Ausgabe 
5.6.1940
 
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Zeichnung von Kurzhauer/heincke. (Scherl-M.)

Die Festung Dünkirchen nach schwerem Kamps genommen

Häfen

Neuer Kartenausschnitt von F^mkreich. (Scherl-Biloerdienst-M.)

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land und

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Johann Jürgensen.

Antwort gegeben.

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land, West- und Südwestdeutschland forlgesehl. Die Erfolge waren ebenso gering wie bisher. Dabei gelang es bei Rotterdam und in Westdeutsch­land, je ein Flugzeug durch Flakartillerie, zwei wei­tere feindliche Flugzeuge durch Nachtjäger abzu- schiehen.

Paris keine unverteidigte Gtadt.

Washington, 4. Sunt (DNB.)Associated Preß" zufolge vertreten einige Washingtoner Mili­tärstellen die Auffassung, daß Paris keineunver-

gen von Strapazen, oft im Kampf gegen über­legenen Feind, haben alle eingefehten Verbände der Wehrmacht eine In der Kriegsgeschichte einzig dastehende Lei­stung vollbracht. Unzähllg«sind die Bei­spiele heroischer Tapferkeit, aufopfernder Pflicht­erfüllung und unbeirrbaren . Siegeswillens. Sif werden als Beweise deutschen Soldatentumes in unsere Geschichte eingehen. 3m gläubigen Vertrauen zum Führer und Obersten Befehls­haber der Wehrmacht, in bester Waffenkamerad- fchaft innerhalb der Wehrmachtsteile und Waf­fengattungen hat der deutsche Soldat das u n - möglich Scheinende möglich ge­macht. Holland und Belgien haben kapituliert, Frankreich und Großbritanniens Stoßarmeen sind vernichtet, einer der größten Siege der Weltgeschichte ist errungen. Grohdeutschland beherrscht das gesamte Ost- und Südufer der Nordsee und den Kanal. Da die Gegner den Frieden auch weiterhin verneinen, wird sie der Kampf bis zur völligen Vernichtung treffen.

Die Wirkung des Einsatzes der deutschen Luftwaffe.

Stockholm, 4.Juni. (Europapreß.) Der Mas- seneinsatz der deutschen Luftwaffe gegen die mtlltä» rischen Ziele in und um Paris und gegen andere Provinzorte hat nach Londons Meldungen ueutra-

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Berlin, 4. Juni. (DBB.) Die Aeslung DÜn- kirchen wurde nach schwerem Kamps genommen. 40000 Gesangene und unübersehbare Beute fielen in unsere Hand. Damit ist die g e f a Wt e belgische und die französische Kanal- küste bis zur Sommemündung restlos von deut­schen Truppen beseht. Den ersten deutschen Truppen, die heute die Festung Dünkirchen eroberten, bot sich ein Bild völliger Verzweiflung und Auflösung jeder militärischen Ord­nung. 3n der Stadt herrschten chaotische Zustände. Ueberall in den Straßen wie in den Hasenanlagen sind die Zeichen einer überslürztenundplan- lofen Flucht der englischen und französischen Truppen, die sich noch nach Dünkirchen retten konn­ten, festzustellen. Die Gefangenen machen einen völ­lig apathischen Eindruck. Ihre körperliche und seelische Verfassung macht sie Mgenblicklich zu irgendeiner Anteilnahme an ihrem Schicksal unfähig. Erschüttert über die schweren blutigen Verluste, die sie bei dem Versuch, zu entkommen, durch die Luftwaffe und durch die deutsche Artillerie erlitten haben, boten die Trümmer englischer und französischer Elitedlvisionen in Ihren zerfetzten Uniformen und ohne irgendeine Ausrüstung einen jammervollen Anblick.

Der Wehrmachtsbericht vom Dienstag.

Großer Erfolg des Luftangriffs auf An­lagen der französischen Luftwaffe um Paris Führer-Hauptquartier, 4. 3nni. (DNV.) Das OKW. gibt bekannt:

Der Kampf um Dünkirchen steh» vor dem Abschluß. Unsere Truppen sind in die Stadt ein- , gedrungen und haben dem verzweifelt sich wehren­den Feind das Fort Louis entrissen. Der häüserkampf mit französischen Truppen, denen die Aufgabe zuteil geworden war, die Flucht der eng­lischen Soldaten auf die Schiffe zu decken, ist noch im Gauge.

Die Luftwaffe griff, wie schon durch Sonder­meldung bekanntgegeben, am 3. 6. mit starken Ver­bänden aller Waffen die Basis der franzö­sischen Lustwasfe um Paris überraschend an. Es gelang, die seindliche Luftverteidigung aus- zufchatten und in zusammengefaßten hoch- und Tief- Angriffen auf Häfen und 3ndustriewerke der französischen Luftwaffe stärkste Wir­kung zu erzielen. Zahlreiche Brände und Explosio­nen wurden beobachtet. 3h Lustkämpfen wurden 104 Flugzeuge abgeschossen, in hallen ober am Boden 300 bi s 400 Flugzeuge zerstört. Die Flakartillerie erzielte am ,3. 6. 21 Abschüsse. Gegenüber diesen außerordentlichen Erfolgen werden nur neun eigene Flugzeuge ver­mißt.

3n der Nach» vom 3./4. 6. hat der Gegner seine Eiaslüge unh Bombenangriffe In göl­

te i b i g t e Stadt sei, sondern wegen seiner vielen Befestigungen ringsum sowie wegen seiner Luft- und Flugzeug- und Munitionsfabriken als

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und dies ist das Ergebnis

Am 3-1. Mai:

Das war ihr plan

Vor dem 10. Mai

militärisches Objekt klassifiziert werden könne. Ein wesentlicher Teil der französischen In­dustrien konzentriere sich in und um Paris. Außer­dem habe die französische Regierung im vergangenen Monat Paris zur Kriegszone erklärt und die Militärverwaltung eingeführt. Die Vereinigten Staaten hätten bisher von der französischen Regie­rung keine Mitteilung erhalten, wonach Paris als unverteidigte Standt anzusehen sei. Man erinnere an eine dahingehende Mitteilung der belgischen Re­gierung hinsichtlich Brüssels und glaube aus dem Fehlen einer ähnlichen Mitteilung Frankreichs schlie­ßen zu können, daß Frankreich Paris nicht für eine unverteidigte Stadt halte.

Silos und Laaerschuppen zur B gestellt. Die neuen Lagerbauten sollen nach----

Feit nicht in unmittelbarer Nähe o Häfen angelegt werden. Weitere Erlasse sehen eine Erweiterung der Rechte der hafenbeamten vor. ö® erhalten fie u. a. das Recht der Requirisrun-

Gens, 5. Juni. (Europapreß.) Daß Frankreich durch die letzte Entwicklung mehr und wehe blockiert wird und seine Blockade morgen scho" fast vollständig sein Fann, beweisen die letzten Er­lasse für die großen französischen Handels­häfen. Durch diese Erlasse werden für die große" Handelshäfen Kredite zur Errichtung 00" schuppen zur Verruguni 'l Möglich'

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Rings um Frankreichs Hauptstadt brennen die Flughäfen.

Streitkräften zur See fügte sie schwerste Verluste bei. Die Zerstörung der Kampfmoral der feindlichen Verbände sowie die Lähmung des feindlichen Füh­rungsapparates ist ihr Verdienst.

Mherfeohare Verluste des Heuwes.

Die ganze Größe des Sieges in Holland, Belgien und NordfranFreich geht aus den V e r l u st e n des Feindes und dem Umfang des erbeuteten Kriegsgerätes hervor. Die Verluste der Fran­zosen, Engländer, Belgier und Holländer betrugen an Gefangenen zusammen über 1,2 Mil- Honen Mann, hinzu kommt .noch die nicht schätzbare Zahl der Gefallenen, Ertrunkenen und Verwundeten. Die Waffen- und Geräte- Ausstattungen von rund 75 bis 80 D i - Visionen mit Geschützen bis zu den schwersten Kalibern, Panzerwagen und Kraftfahrzeugen aller Art wurden zerstört oder erbeutet.

Die deutsche Luftwaffe Schatz vom 10. Mai bis 3.Juni 1841 feKndliche Flugzeuge ab, davon im Lustkampf 1142, durch Flak 699, min­destens 1600 bis 1700 weitere Maschinen wurden am Boden vernichtet.

ler Beobachter eine stärkere Unruhe in (Eny* Frankreich geschaffen, als Informations- Minister DuffCooperam Montagabend in einen Rede erkennen ließ, die er von Paris aus üben den Rundfunk hielt. Gleichzeitig muh man auch« zugeben, daß die deutsche Luftwaffe nur yegeio militärische Ziele eingesetzt worden ist. Da­mit wird die Behauptung französischer Blüttel! widerlegt, in denen am Dienstag gesagt worbeiu war, Deutschland wolle gegen die ZivilbevölkerunA

bar harmlos cm uns vorbei. Je mehr wir uns Pa­ris nähern, desto mehr werden es. Aber wir müssen durch, und wir kommen durch.

lieber Frankreichs Hauptstadt wölbt sich eine Dunstkuppel. Deutlich aber ist der Eiffelturm au erkennen, das Wahrzeichen von Paris.B 0 m - oenklappen auf! Ein Kommando, das immer wieder unsere Augen schärft. Wir müssen sehen, ob sie gut liegen, die schweren Brocken, die noch in ihren Schächten ruhen. Scharf zeichnet sich der feindliche Flugvlatz vom Boden ab. Zahl­reiche hallen und Maschinen sind deutlich erkennbar. Der Bombenschüße schaut mit konzentrierter Auf­merksamkeit durch das Visier. Mit klopfenden Pulsen sind auch wir mit Spannung geladen, den Finger am Abzugsbügel des MGs, bereit, ankommende feindliche Jäger sofort mit einem Eisenhagel zu überschütten. Nichts kommt. Dafür feuert die Flak um so heftiger, krepieren die Granaten in bedroh­licher Nähe.

Vor uns fliegende Maschinen haben bereits ihren Segen fallen lassen. Ununterbrochen blitzt, zuckt und glüht es unten auf. Unsere Bomben folgen. Das Rollfeld wird mit-Kratern übersät, die hallen stehen in Flammen, Erde, Steine, Flugzeugteile spritzen Fontänen gleich hoch. Die Pa­riser werden merken, woher der Wind jetzt weht. Beim Abdrehen sehen wir noch, daß die ersten Ver­bände bereits auf dem Rückflug sind. Auch sie Haden ihre Aufträge erfüllt. Rings um Frank­reichs Hauptstadt, rings um die Metropole der alten Welt raucht es, brennt es. Deutsche Flieger waren es, die ihre Grüße sandten. Sie Haden jüdisch-demo­kratischen Frechheiten eine deutsche, daher deutliche

rücksichtslos oorgehen.

*

Die römischen Blätter melden, beim herannahe« der Flugzeuge sei die Bevölkerung in die Luft­schutzraume geflüchtet. Die Flaks seien i« Aktion getreten. Fast gleichzeitig habe aber auch schon die Bombardierung oeaannen. Eine Mittei­lung des Ministerpräsidiüms schweige sich selbstver­ständlich über die von den deutschen Bomben er­zielte Wirkung auf die Flugplätze und die sonstige« militärischen Ziele völlig aus. Weitere Meldunge« aus Paris besagen, die Bomben seien mit unheim­lichem Krachen eingeschlagen und explodiert. Eine größere Anzahl von Bomben habe den Flugplatz von Le B 0 u r ge t getroffen und dort fünf Brände hervorgerufen.

Frankreich fürchtet die deutsche (Segenblockade.

ParisMarseille.

Die letzten Wehrmachtsberichte zeigten, daß die »Luftwaffe trotz ihres starken Einsatzes über mal, wo ihre Bombenangriffe wie ein Feuer- vorhang die Flucht der Engländer aus Dünkirchen abschnitten, noch ausreichend Kräfte frei hatte, um gleichzeitig die Etappe des französischen Heeres in hren Wirkungsbereich einzubeziehen. Das Wort Etappe" will dabei in weitestem Sinne genommen werden, einmal im Hinblick auf die Dersorgungs- und Nachschubmöglichkeiten der feindlichen Armeen, die dazu einen weit größeren Raum heranziehen müssen, als etwa noch im Weltkrieg, zum andern angesichts der fett dieser Zeit vervielfachten Entfer­nungen, die der massierte Einsatz des Motors im modernen Krieg zu überwinden gelernt hat. Wie vor etwa dreißig Jahren das Auto schon ein ganz neues Raum- und Distanzgefühl geschaffen hatte, so hat das Flugzeug aradezu eine Umwälzung aller Be- griffe und Vorstellungen gebracht. Das kommt uns resonders eindringlich zum Bewußtsein durch die Nachricht, daß Kampfverbände der deutschen Lust« waffe den Hafen von Marseille angegriffen, zwei große Handelsschiffe durch Bombentreffer m Brand gesetzt und die Eisenbahnstrecke LyonMar­seille an mehreren Stellen durch Bombentreffer zer- fort haben. Eine Einbeziehung des bedeutendsten rcmzösischen Mittelmeerhafens in den Kampfbereich wäre noch im Weltkrieg undenkbar gewesen. Erin­nern wir uns aber, daß unsere Kampfgeschwader von der Deutschen Bucht aus bis zu den Orkney- Inseln nördlich von Schottland hinauf vorstießen, um hier die britische Schlachtflotte in ihrem Schlupf- winkel auf der Reede von Scapa Flow auszusuchen, wozu eine (Entfernung von 800 bis 900 Kilometer zu durchmessen war. Unter diesem Aspekt betrachtet liegen vom Oberrhein oder von Flandern aus alle großen französischen Häfen im unmittelbaren Ak­tionsbereich der deutschen Luftwaffe. Das militär­geographische Bild Frankreichs hat also mit der Ueberwindung von Zeit und Raum durch die Luft­waffe eine grundlegende Wandlung erfahren. Weder die Hauptkriegshäfen Cherbourg am Kanal, Brest, Lorlent und Rochefort an der atlantischen Küste, Toulon am Mittelmeer, noch die wichtigsten Han­delshäfen, an deren Spitze Marseille im Auslands­verkehr mit einem Umschlag von 15,1 Millionen Tonnen im Jahre 1936 stand, gefolgt von Le Havre, Cherbourg, Dünkirchen, Bordeaux und Boulogne, können also damit rechnen, von der Einwirkung der Än Luftwaffe verschont zu bleiben. Wie also t Gewinnung neuer Stützpunkte am Kanal der Arm der deutschen Luftwaffe weit über Süd- und Mittelengland bis zu den westenglischen Häfen an der Irischen See reicht, so kann auch die Küste Frankreichs in einem Maße in die deutsche Gegen- blockade einbezogen werden, wie es sich die Pluto- tratischen Kriegsmacher in Paris, die grade im Der- trauen auf die Blockadefestigkeit des eigenen Landes in der Blockade Deutschlands die für sie ungefähr­lichste und dabei wirkungsvollste Waffe in ihrem

Auch kostete der Versuch der Rettung des briti­schen Expeditionsheeres durch Kriegs- und Handelsschiffe dem Feinde schwer« Verluste. Versenkt sind: Durch Bombenangriffe: 5 Kreuzer, 7 Zerstörer, 3 U-Boote, 9 sonstige Kriegsschiffe sowie 66 Handels- und Transportschiffe. Außerdem wur­den durch Bombentreffer beschädigt und teilweise vernichtet: 10 Kreuzer, 24 Zerstörer, 3 Torpedo- boote, 22 sonstige Kriegsschiffe sowie 117 Handels­und Transportschiffe. Durch den wagemutigen Ein­satz leichter Seestreitkräfte wurden versenkt: 6 Zer­störer, 2 U-Boote, 1 Transporter, 1 Hilfskreuzer, 1 sonstiges Kriegsschiff.

Demgegenüber stehen die im Verhältnis zur Größe des Erfolges geringen Verluste der eigenen Wehrmacht vom 10. Mai bis 1. Juni. Es starben den Heldentod 10 255 Offiziere, Unter­offiziere und Mannschaften; die Zahl der Vermiß­ten beträgt 8463. Mit dem Tode eines kleinen Teiles dieser Vermißten muß noch gerechnet werden. 42 523 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften wurden verwundet. Die deutsche Luftwaffe verlor in der Zeit vom 10. Mai bis 3. Juni 432 Flugzeuge, während die deutsche Kriegsmarine vor der hollän­disch-belgischen und nordfranzösischen Küste fein Schiff einbüßte.

Wetteifernd im Angriffsmut und im Ertra-

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..., 4.6. (P. K.) Gestern hat, wie schon so oft, ein Teil der Luftwaffe die Ausgabe erhalten, den siegreichen Vorstoß unserer Infanterie zu erleichtern, ihr den Weg zu ebnen. Wir ahnen von nichts, als beim Mittagessen der Einsatzbefehl kommt. Wir wissen nicht, wo das Angriffsziel heute liegen wird, als wir startbereit uns um unseren Staffel­kapitän scharen. Als dann ' aber das Stichwort Flugplätze um Paris" fällt, da zuckt es in uns wie ein elektrischer Schlag. Jungs, meint der Flugzeugführer zu feiner Besatzung, achtet scharf auf Die Jäger, Denn dort wird es wahrscheinlich Zunder geben!

Wenig später lassen wir das gleißende Band des Rheines weit unter uns. Die Mittagssonne meint esgut. Die donnernden Motoren singen ihr nimmermüdes Lied. Die Schelde lassen wir weit rechts liegen. Belgiens bunten Teppich überfliegen wir. Unübersehbare Nachschubkolonnen bewegen sich auf den hell leuchtenden Straßen, verlassene Stellungen, Grabensysteme im Zickzack, vorgeschobene Sappen, zerstörte Häuser, Bombentrichter und Schienenstränge. Dazwischen aver erstreckt sich friedlich daliegendes Land. Ja, in einem französi­schen Dorf dreht sich sogar ein Karussell. Ein Blick auf die Karte: Richtig, dieses Gelände hat der Feind erst kürzlich preisgeben müssen. Ruhe und Ordnung scheint hier eingekehrt zu sein.

höher und höher brausen unsere Bomber dahin. Wolkenfehen gleiten vorbei, verdichten sich zu einer undurchdringlichen Decke. In klarestem Blau über uns schweift das Auge vorüber. Wir zählen 34, 35, 40 nein, 80, 100 mehr, viel mehr noch. Sie schwimmen in der dunstigen Ferne, die schlanken Seiber der Kampfflugzeuge. Kette auf Kette. Ihre Zahl ist nicht $u übersehen.

Aufgepaht^: heißt es plötzlich. Wir machen un­sere Maschinengewehre klar, starren unter, neben und hinter uns. Die Wolkendecke ist zerrissen, hin und wieder öffnet sich ein großes Loch. Außer­ordentlich günstig für uns. Da fängt auch schon b i e französische Flak zu schießen an. Aha, die bekannten schwarzbraunen Wölkchen schweben schein-

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