Ausgabe 
9.7.1940
 
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ST. j? her KariVs feit L f = r'mif f e n und Aussen M Rur

%6V# Ä» «jhsSÄ"* Sart°ffet' im»TwSub Nahrungsmittel sind die Blätter d-rAartosfelpslanze. gegen den K-rtoffelkafer. 9unj

Aeußerst flugtüchtig! Legt Strecken bis zu 50 Kilo°| Kürsprin

öJ.Jpor<

22:4 (10:2:

6:8 (4:2)

Tv' Holzheim W.-Niedergirmes, W.-N. nicht angtr.

(Nachdruck verboten!)

87. Fortsetzung.

Mch tat das gleiche Jhre^ Schultern stießen gegen- den. Verdammt, warum weinen Sie jetzt?/

Wollen Sie ausfahren bei der Kälte? Heute ist ja Gott sei Dank kein solcher Wind mehr wie ge- tern. Die Sturmzeichen sind auch schon eingezogen worden. Aber kalt ist es noch, sehr kalt. Drüben an der Schönborner Küste sollen zwei Fischerboote ge­kentert sein."

Ja, ich habe es gehört. Machen Sie rasch!

Schon wölbte sich das Segel im leichten Abend­wind. Die untergehende Sonne warf goldene Drei­ecke auf die Wellen. Ein Fischerkutter zog an ihm vorbei mit stampfendem Hilfsmotor und einem rost­roten Segel, das in der Abendsonne apfelsinen- farbig wurde.

Aber das Haus des Malers Hauck, draußen am Strand, war leer. Leer und verschlossen. Sibylle war nicht da und auch nicht der Kahn. Kein Zeichen weit

Kuns., bringen: außer Konkurrenz: HemZ HI. (Gieß. SchwV.) = 93,53 Punkte S^ger:

Sie wurde blaß. Das war alles.

Vergessen Sie ihn endlich", sagte Huith trotzig. Hören Sie. Wenn niemand Ihnen das sagt, dann muß ich es tun. Heiraten Sie den Ingenieur da aus der Stadt. Dann haben Sie bestimmt ein gutes Le-

Keine Spur von Hauck

Roman von Lharlotte Kaufmann.

Gegen den Kartoffelkäfer

6in Wort an die Jugend.

,Ach weiß noch etwas.

Sie sagten" vorher, Sle wußten gar nichts. Der Lehrer Karsten Huith wird einmal Gesine Wi'ng heiraten."

Obo" rief er und bekam einen roten Kopf. Gesine.'., die Leute sollen sich um andere Dinge kümmern als um Gesine Wing.

Sibylle lächelte. Das Meer zu ihren Füßen war grau. Im Westen blitzte das Ufer von Strandorp und Bülk wie Metall. Wie ein Streifen Alumi­nium lag die Küste. Von Norden her^ von drau­ßen, kam ein Dampfer, em kleines schiff. Es wa­ren immer nur kleine Schiffe, die hier über die Ost­see kamen, von Schweden herunter, von Finnland, von Dänemark und Litauen.

Sibylle sah auf das näherkommende Schiss, uno

Feldbergfest färlt aus.

Wie der Feldbergfestausschuß mitteilt, wurden die Vorarbeiten für das 87. reichsoffene Feldbergfest vorerst eingestellt. Es muß damit gerechnet werden, , daß die beabsichtigte Durchführung des alten volks- £ und heimatverbundenen Bergfestes m diesem Jahre unterbleibt.

Tv. 1846

weiter im Faustball an der Spitze.

Die Spiele zur Bereichsmeisterschaft im Faustball wurden am letzten Sonntag wiederum em gutes Stück weiter gefördert. In der Vorentscheidung zwischen den Bezirken Gießen, Limburg und Wester- , wald wurden, wie nicht anders zu erwarten, die beiden letzteren vom Turnverein Gießen ohne besondere An­strengung ausgebootet. Auch frei diesen Spielen kamen wieder fastastronomische" Ergebmfle zu­stande. Die schwächste Mannschaft stellte der Wester- wald mit dem Turnverein Höhr-Grenzhausen. Wah­rend sie im Spiel gegen Mühlen/Limburg noch einigermaßen mithielt unb gegenüber 56 Verlust­punkten noch 37 Pluspunkte buchen konnte, ging sie gegen Gießen mit 63:14 (Halbzeit 31:6) fang- unb klanglos ein. Auch ber Vertreter bes Bezirks Lmchurg hielt mit Gießen nur .nben ersten Minuten Schritt, was bas Zwischenergebnis von 9:8 anbeutet. Aber bann war bas Pulver verschossen, und je großer der Punktunterschied wurde, umso mehr zerfiel die Mann­schaft, so daß nach einer Halbzeit von 14:27 der End­stand mit 25:60 recht klar die Ueberlegenheit der Gießener widerspiegelt. Bedauerlich bleibt nur, daß die heimische Mannschaft (Dr. Nohl, ^I^nger, Becher, Trapp, Pfeffer) bis jetzt noch lerne Gelegen­heit hatte, sich an größeren Aufgaben M erproben.

. Es ist jedoch anzunehmen, daß m der Schlußrunde ' im Sportgau Hessen-Nassau die Bezirke Friedberg und Hanau stärkeren Widerstand leisten werden.

; Gegen sie also wird Gießen den Endkampf bestreiten.

: Die Ergebnisse der Schwimm-

wetikämpfe der Hitler- Jugend.

- Am vergangenen Sonntag wurden im Schwimm- - bad zu Klein-Linden die Schwimmwettkampfe der Hitler-Jugend des Bannes 116, sEe des BdM.° - Untergaues 116 durchgefuhrt. Die Wettkampfe über , die wir bereits gestern kurz berichteten, hatte fol­gende Ergebnisse: _______

Oh, erstens", Huith sprach laut und Mit gemach­ter Fröhlichkeit...als erstes, meine Hilfslehrerm, Fräulein Hauck, wird demnächst heiraten.

Sibylle blieb stehen.

Huith, warum sagen Sie so etwas.

Die Bettina hat es mir erzählt." Seine Stimme wurde leiser, natürlicher.Die Bettina erzählte es mir. Sie werden sich scheiden lassen. Nun, das habe ich Ihnen immer geraten. Immer. Seit drei fah­ren. Es ist gut, daß Sie endlich so weit sind.

Ach, Huith..-"

Nein, nein, sagen Sie nichts. Es ist gut, daß Sie so weit sind. Und ich, ich... na, ich wünsche Ihnen das Beste, das wissen Sie. Und dann nein, sagen Sie nichts ... dann die zweite Neuigkeit. Er sprach nun wieder rasch.Die Bettina hat mir den Dienst aufgesagt. Sie zieht in die Stadt.

Sibylle schob ihr Rad wieder an. Ganz nah gin­gen sie nebeneinander, um nicht über die Steil- wand zu fallen oder gar in die winterlichen Aecker zu treten, lieber ihnen brach die Sonne durch den Dunst.

Ist das alles?" f

Genügt es nicht? Äst es nicht viel auf einmal? Nicht eine Menge Neuigkeiten für vier Tage?

4 1^0-Meter-Brustschwimmen: 3 SM 'j Runk, 2/116 (Gieß. SchwV.) - laetow, 31/116 (Bad-Nauheim) =

Wie oft habt ihr von Blut und Boden, vom täglichen Brot und von der Ernährungsfreiheit un­seres deutschen Volkes gehört und gelesen. Das ist gerade in Kriegszeiten poch wichtiger als es m Friedenszeiten schon war und hierkönntauch ihr eure junge Kraft zur Verfügung stellen und wichtige Arbeit leisten. Ähr wißt sicher, wie ungeheuer wich­tig unsere Kartoffeln für die deutsche Ernährung sind und ihr selbst könnt euch den Mittagstisch kaum ohne Kartoffeln vorstellen. Da ist nun ein Käfer in unseren deutschen Gauen, der gerade die Kartoffeln sich als Lieblingsspeise ausgesucht hat. Gegen den richtet sich ein groß angelegter und au- Herst notwendiger Krieg, m dem ihr, Jungens, Sol­daten sein könnt und sollt. Der Bauer allem, der schon an und für sich eine ungeheure Menge an Arbeit Tag für Tag zu lösten hat ist Nicht m ber Lage, diesen Kampf auch noch zu fuhren. Deshalb deutsche Jugend heran!

Es gilt an erster Stelle zu wissen wo der Feind ist Daher müssen wir sorgfältig und regelmäßig jedes Kartoffelfeld absuchen. Jede Woche mufc bie Suche nach diesem äußerst gefährlichen Feind beut* scher Ernährung durchgefuhrt werden. Aber ich glaube, mancher von euch weiß noch gar nicht, wie eigentlich der Feind aussieht. Deshalb paßt auf, a . v ...... fnfiir m i t 1 P tl

zier, ist gefallen...".

Es ist ja schon gut", sagte seine Mutter re­signiert.Es ist ja schon gilt. Wenn du es willst!" ',^ch werde sie euch morgen bringen. Ja, Mut­ter, und sie wird dir gefallen. Besser gefallen als das Mädchen Jngeborg."

Er lächelte unb feine Mutter lächelte zuruck. Ach Gott, Jngeborg. Ja, Du hast sie sehr gekränkt durch deine Kälte und Abweisung. Habe ich dir schon erzählt, baß sie mir heute eine Karte geschrie­ben hat? Aus Köln? Sie will bort ben Karneval mitmachen. Ja, ich glaube jetzt selbst, baß sie nicht zu dir gepaßt hätte, nachdem ich dich erst wieder ein­mal lange genug um mich gehabt habe."

Wieder zog sich an diesem Tag die Arbeit in ber Werft lange hin. Joachim kam spät von Gulden her­über und mußte zu seinem Aerger sehen, daß eben der Dampfer abgefahren war. In fünfundvierzig Minuten fuhr ber nächste.

Langweiliger Winterfahrplan, bachte Joachim. Er nahm ein Taxi und fuhr zum Seglerhafen hinaus.

Rasch, rasch", rief er dem Bootswächter zu. Helfen Sie mir, mein Boot fertigmachen!"

Er riß die Persenning vom Verdeck.

ließ."

Gleichgültig?" _.

Na ja, man muß Ihnen bas sagen, damit Sie sich endlich einmal entschließen. Oder glauben Sie, daß Ihr Mann Sie aus Liebe so allein laßt?

Vielleicht ist er weit weg... vielleicht kann er nicht kommen."

Weit weg", sagte Huith.Weit weg? Weihnach­ten war es mir, als hätte ich ihn gesehen. In ber Stadt."

^Huith!"

Er ging in ein Haus im Krautweg. 78 mar die Nummer..."

Pimpfe.

Kunstspringen, und zwar Pflicht- Kürspringen: 3 Teilnehmer: 1. Hans ^Lum 4/116 = 18,93 Punkt«; 2. Heinz Braun, W. 4/116 17,73 Punkte; 3. Waldemar Schaffner, Fhl. 2/116

ftattgefunben. .

Landkreis Gießen.

'4- Saubringen, 8. Juli. Der Gesang­vereinSängerluft" 2) au bringen ver- anftaltete am Sonntag auf dem Friedhof eine Ge- . dächtnisseier für die im Kampf für Großdeutschland ; gefallenen Sangesbrüder. Als Zeichen der äußeren , Ehrung wurde für die beiden gefallenen aktiven Sangesbrüder Heinrich Spper und Emil W al t h e r ein Kranz niedergelegt. Der Vereinsfuhrer hielt eine Ansprache. Der Chor des Vereins ang 'drei Lieder. Die Feier nahm einen würdigen Verlaus.

= Mainzlar, 8. Juli. Der Gefreite Wun- derlich von hier wurde für seine Tapferkeit vor dem Feind mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse aus­gezeichnet. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt außerdem der Obergefreite Rosmer, der sich als Krankenträger um seine verwundeten Kameraden verdient machte. _

Nach 25 wahren noch voll explosionsfähig.

Lvd Herborn, 8. Juli. Ein Kind sand hier eine aus dem Weltkrieg stammend- 7,7-mm-Granate, die zweifellos von Artillerieformatwnen auf ihrem Rückmarsch in die Dill geworfen worden war. Die Polizei nahm den gefährlichen Fund in Verwahr und veranlaßte, daß die Granate schadlos gemacht wurde. Trotzdem die Granate 25 Jahre im Wasser q-legen hatte, war sie noch voll explosionsfähig. Dieser Fall zeigt wieder, wie vorsichtig man beim Fund von Explosionskörpern

das Geschoß liegen und benachrichtigt die Polizei, die das weitere veranlaßt.

(Strenge Bestrafung der Schwarzhörer

Rundfunkhörer, die ihren Apparat wahrend des Urlaubs usw. außerhalb ihrer Wohnung betreiben wollen, müssen shre Rundfunkgenehmigung und den letzten Empfangsschein über Rund, unk gebühren mit- nehmen, damit sie nicht des Schwarzhorens ver­dächtigt werden. Bei längerer Abwefenheck vergesse man nicht, vor dem Weggang die in dieser Seit fällig werdende Rundfunkgebühr zu bezahlen, An- tenne, Netzanschluß oder di- Batterie abzaschalten. Wenn ein Rundfunkhörer im Ausnahmefall vor­übergehend auf die Empfangsgenehmigung verzich­ten will was nur zum Ablauf eines Kalender- Monats zulässig ist - muß er spätestens zum 26. des betreffenden Monats bei seinem Postamt kundi­gen und sich bei seiner Rückkehr von neuem an- melden. ,

einander, ihre Arme berührten sich. Sie gingen nebeneinander, als gehörten sie zusammen.

Und doch würde ihr Weg sie schon bald ausein- anderführen, weit auseinander.

Vielleicht würde sich Huith versetzen lassen. Hinein in die Heide, in die Heimat, zu den moorigen Tüm­peln und schillernden Weiden. Manchmal träumte er bas. Vielleicht würde er aber auch hier bleiben und Gesine Wing heiraten, so wie die Leute es wollten. Sibylle jedenfalls würde wegziehen aus dem Haus am Strand. Und dann wurde er verges­sen daß er sie geliebt hatte. Dann würde es end­gültig vergehen. Er wartete darauf, baß alles ver­gehen sollte, all die Unruhe seines Herzens, die diese Frau über ihn brachte.

Sie würde sich also jetzt scheiden lassen von ihrem Mann, der... wie hatte er noch gesagt?... her em Phantom geworden war.

frören Sie, Frau Hauck", sagte er,es fallt mir gerade ein. Wenn Sie vielleicht einen Zeugen brau­chen. Sie können immer auf mich zählen.

Fäh blieb Sibylle stehen.Sie haben mir immer geholfen, ich weiß." Sie sah ihm in die Augen. Immer, Huith, ohne daß ich Ihnen danken konnte. Aber nein, das ist es nicht, was ich sagen will. -Ja) muß Sie fragen. Antworten Sie mir, Huith, sagen Sie mir, was ich tun soll."

Das habe ich Ihnen doch schon seit drei Jahren gesagt. Ich verstehe Sie nicht. Wie können Die nur immer zögern und zögern. Ihr Mann, ber Maler Hauck... Sie müssen ihm sehr gleichgültig sein, nachbem er drei Jahre lang nichts von sich Horen

Bbllt, Klasse L

200-Meter-Bru st schwimmen: 3 Teil« nebmer 1 Ilse Runk,' 2/116 (Gieß. SchwV.) = ? 36 5 2 Ilse Paetow, 31/116 Bad-Nauhemi) - 3:46,3; 3. Älo Pfeifer, 1/116 (Gieß. SchwV.) =

Ich meine nicht, Huith. Sie täuschen sich." Und Sibylle lächelte.Sie haben es immer so gut mit mir gemeint. Seit Jahren. Immer. Ich danke Ihnen ehr.

Der Dampfer war nahe gekommen. Steil ragte feine Rauchfahne über die Kimm. Aus Stollens Kartoffelacker erhoben sich kreischend sieben Krähen.

Sie müssen umkehren, Huith, sonst kommen Sie zu spät zum Mittagessen."

Huith lachte trotzig auf.Die Bettina... na ja. Leben Sie wohl, Sibylle."

Er sagte ihren Vornamen, zum ersten Male, weil es ja doch wie ein Abschied war, dieser kleine Spa­ziergang zwischen Meer und Land.

Joachim Keit sprach mit seinen Eltern. Er sagte, daß er heiraten würde, sobald die Frau, die er sich ausgewählt hatte, durch das Gesetz frei geworden sei. Er sagte, daß er wegziehen würde aus feinem kleinen Jungenzimmer, daß er sich von dem Vermö­gen, das ihm selbst gehörte, ein Haus bauen wollte.

Sie ist Kunstmalerin, ja. Künstlerin, sagt ihr. Aber über die veralteten Ansichten von früher.könnt ihr euch wohl hinwegsetzen. Sie ist ein gebildeter Mensch, wenn man schon darüber sprechen muß. Sie ist auf der Akademie gewesen. Ihr Vater war Dffi=

mal im Sommer. . , ,.

Nun weiß jeder von euch, men er juJucfjen hht.

Während eure Väter und Brüder da draußen tm Kampfe gegen untere Feinde sichen, sollt ihr nun helfen diese schwarzgelbe Gefahr aufzufinden und zu vernichten. Hier seid ihr Soldaten, und wie wir --------------

alle uns auf unsere Front dadraußen verlassen Teilnehmern Ursula Dinslage, Gretel Kirstein,

und breit. .

Er suchte, was sehr unsinnig war, den Strand entlang. Es war niemand zu sehen, nur ein paar Möwen schaukelten sich-auf dem Wasser.

Er kreuzte die Küste entlang, schwenkte über ine Ducht, kam bis zum Rübsam-Hof.

,/grau Hauck? Ach so, die Malerin da drüben. Nein, die haben wir nicht gesehen. Schon seit Wo­chen nicht mehr."

Er fuhr zurück nach Stein.Frau Hauck? Ach ja, ihr Kahn ist heute nacht vom Wasser mitgenommen worden. Vielleicht ist sie in die Stadt gefahren, um nachzufragen, ob etwas in ber Hörn angetrieben wurde."

Niemand hatte eine Ahnung, wo sie sein könnte.

Nur in der Wirtschaft erzählte man ihm, daß sie heute morgen angerufen worden sei. Ein Mann habe telephoniert und sie aufs Postamt gerufen. Sie hatte die Nummer 77 832 anrufen müssen.

Die Nummer kam ihm bekannt vor.

Wo kann ich hier telephonieren?"

z Er stand in ber kleinen Postttube bes Dorfes Stein, neben bem Tisch, auf oem eine grüne Schreibunterlage mit Reißstiften befestigt war. Die Nummer 77 832. Es melbete sich niemand.

Wie spät ist es jetzt?" Er sah auf die Uhr. Sie­ben gleich. Vielleicht war sie nur eintaufen ge­gangen unb inzwischen zurück.

Vielleicht war sie auch nur in der Schule. Aber man erklärte ihm, daß in Dörup heute abend keine Schule abgehalten würde.

Er verließ die Post, lief zum Strand, auf dem I nun die Nacht lag, kreuzte zurück zu Sibylles Haus. Es war verschlossen wie vorher. Dunkel. Kem Licht.

1 (Fortsetzung folgt.)

Ich hatte eine erhebliche Bronchitis u. Angina, die ich mit Karlssprudel in heiß. Milch bekämpfte. Die Wirkg. trat in kurzer Zeitein. Die schnelle Heilung verdanke ich Ihr. Karlssprudel. J.Wild, Oberstfeldmstr., Zehdenick H.,Liebenw.Str. 10.8.37-

2o grofje Flai<hen RM U 60,50 grofje Rassen RM 25.-. Fr«dM *« und zurück trägt der Brunnen. Heilquelle Karlssprudel, Biskirchen A

die Kasse voll entsprechen. Das Jahr 1940 weist eine weitere Aufwärtsentwicklung auf. Der

fatz beträgt bereits im ersten Halbjahr 1940 uver 27 Millionen Reichsmark. Der Reingewinn sur das Geschäftsjahr 1939 betrug nach reichlichen Abschrei­bungen RM. 18 984,16, ber in voller Hohe ber ge­setzlichen Sicherheitsreserve zugewiesen wurde. Die Mitgliederversammlung nahm die Rechnungen und Geschäftsberichte für 1938 unb 1939 ohne Aussprache Cn$anbrat Dr. Schönhals beglückwünschte bie Kasse zu ber hervorragenden Aufwärtsentwicklung in den letzten Jahren und wünschte ihr auch weiter- hin bie gleiche günstige Entwicklung. Direttor Seipp gab einen Ueberblick über die finanzpoli­tische Lage im allgemeinen seit Kriegsausbruch und wies insbesondere auf bas Jntaktbleiben der Zah* lunasfähigkeit ber Schuldner hin. Direktor S e i p p machte sodann noch einige Mitteilungen über bie am 1. Juli d.J. erfolgte Zusammenlegung im hes- fischen Bankwesen. Er wünschte ber Bezirkssparkasse Alsfeld auch weiterhin lebhaften Aufschwung. Ein weiterer Punkt der Tagesordnung mar eine Satzungsänderung der Kaffe, wonach bie so- genannten Blankokredite eine Erweiterung erfahren. Der Vorsitzende schloß die Mitgliederversammlung mit Dankesworten an die Mitgliedsgemeinben und «n die Organe ber Kasse für ihre treue Mitarbeit.

Errichtung eines Dogelschuhgehölzes bei Lauterbach.

Lpb Lauterbach, 8.Juli. Am Ossenberg bet Lauterbach, wo sich auf einer Wüstung em wert- volles geschichtliches Freidenkmal m Gestalt-eines Frauengrabes aus ber Bronzezeit befmbet, soll em kunstgerechtes Vogelschutzgehölz eingench e werben. DerVerein Lauterbacher Museum hofft zuversicht­lich, unter Zustimmung aller in Frage kommenden Stellen alsbald zur Verwirklichung dieses Gedan- kens schreiten zu können. Eine Besichtigung der Stätte durch Oberforstmeister Dr. Lang hat bereits

= 10,80 Punkte. . ~

10 0 - Meter - Brustschwrmmen : 15 Teil­nehmer: 1. Rudolf Schuster, Spielschar = 1:50,9, i2. Georg Feiling, 2/116 = lr5S^X; 3. Wolfgang Hitler-Jugend. Klasse 1: Schuster, Spielschar = 1:56,4; 4. Hans Thnslage,

stspringen, und zwar Pflicht- und Kür- 2/116 = 1:59,3; 5. Dieter Kranz, Spielschar - i: außer Konkurrenz: Heinz Kleinke, Mar.« 2:01,2. . . T ;f

NZ (Metz. Scywv.) = »3,53 1. C;: i 0 0 ° Meter ° Kraulfchw immen 4 TeU-

rsLN- "**«**» L.u «Äi

ÄT'ÄSJSS'-'W 1 .«MS m«

117 4; 2. Hans Kirstein, Mot.-Gef. (Gieß. SchwV.) ster Dieter Kranz^ und Richard Kranz, 2. Fhl.

= 1:26 6. . 3:36; d. FYl. 4 - 4.40,1.

2 00-Meter-Bru st schwimmen: 3 Teil- 3ungmabeL

nehmen 1. Karl Wallenfels, Mar.-G-f. (M-tz. 5 0-M e t °r. B r ust I ch w'm m^e n . 10 T^l-

Ä) ° 1:33.6: 2. Walfgang Beckert, SM. - mit I- E Ursula B- ttam.^ 31/11.6 1^-

1:35-8' 3uaenb fi(ai|c n. L Uppen® ». 1/116 Metzen^W - 4:09

H"ler jugeno. «lape i . .. Teilnehmern: Ruth Hausrath, Emnn Fa-

100-Meter-Kraulfchw, m m e n : 8 leit' %n (£e TA uni) L-ni Seusser; 2. JMGr. nchmer: 1. Willi Gebhardt, Fhl. 33 sTurnZem-md- ?,°f^^E,^.Klein-Linden) - 4:20,2; 3. »Gr. F-4-db-rg) = 1:23; 2. Rudolf Dtkorä MD (Gi-ß."n-Wi-f°ck) = 4:52,2; 4. IMGr. 19/ SchllW.s - 1:23,3; 3. Ernst Frank M°^. 2/116 19/116 J 5;10,4.

(fiunaen) = 1:33,2; 4. Norbert Pfeifer, Mot.-G-f. H° lEi-llen e; > .

(Gieß. SchwB.) = 1:37; 5. Heinz Tfchammer, Mar.. Handball-Entscheidungsspiele ^z'oo<D?«'?«»7Brustschwimmen, 2 Teil- um den Lahnpokal.

nchmer: 1. Dieter Schönhals, Mot.-^Gef. = 3:22,4; Dornholzhausen Tu. Hochelheim 7:10 (3:5) 2. Horst Büscher, 1/116 3:55,2. Katzensurt Tv. Garbenheim 7:16 (4:4)

100-Meter-Brust schwimmen: 4 Teil- Dornholzhausen wollte gewinnen, hatte auch die nebmer: 1. Erhard Klein, 33/116 = 1:39,2; 2. Hans Möglichkeit dazu, nachdem die Gäste stark ersotzge- Fertsch, 33/116 (Friedberg) = 1:44,8; 3. Klaus schacht antraten. Hochelheim lieh sich aber nicht be- Schuchart, Mar.-Gef. = 1:47,6; 4. Walter 3ung, irren unb hielte von vornherein auf Sieg. An Spielschar (Gieß. SchwV.) = 1:49,4. Stelle von Mtv. Gießen, der aus zwingenden Grün-

100.Meter-RückenkraulschwLmmen:den absagen muhte, fuhr Garbenheim nach Katzen- 3 Teilnehmer: 1. Heinz Diehl, 31/116 = 1:43,9; I fUrt. Dey Kampf war ursprünglich ausgeglichen. 2. Hans Kirstein, Mot.-Gef. (Gieß. SchwV.) = Nach und nach entwickelte sich aber ^'ne leichte ^eld- 1:48,8; 3. Ernst Hagen Frank, Mot.-Gef. = 1:52,9. Überlegenheit ber Garbenheimer, bte schließlich zu

4X50°Meter°K»raulfchwimmen: Teil- einem sicheren Sieg führte.

nehmer: 1 Mannschaft: 1. Fähnlein 33/116 (Fried- Ausgleichsspiele zur Lahnpokalrunde:

. berg) = 2:59,4. Die Teilnehmer waren Metzendorf, Tv. Lang-Gons To. Lützellinden 10.7 ( ) Gerhard Klein, Heinz Luz und Wilhelm Gebhardt. Tv. Dutenhofen Tm Hornsheim 7.14 (4 7 , Laaensta fel für Gefolgschaften: Tv. Dutenh. Igd. --Tv Grunmgen Jgd. ^7.5 ,(4.1) Teilnehmer: 1 Mannschaft: 1. Fhl. 33/116 (Fried- To. Gröningen Tv. Klem-Lmden , berg) = 5:23,8. Di- Teilnehmer waren Gerhard Tv. Oberkleen Tv. Großen-Linden

Klein, Heinz ü!rz und Wilhelm Gebhardt. 1-7- «

SÄÄr»eCF$?SSSp. i -

einer 10 Morgen großen Kartoffelanbauslache be 2:27,7. ßb2n., Klasse IL

^Entwicklung bes Käfers: das Weibchen igg . Meter - Bru 'stschwimmen : 10 T ei l°

legt Eier in Häufchen von 40-S0 <5tud! an bie ncl)rnßr; i. Margot Zimmeck 2/116 52'5' 2.

Unterseite der Kartoftelblätter. Nach 68 Za» Carlen Lang, 1/116 (Gieß. SchwV.) 1 -64_, 3.

aen schlüpfen aus diesen bie Larven, bie anfangs grmga$ Euler, 21/116 (Wunderg) .

Msch^t unb im ausgewachsenen Zusianb bei einer Mth Andres, 33/116 = 2:01,1; 5. Lisel Zufall,

Punkt- Mch etwa 3 Wochen verkriechen sich die z «Zippen. 1. Gruppe: G>etzen-Mitte = 3.09,8 mit Larven in die Erde, verpuppen sich unb nach kurzer---------------\

Zeit schlüpft der sertige Jungkäfer «u-. W°n>g- Mandelentzündung

Tage nach dem Ausschlupfen sind bie Sungtc erl schon fähig, sich weiter zu vermehren. Dieser Kreis lauf in ber Entwicklung wiederholt sich dis zu drei-