Ausgabe 
8.7.1940
 
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übrigen französischen Presse.

freit zu werden.

und Kakao.

worden. Vier unserer Jagdflugzeuge sind nicht zu­rückgekehrt.

In Ostafrika ist unsere Besetzung von Lassala weiter ausgebaut worden. Lin feind­licher Angriff auf den Stützpunkt Lugh A e r - randi hat keinerlei Schaden angerichtet. Lin englischer Luftangriff auf die Alottenbasis von A u g u st a ist durch die rasche Luft- und Ilak- abwehr vereitelt worden, infolge deren die feind­lichen Flugzeuge ihre beabsichtigte Aktion aufgeben mutzten. Ein weiterer Luftangriff auf Pa­lermo ist ebenfalls vereitelt worden. Feind­liche Flugzeuge haben einige Bomben auf den Flug­hafen von Catania abgeworfen, wobei ein leerer Schuppen getroffen, und einige Opfer unter dem Bodenpersonal verursacht wurden.

zurückgeben. Die Reform werde gekennzeichnet sein durch das Verschwinden der politischen Parteien, an deren Stelle eine einzige Partei trete.

Der in Grenoble erscheinendePent Dauphi- nois" schreibt:Die Nationalversammlung wird Marschall Pstain die folgende hohe Ausgabe übertragen: Die zerstreuten Gebiete des Territo­riums zu vereinigen, ein Aufbauprogramm aufzu- stellen und zu zeigen, daß Frankreich einer solchen Wiederaufrichtung fähig ist, daß es in dem friedli­chen Rahmen des Europas von morgen feinen Platz haben wird. Denn ohne seinen konstruktiven Bei­trag müßte alles in Ruinen und Unordnung ver­bleiben." Starke Worte des Willens zur Mitarbeit an einem neuen Europa finden sich auch in der

Frankreichs Verfassungsreform.

Vor der Tagung der französischen Nationalversammlung in Vichy.

die aber tn Wirklichkeit sehr schwach und zerbrechlich ist, weil sie ihren gefährlichsten Feind in sich selbst trägt, wird es fein unendlich großes Imperium wie ein Kartenh aus zusammen fallen sehen, bis zu dem Tage, an dem sich die ironische Prophezeiung er- Men wird, die ich im ersten Teil dieses Buches als Warnung verkündete: Es wird überall Eng­länder geben, aber kein England mehr."

Wahrlich, der Mann hat Recht,. Eine Flotten- macht, die sich nicht mehr zum offenen Kampfe teilt, sondern in feigen Ueb^rfällen auf wehrlose oder unterlegene Schiffe ihreSieghaftigkeit" be­weisen muß, ist in der Tat innerlich krank und reif zum Untergang. Das mag den Franzosen, die allzu willfährig mit dem Verräter gemeinsame Sache machten, ein Trost sein.

Kleine politische Nachrichten.

Die 4. Haussammlung des Kriegshilfs- w er k s für das Deutsche Rote Kreuz ergab inder Reichshaupt st adt wieder ein Rekordergebnis von 2 230 000 RM. Das bedeutet einen Durch­schnittsbetrag für jeden Berliner von über 50 Rpf.

völkerung" an England übergeben worden sei! Dem italienischen Kultureinfluß gelang es allmählich, Italienisch in der höheren Schicht der Malteser als Sprache der Bildung einzuführen. Auch die zum Teil in Italien gebildete höhere Geistlichkeit sym- pachisierte mit der These, die Malteser seien eigent­lich National-Jtaliener. Den Engländern war das ärgerlich; sie strichen das Italienische als Unter» richtsgegenstand in den öffentlichen Schulen, und als ich 1935 Malta besuchte, war eben die malte­sischeVolksvertretung" es gibt etwa eine Vier» telmillion Malteser aufaehoben und em auto­kratisches Regime des englischen Gouverneurs em-

hingen. ,

Malta wurde von Napoleon auf ferner Fahrt nach Aegypten besetzt. Der Orden früher, dastap­ferste Schwert der Christenheit", war greisenhaft geworden. Er trug zwar immer noch eine gemalte Rüstung und stellte Kanonen auf seine Festungs- ! werke, ja zum kriegerischen Prunk sogar vor seine Kirchen, aber es gab keinen Feind mehr, den er hätte bekämpfen sollen. Der letzte Großmeister, zu­gleich der erste Deutsche, der zu dieser Wurde ge­langte, ein Freiherr Ferdinand v. Hompesch, aus Bollheim bei Düsseldorf, dankte 1797 ab. Darauf wählte der Orden zum Großmeister den Zaren Paul von Rußland, obwohl dieser nicht zur römisch- katholischen Kirche gehörte. Mit der Ermordung Pauls, 1801, wurde der russische Anspruch auf die Großmeisterwürde begraben. .

Die Franzosen waren nur kurze Zeit un Besitz der Insel. Schon nach wenigen Jahren wurde sie ihnen vo? den Engländern abgenommen, und an I Englands xvrigerung, Malta wieder herauszugeben, entzündete sich, nach dem 1802 zwischen Frankreich und England geschlossenen Frieden von Amiens, schon ein Jahr später der englisch-französische Krieg von neuem und dauerte bis zum endgültigen Sturz Napoleons. An der Hauptwache in La Valetta, gegenüber dem Großmeisterpalast, meldet eine la­teinische. Inschrift, daß Maltaburd) das Vertrauen Europas und auf den Wunsch seiner dankbaren Be-

Besuch auf Malta

Von Or. Paul Rohrbach

Genf, 6. Juli. (Europapreß.) Das französische Parlament tritt am Dienstag in Vichy zusammen. Der Saal des großen Kasinos von Vichy wird ihm als Versammlungsort dienen. Der Nattonalversamm- hing werden die getrennten Sitzungen des Senats und der Deputiertenkammer vorausgehen. Havas erklärt, Minister Laval habe die Initiative er­griffen, durch eine Nationalversammlung die parla­mentarische Regierungsform aufheben und Mar­schall P6tain Vollmacht geben zu lassen, eine neue Verfassung zu verkünden. Frank­reich müsse seine neue Regierungsform der der totalitären Staaten ungleichen, damit eine normale Zusammen a r b e 11 mit diesen zustande komme. Di- neue Verfassung solle keine Nachahmung sein, sondern dem französischen Cha- rakter Rechnung tragen. Sie solle sozialen Fortschritt

^Was" die strategische Bedeutung Mal­tas, insbesondere der Häfen von La Valetta, an­geht, so genügte mir ein Blick von der Höhe der Festungswerke, um zu zeigen, daß La Valetta im Zeitalter einer Kriegführung von der Luft aus ein- fach eine Mausefalle für eine dort liegende Kriegsflotte ist. Während des abessinischen Konflikts wurde daher Malta schon seiner Bedeutung als Hauptbasis der englischen Mittelmeerflotte entklei- bet. Die größte Merkwürdigkeit auf Malta wie auf Gozzo sind die Bauten aus der Steinzeit, die teils ober-, teils unterirdisch angelegt sind und zwischen vier- und fünftausend Jahre alt sein mögen. Zu Anfang dieses Jahrhunderts baute sich ein Malteser in Hal Saflieni dicht bei La Valetta ein Haus. Als er die Ktzsieranlage im Felsboden aushauen wollte, fiel er plötzlich durch ein sich öffnendes Loch in die Tiefe, und man fand, in drei Stockwerken über­einander, eine Menge von Räumen, Gängen, Trep­pen, Grabkammem und Kult-Nischen in den Felsen eingearbeitet. In einem Raum liegt noch eine un­geheure Menge zerfallener menschlicher Knochen­reste, schätzungsweise von 7000 Individuen. In einer der Kammern sah ich eine tief hinabreichende Höh­lung in die Wand gehauen und erprobte die An­weisung des Führers, daß wenn man hier etwas hineinruft, ein hin und her schwingendes, dumpfes Geheul aus der Tiefe antwortet. Diese Stelle wird die Orakelkammer genannt. . ...

Das Hypogaeum von Hal Saflieni ist die einzige bisher bekannt gewordene Anlage dieser Art auf Malta. Viel zahlreicher sind die oberirdischen Bau­ten. Am interessantesten habe ich die von Hagiar Kim und Mnaidra gefunden, die beide angesicht des Meeres an der Südküste liegen. Außer den Höfen und Korridoren sind ihnen eigentümlich zwei gegen- überliegende Apsiden, die offenbar irgendeinem Kul­tus gedient haben. Darauf deuten auch tischförmige Altäre. Die hineinverbauten Steinmassen sind gewal- ttg, es finden sich Blöcke von über 7 Meter Lange! In Hagiar Kim sind seltsame Statuetten gefunden worden, die teils halb, teils gar nicht bekleidete Frauen von einer ungeheuerlichen Fülle der un­teren Gliedmaßen darstellen. Man hält sie für Ahnenbilder und die ganzen Anlagen für Stätten des Seelenkultus. Jetzt dröhnen über der Insel, die nacheinander Phönizier, Karthager, Römer, Ger­manen, Araber, den internationalen Ritterorden, Franzosen und Engländer gesehen hat, die italieni- schen Flugzeuge. Sie reden eine neue Sprache, die England Vesser zu verstehen gelernt hat, als je eine zuvor, und den Maltesern mag jetzt die Hoffnung winken, von der verhaßten englischen Herrschaft be-

Jch war vor einigen Jahren auf Malta, und viel- i leicht könnte es jetzt, wo die Insel in den Mittel- i punkt der Ereignisse gerückt ist, von Interesse sein, - einiges von ihr zu hören, was nicht Gemeingut der üblichen Darstellungen ist.

Man kann Malta eineInsel der Kulturfolgen nennen, denn Malta selbst mit der großen Neben- l insel Gozzo war schon in vorgeschichtlicher Zeit be­wohnt, und seine prähistorischen Denkmäler gehören zu den merkwürdigsten der alten, vor-indogermani- schen Mittelmeerwelt. Zu Beginn der geschichtlichen Zeit gehörte Malta den Phöniziern und darnach den Karthagern. Später wurde es römisch. Der Dandalenkönig Geiserich und Theodorich der Ost- I gote waren auch Herren von Malta. Ihnen folg« Iten Byzantiner und Araber. Das lebendige Denkmal der Araberherrschaft ist die heutige Sprache der Be-

I völkerung: ein arabischer Dialekt mit vielen itahem» I schen Lehnworten. Gegen Ende des Mittelalters verödete die Insel. Karl V. betrachtete sich auch als Iben Herrn von Malta und gab die aanze Insel­gruppe dem Johanniterorden zum Lehen, als die Ritter sich vor dem Ansturm der Türken nicht länger auf Rhodos halten konnten. Formell wurde Malta damit ein Lehen des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Natton.

. Die Hauptstadt La Valetta hat ihren Namen von dem Johanniter-Großmeister Jean de la Pa­lette, der den furchtbaren Angriff der Türken tm Jcchre 1565 siegreich abwies. Sultan Suleiman der Prächtige schickte eine gewaltige Flotte mit einer i Unzahl von Kanonen aus, um Malta, koste es, was es wolle, zu nehmen. Für das christliche Eu- ; ropa wäre es damals eine große Gefahr gewesen, - wenn Malta mit seinen mächtigen Festungswerken - ein türkischer Flottenstützpunkt mitten in der Pas­sage aus dem östlichen ins westliche Mittelmeer I geworden wäre. Es hing an einem Haar, und der

letzte entscheidende Sturm der Türken wäre ge-

rchnung tragen. Sie solle sozialen Forficyritt bringen und dem Staat feine souveräne Autorität!

ren Torpedobootszerstörern und Torpedobooten sowie einigen Unterseebooten im Hafen von Tou­lon ein gelaufen. Drei große französische Kriegsschiffe sowie einige leichte Einheiten sind auf Grund gesetzt worden. Von derBre«| tagne" sind 200 Ueberlebende vorhanden. Aus die D u n f e r q u e", dieProvenc e" und die Mo gador" entfallen 200 Tote oder Vermißte und 150 Schwerverletzte. Auf Grund der Ereignisse von Oran hat die deutsche Waffenstill­st a n d s k o m m i s s i o n in UebereinfHmmung mit der italienischen Waffenstillstandskommission der französischen Abordnung in einer Note davon Mitteilung gemacht, daß das Oberkommando der Wehrmacht bereit ist, die in Artikel 8 des Waffen- | ftiUftanbsnertrages enthaltene Forderung a u f

Sie Einnahme KaffalaS.

Mailand, 6.Juli. (Europapreß.) Die militäri­schen Operationen im Sudan stehen unter dem Be­fehl des Generals Frusci. Die Kämpfe um Kas- jala spielten sich teilweise bei einer Hitze von 5 5 Grad Celsius ab. Der Angriff begann um! 3 Uhr morgens. Von drei Kolonnen wurde die Stabt in einem umfassenden, über drei Stunden dauernden Kampf genommen. Dabei bewährte sich auch die Kavallerie. Ein Gegenangriff der Eng­länder wurde abgewiesen und die feindlichen Pan­zerwagen in die Flucht geschlagen. Vom englischen Gouverneur-Palast weht nun die italienische Flagge. Der faschistische Parteisekretär von Eritrea hat am Kamps teilgenommen und sofort eine faschisttsche Sektton in der Stadt gegründet.

Kriegsverletzte Frontsoldaten des Weltkrieges, die in der Nattonalsozialistischen Kriegsopferversorgung zusammengeschlossen sind, haben unter dem Eindruck der gewaltigen Siege tm Westen 1540 000 RM. zusammengetragen und dem K r i e g s h i l f s w e r k für das Deutsche Rote Kreuz zur Verfügung gestellt als Dank der verwundeten Kriegsteilnehmer dafür, daß ihre Wehrmachtskame- raben das vollenden, was sie selbst im Weltkriege be­gonnen haben.

Wie bas schwebische Außenministerium bekannt gibt, haben burch bie Einstellung ber Feinbseligkeiten in Norwegen bie Einschränkungen im Durchgangs­verkehr von unb nach Norwegen aufgehör t Von jetzt ab können alle Arten von Waren auf ben schwe­dischen Eisenbahnen transportiert werben. Gleich­zeitig wirb bie Erlaubnis zur Durchreise von Per­sonen gegeben werben, bie ber beutschen Wehrmacht angehören, vor allen Dingen für auf Urlaub reifenbe Solbaten.

Göteborgs Morgenposten" meldet aus London, ber s o w jetrussi s che Botschafter habe in Unterredungen mit bem britischen Außenminister und mit Churchill Aufklärungen über bie eng­lisch-französischen Pläne eines Bombenangnfses auf die russischen Delfelber verlangt, die durch das 6. Deutsche Weißbuch enthüllt worden sind.

Nach bem Moskauer Rundfunk hat die neue ru­mänische Regierung gegen 30 Ausländer, die bisher die englischen Petroleuminteressen in Ru­mänien führend oertraten, Ausweisungsbe­fehle beschlossen. Sie sollen innerhalb 24 Stunden das rumänische Gebiet verlassen.

Der Vollzugsausschuß ber inbischen Kongreßpartei nahm eine Entschließung an, in ber er von Groß­britannien bie unmißverständliche Erklärung ver­langt, baß es Jnbien volle Unabhängigkeit gewähren werbe unb als ersten Schritt eine provi­sorische Nationalregierung innerhalb der , Zentralverwaltung einfetze.

Gens, -------. ,

ralität teilt mit, daß zwei bereits abgerüstete Ge schwader Marineflugzeuge wieder rearmiert wurden und Gibraltar angegriffen haben. Auf den im Hafen liegenden englischen Kriegs­schiffen wurden Treffer festgestellt. Aus einer Mel- durch des französischen Nachrichtendienstes geht her­vor, daß das britische Geschwader, bas die franzö­sischen Kriegsschiffe im Hafen bei Oran ange­griffen hatte, nach Abbruch des Gefechts mit Voll­dampf bem Hafen d an ©ibraltr zueilte. Die britischen Behörden räumen nunmehr mit aller Hast

Ein prophetischer Franzose.

Im Jahre 1899 ließ ber Franzose I. PhUipP ! Anold in Paris ein Buch erscheinen, bas ben Titel trug-A quoi tient la superiorite des Fran<?ais sur les Anglo-Saxons. In diesem Buch findet sich be­reits eine Weissagung, daß Englands heuchlerische ; Politik, bie von ben Blutopfern anderer Nationen lebt, bald viel früher als man glaubt, ver­nichtet werden wird. Diese hellseherische Erkenntnis hat zwar Anolds eigenen Landsleuten nicht auf den rechten Weg geholfen, im Gegenteil, der alte fran­zösische Chauvinismus ließ sich von den england- hörigen Börsenmachthabern nur allzu bereitwillig in den neuen europäischen Krieg treiben. Jetzt aber nach dem Schurkenstreich von Dran, ben die französisch- Regierung selbst als hassenswert be­zeichnet, mögen sich die Franzosen an diese Prophetie ihres ßanbsmannes erinnern. In Anolos Buch findet sich u. a. folgendes:

,Zch bin dahingelangt, zu glauben, daß die Eng­länder in ihrer beftänbigen Sorge um bas Han­delsgeschäft, in ihrer von Besessenheit verfolgten Gewinnsucht das intellektuelle Niveau ber Nation in furchtbarer Weise herabgedrückt haben. Heute ist England zu seiner höchsten Blüte gelangt. Es hat aber auch jenen Gipfel erreicht, von dem aus, da es wie durch ein Wunder der notwendigen Entwick­lung kein Höhersteigen noch ein Festhalten an der- eiben Stelle gibt, ihm nichts anderes übrig bleibt, als sich bem unvermeiblichen, verhängnisvollen Ab­stieg zu nähern. In seinem törichten Hochmut, sei­ner eitlen Sorglosigkeit beschleunigt es selbst seinen Sturz. Die ganze Wett ist seiner Uebergriffe, feiner Treulosigkeit, seiner grausamen Raubsucht müde. Bald, viel früher als man es glaubt, wird es gegen­über allen zivilisierten Nationen, von denen keine mehr das allergeringste Bündnis mit einem Volk wird schließen wollen, dessen Gemeinheit und Nie­dertracht bereits legendär geworden ist, allein stehen. Gezwungen, nur auf sich selbst gestellt zu sein zu seiner Verteidigung nichts als feine Schiffe, eine scheinbar furchtbare und gewalttge Macht zu haben,

Churchills Anschlag aus Martinique

Große Aufmerksamkeit in USA.

General Huntziger hat auf Vorstellung des OKW. noch folgendes feftgeftetit:Zunächst ist es falsch zu behaupten, daß bie deutsche Regierung die Auslieferung ber französischen Flotte gefor­dert habe. Artikel 8 des zwischen Deutschland unb Frankreich abgeschlossenen Waffenstillstandsabkom- mens gibt Frankreich im Gegenteil in biefer Hin­sicht förmliche Garantien sowohl für bie Dauer des Waffenstillstandes als auch für den 'an­schließenden Frieden. Frankreich behält also seine

Flotte. Es ist entschlosfen, sie niemand auszu° liefern. Was die ganz besonders schändlichen Em- schüchterungsmittel betrifft, die angewendet worden ein sollen, um bie französische Flotte zur Uebergabe an Deutschland zu veranlassen, erkläre ich katego­risch, daß sie in allen Stücken frei erfun- b e n sind. Insbesondere sind die Drohungen, die Frauen ber französischen Marineangehöngen m , Konzentrationslagern zu internieren, wenn sie die französischen Schifte nicht an Deutschland aushefem würben, in keinerlei Art gemacht worden.

Es erübrigt sich, diesen Erklärungen etwas hinzu- zufügen. Die schmierigen Lügen des von ben Lon­doner Plutokraten ausgehaltenen Juben Knicker­bocker scheinen aus dem verbrecherischen Geistes­zustand seiner Auftraggeber geboren zu sein, die wie es z. B. der Burenkrieg und die nächtlichen Bom­benabwürfe der letzten Wochen bemiefen sich nie­mals davor gescheut haben, ihr .^Heldentum an unschuldigen Frauen und Kindern auszulassen. Der Jude und der Engländer irren aber, wenn sie glau- ben, derartige nur ihnen eigene Schmutzigkeiten immer noch erfolgreich den Deutschen andichten zu können. Zu vielen Völkern in der Welt sind bereits die Augen aufgegangen!

Die Insel Martinique gehört zu den sogenannten Knickerbocker am Pranger. Lklon^o Die französisch- Regierung weist nieder-

Kilometer von Yucatan bis zur Mündung des trächtige Verleumdung Dentschlanvs zurück. Orinoco aus und trennt das Karibische Meer vom rrmn Die französische

Ylklnntik Tne Kleinen Antillen sind in der Mehr- Berlin, 7. ^uli. «tue j z i i j

fi 'S W..1*. ««!.'" 8.Ä.""

Inseln, da sie über den besten Naturhafen verfugt; hat in einem Ausiatz vom 4 7 erklärt daß bie ö u die offene Reede von St. Pierre hat ihre ein- sche Regierung die A usliefe run göe rf ran ftiqe Bedeutung für die Handelsschiffe seit dem z o s i f cf) e n 51l o t t e Q^orbert fcabe, öafc me 4)eui furchtbaren Ausbruch des Vulkans Mont Pel6 1902 schen fein Mittel unvers ch g ff , großenteils verloren. Seitdem ist Fort be France bie französische a r i. ne e 111 3 u 1 pu cy r e n Hauptstadt. Die Insel liefert vor allem Zucker, Rum| unbßs

mitqeteilt hätten, alle Frauen ber Offiziere unb ber Besatzungen dieser Flotte würben in Konzen- ttationslagern interniert, wenn sich die fran­zösische Flotte nicht ergebe. Die französische Regie­rung dementiert förmlich biese verlogenen . . .. r-_ _ __ s. XAi- n nl«>Tm =

Französischer Luftangriff ansSiöraNar. ..................... , ...

Rom 6. Juli. (Europapreß.) In Washingtonl Gibraltar von den Resten der dort noch verbliebe­verlautet,' daß bie französische Besatzung von Mar- nen Bevölkerung. * tinique von britischen KriegsMssen Aus Tanger wird gemeldet, die f r a n z ö s i s ch e n

"***

Das Verbrechen von Oran.

einige kleine Kriegsschiffe des .Kolonialdienstes auf, Britischer Bombenangriff

tfKU auf die beretts wehrloseDunkerque"

Fluazeuae seien bereits montiert und flugbereit. Da Genf, 7. Juli. (DNB.) Die ftanzosische Admira- Marttnique innerhalb der amerikanischen Sicher-1 Ktät teilt mit, baß bie bei Dran gescheiterte ,Lun- > h e i t s z o n e liege, befänben sich in ben Gewässern xerque", die bereits schwere Beschädigungen erlitten auch zahlreiche amerikanische Kriegsschiffe, bte benon britischen Fliegern bombar- Schutz dieser Zone wahrzunehmen^ hätten. Die bigrt wurde. Dabei wurde die Brücke des Schis- Blockade von Martinique stellt, wiePopol^ bi tzie sie umgebenden Rettungsboote von den

Roma" unterstreicht, ein typisch englisches englischen Fliegern burch Maschinengewehrfeuer be- Unternehmen bar, bas wieber einmal bie echt eng- Erichen, wobei mehr als 2 0 0 sranzosische tische Mentalität verrate. Frankreich habe nach Seeleute den Tob fanden. Die Admiralität Kriegsausbruch Goldreserven von rund einer fügt daß man nicht den Zusammenhang sehe Milliarde Dollar dort in Sicherheit gebracht, und zwischen diesem feigen Angriff auf die Besatzung des hierauf habe es Albion in feiner Habgier abgesehen. Schiffes, die dem ehemaligen Verbündeten so große

V drückt istNew York World Telegram" r.n Torvebobootszerstorern unb Torpebobooten sowie kommt zu dem Schluß, daß die Monroe-Doktrin | auch für England verbind!ick ftt und dah^ England daher nicht das Recht besitzt, sich mit Gewalt der französischen Kolonialbesitzun-gen zu bemächtigen. General Johnson zählt alle Ver­letzungen der Monroe-Doktrin auf, die England be­gangen hat oder zu begehen versuchte: Der Versuch einer teilweisen Annektierung Venezuelas, die Ver­letzung der Hoheitsrechte Argentiniens und Guate­malas durch die Inbesitznahme der Falkland-Jnseln und Belices.Die Engländer wollen Belice und die Falkland-Jnseln aus denselben Gründen halten, aus denen sie Gibraltar und Suez genommen haben", sagt General Johnson. United Preß meldet,

fern-Ins ein n^aa r Hn°i qVe beordert wordm I Ab Hstu'n g^der französischen Kriegsflotte vor-1 eien um festzustellen, ob England tatsächlich läufig auszufetzen.

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Washington bekannt gewordenen Gerüchte dieser Art fraflCtt fCIttC dNnscheN örOCtt tt1Cl)r.

S er* Bern.«. JuL (DNB.) Die französische ^ira.

zösis^n Schicen die D8A.°Schiftahrt zu warnen. I t.t^st^ben^ftSeeoffizieren verboten,