Ausgabe 
8.7.1940
 
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Alle deutschen Kriegsgefangenen ausgeliesert

straft."

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den im feldarauen Rock - die Äugend und die Feldherrn Adolf Mer in den fahnenübersäten Alten^ die Männer und die Frauen am Rande des 1 Straßen auftnarschieri, füllt fuh auf dem Anhalter

ten und die internationale Gerechtigkeit in den Be­ziehungen der Völker untereinander zur Grundlage haben werde. Die letzten Widerstände würden über­wunden werden zum Besten der ganzen Menschheit, die in dem Führer und im Duce die Vorkämpfer und Erbauer einer neuen Zivilisation begrüßen werden.Popolo di Roma" hebt hervor, daß der Besuch Cianos nicht zufällig mit der Rückkehr des Führers zusammenfalle. Die Fühlungnahme er­folge zu einem Zeitpunkt, in dem die europäischen Demokratien geschlagen und völlig diskreditiert seien, während der Stern der totalitären Staaten im Zenit der Macht stehe. Bald werde Europa auch er­kennen, daß vom siegreichen Nationalsozialismus und Faschismus eine neue glänzende Aera geboren werde. Das Zusammentreffen in Berlin werde eine neue Epoche des gewaltigen Werkes markieren, das die Geschichte den beiden Völkern zugewiesen habe.

und Mannschaften, unter denen es Tote und Verwundete gab.

In französischen Kreisen wird erklärt, daß diese Vorfälle bezeichnend seien für die wirklichen Ab­sichten der englischen Regierung hinsichtlich der fran­zösischen Flotte. Die in die englischen Häfen ge­flüchteten französischen Kriegsschiffe konnten nicht die gering st e Gefahr für England darstellen. Wie in Oran war der Zweck der englischen Regie­rung nicht die Bekämpfung einer Gefahr, die im übrigen imaginär war, sondern der Zugriff !auf die französischen Kriegsschiffe.

enger zusammenrückt und desto gläubiger wird, je härter die Not und die Forderungen sind, meistert ihr Schicksal aus eigener Kraft, weil die göttliche Gerechtigkeit den ehrlichen Kamps dieser Nation um Leben und Freiheit segnet.

Berlin, 6. Mi. (DNB.) Während das schaf­fende Berlin zur Feier der Heimkehr des siegreichen

Der Waaen des Führers fährt durch die Wilhelmstraße vorbei an dem Reichsluftfahrtministerium. " ö U ' (jj-PK. Pleisser Scherl KG.)

Berlin, 7. Juli. (DRV.) Am Sonntagvormittag um 11.15 Uhr traf der italienische Minister des Aeußern Graf Ciano diEortellazzo, be­gleitet von Botschafter B u t i, dem Ehef des Pro­tokolls, Gesandten Geißer di Eelesia, sowie weiteren Beamten des italienischen Außenministe­riums, zu dem angekündigten mehrtägigen Aufent­halt in der Reichs Hauptstadt ein. Der Reichsminister des Auswärtigen v. Ribbentrop begrüßte den Minister auf dem Anhalter Bahnhof. Botschafter Alfieri und die Mitglieder der Bot­schaft, Vertreter des Fasclo und der italienischen Kolonie hatten sich auf dem Bahnsteig eingefunden, ferner die Staatssekretäre des Auswärtigen Amtes, Freiherr von Weizsäcker, Keppler und V o h l e, der Stadtpräsident und Oberbürgermeister von Berlin, Dr. Lippert, der Kommandant von Berlin, Generalleutnant Seifert, Reichssport­führer v. Tschammer und Osten, ^-Ober­gruppenführer Lorenz und Polizeipräsident Graf helldorf. Rach der Begrüßung schritten Außenminister Graf E i a n o und Reichsaußen­minister v. Ribbentrop die Front der Ehren­kompanie ab. Anschließend geleitete der Reichs- auhenminister den Gast in das Schloß Bellevue, wo Graf Eiano von dem Ehef der Präsidialkanzlei

Das Kriegsgericht der 17. Region in Toulouse hat den Exgeneral de Gaulle, der sich gegenwärtig in England aufhält, zuvierJahrenGefäng- n t s verurteilt wegen Gehorsamsverweigerung und Anstiftung von Mlitärpersonen zum Ungehorsam. Haftbefehle wurden gegen die Journalisten Pertinax, Madame Tabouis und Henri de Serinis erlassen, da diese falsche Nachrichten ver­breitet haben.

Wiesbaden, 8. Juli. (DRV.) Die französische Abordnung bei der Waffenstillstandskommlssion Hal mitgeteilt, daß sämtliche deutschen Kriegs­gefangenen, Offiziere, Unteroffiziere und Mann­schaften, soweit sie in Lagern interniert waren, an der Demarkationslinie bei St. Matire und bei St. Elaud den deutschen Truppen ü b er­geb e n würden. Eine deutsche Kontrollkommission wird in den nächsten Tagen ins besetzte Gebiet reisen zur Prüfung der französischen Angaben.

Kein Franzose darf gegen Deutschland und Italien kämpfen.

Bern, 7. Juli. (DNB.) havas meldet aus Vichy: Eine Mitteilung des französischen Verteidigungs­ministeriums besagt, daß auf Grund des Waffen-

Unsere Aufnahme zeigt die beiden Außenminister im Wagen auf der Fahrt zum Schloß Bellevue.

1 (Scherl-Bilderdienst, Berlin.)

Graf Cianoe Deutschland-Besuch.

Herzlicher Willkomm in der Zieichshauptstadt. - Unterredung mit dem Führer.

Churchill bemächtigt sich der französischen Kriegsschiffe in britischen Häfen.

OerfranzösischeAdmiralverhastet.-Hinterhältigerlleberfallauf die Besatzungen

Berliner Seelenamt für Lufimarschall Balbo.

Berlin, 6. Juli. (DNB.) Zu Ehren des am 28. Juni im Luftkampf gefallenen Luftmarschalls Jtalo Balbo fand tn der St. Hedwigs- Kathedrale ein feierliches Seelenamt statt, das vom Apostolischen Nuntius Erzbischof O r s e n i g o unter Assistenz des Dompropstes Lichtenberg und der Prälaten Weber und Banasch zelebriert wurde. An dem mit Grün und Blumen geschmückten Katafalk hielten vier italienische Offiziere die Ehren­wache. Das Diplomatische Korps war fast vollzählig

Berlin huldigt dem siegreichen Feldherrn.

Oie Reichshauptstadt bereitete -em Führer bei seiner Rückkehr einen triumphalen Empfang

Den Führer empfangen zu dürfen, war der große Lohn für die Pflichterfüllung und die Treue der Heimat, und mit dem Führer dankte die Gemein­schaft gleichzeitig ihren heldenmütigen Soldaten und gedachte trotz der Maßlosigkeit des Glückes in Ehr­furcht all derer, die für diese Stunde des Sieges bereit und treu ihr Blut und Leben gaben. Das ganze schaffende Berlin, das aus den gewaltigen Ar­beitsstätten auf die Straßen geeilt war, die dura; Befehl und Pflicht in der Heimat verbliebenen Män­ner der Partei, die Abordnungen der Wehrmacht und in den ersten Reihen die verwundeten Kamera-

Triumphweges waren als Bild und Symbol eine Einheit, lieber ihr aber stand der Führer im feldgrauen Rock, das Eiserne Kreuz des Weltkrieges an der Brust, den Arm zum Gruß seiner Gefolg­schaft gereckt.

Jeder empfand es als leuchtendes Bekenntnis dieses Tages und tragt es mit sich in die kommen­den Wochen des Kampfes und der Pflichterfüllung: Der Führer vor uns! Hinter ihm ein Volk in der stärksten Entfaltung seiner Kraft, gewlllt, unter den Bannern der siegreichen Idee jedem seiner Befehle zu folgen und damit den endgültigen Sieg über den letzten und brutalsten der Gegner zu erringen.

Der Empfang.

stillstandsvertrages die französische Regierung die Verpflichtung übernommen hat, ftanzösischen Staats­angehörigen zu verbieten, geaen Deutschland und Italien Kriegsdienste in den Armeen solcher Lan­der zu leisten, die sich noch im Kriege befinden. Verstöße geg^n dieses Verbot werden mit lebens­länglicher Zwangsarbeit oder mit dem Tode be-

Montag. 8. Juli V>40

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr desVormittags

Anzeigen-Vreife:

Anzeigenteil 7 Rvf. ie mm bei 22 mm Zeilenbrette, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbrette

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel8 Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr

des Führers, Staatsminister Dr. Weihner, emp­fangen wurde. Die Bevölkerung Berlins, die in dichten Reihen die Anfahrtsstrahen säumte, bereitete ! Graf Eiano einen begeisterten Empfang.

Der Führer empfing am Sonnlagmittag in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen v. Ripp ent rop den Minister des Aeußern Graf Eiano zu einer längeren Unterredung. An dem Empfang nahmen Botschafter Alfieri und der deutsche Botschafter in Rom v. Wacken- fen teil. Zu Ehren des italienischen Außen­ministers gab der Reichsminister des Auswärtigen v. Ribbentrop am Sonntagmittag einen Emp­fang im kleinen kreis, an dem außer Vertretern von Staat, Partei und Wehrmacht die Begleiter Graf Eianos und Witgtieder der italienischen Bot­schaft teilnahmen.

Außenminister Graf Eiano reiste Sonntagabend lm Sonderzug zu einem Besuch der besetzten Gebiete im Westen ab. Die Reise wird vor- aussichtlich zwei Tage dauern und führt durch die wichtigsten Abschnitte der ehemaligen Westfront.

Das Echo in Rom.

Rom, 8. Juli. (Europapreß.) Die römischen Sonntagsblätter berichten in großer Aufmachung über die Rückkehr Adolf Hitlers nach Ber­lin und den überwältigenden Empfang, den die Be­völkerung der Reichshauptstadt dem Führer be­reitete. Die Presse bringt den Besuch des italieni­schen Außenministers Graf Ci a n o in direkten Zusammenhang mit der Rückkehr des Führers. In diesem Augenblick erscheine ein de u t sch - i.t a l i e - nischer Meinungsaustausch im Rahmen der ständigen Fühlung zwischen den beiden Achsen- Mächten angebracht und für die weitere Entwick­lung der politischen und militärischen Lage äußerst nützlich.Giornale d'Jtalia" schreibt, es sei selbst­verständlich, daß in einem für den Ausgang des Krieges und die europäische Geschichte so wichtigen Augenblick eine deutsch-italienische Zusammenkunft stattfinde, in der Pläne, Jnittativen und Akttonen vervollständigt und aufeinander abgestimmt werden. Messaggero" sieht in der Berliner Zusammenkunft eine feierliche Bekräftigung der Solidarität zwischen den totalitären Staaten. Diese politische, militärische und moralische Solidarität der Achsenmächte, die bereits die bisherigen Erfolge ermöglicht habe, bilde die sichere Gewähr für die neue Ordnung, die die soziale. Gerichttgkeit im Innern der einzelnen Staa°

B e r n, 8. Juli. (DRV.) havas meldet aus Vichy: i Am Tage des Angriffes auf Oran hat die britische ' Regierung einen Handstreich ausgeführt, um sich der französischen Kriegsschiffe zu bemächtigen, die n a ch Plymouth, Portmouth und South- 1 ampton geflüchtet waren. Der Ueberfall war forgfältig vorbereitet und wurde überraschend aus- geführt. Der französische Admiral de V i l l e i n e ; wurde bei Tagesanbruch verhaftet und von seinem Stab getrennt. Die e n g l i s ch e n Streit­kräfte, die, wie Churchill selber sagte, zahlen­mäßig in der Uebermachl waren, brachen den Widerstand der französischen Offiziere|

anwesend. Die Reichsregierung war vertreten durch Staatsminister Dr. Meißner als persönlichen Vertreter des Führers, durch Generalseldmarschall Göring in Flieaerumform mit der Orüenskette und dem Stern des Annunziatenordens, durch Staatssekretär Generaloberst Milch, Reichsjusttz- minister G ü r t n e r, Reichsemährungsmlmster Darre und Staatssekretär von Weizsäcker als Vertreter des Reichsa-ußenministers. Ferner sah man Vertreter der drei Wehrmachtsteile, der Par­tei und der Stadt Berlin, eine Abordnung des Ber­liner Fascio mit Fahne und zahlreiche Angehörige der italienischen Kolonie.

Führer und Volk.

NSK. Berlin, 6. Juli.

Im Namen des 80-Millionen-Volkes empfing die Reichshauptstadt den Sieger, den Führer des Vol­kes und Feldherrn der nationalsozialistischen Wehr­macht. Die Viertelstunde des ttiumphalen Einzuges des Führers vom Anhalter Bahnhof bis zur Reichs­kanzlei offenbarte vor den Augen der ganzen Welt den Stolz, das Glück und den Glauben vor allen Dingen aber den unaussprechlichen Dank, den das deutsche Volk im Herzen trägt. Was keiner aus uw serer Gemeinschaft in Worte fassen kann, das sprach aus dem Brausen des Jubels, aus den leuchtenden Augen, aus den vielen hunderttausenden geschwun­gener Fähnchen und aus der wogenden Brandung der unzählbaren Menschenmassen unter Bannern, Girlanden, goldgleihenden Bändern und sommer- leuchtenden Blumen. Dem Sieger über Frankreich, dem Ueberwinder von Versailles, dem Triumphator über die jüdisch-kapitalistischen Dernichtungspläne und dem Verkörperer machtvollen deutschen Sol­datentums bot die Heimat einen Willkomm dar, der geschichtlichen Größe der Stunde würdig.

Wer das Glück hatte, in dieser Stunde des Tri­umphes dem Führer nahe zu sein, und wer mit ihm durch die festlich geschmückten Straßen und über den Blumenteppich, den die Liebe des Volkes ge­legt hatte, fuhr, der Hut dem deutschen Volk ms Herz gesehen. Als wir gebannt von den jagenden Eindrücken die Autokolonne des Führers am men­schenmassenerfüllten Wilhelmsplatz verließen und mitten in dem beispiellosen Gewoge und Gedränge dem Führer noch einmal zum Balkon der Reichs kanzlei hinauf den Gruß entboten, da zwang sich uns eindringlich wie nie die Gewißheit auf, die das deutsche Schicksal bedeutet: daß Führer und Volk unzertrennbar sind und daß, je gro­ßer die Aufgabe, je härter die Opfer, desto flammen­der unser gemeinsamer Wille und Glaube ist, durch den uns der Führer zu den Siegen über alle Feinde Deutschlands auf dem europäischen Konttnent ge- ^Wer könnte sich angesichts dessen, was sich an Bildern des Glücks, Dankes und Stolzes m diesen sonnenüberglänzten Stunden in Berlin abspielte, daran erinnern, daß es die Hoffnung und die Ab­sicht unserer plutokrattschen Feinde war, das natio­nalsozialistische Reich dadurch auf die Knie zu zwin­gen, daß sie Führer und Volk, Partei und Gemein­schaft trennen könnten. Was für sie bis zum heu­tigen Tage unverständlich blieb, das ist die große Lehre des gemeinsamen Kampfweges von Partei und Volk mit dem Führer und die schicksalsmächttge ; Erkenntnis dieses Tages des Führerempfangs: eine - unüberwindliche Gemejnjchaf^ die desto

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auch bei Nichterscheinen

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