ergangenen Unterhaltsurteils nicht möglich.
Heuchelheim, 4. Dezember 1940.
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Gießen (Schwarzlachweg 37), im Dezember 1940.
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Die Tageszeitung spiegelt die Tatsachen und Geschehnisse, Erlebnisse und Erfahrungen der Welt wider. So ist der Verlag der Tageszeitung stets und überall, in allen Zweigen, erfQ.lt vom Strom des Lebens. Das macht die Arbeit im Verlage für junge Menschen, die vorwärts kommen wo len, so anziehend — gleichviel, für welches Tätigkeitsgebiet sie sich entscheiden. Ob für die Schriftieitung, die Anzeige oder den Vertrieb, für die Werbung oder eine der vielen kaufmännischen Abteilungen: überall bieten sich Aufgaben, die man fürs ganze Leben lieb gewinnt — dazu Gelegenheiten zu Aufstieg und Erfolg.
Eltern, die einem frischen aufgeweckten Kinde — ob Junge oder Mädel — ein gutes Vorwärts- kommen erschließen wollen, verlangen noch heute die Schrift »Zeitungsberufe, reich an Spannung und Erlebnis« von der Verlagsleitung des GIESSENER ANZEIGERS.
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gegen Sie ergangenen Unterhaltsurteils vollstrecke?. Sie haben aber evtl, die Möglichkeit, auf Grund bc Tatsache, daß Sie jetzt wieder verheiratet sind, ein» Abänderug des früheren Urteils zu erreichen. 2 ei kann nur dadurch geschehen, daß Sie Klage auf Ls,
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Mit ihr ist ein stets hilfsbereiter, freundlicher, arbeitsamer Mensch dahingegangen.
Die Traueifeier findet am Freitag, dem 6. Dezember, nachmittags 23/4 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.
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Wir beklagen das heute erfolgte Ableben unseres langjährigen Mitarbeiters
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In dreißigjähriger Tätigkeit hat der Verstorbene unserem Unternehmen mit seinen groben technischen Kenntnissen und $e ner uneimüd leben Arbel skraft treue und wertvolle Dienste geleistet. Besonderen Anteil hatte er an dem Aulbau und der Entwicklung einer größeren Anzahl Filialtabriken
Wir weiden seiner allezeit in Dankbarkeit gedenken.
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seine langfährigen treuen Dienste wurde er vor einiger Zeit mit dem Treudienst-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Dem Jubilar gelten auch unsere herzlichsten Glückwünsche zu seinem Geburtstage.
** Sendungen, die nicht befördert werden. In letzter Zeit werden viele Briefe und Postkarten ohne Absenderangabe, auch Ansichtskarten, Weihnachts- und Neujahrskarten, nicht geschäftliche Drucksachen, Warenproben, Geschäfts- popiere und Mischsendungen nach dem neutralen Ausland bet der Post eingeliefert. Die Deutsche Reichspost macht darauf aufmerksam, daß derartige Sendungen nicht befördert werden, und bittet um genaue Beachtung der Vorschriften über den Nachrichtenverkehr mit dem Ausland.
** N i ch t i g st e ll u n g. In dem uns übermittelten Bericht über den Kameradschaftsnachmittag des Deutschen Roten Kreuzes (vgl. gestrige Ausgabe des Gießener Anzeigers) ist Frau Sophie Wolf irrtümlich als DRK.-Haupthelferin bezeichnet worden. Nichtig muß es heißen »DRK -Haupt f ü h r e r i n.
** „Knigge i m Luftschutzraum" heißt ein Aufsatz im soeben erschienenen Heft der „Sirene", der Beobachtungen schildert, die man leider in vielen Luftschutzräumen immer wieder machen kann. Der „Miesmacher" und der „Gerüchtemacher", der „Witze-Reißer" und der „Luftschutz- Superspezialist", der „Spaßvogel" und der „Stänker" werden unter die Lupe genommen in der Hoffnung, durch Schilderung ihrer unangenehmen Eigenschaften bessernd zu wirken. Außerdem bringt „Die Sirene" mehrere Bildberichte über den mutigen Einsatz von Selbstschutzkräften, ein Preisausschreiben, für das insgesamt 3000 RM. ausgesetzt sind, sowie die Mitteilungen des RLB.-Präfidiums.
Landkreis Gießen.
Mainzlar, 4. Dez. Dem hiesigen Lehrer und Schulleiter Karl Nikolai wurde vom Führer für vierzigjährige treue Dienstzeit das Treu- dien st- Ehrenzeichen erster Stufe verliehen.
änderung des Urteils mit dem Ziel der HeraL ir setzung der seither gezahlten Unterhaltsbeträge tb heben. Die Aussichten dieser Abänderungsklage »i I beurteilen ist ohne nähere Kenntnis des Sachvei« ! Halts und der Entscheidungsgründe des gegen 6i
Sed-nkfeier für Rose (Stirl.
Am Mittwochvormittag fand im Stadttheater eine Gedenkfeier für die verstorbene Schauspielerin Rose Stirl statt. Die schlichte Feier wurde eingeleitet durch das Streichquartett des Sädtischen Orchesters mit dem langsamen Satz (Adagio) aus dem „Reiterquartett" von Josef Haydn. Dann sprach der Obmann der Fachschaft Bühne Gert G e i g e r warme Worte schlichten Gedenkens an die Heimgegangene Arbeitskameradin, in denen er zum Aus. druck brachte, daß alle versammelten Kollegen im Geiste am Grabe der Verstorbenen ständen, bei ihr, die ferne in ihrer Heimat zur gleichen Stunde zur letzten Ruhe gebracht werde. Mit den Worten: „Du Rose Stirl bist von uns gegangen, aber in unseren Herzen wirst du immer bleiben" schlossen seine Worte. Von Gert Reuter wurde dann der künstlerischen Arbeit Rose Stirls gedacht, die vor der letzten Erfüllung ihres künstlerischen Sehnens mitten aus der aussteigenden Bahn des Lebens gerissen wurde. Mit unermüdlichem Eifer und ernster Arbeitsfreudigkeit habe die Verstorbene ihre Pflicht erfüllt, still und ohne Aufheben von sich zu machen, sei sse, als ein Beispiel treuer Gesinnung, den ihr gestellten Aufgaben gerecht geworden. Noch bis zum letzten Tage vor ihrer Aufnahme in das Krankenhaus, das sie nicht mehr lebend verlassen sollte, habe sie trotz schwerem Leiden ihrer Kunst gedient. Mit Rainer Maria Rilkes Gedicht „Todeserfahrung", vorgetragen von Hans Caninenberg, und dem „Ave verum“ von Mozart, gespielt vom Streichquartett, schloß die eindrucksvolle Gedenkstunde.
*♦ Siebzig Jahre alt. Am heutigen Donnerstag, 5. Dezember, wird der Sozialrentner Joh. Fechter, Schottstraße 5. wohnhaft, 70 Jahre alt. Der Jubilar, der seit 33 Jahren als Saalschließer im Stadttheater tätig ist, wohnt heute zugleich seit 35 Jahren in seiner Wohnung Schottstraße 5. Für
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schufoerein geschaffen war und mit liebevoller Fürsorge betreut wurde, hat sich Frau Kramer besondere und allzett bleibende Verdienste erworben. Viele junge Mädchen konnten bei der Ausbildung für ihre natürliche Berufung als Hausfrau und Mutter von den reichen Erfahrungen und Erkennt- nisien, die Frau Kramer dem Alicefchuloerein und besonders der Alicefchule zukommen ließ, vielfältigen Nutzen für ihr Leben gewinnen, der ihnen auch heute und später noch manche gute Dienste leisten wird.
Ferner war Frau Kramer viele Jahre lang unermüdlich als Vorsitzende des Alice-Frauenvereins tätig. Dabei ließ sie chre großzügige Forderung auch den mannigfachen Bestrebungen des Roten Kreuzes zuteil werden, insbesondere der Ausbildung von Schwestern für das Rote Kreuz und für die Krankenpflege. Der im Rahmen des Alice-Frauen- Vereins für besondere soziale Aufgaben tätigen Abteilung „Bienenkorb" und dem Htlfswerk für wirt- schaftuch schwache Studenten war sie eine ebenso eifrige Förderin wie sie auch den Hilfsbedürftigen im allgemeinen ihr warmes Herz und ihre jederzeit zum Helfen bereite Hand zuwandte. Die wohlverdiente Ehrung langjähriger Hausangestellter ließ sie sich besonders angelegen sein, da sie hierin eine anerkennenswerte Bekundung des Gemeinschaftswillens in der kleinsten Zelle des Volkslebens, der Familie, erblickte, die sie stets als gutes Vorbild für die große Gemeinschaft ansah.
Diese langjährige und vielseitige gemeinnützige Tätigkeit im ehrenamtlichen Dienst für die Gemeinschaft von Gießen und Umgegend und ihr allezeit liebenswertes und hilfsbereites Wesen gegenüber jedermann haben Frau Kramer die hohe Wertschätzung weiter Bevölkerungskreise in Gießen und darüber hinaus eingebracht. Der Jubilarin werden daher an ihrem bevorstehenden Geburtstag sicherlich viele herzliche Glückwünsche gelten. Auch wir bringen ihr unsere besten Wünsche für einen weiteren schönen Lebensabend dar.
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# Mainzlar, 5. Dez. Der Gefreite Ludm» ;
Lemmer von hier wurde mit dem Slurmaz. . zeichen ausgezeichnet. £1 II’
H- Ruttershausen, 4. Dez. Der hier in Ruhestand lebende langjährige Lehrer und Schn, leiter von Mainzlar Heinrich Weisel wurde doi .h„. Führer für vierzigjährige treue Dienste mit Sui Treudienst-Ehrenzeichen erster Stufe ausgezeichnet ■
Kreis Wehlar.
_L Frankenbach, 3. Dez. Arn Sonntag j ffif gingen die Eheleute Jost Herrmann und tfrcu 2 b1 Anna Katharina, geborene Ort, das Fest der go], V denen Hochzeit. Das Jubelpaar kann auf eirt Nachkommenschaft von sieben Kindern blicken, cci denen sechs noch leben. Der älteste Sohn starb in =; rE Weltkrieg 1914/18 in Frankreich den Heldentod I W""" Volk und Vaterland. .j
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(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
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