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Die Tschamuria und ihre Bewohner
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Auf einem Ausspracheabend des NS.-Dozenten- bundes der Tierärztlichen Hochschule Hannover wurde eine wichtige Entdeckung für die Tierheil« künde bekanntgegeben. Professor Dr. G o e tz e (Hannover) machte die Mitteilung, daß er den vermutlichen Erreger des bösartigen Katarrhalfiebers der Rinder entdeckt habe. Das bösartige Katarrhalfieber, das man auch Typhus der Rinder nennt, taucht in allen Ländern auf und richtet vor allem in den Kolonien großen Schaden an.
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Churchills Hilfe für Griechenland.
Bis zur Grenze -er engl schen Leistungsfähigkeit.- — Ernste Sorgen um das Mutterland und Aegypten.
Ebenso wie in Amsterdam fand vor kurzem auch in den Haag die Gründung einer Deutsch-Niederländischen Kulturvereinigung statt. Der Leiter der Vereinigung, Dr. G. F. S ch u o n, eröffnete die Versammlung, an der zahlreiche Mitglieder der deutschen Kolonie und sehr viele hollän» dische Freunde teilnahmen. Der Beauftragte des Reichskommissars für die Provinz Südholland, Dr. Schwebe!, übermittelte der Vereinigung die besten Wünsche des Reichskommissars.
Oer Erreger des Bindertyphus entdeckt.
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Das neue Europa.
Beichspropagandaminister Dr. Goebbels sprach in Prag
böfteren Bekenntnis Churchills hervor: „Ich habe dem Parlament früher schon einmal die sehr ernsten Besorgnisse oorgeführt, die wir für das Inselreich und den mittleren Orient empfinden. Uns steht an der anderen Seite des Kanals eine gigantische Armee gegenüber. An der Grenze der libyschen Wüste haben wir gegen ein anderes mächtiges und zahlenmäßig weit überlegenes Heer zu kämpfen." Wenn trotz dieser aussichtslosen Lage der Kriegshetzer Athen mit „Hilfeoersprechungen" in das Londoner Kriegsabenteuer hineinzog, so steht damit die Absicht Churchills, die Griechen auf dem Festlande ihrem Schicksal zu überlassen, fest — genau so, wie er es in Norwegen, Belgien und Holland gemacht hat.
Bezeichnend ist, daß der „Sieger" von Dünkirchen, Namsos und Andalsnes sich mit der ständigen Bombardierung der englischen Kriegszentren durch die deutsche Luftwaffe ein neues Lorbeerblatt^ in seinen Ruhmeskranz flechtet und wörtlich erklärt: „Die Tatsache, daß alle diese Monate in Sicherheit (!) für uns dahingegangen sind, bildet einen der großen geschichtlichen Siege (!) für das britische Inselreich." Churchill bleibt Cburchill. Er „siegt" und „siegt", opfert seinen selbstsüchtigen Zwecken eine Nation nach der anderen, bis das Empire völlig zerbröckelt ist und England am Boden liegt.
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Stockholm, 5. Nov. (DNB.) Nachdem bereits feit Tagen in Rom erklärt wurde, daß sich schon lange vor dem italienischen Ultimatum britische Streitkräfte auf Kreta befanden und gerade diese Truvpenlandungen ebnen der Gründe der italienischen Aktionen in Griechenland darstellten, glaubt Churchill wieder die Welt mit dem alten SM, Ursache und Folgen zu verwechseln, täuschen zu können. Vor dem Unterhaus versuchte er die militärischen Absichten in Griechenland so binzustellen, als ob sie lediglich von dem Wunsch diktiert seien, ,den Griechen bis zur Grenze der englischen Leistungsfähigkeit (!) zu helfen". Daß es sich mit $rcta lediglich um eine selbstsüchtige englische Kriegsmaßnahme handelt, der die Griechen geopfert werden sollen wie seinerzeit die Norweger, gibt Churchill zu, wenn er erklärt, „wir haben auf Kreta bereits einen Flotten- und Luftstützpunkt errichtet. der es uns gestatten wird, den Aktionsradius der Flotte und der Luftwaffe beträchtlich zu erweitern". Noch deutlicher wird die Skrupellosigkeit des Kriegshetzers gegenüber Griechenland durch das Geständnis: „Wir müssen an die Derteidiyungsaufgabe mit lebendigem Sinn für die ungeheure Verantwor- tung Herangehen, die wir im Mutterlands (!) unb in Aegypten (!) zu tragen haben angesichts der großen und beständigen Gefahren, denen wir gegenüb erstehen."
Wie groß diese Gefahren sind, geht aus dem
seit 1880 mit Hilfe der griechischen Kirche vorzudringen suchte, ging der Invasion voraus, die nach 1913 erfolgte. Die Griechen hielten die von den Einwohnern gestellten Bedingungen, daß nur das regelmäßige Heer in das Gebiet kommen dürfte und daß die Landessitten geachtet würden, in keiner Weise. Neben den Gewaltmaßnahmen, der Wegnahme von Vieh und der Tötung von Stammes- Häuptern, die nicht hatten fliehen können, versuchten sie auch das Land gerstig zu erobern. Vor allem wollten sie den Gebrauch der griechischen Sprache aufzwingen und eröffneten zahlreiche Schulen, so daß 1933 bereits 205 mit über 14 000 Schülern vorhanden waren. Die Albaner vergaßen ihre Muttersprache jedoch nicht. Es gibt auch trotz der griechischen Bemühungen nur wenige griechische Dörfer im Lande, und solche mit gemischter Bevölkerung gibt es überhaupt nicht. Es gibt Orte mit Mohammedanern und Christen, aber sie sind alle Albaner. Auch der Austausch der Be- völkerung, bei dem 1OOOO Tschami gewaltsam nach der Türkei geschickt wurden, mußte auf den Pro- test von Tirana hin, der von Italien unterstützt wurde, eingestellt werden. Der Kampf der Griechen, das Land zu entnationalifieren, unb ber Wider- ftanb der Einwohner dagegen durch Proteste in den europäischen Hauptstäten und einen Guerillakrieg im Innern hörte indessen nicht auf.
Das Land ist gebirgig, die Berge stellen eine Fortsetzung der albanischen dar. Ein wichtiger Fluß ist der Kalamas, der zwischen Kuminizza und Fi- latl fließt und in den' sich die Bäche und Sturzbäche der mittleren Tschamuria ergießen; im Winter kann man ihn nicht durchschreiten. Straßenverbindungen gibt es nur drei von insgesamt 119 km Länge, lieber die Zahl der Bewohner liegen nur griechische Statistiken vor, nach denen es vor drei Jahren in 279 Orten fast 113 000 Bewohner gab.
120000 sprechen griechisch, sind aber albanischer Ab-
Der Chef des spanischen Besatzungsheeres, Oberst Roben Puste, übernahm als Gouverneur und Delegierter des Oberkommissars von Spanisch-Ma- rokko die Regierungsgeschäfte der Tanger-Zone. — (Associated-Preß-M.)
ftammung, 8500 sind zweisprachig, die übrigen sind rein albanisch. Das Land ist reich an Olivenoäumen, die Oliven für den Tisch und ausgezeichnetes Del geben. Ferner wird guter Tabak, Getreide und Mais, auch Wein angebaut. Ebenso wird gutes Vieh gezogen, wie die Tschami früher vom Ackerbau nicht nur leben, sondern auch nach Korfu exportieren konnten. Die Tschamuria hat auch für die Seefahrt und Kriegführung Bedeutung. Ihre seligen Ufer haben zahlreiche große Einbuchtungen, üus strategischen und bevölkerungspolitischen Gründen bildet die Stadt Janina mit ihrer Umgebung einen integrierenden Bestandteil der Tschamuria.
bett begann, wurden die Angriffe fortgesetzt. Wie der britische Rundfunk meldet, handelte es sich in der Nacht zum Mittwoch um den frühesten Luftalarm, den die Hauptstadt des britischen Empires seit Beginn der deutschen Angriffe erlebt hat. Kurz nach dem Alarm seien auch schon die deutschen Bomber über London erschienen.
Oie Zerstörung -er Burmastraße.
Tokio, 5.Nov. (Europapreß.) Größte Besorgnis herrscht in den Handels- und B a n 11 r e t • len in Hongkong, Manila und Rangoon über das Ausbleiben chinesischer Berichte über den Zustand der Burmastraße nach den japanischen Angriffen. Die Nachrichten von der bevorstehenden Wiedereröffnung der Burmastraße veranlaßten seinerzeit zahlreiche amerikanische und englische Großfirmen, in Erwartung größter Profite r i e» f i g e Warenmengen in Rangoon zu konzentrieren. Die Aussichten auf die großen Geschäfte mit diesen Waren sind jedoch nach Ansicht japanischer Zeitungen durch die japanischen Zerstörungsangriffe weitgehend zunichte gemacht worden.
Prag, 5. Nov. (DNB.) Die Deutschen Prags erlebten in der Messehalle eine eindrucksvolle Kundgebung der NSDAP, mit Reichsmintster Dr. Goeb- b e I s. Gauleiter und Reichsstatthalter Konrad Henlein entwarf zu Beginn ein eindrucksvolles Bild jener politischen Zustände, in denen sich im Jahre 1938 der Volkstumskampf der sudetendeutschen Volksgruppe im tschechoslowakischen Staate seiner Endphase der Befreiung und Heimkehr ins Reich näherte. Ich glaube unerschütterlich daran, so führte er weiter aus, daß mit unserem unausbleiblichen Endsieg unter der Führung Deutschlands unb Italiens für den ganzen Kontinent ein Zeitalter der Gerechtigkeit beginnen und eine neue Ordnung entstehen wird.
Reichsminister Dr. Goebbels umriß dann ein Bild des unserem Volke aufgezwungenen Schicksalskampfes und des im Werden begriffenen Euro» pas unter der Führung der Achse. Die Revolutionen -es Nationalsozialismus und des Faschismus seien ein europäisches Phänomen geworden. Ihren Dynamismen könne sich kein Einzelmensch und kein Volk mehr entziehen. Europa stehe heute in einem großen Werdeprozeß, dessen Ausgang nur der Kurzsichtige noch nicht erkennen könne. Englands Fesllandsdegen feien zerschlagen. Jetzt stehe die brb tische Insel allein im Kampf mit Deutschland und Italien. Der europäische Kontinent sei ihr verschlossen. So wie einst aus den streitenden (Stämmen einige Volker geworden wären, so sei heute der europäische Kontinent dabei, sich neu zusam- menzuschließen. Die Verantwortung für die Füh-
ertlärte, gänzlich aufgehört. In gleichem Maße, wie Spanien sich innerlich frei machte vom englischen Joch, gewann es auch an äußerer Kraft. So muh London die sich immer mehr entfaltende spanische Aktivität mit nervösem Unbehagen verfolgen. Es muß die Inspektionsreise, die der spanische Kriegsminister General Varela nach den afrikanischen Kolonien (Ifni, Rio de Oro) sowie nach deckKanarischen Inseln unternommen hat, zur Kenntnis nehmen. Es muß sich gefallen lasten, wenn nunmehr Tanger, der Pfahl im Fleischs Spanisch-Marokkos, z u m f p a •
Die Dschaimuria, bas Gebiet an ber Nordwe st- grenze zwischen Griechenland unb Albanien, in das die italienischen Truppen jetzt ihren Vormarsch angetreten haben, ist feit ältesten Zeiten albanisches Land. Die Tschami sind, wie in einer Schilderung des „(3 io male d'Italia" hervorgehoben wird, illyrische/ Raste, Albaner reinen Geblüts. Die griechischen Schriftsteller nannten sie wie alle fremdsprachigen Völker „Barbaren". Die Tschami waren immer Christen fast bis zur 3eit von Ali Pascha von Tepeleni, am 18. Jahrhunderts. Als es den Mohammedanern gelang, sich m dem Gebiet feftzusetzen, herrschten zwischen Christen und Mohammedanern Eintracht und Frieden, weil man die nationalen Interessen schützen und sich gegen die eindringenden Griechen zur Wehr setzen mußte. Aus den Zeiten ber Kämpfe mit den Mohammedanern wird erzählt, daß die Flauen von Suli, um nicht in die Hände der Türken zu fallen und den christlichen ©Lauben aufzugeben, sich bas Leben nahmen, indem sie sich, patriotische Lieder singend, von ihren Felsen herabstürzten. Die Be- wrchner von Parga zogen es vor, von ihren ererbten Heimstätten auszuwandern, um dem christlichen Glauben nicht untreu zu werden. So treu wie am Glauben hielten die Albaner an ihren nationalen Empfindungen, an den Gebräuchen und Gewohnheiten der Vorfahren fest, und die verschiedenen fremden Herrscher vermochten sie bei den Tschami nicht auszurotten. Die Tschami sind an ihrer hohen und schönen Erscheinung und an ihrer Kleidung erkenntlich. Sie tragen weiße Wollgewän- der, eine weiße Kopfbedeckung in Form eines Fes unb bas klassische Schuhwerk ber Bergbewohner. Die Frauen tragen lange weiße Kleider und Hemden und ebenso weiße lange Strümpfe, die mit Blumen bestickt sind, auf dem Kopf haben sie ein
nischen Staatsgebiet erklärt wurde. Das jetzt abaefchaffte Tanger-Statut bestand feit 1912 als eine typisch englische Kompromißlösung, hinter deren internationalem Charakter sich die Londoner Absicht verbarg, jederzeit einen Ansatzpunkt zur Einmischung in oie nordafrtkanlschen Problem: und zur militärischen Bedrohung Spaniens zu besitzen. Tanger sollte gewissermaßen das Gegenstück zu Gibraltar sein und war es auch. Von hier aus wurden noch während des Bürgerkrieges Intrigen gesponnen und Unruhen ange- zettelt, um der spanischen Erhebung in den Rücken zu fallen. Der Fußtritt, mit dem die englischen Intriganten nun aus Tanger herausbefördert wurden, zeigt ihnen die Verwandlung der weltpolitischen Szene in ganzem Umfange.
Oer früheste Nachtalarm in London.
Berlin, 6. Nov. tDNB. Funkspruch.) Drei hintereinander folgende Angriffe der deutschen Luftwaffe fanden am Dienstag statt, wie Reuter meldet. Auf mehrere Städte im Osten von Kent, darunter auch Ramsgate, seien Bomben abgeworfen worden. Sowie die Dunkel-
Japan und der Südamerikahandel.
Tokio, 5. Nov. (DNB.) „Japan Advertiser" warnt die Vereinigten Staaten eindringlich vor Wirtschaftsmaßnahmen gegenüber Japan, die mit einer Zeitbombe gegen Japan zu vergleichen seien. Dies Spiel sei äußerst gefährlich. „Es ist ein Fehler", schreibt das Blatt, „zu glauben, daß die Vereinigten Staaten die Politik und die Wirtschaft der neuen Welt beherrschen oder den Kurs des ge- amten amerikanischen Kontinents bestimmen können. Im Gegenteil, Südamerika kann einen unge- heuren Druck auf die Vereinigten Staaten aus- üben." Südamerika habe engste Wirtschaftsbeziehungen zu Japan. In Südamerika, Mexiko unb Cuba wohnten weit mehr Japaner als Nordamerikaner. In allen Ländern Südamerikas eien Japaner im Wirtschaftsleben tätig. Das Blatt veist weiter auf den großen Einfluß der japani- chen Schiffahrtslinien hin. Japanische Texttlien lerrschten ebenso vor wie die kleinen Dinge des täglichen Bedarfs, hergestellt in Japan. Auch zahlreiche andere japanische Waren seien besser abzusetzen, da sie billiger.seien und sich die Verteilung leichter vornehmen lasse. 1931 habe Südamerika aus Japan 13 Millionen, aus den Vereinigten Staaten 123 Millionen Quadratyards Baumwollerzeugnisse eingeführt. Im Jahre 1936 seien es bereits 177 Millionen gegen 81 Millionen aus den Vereinigten Staaten gewesen. Einen Druck auf den Pazifik-Handel könne man nicht auf den Handel Japans mit Südamerika ausdehnen. Japan werde außerdem zahlreiche Waren aus Südamerika erhalten, die die Vereinigten Staaten nicht liefern wollten. Japan brauche daher über die Wirtschaftsaussichten nicht beunruhigt zu sein.
Frankreichs Vertretung beim Vatikan.
Vichy, 5. Nov. (Europapreß.) Nach einer dem „Petit Dauphinois" aus der Vatikanstadt zugegangenen Meldung ist der ehemalige Botschafter Frankreichs beim Vatikan, Graf Wladimir d'Ormesson, am Montag vom Papst i n A b • schiedsaudlenz empfangen worden. Sein Nach, olger, der ehemalige Senator L6on Berard, der seinerzeit die ersten Beziehungen zur Franco-Regierung knüpfte, wird nicht in der Vatikanstadt reft- vieren, da er dort das gleiche Gebäude bewohnen müßte, wie der Vertreter Großbritanniens. Es ist wahrscheinlich, daß ihm gestattet wird, auf italienischem Territorium zu wohnen, und zwar in dem historischen Palazzo Taverna, dem ehemaligen Sitz der französischen Botschaft beim Vatikan.
Kleine politische Nachrichten.
In Durchführung eines Führerauftrages besuchte ber Chef der Kanzlei des Führers der NSDAP., Reichsleiter Bo uhler, die Gebiete Luxemburg, Elsaß und Lothringen, um über die im Rahmen dieser Aufgabe sich ergebenden Fragen Besprechungen mit den zuständigen Gauleitern abzuhalten. *
Zum Abschluß einer Besichtigungsreise im Protek» torat Böhmen-und Mähren empfing Reichsprotektor Freiherr von Neurath den Reichsjugendführer A r m a n n. Der Erörterung verschiedener Arbeitsvorhaben der HI. im Protektorat diente der Besuch bei Staatssekretär -Gruppenführer Frank.
Im Auftrage des Reichsministers des Auswärtigen empüng der Leiter der Abteilung Rumänien im Auswärtigen Amt, Gesandter Martin Luther, die in Deutschland weilenden rumänischen Legionäre. Gesandter Luther besprach mit den führenden Männern der legionären Jugendbewegung Rumäniens Fragen der Organisation und der zukünftigen Zusammenarbeit mit Deutschland.
rung dieses neuen Europas dürften aber nur starke Nationen, nicht ein Völkerbund von gerissenen Nutznießern und eitlen Schwachen haben. Die Achse bringe für diese Aufgabe alle Voraussetzungen mit Deutschland sei mit dem faschistischen Italien gemeinsam in diesem Krieg der Träger eines Weltanschauungsprinzips. Deshalb habe die Auseinandersetzung mit England nicht nur den Charakter eines von nationaler Leidenschaft getragenen Volkskrieges, sie bedeute vielmehr auch einen Kampf gegen die jüdisch-britische Plutokratie, die viele Epochen lang Europa ausgewogen habe, und damit auch einen Kampf für einen gerechten sozialen Ausgleich in Europa.
Für die Völker Europas stelle sich nun die Frage, ob es eine Unehre sei, an der Neuordnung dieses Erdteils mit allen Kräften mitzuarbeiten. An dieser Frage müsse sich entscheiden, ob auch die kleinen Nationen gelernt hätten, natürliche geschichtliche Entwicklungen zu begreifen. Im neuen Europa habe eine Kirchturmspolitik, die bedingt sei durch falschen Traditionalismus und überspannte Ressentiments, keinen Platz mehr. Europa sei von allen Erdteilen derjenige, der am meisten von trennenden Grenzen durchschnitten werde. Jetzt sei es Zett, die wirtschaftliche und soziale Neuordnung dieses alten Erdteiles in Angrif zu nehmen. Dann werde auch der ewige Krieg in Europa zuende sein. Der kommende Friede werde Europa unter den Schutz starker Reiche stellen, die sich ihrer europäischen Verantwortung bewußt seien.
Die Länder der Iberischen Halbinsel in einem dauernden Zustdnd tödlicher Schwäche zu halten, war seit der Vernichtung der Armada 1588 eins der Hauptprinzipien englischer Politik. Auch heute noch tun britische Regierungsmänner in beleidigendem Hochmut gern * so, als ob es lediglich von ihrer Gnade abhinge, wie sich die Zukunft Spaniens gestaltet In Wirklichkeit aber ist der englische Einfluß in Madrid seit der nationalen Erhebung unter Franco rapide abgesunken und hat, nachdem sich Spanien mit der kriegführenden Achse solidarisch
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Oie Spekulation auf Kreta.
Gleichzeitig mit der offiziellen englischen Mitteilung, daß Britannien Truppen auf Kreta gelandet habe, verkündet der Londoner Rund- sunt, ,chah die Griechen trotz ihrer Erfolge nicht übermäßig Zuversicht 1 ich seien". Der Zweck dieser Nachrichten-Koordination ist klar: man will den englischen Hörer und Leser schon jetzt darauf vorbereiten, daß der Widerstand der Griechen, der neuesten Schlachtopfer der Briten, wahrscheinlich ;nicht lange anhalten werde und man sich 'auf eine Niederlage gefaßt machen müsse. Aber das sei — so denken die Londoner Herren — auch nicht so wichtig: die Hauptsache sei, daß England einen günstigen Flotten- und Luftstützpunkt „erobert" habe, von dem aus Italien leichter anzu- greifen fei. Wieder einmal — nach den britischen Hilfsoersprechen an Polen, Norwegen, Frankreich, Holland und Belgien — ein bezeichnendes Beispiel für das britische Ehrenwort! Genau wie in ’ben anderen Fällen haben die Briten nie daran gedacht, den Griechen wirklich wirkungsvolle Hilfe zu leisten. Denn was nützen, so muß sich doch jeder einsichtige Beobachter fragen, den Griechen britische Truppen- landungen auf Kreta, wenn Mfie Truppen zum Beispiel an der mazedonischen Front wirklich gebraucht werden?
Wichtiger noch als diese Frage ist folgendes: die Aktion Italiens gegen Griechenland erhält durch die offizielle britische Bestätigung ihre volle Recht- fertigung. Denn: schon längst vor dem italienischen Ultimatum war es Italien bekannt, daß fia) britische Streitkräfte a u f Kreta befanden. Ger^e diese Anwesenheit war einer der Hauptgründe für die italienischen Handlungen in Griechenland. Kein Staatsmann und militärischer Führer mit Umsicht und Verantwortungsgefühl darf es zulassen, daß eine feindliche Macht Stützpunkte im neutralen Gebiet besetzt, von der aus das eigene Land selbst angegriffen werden kann. Italiens starke Wehrmacht — Heer, Flotte und Luftwaffe — aber wird dafür sorgen, daß sich die Engländer des kretischen Raubes Nicht lange erfreuen. Kreta ist von Albanien und von der Südspitze Italiens nur rund 600, Kilometer entfernt, liegt also im eng ft en B e - re i d) der italienischen Luftwaffe, wie deren Flüge ja bereits gezeigt haben. Bis zu dem großen italienischen Stützpunkt auf der Inselgruppe des Dodekanes sind es sogar nur 200 Kilometer Luftlinie, bis zur westlichsten Spitze von Kreta nicht mehr als 400. Die Bedeutung dieser Entfernungsangaben wird den Engländern noch auf sehr unangenehme Weise klargemacht werden.
Kreta ist die größte Insel des griechischen Archipels; auf 8618 Quadratkilometer sitzen 375 000 Einwohner. Die Insel gehörte im 19. Jahrhundert noch den Türken, gegen die in der Zeit von 1824 bis 1898 vier große Aufstände der griechischen Bevölkerung erfolgten. Seit dem 6. Oktober 1908 gehört die Insel zu Griechenland. Sie hat viel wilde Zeiten erlebt, war Ausgangspunkt der Rebellion des alten Denizelos und bildete auch nach dem Zusammenbruch seines Putsches seinen letzten Zufluchtsort, bevor er sich nach Frankreich rettete.
Spanische Aktivität.


