dienen der persönlichen oder Partei- für alle nasäufverunja. Neuyork wird von solche für
boten.
Kleine politische Nachrichten
Berlin. 3. Nov. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: Hauptmann h r a b a k, Hauptmann B r e t n ü h. Oberleutnant P r i l l e r und Oberleutnant Philipp.
Hauptmann h r a b a k hat als Kommandeur einer Jagdgruppe 15 Luftsiege errungen. Durch her- rorragendes fliegerisches Können hat er sich bei allen Einsätzen hervorgetan und sich als vorbildlicher Gruppenkommandeur ausgezeichnet. Er zeigte bei | den vielen Angriffsflügen höchste Einsatzbereitschaft und bedeutendes Führergeschick. Hauptmann B r e t - nütz, ein vorbildlich tapferer Kommandeur seiner Jagdgruppe, hat in schneidigem Einsatz an der Spitze seiner Gruppe im Luftkampf 20 Gegner ab- geschofsen. Oberleutnant Priller und Oberleutnant Philipp, die beide ihre Staffeln von Erfolg zu Erfolg führten, gelang es, in Luftkämpfen 20 feindliche Flugzeuge zum Absturz zu bringen. Stets einsatzbereit und tapfer, erwiesen sie sich der hohen Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes würdig.
Losgeriffene englische Sperrballone über Dänemark und Schweden.
Stockholm, 3.Nov. (Europapreß.) Welle auf Welle deutscher Bombenmaschinen ist in den Abendstunden des Samstags über die Südostküste Englands geflogen und hat Kurs auf London genommen. Der allnächtliche Luftalarm in der englischen Hauptstadt begann mehrere Stunden oor Mitternacht, und kurz, nachdem das Alarmzeichen gegeben war, wurden schon die er st en Bomben ab» geworfen. Die Angriffe waren schon vor Mitter
nacht weitaus heftiger, als das in den letzten Tagen der Fall gewesen war, wo schlechtes Wetter die Akllonen behinderte. Wie der Londoner Nachrichtendienst meldet, war der h y d e - P a r k, der seit Beginn des Krieges mehrere Truppenlager und zahlreiche Flakbatterien beherbergt, Gegen- tand eines Luftangriffes. Der Kensington- Palast im hydepark, in dem ebenfalls Truppen untergebracht sein dürsten, ist durch Bombentreffer chwer beschädigt worden.
Für höchste Einsatzbereitschaft
Das Ritterkreuz für vier Offiziere der Luftwaffe.
Der Führer hat dem Präsidenten der Republik der Vereinigten Staaten von Brasilien anlaß-
dem sie 24 Stunden zuvor eine Bezugsperre 'ür alle Wollwaren eingeführt hatten, eine
Ziele an. In Amsterdam wurde ein Lazarett getroffen und dabei 19 Soldaten getötet und 20 schwer verletzt. An anderer Stelle wurden weitere 7 Holländer getötet. Bei dem Versuch, die Reichs- Hauptstadt anzugreifen, wurden die meisten feindlichen Flugzeuge durch die starke Abwehr nach Korben und Süden abgedrängt. Einzelne Flugzeuge, denen es gelang, das Weichbild Berlins in groher höhe zu überfliegen, warfen Spreng- und Brandbomben auf Wohn- und Siedlungsgebäude ab, wobei mehrere häufer befchädigt und ein Sägewerk in Brand gefetzt wurde. Auf das Virchow- krankenhaus fielen erneut Brandbomben. Durch den tatkräftigen Einsatz des Sicherheits- und Hilfsdienstes und des zivilen Luftschutzes gelang es, entstehende Dachstuhlbrände schnell zu löschen. Ls sind mehrere Tote und Verletzte zu beklagen. Der Gegner verlor gestern im Luftkampf zehn Flugzeuge. Zwei deutsche Flugzeuge werden vermißt. Major Galland schoß seinen 50. Gegner ab.
Deutsche Bomben auf Truppenlager im Hyde-Park.
Angriffe auf britische Geleilzüge
Der Wehrmachtbericht vom Samstag.
Berlin, 2. Nov. (3)7123.) Das Oberkommando bet Wehrmacht gibt bekannt:
Die Lustwaffe setzte ihre Vergeltungsangriffe auf Conbon fort. Am frühen Morgen fowie am Abenb griffen einzelne Kampfflugzeuge wieder britische Flughäfen an. Dabei fetzten sie hallen unb Betriebsstofflager in Branb unb zerstörten mehrere Flugzeuge am Boben. Weitere Angriffe richteten sich gegen Hafen- unb Fabrikanlagen Süb-Englanbs, wobei es vor allem in Portsmouth gelang, ein Großkraftwerk schwer zu treffen. Sturzkampfflugzeuge unternahmen im Laufe bes Tages Angriffe auf brei Geleitzüge vor bet englischen Sübostküste. Dabei würben 13 Schiffe von insgesamt 47 000 BRT. versenkt, neun weitere beschäbigt. Bei Great-Parmouth versenkte bie Besatzung einer heinkel 111 im kühnen Tiefangriff einen Zerstörer unb 3 Fracht - schiffe aus einem stark gesicherten Geleitzug.
Vor Dover nahmen Fernkampfbatterien bes Heeres unb bet Kriegsmarine einen feinblichen Geleilzug unter wirksames Feuer unb zersprengten ihn. Volltreffer waren zu beobachten. Die Schiffe flüchteten in ben Hafen von Dover, wo sie weiterhin befchosfen würben. Feinbliche Küstenbatterien gaben auf unsere Küstenbefestigungen einige Schüsse ab, bie jeboch ihr Ziel verfehlten. Das Feuer würbe erroibert, bis bet Gegner fchwieg. Im Laufe bes Tages kam es zu mehreren für uns erfolgreichen Luftkämpfen. Die Vergeltungsflüge auf London nahmen in der Nacht wieder stärkeren Umfang an. hier und in ben Jnbuftrieanlagen von Birmingham unb Coventry fowie im Hafen von Liverpool entstauben zahlreiche neue Brände. heftige Angriffe richteten fich auch gegen eine Anzahl schottischer Jnbustrie- unb hafenplähe. Das Verminen britischer Häfen nahm feinen Fortgang.
Bei ihren Einflügen nach h o l l a n b unb i n das Reichsgebiet griffen britifche Flieger wieder wie gewöhnlich in erster Linie nichtmilitärifche
Stockholm, 3. Nov. (Europapreß.) Zahlreiche Sperrballone, die sich in den letzten 24 Stunden an der englischen Südküste und im Bereich der englischen Hauptstadt losgerissen haben, und über Dänemark und Schweden abgetrieben sind, muhten von schwedischen Jagdflugzeugen a bg e s ch o s° fen werden. Mehr als ein Dutzend Ballone wurde in den letzten 24 Stunden vernichtet. Sie schleppten lange Drahtseile mit, die an den schwedischen Elektrizitäts- und Telefonleitungen g ro ß e Sch a- den anrichteten. An der schwedischen Westküste! traten die Ballone besonders zahlreich aus. Es hat den Anschein, als ob während der Nacht durch die Wettereinwirkung große Lücken in das englische Sperrballon - System gerissen worden sind. Auch Nordjütland, die Insel Falster und Esch er g sind von einer Reihe losgerissener Sperrballone überflogen worden, die Schäden an Telephon-und Hochspannungskabeln angerichtet und die Verbindung ganzer Provinzen mit den übrigen Landestellen unterbrochen haben, auch die Stromversorgung großer dänischer Gebiete wurde für mehrere Stunden unterbrochen. Unweit Nakskov wurde ein Eisenbahnzug in durchgerissene Telephonkabel verwickelt, wodurch stundenlange Verzögerungen des Eisenbahnverkehrs entstanden.
beruf ergreifen wollen und für ihre Anstaltsletter I zu den Schlachtfeldern im Westen durchge uhrt hat. Die Jungmannen erhielten aus der zehntägigen Fahrt eine lebendige Anschauung vom höchsten Umsatz und Ethos ihres künftigen Berufes als deutsche Offiziere. *
In Constanze traf der Korpsführer des NSKK., Reichsleiter Hühnlein, ein, um die Männer des NSKK., die bei der Aussiedlungsaktion der Volksdeutschen aus der Dobrudscha tätig sind, zu besuchen. Don Constanza, wo der Korpsfuhrech mit ^-Obergruppenführer Lorenz zusammentraf, begab er sich nach Galatz.
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Am Samstagmittag traf eine Abordnung rumänischer Legionäre unter Führung des Generalbeauftraqten für die Organisation der rumänischen Jugend, Kommandant Stoioanescu, zu einem Dsutschlandbesuch in Wien ein.
Auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine hat der Führer an eine Reihe besonders bewährter und verdienter Gefolgschaftsmitglieder von Rüstungsbetrieben, die sich im U-Bootbau, in der Waffen-, Torpedo- und Minenanferttgung m langjähriger Arbeit erfolgreich eingesetzt haben das Kriegsverdienstkreuz oersiehen Die Auszeichnungen wurden von dem Amtschef des Oberkommandos der Kriegsmarine bzw. den Inspekteuren der Rüstungsinspekttonen bei feierlichen Betriebsappellen überreicht.
Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei hat den Generalmajor der Polizei Querner als Generalinspekteur für die Gendarmerie und Schutzpolizei der Gemeinden in das Hauptamt Drdnungs- volizei berufen. General Querner, der sich bisher als Befehlshaber im Wehrkreis X große Verdienste um den Aufbau der Polizei im Gau Hamburg erworben hatte, wird damit zum Nachfolgerder^am 10. September 1939 als Generalinspekteur der Gendarmerie und Gemeindeschutzpolizei vor dem Feinde gefallenen Generalmajors^der Polizei R o e 111 g.
In Straßburg endete eine Fahrt, die das Oberkommando des Heeres für Jungmannen der natto- nalpolitischen Erziehungsanstalten, die den Offiziers-
fvrechern sowie eine Papierflut von ungezählten Flugblättern t . .
Wen Meinungsäußerung. N e u y----- -
beiden Seiten als Schlüsselstaat betrachtet, der den Ausschlag bei der Wahl, geben könnte.
Oie politische Linie der Türkei.
Englands Schiffsverluste außerordentlich groß
Gin bemerkenswertes Eingeständnis des Ersten Lords der Admiralität.
Schulung im Krieg.
Don Rudolf protsch.
Immer, auch in den Tagen härtester Belastung, bleibt der Deutsche in seinem tiefsten Wesen ein suchender Mensch. Die Frage nach dem Sinn des Daseins bewegt sein Gemüt, und um des Lebens innere Kräfte zu erkennen, ist ihm kein forschender Weg zu weit. Der deutsche Mensch wird von diesen Fragen sein ganzes Leben lang nicht freigegeben. Wir erkennen diese Tatsache auf allen Lehrgängen an den Schulungsburgen der Partei immer wieder neu.
Stärker denn je aber steht heute wieder bie Frage nach den wahren Werten des Lebens wie die Frage nach einem persönlichen, dem Lebenssinn und dem Lebensgesetz des Gesamtvolkes entsprechenden Wol- len unter den an den Lehrgängen der Gauschulen teilnehmenden Parteigenossen.
Es ist heute wieder wie einst in der Kampfzeit der Partei. Auch damals gab es kaum eine Frage, die nicht im tiefsten Innern der alten Parteigenossenschaft oftmals wie ein Feuer brannte, ja.
Drüber streichen, sagen die Fachleute, nicht hineinhaken mit dem Auftrag, oder Einschmierbürstchen in die Erdaldose; s o putzt man sparsam! Die Erdal- Nachfüllpackung kann man natürlich auch in eine größere Erdaldose tun, wenn man will, sogar umleeren, denn die Erdalrnasse sitzt locker in der Nach- füllpackung, ist aber so streichfähig wie in der Blechdose, denn es ist ja das gleichgute, das altbewährte Erdal! 4810V
Berlin, 3. Nov. (DNB.) Bei der Eröffnung -er türkischen Nationaiverscummhing erklärte der türkische Staatspräsident I n ö n ü, daß die türkische jlußenpolttik einzig und allein von dem Grundsatz osleitet werde, die unendlichen Reichtümer der Tür- fei so auszunützen, daß dadurch die wirksamsten, »rodukti'vsten Ergebnisse für das Land erzielt werden. Die nichtkrieg führ ende Haltung mache es unmöglich, daß türkisches Gebiet durch die im Kriege befindlichen Mächte benutzt werde und eine solche Benutzung werde so lange kategorisch und absolut unmöKich sein, als die Tür- koi an dem Konflikt nicht t e i l n e h m e. Die türkische Politik beruhe auf der Aufrechterhaltung der politischen Unabhängigkeit und territorialen Integrität. Die nichtkriegführende Haltung der Lürtei dürfe nicht notwendigerweise den normalen Vsziöhungen mit allen Ländern, die ihr gegenüber guten Willen zeigten, ein Hindernis bieten.
Hamsterkäufe in der Schweiz.
Genf, 2. Nov. (Europapreß.) In der Nacht zum Samstag haben die schweizerischen Behörden, nach-
die Besitz ergriff von dem ganzen Menschen und diesen sehr gebieterisch zur inneren Klärung oder zur inneren Erfüllung drängte.
heute ist es wiederum so. Zu nahe geht in dieser Zeit der Tod an sehr vielen deutschen Menschen vorbei, als daß es anders fein könnte. So ist die Stimmung, welche die Sch u l u n g s a r b e i t heute innerhalb der Parteigenossenschaft vorsindet, sehr aufgeschlossen und für das wesentliche und gute Wort sehr dankbar.
Zu dieser Frage nach dem tiefsten und letzten Sinn des Lebens, einer Frage, die in sich ja be- ! reits die Frage nach dem Letzten, Göttlichen birgt, I tritt dann das durch die politische Entwicklung überreich geweckte Interesse an den Fragen der Neuordnung Europas.
Die Lehrgänge an den Gauschulungsburgen der NSDAP., sowie die Vorträge anläßlich der außer- halb der Schulungsburgen durchgeführten Schulungsveranstaltungen versuchen nun dem großen Fragenkreis der innerhalb der Parteigenossenschaft lebendig ist, in bestem Sinne Antwort zu geben. So gibt heute die Schulungsarbeit der NSDAP, dem gesamten Politischen Leiterkorps nachhaltig und tiefgründig eine in jeder Weise umfassende
Berlin, 3. Nov. (DNB.) Der Erste Lord der ; britischen Admiralität, Alexander, bemühte sich < in einer Rede an das Empire den Eindruck zu ver- । wischen, den die Rede des britischen« Großadmirals ■ 2orö Chatfield mit dem offenen Eingeständnis , bes völligen Versagens der britischen Flotte und her wachsenden ungeheuren Schwierigkeiten, nut denen England heute kämpft, hervorgerufen hat. Dabei entschlüpft ihm aber zwischen den Zeilen das Geständnis, daß die deutschen U-Boote unter den englischen Schiffen bereits gefährlich aufgeräumt haben. Er wolle nicht verheimlichen, so erklärt Alexander, daß die britischen Schisfsverluste in letzter Zeit außerordentlich g r o ß gewesen eien Die britischen Schiffe seien von deutschen und italienischen U-Booten s e h r h e f t i g a n g e g r i s ° fen worden. Die Intensivierung der U-Boot-Kam- aagne mache sich für England f efyr unangc9 nehm bemerkbar. Zwar seien die Zerstörer, die man von Amerika erhalten habe, m dem Kampf gegen die feindlichen U-Boote sehr hilfreich aber er wäre den Amerikanern dankbar, wenn sie no ch mehr Zerstörer Großbritannien in nächster Zett zur Verfügung stellen könnten.
Englands Kriegsziel besteht nach den Worten des Ersten Lords der britischen Admiratttät darin, „ben Lebensstil zu verteidigen, den wir für gut befinden. Unser Lebensstil basiert auf dem Wohlergehen nicht nur unseres eigenes Jchs, sondern auch aus dem unserer Nachbarn. Dieser Lebensstil basiert auf der Toleranz der Güte, dem Verständnis und der Gerechtigkeit". Sicher werden nicht mir die Nachbarn Englands, sondern vor allem auch die Völker, die gegen ihren Willen von London regiert werden, lebhaft bedauern, daß sie von diesem Lebensstil bisher so wenig verspürt Haben. Alexander hat Über gar nicht das Leben der Völker, sondern das Leben der Londoner Plutokraten gemeint, deren mit Hilfe von Raub und Plünderung sowie rigorosester Ausbeutung der fremden Völker und der eigenen Arbeiterschaft geschaffener ,-Stil" ja tatsächlich durch den Krieg gerettet werden sollte. Daß diese Aufgabe erheblich schwieriger ist als man es sich in London vorgestellt hat, scheint selbst der Erste Lord der Admiralität schon bemerkt zu habens denn er gestcht: „Wir kämpfen bis zum Ende, selbst wenn es keinen anderen Grund gibt, als weil man es muß. Wir können nicht mehr zurück, der auf- genommene Strett ist buchstäblich ein Kampf aus Leben und Tod." lieber diesen Ernst der Situation kann auch der stärkste Optimismus nicht mehr Hinwegtäuschen. Auch der Erste Lord der Admiralität hat mit seiner Ansprache nur bewiesen, zu welchen törichten Redensarten man in den Kreisen der Londoner Machthaber fyeute. seine Zuflucht nimmt, um dem englischen Volk einen Rest von Hoffnung auf bessere Zeiten zu bewahren.
Baumwolle, Leinenwaren, Schuhe, Seife und Waschartikel verfügt. Die Hamsterei, insbesondere der Sturm auf die Schuhgeschäfte, hatte am Freitag unglaubliche Ausmaße angenommen. In Zürich und Basel wurden die Geschäfte im Einvernehmen mit der Preis- kontrollkommission geschlossen, während in Lausanne und Genf die Käufer Schlange standen. Es sei nicht selten vorgekommen, so berichten die schweizerischen Blätter, daß Käufer sechs oder sieben Paar Schuhe erstanden. Während aber ein Teil der Bevölkerung gehamstert hat, begrüßt ein anderer Teil die Kontrollmaßnahmen der Behörden. Die „Nationalzeitung" in Basel schreibt: „In der Versorgung mit Lebensrnitteln und anderen wichtigen Waren hat eine Art Wettlauf zwischen Hamsterei und behördlichen Maßnahmen eingesetzt." — Das Eidgenössische Kriegsernqhrunasamt hat für den Monat November eine Einschränkung d e r Schweineschlachtungen auf mindestens zwei Drittel der Schlachtungen im gleichen Zeitraum 1939 verfügt. Die Metzgereien und Lebensmittelgeschäfte dürfen nur die bisherige regelmäßige Kundschaft nach Maßgabe der bisherigen Schlachtungen bedienen. Der Verkauf und die Abgabe von Schweinefleisch aus Hausschlachtungen an Verbraucher ist ver-
Ausrichtung.
Es liegt ein Uebermah an Fragen vor, die durch die in fast schwindelndem Tempo sich entwickelnden politischen Ereignisse ausgelöst wurden. Die nationalsozialistische Revolution hat sich zu einer Revolution des Kontinents erweitert. Wo einst die Frage nach der Macht im Staate, ihre Erringung und ihre Festigung im Vordergrund stand, ist heute die Frage nach der Neuordnung Europas und Afrikas der Mittelpunkt. Wer aber die Neuordnung Europas und Afrikas bestimmen will, muß die europäischen und afrikanischen Probleme gründlich kennen und dazu die Kräfte erkennen, die sich bisher dieser Ordnung entgegengesetzt, wie jene, die am Aufbau der neuen europäischen Ordnung mithelfen werden.. So steht eine Fülle der Probleme vor den Männern der Gauschulungsämter, und sehr viele Fra- gen harren innerhalb der Parteigenossenschaft auf Antwort. Und diese Antwort wird gegeben. Die Schulungsarbeit erfuhr durch den Krieg keine wesentliche Unterbrechung. Wohl sind viele der Gau- und Kreisschulungsburgen anderen Zwecken zugeführt, und andererseits oftmals auch kaum genügend Zeit für die Durchführung von 14- und mehrtägigen Lehrgängen vorhanden. Auch sind die Mehrzahl der Gauschulungsleiter und viele ihrer einstigen Mitarbeiter als Soldaten an den Siegen dieses Krieges, aber auch an feinen Opfern beteiligt gewesen. Auch die Schulung der Partei hat manchen ihrer Mitarbeiter für immer durch den Tod vor dem Feind verloren. Diese Kameraden haben selbstverständlich, wie es ihrem Wesen entsprach, den Tod hingenommen wohl als letzte Trennung, zugleich aber auch als tiefste Erfüllung ihres bisherigen Lebens als Nattonalsozialisten. Diele Briefe dieser Kameraden, die oftmals knapp vor ihrem Sterben geschrieben wurden, bewiesen uns dies. Sehr viele auch tragen heute das EK. I und EK. II, mancher wurde verwundet, andere wieder haben den Krieg bisher in Heimatgarnisonen, war- tend und zum Einsatz bereit, verleben müssen.
In die entstandenen Lücken traten stets neue Kameraden, so daß die Arbeit trotz allem wettergeführt wekden konnte. Aber sie geht nicht nur weiter, sondern das Ausmaß ihres Aufgabenkreises vermehrt sich von Woche zu Woche. Neue Gaue, neue Gebiete harren der Schulungsarbeit. Im Gatt Wartheland läuft die Schulung der dorttgen Führerschaft bereits seit Monaten im vollen Tempo. Drei Gauschulungsburgen sind dort im Betrieb. I Auch im Generalgouvernement ist die Schulungsarbeit innerhalb der dorttgen Deutschen bereits angelaufen. Desgleichen in den wieder heimgekehr. len neuen Westgebieten. Dazu finden auf den Or- I densburgen laufend Schulungs- und Großveranstaltungen für Umsiedler statt. Trotz aller sonstigen Ueberlaftungen steigt auch die Bezieherzahl des I Reichsschulungsbriefes der NSDAP, ständig, der seine fünf Millionen Auflage bereits wett überschritten hat und zu einem unentbehrlichen geistigen Ausrichtungsrntttel der Inneren Front in diesem Krieg geworden ist. v „
In anderen Ländern mag der Krieg sich einer Staubschicht gleich über die Gemüter gelegt haben, alles innere Leben hemmend oder erstickend. In Deutschland sind die Menschen aufgeschlossener denn je. Es ist dies ein Merkmal mehr dafür, daß rote nun doch endlich auch auf dem Wege sind, restlos ein politisches Volk zu werden.
Daß wir dabei zu noch tieferen und klareren Persönlichkeiten auszureifen vermögen, lehren die täglichen Erfahrungen bei den Begegnungen, welche die Männer der Parteischulung mit der Gesantt- parfeigenossenschaft immer unö immer wieder haben. In dieser deutschen Veranlagung siegt die sehr entscheidende Stärke unseres Volkes und insbesondere der NSDAP. Die Schulungsmänner der Partei sind bemüht, diesen deutschen Hang nach Er- kenntnis in jene Richtung zu lenken, welche die gewonnene Einsicht wieder umsetzt in politische Kraft 1 und in eine tatfreudige innere Haltung. .
„ „on »ruHticu uniutv Denn auf den politischen Willen, auf den ziel-
Wie aus dem italienischen ®^mad>tberi«Mer»or9^t•
JstiM
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Rhodri.
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Fahas Olympia*™' f
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