Ausgabe 
6.1.1940
 
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kr durch seine Burgen-Wiederherstellungen, wie Z.B. der Hohkömgsburg im Elsaß, Heimhof in der Oberpfalz, Burqschloß in Ohrdruf. Seine Haupt- ^orge galt der Marksburg, die seit 1923 sein Wohn­sitz ist. Prof. Ebhardt ist Inhaber hoher Auszeich­nungen. Zum 70. Geburtstag wurde ihm vom Führer die Goethe-Medaille verliehen.

100 JahreWeilburger Tageblatt".

Das im Verlage der Vereinigten Buchdruckerei And Verlagsanstalt Hugo Zipper jun. K.-G. erschei­nendeWeilburger Tageblatt" ist mit Beginn des neuen Jahres m seinen 101. Jahrgang eingetreten. Aus dem am 4. Januar 1840 von dem Buchhändler und Buchdrucker Ludwig Emil Lanz aegründeten UnpolitischenWeilburger Wochenblatt" ist nach Vereinigung mit verschiedenen andern fm Laufe der hundert Jahre in Weilburg entstandenen Zei­tungen die heutige moderne polittsche Tageszeitung geworden.

Das Erdbeben in Anatolien

auf dem kleinen Feldberg ausgezeichnet.

Die furchtbare Erdbebenkatastrophe in Anatolien ffr auch von der Erdbebenwarte des Taunus- dbservatoriums auf dem Kleinen Feldberg genau registriert worden. Wie weit dem verheeren­den Erdstoß noch weitere kleinere folgten, kann

hier aber kaum festgestellt werden, da täglich in den verschiedensten Bezirken der Erde mehrere Erd­beben stattfinden, die alle von der Erdbebenwarte ausgezeichnet werden. Sogar die Meeresbrandungen werden mit besonders empfindlichen Geräten auf dem Kleinen Feldberg registriert. Der Haupterdstoß aber ist als gewalttger Ausschlag der immer über das Papier wandernden Nadel festgestellt.

Zugefrorenes DonauDetta behindert die Schiffahrt.

Im Donau-Delta tritt der Winter immer strenger in Erscheinung, immer mehr Schiffe werden durch die zugefrorenen Donau-Arme an der Ausfahrt ver­hindert. Zwischen Ismail und Reni ist ein türki­sches Schiff im Eis eingefroren, so daß ein Eis­brecher ihm zu Hilfe eilen mußte, der dann den türkischen Dampfer zusammen mit mehreren rumä­nischen Schleppern befreien konnte. Außerhalb Rumäniens sind in verschiedenen Donauhäfen, so besonders in Komorn, insgesamt 15 rumänische Schlepper und vier Schleppdampfer vom Eis über­rascht worden.

Die Ueberschwemmung in Spanien.

Strömende Regengüsse haben die Lage in den überschwemmten Gebieten Andalusiens ver­schlimmert. In Sevilla ist das Hochwasser bis zu den Hafendämmen vorgedrungen und hat viele

Waren zerstört. Die Straßen von Huelva nach Ca­diz und Madrid sind unterbrochen und der Eisenbahnverkehr nach Madrid ist eingestellt. Der Hafen von Sevilla ist für die Schiffahrt ge­sperrt. Diele Viertel der Stadt sind so über­schwemmt, daß die Feuerwehr die bedrohten Fami­lien aus den Häusern retten mußte. Militär­flieger versorgen in der Provinz Sevilla die von der Ueberschwemmung bedrohte Bevölkerung mn Lebensrnitteln, Arzneien und Decken. Der Gua­dalquivir steigt in beängstigender Weise und steht schon ISMeter über Normal.

Wit 110 Stundenkilometer ohne Lokomotivführer.

Wie durch ein Wunder ist in I a p a n ein Eisen­bahnunglück verhütet worden, bei.bem die Fahr­gäste in schwerer Gefahr waren. Ein elektrischer Zug hatte auf der Station gehalten, und der die Ma- schine bedienende Ingenieur war abgesprungen, um eine Inspektion von außen her durchzusuhr^i. Plötzlich setzte sich aus bisher ungeklärter Ursache der Zug in Bewegung, und zwar alsbald mit |o großer Geschwindigkeit, daß der verdate Ingenieur nicht mehr aufzuspringen vermochte. Gr wurde viel­mehr von der Maschine zur Seite geschleudert und blieb mit einem Beinbruch liegen. Der_ Zug raste nun mit einer Geschwindigkeit von 110 Stundenkilo­meter führerlos ü ber d i e Strecke. Er pas-

srerte sogar mehrere Stationen und geriet kn eine gefährliche Gegend mit starken Kurven, in der die Entgleisung unvermeidlich gewesen wäre. Im letz­ten Augenblick fiel einem Zugbegleiter die unver­minderte Geschwindigkeit auf. Er entdeckte das Feh­len des Ingenieurs und war imstande, den Zug durch Ingangsetzung der Bremsen roemge hundert Meter vor der ersten gefährlichen Kurve zum Hal­ten zu bringen. Die Fahrgäste hatten nichts davon geahnt, daß sie sich in Lebensgefahr befanden.

Lin Esel siegt im Pferderennen.

Im Hippodrom von Albany (Westaustralien) nahm ein Pferderennen einen unerwarteten Aus­gang. Die Veranstalter hatten geplant, dem Rennen der Vollblüter durch Beteiligung eines Esels eine besonders heitere Kontrastnote zu geben. Das Un­glück wollte aber, daß von den fünf an dem Laus beteiligten edlen Rossen trotz verschiedener Wieder­holung des Starts zwei nicht vom Start wegzu- b rin gen waren. Don den roe-iteren drei Pferden warf eins feinen Jockei unterwegs ab, das zweite mußte wegen Ueberqueren der Bahn disqualifiziert werden und das dritte stürzte kurz vor dem Ziel. Unter ungeheurem Gelächter trottete danach das häßliche Eselein, geritten von einem Lausbuben, als unbestrittener Sieger durchs Ziel.

Was die Pfundig^ noch erfebtw, Gilt auch für dem eigne- Strebe»!

Wie die Pfundig^ stets jitfrie&ea, Stolz an ihrem Glücke schmieden» Ungestört von kleinen Dingen» Wollen wir in Bildern bringen»

n7 ie Familie Karl Pfundrg 3ft fürwahr des Lebens kundig. Weil sie innerlich begeistert^ Alle kleinen Sorgen meistert!

Ich heiße Inge Pfundig und find's,enorm', mal in der Zeitung (und nicht hinterm Ladentisch) zu stehen. Und das sind meine Brüder Max und Fritz!"

Gestatten Karl Pfundig! Und hier meine Familie--! (Unfern Hund hat

ber Zeichner vergessen.)"

Ich bin Mutter Pfundig viel Zeit zum Reden habe ich nicht mein Haushalt wartet!"

jn

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hin­scheiden unserer lieben, guten Eltern

Rudolf Nowack

tind

Adele Nowack

sowie für die überaus zahlreichen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Familien Spankus und Banse.

Berlin und Fort - Bragg (Kalifornien), den 6. Dezember 1940.

__________________046

Gießen, den 6. Januar 1940.

048

Für die herzliche Anteilnahme beim Heim­gang unseres lieben Entschlafenen, sowie dem Herrn Pfarrer für die trostreichen Worte, und den Alterskameraden für das letzte Ge­leit sagen wir unseren herzlichsten Dank.

Die Angehörigen: Geschwister Appel.

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Im Gebiet des Eierwirtschaftsverbandes Hessen- Nassau ist der Aufkauf von deutschem lebenden und geschlachteten Geflügel aller Art zu Schlacht- und Mastzwecken vom Erzeuger zum Zwecke des Wieder­verkaufs nur mit Genehmigung des Eierwirtschafts- verbandes Hessen-Nassau zulässig. Die Aufkaufs- berechttgung wird widerruflich durch Aushändigung eines Ausweises durch den Eierwirtschaftsverband Hessen-Nassau erteilt. Der Ausweis ist nicht über­tragbar. Er gilt für die Dauer eines Jahres vom Tage der Ausstellung an gerechnet. Die gewerbe- polizeilichen Vorschriften werden hierdurch nicht be­rührt. lieber die Pflichten des Aufkaufsberechtigten, die gegebenenfalls festgelegten Ankaufsgebiete und über die Weitergabe des aufgekauften Geflügels trifft der Eierwirtschaftsverband Heffen-Naffau nähere Bestimmungen. 91D

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