Ausgabe 
4.7.1940
 
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scheu Geschwadern zusatnmengestellt werden. Feindliche Gegenwirkung Die französischen Gruppen werden so ausgestattet, Wesenheit deutscher Jagd

mindern.

Starke feindliche Tonnage vernichtet

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Panikpsychose in England

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Kaukasus-Raffinerien und der Hafenanlagen zer­stört sein werden. Das verwendete Flugzeug- material umfaßt 90 bis 100 Flugzeuge, die aus sechs Fliegergruppen und drei b r i t i -

221 und vier Grupppen Glenn-Martin, die mit Er­satztanks ausgerüstet sind, zusammen. Sie können bei jedem Feindflug insgesamt 70 Tonnen Bom­ben auf etwa 100 erkundete Raffinerien abwerfen. ...... ~ " und die vermutliche An­

essen bluten zu lassen. Die helle Angst vor dem Kommenden aber sprach aus feinem düsteren Einge­ständnis, daß Großbritannien nun von der Nord­see her und auch der Kanalseite blockiert sei, so daß kein Verkehr im Norden und Süden mehr denkbar sei.

handelt sich vor allem um deutsche Schiffe. Sn die­sem Fall wird Rußland nicht in den Krieg hinein-

wesenheit deutscher Jagdflieger werden die Wirk­samkeit dieser Operation in erheblichem Maße ver-

daß sie Baku an den vorgesehenen Daten angreifen können. Sie setzen sich aus zwei Gruppen Farman

Der briW-sranzösische Operaüonsplan zur Lombardierung der kaukasischen Oelselder

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Der Wehrmachlsbericht vom Mittwoch.

Führer-Hauptquartier, 3.Juli. (DM.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Kapitänleutnant Lchuhardt hat mit feinem U-Boot 24 000 BRT. feindlichen handelsfchifftaums, dar­unter den britischen DampferAthellaird (8900 BRT.), versenkt. Lin weiteres U-Boot hat westlich des Nord-Kanals den bewaffneten englischen Damp­ferUran-Bora Star (15 500 BRT.) torpediert.

Am 2. Juli griffen deutsche Kampfflugzeuge im Zuge der bewaffneten Aufklärung über der Kanal­küste einen Geleitzug an und versenkten einen Frachter von 12 000 BRT. sowie einen von 6000 BRT. Ein weiterer Frachter von 8000 BRT. wurde durch Bombentreffer schwer beschädigt.

gezogen. I

Fall 2: Direkte Intervention im Kaukasus.

Fall 3: Ohne direktes Vorgehen gegen Rußland Maßnahmen treffen, um Selbständigkeitsbestrebun­gen der mohammedanischen Bevölkerungsgruppen tm Kaukasus zu fördern.

Bombardement der russischen Oelselder.

VIII.

Sehr geheim. 5. April 1940.

Luftangriff auf die Erdölfelder des Kaukasus. Verständigung erzielt im Großen Hauptquartier der Luftwaffe.

Der französisch-britische Luftan­griff auf das Kaukasus-Petroleum­gebiet richtet sich ausschließlich gegen die Rasfl- nerien und die Hafenanlagen von Batum-Poti-Gro- znn-Baku. Es kann damit gerechnet werden, daß innerhalb der ersten sechs Tage 30 bis 35 v. H. der

bindenden Beistandsoertrages handelt, oder wenn . die Türkei selbst als kriegführende Macht oder sich von einer Kriegsgefahr bedroht fühlende an die alliiertem Mächte einen Hilferuf ergehen läßt. Zur Zeit ist keine dieser Bedingungen erfüllt.

Unser Eintritt ins Schwarze Meer kann demnach, wie Eure Exzellenz bemerken, nur auf Grund einer wohlwollenden Entscheidung der Türkei erfolgen, die darüber müssen wir I uns klar sein den von ihr in Montreux über-1 nommenen Verpflichtungen widersprechen würde und die daher einen Protest von einer I Macht, welche die Konvention unterzeichnet hat oder, wie z. B. die Sowjetunion oder Italien, der I Konvention beigetreten ist, Hervorrufen könnte. Die zuletzt genannten Mächte könnten in diesem Falle sehr wohl das deutsche Spiel betreiben. Obendrein würde die Sowjetunion, selbst in dem Falle, wo keinerlei kriegerische Handlungen gegen chr Land oder ihre Kriegs- und Handelsschiffe gerichtet sind, I bei einer Oeffnung der Meerengen den alliierten Kreuzern eine feindselige Manifestation ankündigen und selbst Gegenmaßnahmen ergreifen.

Die Möglichkeit des Ausbruchs von Feindselig­keiten als eine Folge unserer Initiative ist also kei­neswegs ausgeschlossen, und dieser Umstand würbe uns verpflichten, uns wie in dem bereits untersuch­ten Falle mit den Rückwirkungen zu befassen, Die die geplante Initiative vom Standpunkt der tur- kischen Verteidigung haben könnte. Es würden sich also die gleichen Vorsichtsmaßregeln und Stiften zwangsweise ergeben, die die Operation gegen Baku mit sich zu bringen scheint.

Wie sollen übrigens die Kontrollaktionen auf dem Schwarzen Meer aussehen? Die Zahl der deutschen Handelsschiffe, die in den bulgarischen Häfen Zu­flucht genommen haben, ist ziemlich beschränkt (es sind anscheinend acht). Das direkte Vorgehen einer alliierten Kreuzfahrt gegen die Schiffahrt unter deutscher Flagge würde also von kurzer Dauer sein.! Es wird sich hauptsächlich darum handeln, die russi­schen, rumänischen, bulgarischen oder italienischen Schiffe zu kontrollieren und Kontrollbesuchen zu unterziehen, sowie unter den gleichen Bedingungen die russischen und die italienischen Petroleumschisse anzuhalten und einer Schiffskontrolle zu unter­ziehen, die zwischen den kaukasischen Häfen und den Donaumündungen oder der bulgarischen Küste hm und her fahren alles Operationen, die sich nicht gerade erfolgreich auf hoher See durchführen lassen. Die angehaltenen Schiffe müssen zu einem Flotten st ützpunkt gebracht werden, um dort kontrolliert zu werden und die beschlagnahmten

Daladier erbittet Denkschrift

VII.

19. Januar 1940.

lampen ausgerüstet sein. Führerhauptquartier, 3. Juli. (DNB.)

Der englische Rundfunk teilte am Mittwochnach- $er eK^rer unfr Oberste Befehlshaber der Wehr­mittag mit, Ministerpräsident Churchill habe am macRt auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Dienstagnachmittag die Grafschaft <5u \VX \ feeres das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ver- besucht, um sich von dem Fortgang der BerteiDi= IieueTi: fcem General der Infanterie Ritter von gungsarbeiten zu überzeugen. Sussex soll einen b e r t, Generalleutnant Weisenberger, Hauptabschnitt derF e st u n g E n g I a n D ml- Oberst Schmidt und Hauptmann von Peters- den. Churchill habe Gelegenheit gehabt, dem Aus-1 0 r L

bau der Maschinengewehrnester, Tankfallen Ge- General Ritter von Schubert hat sein schutzstellungen usw. beizuwohnen. In der Nacht ^Qrps ifi Gewaltmärschen so schnell an die fron- jum Mittwoch ist eine Verordnung m Krcht g Befestigungen herangeführt, daß dem Geg-

treten, durch die eine 3 0 Ki l a meterb re e 11 Aufbau einer organisierten Verteidigung für feben $aÄhr Ünmägüd) 9=mad)t mürbe.9 Snsbefonbere bie Er.

Schande/daß heute^ noch arbeits- und wehrfähige stoßen wurde und die Dwision m die bronttnne Männer in England in Privatberufen Unterkunft einbrechen konnte. Vorbildliche Nahe und Ruck fänden Die Presse fordert alle geeigneten Maß- sichtslosigkeit gegenüber seiner eigenen Person sich^ - nahmen, um die Privatberufe von solchen Männern ten eine überlegene Führung unbW- m säubern Der jüdische Kriegshetzer Höre-Be- gehen der Truppe. - Oberst Schmidt hat em lisha stellte im Unterhaus die Forderung nach Infanterie-Regiment trotz körperlicher Behinderung dem Heckenschützenkrieg. Die Zivilbevölkerung durch schwere Verwundung im Weltkrieg vom Ein- müsse im Waffengebrauch ausgebildet werden. Die satz am Aisne-Oiie-Kanal bis zum Marne-Ueber- Verteidiqung müsse eine große Tiefe haben, da diel gang mit ^erDorragenber per^on^l^^erJEapferteü uub Angriff/ von vielen Seiten erwartet werden könn- überragendem Geschick geführt und dadurch entschei­den. Mit der gleichen Begründung machte er dem dend die großen Erfolge ferner Division herberg^ Unterhaus auch die Notwendigkeit klar, Irland führt. Hauptmann von Petersdorf hat sich zu vergewaltigen und für die plutokratischen Inter- als Führer der Vorausabteilung einer Division

Stockholm, 3.Juli. (Europapreß.) Der letzte Luftalarmin London hat nahezu eine Mil­lion Pfund Sterling gekostet, weil wieAlle- handa" sich aus London telegraphieren laßt d a s gesamte öffentliche Leben stillstand. Die Rotationsmaschinen der großen Zeitungen wur­den angehalten, die Nachtbäckereien lagen verlassen da, und selbst die Vorstellung der Oper von Covent Garden mußte unterbrochen werden. Die Londoner Presse spricht von einer ausgesprochenen Panik­stimmung. Sie erklärt, zwar spielten die Men­schen in einem demokratischen Lande die erste Rolle, aber man habe auch keine Zeit zu verlieren,

Waren auszuladen. I

Wo sollte dieser Stützpunkt sein, wenn nicht in einem türkischen Hafen? Diskrete Erleich­terungen wären unzureichend ... Das hieße aber, daß die Türkei direkt mit der Aktion der Alliierten verbunden wäre und Deutschland sie mit Recht als kriegführende Macht ansehen könnte ... Die türkische Regierung ist nach meinem Dafürhalten zur Zeit aus den eingangs dargelegten Gründen nicht bereit, fo weit zu gehen.

Kann man sich Operationen von einer anderen! Art vorstellen? Wenn es so gut wie unmöglich ist, daß Kontrolloperationen planmäßig auf dem Schwarzen Meer ohne aktive Teilnahme der %ur=\ fei durchgeführt werden können, so darf man sich andererseits nicht vorstellen, daß U-Boote ohne daß man von dieser Macht mehr verlangt als die Augen dabei zu schließen des Nachts durch die Meerengen fahren, um im Schwar­zen Meer schnelle Streiffahrten durchzuführen, die den Zweck haben, denSchiffahrtsverkehr zu stören und die deutsche Schiffstonnage, ja sogar die angehaltenen Schiffe nach deutschem Muster zu versenken, von deren Ladungen man erkannt hatte, daß sie für Deutschland bestimmt waren. Ich will die Frage nur anschnei- den. Wenn die Operation technisch möglich ist, dann würde sie, politisch gesehen, auf weniger Schwierigkeiten stoßen als eine Intervention alliierter Kreuzer, da sich die Türkei Dritten gegen­über darauf berufen könnte, daß sie Über unsere Pläne in Ungewißheit gehalten würde.

Dennoch müssen wir uns unbedingt darüber klar sein, daß selbst eine solche beschränkte Operation die türkische Regierung in eine hei kl e La ge brin­gen würde und wir infolgedessen die Operation nicht unternehmen könnten, ohne an die Rückwir­kungen zu denken, denen dieses Land ausgeliefert werden würde. Deshalb müssen wir wieder auf ine Ueberlegungen über den Stand der türkischen Rüstungen zurückkommen, die mir bereits oben| angestellt haben. .

Ich komme zu dem Schluß, daß bei der gegen­wärtigen Lage und nach einer von den Experten festzusetzenden Frist die Operation gegen Baku am leichtesten zu organisieren ist, und zwar in dem Maße, in dem wir die tür­kischen Bedenken berücksichtigen könnten. Außerdem würde ihr Erfolg derartige Konsequenzen haben und die russische Aktion derart lähmen, daß die türkische Regierung bei einem guten Ausgang der Operation sich gerade durch unseren Erfolg dazu ermutigt fühlt, uns die notwendigen Erleichterungen unbe­kümmert zuzugestehen, bis die Operationen der Schiffskontrolle auf dem Schwarzen Meer unter günstigen Umständen vor sich gehen können.

(gez.) Massigli.

IX.

17. April 1940.

Der Oberkommandierende des östlichen Mittel­meeres.

Geheim!

General Weygand an den Oberkommandieren­den Gamelin, Befehlshaber der Landstreitkräfte, an den Oberkommandierenden der Luftwaffe,

V u i l l e m i n.

Die Vorbereitungen für die Bombardie­rung der Oelselder des Kaukasus sind so weit fortgeschritten, daß sich die Frist, innerhalb derer diese Operation durchgeführt werden kann, abschätzen läßt.

Politische Voraussetzungen: Die Einhaltung einer Frist ist hier nicht geboten. Die Unternehmung i braucht nicht zum Gegenstand einer Vereinba­rung mit den Türken gemacht zu werden, deren Abschluß sich im übrigen als unmöglich erwiesen hat. Der französische Botschafter in der Türkei hat der Regierung über diese Frage genau berichtet. Gegenwärtig kann von einer Geneh­migung für die Ueberfliegung türkischen Staats­gebietes nicht die Rede sein, noch weniger von der Bereitstellung von Flugplätzen, die als Sprung­brett dienen könnten. Auch sonstige Hilfe ist Nicht zu erwarten. Der Materialtransport für den gesam­ten Bedarf geht über die Bahn AleppoNissibine. Eine vorherige Demarche für die Benutzung, dieser Strecke, soweit sie türkisches Staatsgebiet berührt, ist nicht erforderlich, da unsere früheren Vereinba­rungen uns in dieser Beziehung jede Freiheit las­sen.' Bei der Schätzung der Fristen sind zu berück­sichtigen:

a) Die Herrichtung der Flugplätze: In dieser Jahreszeit ist nur geringe Arbeit erforderlich, ihre Dauer wird aus 14 Tage geschätzt.

b) Arbeiten auf der Eisenbahnstrecke und zur Auf­füllung der Depots (Weichen, Schienen, Drahtlei­tungen); Dauer: 1420 Tage.

c) Transport von Betriebsstoff, Munition, Trup­pen und Wagenpark nimmt für die französischen Streitkräfte 56 Züge in Anspruch. Dies bedeutet bei Annahme von vier Zügen in 24 Stunden eine Frist von 14 Tagen. Ebenso lange Zeit ist für die englischen Truppen erforderlich. Insgesamt werden /somit 30 Tage benötigt. Berücksichtigt man, daß a) und b) gleichzeitig ausgeführt werden können, so sind mindestens 4550 Tage nötig, vorausgesetzt, daß das Eisenbahnmaterial und der britische und französische Nachschub unterschiedlich in Marsch ge­setzt werden.

'Außer diesen Fristen muß auch die Zeit berück­sichtigt werden, die für die Instandsetzung und die

Wie man sich eine deutsche Landung in England vorstellt, läßt eine Anzeige in derDaily Mail" er- kennen, in der es heißt:Bald schon wird möglicher­weise jeder gesunde Mann zur Verteidigung seines Heimes und feines Vaterlandes aufgerufen werden. Unter Umständen hat er niemals eine militärische Ausbildung genossen. Was kann er tun, um sich vor- zubereiten? In derPicture Post" der neuen Woche gibt ein Mann, der im spanischen Kriege innerhalb von zehn Tagen Zivilisten zu Soldaten

ist 'Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Gruppe bereit! Gegenüber solchen Auffassungen können sich J cxnrmnn.mnl?fhnmßpr die feit tanaem in Dienst vereinzelte warnende Stimmen schwer durchsetzen.

Sollt? mail" warnt oor ben felbftgefäUigen Reden Lp ' prhält hie Gruvve der Bomber die zur der Minister, die erklären, alles sei in Ordnung, ob- Levante-Luftwaffe qehott, jetzt erst die ersten Flug- wohl offensichtlich nichts in Ordnung ist-Auch Ward zeuge des Typs Glenn-Martin. Nach den Angaben Price beklagt die Mängel der englischen Kriegs- der Oberkommandos der Luftwaffe selbst sind zwei- Organisation. Das ganze Be^affungswesen kran e einhalb bis drei Monate unerläßlich, um die Pi- daran, daß es noch .nach Methoden arbeite, die loten auszubilden und sie instandzusetzen, an einer I Gladstone eingesuhrt habe.

Kriegsoperation teilzunehmen, bei der es darauf an- Am*$a**CL*»

kommt, das vorhandene Material im höchsten Grade JUU« (SHUrretytreiH auszuwerten. Wahrscheinlich befinden sich bie ubn- gen Gruppen des Typs Glenn-Martin, die aus vliylljU/^r <j HCyCT*

Frankreich oder aus Nordafrika erwartet werden, , . .... ~ ,

in ungefähr entsprechendem Zustand. Sprengbomben (Ulf friedliche Passanten

Der Dizeluftmarschall und Kommandeur der bri- Und spielende Kinder.

tischen Luftwaffe im mittleren Orient war, als er BetUn 3- 3u(L (DNB.f Mm Millwochnach- ÜS Ä5 S" Ä" N -« <" '*]* ;

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daß diese Schätzung die technische Vorbereitung des der kriegsführung find, geht daraus hervor, daß Bombenangriffes ünberücksichtigt läßt. Diese Vor- in Barmbeck einer dichtbesiedelten bereitung umfaßt die Ausnahme von Luftbildern, Wohngegend ohne milit.ärisches Ob» die Auswahl der Ziele sowie des geeigneten Born- durch die Wolken Sprengbomben abgeroor- benmaterials, schließlich die Herrichtung der Flug- wurden. Friedliche Passanten und zeuge für den besonderen Fall. IspielendeKinder wurden getroffen. Zwölf

Kinder, drei Frauen und ein Wann sind ge- tötet, etwa 25 Personen schwer verletzt, davon die größte Zahl Kinder. Rachd'em es den Engländern trotz wiederholter Versuche nicht gelungen ist, hier in Hamburg militärische Ziele in der Rächt wir­kungsvoll anzugreisen, haben sie jetzt sogar bei Tage unschuldige Kinder und fried­liche Zivilisten zum Angriffsziel ge­wählt. Bei der sehr großen höhe und der dichten Wolkenschicht mußte man sich daraus beschränken, Jäger zur Verfolgung einzusehen. Die Stunde der

Die Vorsicht gebietet daher, die Ausführung der Operation erst für Ende Juni oder An­fang Juli in Aussicht zu nehmen, besonders wenn man die absolute Notwendigkeit bedenkt, das Unternehmen erst durchzuführen, wenn alles bereit ist. Nur fo kann man entscheidende Ergebnisse mit dem größtmöglichen Machteinsatz und der größten Schnelligkeit erzielen. Die Operation selbst darf nur einige Tage dauern und muß in m a s s.i er t er Bombardierung derjenigen Punkte bestehen, deren Zerstörung durch Spreng- ober Brandbomben als besonders wirksam anzu- N-n. -st: Di- bezeichnete Frist ist übrigens auch I rückt näher. England wird das ernten,

für die Türkei notig, wie Herr Massigli bereits her- » »

vorgehoben hat, da die Türkei sich im Laufe dieser was es gefat Hal.

Ö.W ffÄ.SÄtyAS.'r.S Sturmabzeichen für alle weise ausgelöst wird. der Bambardierung möglicher- M^ffbNgattUNgeN deS HSSreS.

Der Oberkommandierende des Operationsgebietes Berlin, 3. Juli. (DNB.) Zu Beginn des Jah- Ost-Mittelmeer. |r5 hEe der Oberbefehlshaber des Heeres die (Ein-

(gez.) Weygand. IFührung eines Jnfanterie-Sturmabzei-

Stempel. chens verfügt. Nur an solche Offiziere, Unteroffi­

ziere und Mannschaften kann das silberne Ab­zeichen vom Regimentskommandeur verliehen wer- Den, die in vorderster Linie an drei Sturm­angriffen an drei verschiedenen Kampftagen teilgenommen haben und mit der blanken .Waffe in der Hand in den Feind eingebrochen An der schottischen Küste warfen unsere Kampf- sind. Erfolgreiche gewaltsame Erkundungen, Gegen- flugzeuge Bomben auf Anlagen der britischen stoße und Gegenangriffe werden als Sturmangriffe

3m Lause der Rächt zum 3. Juli führten meiere ionisierten Infanterie-Regimenter das Jnfan- Angriffe auf hasenanlagen an der Küste. Sub- verliehen. Die Farbe des Ab-

englands zu zahlreichen Bränden und Explosionen, zechens ist in diesem Falle Bronze. Ein P a n

Bei Tage versuchten drei britische Flugzeuge vorn zerkampfwagen-Abzeichen wird an solche Wüster Bristol-Blenheim in Holland einzufliegen, Panzer-Besatzungen verliehen, die sich bei minbe- rourben jeboch rechtzeitig erkannt unb zum Kampf stens dreimaligem Einsatz an drei verschiedenen Ta- geffdlt. Es gelang, zwei dieser Flugzeuge im Luft- An ,m KmM>^b-wahrt^habem Die, V°rl°chung°w. VuVlnlÄ zum 3. Juli warfens-ündliche

Flugzeuge in Holland, Rord- und Westdeutschland Panzerdivisionen und der Panzerspäheinheiten aus- Bomben ab, die 3um größten Teil iy freies Ge- gedehnt worden. Die Farbe ist ebenfalls Bronze. taube fielen und daher nur geringen Sachschaden, c^ür Soldaten aller anderen Waffengattungen aber keinen Personenschaden verursachten. Ein deut- einschließlich der Sturmartillerie, die mit der Jn- sches Flugzeug wird vermißt. fanterie oder den Panzern zusammenkämpfen oder

. > lim eigenen Verbände die Bedingungen des Jnsan-

terie-Sturmabzeichens erfüllen, ist ein besonderes I Sturmabzeichen eingeführt worden. Es besteht aus k Stielhandgranate und Seitengewehr, gegeneinander

* I gekreuzt, umgeben von einem ovalen Eichenkranz,

der im oberen Teil das Hoheitszeichen der Wehr.

»U £ S PÄTÄ ßä 6... für die Allgemeinheit besorgniserregenden Tempo", res gehören.

nun^die^Posten in der Dunkelheit mft roten Signal- MdemMerkreuzausgezeichnet

Abschrift einer handschriftlichen Aufzeichnung des

General GamÄ^n"und Admiral Dar lan find I insbesondere nicht in hn tr 1 e gs wt äu bitten eine Denkschrift über eine eventuelle In- In d u st r 1 e n, die verschiedentlich bei ben deutschen siK'**-: »ääv.

ftaü 1- Abschneidung der für Deutschland be- Minister Sir John Anderson in einem Aufruf a ftimmten im*a»6^e Arbeiterschaft sie fönne ber Lufta arm getrost b-nd-tt fid. Dor allem um d-uftche Sch-ft-. Sn dr°.,an n Arb °l °d^b 1^.^- n,

die Arbeiter bei jedem Alarm ihre Plätze verlassen.

In Londoner Zeitungen wird bekanntgegeben: /Die zahlreichen aus Versehen erfolgten E r - schießungen harmloser Strahenbe- n utz er nach Einbruch der Dunkelheit hat zu einer Anordnung für alle Wachtposten geführt, m Zukunft nur noch rote Signallampen zum *lnrui von Passanten zu benutzen, um damit die tragischen Irrtümer zu vermeiden, die in der Vergangenheit so vielen Menschen das Leben gekostet haben Bisher waren bie Wachtposten, die nach Einbruch der Dunkelheit auf Englands Straßen und Plätzen patrouillieren, kriegswichtige Anlagen beobachten und dafür sorgen, baß bie für die Ausländer gel­tenden Ausnahmebestimmungen auch emgehalten werden, nicht mit Signallampen ober mit Lampen verschiebener Farben ausgerüstet. Daher ist es häu­fig vorgekommen, baß Kraftfahrer, Rabfahrer unb Fußgänger das Signal ober ben Anru, eines Postens nicht verstanden, ihm daher auch keine Beachtung schenkten und daraufhin erschossen I wurden. Än anderen Fällen wurden überhaupt