Ausgabe 
8.7.1940
 
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Bahnhof der Bahnsteig, auf dem der Führerzug einlaufen wird, mit den Ehrengästen. Das Grau und Blau und Braun der Uniformen beherrscht das farbenfrohe Bild. Der Bahnsteig, der an der Front­seite mit langen, von der Decke der hohen Halle herabwallenden Hakenkreuzfahnen und frischem Grün geschmückt ist, trägt einen durchlaufenden roten Teppich, die rechte Stirnseite ist mit einem riesigen Eisernen Kreuz verkleidet. Es wird flankiert von Hakenkreuzbannern mit langen goldenen Bändern. Die Treppe ist ebenfalls mit einem roten Tep­pich belegt. Rechts und links ziehen sich Gewinde von Eichenlaub Die Stufen herab. Aus großen irde­nen Schalen leuchten Hortensien und Fuchsien zwi­schen Sträuchern aus.frischem Birkenreis.

Auf dem jenseitigen Bahnsteig hauen HI. und BDM. Aufstellung genommen. NS.-Schwestern be­treuen die Kleinsten. Gesang- und Marschmusik er­füllen die Wartehalle. Zehn Minuten vor 15 Uhr treffen Generalfeldmarschall G ö r i n g, der S t e l l- vertreter des Führers und Reichsmrms^r Goebbels ein. Immer wieder branden Heilruse auf. Die Spannung hat ihren Höhepunkt erreicht. Dann ist der Augenblick da:

Langsam fährt der Zug des Führers in die halle ein. Fanfaren der hitler-Iugend erschallen. Sie klingen aus in die Takte des Badenweiler Marsches. 3n diese klänge mischt sich der Jubel der Jungen und Mädel, dröhnen von draußen her die schweren Schläge der Glocken. Der Zug steht. Die Tür zum Führer- wagen öffnet sich. Auf dem Bahnsteig steht jetzt der Führer! Hermann Göring tritt an den Führer heran. Der Führer schüttelt ihm beide Hände. Ein kurzes Gespräch. Dann treten Großadmiral Rae der und Generaloberst von Brauchitsch an den in seine Haupt­stadt von der Front zurückkehrenden siegreichen Feldherrn heran. Auch sie und die Reichs­minister Heß und Dr. Goebbels begrüßt der Führer mit Handschlag. Dann geht der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht an den in der Reihe ausgestellten Generalobersten des Heeres und der Luftwaffe, den Generaladmira- len der Kriegsmarine, Reichsministern und Reichsleitern, Generalen und Admiralen, Gau­leitern und Staatssekretären sowie an weite­ren führenden Männern aus Wehrmacht, Staat und Partei vorbei zum Ausgang. Jubel und immer neuer Jubel stürmt durch die Halle. Sobald der Führer den Bahnhof verlassen hat und auf der Straße sichtbar wird, brandet ihm auch hier der Jubel des Dankes und der Freude entgegen.

Vor dem Anhalter Vahnhof.

Grandios war das Bild, das der weite Vorplatz des Anhalter Bahnhofes im Schmuck feiner Fahnen und goldbebänderten Girlanden bot. Mit frischem Eichenlaub und Tannengrün waren die Masten und Fensterbrüstungen umkleidet. Es gab kein Fenster, Las nicht den Schmuck frischer Blumen und der Farben des Reiches trug. Hinter der Absperrung aber staute sich, soweit das Auge reichte, Berlins begeisterte und erwartungsfreudige Bevölkerung. Musikzüge aller Formationen, die an der Absper­rung Anteil hatten, vertrieben den Wartenden die Zeit. Während die Anfahrtstraßen mit Blumen besät wurden, verteilten freundliche Helfer Millio­nen kleiner Fähnchen, die vor allem van der Ju­gend mit großer Freude in Empfang genommen wurden. Gegen 14 Uhr marschierte das Ehren- b a t a i 11 o n unter dem Kommando von Oberst­leutnant Boguslawski in der Saarlandstraße auf. Die Kompanie der Kriegsmarine war aus der Besatzung zweier Zerstörer, die an den Kämpfen in Narvik teilgenommen hatten, gebildet. Kurz vor 15 Uhr erschien mit der Fahne das Berliner Fascio.

Die ersten Glockentöne verkünden, daß der Führer gekommen ist. Kommandorufe ertönen, das Ehren­bataillon präsentiert. Dann verschlingt alles ein ein­ziger Jubelruf, der den Führer empfängt, als er unter das Portal tritt und lächelnd nach allen Sei­ten dankt. Er grüßt die Schwerkriegsverletzten, die hier einen Ehrenplatz erhalten haben und schreitet dann mit den Oberbefehlshabern der drei Wehr­machtsteile und dem Chef des Oberkommandos der Wehrmacht die Front des Ehrenbataillons ab.

Triumphfahtt durch Veriin.

Nun beginnt der denkwürdige Einzug des Füh­rers in die Hauptstadt. Immer wieder grüßt der Führer die jubelnde Menge und dankt für den Empfang. Im Schritt-Tempo geht die Fahrt des Führers die Saarlandstrahe entlang. Im Wagen des Führers haben Platz genommen der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generaloberst Keitel, der Chefadjutant der Wehrmacht beim Führer Oberst Sch mund t und der Adjutant des Führers, Gruppenführer Schaub. Es folgen zwei Begleitwagen mit Obergruppenführer Brückner. In dem nächsten Wagen folgen die Oberbefehls­haber der Wehrmachtsteile, Generalfeldmarschall Göring, Großadmiral Rae der und General­oberst v. Brauchitsch. In den weiteren Wagen sieht man den Stellvertreter des Führers R u d o l H e ß und Gauleiter Reichsminister Dr. G o e b * bels, Reichsminister des Auswärtigen v. Rib - b e n t r o p und Reichsführer ^Himmler, Reichs- Minister Dr. Lammers, Reichsleiter Bor­mann und Reichspressechef Dr. Dietrich, den Chef des Wehrmachtsführungsamtes Generalmajor I o d l sowie die militärischen und politischen Mit­arbeiter des Führers aus dem Führerhauptquartier.

Die Saarlandstraße und die Hedemannstraße haben in ihrer Ausschmückung gewetteifert. Herr­lich ist. das Bild, das die Wilhelmstraße mit den goldbebänderten langen Fahnentüchern, den weißen, girlandeumsponnenen Masten bildet. Die Absperr- mannschaften haben ttotz zwei und dreifacher Ketten alle Mühe, die Menge zurückzuhalten. Großzügig haben sie der Jugend gestattet, zu ihren Füßen Platz zu nehmen, und in muftergültiger Disziplin halten die Jungen und Mädel diesen Platz auch inne, ohne ihn zu verlassen. Dann tut sich der Wilhelmsplatz vor uns auf, hier erst erreicht der Willkommensgruß seinen wahren Höhepunkt.

Aus dem Wilhelmsplatz.

Dort, wo man noch vor Minuten zu Tausenden und aber Tausenden die Menge Kopf an Kop stehen sah, ist plötzlich alles verdeckt durch einen Wald von kleinen Fähnchen. Wie eine Welle schwingt es vorn Luftsahrtministerium bis hinau zum Propagandaministerium. Die Menschen rufen all ihren Jubel, ihre Begeisterung, Liebe und Darrt» bar feit laut dem Führer entgegen. Langsam rollt der Wagen, in der der Führer steht, direkt an der

Hunderttaufende säumten die Straßen, durch die der Führer vom Anhalter Bahnhof zur Reichskanzlei fuhr, eine nach LehnEaufenden zahlende Menge empfing Adolf Hitler bei der Ankunft auf dem Wilhelmsplatz mit unbeschreiblichem Jubel. (Scherl-Bilderdienst.)

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vor der Reichskanzlei aufgestellten Ehrenkompanie der Leibstandarte entlang, die unter den Klängen des Deutschlandliedes das Gewehr präsentiert. Auch hier ist die Straße und der Bürgersteig vor dem Garten der Reichskanzlei der einzige in diesem Augenblick noch freie Fleck auf dem großen Viereck des Wilhelmplatzes mit bunten Sommerblumen übersät; wie ein Samtteppich breitet sie sich vor dem daherrollenden Wagen aus. Alles'ist wie im Taumel. Die Mütter heben ihre Kinder empor, die HI. wirft ihre Mützen in die Höhe, alle wollen sie irgendwie ihre Begeisterung zum Ausdruck bringen.

Unter der Menge auf dem Wilhelmsplatz waren etwa 2 5 0 verwundete Soldaten von allen Fronten und allen Waffengattungen, die in Ber­liner Lazaretten ihrer Genesung entgegengehen. Der Führer ließ nach seiner Ankunft in der Reichs­kanzlei die Verwundeten in den großen Ehren- Hof der Neuen Reichskanzlei führen, wo er sie begrüßte und einige herzliche Worte an sie richtete, die von den Soldaten mit einem beaeifterten Sieb- Heil ausgenommen wurden. Anschließend waren sie Gäste des Führers bei einer Kaffeetafel.

Der Führer grüßt vom Valkon das dankbare Berlin.

Nur wenige Augenblicke dauert es. Der Wagen des Führers ist gerade in der Reichskanzlei, auf der nun wieder die Führerstandarte weht, ver- schwanden, als sich auch schon die Türen 3um Balkon auftun und der Führer mit feiner Begleitung heraustritt. An feiner Seite stehen die Oberbefehlshaber der siegreichen Truppen, General- ftldmarschall Göring, Großadmiral Dr. h. c. Raeder und Generaloberst von Brauchitsch sowie Generaloberst Keitel, die Reichsminister Heß, Ribbentrop und Goebbels. Und nun gibt es kein Halten mehr. Die Absperrketten, die von der Bevölkerung in mustergültiger Disziplin bisher ein- aehalten waren, werden nun, als der Führer in der Kanzlei ist, durchbrochen. Eine riesige Welle ergießt sich zum Balkon hin, und noch einmal erleben wir einen Begeisterungssturm ohnegleichen. Die Bevöl­kerung Berlins brachte ihre ganze Liebe für den Führer zum Ausdruck. Nachdem der Führer den Balkon wieder verlassen hatte, harrten die Massen noch lange Zett vor der Reichskanzlei aus, und immer wieder brandeten die Heilrufe empor, er­klangen die Lieder der Natton und das England- lied. Nur langsam begeben sich die Berliner wieder heimwärts, um in freudiger Stimmung das Wochen­ende zu begehen, das für die Bewohner der Reichs­hauptstadt einen so erhebenden Auftakt genommen hatte.

Das Ritterkreuz für verdiente Angehörige der Luftwaffe.

Berlin, 7. Juli. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vor­schlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen: dem Generalmajor Wolf von Stutterheim, dem Generalmajor Stefan Fröhlich, dem Oberst Al­fred Bül 0 vius, dem Oberst Alois Stöckl, dem Unteroffizier Herbert Nelke.

Generalmajor von Stutterheim hat als Geschwaderkommodore sowohl in Polen wie auf dem westlichen Kriegsschauplatz alle Einsätze persön­lich mitgeflogen. Am 15. Juni wurde sein Flugzeug von drei französischen Jagdfliegern angegriffen. Im Luftkampf wurde eine Maschine sicher, eine andere wahrscheinlich abgeschossen. Auch die deutsche Füh­rungsmaschine geriet in Brand und mußte zur Not­landung ansetzen. General von Stutterheim gab, nachdem der Bordfunker gefallen und er selbst schwer verwundet war, den Befehl zum Absprung. Beobachter und Bordmechaniker sprangen daraufhin ab. Der Kommodore wollte auch das Leben des Flugzeugführers retten. Er gab diesem wiederholt den Befehl, ebenfalls abzuspringen, um selbst das Steuer zu übernehmen. Dieser blieb jedoch am Steuer und brachte die brennende Maschine zu Bo­den. General von Stutterheim erlitt dabei noch ei­nen doppelten Oberschenkelbruch. Er hat außer feiner hervorragenden Tapferkeit das höchste Beispiel von Kameradschaft und Selbstaufopferung gegeben.

Generalmajor Fröhlich ist tn Angriff und Einsatzfreudigkeit allen Besatzungen seines Geschwa­ders ein Vorbild. Zahlreiche Einsätze des Geschwa­ders, vor allem Tiefangriffe auf Flugplätze von Pa­ris, wurden unter feiner persönlichen Führung ge­

flogen. Oberst Bülovius hat an den Feind­flügen seines Geschwaders selbst teilgenommen. Be­sondere Erfolge erzielte das Geschwader bei den An­griffen auf englische Transportschiffe in Norwegen und vor der französischen Küste, auf militärische Ziele bei Amiens und an der Lotte, sowie die Häfen von Dliffingen, Dünkirchen und Boulogne. Oberst Stöckl hat fein Geschwader unter hervorragendem persönlichen, tapferen Einsatz auf Angriffsflügen auf feindliche Flugplätze und rückwärtige Verbindungen des Gegners zu großen Erfolgen geführt. Unter­offizier Nelke war bei Saumont mit feinem Ge­schütz zur Abwehr feindlicher Panzerangriffe als nächtliche Sicherung vor die eigene Infanterie vor­geschoben. In der Nacht tauchte plötzlich im Rücken des Geschützes eine größere Marschkolonne von Eng­ländern und Franzosen auf. Nach kurzem Hand­

gemenge gelang es chm uxb seiner Geschützbedienung, durch schneidigen Angriff 97 Franzosen und 20 Eng­länder unter Führung eines französischen Haupt­manns gefangen zu nehmen.

Berichtigung.

Wie das Deutsche Nachrichtenbüro mitteilt, ist in dem Artikel von Reichspressechef Dr. Dietrich über das Führerhauptquartier bei der telephonischen Uebermittlung ein sinnentstellender Fehler entstan­den. Es mutz richtig heißen:So ist das Führer­hauptquartier die xommandoftelIß der tota­len Führung im Kriege, gleichsam ist hier Beobach, tungsturm und das Schaltwerk der zentralen Be­fehlsgebung." (Also: Kommandoftelle und nicht Kon­trollstelle.)

Lieber 60000 BRT. von Kapitänleutnant Prien versenkt.

Berlin, 6. Juli. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Kapitänleutnant Prien hat mit seinem ll-Boot auf der soeben beendeten Fahrt gegen den Feind insgesamt 6 6 5 8 7 B RT. feindlichen handelsschiffsraumes versenkt. Dies ist das bisher höchste Ergebnis einer einzigen Feindfahrt.

Unsere Kampffliegerverbände griffen wiederum in Süd- und Ulittelengland Flugplätze, Ha­fen- und Bahnanlagen sowie Tanklager mit gutem Erfolg an. Erdöllanks bei Plymouth wurden in Brand gesetzt und explodierten. Weitere wirkungsvolle Angriffe richteten sich gegen britische Kriegs - und Handelsschiffe. In der nörd­lichen Nordsee gelang es Flugzeugen vom Wüster Arado 196, ein feindliches U-Boot zu ver­senken und ein weiteres schwer zu beschädigen. Im Kanal wurde ein feindliches Handelsschiff von 810 000 BRT. versenkt, zwei we.iere Handels­schiffe mit insgesamt 8000 BRT. trugen Beschädi­gungen davon.

An verschiedenen Stellen der belgischen und hol­ländischen Küste sowie in Hord- und Westdeutschland richteten vom Feind abgeworfene Bom­ben keinen nennenswerten Sachschaden an, töteten jedoch wiederum einige Zivilpersonen. Durch unsere Jagdflieger wurden fünf feindliche Flug­zeuge abgeschossen, zwei weitere durch Flak­artillerie bei Rächt zum Absturz gebracht. Eine Flakbatterie der Kriegsmarine schoß außerdem an der Westküste Schleswig-Holsteins ein britisches Flugzeug vom Typ Handley-Page ab. Lin eigenes Flugzeug ging verloren.

Schwere Treffer auf britische Kriegsschiffe.

Der Wehrmachtsbericht vom Sonntag.

Berlin, 7. Juli. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Bei der Insel Wight versenkte ein deutsches Schnellboot einen Dampfer von 6000 BRT. Kampfverbände der Luftwaffe setzten ihre Angriffe gegen militärisch wichtige Ziele in Südengland erfolgreich fort. Im Hafen von Fol- m o u t h gelang es, ein Handelsschiff von 8000 BRT. durch einen Volltreffer mittleren Kalibers in Brand zu sehen. In der mittleren Nordsee griffen unsere Kampfflieger einen Verband britischer See- ft reif tröffe an. Zwei Zerstörer erhielten so schwere Treffer, daß mit ihrem Tofalverlust zu rechnen ist. Einem 10000-Tonnen-Kreu- zer wurden 'starke Beschädigungen bei- gebrachf. Im Kanal gelang es, ein Hilfskriegsschiff und einen Bewacher zu versenken. Das am Vortage durch Flugzeuge vom Wüster Arado 196 schwer be­schädigte feindliche U-Boof ist inzwischen gleichfalls gesunken, die Besatzung durch deut­sche Vorpostenboote und Flugzeuge ausgenommen worden.

Nächtliche feindliche Bombenwürfe in Norddeutsch­land verursachten nur unbedeutenden Schaden. Bri­

tische Flieger haben dänische Fischerboote mit Bom­ben und Waschinengewehrseuer erfolglos angegrif­fen. Ein unbewaffneter norwegischer Dampfer ist durch einen britischen Bombentreffer an Deck ge­troffen worden. Einige Witglieder der Besatzung wurden getötet. Die feindlichen Ve r l u ft e be­trugen gestern insgesamt 10 Flugzeuge, davon je drei in Luftkämpfen und durch Flak sowie zwei am Boden zerstört. Zwei feindliche Flugzeuge wurden durch Verbände der Kriegsmarine abgeschossen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.

AeueBombenangriffe aus Matta.

Der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonntag.

Rom, 7. Juli. (DNB.) Der italienische Wehr- Machtsbericht hat folgenden Wortlaut:

Unsere Bomberformationen haben gestern in kur­zer Aufeinanderfolge ihre heftigen Angriffe gegen die Luft- und Flottenstützpunkte von Walta er­neuert Alle Ziele wurden mit präziser Treffsicher­heit mit Bomben belegt, wodurch in der Zone des Arsenals weithin sichtbar große Brände verursacht wurden. Unsere Jagdflieger haben englische Jagd­flugzeuge nach einem Kampf in die Flucht geschlagen. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt

In Nordafrika find die Flugplätze von Tis- nidda, Biremba und Warfa-Walruh mit stärkstem Erfolg mit Bomben belegt worden, wobei Flugzeug­hallen, Treibstofflager und sechs am Boden befind­liche englische Flugzeuge getroffen wurden. Außer­dem wurden motorisierte Kolonnen in der Gegend südöstlich von Sollum bombardiert Alle unsere Flugzeuge find zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt.

In Ostafrika hat unsere Luftwaffe, während die Verstärkung und Besetzung von Lassala fort­gesetzt wird, Erkundungs- und Bombenflüge aus­geführt. Ein feindlicher Apparat wurde auf dem Flugfeld von Aroma zerstört, sieben auf dem Flug­feld von Goz Regeb. Darüber hinaus wurde an den Anlagen erheblicher Schaden angerichtet.

Der Gegner hat einen Luftangriff auf den Flug­hafen von Tobruk durchgeführt, bei dem durch die Luftabwehr der Warine drei Flugzeuge ab - geschossen wurden. Zwei vollbeladene Handels­schiffe find getroffen worden. Fort B a r d i a ist von englischen Warine-Linheilen angegriffen morden, die nur ganz leichten Schaden an den militärischen Anlagen anrichteten. Unsere Luftwaffe hat sofort eingegriffen und eine feindliche Einheit mit Bomben getroffen.

Oer italienische Heeresbericht vom Gamstag.

Rom, 6. Juli. (DNB.) Der italienische Wehr­machtsbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut:

In N o r d a f r i k a ist Tätigkeit motorisierter Kolonnen und der Luftwaffe zu verzeichnen. Zwei starke feindliche Angriffe auf bas Fort La- pvzzo und Bit Sleman sind abgewlefsn