Ausgabe 
8.11.1940
 
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Zrettag, 8. November 1940

190. Jahrgang Nr 265

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Gießener Anzeiger

SrSHIsch« Unten fitatiD rederet R. lange General-Anzeiger für Oberhefsen

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das Wort:Der Mensch ist das Maß aller Dinge!" Könnte hierzu nicht einmal ein nach Innen gerich­teter Wille gehören?

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erschütterlichen Wagemut! In grauer Vorzeit ist er schon in mehreren Wellen aus der nordischen Ur­heimat in Niederdeutschland nach Hellas gewan­dert. Sein Blut hat sich hier wie in Norwegen entwickelt: Meere und Länder umspannend! Die

lich mit Getreide, Weinreben und Oliven bestanden ist. Der Getreidebau steigt sogar bis 1500 Meter Höhe hinauf. Im Innern Nordgriechenlands hin­gegen fehlen bereits infolge der Winterkälte die meisten immergrünerr Holzgewächse, ebenso in dem oft über 2000 Meter hohen Gebirge, wo die Som­merdürre schwindet und die Temperatur abnimmt.

So sehen wir den Osten hinsichtlich des Pflanzen­kleides benachteiligt, aber bevorzugt in bezug auf ein Verhältnis zum Meer. Am meisten- trifft dies ür die Landschaft Attika am Saronischen Meer­busen zu. Die Geschichte der Landeshauptstadt Athen ist dafür ein beredter Beweis. Bei Athen und seinem Hafen Piräus scheinen Land und Meer ein drittes Element zu formen, das dem wagemuti­gen Seemann, dem weit ausschauenden Händler die trefflichste Stätte bietet und dem Menschen gleich- am die Verpflichtung auferlegt, das dort Geschaf- ene einer weiten Umwelt mitzuteilen, zu der fast alle Gestade des östlichen Mittelmeeres gehören.

Mit dieser Feststellung berührt man den Urquell griechischen Schicksals, wie es sich in Vergangenheit und Gegenwart aus .Boden und Klima gestaltet. Und dazu den nordischen Menschen mit seinem un-

Frankreichs falsche Freunde.

Zwischen Frankreich und den Vereinigten Staa­ten ist jetzt eine sehr ausgedehnte Diskussion über die Frage im Gange, ob und wie weit die verfloss­ene französische Regierung sich auf amerikanische Zusagen verließ, als sie in den Krieg gegen die autoritären Staaten eintrat. Wohlgemerkt, es han­delt sich darum: Haben hohe und höchste Persönlich­keiten der USA. zum Kriege gehetzt, haben ie Frankreich Unterstützung versprochen und haben ie ihr Versprechen gehalten?

Aus den schwerwiegenden Veröffentlichungen der deutschen Weißbücher, vor allem des Weißbuches Nr. 6, ist der Personenkreis, der sich aus amerika­nischen Mammonisten, den maßgebenden Juden in den USA., Frankreich und England und deren Sub­jekte wie Chamberlain und Churchill, Daladier und Reynaud zusammengesetzt, schon bekannt geworden. Der letzte Außenminister unter Daladier, Bonnet, hat jetzt von französischer Seite das Schweigen ge­brochen und gesagt:Es ist früher oft gesagt wor­den, und zwar von den höchstgestellten Persönlich­keiten, daß, wenn der Krieg ausbricht, Amerika sich sofort auf die Seite Englands und Frankreichs teilen werde, aber ich habe es niemals geglaubt." Luch der Botschafter Fernand de Brino n, also ein im Gegensatz zu Georges Bonnet noch amtie­render hoher Diplomat, hat sich zu dem Thema ge­äußert. Er bestätigt aus seiner intimen Kenntnis der Dinge nicht nur die Aeußerungen Bonnets, sondern gibt Einzelheiten, die bisher unbekannt waren. Er sagt geradezu, das Frankreich Daladiers sei durch Druck von außen in diesen Krieg hineinge­stoßen worden, und fügt hinzu: ,Zch kann Ihnen Beweise dieses Druckes von außen geben, der selbst noch in diesem Augenblick ausgeübt wird." Von wem? Das ist die entscheidende Frage.

Am 21. November 1938 berichtete der pvlnische Botschafter Graf Potocki aus Washington an den damaligen polnischen Außenminister Beck über eine Unterredung mit Roosevelts Pariser Botschaf- schafter B u l l i t t. Damals war das Protektorat noch nicht geschaffen, Polen hatte uns noch nicht direkt, und, wie wir jetzt wissen, im Vertrauen auf die Hilfe der Amerikaner, provoziert. Graf Po­tocki also berichtete über Bullitt:

Ueber Deutschland und Hitler äußerle er sich mit großer Vehemenz und starkem Haß. Auf meine Frage, wie er sich den kommenden Krieg vorstelle, erwiderte er, daß vor allem die Vereinigten Staaten, Frankreich und England gewaltig aufrüsten müßten. Erst dann, wenn der Augenblick günstig sei, wird man zu den letzten Entscheidungen schreiten können. Aust meine Frage, ob die Vereinigten Staaten an einem solchen Krieg teiknehmen würden, ant­wortete er: Zweifellos ja, aber erst dann, wenn England und Frankreich sich z u e r st rührten." ' Am 16. Januar 1939, also vor unserer Abrech­nung mit Polen, berichtet dieser polnische Diplomat nach Warschau:

Die entscheidende Ansicht des Präsidenten Roosevelt sei, daß England und Frankreich jeder Kompromißpolitik mit den, totalitären Staa­ten ein Ende machen müßten. Man habe die mo­ralische Versicherung bekommen, daß die Vereinig­ten Staaten bereit sind, im Falle eines Krieges aktiv auf Seiten Frankreich und Englands zu stehen."

Der amerikanische Präsident Roosevelt und sein Gehirntrust" jüdisch-plutokratischer Prägung also wollten den Krieg, sie hielten alle Bestre­bungen der europäischen Mächte, sich friedlich zu verständigen, zurück. Es ist möglich, daß der fran­zösische Botschafter Comte de Brinon seine Beweise noch verstärkt, aber jetzt schon genügt seine Erzäh­lung, wie Laval mit seinen Beschwörungen beim polnischen Botschafter Lukasiewicz, eine kluge und vorsichtige Politik zu treiben es war im Frühjahr 1939, ab fiel und der polnische Bot­schafter ihm verächtlich erklärte:W i r werden Sie zwingen, Krieg zu führen." Dieses Sie" bezog sich auf die Franzosen, die unrettbar in die jüdisch-internationalen Fallstricke verwickelt, waren. Die Botschafter Roosevelts hattest eben in Warschau ganze Arbeit geleistet und in Paris und London auch.

Erhärtet wird dieses Wissen um die Hintergründe durch ein zweites Faktum. Brinon erzählt, wie einige Tage vor Ausbruch des Krieges der englische

Während eines feindlichen Anfluges auf den Flug­hafen von Valona ist ein feindliches Flugzeug bren­nend von unseren Jagdfliegern und ein weiteres von der Warine-Flak abgeschossen worden. Ein feindliches Flugzeug vom Typ Sunderland, das in Walla vor Anker lag, ist von unseren Jagdfliegern mit sichtlichem Resultat im Tiefflug beschossen wor­den.

In O st a f r i k a hat der Feind unsere Positionen bei Gallabat angegriffen. Er wurde von der Garni­son zurückgefchlagen. wobei er starke Der- luste erlitt, hat aber seine Angriffe nachträglich wiederholt. Die Aktion ist zur Zeit im Gange. Un­sere Ftugwaffe hat mit den Truppen durch wieder­holte Angriffe, in deren Verlauf unsere Jagdflieger sechs feindliche Flugzeuge vom Gloucester-Typ ab­schossen, zusammengewirkt.

Vom soll bombardiert werden.

Stockholm, 8. Nov. (Europapreß.) Die eng­lische Regierung kündigt am Donnerstag an, daß englische Flieger in Zukunft Rom bombardieren werden. Vom parlamentarischen Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt, Butler, wurde im Unter­haus erklärt, die englische Regierung habe von den italienischen Mitteilungen Kenntnis genommen, denen zufolge italienische Bombenmaschi­nen an den Angriffen auf London teilgenommen hätten. Sie behalte sich aus die­sem Grunde die Freiheit vor, in bezug auf Rom die gleichen Schritte zu unternehmen.

Stockholm, 7. Nov. (Europapreß.) An der al­banisch-griechischen Grenze sind, wie Berichte der schwedischen ZeitungNya dagligt Allehanda" be­sagen, heftige Kämpfe im Gange, in deren Mittel­punkt die Schlacht um K o r i tz a steht. Der Bericht­erstatter des Blattes, der sich "bei den vormarschie­renden italienischen Truppen befindet, kabelt weiter, daß die italienischen Truppen längs der ge­samten Frontlinie oorrücken. Jetzt, da der Regen aufgehört hat und die Wege zu trocknen beginnen, gehe der Vormarsch bedeutend schnel­ler vor sich als während der ersten Tage. Auf feiner ganzen Fahrt längs der italienischen Front bis nach Korfu habe er die Italiener üb er all im Vormarsch gesehen.

Das Belgrader BlattVreme" enthält einen interessanten Bericht über die Operationen in dem Nordsektor der italienisch-griechischen Front. Die heftigsten Kämpfe seien in den letzten Tagen im Marovo-Gebirge und am Fluß Devo- ris geführt worden, wo die Griechen vergeblich versucht hätten, die italienische Front zu durch­brechen. Alle ihre Angriffe seien aber zurück­geschlagen worden. Am Mittwoch in den frühen Morgenstunden flogen schwere italienische Bomber von Albanien aus in Richtung Florina. Alle Dörfer in einem Umkreis von 60 Kilometer sowie alle griechischen Stellungen wurden mit mehreren hundert Bomben belegt. In Florina selbst erfolgte der erste Angriff um 4 Uhr morgens. Er dauerte zwei Stunden. Der zweite Angriff begann um 10 Uhr 30 und dauerte etwa 20 Minuten.

Mornale d'Jtalia" weist auf die ungeheuren Schwierigkeiten bei dem italienischen Vormarsch hin, vor allem auf ben völligen Mangel an Straßen, was die italienischen Pioniere zwinge,

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chentums im Altertum wie in der Gegenwart, und beidemal aus den gleichen geopolitischen Gründen, vom Heimatboden vielfach gelöst und in die weite Welt gerichtet. Sott es abermals zum Volksschicksal werden? Bereits im Altertum prägte ein Grieche

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Heimat gestattete mit ihren Mitteln nur kärgliche Fristung' des Lebens, ihr mochte der Bescheidene sich widmen der Wagemutige griff zum Handel, zur Seefahrt, und er gewann Reichtum und Macht. Bloß sich in einen einheitlichen Staat zu finden, das fiel schwer. Ein überspanntes persönliches Frei» heitsbedürfnis stand dem im Wege. Lieber opferte man der Heimat von feinem Ueberfluß und gestal­tete ihre Städte in Kunst und Schönheit: Das Athen des Altertums gelangte so zu Weltruhm, nicht weni­ger die Kultstätten in Olympia, Korinth usw. Das moderne Athen beruht in seinem märchenhaften Aufstieg gleichfalls auf der Leistungsfähigkeit 'der Auslandsgriechen, die sich in großer Zahl an den ~ ' ' aber auch des Atlanti-

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Kleinasien.

Diese Feststellungen werden noch durch die kli­matischen Verhältnisse und die durch sie beding­ten Vegetationsformen unterstrichen. Dabei muß vorweg betont werden: Gebirge und Meer treten in Griechenland, wie sonst selten auf der Erde in gleichem Maße, in innigste Berührung,

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Einwohnern. Das bedeutet eine Bevölkerungsdichte von 54 Menschen auf 1 Quadratkilometer, was im allgemeinen der Durchschnittsdichte auf der Balkan­halbinsel entspricht. Seiner Lage nach ist er der ausgesprochenste Balkanstaat. Allein so sehr er sich auch nach Süden verschmälert, so weist er doch hier wie im Norden, wo er mehr als doppelte Breite erreicht, eine gewisse Zwiespältigkeit auf. Es be-. steht auf der ganzen Linie ein Gegensatz zwi­schen Westen und Osten. Im Westen streichen Ketten von Norden nach Süden, die eine Fortsetzung der verkarsteten Dinarischen Alpen darstellen. Oest- lich davon erstrecken sich in westöstlicher Richtung, also senkrecht zu jenen, Gebirgszüge, die nach Nor­den zu offene Bögen bilden. Durch das Jneinander- reifen beider Richtungen entsteht eine Verkapse- ung der Landschaft, die im Altertum die viel be­klagte griechische Kleinstaaterei bewirkte. Die beiden Stteichrichtungen der Gebirge sind auf der Insel­welt des Westens im Ionischen Meere wie im Osten des Aegäischen Meeres ihrer Richtung gemäß wiederzufinden, so daß auch hier die Zwiespälttg- keit gilt.

Im Osten bringt das Meer in zahllosen Buch­ten tief in das Land ein. Inseln bilden von Fest­land zu Festland eine Riesenbrücke. Nirgends lassen sie beim Seefahrer die Angst vor der grenzenlosen Weite aufkommen, vielmehr machen sie das Meer zu der breitstraßigen Stätte des Verkehrs, wie es schon die Dichter des Altertums besungen haben. Die Westküste dagegen bildet einen hohen, fast unnahbaren Gebirgswall, der Land und Meer so streng von einander scheidet, daß auch vorge­lagerte Nehrungsküsten dem Menschen nicht viel zu nützen vermochten und alle höhere Kultur sich auf die Jonischen Inseln zurückzog, die ihrer­seits jedoch wieder zu klein waren, um ein zweites Athen erblühen zu lassen. Das war im Altertum bereits so und ist in den darauf folgenden Jahr­hunderten nicht anders geworden: die Gegenküsten am Ionischen Meer, d. h. die Küsten Westgriechen­lands und Südostitaliens, haben sich unmittelbar niemals viel zu sagen gehabt. Das bedeutet für Griechenland, daß es dem westlichen Mittelmeer seinen Rücken zukehrt, dem östlichen aber sein Gesicht. Wie die Geschichte dartut, ruht sein^Blick zunächst auf den wesensverwandten Gestaden des Aegäischen Meeres bis zu seiner Begrenzung in

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^on unserem Or.-Äerichierstatter.

Festland 1261 und in Patras auf dem Peloponnes 678. Die entsprechenden Orte im Westen verzeichnen Larissa 504 und Athen nur 343 mm.

Bei solcher Sachlage rauschen, besonders rm Westen, auf Bergeshöhen noch prächtige Hochwäl­der von Eichen und Kiefern, im allgemeinen aber tleibt die Pflanzenwelt so weitständig, daß ias Land von weitem überwiegend kahl und ode rrscheint, besonders im Osten. Dazwischen bilden Heine, wohlbewässerte Ebenen üepige Gartenoasen, in denen Südfrüchte und vielerlei Gemüse gedeihen, vährend sonst das trockene Kulturland Hauptfach-

Durchdringung und Wechselbeziehung. Der Gegen­satz zwischen den verzweigten tiefblauen Meeres­buchten, die zwischen den farbenglühenden, nackten Bergwänden in das Land eindringen, verleihen der Landschaft einen Reichtum an eigenartiger Schön­heit. Zugleich aber bringt diese Gestaltung aber auch eine nahe Verbindung klimatischer und kultureller Gegensätze mit sich. Kann man doch in einer Tages­wanderung von den subtropischen Oelwäldern der Küste durch alle Klimastufen Europas zur alpinen j Region aufsteigen, wo nur wenige Wochen des Jah- s res der Schnee völlig schwindet. Das Klima des allerdings nicht sehr ausgedehnten Tieflandes bis itroa 600 Meter über dem Meeresspiegel ist echt mittelmeerisch, d. h. mit viermonatiger heißer Dürre ij im Sommer, welche die meisten Flüsse zum Ver- !> liegen bringt, und niederschlagsreichen Wintern mit sehr wechselndem Wetter, starken Stürmen, gelegent- liehen schwachen Frösten unb Schneefällen, meist I tber warm genug, um die Pflanzenwelt vor dem I Erliegen zu bewahren. Dabei wiederholt sich der | schon mehrfach betonte Gegensatz zwischen West und Ost: die den Regenwinden ausgesetzte Westseite ist erheblich regen- und wasserreicher als die Ostseiie. So betragen die Niederschlagsmengen j während eines Jahres im Durchschnitt auf Korfu 1357 mm, in Janina auf dem gegenüberliegenden

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(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Tirana, November 1940.

Griechenland hat seit der Begründung seiner einzigartigen Kultur das Interesse der Nachbar­völker wie schließlich der ganzen Welt auf sich ge­zogen unb Bewunderer von überall her angelockt. Doch hat man die ihm eigenen ge o p o l i t i s ch e n Bedingtheiten, d. h. Bodengestaltung, Klima und Volkstum, als Voraussetzung solcher Kultur­leistungen erst verhältnismäßig spät in das Tätlg- keitsfell) der Forschung einbezogen. Erst seit der Erlösung Griechenlands aus der alttürkischen Ver­wahrlosung haben vorwiegend beutsche und eng­lische Gelehrte eine griechische Landeskunde geschaf­fen und sich bemüht, den verwickelten Bodenaufbau, das Klima, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die wirtschaftlichen Verhältnisse kennenzulernen und ihre Ursachlichkeiten zu ergründen. Dabei wurden zu- ?leich Griechenlands Beziehungen zu einer Umwelt aufgehellt, b. h. sein Blick in die Welt klargelegt. Heute, wo die von ihm heraufbe­schworenen Verwicklungen mit Italien sein Geschick in den Vordergrund des Interesses rücken, erscheint es angebracht, sich die berührten Zusammenhänge deutlich vor Augen zu führen.

Der gegenwärtige griechische Staat umfaßt 129 976 Quadratkilometer mit etwa 7 Millionen

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in unermüdlicher Arbeit Wege und Maultierpfade in Fahrstraßen umzuwandeln, wie sie für den Äor- marsch moderner Kolonnen notwendig sei-en. Der Bewegungskrieg, der an dieser Front auf einem schwierigen zerklüfteten und sehr verschiedenem Ge­lände vor sich gehe, erfordere für jeden Angriff eine ins öeinfte gehende Organisation. Der Kalamas - Fluß führe immer noch Hochwasser, er sei an eini- genStellen über 70 Meter breit und habe eine Ge­schwindigkeit von sieben Metern in der Sekunde. Kein Hindernis habe jedoch die italienischen Trup­pen aufzuhalten vermocht.

Der Kalamas-Fluß Übertritten.

Rom, 7. Nov. (DNB.) Der italienische Wehr- machlbericht vom Donnerstag hat folgenden Wort­laut:

Der Kalamas-Fluß ist von unseren Divisio­nen überschritten worden.

Unsere Luftwaffe hat an den Operationen des Heeres durch WG.-Beschießungen und Bombardie- rungsaktionen feindlicher Stellungen längs der Fahrstraße Janina kalibaki, in der Zone von Florina und beim Presba-See teilge­nommen. Unsere Luftverbände haben außerdem die Hafenanlagen von V o l o s und Patras, den Flughafen und den Bahnhof von Larissa, militärische Ziele in IMssolungi, Zakintos und 2Ue- thom sowie den Bahnhof von Florina bom­bardiert, wo große Brände entstanden. Alle unsere Flugzeuge sind zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. Ein feindliches Flugzeug ist abgeschossen und ein weiteres wahrscheinlich abgeschossen worden.

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