Truppen in Tunis ganz konkrete Aufgaben zu erfüllen gehabt hätten und daß die englischen Operationspläne im Nahen Osten, insbesondere aber in Aegypten, nun vollständig hinfällig geworden sind. Das wichtigste Moment aber, das die Waage der englischen Nachteile besonders tief herunterdrücke, sei die Ungleichheit der Truppen st ärke.
Die „Times" spricht am Donnerstagmorgen von einer überaus ernsten Lage Aegyptens. Das Blatt schreibt, in Aegypten seien infolge der früheren Kurzsichtigkeit die englischen Truppen im Vergleich zu den italienischen geringer, als wünschenswert wäre. Starke italienische Streitkräfte sind an die ägyptische Grenze herangerückt und dürften sie in kürzester Zeit überschreiten. Es kann vorausgefehen werden, daß die Engländer nicht den Versuch unternehmen, durch eine harte Verteidigung der Grenze den italienischen Vormarsch aufzuhalten. Eine italienische Offensive in diesen Gebieten darf nicht allzu leicht abgefertigt werden. „News Chronicle" schreibt: .Afrika scheint auf die lange Liste der Kriegsschauplätze zu kommen, auf denen wir dem Feind die Initiative überlassen. In Wochen, vielleicht Monaten wird unsere Lage in Afrika uns daran hindern, eine Offensive einzuleiten."
Tausende von Häschern hinter einem einzigen deutschen Flieger.
Stockholm, 8. Aug. (Europapreß.) Neun Tage lang hat ein deutscher Flieger, der über der Bristol- Kanal-Zone mit dem Fallschirm absprin- aen mußte, mehrere hundert Polizisten, mehrere Kompanien des stehenden Heeres und Tausende von Angehörigen der zivilen Verteidigungs-Organisationen in Alarm gehalten, während gleichzeitig weite Kreise der Bevölkerung von Tag zu Tag unruhiger wurden. Der deutsche Flieger war verschwunden, ohne daß es gelungen war, eine Spur von ihm zu finden. Die Bevölkerung der Umgebung wurde auf die „Gefahren" aufmerksam gemacht, die ein einzelner deutscher Flieger auf freiem Fuß für die Umgebung mit sich bringen könnte. Offensichtlich befürchtete man jene Sabotageakte, die den deuffchen Fallschirmjägern schon im voraus zugeschrieben werden. Als es selbst den Bluthunden der englischen Polizei nicht gelang, eine Spur von dem Flieger zu entdecken, wuchs nicht nur die Aufregung der Bevölkerung und die Nervosität der militärischen Stellen, sondern auch die Zahl der zur Suche angesetzten Soldaten, Polizisten, Luftschutzwärter usw. Daß der deutsche Flieger endlich doch noch gefunden werden konnte, war weniger der Geschicklichkeit der Suchmannschaften als vielmehr dem Hunger des Gesuchten zu verdanken.
England wendet sich gegen die „Besenstiel-Armee"
Madrid, 8. Aug. (Europapreß.) Den starken Widerstand weiter englischer Bevölkerungskreise aegen die Bewasfnungder Zivilbevölkerung beweist ein Brief des Gemeindeältesten von Leicester an den „Daily Telegraph", in dem es heißt, daß die von den Kriegsschreiern der Zivilbevölkerung im Falle einer Invasion zugedachte Rolle „viele von uns — besonders erfahrene Soldaten — alarmiert und ent
setzt . Als Aeltester seines Kirchspiels werde er allen Einfluß zurVerhinderung eines solchen nutzlosen, selbstmörderischen Verhaltens aufbieten. „In den Tagen von Schwert und Pike konnten stämmige Zivilisten mit Hacken und Stöcken Handgemenge mit Truppen wagen; aber wenn man Vorschläge daß sie sich gegen moderne Waffen und Methoden stürzen sollen, heißt das nur ein sinnloses Abschlachten herausfordern Wir brauchen ruhigen Mut, nicht heldische Gebärden des Wahnsinns." Das englische Kriegsministerium scheint allerdings anderer Ansicht zu sein. Wie „Daily Mail" berichtet, werde die fogenannte fitniss force (eine Art Turnverband) mit Eschenholz, stöcken bewaffnet werden. Das Blatt versieht die Meldung mit der Überschrift: „Stöcke, um Eindringlinge abzuschlagen". Die Zeitung fügt hinzu, das Krieasministerium wünsche nicht, daß diese Streitmacht „Besenstiel-Armee" genannt werde.
Englische Grenelhetze.
Am 7. Auaust wurde von England aus durch Funk, vor allem in USA., die Meldung verbreitet, der auf der Fahrt nach Nordamerika befindliche Dampfer „Acor a" sei von einem deutschen U-Boot westlich der irischen Küste torpediert worden. An Bord der „Acora" hätten sich Kinder befunden, die evakuiert werden sollten, die bei dem Untergang nun ertrunken seien. Um diese Greuel- melbung wcchrscheinlich zu machen, wurde als Quelle die mexikanische Nachrichtenagentur Anta angegeben, die sich dabei auf einen Bericht aus Neuyork gestützt haben sollte, mit dem Zusatz, daß es der englische Rundfunk gewesen sei, der diese Meldung verbreitet hätte. Das ist das übliche englische Durcheinander, wenn erstunkene Greuelnachrichten verbreitet werden sollen in der Absicht, sie zunächst einmal in Nordamerika wirken zu lasien. Jedenfalls steht fest, daß der Neuyorker Kurzwellensender am späten Abend
Neue Taktik — neue Strategie.
Gedanken über den Wandel der Kriegskunst.
Von Oberstleutnant G. Goldan. >
Bemerkenswerten Ausführungen, die der bekannte Militärschriftsteller im „V. B." zu dem viel erörterten Problem des Wandels.in der Kriegskunst macht, entnehmen wir folgendes:
Neue Taktik — neue Strategie? Cs wird jetzt viel darüber orakelt. Angesichts der gewaltigen deutschen Erfolge ist es verständlich. Ganz besonders überrascht sind natürlich die alten Kämpfer des Weltkrieges, denn sie nehmen für sich in Anspruch, ganz gewiß mit nicht geringerem Heldenmut gekämpft -zu haben. Wenn also nicht hierin die Ursache gefunden werden kann, so muß sie in einem inzwischen geänderten Kampfverfahren gesucht werden und der Erfolg ist den neuartigen Waffen zuzuschreiben, über die man im Weltkriege nur unvollkommen verfügte. Beides ist richtig. Beides ist aber als Begründung nicht erschöpfend.
Nach dem Weltkrieg stand der klar sehende und ehrlich denken wollende Soldat der durch nichts zu mildernden Tatsache gegenüber, daß der militärische Krieg seine Entscheidungsmöglichkeit verloren hatte, die „abstoßende Kraft" der Waffen in jedem Kriegs- jahr gesteigert, schließlich so stark geworden war, daß sie durch keinerlei Mittel und Methoden mehr zu brechen gewesen war. Das wiederum hatte zur Folge, daß der Bewegungskrieg, wenn er einmal kurz wieder aufflackerte, mehr oder minder schnell im Stellungskampf sich fefüief, jedenfalls es niemals zu einer wirklich vernichtenden Entscheidung kam.
Im Weltkrieg hatten sich Mittel und Wege zur Wiedergewinnung des Vewegungskampses bereits an gebeutet. Sie lagen einmal in den Möglichkeiten der Entwicklung der Luftwaffe. Es ist bekannt, daß bei ihrer Abschätzung — hier ist vor allem der italienische General Douhet zu nennen — sogar eine schnelle militärische Entscheidungsmöglichkeit auch unabhängig vom Erdkriege angenommen wurde. Sie lagen weiterhin in der Panzerwaffe, die offenbar den Engländern und Franzosen 1917/18 schon sehr gatte Dienste geleistet hatte, und sie lagen schließlich wenigstens andeutungsweise auch in der Motorisierung, denn schon im Weltkriege hatte der Kraftwagen für Nachschub und Umgruppierung von Truppen sehr oft wesentliche Bedeutung erlangt. Auch neue taktische Methoden, kleinere Kampfmittel, wie Minen- und Granatwerfer, Umorganisa- tion und Umbewaffnung der Infanterie, hoben sich
im Weltkriege immerhin bereits so ab, daß bei weiterem Ausbau und entsprechender Vervollkommnung zu erhoffen mar, der abstoßenden Waffenkraft, insbesondere der des Maschinengewehrs, Herr werden zu können.
Hatte man zunächst auch nach dem Weltkriege in einem natürlichen Sicherheitsdrang überall die Zahl der Mafchinengewehre und ihre Qualität noch wesentlich erhöht, so setzte doch in der militärischen Fachpresse der ganzen Welt sehr bald nun auch ein theoretischer Meinungsaustausch über die Wiedergewinnung operativer Bewegungsfreiheit ein. In allen Generalstäben stand sie im Mittelpunkt der Erwägungen. In allen Kriegsministerien hat sie Entwürfe und Konstruktionen kommen und vergehen - lassen. Da wir in dieser Zeit oft stürmisch vorgetragener Fehlentwicklungen infolge der Versailler Fesseln praktisch zum Abwarten verurteilt waren, blieb manche Enttäuschung erspart, und wir lernten sehr bald, von höherer Warte aus die Dinge realer und ruhiger zu sehen.
Wir lernten aus den Fehlgriffen der anderen. Wieder zeigte sich, daß man Waffen nicht gleich in Vollendung schaffen kann. Sie lassen sich nur entwickeln, urtb das geht niemals ohne Enttäuschungen ab. Auch uns sind solche nicht ganz erspart geblieben. Als wir aber nach Wiedergewinnung der Wehrfreiheit durch den Führer in einem zügigen Tempo ohnegleichen mit dem Neuaufbau unserer Wehrmacht begannen, da konnten wir dort an- knüpfen, wo unsere Gegner gerade aufgehört hatten. Unsere neuesten Waffen wurden besser als ihre neuesten.
In Frankreich und England hielt man an der Definierung von Clausewitz fest, daß die Verteidigung die stärkste Kriegsfarm bleibe. Wenn England den Blockadekrieg als wirksamste Kampfart gegen uns einschätzte, so ergibt sich daraus, daß es nicht mit schnellen Kriegsentscheidungen zu Lande rechnete. Frankreich hat eine offensive Kriegführung gescheut, weil es den zu erwartenden großen Men- schenverlust als nicht erträglich ansah. Auch die Befestigungsanlagen an den Grenzen tragen den Charakter einer auf die Ab Wehrkraft der MG. unbedingt vertrauenden Führung. Man gewinnt den Eindruck, daß die französische Infanterie in den sieben Monaten, die zur Ausbildung zur Verfügung stunden, nichts anderes getan hat als Drahthindernisse zu ziehen, die unter der Flankierung
des 7. August die Meldung in englischer Sprache übermittelt hat. Daß mit dieser niederträchtigen Lüge nicht viel anzufangen ist, darauf ist die Londoner Hetzzentrale sofort gekommen, aber sie ließ erst einige Stunden später ein Dementi der englischen Admiralität verbreiten, des Inhalts, daß sich keine Kinder an Bord der „Acora" befunden hätten. Das haben hje englischen Amtsstellen natürlich schon vorher gewußt, aber gerade deshalb dafür gesorgt, auf den üblichen dunklen Wegen eine erlogene Meldung zu verbreiten, um dadurch auf die Stimmung in USA. einzuwirken. Ein Dementi kommt ja immer zu spät, um die beabsichtigte Wirkung abzuschwächen.
MdemMerkrelizausgezeichnel
Berlin, 8. Aug. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz verliehen: Fregattenkapitän Friß Berger, Korvettenkapitän Wax-Eckarl Wolff, Korvettenkapitän Rudolf Petersen, Kapitänleutnant Otto Kretschmer.
*
Fregattenkapitän Berger hat als Chef einer Zerstörerflottille im Winter 1939/40 mehrere Minenunternehmungen erfolgreich durchgeführt. In den Kämpfen um Narvik hat Berger seine Flottille voll eingesetzt und mit seinen zu einem besonderen „Marine-Regiment" zusammengefaßten Zerstörer- besatzungen zum siegreichen Abschluß des Narvik- Einsatzes beigetragen. Berger wurde 1900 zu Allen- stein als Sohn eines Majors geboren. 1917 trat er als Seekadett in die Kriegsmarine ein. An Bord des Schlachtkreuzers „Moltke" erlebte Berger den Weltkrieg. — Korvettenkapitän Wolff lief mit seinem Zerstörer als erster in den Hafen von Narvik ein und hat die ersten Truppen an Land gesetzt. In dem Gefecht am 10. 4. 1940 hat Wolff durch sein kühnes Vorgehen wesentlichen Anteil an dem großen Erfolg. Wolff wurde 1902 zu Wernigerode geboren. 1920 trat er in die Kriegsmarine ein. Als Leutnant zur See machte er an Bord des Kreuzers .Hamburg" eine über ein Jahr dauernde Aus- landsausbildungsreife mit. Dann begann feine Lauf
bahn als Torpedobootsfahrer. — Korvettenkapitän Petersen hat als Chef einer Schnellbootflottille unter vollem persönlichen Einsatz seine Flottille bei allen Unternehmungen in Norwegen, in der Nordsee, bei zahlreichen Kanalvorstößen und bei Sonder» unternehmunge ausgezeichnet und erfolgreich geführt. Petersen wurde 1905 auf Alfen als Sohn des Pastors Petersen geboren. 1925 trat er in die Kriegsmarine ein. Als Seekadett machte er die Weltreise des Kreuzers „Hamburg" mit. Als junger Offizier war Petersen zunächst Torpedoboots-Wach- offizier und anschließend Schnellbootkommandant. — Kapitänleutnant Kretschmer hat als Kommandant eines U-Bootes den englischen Zerstörer „Daring" und 117 363 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes versenkt sowie Minenaufgaben mit Erfolg durchgeführt. Don der versenkten Handelsschiffstonnage entfallen allein 27 000 BRT. auf Unternehmungen, die ihn mit einem kleinen U-Boot unter den schwierigsten Verhältnissen an die englische Ostküste führten. Kretschmer wurde 1912 in Heiden, Kreis Liegmtz, als Sahn eines Lehrers geboren. 1930 trat er in die Kriegsmarine ein. 1936 begann feine Laufbahn als U-Boot-Fahrer.
Zwei verdiente Flakoffiziere mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Berlin, 8. Aug. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschalls Göring folgenden Offizieren der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen: dem Oberftieutnant Wolf, Kommandeur einer Flakabteilung; dem Leutnant Corts in einem Flakregiment. Oberstleutnant Wolf hat mit feiner Abteilung im Verbände eines Flakkorps in vorderster Linie das Vorgehen der Panzertruppen begleitet und ihren Heb er gang hervorragend geschützt. Seine Abteilung konnte eine besonders große Anzahl von feindlichen Flugzeugen vernichten. In der Abwehr französisch-englischer Angriffe bei AbbS» ville hat sich die Abteilung in schwerstem Feuer von der Erde und aus der Lust hervorragend geschlagen. — Leutnant Corts hat sich in dem wechselvollen Ringen um den Brückenkopf AbbLville mit einer Handvoll schnell zusammengerafster Kampfer mit verbissener Zähigkeit und im heldenhaften Ausharren die vorderste Linie gehalten.
DeuffcheKam-sflugzeugegreifeneinenbnüschenGeleitzugan
IJ .......--
1
W V . -I
Diese interessante Ausnahme wurde von einem englischen Kameramann gemacht, der einen deutscher Kampfflugzeuge auf einen britischen Geleitzug im Kanal beobachtete. Die Wirkur zielsicher abgeworfenen Bomben zeigen sich in gewaltigen EMManen« » (MoMted-Bxek,


