Bahnhof der Bahnsteig, auf dem der Führerzug einlaufen wird, mit den Ehrengästen. Das Grau und Blau und Braun der Uniformen beherrscht das farbenfrohe Bild. Der Bahnsteig, der an der Frontseite mit langen, von der Decke der hohen Halle herabwallenden Hakenkreuzfahnen und frischem Grün geschmückt ist, trägt einen durchlaufenden roten Teppich, die rechte Stirnseite ist mit einem riesigen Eisernen Kreuz verkleidet. Es wird flankiert von Hakenkreuzbannern mit langen goldenen Bändern. Die Treppe ist ebenfalls mit einem roten Teppich belegt. Rechts und links ziehen sich Gewinde von Eichenlaub Die Stufen herab. Aus großen irdenen Schalen leuchten Hortensien und Fuchsien zwischen Sträuchern aus.frischem Birkenreis.
Auf dem jenseitigen Bahnsteig hauen HI. und BDM. Aufstellung genommen. NS.-Schwestern betreuen die Kleinsten. Gesang- und Marschmusik erfüllen die Wartehalle. Zehn Minuten vor 15 Uhr treffen Generalfeldmarschall G ö r i n g, der S t e l l- vertreter des Führers und Reichsmrms^r Goebbels ein. Immer wieder branden Heilruse auf. Die Spannung hat ihren Höhepunkt erreicht. Dann ist der Augenblick da:
Langsam fährt der Zug des Führers in die halle ein. Fanfaren der hitler-Iugend erschallen. Sie klingen aus in die Takte des Badenweiler Marsches. 3n diese klänge mischt sich der Jubel der Jungen und Mädel, dröhnen von draußen her die schweren Schläge der Glocken. Der Zug steht. Die Tür zum Führer- wagen öffnet sich. Auf dem Bahnsteig steht jetzt der Führer! Hermann Göring tritt an den Führer heran. Der Führer schüttelt ihm beide Hände. Ein kurzes Gespräch. Dann treten Großadmiral Rae der und Generaloberst von Brauchitsch an den in seine Hauptstadt von der Front zurückkehrenden siegreichen Feldherrn heran. Auch sie und die Reichsminister Heß und Dr. Goebbels begrüßt der Führer mit Handschlag. Dann geht der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht an den in der Reihe ausgestellten Generalobersten des Heeres und der Luftwaffe, den Generaladmira- len der Kriegsmarine, Reichsministern und Reichsleitern, Generalen und Admiralen, Gauleitern und Staatssekretären sowie an weiteren führenden Männern aus Wehrmacht, Staat und Partei vorbei zum Ausgang. Jubel und immer neuer Jubel stürmt durch die Halle. Sobald der Führer den Bahnhof verlassen hat und auf der Straße sichtbar wird, brandet ihm auch hier der Jubel des Dankes und der Freude entgegen.
Vor dem Anhalter Vahnhof.
Grandios war das Bild, das der weite Vorplatz des Anhalter Bahnhofes im Schmuck feiner Fahnen und goldbebänderten Girlanden bot. Mit frischem Eichenlaub und Tannengrün waren die Masten und Fensterbrüstungen umkleidet. Es gab kein Fenster, Las nicht den Schmuck frischer Blumen und der Farben des Reiches trug. Hinter der Absperrung aber staute sich, soweit das Auge reichte, Berlins begeisterte und erwartungsfreudige Bevölkerung. Musikzüge aller Formationen, die an der Absperrung Anteil hatten, vertrieben den Wartenden die Zeit. Während die Anfahrtstraßen mit Blumen besät wurden, verteilten freundliche Helfer Millionen kleiner Fähnchen, die vor allem van der Jugend mit großer Freude in Empfang genommen wurden. Gegen 14 Uhr marschierte das Ehren- b a t a i 11 o n unter dem Kommando von Oberstleutnant Boguslawski in der Saarlandstraße auf. Die Kompanie der Kriegsmarine war aus der Besatzung zweier Zerstörer, die an den Kämpfen in Narvik teilgenommen hatten, gebildet. Kurz vor 15 Uhr erschien mit der Fahne das Berliner Fascio.
Die ersten Glockentöne verkünden, daß der Führer gekommen ist. Kommandorufe ertönen, das Ehrenbataillon präsentiert. Dann verschlingt alles ein einziger Jubelruf, der den Führer empfängt, als er unter das Portal tritt und lächelnd nach allen Seiten dankt. Er grüßt die Schwerkriegsverletzten, die hier einen Ehrenplatz erhalten haben und schreitet dann mit den Oberbefehlshabern der drei Wehrmachtsteile und dem Chef des Oberkommandos der Wehrmacht die Front des Ehrenbataillons ab.
Triumphfahtt durch Veriin.
Nun beginnt der denkwürdige Einzug des Führers in die Hauptstadt. Immer wieder grüßt der Führer die jubelnde Menge und dankt für den Empfang. Im Schritt-Tempo geht die Fahrt des Führers die Saarlandstrahe entlang. Im Wagen des Führers haben Platz genommen der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Keitel, der Chefadjutant der Wehrmacht beim Führer Oberst Sch mund t und der Adjutant des Führers, Gruppenführer Schaub. Es folgen zwei Begleitwagen mit Obergruppenführer Brückner. In dem nächsten Wagen folgen die Oberbefehlshaber der Wehrmachtsteile, Generalfeldmarschall Göring, Großadmiral Rae der und Generaloberst v. Brauchitsch. In den weiteren Wagen sieht man den Stellvertreter des Führers R u d o l H e ß und Gauleiter Reichsminister Dr. G o e b * bels, Reichsminister des Auswärtigen v. Rib - b e n t r o p und Reichsführer ^Himmler, Reichs- Minister Dr. Lammers, Reichsleiter Bormann und Reichspressechef Dr. Dietrich, den Chef des Wehrmachtsführungsamtes Generalmajor I o d l sowie die militärischen und politischen Mitarbeiter des Führers aus dem Führerhauptquartier.
Die Saarlandstraße und die Hedemannstraße haben in ihrer Ausschmückung gewetteifert. Herrlich ist. das Bild, das die Wilhelmstraße mit den goldbebänderten langen Fahnentüchern, den weißen, girlandeumsponnenen Masten bildet. Die Absperr- mannschaften haben ttotz zwei und dreifacher Ketten alle Mühe, die Menge zurückzuhalten. Großzügig haben sie der Jugend gestattet, zu ihren Füßen Platz zu nehmen, und in muftergültiger Disziplin halten die Jungen und Mädel diesen Platz auch inne, ohne ihn zu verlassen. Dann tut sich der Wilhelmsplatz vor uns auf, hier erst erreicht der Willkommensgruß seinen wahren Höhepunkt.
Aus dem Wilhelmsplatz.
Dort, wo man noch vor Minuten zu Tausenden und aber Tausenden die Menge Kopf an Kop stehen sah, ist plötzlich alles verdeckt durch einen Wald von kleinen Fähnchen. Wie eine Welle schwingt es vorn Luftsahrtministerium bis hinau zum Propagandaministerium. Die Menschen rufen all ihren Jubel, ihre Begeisterung, Liebe und Darrt» bar feit laut dem Führer entgegen. Langsam rollt der Wagen, in der der Führer steht, direkt an der
Hunderttaufende säumten die Straßen, durch die der Führer vom Anhalter Bahnhof zur Reichskanzlei fuhr, eine nach LehnEaufenden zahlende Menge empfing Adolf Hitler bei der Ankunft auf dem Wilhelmsplatz mit unbeschreiblichem Jubel. — (Scherl-Bilderdienst.)
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vor der Reichskanzlei aufgestellten Ehrenkompanie der Leibstandarte entlang, die unter den Klängen des Deutschlandliedes das Gewehr präsentiert. Auch hier ist die Straße und der Bürgersteig vor dem Garten der Reichskanzlei — der einzige in diesem Augenblick noch freie Fleck auf dem großen Viereck des Wilhelmplatzes — mit bunten Sommerblumen übersät; wie ein Samtteppich breitet sie sich vor dem daherrollenden Wagen aus. Alles'ist wie im Taumel. Die Mütter heben ihre Kinder empor, die HI. wirft ihre Mützen in die Höhe, alle wollen sie irgendwie ihre Begeisterung zum Ausdruck bringen.
Unter der Menge auf dem Wilhelmsplatz waren etwa 2 5 0 verwundete Soldaten von allen Fronten und allen Waffengattungen, die in Berliner Lazaretten ihrer Genesung entgegengehen. Der Führer ließ nach seiner Ankunft in der Reichskanzlei die Verwundeten in den großen Ehren- Hof der Neuen Reichskanzlei führen, wo er sie begrüßte und einige herzliche Worte an sie richtete, die von den Soldaten mit einem beaeifterten Sieb- Heil ausgenommen wurden. Anschließend waren sie Gäste des Führers bei einer Kaffeetafel.
Der Führer grüßt vom Valkon das dankbare Berlin.
Nur wenige Augenblicke dauert es. Der Wagen des Führers ist gerade in der Reichskanzlei, auf der nun wieder die Führerstandarte weht, ver- schwanden, als sich auch schon die Türen 3um Balkon auftun und der Führer mit feiner Begleitung heraustritt. An feiner Seite stehen die Oberbefehlshaber der siegreichen Truppen, General- ftldmarschall Göring, Großadmiral Dr. h. c. Raeder und Generaloberst von Brauchitsch sowie Generaloberst Keitel, die Reichsminister Heß, Ribbentrop und Goebbels. Und nun gibt es kein Halten mehr. Die Absperrketten, die von der Bevölkerung in mustergültiger Disziplin bisher ein- aehalten waren, werden nun, als der Führer in der Kanzlei ist, durchbrochen. Eine riesige Welle ergießt sich zum Balkon hin, und noch einmal erleben wir einen Begeisterungssturm ohnegleichen. Die Bevölkerung Berlins brachte ihre ganze Liebe für den Führer zum Ausdruck. Nachdem der Führer den Balkon wieder verlassen hatte, harrten die Massen noch lange Zett vor der Reichskanzlei aus, und immer wieder brandeten die Heilrufe empor, erklangen die Lieder der Natton und das England- lied. Nur langsam begeben sich die Berliner wieder heimwärts, um in freudiger Stimmung das Wochenende zu begehen, das für die Bewohner der Reichshauptstadt einen so erhebenden Auftakt genommen hatte.
Das Ritterkreuz für verdiente Angehörige der Luftwaffe.
Berlin, 7. Juli. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen: dem Generalmajor Wolf von Stutterheim, dem Generalmajor Stefan Fröhlich, dem Oberst Alfred Bül 0 vius, dem Oberst Alois Stöckl, dem Unteroffizier Herbert Nelke.
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Generalmajor von Stutterheim hat als Geschwaderkommodore sowohl in Polen wie auf dem westlichen Kriegsschauplatz alle Einsätze persönlich mitgeflogen. Am 15. Juni wurde sein Flugzeug von drei französischen Jagdfliegern angegriffen. Im Luftkampf wurde eine Maschine sicher, eine andere wahrscheinlich abgeschossen. Auch die deutsche Führungsmaschine geriet in Brand und mußte zur Notlandung ansetzen. General von Stutterheim gab, nachdem der Bordfunker gefallen und er selbst schwer verwundet war, den Befehl zum Absprung. Beobachter und Bordmechaniker sprangen daraufhin ab. Der Kommodore wollte auch das Leben des Flugzeugführers retten. Er gab diesem wiederholt den Befehl, ebenfalls abzuspringen, um selbst das Steuer zu übernehmen. Dieser blieb jedoch am Steuer und brachte die brennende Maschine zu Boden. General von Stutterheim erlitt dabei noch einen doppelten Oberschenkelbruch. Er hat außer feiner hervorragenden Tapferkeit das höchste Beispiel von Kameradschaft und Selbstaufopferung gegeben.
Generalmajor Fröhlich ist tn Angriff und Einsatzfreudigkeit allen Besatzungen seines Geschwaders ein Vorbild. Zahlreiche Einsätze des Geschwaders, vor allem Tiefangriffe auf Flugplätze von Paris, wurden unter feiner persönlichen Führung ge
flogen. — Oberst Bülovius hat an den Feindflügen seines Geschwaders selbst teilgenommen. Besondere Erfolge erzielte das Geschwader bei den Angriffen auf englische Transportschiffe in Norwegen und vor der französischen Küste, auf militärische Ziele bei Amiens und an der Lotte, sowie die Häfen von Dliffingen, Dünkirchen und Boulogne. — Oberst Stöckl hat fein Geschwader unter hervorragendem persönlichen, tapferen Einsatz auf Angriffsflügen auf feindliche Flugplätze und rückwärtige Verbindungen des Gegners zu großen Erfolgen geführt. — Unteroffizier Nelke war bei Saumont mit feinem Geschütz zur Abwehr feindlicher Panzerangriffe als nächtliche Sicherung vor die eigene Infanterie vorgeschoben. In der Nacht tauchte plötzlich im Rücken des Geschützes eine größere Marschkolonne von Engländern und Franzosen auf. Nach kurzem Hand
gemenge gelang es chm uxb seiner Geschützbedienung, durch schneidigen Angriff 97 Franzosen und 20 Engländer unter Führung eines französischen Hauptmanns gefangen zu nehmen.
Berichtigung.
Wie das Deutsche Nachrichtenbüro mitteilt, ist in dem Artikel von Reichspressechef Dr. Dietrich über das Führerhauptquartier bei der telephonischen Uebermittlung ein sinnentstellender Fehler entstanden. Es mutz richtig heißen: „So ist das Führerhauptquartier die xommandoftelIß der totalen Führung im Kriege, gleichsam ist hier Beobach, tungsturm und das Schaltwerk der zentralen Befehlsgebung." (Also: Kommandoftelle und nicht Kontrollstelle.)
Lieber 60000 BRT. von Kapitänleutnant Prien versenkt.
Berlin, 6. Juli. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Kapitänleutnant Prien hat mit seinem ll-Boot auf der soeben beendeten Fahrt gegen den Feind insgesamt 6 6 5 8 7 B RT. feindlichen handelsschiffsraumes versenkt. Dies ist das bisher höchste Ergebnis einer einzigen Feindfahrt.
Unsere Kampffliegerverbände griffen wiederum in Süd- und Ulittelengland Flugplätze, Hafen- und Bahnanlagen sowie Tanklager mit gutem Erfolg an. Erdöllanks bei Plymouth wurden in Brand gesetzt und explodierten. Weitere wirkungsvolle Angriffe richteten sich gegen britische Kriegs - und Handelsschiffe. In der nördlichen Nordsee gelang es Flugzeugen vom Wüster Arado 196, ein feindliches U-Boot zu versenken und ein weiteres schwer zu beschädigen. Im Kanal wurde ein feindliches Handelsschiff von 8—10 000 BRT. versenkt, zwei we.iere Handelsschiffe mit insgesamt 8000 BRT. trugen Beschädigungen davon.
An verschiedenen Stellen der belgischen und holländischen Küste sowie in Hord- und Westdeutschland richteten vom Feind abgeworfene Bomben keinen nennenswerten Sachschaden an, töteten jedoch wiederum einige Zivilpersonen. Durch unsere Jagdflieger wurden fünf feindliche Flugzeuge abgeschossen, zwei weitere durch Flakartillerie bei Rächt zum Absturz gebracht. Eine Flakbatterie der Kriegsmarine schoß außerdem an der Westküste Schleswig-Holsteins ein britisches Flugzeug vom Typ Handley-Page ab. Lin eigenes Flugzeug ging verloren.
Schwere Treffer auf britische Kriegsschiffe.
Der Wehrmachtsbericht vom Sonntag.
Berlin, 7. Juli. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Bei der Insel Wight versenkte ein deutsches Schnellboot einen Dampfer von 6000 BRT. Kampfverbände der Luftwaffe setzten ihre Angriffe gegen militärisch wichtige Ziele in Südengland erfolgreich fort. Im Hafen von Fol- m o u t h gelang es, ein Handelsschiff von 8000 BRT. durch einen Volltreffer mittleren Kalibers in Brand zu sehen. In der mittleren Nordsee griffen unsere Kampfflieger einen Verband britischer See- ft reif tröffe an. Zwei Zerstörer erhielten so schwere Treffer, daß mit ihrem Tofalverlust zu rechnen ist. Einem 10000-Tonnen-Kreu- zer wurden 'starke Beschädigungen bei- gebrachf. Im Kanal gelang es, ein Hilfskriegsschiff und einen Bewacher zu versenken. Das am Vortage durch Flugzeuge vom Wüster Arado 196 schwer beschädigte feindliche U-Boof ist inzwischen gleichfalls gesunken, die Besatzung durch deutsche Vorpostenboote und Flugzeuge ausgenommen worden.
Nächtliche feindliche Bombenwürfe in Norddeutschland verursachten nur unbedeutenden Schaden. Bri
tische Flieger haben dänische Fischerboote mit Bomben und Waschinengewehrseuer erfolglos angegriffen. Ein unbewaffneter norwegischer Dampfer ist durch einen britischen Bombentreffer an Deck getroffen worden. Einige Witglieder der Besatzung wurden getötet. Die feindlichen Ve r l u ft e betrugen gestern insgesamt 10 Flugzeuge, davon je drei in Luftkämpfen und durch Flak sowie zwei am Boden zerstört. Zwei feindliche Flugzeuge wurden durch Verbände der Kriegsmarine abgeschossen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.
AeueBombenangriffe aus Matta.
Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonntag.
Rom, 7. Juli. (DNB.) Der italienische Wehr- Machtsbericht hat folgenden Wortlaut:
Unsere Bomberformationen haben gestern in kurzer Aufeinanderfolge ihre heftigen Angriffe gegen die Luft- und Flottenstützpunkte von Walta erneuert Alle Ziele wurden mit präziser Treffsicherheit mit Bomben belegt, wodurch in der Zone des Arsenals weithin sichtbar große Brände verursacht wurden. Unsere Jagdflieger haben englische Jagdflugzeuge nach einem Kampf in die Flucht geschlagen. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt
In Nordafrika find die Flugplätze von Tis- nidda, Biremba und Warfa-Walruh mit stärkstem Erfolg mit Bomben belegt worden, wobei Flugzeughallen, Treibstofflager und sechs am Boden befindliche englische Flugzeuge getroffen wurden. Außerdem wurden motorisierte Kolonnen in der Gegend südöstlich von Sollum bombardiert Alle unsere Flugzeuge find zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt.
In Ostafrika hat unsere Luftwaffe, während die Verstärkung und Besetzung von Lassala fortgesetzt wird, Erkundungs- und Bombenflüge ausgeführt. Ein feindlicher Apparat wurde auf dem Flugfeld von Aroma zerstört, sieben auf dem Flugfeld von Goz Regeb. Darüber hinaus wurde an den Anlagen erheblicher Schaden angerichtet.
Der Gegner hat einen Luftangriff auf den Flughafen von Tobruk durchgeführt, bei dem durch die Luftabwehr der Warine drei Flugzeuge ab - geschossen wurden. Zwei vollbeladene Handelsschiffe find getroffen worden. Fort B a r d i a ist von englischen Warine-Linheilen angegriffen morden, die nur ganz leichten Schaden an den militärischen Anlagen anrichteten. Unsere Luftwaffe hat sofort eingegriffen und eine feindliche Einheit mit Bomben getroffen.
Oer italienische Heeresbericht vom Gamstag.
Rom, 6. Juli. (DNB.) Der italienische Wehrmachtsbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut:
In N o r d a f r i k a ist Tätigkeit motorisierter Kolonnen und der Luftwaffe zu verzeichnen. Zwei starke feindliche Angriffe auf bas Fort La- pvzzo und Bit Sleman sind abgewlefsn


