Samstag, 7. / Sonntag, 8. Dezember 1940
Eichener Anzeiger
y. Jahrgang Ur. 290
General-Anzeiger für Oberhessen
Ein
seien wahrscheinlich noch nicht alle
Die Minen von Coventry
Hinzu kämen ftörer, jedoch
und auf
Kontinent bereits in dis Phase seiner sozialen • und wirtschaftlichen Neuord«
kaum nach euroväilche politischen.
rchriMettvng und EefchiMrftelle:
Gießen. Schnlitratze 7-0
> Sieger in 15 Luftkämpfen.
Berlin, 6. De;. (DBB.) Der Führer Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh
Ein Flughafen im Südosten Italiens, im Dezember 1940.
außerordentlich aufschlußreicher Besuch bei
trotzen. Allgemein wurde von den Piloten dieses Flughafens festgestellt daß die Engländer — Griechen trifft man in der Luft nicht an — wohl tiich- tige Flieger sind, im allgemeinen aber nur Dann den Angriff wagen, wenn sie zahlenmäßig unbedingt überlegen sind Bei gleicher Stärke auf beiden Seiten pflegen sie den Kayrpf zu vermeiden.
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Europäische Gemeinschaft.
Ist es nicht eine geradezu phantastische Borstel« lung, ein Gedanke von imponierender Kühnheit und m seiner Verwirklichung ein Gefühl erheben-- der Zuversicht? Das arme Deutschland, das. wenn es den britischen Traumwünschen nachgegangen wäre, längst erdrosselt und ausgehungert am Boden liegen müßte, sieht mitten im zweiten Kriegswinter im starken Schutz feinet? Wehrmacht, die in weitem Bogen von Narvik bis zur Biskaya den europäischen Kontinent schirmt und Den britischen Friedensstörer auf seine Insel gebannt hat, Hunderte von ausländischen Gelehrten aus allen Teilen der Welt bei sich zu Gast, um mit ihnen gemeinsam die Tat eines Großen im Reiche der Wissenschaft zu feiern, der durch Die Ergebnisse einer kühnen und zähen Lebensarbeit dem Kampf gegen Seuchen und Volkstod eine noch vor einem halben Jahrhundert ungeahnte Wendung gab und sich damit Die ganzs Welt zu Dank verpflichtete Und diesen Dank haben die in Marburg versammelten Männer der medizinischen Wissenschaft aus fast allen Ländern des Erdballs als die berufenen Sprecher ihrer durch die Entdeckung des deutschen Forschers von den Schrecken der Diphtherie und des Wundstarrkrampfs befreiten Völker in oft ergreifenden Worten crbge- stattet und ihn erweitert zu einem bewundernden Bekenntnis kultureller Verbundenheit mit dem deutschen Volke. „Der heutige Tag", so sagte Professor Kosta Todorovic, der Direktor der Belgrader Klinik für Infektionskrankheiten, „war ein großer Tag, nicht nur für die große und schöpferische deutsche Nation, sondern auch für die ganze Welt." Aber daß Deutschland und die deutsche Wissenschaft nicht auf den Lorbeeren ausruhen, die eine ältere Generation deutscher Forscher durch ihre überragenden Leistungen gepflückt haben, daß es vielmehr in deutschen Kliniken und ßab Oratorien keinen Stillstand geben darf, wenn man in zäher methodischer Arbeit den vielen und großen noch ungelösten Problemen der Heilkunde beikommen will, das bewiesen die großzügige Gründung des Forschungsinstituts für Immuntherapie und der sich an den Festtag anschließende Kongreß der Serumforschung.
Wie gleichsam als Symbol für die internationale Zusammenarbeit der medizinischen Wissenschaft im Dienste der Menschheit als Verfasser der gründ- legenden Veröffentlichung über die Immuntherapre neben dem Deutschen Behring der Name des bedeutenden japanischen Arztes Kitasato steht, so ist Deutschland auch heute ur solcher Zusammenarbeit bereit und des besten Willens, alle Gelehrten des Auslandes, die sich dafür aufgeschlossen zeigen — und die Marburger Tagung bewies, in welch hohem Maße dies der Fall ist — an den eigenen Forschungen teilnehmm zu lassen und in regem Gedankenaustausch Befruchtung und Anregung zu geben und zu empfangen. Der Marburger Kongreß und das neue Forschungsinstitut, das auch Ausländern offen ft eben wird, sind dafür der beste Be» - weis. Man versuche einmal, sich für einen Augenblick vorzustellen, eine solche wahrhaft internationale Gelehrtenzufammenkunft fände in diesen Tagen in einer dem Charakter Marburgs ähnlichen ezzglifchen Universitätsstadt, etwa Orford ober Cambridge, statt. Schon der Gedanke an den vollendeten zustand, in dem sich die britische Infel befindet, zeigt die völlige Unmöglichkeit einer ähnlichen Zusammenkunft auf britischem Boden. Was im Wftt- kriege dem deutschen Volke von einer ganzen Mett von Feinden aufgezwungen worden war, was ihm auch diesmal wieder die pluto krati schm Krims- macher zugedacht hatten, bat sich heute gegen England selbst gekehrt. Dank der genialen poIitHrfrn ' und militärischen Führung Adolf Hitlers wurde die
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England spürt die deutschen U-Boots und Luftangriffe.
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Nachlässe:
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englische Einkreisung schon im Plan zerschlagen und die britische Irftel selbst isoliert Don 8ritisch"n Intrigen unberührt, von britischer Kriecttübrung ' in Mitleidenschaft gezogen, tritt der
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Ein mü^rer Besuch der deutschen und sopa- n fchen Schriftleiter galt einem Flugplatz, auf dem Monhers die Cicoone (Fiat Br 20 RN und d,e r turchomber — in Italien „B i c ch t a t e l l i" qe- nnnt — rum Flua aegen Griechenland starten. 2 aß der Gegner die Aktivität der Italiener n i ch t off) n e Gegenwehr über sich erg-bm labt, hmst- man an einem von der gri-chsfchen iustw-hr S-ieichneten Apparat erkmnm. An einem Fluael Mr ein mehr als handgroßes Loch von emmi ?Wnfrnutfer zu lehn während der Numvf zob're'che v-ntchlage von Ma'chinengewehrkugeln ouftv-es. Gin iunger Leutnant mft verbundenem Kauf er- irhffp uns daß er aus Albanien zurück gekehrt sei. 5-nn Apvorot fei von stchs Güster-Flug'-maen in Zrgnd geschossen. drei Mitglieder der Besatzung sü-n getötet morden Er habe mit dem zweiten Piloten noch üb-r die ftalienUchm Lin'-en gelangen tnh mit dem Fall'chftm abfpringen können.
Auch auf diesem Flughafen wird aus dem tag- lchen Kamvf kein großes Ereianis gemacht Da k m-n Piloten mit ihren Picchiotellis mruck, die i re Bomben über wichtigen attechUchen Zielen ob* \ f-mnrfen hatten Die ital'enifchen Piloten haben sich llnfd) auf die bekannten Stumkampfmafchinen ernge- I Ht und wetteifern mft ihren d-utfchen K-mie- r-den die gegen England fliegen. Wir sahen einen k känrtt"mpfbomher. der ein großes 8o* 'n emer i^aaftäche aufm'es, nicht etwa die Folge eines fnndlichen Belchusies sondern vielmehr die Folge ? ebener Kühnheit Bis auf 50 Meter war diestr hilot herunteraestoßen: die abaemor ene Bombe k r-rurfachte in der getroffenen Pulverfabrik eine qe- Mttiqe Erplosion. so daß ein Trümmerstuck den I S pnnrat 'traf und beschädigte.
. Im übrigen haben sich die Ghiribomber als Mädchen für alles envielen Wenn sie ihre Bomben | cngeroorfen hatten, ariffen sie oft noch aus n'eDriq- jpr Höhe die griechischen Trupven ^lareich nut ^alchinengewehrieuer an Ihre aroße-Mend'gkett ; t.6t sie auch mit Erfolgter englischen Gegenwehr
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Aus Amerika ist auf dem Umweg über Neuyork die erste Originalaufnahme hier angelangt. Das Bild zeigt Militär und Feuerwehrleute in den noch brennenden Ruinen Coventrys nach dem ersten deutschen Luftangrisj auf die wichtige britische Industriestadt.
(Associated -Preß-M.) — — ---------- -----**
„Yorkshire Post" veröffentlicht eine Betrachtung zur Seekriegslage, die sehr viel weniger optimistisch klingt, als die Propaqandareden Duff Coopers. Er meint, England verfüge heute über „sehr viel weniger Tonnage" als im April 1917. auch wenn man die alliierte und für England einsetzbare neutrale Tonnage einberechne. Der Vorteil im Vergleich zu 1917 sei 'lediglich in der Tatsache zu suchen, daß man heute nicht so große Truppenver- bände zu versorgen habe wie damals. .Die Haupt- ursache des deutschen U-BoOterfolges sei D e rx Mangel an Zerstörern. 1917 verfügte England über 450 Zerstörer, während es bei Beginn dieses Krieges 185 fertige und 50 im Bau befind- liche Zerstörer besaß. Wahrscheinlich seien diese 40 Einheiten in Dienst gestellt, jedoch wurden auf der anderen Seite 33 Zerstörer versenkt. Gleichzeitig waren bei Beginn des Krieges 346 B"e- gleitfahrzeuge fertig und sechs im Bau.
die von Amerika gelieferten Zer-
I italienischen Luftwaffe wurde einigen der in Zdm ansässigen deutschen und japanischen Schrift-
I [i tern ermöglicht. Sie besichtigten als Gäste des iiilienischen Volkskulturmlnisteriums eine Reihe j n Aaniagen der italienischen Luftwaffe im Süd- jten der Halbinsel und hatten auch die Möglichkeit, ü längerem kameradschaftlichen Beisammensein mit j!H italienischen Fliegern zu herzlicher persönlicher
Gens, 7. Dez. (EuropapreA) Die jünaften Schläge Der deutschen U-Bootswaffe und der Luft- geschwader gegen das Nervensystem des britischen Empire haben in der englischen Oesfentlichkeit, im Parlament und in der Presse großen Eindruck gemacht. Die „Times" schreibt, die erhöhten 93er- lustziffern hätten zwei Gründe: Erstens operiere die deutsche U-Bootswaffe mit Unterstützung von Flugzeugen von französischen Stützpunkten aus. Zweitens stehe die britische Flotte allein vor Der großen Aufgabe, die Blockade der Meere durchzuführen, Truppentransporte zu begleiten und den Geleitschutz zu stellen. Es sei in britischen Marinekreisen bekannt, daß der Geleitschutz ungenügend sei. Die beschleunigte Indienststellung neuer Kriegsschiffe sei dringend erforderlich.
Der Marinemitarbeiter des Edenschen Blattes
Vorschlag des Oberbefehlshabers der Cuffroaffe, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Hauptmann Adolph, Kommandeur einer Jagdgruppe, und Hauptmann K r a h I. Führer einer Jagdgruppe. Beide haben je 1 5 Luftsiege errungen. Sie haben sich als Führer ihrer Gruppen auf vielen Angriffsflügen durch höchste persönliche Einsatzbereitschaft und bedeutendes Führungsgeschick ausgezeichnet.
Zünf englische Minensucher gesunken.
Stockholm, 6. Dez. (DNB.) Mit einer höchst gewundenen Erklärung gibt die britische Admiralität den Verlust von fünf weiteren Minensuchern bekannt. Die Berichte des OKW. „behaupteten" dauernd, daß englische Häfen vermint worden seien. „Diese Häfen und ihre Zugangswege
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50 Einheiten in Dienst genommen worden. Demgegenüber habe man es heute mit vielfachen deutschen Angriffen zu tun, mit U-Boot- und Luftangriffen, mit Aktionen schwerer Einheiten der deutschen Kriegsflotte auf den Weltmeeren und mit Operationen deutscher Zerstörer an den englischen Küsten. Das wichtibste Mittel zur Abwehr dieser deutschen Angriffe seien die Tonnagelieferun- aen aus Amerika und Dem britischen Weltreich, solange diese jedoch ausbleiben, Angriffe auf die deutschen Häfen an der Westküste Europas. Das klingt nicht gerade sehr zuversichtlich. Nach Schiffs- üeferungen aus den USA. schaut man bisher vergeblich aus, und in den europäischen Gewässern bis weit in den Atlantik hinein liegt die Initiatve ausschließlich bei den deutschen Luft- und Seestreitkräften.
Britische Schnellboote mißbrauchen Zliegernotzeichen.
Berlin, 6. Dez. (DNB.) Britische Schnellboote haben in einer der letzten Nächte vor der französischen Küste Fliegernotzeichen abgeschossen, um deutsche R e ttungsfahrzeuge aus den Kanalhäfen herauszulocken. Dieser Fall einer ganz besonders hinterlistigen Kampfes- weise ist ein Gegenstück zu Den britischen Angriffen auf deutsche Seenotflugzeuge. Mit der fälschlichen Abgabe von Notzeichen mißbrauchen Die Engländer eine aus rein Humanitären Gründen aeschaifene Einrichtung. Iyi Weltkriege war es an der Landfront im allgemeinen üblich, sich gegenseitig bei der Bergung von Toten und Verwundeten, die zwischen den Fronten lagen, nicht zu stören. Jetzt sind die Engländer so weit gesunken, mit gefälschten Notzeichen nach kleinlichen Erfolgen streben zu müssen. Durch rechtzeitiges Erkennen ist diese Hinterlist vereitelt worden.
Besuch bei der italienischen Luftwaffe
Von unserem J^ch.-Korrespondenten *
werden dank der Zähigkeit, dem Mut und der Hingabe unserer Minensucbabteilungen jeden Tag nach Minen abgesucht. Der Feind bedient sich aller Arten von Methoden, um das Minensuchen zu verhindern oder zu erschweren." Erst nach dieser umständlichen Einleitung heißt es Dann, die Admiralität bedauere, mitteilen zu müssen, daß die Minensucher „Ethol", „Teylor", „Amethyst". „Elk" und „Christmasrose" verlorengegan- gen seien.
Fünf Dampfer sandten SOS-^ufe.
S10 ck h 0 1 m , 6. Dez. (Europapreß.) Fünf Dampfer noch unbekannten Namens und noch unbekannter Nationalität befanden sich am Freitagvormittag im Atlantischen Ozean i n höchster Seenot. Von der amerikanischen Mackey-Radio-Sta- Hon sind S0S.-Rufe aufgefangen worden. Augenblicklich sind drei Dampfer das Opfer schwerer Stürme geworden, während von den beiden übrigen Schiffen nichts genaues bekannt ist. Alle fünf Schiffe hatten am Freitagmorgen Positionen angegeben, die im wichtigsten Operationsgebiet Der deutschen Unterseebootswaffe liegen.
Britenfrachter „palmdlo-* durch U-Boot versenkt
Stockholm, 7. Dez. <DNB.-Funkfpruch.) Der 1578 BRT. große englische Frachtdampfer „Pal- mella" ist nach einer Reuter-Meldung in Der 9lad)t zum Freitag durch ein U-Boot 120 Seemeilen vor Der portugiesischen Küste versenkt worden. Ein spanisches Schiff habe mitgeteilt, daß es einen Teil der Bemannung an Bord genommen habe.
I (rfrbem! täfllitb. anbei | 6>i)iintna» «mb Aeiertaa« I -eilanenrDie.Ulsistriene | (HicfienerrtminlienblntteT
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Die im Bereich der besichtigten Luftzone einge- skzten Bomber haben gegenwärtig in erster : 5 1 nie ihre Aufgabe in Flügen gegen Grie - ' i« n l a n D zu erfüllen. Aus den Gesprächen mit , italienischen Fliegern ergab sich, daß. diese, die hon aus dem abessinischen Krieg und dem Feld- | rg in Spanien über Erfahrung verfügen, die Lei- , pngsfähigkeit ihrer Maschinen in den Immer wie- tirkehrenden Einsätzen nur mit bestem Erfolg erhoben konnten Was ihnen auf der griechischen teite als Jäger entgegentrat vor allem PLZ. (eine .linische Maschine), Hurricane und Spitfire, wurde ftmer niedergekämpft oder abgewehrt. „Allerdings
ht man jetzt kaum noch PLZ ", erklärte uns einer [t jungen Kapitäne, auch Die Spitfire habe er Mer noch nicht zu Gesicht bekommen „Es ist ge- riß nicht so, daß der Gegner an Material oder Dichtigkeit Der Piloten Den Italienern unterlegen rare", so betonte uns gegenüber ein Oberst beim Ustzonenkommando, „aber wenn es um die letzte (atscheidung aeht, siegt Die besiere geistige Verlesung, Das Wissen um den Sinn des Kriptzes . !uch ist ZU beachten, daß die englischen Flieger hrd) ihre verschiedenartige Herkunft — Australien, Neuseeland, Kanada, Indien usw. — und durch die nnz andere Art des Werdens der britischen Luft- inffe nicht über den Korpsaeist verfügen, der eben- I; wie die deutsche die italienische Luftwaffe au«. ?iid)riet Ein Staffelkapitän betonte, daß er, wie eich feine Kameraden, vor allem sich immer darum t mühten, aus dm Besatzungen ihrer Flugzeuge trrfid) kameradschaftliche Einheiten zu formen._
Wir ausländischen Pressevertreter konnten tn oh t.reni Zusammensein diesen vorbildlichm Kan^rao- siiastsgeist immer wieder bemerken Weitere Schlüsse ml die hervorragende geistige Verfassung der Ha- Knilchen Flieger konnte man beim Start zum LflcinWfuq und auch bei der Rückkehr vorn Femd- jlig ziehen. Wenn man es nicht den ausländischen linsten eigens getagt hätte, würden sie wohl kaum 0 meint haben, daß Die Männer, Die nach Dem vmischen Gruß mit ruhigem Lächeln in die Ma- seinen stiegen, den Flug über ein Land ourchtuh- r.-n das die Piloten durch feine gebirgige Natur lirtb feine oft überaus starke Luftabwehr vor s:,merste Aufgaben stellt. Sie müßtm/ies herunter« chen, um in Den engen Tälern überbannt Die fpinen Ziele zu erkennen, erklärte beim Mittag- dien ein Kavitän, den wir gerade eben erst zur -ücklichen Durchführung seines Feindstuges de- sückwünichen konnten. Beim Kommandanten des Kiegerborftes, unter dessen Oftizieren sich a u ch Ue beiden Söhne des Duce befmdm konnte mir auchdie Aufnahmen betrachten, die von jedem f=rnbflna mitaebracht werden müss''n um Den ge« r->(beten Erfolg zu belegen .Ohne Bildbeleg bat es pir keinen Zw"ck. einen Abschuß oder sonst ein^n Molg zu melden", erklärte einer der Kapitäne unD l-ß mit behauernb-'m Lächeln einftießm, daß man ilm zu Anfang dieses Krieges zwei Abschuss-' nicht oigeredynet habe, weil Die automatische tmera versagt batte Von italienilcher Seite wirb h i einem Vergleich mit den enalttchm Jägern fest- ^stellt, daß die italienischen Iagdstuarmge weit v^ndiger und robuster als die enalischm seien, uelch- Eigenlchaften neb-n dem Iliegergoist Der iblieniffhen Pftoten die ständige Ueberlegenheit Der
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