M^-elne
BZ
9. A.-Sport
auptsache wegen Heirats-
/
Der Leuchisirumpf
1722 D
Watzenborn-Steinberg, den 4. April 1940.
1729 D
mit Vortrag
Sprttata SB
---mehr-tl72oP allerKameraden
Gießen, den 5. April 1940
Geschäfts-Drucksachen
01265
bei Brühl, Schulstraße 7
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Johannes Junker, Feld schütz i.R.
Rechnungen Briefblätter Briefumschläge Postkarten Geschäftekarten
Samstag, 6. 4.
20.30 Uhr Monatsavvell
Dniversiläls- WkMM Während des Krieges nachmittags keine
Gießen, Wleseck, Frankfurt am Main, Hamburg, Magdeburg, Schwäbisch-Hall, den 5. April 1940.
UHU-Leuchizauber nachts reizvoll schimmernd, auch waschbar, erhöhen Sicherheit und Eleganz
wird erwartet.
Artilleriften- Kameradschaft 1895 Gießen.
M., 3. April. Das Son< elte gegen den 35jähri- en Betrüger und Hoch- ijährige Gefängnisstrafe
36 bis 46,50 RM., Bullen 35 bis 44,50, Kühe 18 bis 44,50, Färsen 28 bis 45,50, Kälber 25 bis 65, Schafe 20 bis 42, Härnrnel 25 bis 51, Schweine 49,50 bis 55,50 RM.
Die Beerdigung findet am Samstag, dem 6. April, vormittags ' 11.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
Für die Hinterbliebenen:
Frau Maria Schnell, geb. Niedermeyer.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heim gang unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichen Dank.
Heinr. Gregorius und Kinder.
Danksagung.
Für die überaus zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden unsrer lieben Entschlafenen und für die vielen Kranzspenden sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. — Ganz besonders danken wir dem Herrn Pfarrer Keusch, Leihgestern, für seine trostreichen Worte und der hiesigen Frauenhilfe für die erwiesene Ehre.
Am 4. April ist die Zeitungsträgerin
Frau Marie Göbel Wwe.
verschieden, nachdem'1 sie 85 Jahre zu den Unseren gehört hat.
Wir betrauern in ihr eine allseitig beliebte Mitarbeiterin, die jederzeit in Treue zu uns stand.
Gießen, 5. April 1940.
Brühlsche Universitätsdruckerei R, Lange
Verlag des Gießener Anzeigers.
_____________________________________________1718 D
Am 4. April entschlief nach langem schweren Leiden im Alter von 74 Jahren mein Heber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater
Schneidermeister Karl Schnell
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Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 5. April. (Vorbericht.) Der Hauptmarkt für Großvieh und Nebenmarkt für Kälber und Schweine nahm bei zufriedenstellenden Zufuhren einen regen Verlauf. Das gesamte Vieh wurde etwa zu folgenden Preisen zugeteilt: Ochsen
Junges gebildet. M&dei wünscht Briefwechsel mit gebild.Herrn (30 bis 40 Jahr.) zwecks späterer Heirat.
Zuschriften unt. 01260 and.G.A.
Einsatzstrafe von sechs Jahren'Zuchthaus. Der Angeklagte hat die erlangten Gelder in Wirtschaften und Bars restlos verbraucht. Dorthin flössen auch die durch Heiratsbetrug ergaunerten Summen, die wesentlich geringer waren. Der Angeklagte spielte hier den Assistenzarzt und unterhielt zu gleicher Zeit mehrere Verhältnisse. Charakteristisch war, daß er der einen Braut schenkte, was er der anderen abgenommen hatte. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen Betrugs in fünf Fällen, darunter einen unter Ausnutzung der durch den
stand geschaffenen Verhältnisse, und als gefährlichen Gewohnheitsverbrecher zu zehn Fahren Zucht-' Haus, zehn Jahren Ehrverlust und Sicherungsverwahrung.
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land zu dienen und dem Führer damit an seinem Geburtstag eine besondere Freude zu bereiten. Ferner ermahnte er, auch die Zuwendungen zu den großen Aufgaben der NSV. zu wirklichen Opfern werden zu lassen, zumal die Aufgaben der NSV. durch die Zurückwanderung vieler Volksdeutschen aus dem Ausland große Kosten erfordern. Der Redner ging auch auf die Herstellung der Verbundenheit zwischen Heimat und Front ein, die in der großen Bücherspende und dem ständigen Gedankenaustausch ihren Ausdruck finden soll. Der Kreisleiter wandte sich namentlich auch an die Frauen und forderte auf, daß sich jede deutsche Frau der einzig großen Organisation aller deutschen Frauen, der NS.-Frauenschaft bzw. dem Frauenwerk, anschließen soll, um in dieser Organisation die Ausrichtung auf die großen Ziele zu empfangen. Kreisleiter Backhaus sprach noch über die günstige außenpolitische Lage des heutigen Deutschland und er- mahnte jeden Volksgenossen zu äußerster Pflichterfüllung auf dem Platz, auf dem er steht. Er forderte auf, zusammenzustehen und mit dem Führer in Treue und Vertrauen den Sieg zu erringen, damit ein Reich des Friedens in einem neuen Eur- ropa gebaut werden kann. Starker Beifall lohnte bie Ausführungen des Kreisleiters.
*
** Goldene Hochzeit. Am morgigen Samstag, 6. April, können unsere Mitbürger Ludwig Beimborn und Frau Marie, geb. Engelhardt, Schiffenberger Weg 37, das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Das Jubelpaar gehört seit fünf Jahrzehnten zum treuen Leserkreis des Gießener Anzeigers. (Wir beglückwünschen zum Ehejubiläum auf das herzlichste!)
Aus der engeren Heimat.
Pfarrer Heinrich KuNmann, Berstadt, t
Im Alter von 74 Jahren ist am Dienstag der Pfarrer i. R. Heinrich K u l l m a n n in Berstadt bei Nidda verstorben. Mit ihm ist ein Mann aus dem Leben aberufen worden, der sein Wirken allezeit ganz auf den Dienst für die ihm anvertraute Gemeinde und auf die Förderung der oberhessischen Heimatpflege ausgerichtet hatte. Neben seinem Amt als Seelsorger der Gemeinde Berstadt lag ihm die Erforschung und Schilderung des oberhessischen Volkstums am Herzen. Das Ergebnis seiner Heimatgeschichtsforschungen hat er in zahlreichen Aufsätzen unserer Beilage „Heimat im Bild" für die Gegenwart und für die Nachkommen.festgehalten. Er war einer der ersten Mitarbeiter unserer „Heimat im Bild", der seit dem Beginn des Erscheinens dieser Heimatbeilage immer gern Anlaß genommen hat, in ihren Spalten das Verständnis für die Geschichte unserer engeren Heimat und die Liebe zu ihr und dem oberhessischen Vol^tum zu pflegen und zu vertiefen. Durch seine Dienste für die Gemeinde Berstadt und durch seine heimatgeschichtlichen Arbeiten hat er sich die Wertschätzung weiter Bevölkerungskreise erworben, die ihn und sein Wirken in dankbarer Erinnerung behalten werden.
Zehn Jahre Zuchthaus für einen Hochstapler.
Kugel' Ludwig, DfB.°R. Gießen, 8,53 m; 2. Seim, Mtv. Gießen, 7,98 m; 3. Werner, 1900 Gießen, 7,86 m.
WiiMafi.
Renten im Vordergrund.
Frankfurt a. M„ 4. April. Die feste Haltung, mit der die deutschen Börsen in öie Osterseier- tage gingen, setzte sich bei der Wiederaufnahme des Geschäfts nach der mehrtägigen Verkehrsunterbre- chung fort. Die bis bahin mit Anschaffungen etwas zurückhaltende Bankenkundschaft gab in verstärktem Maße Aufträge, und auch der berufsmäßige Han- del bekundete zunehmendes Interesse. Die Umsätze erhöhten sich von Tag zu Tag, und die teilweise ziemlich lebhaften Käufe zeigten einen ausgesprochenen Anlagecharakter.. Der 1. April ist der größte Zinstermin des Jahres. Er entspricht zwar Hinsicht- lich der Rentenpapiere genau dem Kuponzahltag vom 1. Oktober, aber es kommt hinzu, daß in den Tagen um die Wende des Frühjahrsguartals be- lang reiche Jahres,Zahlungen aus Aktienkupons entsprechend den Beschlüssen der um diese Zeit gehäuft ten Hauptversammlungen stattfinden, während im Herbst nur wenige Dividendenausschüttungen fällig werden. Wurde der Kupon schon früher fast aus- schließlich zur Neuanlage in Wertpapieren benutzt, so muß in der jetzigen Zeit, die kapitalmarktmaßig im Zeichen beträchtlicher beschäftigungsloser Gelder steht, noch viel ausschließlicher wieder in Effekten Anlage stattfinden. Dieser starken Nachfrage fehlte das entsprechende Angebot, woraus sich die Festigkeit der Börse mit dem gleichzeitigen Sinken der Rendite erklärt. Die Nachfrage erstreckte sich dabei ziemlich auf alle Gebiete, ohne wahllos zu sein, denn auf den inneren Wert einer Gesellschaft und nicht allein auf die Höhe der Dividende wird auch weiterhin ziemlich genau Bedacht genommen. Den mehrprozentigen Steigerungen folgte gegen Ende dieses Berichtsabschnitts (Donnerstag) ein fühlbarer Kursrückgang, da allgemein das Bestreben nach Gewinnmitnahmen und nach Entlastung bestand, wobei auch von der Kundschaft teilweise nicht unerhebliche Beträge herauskamen. Im Interesse einer normalen Kursgestaltung wird diese Entwicklung überwiegend begrüßt, zumal sich die Renditen durch die starken Erhöhungen vermindert hatten und keinen besonderen Reiz zu weiteren Anlagekäufen boten.
In gleichem Maße, wie sich das Interesse für Ak- tien vermindert hatte, steigerte es sich zunehmend für Renten. Hier bildete zunächst die Aufhebung der Zahlungsmittelfunktion bei den NF-Steuergutschei- nen das bemerkenswerteste Ereignis, ein Umstand, der aber die Kursentwicklung nicht sonderlich beeinflußte. Zwar erfolgte« einige Tage merkliche Verkäufe bei nachlassenden Kursen, während später in Steuergutscheinen II umfangreiche Anlagekäufe ein- setzten, zumal es derartige mittelfristige Anlagen nur verhältnismäßig selten gibt. Die Kurse haben sich nicht nur schnell erhalt, sondern sich sogar beachtlich befestigen können. Der starke Materialmangel an Pfandbriefen, Kommunal-Obligationen und sogar Stadtanleihen (letztere haben sich stark dem Paristand genähert), verursachte sehr reae Nachfrage nach Industrie-Obligationen, die schließlich die Woche mit Kursgewinnen von 1 bis 2 v. H. ab» schlossen und vielfach repartiert werden mußten. Daneben verblieb lebhaftes Interesse für Konsolidierungsanleihen des Reiches, die ihren Kursstand gleichfalls weiter erhöhten und meist mit 100,75 und 100,90 notieren. •
Zäh und verbissen kämpfte die Hintermannschaft der Kombinierten weiter und, im Tor stehend, rettete der Verteidiger durch Handabwehr. Der von Schaumburg geschossene Elfmeter wurde abgewehrt, ebenso der Nachschuß. Verschiedene Ecken, von beiden Seiten getreten, brachten nichts ein. Kurz vor Seitenwechsel schoß Schaumburg, auf gute Vorlage von Unglaub, zum zweiten Treffer ein.
Auch die zweite Spielhälfte stand meist im Zeichen der Platzmannschaft. Stets stand nun der Torhüter der Kombinierten im Brenpunkt der Geschehnisse. Schmitt erhöhte auf 3:0, und Harnisch verwandelte im Nachschuß einen von Fett getretenen Strafstoß zum vierten Treffer. Mit drei Stürmern versuchten die Blau-Weihen der Hintermannschaft der „Teutonen" gefährlich zu werden, während die Halbstürmer noch in der Verteidigung aushalfen. Ein Weitschuß des Läufers Wehrum stellte das Resultat auf 5:0.
15. Fußballänderkamri Deutschland - Ungarn in Berlin.
Im Ländertreffen gegen Ungar«, das am kommenden Sonntag im Berliner Olympia-Stadion durchgeführt wird, hat der deutsche Fußballsport seine erste internationale Kraftprobe im Jahre 1940 zu bestehen. Dem Kampf gegen die Magyaren sieht man deswegen mit besonderer Spannung entgegen, weil es Ungarns Fußballkünstler waren, die unserer Nationalelf im vergangenen Herbste im ersten Kriegs- Länderspiel in Budapest mit 1:5 Toren eine hohe Niederlage bereiteten. Dieser Budapester Sieg der Ungarn war gleichzeitig ihr siebter in der Geschichte der deutsch-ungarischen Länderbegegnungen. Sieben ungarischen Siegen stehen nur drei deutsche gegenüber, die alle auf deutschem Boden herausgespielt wurden. Viermal trennte man sich unentschieden, eine Bilanz also, die eindeutig zugunsten der Ungarn siebt und von deutscher Seite dringend einer Aufbesserung bedarf.
Oie Ergebnisse des Hallensportfestes
Klasse A Männer:
Weitsprung: 1. Hochstein, Tv. Großen- Buseck, 6,56 m; 2. Harthaus, Gotha, 6,36 m; 3. Jug- hardt, Mtv. Gießen, 6,09 m; 4. Kronauer, VfB.-R. Gießen, 6,01 m.
Dreisprung: 1. Harthaus, Gotha, 12,35 m; 2. Decher, Schlitz, 12,18 m; 3. Pelke, Kassel, 12,14 m.
Kugel: 1. Dr. Luh, VfB.-R. Gießen, 14,90 m; 2. Harthaus, Gotha, 13,40 m; 3. Pelke, Kassel, 13,20 m.
Dreikampf: 1. Harthaus, Gotha, 1956,2 Punkte; 2. Pelke, Kassel, 1787 P.; 3. Jughardt, Gießen, 1572 P.; 4. Decher, Schlitz, 1494 P.; H. Kronauer, Gießen, 1454 Punkte.
Klasse B Frauen:
Wettsprung: 1. Seim, Mtv. Gießen, 4,38 m; 2. Werner, 1900 Gießen, 4,23 m; 3. Ludwig, VfB.- Reichsbahn, 3,91 m. ,
Spiele um die Kriegsmeisterschast der Bezirkskiaffe
Rodheim — VfB.-Reichsbahn Gießen. 1900 Gießen — Sportfreunde Wetzlar. Sportverein 05 Wetzlar — Watzenborn-Steinberg. Ehringshausen — Naunheim. ,
Die Grün-Weißen machen einen Ausflug nach Nodheim. Wenn auch feststeht, daß die Rodheimer gegen die VfB.er nicht gewinnen können, so kann man doch mit einem Spiel rechnen, bei dem der Platzverein bis zum Schluß kämpfen wird.
Die Leute vom Trieb empfangen die Sportfreunde Wetzlar. Man weiß zur Zeit nicht, wie sich die einzelnen Mannschaften zusammensetzen. Eine Vorhersage über den Ausgang des Spieles ist daher nicht möglich.
Die Teutonen sind wiederum nach Wetzlar an- gesetzt und müssen auf dem Platze des Sportvereins 05 antreten. Die Watzenborner scheinen in ihrer Spielstärke und ihrer Siegeszuversicht etwas nachgelassen zu haben. Trotzdem sollte es ein interessantes Spiel geben.
Die Ehringshäuser konnte« bis jetzt nicht viel bestellen und werden auch in Naunheim die Punkte lassen müssen.
Steinbach — Großen-Buseck.
Nachdem Steinbach am vergangenen Sonntag in Hungen einen schönen 6:2-Sieg erringen konnte, empfängt die Elf am kommenden Sonntag in einem zweiten Spiel um die Kreisrneisterschaft eine Elf von Großen-Buseck. Die Steinbacher stützen sich für diesen Kampf auf bewährte Kräfte wie Burger, Becker, Schmidt, Sucker, Peter, Hofmann, Größer, Paul, Weber, Arnold, Sehrt und Pitt. — Steinbach hat damit eine gute Mannschaft zur Verfügung, die sich, so hofft man, gegen die Großen-Busecker gut behaupten können sollte. Der Sieger dürfte erst mit dem Schlußpfiff fesfftehen.
Watzenborn-Steinberg I
gegen Leihgestern-Großen-Linden komb. 5:0.
Vor einer erheblichen Zuschauermenge hatte die I. Mannschaft des FC. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg am vergangenen Sonntag im WHW.-Spiel eine kombinierte Mannschaft von' Leihgestern-Gro- ßen-Linden zu Gast. Die Platzmannschaft stützte sich auf die folgenden Spieler: O. Burger; K. Schmandt, Fett; Wehrum, Hirz, Maid; Schaumburg, Unglaub, 'Schmitt, Häuser, Harnisch. Die Kombinierten, die ebenfalls einige Gastspieler in ihren Reihen hatten, verfügten neben einer guten Verteidigung über einen ganz ausgezeichneten Torhüter, der seine Mannschaft vor einer weit höheren Niederlage bewahrte. Das Spiel begann mit einer leichten Feldüberlegenheit der „Teutonen", die immer drückender wurde, doch konnte die sofort verstärkte Abwehr vorerst noch zählbare Erfolge vermeiden. Prachtvoll meisterte der Gästetorhüter kurz hintereinander zwei scharfe Schüsie von Schmitt, doch gegen einen weiteren direkten Schuß desselben Spielers war er machtlos.
Anerkannte
MO. SoolWeln „Parnass! werden beute nachmittag am Bahnhof Gießen abgegeben. Reichsnährstandspreis MöBJetteMen ' Telefon Lich 383. [01271
und sich durch eine Erfindung einen Namen per« chafft habe. In einem Falle erzählte er, daß ihm 4000 RM. zur Verfügung gestellt worden seien, damit er die Erfindung patentieren lasse, m einem andern Falle erhöhte er die Summe auf 32 000 RM. Die gutgläubigen Geldgeber waren der Meinung, daß nach den Worten des Angeklagten die ihm zur Verfügung gestellten Mittel bald eintref- en würden. Zu den Geschädigten zählt auch die Frau eines im Felde weilenden Gewerbetreibenden. Bei Begehung des Betrugs wußte der Angeklagte, daß der Mann eingezogen war, und er machte sich deshalb des Verbrechens gegen § 4 der Verordnung gegen Volksschädlinge schuldig. Das zur Aburteilung allein zuständige Sondergericht erkannte gegen den Angeklagten in biefenp Falle auf eine
stapler, der zuletz verbüßte, die er i . , , , schwindel erhalten hatte. Der Angeklagte gab sich als Sohn eines Hofgutsbesitzers aus und betrog eine Hausangestellte um 500 RM., der gegenüber er sich als Student bezeiMet hatte. Nach der Strafverbüßung hatte der AMchuldiate mehrere Stellen inne, erlitt aber verscWvene Unfälle und wurde dann wieder kriminell. Es gelang ihm, sich durch falsche Vorspiegelungen Darlehen von 3000 und 2000 RM. zu beschaffen und sich durch Heiratsbe- trügereien in den Besitz weiterer Mittel zu setzen. Er bezeichnete sich als Student der Technischen Hochschule Darmstadt, der vor der Prüfung stehe
^Azösisch^ . Brüssel, höfische Bl Rede an «lätte, den (5 Wchen Bio Mnng d N Milde n e, daß De schnürt '^..gering Solcher Brut Jr?u«n ui n^den.
n'At-N Serben S'func 1 tbittet W ’0n"1 ttang, p‘tD
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Unsere geliebte, herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester
Frau Marie Göbel Wwe.
ist heute für immer von uns gegangen.
In tiefer Trauer:
Erich Pulz und Frau Elisabeth, geb. Göbel
Familie Fritz Göbel
Familie Wilhelm Göbel Familie Heinrich Göbel Familie Ernst GöbeL
Gießen (Landgraf-Philipp-Platz 5), den 4. April 1940.
Die Trauerfeier findet Samstag, den 6. April, vormittags 11 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhöfe statt.
__1717 D
2 Kuhvlerrte und einige Lagevavbeiiev zum sofortigen Eintritt gesucht. Loh. Sistbev
Koblenbandelsgesellschnft, Alicenstr. 42-44. ________E
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I. Hypothek aus Privathand gesucht.
Angebot unter 1725D an den Gieß. Anzeiger.
Werbe-Drucksachen bei Brühl. Schulstr. 7
Vereine |
Gießen, Seltersweg 52


